Waaahnsinn, vielen Dank Frau Ursprunger ! 1000 Erinnerungen…Und ja, selbstverständlich Gutenbergstraße, da hab i mi in meinen bisherigen Beiträgen um ein paar Straßen vertan – so verblassen langsam die Erinnerungen…Wie gesagt, der Schlauch, seines Zeichens weltbester Eishockey-Schiedsrichter, is da immer dringsessen. Der hatte eine echt spitze Zunge, aber natürlich nicht bösartig, sondern auf der luschtigen Seitn, haben Tränen gelacht mit ihm und natürlich der Bachmann Fritz, seines Zeichens Obststandlbesitzer im Schillerpark. Ich kann mich an diesem Bild nicht sattsehen (kommt mir vor, als wärs erst gestern gewesen, die Einrichtung, der ganze Raum – o-ber-steil !), im Gegenteil, wenn i des Würschtl seh und daneben des Bier, kriagat i oan richtigen Gluscht drauf…
Ja danke Herr Roilo. Ja der Bachmann Fritz, so ein netter Kerl. Wir, der Schlauch, sein Schwiegersohn, der Fritz, ich und unsere Frauen bildeten auch eine Kegelrunde, die sich regelmäßig beim Tengler in der Höttinger Au traf. So a Hetz…
Zeitlich dürfte das Foto ganz zu Beginn der 1960er-Jahre liegen. Die katholische Pauluskirche steht schon, sie wurde im Herbst 1960 fertig gestellt (und meine Schwiegereltern waren im Jänner 1961 das erste Brautpaar in der Pauluskirche). Mit den Bauaurbeiten für die evangelische Auferstehungskirche am Gutshofweg wurde noch nicht begonnen, dies war im Herbst 1962. Also muss das Bild im Winter 1960/61 oder 1961/62 aufgenommen worden sein.
Ich finde die Kreuzung Andechs x Prinz-Eugen x Reichenauer besonders interessant, weil sie aussieht als wäre hier ein Kreisverkehr gewesen und in der Mitte eine Skulptur o.Ä.; weiß das jemand?
Bei der Planung der Straßenbahn hatte es nämlich seitens der Behörde geheißen, der Platz reiche nicht aus für einen Kreisverkehr (der von der Straßenbahn zu durchschneiden gewesen wäre und diese etwas beschleunigt hätte, weil in einem Kreisverkehr sicherer und mit weniger Räumzeit der Restverkehr per Ampeln gestoppt werden kann; jetzt muss die Tram hier meistens ein paar Sekunden anhalten).
Bezüglich Kreisverkehr war Innsbruck damals offensichtlich der Zeit voraus. Früher hatten, der Rechtsregel wegen, ja die in den Kreisverkehr Einfahrenden Vorrang, erst relativ spät wurde der Vorrang dann so geändert, dass jene im Kreisverkehr Vorrang haben.
Da sieht man aber schon auch ein Stück Pradl. Und grade weil die Bäckerei Wachter genannt wurde: Die Häuser gehören zum Pradler Saggen, ein absolut unreichenauerischer Name.
Weii Herr Fink drauf wartet:
Keine Gotik, kein Barock,
nur das Dorf von Herrn Bock.
Bevor sich nun ein Amraser in diese Diskussion einmischt nur noch ganz schnell: Ich weiß schon, dass alles herüber der Sill einmal Amraser Gemeindegebiet war
Ich weiß schon, dass ich zum alten Eisen gehöre und durch die frühe „Auswanderung“ aus Pradl fast die ganze Entwicklung in unseren Wiesen verschlafen habe. Als ich aufwuchs gab es südlich der Reichenauerstraße von der Kravoglstraße (heutiges Reithmanngymnasium) bis zur Sandwirtbrücke (heutige Grenobler Brücke) bzw. dem Langen Weg nichts außer dem Gutshof und dem alten Flughafen! Ja, die Bocksiedlung gehörte auch noch zu Pradl – gell, Herr Hirsch! Die Pradler Bauern holten mit ihren Ochsenfuhrwerken von hier ihr Heu herauf und wir für den Garten die Erde aus den Maulwurfhäufen.
Waren das noch Zeiten! Mit Schaudern denke ich daran, dass ich auch hier landen hätte können. Bin ganz bei Heinz Rühmann und Markus Unterholzer (siehe weiter unten)
Weiß jemand noch, wie das abgebildete Cafe nebnan Mölk geheißen hat ? War in den 70ern ein paar Mal drinnen und kann mich noch gut an die massiven Holztische und -stühle erinnern. Nur der Name will mir nicht und nimmer einfallen. Irgendwas mit „Reichenauer…“ (?)
Zur Versorgung: Schon seit den Vierzigern gab es hier, am Beginn der Prinz-Eugen-Straße (oder gehört das schon zu den „neuen“ Stadtteilen?), die Bäckerei Wachter – und die gibt es heute noch. Das Brot wird allerdings nicht mehr hier gebacken, es wird von übern Inn her importiert. Früher war die Bäckerei in dem niederen Bau schnell hinter dem Geschäft.
Wenigstens hängen die Menschen hier nicht nur von den Erzeugnissen der Therese Mölk und Nachfolger ab!!
Im anderen Eckhaus des selben Blocks gabs und gibts noch immer eine Metzgerei.
Und in der Reichenauerstraße gabs früher noch einen OPM. Da wo jetzt der WAMS seine Betriebsstätte hat.
MENSCH !!! A schwarze Puch MS 50 ! Genau so eine hab i ghabt. Wird wohl nit die meine sein, und i bin grad in der Kundler Bierhalle, um mein trockenes Kehlchen zu befeuchten ?
Lieber Walter,
Wir sprechen intern immer wieder über ein formloses Treffen, bei dem ein kleines Bier getrunken wird (pro Kopf!). Wir haben halt keine Ahnung, auf wie viel Interesse so eine Idee stößt. Brauchen wir dazu eine Telefonzelle, einen Würstelstand, einen Wirtshaustisch oder das Tivoli-Stadion?
Aber wenn das Interesse besteht können wir wenn´s wärmer wird in der Feldstraße ein Faß „Tiroler Bier“ anschlagen und schauen was passiert, außer dass das Fass beim Warten leerer wird. Was meint denn die LeserInnenschaft?
Beste Grüße,
Lukas
Zum Zeitpunkt der Photographie hat der Wachmann offensichtlich no kein Podeschtl ghabt, so wie ich es in Erinnerung hab. Die Elektrische is noch in die Theresienstraße gfahrn und die Autos durften ungehindert in die Altstadt…ja ja, lang her…
Durch den teilweisen Wiederaufbau der Burg im 20. Jhdt und die neuerrichteten Bauten am Seeufer schauts dort jetzt aber a bissl anders aus:
https://www.google.at/maps/@47.0768979,10.6505305,3a,53.2y,151.13h,104.91t/data=!3m6!1e1!3m4!1sRc7JKEiLMg_rT0DJoXVPwA!2e0!7i16384!8i8192?entry=ttu
Rolf Torring, Der Kapuzenmann, Die rote Schlange, Ritter Falk, Ritter Sigurd, Tibor-Herr des Dschungels usw. usw. – damals als „Schundheftln“ betitelt – ich hab sie trotzdem glesn – das waren noch Zeiten…
Ja ja, der gute alte Rathaushof ! Wir blicken Richtung Fallmerayerstraße aufs „Neue Rathaus“, im Bild der „Große Hof“, der dem „gehobenen Fußvolk“ vorbehalten war. Gehoben deshalb, weil ja nicht jeder eine Einstellgenehmigung bekam. Im Rücken des Btrachters befand sich der „Kleine Hof“ mit zuerst der Tabak Trafik, später dann Bürgerservice. Hier durften nur die gaaanz großen Chefitäten stehen. Also, wenns in den „Kleinen Hof“ gschafft hast, dann hast es gschafft !
Moment, „zu meiner Zeit“ (hi hii) war das ein Pfadfinder- heute würde man sagen: Club Lokal. Direkt neben dem – wie mich Herr Roilo aufgeklärt hat – Dodlbichl. Wie schon an anderer (Pfadfinder)Stelle dargelegt, war das im Winter ein brandgefährlicher Bichl zum Rodeln. Wer da ohne schweren Sturz durchgekommen ist, konnte sich glücklich schätzen.
Aber Herr Roilo, sollten Sie das lesen, wiederhole ich hier meine Frage: der Dodlhof, befand sich der in der Pembaurstraße ? Ich bilde mir ein, auf Nr. 25 war nämlich (im Volksmund) das „Dodlhaus“, weiß aber nicht, ob ich richtig liege.
Nein, Herr Roilo, eine „Überdosis Pradl“ kanns nicht geben, so schön wie Pradl ist. Vielleicht bekommen wir ergänzenderweise noch ein paar so herrliche Reime von Herrn Hirsch ?
Weil Sie gerade nach dem „Dodl- Hof gefragt haben – da sieht mans gut. Das kleine Haus Ecke Egerdachstraße Pembaurstraße – „über die Straßn ummi vom Kindergartn“ –
und nördlich vom Haus der Stadel, in welchem in den 70-er Jahren der „Schuh-Klinghofer“ war.
Wann genau und wie lange? – fragens mich was Leichteres!
Die 70-er Jahre weiß ich deshalb, weil wir da die „Bergschuhe“ für unsern ersten Südtirolurlaub für den Poldi, die Lydia und den Bernhard gekauft haben. Und dann wurde im Urlaub fleißig von allen 3en gestempelt – in den Eisacktaler Wanderpaß. Und die Medaille abgeholt. In Brixen. Und anschließend ein Eis gegessen. Am Domplatz. 1976 + 77 + 78 + 79.
Bin ich jetzt froh, dass ich nicht mehr Pradler Alleinunterhalter bin – danke, Frau Stepanek, danke natürlich auch den Herrn! Aber etwas möchte ich noch dazufügen:
Super, danke Frau Stepanek ! Dann hatte ich also recht mit dem Dodl-Haus. An den Dodl-Hof als Bauernhof kann ich mich nicht mehr erinnern. Wenn heuer noch a Schnee kommt, dann geh ich noch amal zum Dodl-Bichl rodeln…
Und schon höre ich wieder die Stimmen meiner beiden Großmütter!
Die Omama väterlicherseits. „gebirtig“ aus Prerau in Mähren, wegen der Arbeit nach Wien gekommen, dort den Großpapa, den Kondukteur Florian Smola geheiratet, 5 Kinder (ein 6. verstorben), sagte:
„Ich hette nicht gewüßt, wie ich die Kinder hätte gewanden sohlen- wann da nicht gewesen währe der Jud!“
Aund die Nonna aus Vezzano bei Trient, mit ihrer Dienstherrschaft nach Innsbruck übersiedelt, den Nonno aus Cembra geheiratet, 3 Kinder (und ein viertes verstorben), sagte:
„se no ghe fussa sta quel Ebreo, che se podeva pagar ogni mese ’n poc“ –
– ja, man konnte die Kleidung für die Kinder auf Kredit kaufen – und alle Monate kam ein Inkassant und holte die Ratenzahlung an der Wohnadresse ab.
Und kam einem entgegen, wenns einmal nicht klappte – wie bei meiner Großmama in Deutsch Wagram, wo Reparaturen am Hausdach nötig gewesen waren und kein Groschen da war:
„Nicht weinen, Frau! Nicht weinen! Komm ich nächsten Monat! Ich weiß – von Ihnen ich bekomme!“
Aber wie jener Kaufmann hieß, der in der Leopoldstraße 14 im Keller Äpfel gelagert hatte, die so ein Lausbub, ein „miserabliger!, mithilfe einer Zaunlatte, aus welcher noch ein langer rostiger Nagel hervorragte, durch das Kellerfenster emporfischte und verspeiste, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß er zum Buben sagte: „Da müssen Diebe in der Umgebung sein! Schau, was ich gefunden habe!“ – die Zaunlatte! – „und gell – Du paßt auf, daß die mir nicht mehr stehlen – ich schenk dir dafür einen Apfel“-
So hat es mir halt mein Onkel Konstantin erzählt (8.6.1900 – 5.6.1990) – und er hat gesagt „Der billige Mann“
Herr Morscher, langsam bekomm ich nun doch Angst wegen der „Überdosis Pradl“, aber wenn ich schon einmal die Gelegenheit habe, zu solch einen tollen Bild zu kommen, dann muss ich mich eben ein bissl austoben. Außerdem gäbe es ja auch viel über der Sill drüben zu sehen und zu erforschen, viel Arbeit also für alle Innsbrucker (außer den Wiltenern)!
Noch etwas: Wem Pradl zuviel wird, braucht‘s ja nicht lesen!
In Altpradl habe ich nun etwas Besonderes entdeckt: Zwischen der Alten Pradler Kirche (die bekanntlich 1941 abgerissen wurde) und dem jetzt noch (wie lange noch??) bestehenden Villerbauern auf Pradlerstraße Nr. 14 (Pradl alt Nr. 13) sieht man noch zwei weitere Bauernhäuser. Eines, das nördliche, mit der alten Pradler Haus Nr.14 wurde erst nach dem Krieg entfernt, das südliche mit der alten Pradler Haus Nr.15 schon in den Zwanzigern. Alle drei Höfe sind / waren Nachbarn der Familie Roilo auf der anderen Straßenseite der Pradlerstraße.
Haus Nr. 15 war der Baumann-Hof. Mir wurde immer erzählt, dass mein Vater sehr viel dort drüben war und auch mitarbeitete, man befürchtete schon, dass ihm die Landwirtschaft mehr interessiert wie das Bäckerhandwerk. Der Besitzer, der Baumann-Hans war ja auch eine besondere Persönlichkeit, wie man im „Alt- und Neupradl – ein Heimatbuch“ lesen kann.
Das ganze Anwesen wurde Ende der Zwanziger von Leo Bayr, dem Innsbrucker Autobusunternehmer, der besonders das Stubaital bediente, gekauft. Neben einer damals sehr modernen Villa wurden hier auch die Garagen für die Busse errichtet. Einen großen Teil des Grundstückes nahm auch ein herrlicher Garten ein, der wiederum mich in seinem Banne zog. Viel Zeit verbrachte ich da drüben beim Herrn Leo Bayr, der inzwischen in den Ruhestand getreten war und der sich nur mehr seinem Garten widmete. Auch bei mir glaubte man, ich werde dort drüben Gärtner, und steckte mich deshalb schnell ins Gymnasium!
Im „Allgemeinen Tiroler Anzeiger“ vom 21.5.1926 kann man lesen: „Firstfeier: Das Autounternehmen Leo Bayr hat auf seinem Besitze, einem herrlichen Parke in Pradl, durch die Baufirma Alois Wörle eine Villa erbauen lassen; heute findet die Firstfeier statt“
Wie lange vorher der Bauernhof abgerissen wurde, habe ich bisher noch nicht herausgefunden.
So soll er 1889 ausgeschaut haben: https://postimg.cc/V5Tmgz1w
Schade, das natürlich nicht wegzudenkende IVB Areal wäre an der geplanten Selle besser untergebracht gewesen, wobei es mir primär einmal nur um das Verhindern des jetzt irreparablen optischen Verstellens der Aussicht auf die Wiltener Kirchen geht, wenn man von Süden kommt. Aber auch für den Öffinutzer hätte es Positives gegeben. Man hätte ohne den Umweg über die Museumstraße auch von Wilten nach (Süd)Pradl gelangen können . Mit schneller Fluchtmöglichkeit retour (Ironie, Herr Roilo). Ja, halt mit dem T. Aber da hätte man später bis zur 3er-Endstation verlängern können, und noch später über die Holzhammerbrücke mit der 2er/5er verbinden. Planspiele eines Laien :-).
Wir dürfen doch annehmen, daß das junge Kaiserpaar damals doch das g a n z e Tirol besucht hat – oder?
-vielleicht findet sich irgendwo die Reiseroute samt dem Programm.
I kenn nur vom Schilbehr Bekoh „Müssjöh lö präsidant direktör scheneral“, a guats Liadl, und wia er sich immer s rechte Öhr zuaghaltn hat, der Schilbehr, oanfach klasse ! Schulligung, oft amal hat er a s Linke zuaghaltn.
Aufgreifend den Titel „Alles war schon einmal da“ – schaut’s euch doch mal die Geschichte der Römer und deren Einrichtungen an – ALLES war schon einmal da !!!
Bin zwar kein Fußballer, möchte aber trotzdem eine sportliche Antwort auf die Frage, wo sich die Fußballmannschaft befindet, geben. Anhand vom Hausausschnitt kann ich nichts sagen.
Wenn die Familie Flunger eine Wiese zur Verfügung gestellt hat, war das sicher in der Höttinger Au. Ich habe einmal gehört, daß sich ein solcher Platz nähe Layrstrasse – Fürstenweg befand. Hoffentlich konnte ich weiterhelfen.
Das Treibhaus Anzengruberstraße hab i seinerzeit sehr oft besucht. Da war miar no jung, der Norbert und i, und er war schon damals echt a gieriger Typ. Proscht Norbert, nach wie vor auf di !!!
„Zu meiner Zeit“ (hi hi…) hat der Urlaub noch in Latzfons, Lajen oder Brandenburg (in Tirol, nit in Teitschland) stattgfunden. Erscht viel später samma nach Italien gfahrn, aber mitm Zug.
Am Ende der Amthorstraße (nebenan Dotterbichl) gabs ein Holzgebäude, das war ein Pfadfinderheim. Der Oberfähnlein oder wie das heißt hieß Peti. Vielleicht kennt den no jemand ?
Ja aber der Eingang war – vom Standpunkt des Photographen aus betrachtet – um die Ecke links. Ins Domino sind wir immer nach dem Scotch Club gegangen. An den Löw kann ich mich noch gut erinnern. Der Wiarschtlstand kam viel später. Wir gingen immer zum Egger in der Altstadt (sensationell gute Wiarschtln) und – wenn sie noch offen hatte – in die Pic (Piccolo Bar), sonst eben heim.
Im Ausschnitt https://postimg.cc/62bpZnhp sieht man die Einmündung der Pradlerstraße mit dem Gasthof Lindenhof. Darüber gibt es die Beiträge https://innsbruck-erinnert.at/vom-gasthaus-zur-wohnanlage/ https://innsbruck-erinnert.at/leider-zu-typisch-fuer-ein-gutes-raetsel/ und https://innsbruck-erinnert.at/stosspudelschiessen-preiswatten-und-gartenkonzerte/
Das Haus Anzengruberstraße 5 aus dem Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/flutlicht-am-tivoli/ steht jedenfalls noch nicht. Das Haus Nr. 1 sowie Roseggerstraße Nr.10 und zwei weiter droben schon.
Der Ausschnitt: https://postimg.cc/qgzcr2Br bringt uns weitere Beiträge in Erinnerung: https://innsbruck-erinnert.at/holzlager-sucht-adresse/ und https://innsbruck-erinnert.at/unterwegs-mit-pfarrer-goehlert-xv/
Die Amraserstraße ist im Abschnitt Pradlerstraße – Dr. Glatzstraße bereits verbreitert, die Dr. Glatzstraße als Zufahrt zum Garnisonsspital auch. Man sieht die Geleise der Straßenbahn, von der Pradlerstraße heraufkommend. Aber darüber weiß Herr Schneiderbauer sicher mehr.
Gefährlicher als die Ferrariwiesn war nur nochr der Dotterbichl in Pradl, am Ende der Amthorstraßn neben dem Pfadfinderheim. Wer DA unverletzt abikemmen isch, war Weltmoaschter !
Zu Uniformen, Einschüchterung, Paraden usw fällt mir ein Zitat ein,
das man Albert Einstein andichtet (die wenigsten Einstein-Zitate stammen tatsächlich von ihm) und in etwa so lautet:
„Diejenigen, die beim Anhören von Marschmusik das Gefühl verspüren mitmarschieren zu müssen, wären auch mit jenem Teil des Gehirns ausgekommenen das sich auf das Rückenmark beschränkt.“
Ich weiß nicht, wie es I h n e n mit der Neuhauserstraße geht….
Von Anfang n habe ich sie als eine Art deutlicher „Außengrenze“ empfunden – und den Anfang der Stafflerstraße in der Mitte der Häuserzeile als „Eintrittspforte“ in das Herz „unseres“ Gevierts zwischen Egger-Lienz-, Andreas-Hofer- und Fischer – ach was!- sagen wir halt – Straße (obwohl mir Letzteres allweil no nit
auerkimmt!)
Die gesamte Osteite nahm der schöne Köllensbergergarten ein, an dem ein staubiger, ein geschotterter Gehsteig entlang führte – ein „Eiserner Vorhang“ gewissermaßen – halt im kleinen…
Geschäfte – kein einziges.
Und als deutliche südliche Begrenzung wahrgenommen – der Anfang der alleeartig baumbestandenen Egger-Lienz-Straße (damals eigentlich mehr eine Art „südlicher Platz“ bis zum Westbahnhof)
Aber da gabs doch noch den Bahnschranken? Richtig.
Und davor an der rechten Ecke den Kiosk… Stimmt!
Wie hieß der Betreiber gleich? … Gottein? Ist das möglich?
Ja- aber – nach dem Schranken – das hieß doch auch Neuhauserstraße – die ETAB (von der in den 50-er Jahren kein Mensch für möglich gehalten hätte, daß es sie einmal nicht mehr geben könnte) und der Weg zurück bis zum Hang. Rechts alles Mögliche – was war das bloß alles – bis zum Lagerhaus und zum Elektro…dingsda und links zurück zur Kahlhammer-Villa unterhalb des Steilhanges von der Brennerstraße herab. Die Fahrgäste der Stubaitalbahn hatten Gelegenheit, einen Blick in das Schwimmbad dieser Villa zu werfen.
Wieso diese nur einseitige Bebauung der Gründerzeit? haben sich vielleicht manche gefragt…
Ja, die Neuhauserstraße war einstmals ein Feldweg – von der Fischergasse herauf entlang des großen „PROBSTANGERS“ – also an der Grenze zum Wiltener „Stiftsbezirk“….
Da auch der Wiltener Pfarrkindergarten im südlichen Teil dieses Grundes in einer Baracke untergebracht war,
ist das wohl richrig gewesen – diese Straße war – ist – eine deutliche Grenze.
Ich frage mich gerade: endet die Neuhauserstraße jetzt eigentlich am Südring? – oder gehört der nördliche Teil des schaurigen Unterführungsblinddarms auch noch zur Neuhauserstraße? Verdient hätte sie es nicht.
Am Beginn der Stafflerstraße sah man bei den beiden Neuhauserstraßenhäusern links und rechts über den Fenstern des ersten Stockes noch dieselben niedlichen rokokoartigen Puppenköpfchen angebracht, auf der einen Seite allerdings von den Bomben so beschädig, daß man erkannte: „Das sind ja blecherne Hohlköpf!“
ImHause Nr.2 war die Praxis des Röntgenarztes Dr. Ruckensteiner – das ist mir in unangenehmer Erinnerung
(Magendurchleuchtung! und ich bin kitzlig!) und auf Nr.6 – oder 8? – hatte unser Hausarzt Dr.Wilhelm von Dragoni im Parterre seine Praxis. Er kam einmal wöchentlich zu uns in die Wohnung mit seiner Ärztetasche, um meiner Nonna, die schon bettlägerig war, den Blutdruck zu messen, die Medikamentation zu kontrollieren, den Herzschlag abzuhören und – ja – auch aufmunternd und beruhigend einzuwirken. Ein H A U S arzt!!!
„El me pias, perche l’è piccol come mì!“ sagte die Nonna jedesmal danach. Sie maß 1,38m. (Ich muß den Trentiner Dialekt wohl nicht ins Deutsche übersetzen?)
Wie gesagt – zur Neuhauserstraße fällt mir einfach nichts ein.
Aus dem sicheren Abstand der zu späten Geburt streitet heute jeder vehement ab, damals niemals wäri hätti tatten und so weiter. In ihrer unbeschreiblichen Verblendung sogar die, die sich jetzt wieder gaaanz weit aus dem rechten Fenster hängen.
Im Fall der Professorin für Psychologie liegt der Verdacht bloßen Mitläufertums aber nicht vor. Im Gegenteil, bei ihrem Studienfach muß es ihr glasklar vor Augen gestanden sein, welche Seelenfängerei da von den Nazis betrieben worden ist und wie diese arischen Mordbuben ticken. Uniformen, Einschüchterung, Paraden, aufdringlich gestylte Fahnen, Marschmusik, schneidige Lieder mit Paukenschlach „Bumm Bumm! Eeeerika!“ Aber man hat sich ja für Jugendpsychologie interessiert, da konnte man sowas schon übersehen.
Auch der anerkannte Geologe Prof. Klebelsberg war ja nach Schilderungen von Zeitgenossen nach dem Krieg noch immer völlig unbelehrbar. Wenn er in seiner Autobiographie das Versinken des alten Innsbruck im Bombenschutt bejammert, kam er nicht im geringsten auf die Idee, daß die Schuldigen nicht im Bomber, sondern in Berlin saßen.
Habe den Beitrag gerade erst entdeckt! Danke, Herr Morscher. Wegen der Überdosis brauchens aber keine Angst haben! Werde jetzt doch noch etwas herumschauen!
Ein tolles Bild! Mein Fokus ist selbstverständlich mal wieder in meiner persönlichen Vergangenheit. Im Saggen erkenne ich die Bundesbahndirektion und die Siebererschule und finde dann das Haus in dem meine Mutter heute lebt. über die Kaiserjägerstraße geht ein Sprung, so lässt sich das Haus meiner Kindheit nur erahnen. Dafür ist es in Hötting klarer und da bin ich ja auch schon seit 1998. Das Botanische Institut wird gerade von einem Sonnenstrahl getroffen, die alten Glashäuser erkenne ich an den Umrissen. Ich glaube den Planötzenhof zu erkennen, dafür scheint die Höhenstraße noch Zukunftsmusik, da sehe ich nur Wege, die später dann wohl zu Teilen dieser Straße geworden sind. Die Hänge drumrum sind noch Weideflächen, heute alles verbaut oder vom Wald erobert.
From Thomas Fink on Sportliche Einkehr
Go to comment2024/01/21 at 2:39 pm
From Manfred Roilo on Sportliche Einkehr
Go to comment2024/01/21 at 6:58 pm
From Thomas Fink on Sportliche Einkehr
Go to comment2024/01/21 at 7:41 pm
From Barbara on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:24 pm
From Manni Schneiderbauer on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:22 pm
From Walter Rangger on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:54 pm
From Walter Rangger on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:54 pm
From Vinzenz Theiss on Häuserlinien
Go to comment2024/01/22 at 3:59 pm
From Manni Schneiderbauer on Häuserlinien
Go to comment2024/01/23 at 12:08 am
From Karl Hirsch on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:02 pm
From Manfred Roilo on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:55 pm
From Stefan on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 11:24 pm
From Manfred Roilo on Häuserlinien
Go to comment2024/01/22 at 10:00 am
From Manfred Roilo on Häuserlinien
Go to comment2024/01/22 at 8:50 am
From Thomas Fink on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:12 pm
From Thomas Fink on Ähnlich aber doch nicht gleich
Go to comment2024/01/21 at 2:01 pm
From Hermann Pritzi on Ähnlich aber doch nicht gleich
Go to comment2024/01/23 at 9:10 am
From Thomas Fink on Ähnlich aber doch nicht gleich
Go to comment2024/01/23 at 12:32 pm
From Manfred Roilo on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 12:48 pm
From Walter Rangger on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 2:51 pm
From Manfred Roilo on Häuserlinien
Go to comment2024/01/21 at 3:13 pm
From Hans Pechlaner on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/21 at 11:51 am
From Thomas Fink on Noch immer ungelöst
Go to comment2024/01/21 at 9:13 am
From Stephan Ritzenfeld on Wer bin ich_Anni Kraus
Go to comment2024/01/20 at 10:45 pm
From Thomas Fink on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 9:45 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 10:09 pm
From Walter Rangger on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/21 at 10:17 am
From Lukas Morscher on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/21 at 11:47 am
From Walter Rangger on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/21 at 2:39 pm
From Thomas Fink on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/21 at 1:52 pm
From Hannes Lechner on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 8
Go to comment2024/01/20 at 8:52 pm
From Matthias Egger on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 8
Go to comment2024/01/23 at 10:18 am
From Karl Hirsch on Ein Turnierbuch aus dem 16. Jahrhundert, Teil 3
Go to comment2024/01/20 at 8:07 pm
From heute inkognito on Ein Turnierbuch aus dem 16. Jahrhundert, Teil 3
Go to comment2024/01/20 at 8:12 pm
From Thomas Fink on Ansprache oder Auktion? - ein Upgrade
Go to comment2024/01/20 at 7:53 pm
From Thomas Fink on Wer kommt mit mir zum Würstelstand? Teil IV
Go to comment2024/01/20 at 6:11 pm
From H on Burgruine am See...
Go to comment2024/01/20 at 5:34 pm
From Walter Rangger on Burgruine am See...
Go to comment2024/01/21 at 10:11 am
From Thomas Fink on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 8
Go to comment2024/01/20 at 5:25 pm
From Thomas Fink on Der Fluch des Goldes
Go to comment2024/01/20 at 4:54 pm
From Thomas Fink on Fenster zum Hof
Go to comment2024/01/20 at 4:35 pm
From Thomas Fink on Auf‘s Seelenheil in Pradl-Ost…
Go to comment2024/01/20 at 4:16 pm
From Thomas Fink on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 4:02 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 5:12 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 5:06 pm
From Karl Hirsch on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 5:05 pm
From Thomas Fink on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 5:27 pm
From Henriette Stepanek on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 6:35 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 9:08 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 9:01 pm
From Thomas Fink on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 6:49 pm
From Henriette Stepanek on Was bleibt...
Go to comment2024/01/20 at 3:29 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/20 at 12:57 pm
From Karl Hirsch on Außerpradler Planspiele
Go to comment2024/01/20 at 11:49 am
From Henriette Stepanek on Das Kaiserpaar in Innsbruck
Go to comment2024/01/20 at 11:15 am
From Markus Unterholzner on Das Kaiserpaar in Innsbruck
Go to comment2024/01/20 at 10:37 am
From Thomas Fink on Das Kaiserpaar in Innsbruck
Go to comment2024/01/20 at 4:43 pm
From Stefan on Fassadenmalerei
Go to comment2024/01/20 at 1:20 am
From Thomas Fink on Monsieur le général, merci et adieu!
Go to comment2024/01/19 at 11:12 pm
From Thomas Fink on Cholera 1831 - Alles war schon einmal da - I
Go to comment2024/01/19 at 10:50 pm
From Thomas Fink on Die Pfadfinder, Teil 2 – „Allzeit bereit!“
Go to comment2024/01/19 at 8:32 pm
From Thomas Fink on Sitzend am Flughafen
Go to comment2024/01/19 at 8:10 pm
From Hans Muglach on Die Höttinger Liga
Go to comment2024/01/19 at 8:09 pm
From Manfred Roilo on Die Höttinger Liga
Go to comment2024/01/19 at 8:56 pm
From Unterholzner Markus on Schätze aus dem Monopol-Archiv (11)
Go to comment2024/01/19 at 8:07 pm
From Hans Pechlaner on Schätze aus dem Monopol-Archiv (11)
Go to comment2024/01/20 at 9:18 am
From Thomas Fink on Treffpunkt für Jung und Alt
Go to comment2024/01/19 at 7:37 pm
From Thomas Fink on Die Straßen von Innsbruck – Die Hofgasse
Go to comment2024/01/19 at 7:30 pm
From Thomas Fink on Übervolle Auslage
Go to comment2024/01/19 at 7:27 pm
From Thomas Fink on Die Pfadfinder, Teil 2 – „Allzeit bereit!“
Go to comment2024/01/19 at 7:13 pm
From Manfred Roilo on Die Pfadfinder, Teil 2 – „Allzeit bereit!“
Go to comment2024/01/19 at 8:17 pm
From Thomas Fink on Der Gasthof zur Eiche in Natters
Go to comment2024/01/19 at 6:58 pm
From Thomas Fink on Ein Zuhause für die gefiederten Freunde
Go to comment2024/01/19 at 6:56 pm
From Thomas Fink on Ein scharfes Eck?
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From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/19 at 5:28 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/19 at 9:09 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/19 at 7:55 pm
From Thomas Fink on Das Kaiserpaar in Innsbruck
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From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
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From Thomas Fink on Schätze aus dem Monopol-Archiv (11)
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From Matthias Egger on Schätze aus dem Monopol-Archiv (11)
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From Thomas Fink on Maulwurfplage auf der Ferrariwiese?
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From Hans Pechlaner on Wintergarten
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From Hans Pechlaner on Frau Professor
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From Henriette Stepanek on Die Straßen von Innsbruck – die Neuhauserstraße
Go to comment2024/01/19 at 10:35 am
From Karl Hirsch on Frau Professor
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From Thomas Fink on Frau Professor
Go to comment2024/01/19 at 4:28 pm
From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/18 at 11:08 pm
From Lukas Morscher on Wieder einmal in die Luft gegangen
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From Manfred Roilo on Wieder einmal in die Luft gegangen
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From Stephan Ritzenfeld on Wieder einmal in die Luft gegangen
Go to comment2024/01/18 at 10:16 pm