Die beiden Häuser rechts davon sind Reichenauerstraße 17 und 17a. Im linken Haus (17a) ist meine Mutter aufgewachsen. Dahinter der Dodlhof, Namensgeber für den Dodlbichl und der Dodlkapelle
Abschluss
Und was mir so imponierte, dass sie noch in der Pension ein Studium an der Universität mit dem Doktor Titel abschloss. Dr. Elfriede Rungg geb. Lechleitner.
Thema: Dr. Hermann Holzmann „Huiseler Hermann“ der in der Haspingerstrasse 6 wohnte mit seiner Schwester Maria.
Dr. Holzmann war gebürtiger Steinacher (das Geschlecht der Holzmann) war Lehrer an der LBA bevor er nach Argentinien auswanderte. Wieder in der Heimat schrieb er viel Geschichtliches, aber auch Sagen und andere Geschichten.
Seine berühmte Sage vom „Pfeifer Huisele“ hat übrigens auch in einer Ausgabe der bekannte Künstler
Paul Flora illustriert.
Rechts unten sieht man mit Sicherheit die nahe des nicht mehr sichtbaren Höttinger Bahnhofs angesiedelte „Agro“, wie manche Leute die von Herrn Heis zitierte sperrige Bezeichnung „Tiroler Landesprodukten-Einkaufsgenossenschaft“ abkürzend nannten.
Das Datum der Aufnahme festzustellen bedürfte es wirklich mehr Schärfe. Die Berufschule in der Mandelsbergerstraße steht jedenfalls schon. Die Gegend der Ing. Thommenstraße ist noch Grünland. Von der ungeraden Innrainbebauung sieht man Nr. 71-79, 85, 105,113 und 115.
Die genaue Adresse der Einzelbauten aus der Gründerzeit such ich jetzt nicht, sie stehen am Fürstenweg, an der Fischnalerstraße und an der Ampfererstraße.
Die Baracken habe ich in gewerblicher Nutzung (Lager einer Baufirma?) in Erinnerung.
Eine wirklich herrlich unscharfe Aufnahme. Standort? Etwas erhöht und etwas westlich der sichtbaren Karwendelbahntrasse. Speckweg schätze ich.
Nein, ich weiß nicht, ob auch dieses Bild von Gerhild Diesner einmal im Schaufenster der Kunsthandlung Unterberger ausgestellt war.
Aber einen größeren Kontrast als zwischen der – ja, immer noch! – Ruinenlandschaft der frühen 50-erJahre mit dem
Grauschleier der darüberliegenden „festgefressenen“grauen Staubschicht – und diesen frischen Bildern in satten, leuchtenden Farben, unbekümmert skizzenhaft hingemalt, voll mit ansteckendem Optimismus – das tat so gut, das gab dem ganzen Tag Freude und Auftrieb.
Und „atemberaubend modern“ war es außerdem, auch wenn mancher damals äußerte: „Was? Des soll a Kunscht sein? Des kann ja a jeds Kind!“
Bei dem „Gewerbebetrieb oder so was in der Art“ rechts unten im Bild könnte es sich um jenes Betriebsgebäude handeln, in welchem bis vor einigen Jahren die „Tiroler Landesprodukten-Einkaufsgenossenschaft“ etabliert war. Adresse Fürstenweg 70.
Dürften beide Steyr 586 sein, dem groben Grill nach auch der hintere. Bauzeit von 1958 bis 1969, wurden aber noch Jahre für Nigeria als Exportmodell gebaut. Der 586 hatte 5.975 ccm Hubraum und einen Sechszylinderreihenmotor. Seine optisch sehr ähnlichen Vorgänger 380, 480 und 580 hatten nur vier Zylinder. Vielleicht weiß jemand, ob die 586 der Stadt Innsbruck einen Allrad hatten?
Ja, Stafflerstraße 19 – das Haus der Lieblingslehrerin der Schwester von Herrn Nendwich, gell!
(Mir hat sie – unabsichtlich und unwissentlich! – gleich zu meiner Neuankunft in die 3.Kl. Hauptschule „einen Hund einig’haut“ – Wieso? Ja, nach dem Unterricht, schon vor der Schule – wir hatten uns noch nicht „in alle Winde zerstreut“ – da war sie plötzlich neben mir, drückte mir ihre mit Schularbeitenheften vollgefüllte Aktentaswche in die Hand und sprach: „Du könntest mir eigentlich die Tasche tragen – wir haben ja denselben Weg“ – und interviewte mich, wie es mir an dieser Schule gefalle? Ja!Gut natürlich!Ehrlich!Schon weil wir da weniger Aufgaben aufbekämen als in der bisherigeg…
„So?!? Aber der Oberschulrat wirft uns immer vor, daß wir zuviel…“ und so weiter.
Die Tasche war schwer, ich trug sie ihr in den 1.Stock hinauf und in die Wohnung.
Am nächsten Tag liefen meine lieben neuen Mitschülerinnen auf mich zu und riefen wie im Chor: „Muasch du di glei am Anfang bei der Lech so eingriaßln, daß du ihr die Taschn hoamtragsch?“
Na ja, wir konnten, bei Licht besehen, beide nichts dafür – weder die Lech, die ein „Vertrauensverhältnis“ mit einer ver-
schreckten neuen Schülerin aufbauen wollte – noch ich….
Aber manchmal möchte man wirklich gerne manches „mit Kanonen in die Luft schießen)
Die Familie Anranter betrieb lange Jahre ein solches Geschäft in der Phil.Welserstr. im Amras. Oft stehe ich davor und kann mir kaum vorstellen, wie da alles inkl. Wursttheke Platz fand.
Mitbewerber war die Familie gewohnt, – Ecke Geyrstr. der Mair, bei der Feuerwehr der Steixner/Resch. Die Gründe für die Betriebsschließungen lagen jedenfalls sicher nicht bei der Amraser Konkurrrenz, sondern spätestens beim DEZ.
Durch die beiden Söhne konnte der Anranter schon um 1970 herum Hauszustellungen anbieten. Ich hatte ncht gewußt, dass sich Peter nicht von diesen Anstrengungen abschrecken ließ, sondern dann sein eigenes Geschäft eröffnete.
Für „TT-Uhrensammler“ interessant der tatsächliche Standort dieser Uhr, den ich in der Mitte des Kreisverkehrs angenommen hätte.
Ich habe es auch nicht auf Anhieb erkannt, aber dies ist der südöstliche Eingang, in dem man als Besucher empfangen wird.
Das ganze Gebäude hat etwas mystisches, ebenso das Cafe, wo das grosse weisse Fenster ist, in dem man die fertigen Glasfenster begutachten konnte, die ja dann in die ganze Welt hinausgegangen sind!
Mich erinnern diese Räumlichkeiten an die Arts and Craft -bewegung des William Morris im vorletzten Jahrhundert, sehr romantisch, sehr mystisch, später kam dann der Jugendstil.
Es ist immer wieder ein besonderer Genuss in dem tollen Cafe zu sitzen und das Ambiente zu geniessen!
Im Übrigen stehen in der Müllerstrasse nähe Klinik noch die netten kleinen Arbeiterhäuser der Glasmalereiarbeiter!! auch sehenswert!
Ich mag ja nicht raunzen, aber meine Erfahrungen mit Innsbrucker Maronibratern sind nicht besonders gut, eigentlich nur jämmerlich. Von 10 Stück sind 3 irgendwo angefault, 4 gehen nicht von der Schelfe und drei kann man dann essen. Komischer Weise in Wien möglich: !0 von 10 anstandslos essbar. Und noch dazu Kingsize.
Bei den Bildern wundern mich 3 Dinge: Erstens die abenteuerliche Freitreppe, die während allen Phasen des Wiederaufbaus bestanden hat, zweitens die wirklich lange Dauer dieses Wiederaufbaus und die Selbstverständlichkeit, wie man das mit einem klein dimensionierten Baukran schaffte, der, im Gegensatz zu heute, keine Fahrbahnbeschlagnahme nötig gemacht hat.
Nett der Blick auf das Tabakwarengeschäft Nessler in der alten Aufmachung.
ein wahrlich feines Platzerl ist dort gewesen. Und wie Herr Pechlaner bemerkt, standen die Masten der Stromleitung vom Sillwerk zur Stadt hier, errichtet 1903 und bis 1923.
In unseren Beständen habe ich auf die Schnelle kein Gemälde der Teehütte gefunden. Ein paar wenige weitere Ansichten der Teehütte, etwa eine kolorierte Postkarte, sind bei uns vor Ort im Stadtarchiv in der Datenbank einsehbar.
sg.Fr.Fritz,
danke für die prompte Rückmeldung. Wenn sie mir ein Foto zukommen ließen wäre ich sehr dankbar. Ansonsten wird sich ein Weg ns Stadtmuseum finden.
Die Aufnahmen scheinen aus der selben Zeit zu stammen, dem Strommast im Hintergrund nach zu urteilen sicher vor 1920. Die Fresken gibt’s seit 1907. Vermutlich sind es sogar Bilder aus dieser Anfangszeit.
Die alte Brennerstrasse beim Sonnenburger Hof mit den Geleisen der Stubaier im Vordergrund.
Foto vom Sonnenburger Hof aus aufgenommen. Hintergrund Berg Isel.
Da das Pferd eine Decke über hat ist der Kutscher auf ein oder mehr Bier in die dort befindliche Gaststätte gegangen.
Pferd findet auch nach mehreren Halben allein den Weg nach Hause…………..
Sg. Herr Auer,
meine Diplomarbeit für das Fach Europäische Ethnologie (1994) hatte den Titel: „GRAFFITI in Innsbruck“ und beschäftigt sich ausführlich mit diesem Thema (liegt auf der UNI-Bibliothek auf), in der Zwischenzeit hat sich allerdings sehr viel Neues auf diesem Gebiet hinzugesellt, vieles ist längst verschwunden…
„gestern noch am Meer“ kenn ich nicht, aber z.B.: „Weg mit der Nordkette, freie Sicht nach München“….
liebe Grüsse
Wolfgang Geisler
Ziemlich im Westen, Sieglanger oder andere Innseite. Jedenfalls verdeckt das Haus das Brandjoch. Die Spitze links dürfte, wenn ich mich nicht total verpeilt habe, die Hohe Warte sein. Hab heut wenig Zeit zum genauer suchen. Scotch66 sagt mir nichts. Sieht aus wie ein privater Verein, der eines der leerstehenden Geschäfte gemietet hat.
Ja, das ist ja direkt visionär, wie Herr Felle die Eisenbahn von Hötting aus über den Westbahnhof und südlich der Wiltener Kirchen und unter den „Felsen“ des Bretterkellers nach Osten führt!
Auch wenn Innsbruck s o aussehen würde, wärs eine nette Stadt – oder?
Die Pradler Kirche – der wichtigste Bestandteil, gell Herr Roilo! – steht allerdings verkehrt da. Aber kennen tut man sie einigermaßen, oder?
Eine nette, lustige Reiseerinnerung ists auf alle Fälle.
Unter den „Felsen“ des Bretterkellers nach Osten wird wohl die „Igler“ gemeint sein, sieht aber tatsächlich nach einer direkten Verlängerung der Mittenwaldbahn aus. Wie es scheint haben es die Bahnen dem Verfasser bzw. seiner Zeit besonders angetan. Lustig ist auch die Hungerburgbahn dargestellt. Weiter hinauf zur „Solsteingrotte“ musste man anscheinend zu Fuß weiter, was strenggenommen auch heute nicht anders ist.
Ja, da haben Sie Recht – da ist die „Igler“ gemeint.
Aber ein anderes „Bahndetail“ – die Brennerbahn südlich (im Bild „oberhalb“) des Bergisels:
Sie bohrt sich in einem Tunnel durch den Sonnenburghügel, auf dessen schafkopfähnlicher Kuppe noch das stolze Schloß Sonnenburg gen Himmel ragt….
Da dürfte mit unserem braven Vedutenmaler die Phantasie aber schon gewaltig durchgegangen sein, oder?
Wo bleibt nur Herr Roilo – schließlich ist ja auch Pradl auf diesem Kartenbrief in beispielhafter Geschlossenheit abgebildet.
Wobei – hier irrt der Karten-Künstler – auf dieser Darstellung die Pradler Kirche ihre F a s s a d e plözlich im Westen hat – wo sie doch in Wirklichkeit ihre A p s i s der Stadt entgegenstreckt!!!
Es wäre generell eine interessante Aufgabe die kleinen Graffiti als eine Art „Best of Innsbruck“ mit ihren oft ganz amüsanten Inhalten zu dokumentieren.
Eine schöne Dokumentation der Innsbrucker Inversionslage. Heute einwenig besser als zu Zeit des Hausbrands (= ein Ofen pro Zimmer).
Ja, wo kam man nach Aldrans? Vor dem Bretterkeller gabelte sich die Straße, rechts nach Igls und links eine Weile am Fuße des Paschbergs ehe sie kurz nach dem heutigen Grüßgöttinkreisel nach rechts in den Wald abzweigte. In stetigem Anstieg traf sie dann kurz vor dem Schloß Ambras auf den in einer Haarnadelkurve einmündenden Tummelplatzweg, der Aldrans von Pradl aus zugänglich machte. Teilweise sieht man den Verlauf hier https://innsbruck-erinnert.at/von-oben/
Schade um das viele Grün, und auch um die damals durchgängige Silluferstraße, die den Verkehr in die Stadt verteilen geholfen hat.
Ich nehm einmal an, das Ende der Brücke ist auch im Zuge der immer nachdrücklicher geforderten Hindernisfreiheit gekommen, zusammen mit der Einsicht, daß es eine Fußgängerampel auch tut. In Süditalien bräuchte es nicht einmal einen Zebrastreifen. Wir haben vielfach mit unserem Behütungsspleen nur die Menschen der Rücksichtnahme entwöhnt.
Daß grad kein Auto außer dem LKW am Foto zu sehen ist, kann auch der Momentaufnahme geschuldet sein. Wenn die Autos auch nur im 30 Meter Abstand gefahren sind, ist die Chance groß, daß trotz regen Verkehrs grad keines ins Foto rutscht. Immer ein bissel rechnen.
Den für die Aufnahme einer Verkehrshölle viel zu klein dimensionierten Bahndurchlass gibt es noch immer am Luftbild zu erkennen, allerdings mit einem massiven Bretterverschlag abgeriegelt. Aus der in einen schmalen Fußgängerweg verwandelten Großstadttraum einer Nordsüdspange Dörrstraße-Hallerstraße ist, wie schon von Herrn Schneiderbauer erwähnt, eh nichts geworden.
Wo sind eigentlich die Damen, die sich an der damals wohl todschicken Damenmode delektieren? Der in Form eines in Flatterhemd und Wohnhose gekleidete vorausgehende Kontrapunkt zeigt das andere Ende der Möglichkeiten menschlicher Gewandung.
Auf diesem Foto sieht man auch gut sechseckige Bodenplatten, wie sie Frau Stepanek für die Eisenbahnhäuser unlängst erwähnt hat und so ähnlich wohl in vielen alten Häusern waren bzw. sind.
Interessant auch rechts hinten ein Straßenstummel, der heute noch existiert. Auf Google Maps ist die seinerzeit geplante Trasse einer Autostraße gut an der Parzellenaufteilung erkennbar: https://www.google.com/maps/place/47%C2%B016’35.4%22N+11%C2%B026’12.5%22E/@47.2765299,11.4369256,229m/data=!3m1!1e3!4m4!3m3!8m2!3d47.2765!4d11.4368056?entry=ttu
Glücklicherweise wurde sie dank des in den 1980-ern langsam einsetzenden Umdenkens in der Mobilitätspolitik so wie auch zahlreiche andere geplante Autostraßen in der Stadt nie gebaut und auf der Fläche dieser ungeborenen Autostraße befinden sich jetzt offenbar Gärten, Pools und Sträucher, an denen ein Fuß- und Radweg vorbeiführt.
Es war dies anscheinend die erste Fußgängerbrücke in Innsbruck. Im Juli 1976 in Betrieb genommen, 30 Jahre später, im Jahr 2006 wurde ihr Abbruch beschlossen: https://innsbruck-erinnert.at/innsbrucks-erste-fussgaengerbruecke/
Ob sie tatsächlich dazu diente, den Kalvarienberg schneller zu erreichen, wage ich zu bezweifeln …
Diese Brücke führte bis vor einigen Jahren nördlich der Volksschule Neu Arzl über die Hallerstraße. Gebaut wurde sie zeitgleich mit der Hochbrücke weiter westlich, die hier bereits Thema war, und gehörte wohl zur Vorstellung einer kreuzungsfreien Schnellverbindung. Heute überquert man die Hallerstraße unweit davon mit Hilfe einer Fußgänger Ampel.
Der Fassadenrenovierung sind offensichtlich nicht nur Signatur und Jahreszahl zum Opfer gefallen. Das Kunstwerk selbst weist im Vergleich zu jenem aus dem Beitrag „Kunst am Bau“ (3. Juli 2023) auch einige Unterschiede auf, v. a. im Kopfbereich. Der Kopf auf dem Juli-Foto zeigt ein Männergesicht und scheint weniger tief geneigt zu sein. Die Fischmäuler sehen ebenfalls nicht ganz ident aus, auch wenn die beiden Aufnahmen wegen des Schattenwurfes auf der älteren etwas schwierig zu vergleichen sind. Möglich auch, dass die Veränderungen durch Ab- und Aufmontage bei der Renovierung entstanden sind.
Beim Titelbild könnte es sich mit etwas Fantasie um einen Adlerkopf handeln (Schnabel und Adlerauge mit der unmittelbar darüberliegenden „Wulst“, die dem Tier in natura einen faszinierend fokussierten Blick verleihen). Außerdem ist bei Raubvögeln manchmal zu sehen, wie sie ihr Halsgefieder, sowohl an der Brustseite als auch am Hinterkopf aufstellen.
Nicht nur wegen des gesträubten Gefieders, auch wegen der mächtigen Flügel und seiner Symbolhaftigkeit als Wappentier des Landes sehe ich im „Vater Inn“ des Titelbildes die Andeutung eines Adlers – nicht zu vergessen sein Beiname „König der Lüfte“, auf den m. E. die Krone verweist.
Mit sehr sehr viel Fantasie könnte man auch die Galionsfigur als Adlerkopf deuten. War früher ja üblich, nicht nur Frauengestalten, sondern auch Landes- / Staatswappen am Bug anzubringen.
Ich kann Frau Henriette nur beipflichten. Da wir in der Stafflerstraße wohnten, war es naheliegend, dass wir sonntags in den 50er Jahren eine kleine Nachspeise beim Ströbele holten.
Allerdings kann ich mich nicht mehr an den Eingang in der Andreas-Hofer-Straße erinnern, eigentlich nur an den im Hof.
Emma Ströbele war auch lange Zeit mit meiner Mutter bekannt.
Gell, Herr Nendwich, wir können beide bezeugen, daß die Konditoreiwaren nicht nur schön aussahen, sondern auch bezüglich Geschmack keinen Vergleich zu scheuen brauchten.
Bezüglich der Ströbele-Emmi habe ich vor 2 Monaten gesprächsweise etwas Lustiges erfahren – sie sei am Nikolausabend „immer“ als Krampus verkleidet mit dem Nikolo zu den Kindern einer Familie im „Puppenklinik“-Haus gekommen. Wußten Sie das? (dies dürfte im 1. Nachkriegsjahrzehnt gewesen sein)
Auch meine Mutter (Jg.1916) war mit der Emmi (Jg.1914 oder 15) auf „gutem Grußfuß“, man erkundigte sich bei Begegnungen nach dem gegenseitigen Befinden und plauderte kurz miteinander über „früher“…
Wo wären denn dann die 1800 m, das würde die Suche erleichtern.
Hier ein Vergleich, m.M. paßt es: Das vorspringende Haus mit den Balkonen, rechts davon eben etwas nach hinten versetzt das Haus mit der vertikalen Reihe von Einzelfenstern, dann Balkone, darüber ein Dachausbau; und die Fenster beim Haus rechts vom Baum. https://postimg.cc/189VchHs
Der Wahnwagen dürfte groß genug sein, daß man ihn auf irgendeinem Luftbild finden müßte, er wird wohl ein Teitel herumgestanden sein.
Vor allem stand dort, zumindest noch in den späten 50er/frühen 60er Jahren, so ein Wagen, der von einem Paar (Mann und Frau) bewohnt war. Ich kann mich nur nicht mehr genau erinnern, wie er ausgeschaut hat, aber er könnte es gewesen sein.
Ja, da muß ich mich wohl entschuldigen – da war ich gründlich daneben. Ich habe diesen Wagen in der schrägen – noch länger unverbauten – Amraserstraße (zwischen Westende Gumpp- und Südende Pradler- straße vermutet – als Möglichkeit für Straßenarbeiter, bei Schlechtwetter unterzustehen – und sich das mit- gebrachte Essen zu wärmen. Eine Art Baubaracke also….
Damit könnten Sie recht haben, Frau Maislinger. Die Häuser links vom lästigen Baum wären dann die Rückseite der Häuser Blasius Hueberstr. 4 und 6, die Blakone stimmen und das Haus Nr. 4 ist etwas tiefer. Rechts sieht man mit ebenfalls übereinstimmenden Fenstern das Eckhaus Nr. 12
Den Zweck des Wohnmobils kann man nur raten. Mit den eisenbereiften Holzradeln kam man damit nimmer weit. Aber ich glaub, das war dort verlassen abgestellt.
Ich glaube, diese Situation rührte daher, dass vor Errichtung des O-Dorfs das Innufer ein beliebte Reitstrecke war. Nachher dauerte das noch in der Rossau an, solange dort die Gewerebansiedlungen nicht überhand nahmen. Ich erinnere mich noch gut an ein Pferd in vollem Galopp auf den Wiesen zwischen Kläranlage und Autobahnzubringer, Sattel an die Seite gerutscht. Wo es den Reiter gelassen hatte war nicht klar.
vielen Dank, dass Sie diese Erinnerung mit uns geteilt haben. Pferd und Reiter gehen nicht selten einmal getrennte Wege, ist mir auch schon passiert. 😀
Der Hof im Hintergrund ist der Peerhof. Die Villa dahinter, oberhalb der Autobahn ist mittlerweile ziemlich „eingewachsen“.
Anstelle des kleine Häuschens in zweiter Reihe links nach dem ersten Hochhaus steht heute ein Königreichsaal der Zeugen Jehowas.
Es wirkt ein wenig wie die Berge um den Mitterschragen und die Zirmesspitze oberhalb der Anton Renkhütte. Aber es passt von der Perspektive dann doch nicht zusammen. Vielleicht gibt es aber irgendwo am Glockturmkamm ein solche Perspektive. Ich kenn dort leider nur den Großen See und die Feichter Karlespitze.
Und weil wir gerade in der Schmiedgasse sind:
Unsere Mieterin, die Frau Wettengl (+ 18.12.1995 im 93. Lebensjahr) hat erzählt „Früher host jo nicht amoi ’s Fenster aufhabn kennen -weil hinterm Stadl war ja der Misthaufn vom Villerbauern. Und Fliegn hammer g’habt, sag ich Ihna –
ma hat se ned da’gwehrt…“
Herr Roilo????
Selbstverständlich lasse ich hier den ausgewiesenen Experten den Vortritt!
Aber: W o h n w a g e n !!!
Meine Schwiegermutter hat mir berichtet, in der Schmiedgasse – westl. hinterm Villerstadel – sei auch einmal ein Wohnwagen gestanden, der eine ganze Familie beherbergt habe.
Wann?
Keine Ahnung, ob Arbeitslosen- oder Nachkriegszeit.
Aber vielleicht klingelt bei Ihnen, Herr Roilo, etwas?
Sehr interessant sind die sechseckigen Pflastersteine im Vordergrund. Solche Pflastersteine gab es auch in der Erlerstraße, wie man auf alten Fotos erkennen kann.
…und beim Beitrag „Was zum Kiefeln“ (Leopoldstraße). Scheint ein beliebter Pflasterstein für Gehsteige (und Gründerzeit-Eisenbahnhäuser-Hausgänge) gewesen zu sein – zumindest glaube ich mich an solche Steine im Hausflur A.-Hofer-Str.53 zu erinnern…
(Der Wahrheitsbeweis kann leider nicht mehr erbracht werden.)
Die extrem seitliche Untersicht-Perspektive lässt das Gesicht des gütigen „Vater Inn“ samt Krone und Haaren zu einem Hahn mutieren. Natürlich ist es kein Hahn, wenn man in einem anderen Blickwinkel auf das Kunstwerk schaut.
Geschaffen wurde die Fassadenskulptur „Vater Inn“ am Haus Fennerstraße 19 im Jahr 1957 von Emmerich Kerle. In diesem von Frau Stepanek erwähnten Beitrag sieht man noch die Signatur des Künstlers samt Datierung, welche leider einer zu gut gemeinten Fassadenrenovierung zum Opfer gefallen sind:
From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (90)
Go to comment2023/11/24 at 10:00 pm
From Pension Heis on Leise rieselt der Schnee...
Go to comment2023/11/24 at 5:42 pm
From Manfred Roilo on Schätze aus dem Monopol-Archiv (9)
Go to comment2023/11/24 at 3:02 pm
From Henriette Stepanek on Schätze aus dem Monopol-Archiv (9)
Go to comment2025/12/15 at 10:20 am
From Manfred Roilo on Schätze aus dem Monopol-Archiv (9)
Go to comment2023/11/24 at 2:54 pm
From Manfred Nendwich on Piraten in Innsbruck
Go to comment2023/11/24 at 9:39 am
From Karl Hirsch on Auf weiter Flur
Go to comment2023/11/24 at 8:46 am
From Henriette Stepanek on Ein Leben für die Kunst III
Go to comment2023/11/23 at 9:56 pm
From Johann Heis on Auf weiter Flur
Go to comment2023/11/23 at 8:11 pm
From Richard Dietmar Mair on Leise rieselt der Schnee...
Go to comment2023/11/23 at 11:29 am
From Henriette Stepanek on Piraten in Innsbruck
Go to comment2023/11/23 at 11:12 am
From Manni Schneiderbauer on Piraten in Innsbruck
Go to comment2023/11/23 at 10:16 am
From Hans Pechlaner on Der große Schnee
Go to comment2023/11/23 at 7:45 am
From walter oberhammer on Der große Schnee
Go to comment2023/11/29 at 11:55 am
From Robert Engelbrecht on Einkaufserinnerungen_Teil 4
Go to comment2023/11/22 at 6:57 pm
From Karl Hirsch on Corrigendum
Go to comment2023/11/22 at 5:32 pm
From Wolfgang Geisler on Indoor-Rätsel
Go to comment2023/11/22 at 5:18 pm
From Schneider Erwin on Was könnte das sein?
Go to comment2023/11/22 at 4:52 pm
From Schneider Erwin on Der große Schnee
Go to comment2023/11/22 at 4:49 pm
From walter oberhammer on Zwei spätgotische Adelssitze
Go to comment2023/11/22 at 3:42 pm
From walter oberhammer on Schöner wohnen
Go to comment2023/11/22 at 10:58 am
From Matthias Egger on Schöner wohnen
Go to comment2023/11/22 at 9:27 pm
From Karl Hirsch on Rundherum Maroni
Go to comment2023/11/21 at 4:38 pm
From Werner Schröter on Ein feines Platzl für eine Rast
Go to comment2023/11/21 at 3:10 pm
From walter oberhammer on Für den einen furchtbar leicht...
Go to comment2023/11/21 at 3:02 pm
From Hanna Fritz on Für den einen furchtbar leicht...
Go to comment2023/11/22 at 12:44 pm
From walter oberhammer on Für den einen furchtbar leicht...
Go to comment2023/12/30 at 2:06 pm
From Hans Pechlaner on Unscharf, aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz –XI
Go to comment2023/11/21 at 12:58 pm
From Karl Hirsch on Unscharf, aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz –XI
Go to comment2023/11/21 at 2:43 pm
From Hans Pechlaner on Ein feines Platzl für eine Rast
Go to comment2023/11/21 at 12:51 pm
From Hermann Pritzi on Kunst am Bau XII
Go to comment2023/11/21 at 12:48 pm
From Hermann Pritzi on Kunst am Bau XII
Go to comment2023/11/21 at 1:20 pm
From Schneider Erwin on Ein feines Platzl für eine Rast
Go to comment2023/11/21 at 11:24 am
From Wolfgang Geisler on Wo sind wir hier - Auflösung
Go to comment2023/11/21 at 9:15 am
From Karl Hirsch on Kunst am Bau XII
Go to comment2023/11/21 at 9:14 am
From Henriette Stepanek on Ein ganzes Tal auf einem Karten-Brief
Go to comment2023/11/20 at 7:49 pm
From Hans Pechlaner on Ein ganzes Tal auf einem Karten-Brief
Go to comment2023/11/22 at 2:33 pm
From Henriette Stepanek on Ein ganzes Tal auf einem Karten-Brief
Go to comment2023/11/23 at 8:42 am
From Henriette Stepanek on Ein ganzes Tal auf einem Karten-Brief
Go to comment2023/11/23 at 10:50 am
From Josef Auer on Wo sind wir hier - Auflösung
Go to comment2023/11/20 at 1:20 pm
From Karl Hirsch on Wo sind wir hier - Auflösung
Go to comment2023/11/20 at 12:49 pm
From Karl Hirsch on Tivoli alt
Go to comment2023/11/20 at 12:45 pm
From Karl Hirsch on Stairway to heaven
Go to comment2023/11/20 at 12:32 pm
From Josef Auer on Wo sind wir hier - Auflösung
Go to comment2023/11/20 at 12:27 pm
From Walter Rangger on Souvenirs, Souvenirs!
Go to comment2023/11/20 at 9:02 am
From Matthias Egger on Souvenirs, Souvenirs!
Go to comment2023/11/22 at 2:15 pm
From Manni Schneiderbauer on Stairway to heaven
Go to comment2023/11/19 at 11:56 pm
From Ingrid Stolz on Stairway to heaven
Go to comment2023/11/19 at 10:30 pm
From Hans Pechlaner on Stairway to heaven
Go to comment2023/11/19 at 9:22 pm
From Ingrid Stolz on Ein fischender Hahn?
Go to comment2023/11/19 at 3:21 pm
From Schneider Erwin on Der große Schnee
Go to comment2023/11/19 at 1:02 pm
From Manfred Nendwich on Unser täglich Brot (12)
Go to comment2023/11/19 at 11:01 am
From Henriette Stepanek on Unser täglich Brot (12)
Go to comment2023/11/20 at 10:00 am
From Angelika Maislinger on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/19 at 10:56 am
From Christian Herbst on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/12/14 at 9:26 am
From Henriette Stepanek on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/19 at 2:04 pm
From Karl Hirsch on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/19 at 6:30 pm
From Christian Herbst on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/12/14 at 9:26 am
From Angelika Maislinger on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/19 at 7:14 pm
From Henriette Stepanek on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/20 at 7:28 am
From Karl Hirsch on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/19 at 2:04 pm
From Martin Schönher on Seepferdchen
Go to comment2023/11/18 at 7:37 pm
From Verena Kaiser on Seepferdchen
Go to comment2023/11/19 at 11:22 am
From Martin Schönherr on Frühzeit
Go to comment2023/11/18 at 7:30 pm
From Martin Schönherr on Hinaus ins Land (89)
Go to comment2023/11/18 at 7:04 pm
From Henriette Stepanek on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/18 at 6:44 pm
From Henriette Stepanek on Den Blick für das Besondere...
Go to comment2023/11/18 at 6:30 pm
From Josef Auer on Souvenirs, Souvenirs!
Go to comment2023/11/18 at 2:43 pm
From Josef Auer on Ein schrecklicher Arbeitsunfall
Go to comment2023/11/18 at 2:40 pm
From Henriette Stepanek on Ein schrecklicher Arbeitsunfall
Go to comment2023/11/18 at 8:37 pm
From Josef Auer on Ein fischender Hahn?
Go to comment2023/11/18 at 11:42 am