Heute so: Aufahmeort oberhalb der Huisler Stube, Blick auf die Brücke über den Schlicker Bach, am Titelbild noch sehr ursprünglich, und hinten schaut ein weißes Gebäude über die ebenfalls anderen Dächer. Das ist das Don Bosco Schülerheim, welches das „Grandhotel Stubai“ ersetzt hat. Ich nehme an, man bespricht am Montag die Heeres Alpin Schule (oder so).
https://www.google.at/maps/@47.1545386,11.3487094,3a,75y,54.81h,85.13t/data=!3m8!1e1!3m6!1sMHkRD1tp2Bevmp4exMPdXQ!2e0!5s20230301T000000!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D4.869692588246636%26panoid%3DMHkRD1tp2Bevmp4exMPdXQ%26yaw%3D54.80855274228335!7i16384!8i8192!5m1!1e1?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDEyMS4wIKXMDSoKLDEwMDc5MjA2OUgBUAM%3D
Ramsbach: Evt leitet sich das vom Begriff Ramsar ab. Doch das dürfte ein Irrtum sein. Ich habe das bisher mit Feuchtgebieten in Zusammenhang gebracht; dabei bezieht sich der Name auf den Ort der Konferenz, wo man diesen Schutz vereinbart hat: Ramsar im Iran. Also weiterrätseln.
Rams + Etymologie = 1) Bärlauch, 2)Sammeln, 3) Widder (interessant – Ramsar heißt wiederum „Platz der Widder“)
Was, diese struppigen Tiere (welcher Messi schützt denn sowas?) kann man essen? Gibt es da Rezepte? Kann man den Biberschwanz panieren wie ein Schnitzel oder ist der – wie ich vermute – ungenießbar? Als Ganzes am Grill braten klingt appetitlich, mit einem Apfel zwischen den Zähnen servieren, im Dialog mit Bratkartoffeln. Im Mai Spargel dazu müsste auch gut schmecken.
Kenner verwenden zum Grillen ausschließlich getrocknetes Holz vom Biberbau, was dem Fleisch einen besonderen Gout verleiht.
Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/der-bau-der-arlbergbahn-naechster-halt-landeck-zams/ sieht man im vierten Bild die „Station Landeck“ von der anderen Seite
Die Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist damit – dank Ihrer Hilfe – ja ziemlich schnell geklärt worden und die von mir im Hintergrund vermutete „Sill“ ist dann doch der Inn. Danke auch für’s Verlinken der Luftaufnahmen die ja tatsächlich sehr aufschlussreich sind.
Die drei andersfarbigen (Rassismusalarm!) stechen natürlich heraus. Während die beiden Blauen leicht als Personentransporter und Kleinlastwagen erkennbar sind, läßt der zweifarbige Bulli mit dem Dachzelt an wichtige Dienstfahrten an den Gardasee denken (Studium der Müllabfuhr in Saló, Vergleich der Schneeräumverfahren in Peschiera und Lazise). Ich glaube aber, mich erinnern zu können, dass das so eine aufklappbare Projektionsfläche gewesen ist. Aber mit welchem Programm? Jenseits des Erinnerungshorizonts.
Beim Haus links neben dem alten VW-Bus handelt es sich um das ehemalige Gasthaus „Tyrol“ in der Pontlatzerstraße 47, zur damaligen Zeit eine „Institution“ in der (spärlichen) Lokalszene von Neu-Arzl. Links daneben in der Pontlatzerstraße befand sich ein kleiner „Konsum“, die Tiefenthaler Bäckerei und die Schützen-Apotheke, die später in den O-Dorf Block auf der linken Seite übersiedelt ist. Bei den älteren (und sehr alten) Innsbruckern heißt die ganze Gegend heute noch „der Schießstand“.
Die Eingangsbereiche im Erdgeschoß waren 1964 vollständig im Holz(?)elementen verbaut. Nach den Olypischen Spielen wurde das offenbar umgestaltet und Teile als offene Flächen belassen. In den neu geschaffenen Lokalen waren dann diverse Geschäfte angesiedelt, vom Schuhgeschäft bis zum Obst- und Gemüsehändler. Das einzige Geschäft, das bis in den heutigen Tag überlebt hat ist die Apotheke in der Schützenstraße 56.
Sehr Steyr-dominiert, der Fuhrpark. 5 Unimog und ein Rundhauber von Mercedes. Der Hauptteil der Flotte besteht aus Steyr 680 Modellen. Drei OM Lupetto, zwei Steyr 90plus, ein 780er und einige Steyr 380/480/ 586-Hauber sowie der Haflinger sind auch zu erkennen. Die Radlader von Volvo, früher öfter auch auf Baustellen und Sägewerken anzutreffen, sind auch von der Bildfläche verschwunden.
Mein Favorit ist die Faun Kehrmaschine in der drittletzten Reihe, in meiner Erinnerung hatte die 2 Lenkräder.
Den Zeitraum der Aufnahme würde ich auf 1970/1971 eingrenzen. Hochhaus Schützenstraße 10 schon bewohnt, das Sternhochhaus An-der-Lanstraße 18 noch in Bau und die von Hern Roilo immer wieder erwähnte 110 kV-Leitung der Tiwag steht noch nordseitig.
Da gab es doch die „Anstalt für kirchliche Kunstarbeiten Adolf Vogl, Innsbruck“, welche in der 2. Hälfte des 19. Jhdts bis zum Ersten Weltkrieg Kataloge für derlei in Serie hergestellte Heiligenfiguren usw. hatte. War diese „Anstalt“ Lieferant für die ca 30 im Dehio Tirol angeführten Lourdesgrotten und Altäre?
Oder gab es – analog zu den böhmischen Kataloggräbern der Firma Eduard Zbitek, Olmütz, auch Lourdes – Grotten per Katalog aus Böhmen in verschiedenen Größen – im Baukastensystem samt Felsengrotte?
Ja, das Aufnahmegebäude, die mit Fahrdraht überspannten Geleise und der Inn.
ABER:
Das Bid ist doch seitenverkehrt veröffentlicht. Die Zugförderung in Landeck befindet sich in Richtung Arlberg links, schräg gegenüber der Gleisanlagen vom AG.
Leider ist es mir nicht möglich, das Bild hier hochzuladen.
Ich denke nicht, dass das Bild seitenverkehrt ist. Das Gebäude im Hintergrund ist nicht das Aufnahmegebäude (das im übrigen komplett anders aussieht) sondern ein Wohngebäude, das am heutigen P+R-Parkplatz stand.
Diese frühe Nachkriegsaufnahme zeigt den Bahnhof in erstaunlicher Schärfe, auch wenn man bis zum Anschlag hineinzoomt:
https://lba.tirol.gv.at/public/bild.xhtml?id=476187
Es ist eigentlich fast alles noch da.
Womit Gemini nicht ganz recht gehabt habt, um das total daneben höflich zu umschreiben. Ich bin mir sicher, dass das auch Herr Schneiderbaur gewußt hat.
Mit den erklärenden seinerzeitigen Kommentaren von Herrn Schönherr und „pension heis“ sieht man von oben nach unten die Häuser Schneeburggasse 82, 77 und 75.
Auf den Orthofotos der Landesluftbilder kann man die Modernisierung dieses Winkels verfolgen. schon auf dem Luftbild von 1946 kann man die Vorarbeiten zum Vogelweiderweg als „Bauerwartungsland“ erkennen.
Nr. 82 steht schon 1940, Nr. 77 wird auf der Waldstandaufnahme vom 3. Mai 1953 grade gebaut, vom Haus Nr. 75 sieht man schon den Grundriss, ein ebener heller Fleck, vielleicht die Kellerdecke.
Zum Verschwinden der am Foto zu sehenden Häuser zeigen die Luftaufnahmen, das als erstes das „markante Haus mit dem Erker“ Nr. 82 daran glauben mußte, 2013 stand es noch da, 2016 war es verschwunden, der Platz ist bis auf die Abrissspuren leer. 2019 sieht man einen der üblichen länglichen Wohnhausquader, zusätzlich, als interessanten Kontrapunkt, ein Einfamilienhaus mit Holzfassade und U-förmigem Grundriss am westlichen Rand des Grundstücks. Als nächstes kam das hintere Haus Schneeburggasse 75 dran, bis 2019 sieht man es im Original, 2022 steht schon der Neubau. Auf street view erkennt man, dass das im Hintergrund hervorschauende, bis heute stehengebliebene Haus Nr. 77 zwischen 2018 und 2019 eine Modernisierung unter Beibehaltung der Umrisse erfahren hat.
Ich weiß, das alles kann sich jeder selber im Internet zusammensuchen, aber ich wollte den Spaß, den es mir bereitet hat, teilen.
Linker Hand stand später das Gasthaus Stadion, bis zur Schließung und anschließendem Abriss (2004 oedr 2006???) von der legendären Erna geführt (welche danach das Gasthaus Anich übernahm). gleich daneben war die Resselstraße 33, ein ursprünglich (ich glaub) von zwei alten Damen bewohntes, danach als Studenten-WG genutztes altes Haus mit Garten und Garage.
Das Haus war in WG-Zeiten schon recht legendär, vorallem der Wohnstandard: da war in jedem Raum noch ein Kohlenofen, im Winter hingen teils die Eiszapfen an der Wand, den Schimmel musste man im Auge behalten, und einmal nach einem Kanalbruch stand der halbe (Kohlen)-Keller unter Wasser… sehr schade dass es das alles nicht mehr gibt.
Hat da vielleicht noch jemand Bilder oder Geschichten dazu?
Später hatte man Mitleid mit der „Männerseite“, war aber realistisch genug, um nur eine schmale, der statistischen Wahrscheinlichkeit des Frauen/Männer Verhältnisses entsprechenden Bankreihe einzubauen.
https://tinyurl.com/3na36sje
Noch eine Erinnerung: Das Haus ganz links im Bild gehört auch heute noch der Stadt Innsbruck und damals nannte man es Gemeindehaus. Es wurde zum Zeitpunkt des besagten Hochwassers von zwei – zumindest für uns Kinder – älteren kinderlosen Ehepaaren bewohnt. Eines im ersten Stock, das andere im Erdgeschoß, besser Tiefparterre und heillos zerstritten. Während die unten mit Kübeln verzweifelt versuchten den Ramsbach aus dem Haus zu halten, schauten die oben bei geöffnetem Fenster seelenruhig zu.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war ich 15 Jahre alt und habe dort gewohnt. Mich verwundert, dass ich mich an diese Bauarbeiten überhaupt nicht erinnere.
Als ich etwa zehn Jahre alt war gab es eines Sommertages ein, wie es bei uns bezeichnet wurde „Hochwetter“ um vier Uhr früh. Der Ramsbach floss über den Dorfplatz und als der Wirt des Gasthofes Traube die Türe öffnete, durch die Türe hinein und durch die Hintertüre hinaus. Uns Buben hat das sehr beeindruckt!
Das Lebensmittelgeschäft links im Haus war das einzige in Vill. Zimmer wurden vielleicht noch vermietet, Gastwirtschaft nicht mehr betrieben.
Das kleine Häuschen links der Straße war – allerdings lange vor meiner Zeit – eine Mautstelle.
Heute bietet der Gasthof Traube ein erbärmliches Bild.
Wie Herr Hirsch richtig sagt, weisen alle Lourdesgrotten dasselbe Schema auf – bis ins kleinste Detail. Also dieselbe Ikonographie – oder wie das immer heißen mag.
Genauso sieht es auch in der Kapelle neben dem Anwesen in__ _Mühlau, Holzgasse 15,____ aus.
Nach einem Diebstahl der knienden Bernardette vor einigen Jahren konnte eine „Ersatzfigur“ beschafft werden. Diese ist allerdings etwas kleiner als die abhanden gekommene Kniende
U N D : Die Soldaten knien natürlich, wohlerzogen wie sie nun einmal waren, auf der damals verpflichtend vorgeschriebenen Männerseite!!! Beterinnen hatten links zu knien.
Aber beim Hinausgehen aus einer Kirche war eh die damals nach „Knigge“ vorgeschriebene „Gehordnung“ wiederhergestellt. Der Herr ging links und die Dame rechts. Womit auch das geklärt wäre,
Ergänzung zum Dehio: Frauenfreundlich orientierte Kirchen Tirols. Kirchen mit linksbankiger Morgensonne: Spitalskirche, Servitenkirche, Dreiheiligenkirche, Saggenkirche, Viller Kirche, Dreiheiligen, und…hm?
Sieglanger und Wilten West empfehlen sich für hitzige Abendmessen.
Bei sämtlichen Loks und Waggons aller Art ist beim Blick auf das Fahrzeug jeweils der linke Puffer gewölbt und der rechte flach. Das erleichtert die Pufferfederbewegung beim befahren von Gleisbögen (umgangssprachlich Kurven).
Das war die Lourdes „Grotte“ in der Herz Jesu Kirche, oder? Fragezeichen deshalb, weil diese Grotten immer gleich dargestellt werden. Zarter Hinweis auf die umgebende Kirche sind die Verzierungen und die Seitenteile der Betstühle, wie sie auch im Kirchenschiff zu sehen waren.
Als die Kirche noch offen war, waren immer Betende drinnen. Klinik und Gericht in der Nachbarschaft, da wird man schnell katholisch.
Leider witterten auch professionelle Bettler und Bettlerinnen die Chance, dass der Eintausch der Gebetserhöhung bei großzügiger Wohltat etwas für sie abfallen läßt.
Schade, dass nach Schenkung der Kirche an die Orthodoxe Kirche dieser einen eigenen sakralen Reiz ausstrahlende Tempel fast immer zugesperrt ist.
Ja, dann sind Sie also die Tochter von einer der beiden Kusinen der von mir erwähnten Ruele-Toni! Ja, schau, wie klein die Welt ist… Wenn ich die beiden Namen richtig in Erinnerung habe – Emma und Hilde – ? Ist zwar erst 73 Jahre her – da hat uns die Ruele Toni in der Andreas Hofer Straße besucht, als Frau Rizzi verstorben ist und sie, die Toni, hier in Innsbruck den Posten als Kindermädchen angenommen hat bei Familie Hadrian in der Gutenbergstraße, mit denen sie dann nach Hamburg (?) gegangen ist…
Emma und Hilde hatten noch einen jüngeren Bruder namens Walter der 1940 geboren wurde. Ich bin die Tochter von Walter…Emma und Hilde waren meine Tanten. Leider sind alle 3 bereits verstorben.
Emma Rizzi und Toni habe ich selbst nie kennengelernt. Der Tod von Emma Rizzi war ja lange vor meiner Geburt….
Oh! Danke für Ihre Antwort! Sehen Sie, daß da auch ein jüngerer Cousin war, wußte ich nicht…
Aber etwas anderes ist mir eingefallen:
Nämlich wo der Rizzi-Waggon stand! (Vielleicht interessant fürs Stadtarchiv)
Die Formulierung meiner Mama lautete nämlich: „Ja, eh glei amal
nördlich vom Gasthaus Stiegele,
da in dem Dreieck – zwischen Brennerbahn und Arlbergbahn – “
Also dort, wo jetzt die „Konzertkurve“ ihren Anfang nimmt.
Auf damals dafür freigehaltenem Bahngelände…
Ja, es hat sich unheimlich viel verändert in Innsbruck. Und die Stadt wuchert und wuchert weiter hinaus. Mir ergeht es wie meiner Nonna, die im Alter sagte: „Früher habe ich mich in Innsbruck überall ausgekannt – aber jetzt tät ich mich nimmer z’rechtfindn!“
ich habe gerade durch Zufall diesen spannenden Blog gefunden und darin mir bis dato völlig unbekannte Informationen über meine Familie entdeckt. Ich bin eine Verwandte von Emma Rizzi (geb. Stefani). Sie war die Schwester meiner Oma Ida Strele (geb. Stefani). Wilhelm Rizzi war laut Trauschein auch der Trauzeuge meiner Großeltern…
Leider habe ich die Ausstellung im Stadtarchiv verpasst. Die hätte ich mir gerne angeschaut….
…Und, Herr Permann – SUPERWICHTIG!!! – St Michael hat e i n d e u t i g nicht MIT dem Teufel, sondern GEGEN diesen Höllenfürsten gekämpft. Mit „MIT“ wäre er ja ein Bundesgenosse dieses „gefallenen“ ehemaligen Erzengels.
Ja, ja, schon kompliziert, diese Kämpfe und Kriege im Jenseits….
Tut mir leid, dass war schon so gemeint dass der gute Erzengel *gegen*, nicht mit dem Teufel kämpft, dass ist eine dieser Doppeldeutigkeiten unserer Sprache – wie um*fahren* und *um*fahren auch Gegenteile sind…
Ja, mei. Schaurige apokalyptische Visionen – immer noch interessanter als das Auswendiglernen der Antworten auf die Katechismusfragen (z.B. „Welche Gnaden gewährt uns das Allerheiligste Sakrament des Altars?“ – und wenn jemand die Antwort nicht herunterradelte, griff Pfarrer B. zum „Patzenstecken“, Kommando „Rechte Hand ausstrecken“. Leider wahr – ich kanns bezeugen – obwohl ich diesbezüglich zum Glück nie „dran“ war).
Wie hätte man sonst uns, dem Volke Gottes, etwas theologisches Wissen einbläuen können?
Aber inzwischen ist ja das Fegefeuer gestrichen – ersatzlos!- und die Hölle (hoffentlich!) der Gnade Gottes zum Opfer gefallen.
Und des großen Dichters DANTE „Divina commedia“ – existiert sie überhaupt noch in der „Literaturgeschichte“?
Auch wenn es im Kopf des Mesners (mit nur einem „s“ – der mit zwei ist ein bärtiger Südtiroler, der einst angeblich vom Yeti gesichtet wurde) ziemlich gespukt haben mag, hat er auf seiner frühen Boss Battle-Illustration doch „Geistigen Luftschutz“ postuliert und nicht Luftschutz von, mit oder für Gespenster. 🙂
Danke für die nette Rückmeldung. Zur Hohenburg gab es auch einmal einen Beitrag mit einigen Schlaglichtern https://innsbruck-erinnert.at/der-verlorene-schatz/ – aber mir war sie ebenfalls nicht wirklich ein Begriff.
Das Bild zeigt eine Szene in Innsbruck, Österreich, genauer gesagt im Stadtteil Mühlau.
Details zur Lokalisierung:
Das Gebäude: Das markante Haus links oben im Bild mit dem runden Erker ist die Villa im Richardsweg 11.
Die Perspektive: Die Aufnahme wurde vermutlich von einem tiefer gelegenen Punkt oder einem Nachbargrundstück im Bereich des Richardswegs oder der umliegenden Gärten gemacht, mit Blickrichtung nach Norden/Nordosten gegen die Hänge der Nordkette.
Zeitliche Einordnung: Aufgrund des Schwarz-Weiß-Formats, der Architektur der Zäune und der Fahrzeuge (im Hintergrund rechts sind Umrisse zu erahnen) sowie der generellen Bildqualität dürfte die Aufnahme aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammen.
Es ist eine klassische Winteransicht dieses geschichtsträchtigen Villenviertels am Fuße des Berges.
Hat der derzeit wissendste aller Blechtrottel Recht?
Interessant, wie weit östlich früher das Bahnhofsgebäude in Wörgl lag – auf die Ladestraße ausgerichtet.
Dafür lag das Zentrum der Drehscheibe beinahe in der Achse der heutige Bahnhofstraße. Ich frage mich nun , ob das der alte Bahnhof ist: https://maps.app.goo.gl/FmPernYDcFJTp8J68
Die Erosionsflächen am Inn unter Kreith ware damals markanter als heute.
Die Inn-Insel bei Angath ist nur zu erahnen.
Das Gebäude hat die typische Bahnhofsarchitektur mit Giebelmitte und zwei seitlichen symmetrischen Anbauten. Aber wurde der Wörgler Bahnhof nicht durch Bomben zerstört? Eine der Abbildungen des alten Bahnhofs trägt auch die Aufschrift „Vor der Bombardierung“.
https://www.trolley-mission.de/de/bahnhof-woergl-inntal-bombenangriff
der gezeigte Elektroschnelltriebwagen ist BBÖ Baureihe ET 11 Baujahr 1936
Hersteller AEG und Waggonfabrik Simmering ( Wien )
am Bild ist er als ET 42 der deutschen Reichsbahn bezeichnet
heute läuft dieser Triebwagen als 4042 bei den NostalgieBahnen in Kärnten
Die Firma Wüster – Messestand rechts im Hintergrund – firmiert heute unter Juwel H. Wüster GmbH und erzeugt Kunststoffprodukte für Haus und Garten; die Komposter dürften vielen bekannt sein.
Der Herr mit dem dunklen Anzug leicht links der Bildmitte könnte der kürzlich verstorbene Dieter Bachmann sein.
Weiß man eigentlich mehr über die „Gasthofbesitzerstochter“ Berta Fayed geb. Eller, die den Jus-Studenten aus Ägypten, Mustafa Kamal Fayed geheiratet hat?
Die nächsten Fotos waren dann die von Aldrans.
Sobald man sich von der Vorstellung gelöst hat, das Foto zeige den Anfang des westlichen Mittelgebirges, schaut man sich den Blick auf die Bergkulisse einmal genauer an. Rechts nach links sieht man Nederjoch, Jochkreuz, dann schaut der Habicht hervor, man blickt ins Pinnis von der Ilmspitze über Kirchdach und Kesselspitze zur Serles, dann Waldrastjöchl und Gleinser Bergl. Gleins ist nicht mehr drauf, Mutters und Natters hat man vor einer halben Minute überflogen, Man befindet sich etwa über dem Bergisel, links sieht man die Villerstraße, darunter und rechts die Wiesen beim Pembauerhof und südlich wo dann der Weg von Gärberbach über das Remmoos nach Vill führt (heute mit Umspannwerk).
Und alles vom Junkersmotor verrüttelt.
Ich muss hier einlenken: Da dürfte wohl etwa ein halbes Jahr dazwischen liegen. Das Titelbild ist in der Wintersaison 1994/5 entstanden. Das zweite Bild ist mit 11.1995 datiert – ein Lesefehler meinerseits. Beim zweiten Bild war das neue Terminal also bereits eröffnet.
Weit auseinander liegen die Fotos zeitlich aber nicht. Das Titelbild ordne ich in die Serie, auf der auf allen Bildern noch Schnee liegt, ein. Man sieht in der Ursulinenkurve schon den ausladenden Platz. der später einmal das chinesische Busterminal sein wird.
Das Sterndleck befindet sich an der Stelle des alten Nosko Geschäfts, Die „ee“ könnten die Fortsetzung von kaff sei, ich sehe aber eher ein ..tee. Die Sterndln sind wie das tannengrün umwickelte Firmenschild Weihnachtsdeko.
Wenns nicht geregnet hätte, gäbe der Hintergrund des Titelfotod vom Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/angurten-aber-dalli/ vielleicht einen Hinweis.
Beim Titelbild fehlen mir die Straßenbahngleise, es hängt auch noch die Oberleitung für den Obus. Kann das dann tatsächlich der erwähnte Zeitraum sein??
From Karl Hirsch on Eine Winterreise durch Tirol, Teil 3
Go to comment2026/01/24 at 2:55 pm
From Karl Hirsch on In Richards Müllerversum VII
Go to comment2026/01/24 at 9:08 am
From Niko Hofinger on In Richards Müllerversum VII
Go to comment2026/01/24 at 9:11 am
From Karl Hirsch on Die Zähmung des Ramsbachs
Go to comment2026/01/23 at 11:01 pm
From Martin Schönherr on Die Zähmung des Ramsbachs
Go to comment2026/01/23 at 6:10 pm
From Martin Schönherr on Hinaus ins Land (144)
Go to comment2026/01/23 at 5:59 pm
From Joachim Bürgschwentner on Hinaus ins Land (144)
Go to comment2026/01/26 at 9:40 am
From Karl Hirsch on Die Burg Biber in Innsbruck
Go to comment2026/01/23 at 3:59 pm
From Manfred Roilo on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/23 at 9:39 am
From Christof Aichner on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/23 at 9:11 am
From Karl Hirsch on Eine mächtige Flotte
Go to comment2026/01/22 at 10:00 pm
From Walter Dobler on Schranken auf im O-Dorf
Go to comment2026/01/22 at 9:23 pm
From Walter Rangger on Schranken auf im O-Dorf
Go to comment2026/01/22 at 9:09 pm
From Hannes Lechner on Eine mächtige Flotte
Go to comment2026/01/22 at 8:39 pm
From Henriette Stepanek on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/22 at 8:03 pm
From Walter Rangger on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/22 at 8:56 pm
From Georg Payr on Schranken auf im O-Dorf
Go to comment2026/01/22 at 5:37 pm
From Schloßgeist on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 1:04 pm
From Walter on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 3:45 pm
From Manfred Roilo on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 5:09 pm
From Karl Hirsch on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 8:13 pm
From Karl Hirsch on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 8:16 pm
From Manfred Roilo on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 8:06 pm
From Manfred Roilo on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/23 at 8:40 am
From Karl Hirsch on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/23 at 7:37 am
From Manni Schneiderbauer on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 1:57 pm
From Walter on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 12:55 pm
From Schloßgeist on Ist das Innsbruck?
Go to comment2026/01/22 at 12:54 pm
From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser – XIII
Go to comment2026/01/22 at 12:08 pm
From Michael on Berührend leer
Go to comment2026/01/22 at 11:07 am
From Karl Hirsch on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/22 at 9:19 am
From Klaus Fischler on Die Zähmung des Ramsbachs
Go to comment2026/01/22 at 9:07 am
From Klaus Fischler on Die Zähmung des Ramsbachs
Go to comment2026/01/22 at 8:58 am
From Henriette Stepanek on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/22 at 8:09 am
From Hanna Fritz on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/22 at 10:38 am
From Karl Hirsch on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/23 at 4:54 pm
From Hanna Fritz on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/27 at 9:18 am
From Krause on Bahngleisalltag
Go to comment2026/01/22 at 12:49 am
From Günter Eder on Innsbrucker Häuser – XIII
Go to comment2026/01/22 at 12:17 am
From Karl Hirsch on Madonnen-Rätsel XXXII
Go to comment2026/01/21 at 9:49 pm
From Henriette Stepanek on Die Waggonbewohner:innen #2
Go to comment2026/01/21 at 5:15 pm
From Claudia Mabille-Strele on Die Waggonbewohner:innen #2
Go to comment2026/01/21 at 7:16 pm
From Henriette Stepanek on Die Waggonbewohner:innen #2
Go to comment2026/01/22 at 10:01 am
From Claudia Mabille-Strele on Die Waggonbewohner:innen #2
Go to comment2026/01/21 at 3:31 pm
From Henriette Stepanek on Geistiger Luftschutz
Go to comment2026/01/21 at 3:00 pm
From Pascal Permann on Geistiger Luftschutz
Go to comment2026/01/24 at 1:30 pm
From Henriette Stepanek on Geistiger Luftschutz
Go to comment2026/01/21 at 2:53 pm
From Manni Schneiderbauer on Geistiger Luftschutz
Go to comment2026/01/21 at 1:51 pm
From Pascal Permann on Geistiger Luftschutz
Go to comment2026/01/24 at 1:26 pm
From Manni Schneiderbauer on Exil in Igls
Go to comment2026/01/21 at 11:31 am
From Joachim Bürgschwentner on Exil in Igls
Go to comment2026/01/26 at 8:51 am
From Manni Schneiderbauer on Innsbrucker Häuser – XIII
Go to comment2026/01/21 at 1:27 am
From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser – XIII
Go to comment2026/01/21 at 9:01 am
From Martin Schönherr on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Wörgl Hauptbahnhof
Go to comment2026/01/20 at 8:48 pm
From Karl Hirsch on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Wörgl Hauptbahnhof
Go to comment2026/01/21 at 10:35 am
From Karl Hirsch on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Wörgl Hauptbahnhof
Go to comment2026/01/20 at 8:44 pm
From Roland Zigler on Ein Ausflug zur Messe in den Fünfzigern - vom Trockenrasierapparat bis zur neuzeitlichen Gummimatratze
Go to comment2026/01/20 at 7:46 pm
From Roland Zigler on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Wörgl Hauptbahnhof
Go to comment2026/01/20 at 7:39 pm
From Roland Zigler on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Wörgl Hauptbahnhof
Go to comment2026/01/20 at 7:36 pm
From Henriette Stepanek on Ein Ausflug zur Messe in den Fünfzigern - vom Trockenrasierapparat bis zur neuzeitlichen Gummimatratze
Go to comment2026/01/20 at 6:42 pm
From Henriette Stepanek on Ein Ausflug zur Messe in den Fünfzigern - vom Trockenrasierapparat bis zur neuzeitlichen Gummimatratze
Go to comment2026/01/20 at 6:10 pm
From Stefan Lackner on Ein Ausflug zur Messe in den Fünfzigern - vom Trockenrasierapparat bis zur neuzeitlichen Gummimatratze
Go to comment2026/01/20 at 4:23 pm
From Friedrich on Das zerstörte Templ
Go to comment2026/01/20 at 4:20 pm
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Münster-Wiesing
Go to comment2026/01/20 at 10:33 am
From Karl Hirsch on Rundflug um Innsbruck –XI
Go to comment2026/01/20 at 9:43 am
From Hanna Fritz on Die Terminal-Neubau-Foto-Ausbeutung geht weiter
Go to comment2026/01/20 at 9:27 am
From Karl Hirsch on Die Terminal-Neubau-Foto-Ausbeutung geht weiter
Go to comment2026/01/19 at 10:51 pm
From Franz Haller on Die Terminal-Neubau-Foto-Ausbeutung geht weiter
Go to comment2026/01/19 at 6:54 pm
From CMG on Die Terminal-Neubau-Foto-Ausbeutung geht weiter
Go to comment2026/01/19 at 7:36 pm
From Knapp irene on Grüße von der Hungerburg
Go to comment2026/01/19 at 4:00 pm
From Hans Pechlaner on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Wörgl-Kundl
Go to comment2026/01/19 at 8:39 am
From Hubert Vallazza on Leichte Kost
Go to comment2026/01/18 at 10:50 am