Kryptisches Tryptychon
Die lieben Mayers haben ihre Bilder nicht in den Albumseiten beschriftet, oder wenn dann nur rudimentär. Oft steht gerade eine vierstellige Nummer über den Bildern, die wohl auf das dazugehörige Katalogheft verweisen soll, das leider nicht beim Sperrmüllfund mit-gefunden wurde. Dort wären sicher Aufnahmetag, verwendeter Film, Belichtung, Blende, Uhrzeit und Aufnahmeort festgehalten. So müssen wir nun ohne diese Informationen aus Fotograf:innenhand auskommen (ich bin immer sicherer, dass es Frau Paula Mayer war, die alles festgehalten hat).
Auch bei aller-verinnerlichtester Kontemplation ist es mir mir nicht gelungen, diese Blöcke zu lokalisieren. Wir haben drei Jahreszeiten, drei Mal die zwei Blocks von der urbanen Gartenseite aus. Vermutlich haben hier die Mayers ihre Hülsenfrüchte gezogen. Oder fanden sie das Motiv so reizvoll, dass es gleich mehrfach ins Album musste?
Kurz: Wir Wiltener Wäscheweiber Weltenwanderer wollen wieder wissen wo wer weiland war.



(Sammlung Markus Wilhelm)
Ja, mei – ich vermute, wir sind an der ehemaligen Grenze zum Wilden Westen – und die Feuermauern der städtischen Häuser liegen an einer Straße, welche nach einem Tiroler Topographen benannt worden ist.
Das sind die Häuser Fischergasse (F.Fischerstraße) 50 und 55, damals das Westend dieser Straße. Die Häuser der Freisingstraße stehen noch nicht,
https://postimg.cc/0M3GxxZJ
https://postimg.cc/nMDB7y0Q
https://postimg.cc/DWQyncgz
Typisches Kryptikon
Auf dieser Luftaufnahme von Richard Müller sieht man in der Friedhofstraße (nicht Freisingstr) dieses helle niedere langgestreckte Gebäude. https://postimg.cc/YhG7pwfz