Portrait eines (?) Mastens – VIII
Ein Prachtbeispiel eines Masten-Fotos. Ich vermute, dieses Genre ist bisher in der Fotografie viel zu wenig beachtet worden.
Eigentlich ein entspanntes Bild von der Hofburg und dem Rennweg im Sommer. Vielleicht ist der Fotograf gerade von einem Kaffee von der Terrasse des Stadtcafés gekommen? Lang ist es her, dass man dort noch sitzen konnte.
Die Limousinen, die in beachtlicher Zahl am Rennweg parken, haben offenbar auch das Interesse eines Uniformierten erregt. Ist es ein Polizist. Zumindest der Schnitt der Uniformhosen ist noch aus finsterer Zeit.
Offen bleibt der Zweck des Mastenwaldes. Vielleicht die Vorbereitungen auf die Parade anlässlich des Französischen Nationalfeiertags am 14. Juli?
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Slg. Kreutz; MF-749)
Selbst mit Brille sehe ich weder Limousinen , noch einen Uniformierten.
Man sieht sie nur auf der Übersichtsseite (Home)
https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/MF_749k-1-center-top-700×400.webp 700×400 ist ein wenig wenig, ist es nicht?
Alle muß man selber machen 🙂
Jetz geht; https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2026/07/MF_749k-1-700×523.webp
DANKE!
und mit einwenig vergrößern und verbessern seh ichs auch: Das ist ein Bild aus der Nazizeit. Der Uniformierte ist vielleicht kein Polizist, er scheint irgendwas in der Hand zu halten. Eher ein sich unpassierbar in den Wegstellender. Diese Zeit erklärt auch den Fahnenkult der Nazis- Aus dem selben Grund ist mir auch die ausufernde Fahnengeilheit im Nachbarland suspekt. Um Himmelswillen n u r patriotisch…so kann mans auch nennen.
Hinten steht auch noch die unversehrte Dogana.
Und auf Facebook ginge jetzt das „Die Bluuutbuchääää!“ Gejammr los. Schöner Baum, tasächlich.
Und bitte, mein auf Umwegen erschlichenes Bild durch das echte höherauflösende ersetzen. Danke.
Der Uninformierte ist der SS-Strumpfbandführer Goldmund-Rosenberg, durch und durch arisch (heute eher narrisch), aber seeehr beeindruckend, wie er da steht
Mit einem einzigen Buchstaben auf den Punkt gebracht! – wer kann, der kann….