Ich bin der Spur nachgegangen (herzlichen Dank dafür!), aber nach dem Vergleich mit einigen aktuelleren Fotos aus dem Netz noch nicht restlos überzeugt …
Neben den Fotos aus dem Netz habe ich auch eigene Bildern aus 2018 (ich war dort drei Tage auf Bergtouren) und die großen Panoramatafeln vor dem Ortseingang beim Parkplatz studiert!
Die orographisch linke Talhälfte beim Anstieg zur Zwickauer Hütte ist jetzt beinahe baumlos und das langgezogene Felsband mit den ausgeprägten schrägen Schichtungen unter der Hochwilde, oberhalb dem der Weg von der Schneider Alm zur Stettiner Hütte führt, ist nicht auszumachen.
Der Gipfelaufbau der Hochwilde mit Nordgipfel und Südgipfel und dem langen Grat dazwischen würde wieder ganz gut passen, auch der Annakogel rechts daneben!
Ein wirklich unglaubliches Foto mit höchst interessanten Kommentaren!
Für mich erstmals ein Foto noch ohne der Häuserreihe östlich des Klotz-Feldes (Phil.Welserstr. 23-41 mit eigentümlicher Nummerierung).
Hinter dem „Gitterle“ in der Geyrstrasse versteckt sich der Seewirt, – der Schupfen östlich dahinter ist ziemlich genau da, wo heute das DEZ-Hauptgebäude steht.
Am Grabenweg allein das Seehüterhaus.
Für mich überraschend auch die recht starke Besiedlung des Bichlwegs. Es zeigt auch, wie rigoros später die Autobahn durchgezogen wurde.
Und nicht zuletzt: Die Panzing-Kapelle an der Kreuzung Amraser/Amrasersee-Straße ist ebenso deutlich erkennbar wie die allein stehende Fieberkapelle in der Wiesengasse – südöstlich davon die von Herrn Schönherr angesprochene Blutstropfenkapelle …
Das Haus stand in der Sebastian-Scheel-Straße an der Sill. Der Garten gehörte nicht zu diesem Haus. Im Paterre befand sich die Firma Deutsch (heute in der Rossau) und hat dort Schikanten gestanzt. Im Nebenhaus bin ich aufgewachsen.
Normalerweise wäre Herr Hirsch der Spezialist! Da er sich nicht meldet, versuche ich es:
https://postimg.cc/gL850sHQ
Man sieht also tatsächlich den Paschberg, zumindest nehme ich an, dass er es ist.
Die Schornsteine (inzwischen modernisiert) sind am Dach des Hauses Kärntner Straße 26, als schon in Pradl – oder?
Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass die zwei Kamine rechts hinten zu Pradl gehören 😉 – oder? Wenn ich länger hinschaue, glaube ich auch den Paschberg zu erkennen – oder sind das Halluzinationen?
Eh klar – das kann man nur wissen, wenn man hier gewohnt hat, wie sonst?? Auf so jemanden habe ich gewartet, Sie wahrscheinlich auch, Frau Ursprunger. Ich wollte heute am Nachmittag schreiben: „In Pradl war es sicher nicht, eher Dreiheiligen!“
Auf dem Titelbild unterstützt der Innsbrucker Gemeinderat Dr. Rainer Hofrat Ludescher von der Landes-Sportabteilung, hinten Dr. Mitterbauer.
Anzugträger sind tatsächlich im Normalfall äußerst selten, aber die Forstmeilen sind eine tolle, zeitlose Erfindung für Jung und Alt und jede Leistungsstufe!
Zuallererst: Große(n) Dank & Gratulation zu diesen Überblendungen!
Für mich ist der Unterschied evident zwischen einem Konzept wie hier im Saggen, – und, wie bereits mehrfach angemerkt, einem chaotischen Wahnsinn wie etwa im Bereich des Amraser Sees.
Genial vorausblickend die Kreise an den heutigen Kreuzungen: Damals wahrscheinlich als Plätze angedacht, wären sie heute wunderbare Kreisverkehrs-Möglichkeiten.
An der Kreuzung Sieberer/Falkstr. ist dies ja schön aufgenommen worden, – am anderen Ende der Falkstr. (Kreuzung mit der Schumann/Sennstr.) stehen versinterte Blumentröge für die absolute planerische Kapitulation …
Weitere Punkte, die herausstechen:
Das helle Haus östlich der Conradkaserne an der Amraser Straße: Das ehemalige Gasthaus „Pradler Hof“ (jetzt ??).
Das Haus am Ende der Amraser Straße (Beginn Tummelplatzweg bzw. früher Hohlweg): Das Lehrerheim.
Östlich vom Schloss Ambras: Bad Egerdach
Südlich vom Schloss Ambras auf etwa haben Weg nach Aldrans: Schwimmbad Schönruh
Den „Pradler Hof“ habe ich am 31. Juli 2023 fotografiert. Dann das sein, dass der damals so alleine dastand auf weiter Flug. Ich hab dort als Kind hinundwieder in der Küche gesessen, während meine Mama dort kellnerte… Hat noch wer Erinnerungen an den Pradler Hof?
Guten Abend, Herr Roilo,
Das ehemalige Gasthaus „Pradler Hof“ hieß heute um 22,25 Uhr „Monaco’s“. Es könnte morgen wieder anders heißen und von anderen überdimensionierten schwarzen Limousinen angesteuert werden.
Guten Morgen, Herr Engelbrecht! Das ist ja sehr schlimm für mich, ich habe nur ein kleines, graues Auto! Aber danke für das Nachschauen und die Information!
Weil Sie sich nach dem aktuellen Stand vom GH Pradler Hof erkundigt haben, Herr Roilo, vielleicht finden Sie hier etwas aus seinen Anfängen, das Sie noch nicht wussten. Zwar schwer vorstellbar, aber immerhin im Bereich des Möglichen 😉
https://www.tirolensien.at/index.php/component/k2/item/20103-1910-11-07
Über Conradkaserne bzw. dem k.u.k. Garnisonsspital Nr. 10 und den südlich davon gelegenen Lazarett-Baracken aus dem 1. Weltkrieg kann man im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/in-aller-stille-das-garnisonsspital/ etwas erfahren!
Die Pfeile zu den Luftschutzkellern sahen anders aus. An manchen Häusern in Innsbruck sind sie etwas verblichen noch zu sehen.
Dieser Pfeil dürfte nur ein Hinweis auf das Loch der Gletschermühle sein damit niemand hineinkugelt.
Bei den dunkel gedckten Gebäduen südlich der Kaserne könnte es sich ebbenfalls um Militärische Objekte handeln. Reste des Lazaretts? Wobei ich dachte, dass sich das westlich der Kaserne befunde hätte. Jedenfalls sind zwei solche Baracken am Südring noch im 1940ér Luftbild zu erkennen.
Das weiße Haus jenseits des Amraser Sees ist liegt inder Flurbezeichnung „Bleiche“. Es ist das alte Armenhaus der Gemeinde und war bis Ende der 1970 Jahre bewohnt.
Am westlichen Ende der P.W.Straße sieht man den ersten Aussiedlerhof von Amras, den Klotz-Hof.
Interessant: Hier sieht man die Schlossstraße, die damals am Ende der Amraserstraße begann und eine Kehre ungefähr oberhalb der Blutstropfenkapelle (weißer Punkt, Bezug: Anderl von Rinn) hatte.
Die einzige Verkehrsverbindung von Wilten nach Aldrans/Lans am Paschberg war somit damals die Iglerbahn (und der Bederlungerweg).
Ganz vorne rechts sieht man übrigens Teile des große Steinbruchs.
Der konzetrische Hügel ist der Waltherhof. Irgendwo habe ich einmal gelsen, dass Leopold Vietoris dort häufig seine Sommerfrische verbrachte.
Das Schwimmbad südlich des Hauses ist heute noch erkennbar.
Die Villa auf den Aldranser Feldern (heute Altersheim), die ich als Teil der Sendeanalge bis dato betrachtete hätte, schien schon vor Errichtung der Sender bestanden zu haben – oder wir sehen hier den Stnad knapp vor dem Aufstellen der Anlage (also um 1927), wofür auch spräche, dass Teile der „Stalingrad“ -Siedlung bereits stehen. Weiter südlich folgen Pradler Friedhof und Militärfriedhof, damals noch fast baumlos und natürlich ohne Sovietstern. Das L-förmige Wohnhaus am Südwestrand des Pradler Friedhofs (ich hab es als Jugendstilbau in ähnlicher Weise wie die Kasenre in Erinnerung) ist ebenfalls sichtbar
Sehr geehrte Frau Stepanek,
so sieht die Geltschermühle am Lanserkopf heute aus: https://paschberg.blogspot.com/2022/10/kolkwanne-beim-seerosenweiher-ausnahmen.html
Café Klenk war an der Müllerstraße 21. An der gleichen Adresse wie s frühere Café Franz,
dann Mizzi Green, nachfolgend seit über 30 Jahren das Café Jolly.
Das Häuserviereck wird der Komplex der Konradkaserne sein. Von der Premstraße sieht man noch nicht viel. War anders bebaut. Alles jedenfalls älter als die berühmte Zeitmarke 40er Jahre Luftbild.
Herr Roilo hat einmal das „Weiße Haus“ jenseits des Amraser Sees erwähnt. Hier glänzt so etwas auffällig herauf.
Unterer Rand wäre heute etwas die Resselstraße. Der Wellblechflügel gehört zu einer F13 der ÖLAG-
habe ich beschrieben, was ein „Liebigbild“ ist und welche Beziehung ich dazu habe!
Inzwischen weiß ich auch den Namen des „Freundes“, der mir meine Sammlung 1955 nicht mehr zurückgegeben hat: Der damalige Buchdruckerlehrling Kurt Bader. Er wohnte in der Pradlerstraße 11.
Wäre schon eine tolle Sache, wenn er auch in „innsbruck-erinnert.at“ hineinschauen würde und ein schlechtes Gewissen bekäme!!
Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-gibt-erdgas-teil-i/ kann man etwas darüber lesen, wie Kohle vom Frachtenbahnhof zum Gaswerk transportiert wurde
Blick von West nach Ost,-
auf Grauen Stein-Weg, darunter der Speckweg mit Haarnadelkurve zur Sonnenstrasse,
(ein Fuhrwerk nimmt diese Haarnadekurve am Bild, – erinnert an Formel 1- Kurve Monaco),
rechts unten Kranebitter Allee
Ein wahnsinnig interessanter Aspekt von Innsbrucks Industriegeschichte. Bitte diese Serie unbedingt fortsetzen.
Damit ich es richtig verstehe: in dem Artikel steht, die Braunkohle sei auf dem Wasserweg von Kirchbichl nach Innsbruck gebracht worden, d.h. es gab Schleppkähne am Inn? Ist darüber mehr bekannt, gibt es auch Fotos? Wo wurden die denn entladen und wie kam die Kohle dann zum Gaswerk? Diese Frage stelle ich mir schon länger, zumal nichts darüber bekannt ist, dass die Straßenbahn dafür genutzt wurde bzw. es ein Anschlussgleis dafür gegeben hätte, und das Gaswerk auch keinen Vollbahnanschluss hatte. Oder waren die Mengen dann doch so gering, dass das mit den damals verfügbaren LKW abgewickelt werden konnte?
Wie oft habe ich es schon vermisst, dass es anscheinend keine Zusammenfassung der Industriegeschichte der Innsbrucker Gaswerke gibt. Ich habe in irgendeinen Beitrag auch schon erwähnt, dass dies sicher für jemand ein tolles Thema wäre, genauso wie die Geschichte des Sillkanals!
bitte entschuldigen Sie, ich hatte vergessen mich natürlich auch bei Ihnen im nächsten Beitrag der Reihe für Ihre Kommentare zu bedanken. Das Thema ist wirklich Interessant und ich konnte mich beim Beitrag Nr. II. noch nicht ausreichend damit auseinandersetzen, ich hoffe ich finde im Laufe der nächsten Wochen die Zeit dies nachzuholen.
Ich war vor vielen Jahren mit einer in der Badhausstrasse wohnhaften Dame im Gespräch, als ein Tourist sich nach dieser Gletschermühle erkundigte und frug, ob sich eine Wanderung dorthin lohne. Antwort der Dame: „Na, a Bank und a Loch!“
Ich vergaß die „Spinner“ im obigen Satz in Anführungszeichen zu setzen, da ich sie selbstverständlich positiv sehe. Den Begriff „umweltfreundlich“ wird man anno 1919 so auch noch nicht gekannt haben, trotzdem aber froh gewesen sein Gestank, Rauch und Lärm los zu sein, auch wenn damals Preis und Unabhängigkeit die größeren Triebfedern darstellten und es ehrlicherweise auch heute wieder tun.
Bei diesen Untersuchungen wurde kein Bild gemacht, sondern nur die Lunge mittels Röntgenstrahlung durchleuchtet.
War sicher nicht das Gesündeste für den zu Untersuchenden. Die Assistentin hat ja einen Bleischurz umhängen.
Hat es bei diesen Durchleuchtungen anschließend nicht diese grauslich schmeckenden Lebertran Pastillen gegeben?
Auf keinen Fall ist es die Achenseebahn!
Die Lok’s der Achenseebahn heißen: Theodor – Hermann – Georg und die Hannah
Herr Schönherr hat recht ein Seitenverkehrtes Bild einer Lokomotive der Igler Bahn.
Im linken Bildhintergrund ist der Bettelwurf zu sehen.
Die Brücke könnte am originalen Stempel bzw. der Petschaft tatsächlich waagrecht dargestellt gewesen sein. Die Aufschrift am Siegel lässt für mich nämlich keine bevorzugte Ausrichtung erkennen, sodass möglicherweise – bewusst oder auch unbewusst – 90° gedreht gestempelt wurde. Dafür spricht auch die Ausrichtung des kleineren, deutlich unsymetrisch ausgerichteten Siegels.
Ihre Ansicht teilte jedoch auch Franz-Heinz Hye in den Innsbrucker Stadtnachrichten vom Juni 1980. Gut möglich, dass ich zuwenig Informationen habe oder was übersah.
Auch wenn ‚Innsbruck erinnert‘ keine News-Website sein will, ist der konkrete Bezug zur aktuellen Krise nicht von der Hand zu weisen und wohl, auch nicht ganz unbeabsichtigt.
Der Umstieg auf die umweltfreundliche elektrische Energie die auch bereits vor dem Krieg möglich gewesen wäre und nur zaghaft begann hat durchaus aktuellen Zeitbezug. Visionäre hatten freilich bereits vorher begonnen. Jüngst las man von der Beleuchtung im Bürgerbräu-Gastgarten. Weitere Beispiele wären die Lokal- und Straßenbahnen, die Hungerburgbahn, die Mittenwaldbahn, die Kraftwerke in Mühlau der Firmen Rauch, Weyrer etc..
Heute fallen einen dazu die paar Spinner ein, die schon vor vielen Jahren Solarzellen am Haus hatten, oder die Windräder die man in Tirol noch vermisst. Es muss ja nicht immer nur nostalgisch geschwelgt werden, man kann ja auch mal von den positiven Dingen und nicht bloß von den Fehlern der Vergangenheit was lernen. Arichvare sehen darin bestimmt einen nicht unerheblichen Zweck ihrer Arbeit.
…. und zwar die schöne, gut erhaltene im „Ullwald“
Eine zweite, allerdings nur „halb erhaltene“ befindet sich bekanntlich am Ostabhang des Lanserkopfes, nicht weit oberhalb des Lansersteiges, bald nachdem man vom Lanser Weiher ums Eck gebogen ist…
Oder gibts die nicht mehr? Ich komm leider nicht mehr hinauf.
Es ist auch schon einige Zeit her, dass ich diese größerer, nur halb erhaltene, westlich oberhalb des Seerosenweihers gesehen habe. Möglicherweise ist sie mit Sträuchern zugewachsen.
Jedenfalls hat er die Optik eines Naturdenkmals gestört. Andererseits ist dieses Loch aus eigener Erfahrung nicht so leicht zu finden, Ein Pfeil „Da geahz owi!“ ist rabiat, aber zweckdienlich. Die heutigen Hinweistafeln helfen nur, wenn man von Anfang an an der richtigen Stelle mit dem Spaziergang anfängt. Der Igler Wald ist aber schon für sich immer schön zu begehen.
Und wenn man zum ersten Mal dort ist, ist man fast ein wenig enttäuscht ob der geringen Ausmaße.
Wir sehen hier auch einen Endbahnhof, nämlich jenen der Linie 2, die hier in der Ausweiche und Haltestelle „Mühlau“ bzw. „Dollinger“ geendet und gewendet hat. Zu erkennen ist das zweite Gleis eigentlich nur an der zweiten Fahrleitung neben dem Streckengleis, weitere Infrastruktur kann ich auf diesem Bild nicht erkennen, es ist auch unklar, ob die Linie 2 zum Aufnahmezeitpunkt (noch) in Betrieb war; rechts hinter uns befindet sich jedenfalls die Mühlauer Remise; danke, Herr Roilo, für das Verlinken des dazugehörigen Artikels.
Weiter in Blickrichtung fuhr nur noch die Linie 4; es folgte eine eingleisige Straßenbahnstrecke mit Rillenschienen im Straßenplanum in Seitenlage (deren zweigleisiger Ausbau bis zur Rauchmühle zwar geplant war, aber nie ausgeführt wurde), dort gab es noch eine Haltestelle „Gasthof Zapfler“, danach kam die Trennstelle 600V/1000V und der weitere Streckenverlauf bis Hall war weitgehend auf geschotterter Eigentrasse.
Ich habe gehofft, Herr Schneiderbauer, dass wir wieder einen fundierten Straßenbahn-Beitrag von Ihnen erhalten – danke. Ich hatte mich noch gewundert, warum man hier zwei Oberleitungen sieht, aber nur ein Gleis.
Bereits am 15. August 1878, rechtzeitig zum Kaiser Geburtstag wurde der Biergarten des Bürgerbräu zum ersten Mal elektrisch mit den erwähnten Bogenlampen beleuchtet.
Der Strom kam von einer Dynamonaschine, erreichtet von der Müncher Filiale der Edison Gesellschaft Berlin und wurde von einer 12 PS Dampfmaschine angetrieben. Diese Sensation wurde in den Innsbrucker Nachrichten am Folgetag aber nur kurz erwähnt.
Auf dem letzten Bild sieht man links das damalige Gebäude General-Eccher-Straße 1, wo im Mai 1981 die erste Innsbrucker Hausbesetzung stattfand.
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XV/AB/AB_01202/imfname_477927.pdf
An der vorspringende Hausecke sieht man eine weiße Tafel. Möglicherweise wurde damals bereits an das abgebrochene Georgentor erinnert, das sich früher dort befand.
Die Tafel die man dort heute dort sieht scheint aber jünger zu sein.
Wie ich in diesem Forum einmal von Herrn Roilo erfuhr, war/ist die Sill die Grenze zwischen Pradl und Wilten. Da die Akzishäuschen logischerweise an Grenzen errichtet wurden, wäre es naheliegend, dass man dieses hier erwähnte auch direkt an der Grenze, d. h. direkt an der Sill, aufgestellt hat. Nach der Eingemeindung von Pradl und Wilten im Jahr 1904 wurden die Häuschen nicht mehr benötigt und – wo sie schon einmal da waren – einem anderen Zweck zugeführt. Im AH bei der Triumphpforte wurden ein „Wiener Bazar“ und eine Milchtrinkhalle eingerichtet, hier an der Sill vielleicht ein Kiosk.
Bei der Suche nach zusätzlichen Hinweisen bin ich auf ein weiteres Foto von dieser Gegend gestoßen, auf dem der Kiosk schon deutlicher als solcher erkennbar ist: https://innsbruck-erinnert.at/bretter-sill-und-trientiner/ Dieses Aufnahme ist im Gegensatz zum Titelbild datiert (zw. 1954 und 1960).
Das zweite Bild hat auch keine endgültige Klarheit gebracht. Auf der Karte aus dem „Plan der kaiserl. koenigl. Provinzial Hauptstadt Innsbruck u. der nächsten Umgebungen“ (um 1840) sind auf der Pradler Seite der Trientiner Brücke mit Ausnahme der Sillhöfe keine Häuser zu sehen. Dafür sieht man an der Brennerstraße ein Zollhaus eingezeichnet: https://hik.tirol.gv.at/?category=Detailkarten_georef&basemap=bm0&scale=9027.9954667531¢erx=1267668.9344306737¢ery=5983202.397002047¢erspatial=102100&map=2557
Keine Klarheit, dafür neue Fragen. Zeit, sich näher mit der Geschichte dieser Akzis- /Zollhäuser zu befassen.
Meine Mutter, ehemaliges Lehrmädechen beim Leo Stainer, hat mir den Begriff „Formator“ folgendermaßen erklärt: „Herr Stainer hat Totenmasken abgenommen“ (alsao das Gesicht des Verstorbenen mit Gaze („Mullbinden“) bedeckt und darauf Gipsmasse gegeben. Wenn der Gips dann trocken war, konnte man diese „Maske“ abnehmen – und den entstandenen Hohlraum (aber womit, weiß ich nicht mehr, war das etwas gummiartiges?) ausgießen…
zum Vergleich: hier noch der aktuelle Zustand:
https://www.google.at/maps/@47.2709434,11.3869071,3a,75y,103.47h,93.84t/data=!3m6!1e1!3m4!1sY8i8RkpdNrtWhBfIvgwhrw!2e0!7i16384!8i8192
From Manfred Roilo on Zeitreise in den Rapoldipark
Go to comment2022/10/10 at 5:05 pm
From Matthias Egger on Hinaus ins Land (45)
Go to comment2022/10/10 at 1:57 pm
From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (45)
Go to comment2022/10/10 at 4:16 pm
From Robert Engelbrecht on Von oben
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From Robert Engelbrecht on Was passiert denn da?
Go to comment2022/10/10 at 9:40 am
From Robert Engelbrecht on Was passiert denn da?
Go to comment2022/10/10 at 4:11 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
Go to comment2022/10/09 at 8:52 pm
From Georg Humer on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
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From Hermann K. on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
Go to comment2022/10/09 at 6:56 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
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From Hermann K. on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
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From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
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From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
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From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 11
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From Josef Auer on Wilde Oranschaden
Go to comment2022/10/08 at 9:14 am
From Niko Hofinger on Wilde Oranschaden
Go to comment2022/10/08 at 9:21 am
From Martin Schönherr on Hinaus ins Land (45)
Go to comment2022/10/08 at 7:55 am
From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (45)
Go to comment2022/10/08 at 3:24 pm
From Robert Engelbrecht on Was passiert denn da?
Go to comment2022/10/08 at 12:28 am
From Hanna Fritz on Was passiert denn da?
Go to comment2022/10/11 at 10:41 am
From Robert Engelbrecht on Das Gestrichelte wird einmal der Saggen
Go to comment2022/10/07 at 11:33 pm
From Manfred Roilo on Von oben
Go to comment2022/10/07 at 7:46 pm
From Monika Himsl on Von oben
Go to comment2023/08/01 at 12:03 pm
From Robert Engelbrecht on Von oben
Go to comment2022/10/09 at 11:15 pm
From Manfred Roilo on Von oben
Go to comment2022/10/10 at 6:53 am
From Ingrid Stolz on Von oben
Go to comment2022/10/12 at 2:13 pm
From Manfred Roilo on Von oben
Go to comment2022/10/12 at 8:58 pm
From Martin Schönherr on Von oben
Go to comment2022/10/08 at 7:59 am
From Manfred Roilo on Von oben
Go to comment2022/10/08 at 8:56 am
From Manfred Roilo on Von oben
Go to comment2022/10/07 at 6:57 pm
From Manfred Roilo on Von oben
Go to comment2022/10/07 at 5:42 pm
From Schneider Erwin on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/07 at 11:11 am
From Martin Schönherr on Von oben
Go to comment2022/10/07 at 8:54 am
From Martin Schönherr on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/07 at 8:22 am
From Gérard Wachter on Im Café Klenk
Go to comment2022/10/07 at 12:27 am
From Karl Hirsch on Von oben
Go to comment2022/10/06 at 10:18 pm
From Manfred Roilo on Die ersten Glühbirnen in Innsbruck
Go to comment2022/10/06 at 5:04 pm
From Manfred Roilo on Blick gen Osten
Go to comment2022/10/06 at 12:29 pm
From Manfred Roilo on Gas aus Tiroler Kohle?
Go to comment2022/10/06 at 12:22 pm
From Friedrich Feldkirchner on Blick gen Osten
Go to comment2022/10/06 at 12:15 pm
From Manfred Roilo on Gas aus Tiroler Kohle?
Go to comment2022/10/06 at 12:15 pm
From pension heis on Blick gen Osten
Go to comment2022/10/06 at 12:14 pm
From Manfred Roilo on Blick gen Osten
Go to comment2022/10/06 at 12:07 pm
From Friedrich Feldkirchner on Blick gen Osten
Go to comment2022/10/06 at 12:03 pm
From Manni Schneidernbauer on Gas aus Tiroler Kohle?
Go to comment2022/10/06 at 11:17 am
From Manfred Roilo on Gas aus Tiroler Kohle?
Go to comment2022/10/06 at 12:40 pm
From Pascal Wirth on Gas aus Tiroler Kohle?
Go to comment2022/10/14 at 4:39 pm
From Manfred Roilo on Gas aus Tiroler Kohle?
Go to comment2022/10/06 at 12:33 pm
From Henriette Stepanek on Volle Kraft voraus
Go to comment2022/10/06 at 9:37 am
From Josef Auer on Tote Hose
Go to comment2022/10/05 at 10:09 pm
From Klaus Fischler on Tote Hose
Go to comment2022/10/05 at 10:05 pm
From Klaus Fischler on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 5:14 pm
From Hans Pechlaner on Neuerliche Erhöhung der Gaspreise
Go to comment2022/10/05 at 4:06 pm
From Schneider Erwin on Bitte tief einatmen…
Go to comment2022/10/05 at 2:58 pm
From Schneider Erwin on Volle Kraft voraus
Go to comment2022/10/05 at 2:48 pm
From Markus Unterholzner on Volle Kraft voraus
Go to comment2022/10/06 at 3:14 pm
From Manfred Roilo on Volle Kraft voraus
Go to comment2022/10/06 at 4:49 pm
From Hans Pechlaner on Zwölf Käse für das Stadtspital
Go to comment2022/10/05 at 2:28 pm
From Martin Schönherr on Volle Kraft voraus
Go to comment2022/10/05 at 1:06 pm
From Hans Pechlaner on Neuerliche Erhöhung der Gaspreise
Go to comment2022/10/05 at 12:18 pm
From Henriette Stepanek on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 9:36 am
From Martin Schönherr on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 1:10 pm
From Manni Schneiderbauer on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 10:48 am
From Karl Hirsch on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 12:19 pm
From Tobias Rettenbacher on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 10:54 am
From Manfred Roilo on Neuerliche Erhöhung der Gaspreise
Go to comment2022/10/04 at 10:06 pm
From Stephan Ritzenfeld on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/04 at 7:42 pm
From Tobias Rettenbacher on Ein Loch im Boden
Go to comment2022/10/05 at 10:53 am
From Manni Schneiderbauer on Blick in die Andreas-Hofer-Straße
Go to comment2022/10/04 at 6:08 pm
From Manfred Roilo on Blick in die Andreas-Hofer-Straße
Go to comment2022/10/04 at 8:12 pm
From Hans Pechlaner on Die ersten Glühbirnen in Innsbruck
Go to comment2022/10/04 at 5:45 pm
From Peter Maurer on Der Fall Tiroler Loden
Go to comment2022/10/04 at 2:16 pm
From Manfred Roilo on Blick in die Andreas-Hofer-Straße
Go to comment2022/10/04 at 12:19 pm
From Hans Pechlaner on Was ist ein Formator?
Go to comment2022/10/04 at 11:58 am
From Ingrid Stolz on Ziemlich hoch hinaus…
Go to comment2022/10/04 at 11:14 am
From Henriette Stepanek on Was ist ein Formator?
Go to comment2022/10/03 at 7:04 pm
From Markus Unterholzner on Fisch(l)e und Löwen
Go to comment2022/10/03 at 9:45 am
From Josef Schönegger on Fisch(l)e und Löwen
Go to comment2022/10/04 at 2:26 pm