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N Wie Nordkette

N wie Nordkette

Kurz vor Weihnachten 1976 ging in Innsbruck eine neue Buslinie in Betrieb – der „N“. Er verkehrte zwischen St. Nikolaus und dem Ölberg (Waltherpark – Ölberg – Waltherpark) zur Morgens-, Mittags- und Abendszeit im Halbstundentakt. Rund zwei Jahre später, im März 1979, wurde die Endstation dieser Linie auf die Hungerburg (NKB-Parkplatz) verlegt. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte änderten die IVB die Linienführung und den Takt wiederholt ab. So wurde etwa die talseitige Endstation vom Waltherpark zu Anfang der 1980er-Jahre zum Landestheater und in weiterer Folge von dort zum Bozner Platz verlegt. Von dort fuhr er über die Maria-Theresien-Straße, den Marktplatz, den Höttinger Kirchplatz, die Schlerngasse, den Plattenhof, den Ölberg, die Terrassensiedlung (Hungerburg) und die Nordkettenbahntalstion bis zur Endhaltestelle Theresienkirche (NKB-Parkplatz). Unser Titelfoto, aufgenommen von Walter Kreutz – zeigt den „N“ ebendort.

Am 23. Dezember 1998 – fast auf den Tag genau 22 Jahre nach seiner Errichtung – wurde der „N“ mit der Linie „J“ fusioniert. Sie verbindet seither die beiden Talseiten miteinander und verkehrt mittlerweile im 10-Minuten-Takt, was nicht nur jene, die sich noch daran erinnern können, dass der „N“ einst nur stündlich fuhr, zu schätzen wissen …

(StAI, Slg. Kreutz)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Die Fotos vom MAN-Bus der Linie N erinnern uns an unsere Schulzeit,- danke für diese Einspielung,-
    der Chauffeur dieses Buses war Herr Friedl Mair aus Arzl,- er war in Arzl auch FF-Kdt. und
    Bezirkskommandant-Stvtr. der Feuerwehr Ibk-Stadt.
    In Friedl hat nichts aus der Ruhe bringen können,- auch wir Schüler nicht.

  2. Danke für diese Hommage an eine, betrachtet man ihr Höhenprofil, außergewöhnliche städtische Buslinie, vergleichbar vielleicht am ehesten mit dem 38A in Wien, der über die dortige Höhenstraße den Cobenzl, den Kahlenberg und den Leopoldsberg erschließt. Zwei prachtvolle Bilder!

  3. Der zweite Buslenker des N in den ersten Jahren war neben dem erwähnten Friedl Mair Franz Schreiner, der als Radrennfahrer viele Male auch am Hungerburgrennen teilgenommen hat. Gerne machte er in den Pausen auf der Hungerburg, bevor er den Bus wieder Richtung Innenstadt lenkte, zur Überraschung der Anwesenden einen sportlichen Kopfstand.
    Friedl Mair und Franz Schreiner kannten ihre Stammfahrgäste und deren Gewohnheiten ganz genau. Es konnte geschehen, dass sie etwa an der Haltestelle Ölberg sich umdrehten und angeregt ins Gespräch vertiefte Passagiere aufmerksam machten, dass sie sicher aussteigen wollten.

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