dort lernte auch ich den Umgang mit den Skiern, man hatte keinerlei Gedanken an ein Saftl oder ein Brot. Dort gab es keine Standln, wir gingen zu Fuß von Pradl rauf auf die Wiesn, erst vom ersten Absatz und im Laufe der Zeit von weiter oben. Am Schluß ging es dann den Steilhang hinter der Brennerstrasse hinab bis zur StB Remise. dann wieder heim beim Bierstindl vorbei und über die Sillbrücke. Schön und unbeschwert war es „damals“.
Um 1980 herum wollte ich wieder mal die Tour von der Mutterer bis zum Stubaier Bahnhof machen, in Mutters war schon viel verbaut aber bei Natters wars gar nicht mehr zum fahren. Entlang der Stubaier gab es schon keinen Schnee mehr und die Ferariwiesn fast unbefahren.
Es ändert sich halt die Zeit.
Zur Datierung:
Bis wann gab es die Telegraphenleitung am Innufer?
In der Zwischenkriegszeit gabe es m.W. auch einen Winter mit einem Eisstoß auf dem Inn (1928/29, OÖ) – ob auch in Innsbruck, ist die Frage….
Vielleicht hat das Statdarchiv das Originalfoto, dann würde es auch nicht aus dieser Feuerwehr Zeitschrift stammen, sondern wäre umgekehrt auch von dieser verwendet worden.
Das neu erworbene Feuerwehrautos ohnehin gleich fotografiert werden ist bestimmt heute noch üblich.
Für mich sieht das rechteckige Objekt bei vergrößerter Betrachtung nach einer Betonstruktur aus, die bei starker Schüttung aus dem dort in den Inn mündenden unterirdischen Gerinne (das ist doch gleich östlich des Waltherparks – da gibt es aber heute keinen solchen Auslass mehr, oder?) die Geschwindigkeit des Wassers bremst und damit ein Abtragen des Ufers verhindert. Das ist aber pure Spekulation, ich verstehe nichts von Wasserbau.
Die sehr klare Spiegelung im Inn lässt entweder an eine sehr kurze Belichtungszeit, oder tatsächlich an eine Eisschicht denken, die auch das Waschfloß umschließt.
Dieses Auto, auch das der II. Kompanie Hötting, Kennzeichen E 10.568 aus dem Zeitungsbild des Beitrages „Hötting sucht“ vom 4. 2. 2023, beide sind im KFZ-Verzeichnis Tirol 1936 gelistet. Kennzeichen-Eingabe genügt, im Falle des Autos aus Dreiheiligen nicht EI440 sondern E523 (ohne Leerzeichen und ohne Punkt).
Auf seiner Webseite ersucht das Technische Museum Wien, das die historischen KFZ-Verzeichnisse online zur Verfügung stellt, um Hilfe bei der Erweiterung seiner Datenbank mit folgendem Hinweis: „Falls Sie historische Dokumente und Fotos von Fahrzeugen aus dem Zeitraum von vor 1955 für unsere Datenbanken haben, dann senden Sie uns diese bitte zu!“ https://www.technischesmuseum.at/kfz-datenbanken
Das Museum würde sich bestimmt über die Fotos der beiden Feuerwehrautos bzw. des heute vorgestellten techn. Datenblattes freuen – so von Archiv zu Archiv – vielleicht kann ja die Datenbank des Stadtarchives auch davon profitieren, z. B. wenn im Gegenzug durch irgendeinen glücklichen Zufall das Original des Zeitungsbildes gefunden wird. Das wär‘ dann ein weiterer Sensationsfund 😉
Sehr interessant, vielen Dank für den Hinweis, Frau Stolz! Dort finde ich schon bei der ersten Abfrage immerhin 15 Fahrzeuge des Kraftverkehr Innsbruck. Das will mal näher betrachtet werden.
Finden sich in diesem Verzeichnis auch die Busse der KVI und der anderen Innsbrucker Verkehrsunternehmen, oder waren die bereits eine eigene Kategorie und keine Lastkraftwagen?
Falls ersteres zutrifft, könnten damit evtl. Datenlücken in den Statistiken des „Kreutz-Buches“ aufgefüllt werden, wo es aufgrund der dünnen Datenlage keine Wagenparklisten der Linienbusse von vor 1991 gibt.
Das Titelbild stammt in seinem ursprünglichen Zusammenhang aus dem Artikel „Von der Freiw. Feuerwehr Innsbruck und ihrem Gerätepark“, erschienen 1931 in den Mitteilungen des Feuerwehr-Bezirks-Verbandes Innsbruck Folge 16, welcher hier nachgelesen werden kann:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=tfl&datum=1931&page=7&size=45
In den 50ern, 1956 vielleicht – ohne dass das Foto aus dieser Zeit stammen muß – gab es einmal eine komplette Innvereisung, die erst im Februar langsam aufbrach.
Das schneefreie Innsbruck ist eher die Standardsituation, und das nicht erst seit den Hinweisen auf eine Klimaänderung. Daher auch das eifrige Fotografieren, wenn doch einmal eine respektable Winterlandschaft zustandegekommen ist. Allein das Wipptal ist ein Handicap. Da zielt der Föhn so richtig auf die Stadt.
Imma dat Jenaue 🙂 . Das habe ich glatt übersehen, ein Pegelhäusl wirds rechtsufrig ungefragterweise trotzdem sein.
@ Herrn Aichner: Bitte für mich zukünftig vorsichtshalber die Fließrichtung mit einem Pfeil kennzeichen, bei alten Karten gerne auch mit einem hinweisenden Handsymbol…
Bei den Plattenkameras lag die Belichtungszeit bei einer bis zwei Sekunden – da hieß es auch bei Porträtaufnahmen im Studio stillhalten. Mit einer langen Belichtungszeit konnte man eine Menschenleere Straße erzeugen.
Das war noch zu Zeiten, wo man direkt zur Amraser Kirche schauen konnte. Zuletzt waren die Bäckerei Mühlbacher und der Fleischhauer/Metzger Hölzl hier.
Solch ein schönes Bild – natürlich besonders für mich als ehemaliger Nachbar – und noch kein Kommentar dazu! Nun ja – der Beitrag war aus den Anfangszeiten von „innsbruck-erinnert“, da wussten noch nicht viele, was uns das Stadtarchiv bietet. Jetzt ist es leider so weit, dass viele wieder vergessen haben, dass es so etwas gibt!
Der Abschnitt „Frühere Beiträge“ ist schon eine tolle Einrichtung!
Früher, so glaube ich mich erinnern zu können, war hier die Bundesgebäudeverwaltung II, zuständig für alle militärischen Baumaßnahmen, untergebracht. Mittlerweile ist ja alles in die BIG eingegliedert!
Die beiden Geschäfte befanden sich an der Ecke Amraserstrasse – Burgenlandstrasse heute Südring
Meine Mutter ging dort zu beiden Geschäften Einkaufen. Hatten Gutes Bot und gutes Fleisch und Wurstware.
Wieder einmal ist in einem Beitrag das Haus Pradlerstraße 7 aufgetaucht! Frau Stolz hat darin einen Link zu einem Artikel im Allgemeinen Tiroler Anzeiger über den erfolgten Abriss dieses Hauses bekanntgegeben
Gerade sehe ich: Das h ist verlorengeggangen beim Kopieren – also richtig https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19351217&query=%22Br%c3%bcckenplatzl%22&ref=anno-search&seite=7
Als Hof würde ich das nicht unbedingt bezeichnen… Die Garagen stehen südlich des Zeughauses, wir schauen von der Pradler Brücke hinunter (heute ist dort die Montessori Schule stationiert).
Schön sieht man auch die Fassade des ehemaligen Hotels Clima in der Zeughausgasse.
das Gleis nach links führte zu den Eisenbahn-Gütergleisen am Westbahnhof, im besonderen für die Verladung der Stubaier Industrieartikel. Die Umformerstation, welche hinter dem Konsum Magazin in der Neuhauser Strasse war, hat nichts mit diesem Gleis zu tun. Von ihr aus wurde ab 1905 die gesamte städtische Strassenbahn mit Energie versorgt, zum Lastspitzen Ausgleich war dort auch eine Batteriestation untergebracht. Mit dem Ausbau des Netzes wurden sukzessive weitere Versorgungsstationen errichtet. Das Ladegleis führte die Feldgasse hinein, hatte beim Konsum mittels einer Kreuzung das Konsumverladegleis gekreuzt und führte etwa bis zur ehemaligen Kohlenhandlung am Westbahnhof.
Erst mit dem Ausbau der Konzertkurve 1955 wurde die Situation total verändert.
Ich glaube, Herr Roilo, ich liege mit meiner Vermutung Brückenplatzl 6 = Kärntner Straße 4 (s. o. Kommentar vom 14. Feb. 2023, 20:59 Uhr) nicht ganz verkehrt.
In den IN vom 28. Nov. 1933 wird auf Seite 10 eine Mietwohnung ab 1. Dezember angeboten: „Dreizimmerwohnung i. Villenneubau m. Etagenheizung, in Bad u. Küche fließend Kalt- u. Warmwasser, 2 Balkone. Besichtigung täglich 3—4 Uhr, Brückenplatzl 6, Pradl.“
Vielleicht ist der Grund, warum in den AB die Adresse Brückenplatzl 6 nur zwei Mal vorkommt der, dass die Villa 1933 erbaut und ab Ende 1933 / Anfang 1934 vermietet wurde (daher der Eintrag im AB 1934). Dann aber hat man im Oktober 1935 mit der Umsetzung des 1927 in Angriff genommenen und 1929 genehmigten „Regulierungsplan für den Stadtteil Pradl“ begonnen u. zw. mit dem Abbruch des Saileranwesens, Pradler Straße 6. Dadurch konnte die Reichenauer Straße tw. verbreitert und in der Folge die ehemaligen Brückenplatzl-Adressen abgeändert bzw. den neuen Straßenführungen angepasst werden (vgl. ATA, 17. Dez. 1935, S 7):
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19351217&query=%22Br%c3%bcckenplatzl%22&ref=anno-search&seite=7
Übrigens war der Vater von Raimund Wörle, Joachim Wörle, Bäckermeister und wird in den AB u. a. auch am Brückenplatzl 3 genannt. Aber das wussten Sie sicher schon. Anna Wörle geb. Cincelli starb 6 Jahre vor ihrem Mann am 2. März 1973 in Innsbruck.
Mit Ihrer Vermutung, dass Franz Cincelli aus dem Fassatal stammen könnte, liegen Sie richtig. Er wurde am 17. November 1862 in Pozza (di Fassa) geboren, hat am 22. Juli 1889 in der Pradler Pfarrkirche Virginia Clementi, geb. am 27. Sept. 1861 in Pressano, geheiratet. Frau Cincelli verstarb am 4. November 1949 in Innsbruck, ihr Mann kurze Zeit später am 8. Jänner 1950.
Recht lieben Dank, Frau Stolz – da haben Sie sich ja sehr große Mühen angetan! Auch der Hinweis auf den Abriss des Saileranwesens Pradlerstraße 7 war für mich sehr interessant. Ich möchte an dieser Stelle auf den Beitrag
https://innsbruck-erinnert.at/etwas-verloren/comment-page-1/#comment-1726 hinweisen.
Das westwärts verlaufende Gleis führt wohl zur Unformerstation incl. Batterien für die Strassenbahn. Ich denke Batterien zur Lastspitzenen Abdeckung waren dort noch bis in die 70er Jahre oder sogar noch länger in Betrieb. Ist da nicht heute noch ein Team Depot?
https://www.openrailwaymap.org//mobile.php?availableTranslations=[object%20Object]
Nicht ganz 🙂 Das war ein Anschlussgleis in die Feldstraße. Dort befand sich ein kleiner Güterbahnhof der Straßenbahn mit Umladestation zur Fernbahn, der in erster Linie für die Stubaitalbahn genutzt wurde, aber zeitenweise auch für Güterwagen, die den Linien 4 oder 6 beigegegeben wurden, und für Anlieferungen großen Sperrguts, das mit der Fernbahn angeliefert und dann mit der Straßenbahn weitertransportiert wurde (etwa das Tragseil der alten Patscherkofelseilbahn, siehe ((Link gelöscht weil sonst kein Posting möglich)).
Leider gibt es von diesem Umladebahnhof der Tram keine einzige bekannte Aufnahme, die das gesamte Gelände zeigen würde, bekannt sind mir nur zwei Detailaufnahmen von Fahrzeugverladungen, auf denen man das Gelände leider nicht sieht (wie etwa hier: (Link gelöscht weil sonst kein Posting möglich) ), und einige Bilder des Anschlussgleises, von denen hier welche zu sehen sind: (Link gelöscht weil sonst kein Posting möglich) , das aber auch etwa hier diskutiert wurde: (Link gelöscht weil sonst kein Posting möglich) .
Dank des Luftbildes 1942 ist zumindest das Gleis- und Geländelayout bekannt: das Anschlussgleis teilte sich in zwei Gleise, deren nördliches parallel an zwei Ladegleise der Fernbahn angrenzte; eines davon ist heute noch vorhanden, endet aber vor dem ehemaligen Gelände des Umladebahnhofs, das heute privater Gewerbegrund ist. Am westlichen Ende vereinigten sich die beiden Gleise wieder zu einem ca. 100 m langen Abstell- oder Manipulationsgleis Richtung Westen.
Die heutige Remise II der Straßenbahn befindet sich tatsächlich um einiges weiter südlich, in der Duilestraße, wo früher nie Gleise gelegen sind. Das Straßenraster in dieser Gegend wurde mit Bau der Konzertkurve komplett umgewälzt.
Mit großer Freude und Überraschung sehe ich, dass obiges Posting letztlich doch noch aus den Tiefen der Datenbank aufgetaucht ist. 🙂 Danke dem Team, speziell Niko Hofinger, für die Bemühungen. Hier jetzt noch der erneute Versuch, das Ganze mit den Links zu posten:
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Nicht ganz 🙂 Das war ein Anschlussgleis in die Feldstraße. Dort befand sich ein kleiner Güterbahnhof der Straßenbahn mit Umladestation zur Fernbahn, der in erster Linie für die Stubaitalbahn genutzt wurde, aber zeitenweise auch für Güterwagen, die den Linien 4 oder 6 beigegegeben wurden, und für Anlieferungen großen Sperrguts, das mit der Fernbahn angeliefert und dann mit der Straßenbahn weitertransportiert wurde (etwa das Tragseil der alten Patscherkofelseilbahn, siehe https://innsbruck-erinnert.at/kraftakt/ ).
Leider gibt es von diesem Umladebahnhof der Tram keine einzige bekannte Aufnahme, die das gesamte Gelände zeigen würde, bekannt sind mir nur zwei Detailaufnahmen von Fahrzeugverladungen, auf denen man das Gelände leider nicht sieht (wie etwa hier: https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-setzt-auf-mobilitaet/ ), und einige Bilder des Anschlussgleises, von denen hier welche zu sehen sind: http://tinyurl.com/2xhsd2v9 , das aber auch etwa hier diskutiert wurde: https://innsbruck-erinnert.at/eine-reminiszenz-3-rueckverguetung/ .
Dank des Luftbildes 1942 ist zumindest das Gleis- und Geländelayout bekannt: das Anschlussgleis teilte sich in zwei Gleise, deren nördliches parallel an zwei Ladegleise der Fernbahn angrenzte; eines davon ist heute noch vorhanden, endet aber vor dem ehemaligen Gelände des Umladebahnhofs, das heute privater Gewerbegrund ist. Am westlichen Ende vereinigten sich die beiden Gleise wieder zu einem ca. 100 m langen Abstell- oder Manipulationsgleis Richtung Westen.
Die heutige Remise II der Straßenbahn befindet sich tatsächlich um einiges weiter südlich, in der Duilestraße, wo früher nie Gleise gelegen sind. Das Straßenraster in dieser Gegend wurde mit Bau der Konzertkurve komplett umgewälzt.
Die Zeitung „Neues Österreich“ schreibt am 23. September 1945 über das Hakenkreuz auf der Nordkette, welches dort ab Sommer 1934 zu sehen war:
„Das Hakenkreuz von der Nordkette verschwunden:
In den Sommermonaten des Jahres 1934 wurde von
Nationalsozialisten an der Südwand der östlichen Sattel-
spitze ein Hakenkreuz im Ausmaße von 40×40 Meter
angebracht. Da die Balken, die eine Breite von 4 Meter
hatten‚ mit weißer Ölfarbe gestrichen waren, blieb dieses
Zelchen des Elends lange Jahre sichtbar. Als dann im
Jahre l938 preußische Marschstiefel auf dem Innsbrucker
Pflaster dröhnten‚ hatten es einige Nazi eilig‚ dieses
Hakenkreuz wieder zu neuem Ansehen zu bringen. Jetzt,
nach elf Jahren‚ ist es endlich aus dem Blickfeld der Inns-
brucker verschwunden‚ verschwunden für immer‚ denn die
drei Polizisten‚ die sich freiwillig zu dieser Arbeit gemel-
det hatten‚ haben ganze Arbeit geleistet. Drei gute Berg-
steiger hingen acht Tage in den Seilen und
überstrichen die Fläche von 1600 Quadratmeter
in mühevoller Arbeit mit flüssigem Teer. Nichts soIl uns
mehr an diese Zeit erinnern‚ wo im Zeichen des Haken-
kreuzes ein fremder Geist brutal über unser Volk ge-
herrscht hat.“
Habe heute morgens auf einer Karte nachgeschaut: Was in meinem Kopf die beiden Sattelköpfe waren, sind laut Karte die Sattelspitzen – in diesem Fall also unter der östlichen Sattelspitze!
Für mich als 36er Jahrgang gehörte das Hakenkreuz zur Nordkette wie die Frau Hitt, die Seegrube oder die Hafelekarbergstation ohne dass ich wusste, um was es hier geht.
Rechts im Hintergrund sieht man das Gnadenwald Plateau. In der Bildmitte Absam bzw. Eichat. Doch ein großes helles Gebäude oberhalb der Absamer Kirche kann ich nicht zuordnen. Beinahe dachte ich an die Kaserne, doch die steht dort erst seit 1940. Dann kanns nur der Schießstand Thaurer Mure sein. Den gibt’s seit 1900.
In einem Fotoalbum meiner verstorbenen Tante, in dem sie Hochzeitsbilder von Verwandten und Bekannten gesammelt hat, habe ich folgendes Bild entdeckt:
https://postimg.cc/gallery/Mp5nVGH
Anna Wörle war eine geborene Cincelli, ihre Eltern Franz und Verginia hatten schon die Wohnung in der Egerdachstraße 6 im 2. Stock Ost bezogen, bevor mein Großvater im Jahre 1908 das Haus kaufte – er hat diese Mieter sozusagen mitgekauft. In den Adressbüchern scheint Franz Cincelli das erste Mal 1900 im damaligen Pradl 65 = Egerdachstraße 6 auf. Wahrscheinlich stammte er aus dem Fassatal, wahrscheinlich arbeitete er beim Maurermeister Wörle, sicher ist, dass er bereits 1914 selbständiger Maler, Anstreicher, Fassadenmaler und Stuckateur war. An unserem Haus Pradlerstraße 15 sieht man auf einem Foto aus dieser Zeit seine Firmentafel.
Im Jahre 1930, also schnell nach der Heirat, zog auch das Ehepaar Wörle in diese Wohnung ein, wie aus „Innsbrucker*innen“ ersichtlich ist. Bereits im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/wer-kennt-den-kuenstler/ habe ich erwähnt, dass Professor Raimund Wörle hier bis zu seinem Tode im Jahr 1979 lebte und arbeitete.
Lieber Herr Roilo,
vielen Dank für das Hochzeitsbild von Anna Wörle geb. Cincelli und Raimund Wörle. Ihr Wissen und der Fundus, in dem sie stöbern können, ist immer wieder beeindruckend. Danke, dass Sie uns daran teilhaben lassen.
Aus dem Projekt wurde leider nichts. Es stimmt, damals wollte die dort ansässige Stubaitalbahn AG zur Ergänzung des Schienenverkehrs eine Flugverbindung ins Stubai realisieren. Leider weigerten sich die ÖBB, den hohen Schornstein im Westen (links hinten) abzureißen, welcher ein eklatantes Luftfahrthindernis darstellte. Eine Startbahn im Stubai war hingegen nicht geplant. Man überlegte sich nämlich den Abwurf von mit Fallschirm ausgestatteten Schifahrern über dem Stubaier Gletscher, mußte den Plan aber wegen des unverrückbaren Schornsteins endgültig aufgeben.
So blieb nur die überdimensionierte Zufahrt von der Egger Lienz Straße und die nie benutzten Hangars im Westen der Piste, die viel später zu Remisen für die Straßenbahn umgebaut wurden.
Mir scheint, das „Flughafenhotel“ ist das alte Kosnum-Lager. Links der „Landebahn“ stünden nun IVB und PHT.
Also werden die Baumaßnahmen im weitesten Sinne mit dem Neubau der Konzertkurve zu tun haben und wir sehen hier die Pastorstraße
Sehr gerne Herr Roilo. Kommt ja selten genug vor, dass man Ihnen über Pradl was erzählen kann, wie man auf innsbruck-erinnert so mitverfolgen kann. Ergänzend vielleicht noch: Das Haus Brückenplatzl 4 hatte vor 1906 die Adresse Pradl 47. Beim Brückenplatzl 6 muss ich aber leider auch passen.
Am Plateau südlich des Mühlsee, oberhalb Mühlenweg 49 aufgenommen. Flurbezeichung im TIRIS: Schöfens
Der markante Hof dürfte der Möslhof sein. Das Zephyris-Schlössl liegt aber wohl hinter den Bäumen.
Der Wandschmuck, inzwischen ohne die Bäckerei sowieso beziehungslos geworden, ist wie so vieles wegisoliert worden. Samt dem Glaskäfig daneben nur mehr ein urbaner Durchschnittsbau.
Das Geschäft hab ich aus seiner aktiven Zeit als Familienbetrieb noch bestens in Erinnerung. Teurer als der nahe M-Preis, und manchmal herzzerreissend langsam, aber da man nur das kaufte, weswegen man einkaufen ging, zugleich wieder billiger.
Schon erstaunlich in diesen instabilen Hang eine Eisenbahn zu bauen. Gelang auch nur durch eine erste Innverbauung. Eine Innverlegung folgte 90 Jahre später beim Bau der Autobahn, die sich auch noch zwischen Hang, Völserstrasse , Bahn und Inn zwängt. Erst seither wächst der Hang langsam zu, allerdings nicht ohne zusätzliche Maßnahmen.
Über den „reißenden Ranggen“ hab ich schon im letzten Beitrag diese Geschichte erzählt und wie ich jetzt sehe war ich damit wohl zu voreilig.
Es ist nur knapp über 50 Jahre her, als es noch bestanden hat. Mit einer Straßenbegradigung ist es verschwunden. Gesamtlänge war übrigen über 80 Meter.
Ich sehe darin ein Wirtschaftsgebäude zum prominenten (späteren Gast-)Haus. Löwengehege war es aber keines.
Auf den historischen Karten sieht man, dass bis zum Bau der Arlbergbahn zwischen Blachfeld und Ferklehen nur eine Art Steig führte. In Ferklehen (wie der Name sagt) gab es eine Innfähre bis Ende des 15 Jhdts, zum Bau der Zirler Innbrücke um die reißende Ranggen zu umgehen.
Wahrscheinlich schaffte man es erst mit der Arlbergbahn das Prallufer des Inn dort so zu stabiliseren, dass die Rutschung nachließ.
Diese, von Prof Raimund Wörle gemalte, Portraitstudie meines Onkels Viktor Nicolodi (1905 – 1984) war die Vorlage für jene Schützenscheibe (auch von Prof. Wörle gemalt) die jetzt im Schützenheim Hötting hängt; mein Onkel war zweimal Schützenkönig der Schützengilde Hötting.
Von Hrn. Roilo schon zuletzt zutreffend als der „reißende Ranggen“ (ugs. „reißete Ranggen“) identifiziert, zwischen Unterperfuß und Zirl, dort (wie auch schon erwähnt) wo auf der Autobahn Fahrtrichtung Osten öfters Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. An der Vegetation erkennt man die Stelle noch deutlich, ist offenbar eine recht abrutschgeneigte Zone, daher wohl auch der Name.
From werner schröter on Maulwurfplage auf der Ferrariwiese?
Go to comment2023/02/17 at 5:29 pm
From Martin Schönherr on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 4:40 pm
From Hans Pechlaner on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/17 at 3:43 pm
From Manni Schneiderbauer on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 3:20 pm
From Manfred Roilo on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 3:55 pm
From Hans Pechlaner on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 3:17 pm
From Ingrid Stolz on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/17 at 2:49 pm
From Manni Schneiderbauer on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/17 at 3:33 pm
From Manni Schneiderbauer on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/17 at 2:38 pm
From Matthias Egger on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/21 at 11:48 am
From Josef Auer on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/17 at 1:41 pm
From Karl Hirsch on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 12:32 pm
From Manfred Roilo on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 1:02 pm
From Karl Hirsch on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 4:29 pm
From Manfred Roilo on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 11:50 am
From Josef Auer on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/17 at 11:25 am
From Schneider Erwin on Dalli Klick – III – Die Lösung
Go to comment2023/02/17 at 10:14 am
From Robert Engelbrecht on Unser täglich Brot (2)
Go to comment2023/02/16 at 11:03 pm
From Manfred Roilo on Firstfeier
Go to comment2023/02/16 at 11:00 pm
From Manfred Roilo on Innsbruck setzt auf Mobilität
Go to comment2023/02/16 at 6:55 pm
From Manfred Roilo on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 5:46 pm
From Manfred Roilo on Hinterhofszene XI
Go to comment2023/02/16 at 4:59 pm
From Schneider Erwin on Unser täglich Brot (2)
Go to comment2023/02/16 at 4:49 pm
From Manfred Roilo on Etwas verloren ...
Go to comment2023/02/16 at 4:40 pm
From Manfred Roilo on Etwas verloren ...
Go to comment2023/02/18 at 6:15 pm
From Manfred Roilo on Etwas verloren ...
Go to comment2023/02/18 at 9:03 pm
From Manfred Roilo on Unser täglich Brot (2)
Go to comment2023/02/16 at 4:17 pm
From Tobias Rettenbacher on Unser täglich Brot (2)
Go to comment2023/02/16 at 5:00 pm
From Hans Pechlaner on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 4:04 pm
From Vinzenz Theiss on Hinterhofszene XI
Go to comment2023/02/16 at 2:53 pm
From werner schröter on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 1:54 pm
From Ingrid Stolz on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/16 at 12:11 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/16 at 4:31 pm
From Hans Pechlaner on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 9:41 am
From Hans Pechlaner on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 9:48 am
From Manni Schneiderbauer on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 4:54 pm
From Manni Schneiderbauer on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/17 at 9:50 am
From Josef Auer on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/15 at 10:12 pm
From Manfred Roilo on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/15 at 9:20 pm
From Manfred Roilo on Wenn der Teufel im Detail steckt
Go to comment2023/02/16 at 8:13 am
From Hans Pechlaner on Ein Spazierdl im Mittelgebirgl
Go to comment2023/02/15 at 11:32 am
From Manfred Roilo on Ein Spazierdl im Mittelgebirgl
Go to comment2023/02/15 at 1:37 pm
From Hans Pechlaner on Ein Spazierdl im Mittelgebirgl
Go to comment2023/02/15 at 4:24 pm
From Hans Pechlaner on Ein Spazierdl im Mittelgebirgl
Go to comment2023/02/15 at 12:36 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/15 at 11:06 am
From Renate Ursprunger on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/03/08 at 3:38 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/15 at 11:14 am
From Karl Hirsch on Ein zweiter Flughafen für Innsbruck?
Go to comment2023/02/14 at 10:16 pm
From Hans Pechlaner on Ein zweiter Flughafen für Innsbruck?
Go to comment2023/02/15 at 8:26 am
From Manfred Roilo on Ein zweiter Flughafen für Innsbruck?
Go to comment2023/02/15 at 7:54 am
From Manfred Roilo on Ein zweiter Flughafen für Innsbruck?
Go to comment2023/02/14 at 9:58 pm
From Martin Schönherr on Ein zweiter Flughafen für Innsbruck?
Go to comment2023/02/14 at 9:38 pm
From Hans Pechlaner on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/14 at 8:23 pm
From Martin Schönherr on Ein Spazierdl im Mittelgebirgl
Go to comment2023/02/14 at 6:43 pm
From Josef Schönegger on Unser täglich Brot (1)
Go to comment2023/02/14 at 2:28 pm
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Ranggen
Go to comment2023/02/14 at 1:35 pm
From Josef Auer on Mitten auf der Straße
Go to comment2023/02/14 at 11:45 am
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Ranggen
Go to comment2023/02/14 at 11:30 am
From Hans Pechlaner on Der Bau der Arlbergbahn – Ranggen
Go to comment2023/02/14 at 12:07 pm
From Karl Hirsch on Unser täglich Brot (1)
Go to comment2023/02/14 at 9:26 am
From Josef Auer on Unser täglich Brot (1)
Go to comment2023/02/14 at 9:10 am
From Tobias Rettenbacher on Unser täglich Brot (1)
Go to comment2023/02/14 at 9:13 am
From Karl Hirsch on Unser täglich Brot (1)
Go to comment2023/02/14 at 9:46 am
From Hans Pechlaner on Der Bau der Arlbergbahn – Ranggen
Go to comment2023/02/14 at 8:54 am
From Karl Hirsch on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XIX
Go to comment2023/02/14 at 8:45 am
From Manfred Roilo on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XIX
Go to comment2023/02/14 at 7:47 am
From Karl Hirsch on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XIX
Go to comment2023/02/14 at 7:34 am
From Stephan Ritzenfeld on Oskar Werner und die Innsbrucker Schauspielwochen, Teil 2
Go to comment2023/02/13 at 11:03 pm
From H on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/13 at 8:09 pm
From Martin Schönherr on Der Bau der Arlbergbahn – Ranggen
Go to comment2023/02/13 at 7:26 pm
From Henriette Stepanek on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/13 at 5:55 pm
From Georg Humer on Der Bau der Arlbergbahn – Ranggen
Go to comment2023/02/13 at 5:15 pm
From Hans Pechlaner on Zamenhofs Weg nach Innsbruck
Go to comment2023/02/13 at 1:18 pm