„Als die Pustertalbahn gebaut wurde, verlief die Trassenführung mitten durch die untere Festung“
(SÜDTIROL A-Z, Eduard Widmoser, Band 1, A-F, Seite 465)
„Ursprünglich war eine Ausdehnung des Festungswerkes bis gegen die Schabser Höhe hin geplant, mußte aber wegen zu hoher Kosten aufgegeben werden. Kaiser Ferdinand, der höchstpersönlich zur Einweihung der Festung gekommen war, habe gefragt, ob die Festung aus SILBER erbaut worden sei.
Ja mei – der „Brixner Granit“aus dem nahen Grasstein, der sei den Festungs-Erbauern nicht hart genug gewesen – der aus Pfalzen bei Bruneck mußte her…“
Eigentlich „verdanken“ wir die Franzensfeste „dem Napoleon“ und „den Franzosen“ – sie sollte einen Einfall feindlicher Truppen von Süden her stoppen.
Inzwischen mußte sie ja mehrfach untertunnelt und unterhöhlt werden und steht als bestaunenswerte Talsperre mehr oder weniger nutzlos in der Gegend herum.
Da paßt der schöne alte Reim:
AM ABEND WIRD MAN KLUG
FÜR DEN VERGANGNEN TAG,
DOCH NIEMALS KLUG FÜR DEN,
DER KOMMEN MAG.
Servus Matthias, des Rätsels Lösung hast du der Leserschaft glauben wir schon selbst gegeben mit dem letzten Foto zum Einsatzbericht auf der Rumer Alm.
Franzensfeste war bei uns einen Besuch wert wegen der Pizzeria „Zur Post“ mit dem Einrichtungsflair noch aus der Nachkriegszeit,- aber gemütlich, leider hat die Post auch nicht mehr offen.
Danke für den „Einsatzbericht“ mit Fotos,- sehr zeitintensive u. kräfteraubende Einsätze, aber man kommt untereinander wiedereinmal „zamm,“ auch wenn der Grund nicht so amused ist.
Ist möglicherweise der Eingangsbereich zum ehemaligen Charly‘s Billiard im ersten Stock über dem Stiftskeller.
Zumindest stand da vor dem Saaleingang ein so einzelner Flipper. Stil und Interieur würde passen…
Das Fenster links müsste dann in die Hofgasse zeigen.
Das Unwissen um das Planetenkastl hat mich zum Schwindelzettel greifen lassen: Es handelt sich um eine sogenannte Aspektmatrix, die die gegenseitigen Einflüsse der Planeten darstellt. Die pfuschen sich nämlich mit ihren „Kraftfeldern“ (LOL) ins Geschäft und verlangen eigene Berechnungen.
WIKI weiß:
„Kirsche“ (Konjunktion): – Die Planeten stehen direkt beieinander.
Sternchen (Sextil): – Eine harmonische Verbindung.
Quadrat: – Zeigt Herausforderungen oder Spannungen an.
Wußt ichs doch.
Weiters hat mich die Rolle des nicht-mehr-Planeten Pluto interessiert. Man hat ihn sogleich nach der Entdeckung 1930 in den Chor aufgenommen (also Horoskopalter 1920-1931) und er spielt immer noch eine wahnsinnig 😉 wichtige Rolle. Da er sehr lange – fast 250 Jahre – braucht, um ein einzelnes Tierkreiszischen zu durchwandern, muss sein Einfluß defacto für eine ganze Generation gleich bleiben…andererseits befindet er sich im Gegensatz zu den richtigen Planeten garnicht auf der üblichen Planetenbahn, sondern ziemlich schräg außerhalb davon. Deshalb werden einige Tierkreiszeichen, vor allem Skorpion, Fische und Widder, gar nicht durchlaufen…LOL
Übrigens sind auch Uranus und Neptun erst später dazugekommen und haben ohne weitere Beobachtungen die Astrologie sofort um bisher unbeobachtete Charakterbeeinflussungen erweitert. Man müßte das doch an klassisch unerklärlichen Charakteranomalien bemerkt haben. Und wenn jetzt immer noch was fehlt, dann gibts noch einen Planet X.
Haarsträubend.
Aber Schluß jetzt. Schluß, aus, amen.
zeigt die Namen der eingezeichneten Himmelskörper, d.h. Sonne und Planeten. Pluto fehlt, entweder war er noch nicht entdeckt, oder die Astrologen (haben nichts, aber rein gar nichts mit den Astronomen gemeinsam) sind sich noch nicht betreffend seiner Einwirkungen auf den Menschen klar gewesen.
Als promovierter Astronomiestudent lehne ich derlei Hokus Pokus ab. Haarsträubend, sowas.
Ich weiß nur soviel, dass es auf die STellung der Sonne im Tierkreis ankommt, und auf den Aszendenten, das ist das zur Geburtsstunde gerade über dem Horizont aufsteigende (ascendens) STernbild. Die hier astrologisch berechnete Person war vom Sternzeichen ein Krebs mit Ascendent Steinbock. Eine Stunde später wär man schon mit dem launischen Wassermann durmischt gewesen.
Dazu kommen noch die Einflüsse der anderen Planeten, was auch immer das für Kräfte sein sollten. Haarsträubend.
Die Planeten und die Sonne sind winkelbezogen eingetragen, nicht nach der Sichtbarkeit am Himmel. Und auf welche Winkel bezog man sich? Auf die uralten 2000 Jahre alten Sternbildpositionen der Sterne im Koordinatensystem. Das zeigt aber wegen der Präzession der Erdachse jetzt auf andere Sterne als damals. Man hat das nie korrigiert, und so haben wir einen astronomischen richtigen Tierkreis und einen historischen nicht mehr gültigen. Aber wurscht, es steckt eh nichts dahinter. Es ist auch egal, dass die wissenschaftlichen Sternbildgrenzen verschiedene Maße haben, man wäre viel länger Löwe als Waage (hier Wage), außerdem gastiert die Sonne kurz im Sternbild Schlangenträger, wo sie sich astrologisch ohne Portefeuille von ihrer sterndeuterischen Pflichten beurlauben kann uws usw usw…aber wurscht, es steckt eh nichts dahinter.
Was das Treppenkästchen bedeutet weiß ich nicht. Anscheinend eine Planetenmatrix
Offenbar is der kleine Wolfgang grad 5 Jahre alt geworden, von daher müsst er mit Nachnamen gleich heißen wie Mutter Ingrid. Es sei denn er wäre unehelich geboren, aber das war ja damals strengstens verboten.
Hut ab, Herr Fink, da haben Sie ein heikles Thema aufs Tapet gebracht – Sie getrauen sich was!
Unter uns gesagt – auch „kalendarische Frühgeburten“ (4 1/2 Monate nach der Hochzeit!!! Zzzz!!!) hatten es nicht leicht. Vor allem die väterlicherseitige Verwandtschaft (nahm ihre Finger zur Hand und) zählte mißtrauisch nach, ob dös Kind wohl von „eahm“ sein könne – und es schaue „eahm“ doch überhaupt nicht ähnlich,,,, Die mißtrauischen Blicke bei jeder Begegnung… und die gänzlich anderen „Begabungsschwerpunkte „…also von uns hat’s des nit“ – oder „…woher hat’s dees bloß? Von uns kann des do koaner“ – meiner Seel….
Ja, dafür haben Sie – als ehemaliger Standesbeamter – wohl einen „geschulten Blick“, gell!
Und bei dem liebevoll angezuckerten und mit 5 Kerzen besteckten Sonntagskuchen hoffe ich direkt noch nachträglich, daß der kleine 5 jährige Wolfgang sich als das sehnlich erwartete Wunschkind nicht nur seiner Eltern, sondern auch seiner beiden Herkunftsfamilien – nein, nicht „fühlt“, sondern weiß!
„Freilich!!! Sie sein der neue Propstweingartner!!! – aber der Namen fallt mir grad nit ein…“ habe damals in der Altstadt ein altes Weibele gesagt, als Propst Huber, bald nach seiner Amtseinführung, nach einer kurzen Unterhaltung zur Sicherheit gefragt habe: „Sie kennen mi aber schon, gell?“
„Propst Weingartner“ wäre eh ein schöner Amtstitel für einen „Vorarbeiter im Weinberg des Herrn“, oder?
Und damit auch das nicht verlorengeht: Sie wissen schon, wo in der Marienwallfahrtskirche von Gries im Sulztal bei Längenfeld das wertvolle Cranach-Gemälde, das Maria Hilf – Bild von Innsbruck, so gut versteckt war?
Ich sag es lieber nicht, denn – wer weiß? – womöglich muß es wieder einmal irgendwohin in Sicherheit gebracht werden – und dann wüßten „die“, wo sie suchen müßten…!
Offenbar hat der Zuckerstreuer beschlossen, seinen Inhalt großzügig zu verteilen. Ob Ingrid begeistert darüber war, dass dieses Malheur fotografisch festgehalten wurde ? Wenigstens steht schon eine neue Packung Staubzucker bereit für den nächsten Versuch.
Meine heimlichen Favoriten des Gegenteils der Allwissenheit:
https://innsbruck-erinnert.at/es-gruent-so-gruen/ geklärt ist nur der Funkenfang
https://innsbruck-erinnert.at/schemenhaft-aber-interessant/ Patscherkofel, Innsbruck, St. Nikolaus, jaaa, aber wo?
https://innsbruck-erinnert.at/ein-zweiter-versuch/ die Teppichstange ist schon einmal identifiziert
https://innsbruck-erinnert.at/raritaeten-aus-der-sammlung-kreutz-xviii/ Experten schielten bis ins Ausseerland
Die Lösung zum Drehleiterrätsel hat Herr/Frau Friedrich schon eine Lösung gefunden (siehe dort) und bei der rätselhaften Herbsstimmung war Herr Schönherr mit seinem Hanneburgerhintergrund sicher nicht weit weg, wenn nicht überhaupt dort.
….und ebenfalls ein Zeitdokument:
Eingeschoben zwischen dem Holz – und Kohlen – Küchenherd und der Metallspüle mit der gerippten Abtropf-Geschirrablage (spart Geschirrtücher!!) steht schon ein Kühlschrank…!
Und die junge Hausfrau und Mutter trägt daheim ein praktisches Schürzenkleid.
(Jetzt wäre es interessant, zu erfahren, wann die Parole ausgegeben wurde „NEIN!!! Schürze trägt man nicht mehr“)
Was für eine nette Geschichte – Franzensfeste ist halt wirklich nicht gerade der schönste Ort wobei ich ehrlich gesagt abseits des Bahnhofes nicht wirklich viel gesehen hab. :o)
Für alle, die den Band 1 von “ SÜDTIROL A – Z “ von Eduard Widmoser gerade nicht zur Hand haben, hier ein paar Worte:
„Nördlich der Brixner Klause war die kleine Ortschaft UNTERAU, wo um 1830 drei Bauernhöfe standen. Hier wurde 1830 – 1838 ein mächtiges Sperrfort… -„,
ja, wissen wir eh, eben „die Franzensfeste“ erbaut…
1913 standen bereits 13 Häuser. Also eine innerhalb dieser 80 Jahre neu entstandene Ortschaft, die ihren Namen von eben der Festung erhielt – und ihre Bedeutung durch den Bahnknotenpunkt.
Deutlich sind am Foto 2 Siedlungskerne zu erkennen – der an der Straße bei der spitztürmigen Herz Jesu Kirche, 1898/99 erbaut, neugotisch, zwischenzeitlich einmal „modernisiert“, also innen ausgeweißelt, aber reumütig wieder (mit Schablonenmalerei) in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Am Foto erkennt man deutlich die beiden Siedlungs“kerne“ – den um die Kirche – und die Eisenbahnerblöcke um den Bahnhof.
Und die ursprünglichen drei Häuser der Ortschaft Unterau – samt der alten Ladritscher Brücke – wo sind die wohl geblieben?
Richtig!
Die hat der Stausee verschluckt – und diesen versucht der Eisack aus Leibeskräften, baldmöglichst wieder gänzlich aufzufüllen…
Also bei dieser Balkon/Erker-Kombination dachte ich an den Block Sennstraße-Verdroßplatz-Guthenbergstraße. Allerdings ist das Metallgeländer dort ein anderes.
Zum Glück ist es nur eine Übung.
Der besondere Baustil dieses Balkonbereichs ist wirklich sehr charakteristisch und ich bin mir so gut wie sicher, Sie haben recht. Wie so oft beim Vergleich alter Fotos mit dem aktuellen Aussehen hat die Dämmungswut unwillkommene Veränderungen herbeigeführt, ganze Fresken und Graffiti (zufrieden, Herr Geisler?) sind schon unter Schaum und Steinwolle verschwunden. Hier haben sich die alten Geländer nimmer den Isolationspackungen anpassen lassen.
Ich glaub, das Drehleiter Rätsel kann Herr Egger schon einmal abhaken.
Man muß wohl hier DAHEIM sein, um diesen Ort zu MÖGEN, oder? So eng, so schattig. Ich hatte einmal eine Mitschülerin, 1 Jahr lang, die von hier stammte. Am Beginn des Schuljahrs fragte der Lehrer sie „Und – gefällts Dir in Franzensfeste?“ „Nnnnaaaaa!“ gab die Elfriede zur Antwort.
„Mir auch nicht!“ sagte der Lehrer. „Franzensfestee ist der einzige Ort in ganz Südtirol, der mir nicht gefällt“
Und am Ende des Schuljahrs wieder dieselbe Frage…!, worauf die Elfriede mit traurig gesenktem Kopf antwortete „jaaaaaaaaaa…..“
„Ja“, meinte der Lehrer, und setzte süßlich dazu „Wo man daheim ist, ist es halt am schönsten, geeeeeeeeeeeell!“
Und – wie gefällts Ihnen in Franzensfeste?
Hätten die IN in ihrem Hinweis auf die Jahreshauptversammlung der theosophischen Gesellschaft mit Staatsbahnstraße 2 nicht nur die Adresse von Herrn Mayer, sondern (wie bei Herrn Hundertpfund) auch das Stockwerk angegeben, wäre der schätztriangulierte Blick von oben erspart geblieben. Ich bin aber ziemlich sicher, diese Schätztriangulation hat Herrn Hofinger Vergnügen bereitet und war in NullKommaNix erledigt.
Die Adresse Staatsbahnstraße 2 (Egger-Lienz-Straße 2) hat mich an den Beitrag „Hinterhofszene XVII“ von Herrn Egger erinnert. Der Gedanke, dass der Hobbyfotograf Augustin Mayer die Kinder seiner Nachbarn im Hof fotografiert haben könnte, tauchte auf. Außer der gemeinsamen Adresse der beiden Familien würde auch das „nicht immer ganz scharf“ passen …
Schönes Bild, danke!
Zum Link von Frau Stolz: ich hatte in den Kommentaren zu diesem Beitrag irrtümlich diesen „Smiley“ als Schlauch einer Druckluftbremse deklariert. Diese Fahrzeuge hatten aber keine Druckluft- sondern eine elektrische Bremse. Werner Duschek von TMB hat das dankenswerterweise in einem eigenen Kommentar korrigiert.
Nachdem nie genug gelächelt werden kann, hier noch eine lächelnde 3-er, mit einem schattenbedingten Doppelgrinser. Diesmal in Pradl und mit ausführlichen Kommentaren zur „elektrischen Kurzschlussbremse“:
Damit dieser Beitrag nicht ganz kommentarlos bleibt: Dipl. Ing. Rudolf Meisel war nicht nur für die statischen Berechnungen bei der Markthalle zuständig, sondern auch für mein Anfangswissen in Baustatik, Stahlbetonbau und Stahlbau! In seinem Nebenberuf lehrte er diese Fächer an der Bundesgewerbeschule in der Anichstraße, in der HT4 und HT5 war er auch unser Klassenvorstand.
Schönes Foto auf den Dorfkern von Hötting vom Westen her, der Fotograph stand wahrscheinlich im Garten vom Dr. Knitel, (leider seit ein paar Jahren verstorben) am Schwabeneck und schaute über den künftigen Fritz’schen Garten drüber.
Es gab neben dem Heinrich Mentlberger anscheinend noch einen Mentlberger als Bürgermeister, den Balthasar. Er war der Onkel von Heinrich III. Mentlberger und wird im Beitrag „Am Golf von Mentlberg“ in dem von mir verlinkten Artikel zur „Neue Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarlberg“ für das Jahr 1436 als BM genannt:
Verlängert man die Linie vom Arzler Kalvarienberg zur Höttiger Kirche weiter, findet man dort….
Na ja da kommen doch einige Orte in Frage. Wahrscheinlich hat bereits jemand eine zweite Linie, und den Schnittpunkt gefunden.
Der Zaun linker Hand – wenn’s einer ist – scheint einen, für einen Zaun unüblichen Handlauf zu tragen.
Also das ist wirklich schwierig, die bauliche Situation dürfte sich sehr verändert haben. Auf die Spur gebracht hat mich der Überdachte Eingang mit der markanten Säule in der Mitte des Bildes. Es dürfte sich um eine Prozession handeln, die von der Franziskanerkirche in Schwaz ausgeht. Auf der Fahne ist zu lesen: „Dem katholischen Meisterverein in (vermtl. Schwaz)“ Ein solcher hat etwa 1931 sicher bestanden, da in diesem Jahr die 24. Generalversammlung abgehalten wurde (lt. Schwazer Kreisblatt vom 14.3.1931).
Die Männer tragen ein „Ferggele“, der Bursch davor die Stangen dazu, wenn dieses an den 4 Stationen der Prozession abgestellt werden soll. Es handelt sich wohl um eine MArienskulptur, darauf weißt das Monogramm darüber hin. Rückwärtsgewandt, da nach alter „Tradition“ die Fergellen jeweils in Richtung des Allerheiligsten schauen, das offenbar noch in der Kirche ist. Das Birkenlaub am Straßenrand weist eventuell darauf hin, dass es eine Fronleichnamsprozession handelt, da dabei vielerorts die Straßen mit Birken- und Buchengrün geschmückt wurden.
Eine sehr vage Erinnerung: Hat die Bar im Technikerhaus einst so ausgesehen? Die HTL jedenfalls hatte und hat noch immer etliche Quadratmeter solchen Klinkerbodens.
Ja, Herr Schneiderbauer, das denke ich ebenfalls. Bis dorthin hatten vermutlich einige – möglicherweise unterschlächtig betriebene – Wasserräder das Gefälle bereits reduziert. Dabei frage ich mich allerdings, was geschah, wenn es einmal zu einem Rückstau kam. Vermutlich führte dies regional zu kleineren oder mittleren Überschwemmungen. Hinter dem Stau konnte das Wasser jedoch wieder in sein ursprüngliches Bett zurückfließen – vorausgesetzt, es wollte auch tatsächlich wieder dorthin.
Das Weisse hinten könnte auch eine Schiebetür sein,- und sich dahinter ev. eine Kegelbahn verstecken?
Solche gab’s in den Gasthäusern Eller Höhenstrasse, Gasthof Tengler in der Au, Gasthof Tivoli?, Regina in Amras heute noch etc.,-
wenn nicht wird es doch manchen die sportliche Vergangenheit wieder zurückholen.
Die rückwärtigen Wand erkennt man als einen ‚bodenscheuen‘ Raumteiler der sich trotz nicht erkennbarer Schiene wahrscheinlich aufschieben lässt. Dahinter öffnet sich ein … keine Ahnung. Aber sehr geheim und verschwiegen wird’s dort nicht gewesen sein, die Konstruktion mit reichlich Bodenfreiheit spricht hier dagegen.
Das Stichwort Sauna erinnerte mich an eine Mini-Serie von Herrn Bürgschwentner über die ehemalige Sauna am Rennweg. Die Betreiberin, Dr. med. Lenninger, hat ihre Badeanstalt nicht nur mit Sauna und diversen Behandlungsmethoden beworben, auch ein „kleines Buffet mit Café-Espresso“ stand den Gästen zur Verfügung:
Die Registrierkasse spricht eher gegen ein Vereinslokal.
Wahrscheinlicher ein Selbstbedienungsbuffet, bei dem viele Kaffee und einige wenige Speisen verkauft werden (kleiner Gastro-Dunstabzug im Hintergrund).
Zusammen mit den eher untypischen Abläufen am Boden eher ein Schwimmbad- oder Saunabuffet?
Wieder einmal hast du recht, lieber Lukas. Ich zögere nicht nur, ich stehe komplett an. Nicht der Funke einer Erinnerung regt sich in mir. Auf den ersten Blick und aus einem Bauchgefühl heraus erweckt sich mir der Eindruck, dass es sich hier nicht um eine „normale“ Lokalität/Bar handelt, sondern eher um die (sehr schön hergerichtete) Kantine eines (Sport)vereins. Die begrenzte Anzahl der (20) Sitzplätze und die doch nüchterne Einrichtung würden dazu passen. Wie auch immer, diesmal muß ich passen. Bin aber schon gespannt auf die Lösung.
„Südtirol A – Z“ (Band 4 O-Z) („Sachsenklemme“)
„…Ein Denkmal (Obelisk) in Grasstein und das Sachsenkreuz in Oberau, errichtet 1902 vom Andreas-Hofer-Verein in Wien) erinnern daran.“
Dann wären wir also noch auf Grassteiner Gebiet – und gar nicht in Mittewald?
Rampold „Alle Kirchen Tirols“ Südtirol Band 1, Seite 380.
Hier befindet sich ein Foto der „Sachsenklemme“. Das Gebäude am Foto. mittlerweile mit rot-weiß-roten Fensterläden geschückt, ist eindeutig das Haus am Rätselbild. Wir sind hier „im Sack“.
Die kleine 1512 errichtete Annenkirche ist auf dem Rätselbild nicht sichtbar.
Also – Gedenken an das Jahr 1809 im Jahre 1909 – in der „Sachsenklemme“ bei Mittewald.
Und der unter dem Bahndurchlaß zum Eisack herabströmende Wildbach kommt lt. Tabaccokarte aus dem Watschengraben.
Ja, da haben Sie Recht – ich muß mich entschuldigen. Mit den wunderbaren 6 Bänden „Alle Kirchen Tirols“ hat Walter R A M P L ein Meisterwerk geschaffen – mit tatkräftigster Hilfe seiner Gattin, nicht zu vergessen! – und ich glaube, auch der Hund des Ehepaares war anfangs mit von der Partie. Ich erinnere mich gerne an die Präsentation des ersten Bandes im Gasthof „Rumerhof“ – und natürlich auch daran, daß Herr Rampl anfangs vorhatte, alle Kirchen A L T T I R O L S , also auch jene der (heutigen) Provinz Trient, „festzuhalten“ – wenigstens der Dom von Trient ist noch dabei.
Ich bitte hiermit nochmals um Nachsicht!
Sachsenklemme – war aufgrund des Dateinamens nicht schwierig 😉
Im linken Bilddrittel sieht es so aus, als wäre ein Objekt verhüllt. Deshalb vermute ich, die vielen Menschen sind gekommen, um der Enthüllung dieses Objektes beizuwohnen. Wenn ich damit richtig liege, könnte es sich um das Denkmal handeln, das zur Erinnerung an die Schlacht von 1809 errichtet wurde. Dann würde die Aufnahme vom August 1902 stammen: https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19020809&query=%22Sachsenklemme+Denkmal%22~10&ref=anno-search&seite=2
Nun ja, „Frau Raußendorf“ – oder in ihrem Fall „Frau von Raußendorf“ – wäre die übliche Anrede. „Fräulein“ wirkt heute doch recht oldschool, und insbesondere Feministinnen reagieren darauf bisweilen empfindlich. Schließlich spricht man einen unverheirateten Herrn oder einen Praktikanten ja auch nicht als „Herrlein“ an.
Ich möchte hier keineswegs den Erklärbären geben und hoffe, Sie nehmen mir diese kleine Anmerkung nicht übel. Aber angesichts des Fotomotivs drängte sich mir die Bemerkung geradezu auf.
sehr Herr Pechlaner,
das „Von“ ist in Österreich seit 1919 durch das Adelsaufhebungsgesetz offiziell abgeschafft und darf nicht mehr getragen werden, es heisst ja auch nicht „Karl VON Habsburg, sondern schlicht und ergreifend „Karl Habsburg“. Nicht bös sein, aber oldschool sind dann wohl Sie!! SPRACHE FORMT UNSERE GESELLSCHAFT, da gebe ich Ihnen zu 100 % recht!
Im Übrigen, wie rufen Sie in einem Gastbetrieb die Kellnerin zu sich zum bestellen oder zum bezahlen??? FRÄULEIN oder FRAU??
D I E F R Ä U L N (so klang es wenigstens) war die Lehrerin in der 1. Klasse (1.+ 2. Schulstufe) der (und auch meiner) Dorfschuljahre – sowohl in Erl (Friederike Ambros und Grete Ranacher) als auch in Fritzens (Maria Konrad).
Nach dem damaligen Sprachgebrauch war ja keine eine „Frau“, denn sie waren nicht verheiratet, sondern eben ein Fräulein – und auch beim „Aufzeigen“ in der Schulstunde machten besonders Eifrige auf sich dadurch aufmerksam, daß sie „Fräuln! Fräuln!“ riefen…
Sehen Sie, da sind wir schon zwei, die keine Botaniker sind – und ich gestehe, daß bei mir auch nur die erinnerung an die Elzenbaum-Urlaube im Sommer einfließt – und was halt aus den Gesprächen zwischen der Bauernfamilie und meinem Mann so bei mir hängengeblieben ist, Das erstemal – 1976 – herrschte eine so große Trockenheit, daß überall vor großer Brandgefahr gewarnt worden ist. Tatsächlich war es in den nasse(re)n Wiesen
grün. Ein Leiterwagen aus Holz kam (hier herüben in Elzenbaum) mit den Hinterrädern in einen kleinen Entwässerungsgraben – mein Mann half ihn herauszuziehen.
Und dann hieß es „Morgen, um sechse in der Früh, isch Bittmess in Maria Trens“
Wir sind damals hinüber.
Die Gegend war, wie gesagt 1976, noch so bäuerlich geprägt, daß eine ganze Traube von Menschen nicht mehr in die übervolle Kirche hineinkam. Aber man roch – anfangs – daß sie geradewegs von der morgendlichen Stallarbeit gekommen waren.
Wie die Experten der Sinnespsychologie bestätigen werden, gewöhnt sich die Nase schnell an jeden Geruch – und nimmt ihn bald nicht mehr wahr, was Ursache für die tödlichen Gasunfälle ist…
Ja, diese Gegend des ehemaligen großen Sees, deren Talgrund nur wenige Häuser hat und deren alte Straßen erhöht am Hang entlang führen und deren Siedlungen sich auf den Schuttkegeln der Bäche (trockener Schotter + Frischwasserversorgung) befinden.
Maria Trens – „Maria torrentes“ – am Wildbach, oft auch vermurt worden…
Herunten waren die Böden zu naß im Talgrund.
Die Tiroler Fahne ist Weiß-Rot, Weiß ist immer außen – obwohl es wichtiger wäre, generell Gebäude im Anlassfall zu beflaggen. Aber das sieht man leider immer seltener im heiligen Land Tirol….
Wir sind ja auch in der unheiligen Stadt Innsbruck. xD
Was ich schade finde, ist, dass die IVB seit 15 Jahren keine Fähnchenhalterungen mehr auf ihren Bahnen und Bussen haben und diese daher nicht mehr beflaggen können, etwa zum 1. Mai, zum Staatsfeiertag oder zur Pride. In Linz und auch in Salzburg gibt es das noch.
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Franzensfeste
Go to comment2026/06/20 at 8:35 pm
From pension heis on Auf großer Fahrt I
Go to comment2026/06/20 at 4:17 pm
From pension heis on Rätselhafte Herbststimmung
Go to comment2026/06/20 at 3:26 pm
From pension heis on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Franzensfeste / Fortezza
Go to comment2026/06/20 at 3:19 pm
From pension heis on Waldbrand in Patsch
Go to comment2026/06/20 at 3:16 pm
From Matthias Pokorny on Greed!
Go to comment2026/06/20 at 11:33 am
From Matthias Pokorny on Greed!
Go to comment2026/06/20 at 11:38 am
From karl hirsch on Was sagen uns die Sterne?
Go to comment2026/06/20 at 10:56 am
From karl hirsch on Was sagen uns die Sterne?
Go to comment2026/06/20 at 8:58 am
From Thomas Fink on Wer bin ich_Teil 24_Heinz Huber
Go to comment2026/06/19 at 6:56 pm
From Henriette Stepanek on Gipfeltreffen
Go to comment2026/06/19 at 6:45 pm
From Michael Stastny on Leopold Šťastný – Überlebender des Nazi-Terrors, Trainerlegende und Erfinder der Schülerliga II
Go to comment2026/06/19 at 5:59 pm
From Thomas Fink on Unsere Fotosammlung feiert!
Go to comment2026/06/19 at 5:23 pm
From Henriette Stepanek on Unsere Fotosammlung feiert!
Go to comment2026/06/20 at 7:49 am
From Henriette Stepanek on Wer bin ich_Teil 24_Heinz Huber
Go to comment2026/06/19 at 4:24 pm
From Henriette Stepanek on Wer bin ich_Teil 24_Heinz Huber
Go to comment2026/06/19 at 4:51 pm
From Hans Pechlaner on Unsere Fotosammlung feiert!
Go to comment2026/06/19 at 11:46 am
From karl hirsch on Lösung auf den zweiten Blick?
Go to comment2026/06/19 at 11:31 am
From Henriette Stepanek on Unsere Fotosammlung feiert!
Go to comment2026/06/19 at 9:22 am
From Christian Herbst on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Franzensfeste / Fortezza
Go to comment2026/06/19 at 9:07 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Franzensfeste / Fortezza
Go to comment2026/06/19 at 9:44 am
From Friedrich on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 15
Go to comment2026/06/19 at 7:45 am
From karl hirsch on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 15
Go to comment2026/06/19 at 11:31 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Franzensfeste / Fortezza
Go to comment2026/06/18 at 6:54 pm
From Stefan Lackner on Wenn die Bahn happy ist
Go to comment2026/06/18 at 3:26 pm
From Ingrid Stolz on Wenn die Bahn happy ist
Go to comment2026/06/18 at 4:52 pm
From karl hirsch on Der letzte Ritter
Go to comment2026/06/18 at 2:42 pm
From Thomas Fink on Der letzte Ritter
Go to comment2026/06/18 at 1:09 pm
From Ingrid Stolz on Der letzte Ritter
Go to comment2026/06/18 at 1:00 pm
From Ingrid Stolz on Gottesfreundschaft am Wiesengrund
Go to comment2026/06/18 at 12:13 pm
From Manni Schneiderbauer on Wenn die Bahn happy ist
Go to comment2026/06/18 at 10:47 am
From Ingrid Stolz on Wenn die Bahn happy ist
Go to comment2026/06/18 at 9:29 am
From Manfred Roilo on Baustelle Markthalle
Go to comment2026/06/17 at 8:50 pm
From pension heis on Von oben sieht man halt doch mehr
Go to comment2026/06/17 at 8:21 pm
From pension heis on Schnell-Straße (?)
Go to comment2026/06/17 at 8:17 pm
From Stefan Lackner on Schnell-Straße (?)
Go to comment2026/06/17 at 8:14 pm
From Ingrid Stolz on Die Bürgermeister von Inspruck (II.)
Go to comment2026/06/17 at 8:07 pm
From Hans Pechlaner on Von oben sieht man halt doch mehr
Go to comment2026/06/17 at 9:45 am
From Manfred Roilo on Schnell-Straße (?)
Go to comment2026/06/17 at 8:42 am
From Manfred Roilo on Schnell-Straße (?)
Go to comment2026/06/17 at 8:49 am
From Michael Schober on Was sagt dieses Bild?
Go to comment2026/06/16 at 11:32 pm
From Martin Schönherr on Eine verschwiegene Bar?
Go to comment2026/06/16 at 10:38 pm
From Hans Pechlaner on Der erste Mann
Go to comment2026/06/16 at 8:07 pm
From pension heis on Eine verschwiegene Bar?
Go to comment2026/06/16 at 7:45 pm
From Hans Pechlaner on Eine verschwiegene Bar?
Go to comment2026/06/16 at 3:59 pm
From Ingrid Stolz on Eine verschwiegene Bar?
Go to comment2026/06/16 at 12:27 pm
From Walter Rangger on Eine verschwiegene Bar?
Go to comment2026/06/16 at 7:13 am
From Thomas Fink on Eine verschwiegene Bar?
Go to comment2026/06/16 at 7:01 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr in Mittewald/Mezzaselva
Go to comment2026/06/15 at 9:26 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr in Mittewald/Mezzaselva
Go to comment2026/06/15 at 9:03 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr in Mittewald/Mezzaselva
Go to comment2026/06/15 at 7:42 pm
From Barbara Pöll on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr in Mittewald/Mezzaselva
Go to comment2026/06/15 at 10:03 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr in Mittewald/Mezzaselva
Go to comment2026/06/16 at 10:24 am
From Ingrid Stolz on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr in Mittewald/Mezzaselva
Go to comment2026/06/15 at 7:12 pm
From Schneider Erwin on Baustellenfotograf*innen gefragt!
Go to comment2026/06/15 at 4:28 pm
From Ingrid Stolz on Eine Botschaft im Stadtbild
Go to comment2026/06/15 at 12:02 pm
From Hans Pechlaner on Eine Botschaft im Stadtbild
Go to comment2026/06/14 at 6:13 pm
From Wolfgang Geisler on Eine Botschaft im Stadtbild
Go to comment2026/06/20 at 3:37 pm
From Henriette Stepanek on Eine Botschaft im Stadtbild
Go to comment2026/06/20 at 8:45 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Freienfeld/Campo di Trens
Go to comment2026/06/14 at 6:02 pm
From Stephan Filzer on Innsbruck vor hundert Jahren?
Go to comment2026/06/14 at 5:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Innsbruck vor hundert Jahren?
Go to comment2026/06/16 at 9:39 am