skip to Main Content
Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Rainnsbruck

Rainnsbruck

Im Rahmen einer Recherche in „Innsbruck erinnert sich“ bin ich draufgekommen, dass dieses historisch höchst bedeutende Gebäude im Bild bis jetzt noch keinen Beitrag bekommen hat. Das PEMA I – von der PEMA Holding selbst bezeichnet als das „Erste Hochhaus in Innsbruck seit den Olympischen Spielen 1976“ ist immerhin schon 14 Jahre alt! Die Zeit vergeht. Hier im Bild eine Aufnahme an einem verregnet-warmen Sommertag.

Es handelt sich bei dem Gebäude um das erste von mittlerweile drei Projekten der PEMA-Gruppe am Bahnhof, welches den Namen „Headline“ trug (noch nie gehört!). Auf der Website der PEMA-Gruppe ist noch viel mehr dazu zu lesen: Beispielsweise, dass hier rund 52 Millionen Euro reingeflossen sind.

Die PEMAe (PEMAs? PEMAta? PEMAtiten?) haben in der Innsbrucker Bevölkerung nicht nur Zuspruch, sondern auch viele kritische Kommentare in verschiedenster Form hervorgerufen: teure Kleinwohnungen für Investoren beispielsweise (insbesondere in Gebäude Nr. II). Oder auch: Wie konnte man hier so hoch bauen, trotz Restriktionen bezüglich Einflugschneise, die viele Bauprojekte beeinflusst?

Trotzdem ist für mich der Bahnhof ohne dieses Bronzeschiff kaum mehr vorstellbar – vermutlich für viele andere auch nicht. An so einem regnerischen Tag, wo der Asphalt so richtig dampft, schaut es auch richtig fesch aus. Untergebracht sind hier unter anderem das Bezirksgericht, die Moser-Holding, sowie (Nacht-)Gastronomie und ein Fitness-Studio.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-Dig-3291)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Gutes Bild, danke! Unser Downtown-Hochhauscluster darf auch gern noch an Masse und Höhe zulegen und ein zweiter in einer der bereits vor 25 Jahren definierten Hochhauszonen, wo deutlich höhere Gebäude möglich sind, wäre sinnvoll. Linz zeigt, wie’s geht. Wolkenkratzer sind mit ihrer geringen Grundfläche auch ein sehr gutes Mittel zur ökologischen Transformation der Stadt, wenn als Smart Buildings ausgeführt, da gibt mittlerweile es tolle Beispiele in anderen Städten mit Bauwerken, die geradezu vertikale Wälder sind.

    1. Ich freue mich, dass ein aktuelles Bild positive Reaktion bekommt – insbesondere eins, das ich gemütlich vom Gasthaussessel beim Afghanen schießen konnte…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back To Top
×Close search
Suche