Zwar ein tragischer Zwischenfall, aber ein sehr wertvolles Foto, zeigt es doch den Innenraum der Fahrzeuge, wie man ihn sonst selten auf Aufnahmen sieht.
Die Petroleumlampen an der Plattform-Wand, die A.E.G. Tulpen der Lampen, die Stangen auf den Sitzbänken, die Farbgebung der Sitzbänke, und sowieso, die heute nicht mehr in diesem Fahrzeug erhaltenen Querbänke.
Der Beiwagen ist original von der Straßenbahn Meran (Bj 1907), und kam 1917 nach Innsbruck. Heute ist er in Klagenfurt bei den Nostalgiebahnen in Kärnten zu finden. Der zweite Meraner Beiwagen ist noch in Innsbruck am Weg, regelmäßig auch für öffentliche Publikumsfahrten bei der Christkindlbahn.
Endlich einmal eine Aufnahme, auf der man den Kiosk an der Brücke sieht, mit dem ich auch einige Erinnerungen verbinde. Für die Studenten war das ein echter Nahversorger wenn man sich eine Jause kaufen wollte, aber schon im Volksschulalter machte meine Mutter in Gottesnamen manchmal eine Zwangspause für einen Kaugummi oder ein Saftl oder eine Banane. Es gab ein recht gut sortiertes Angebot an Obst.
Das Hochhaus war glaub ich das allererste Wohnhochhaus in der Stadt, aber bald ging es Schlag auf Schlag.
Da ich in dieser Straße aufgewachsen bin, erdreiste ich mich sogar zu behsupten, daß ich niemals von irgendwelchen Zwistigkeiten bezüglich balkonverursachtem Verdruß gehört habe. Man wußte wie am Dorf „wer mit wem und wer gegen wen“ bis zum Mandelsberger Block, und in krassen Fällen bis in die Karwendelstraße, Unser Balkon stand auch im rechten Winkel zu jenem der innrainseitigen Wohnung, und das war in tiefer Vor-Handyzeit nur von Vorteil. Es war ein typisches Abendgeräusch, wenn die Mütter die unbeaufsichtigt spielenden Kinder oft über mehrere Höfe hinweg zum Abendessen nach Hause riefen.
Welche Erinnerungen so ein Bild auslöst.
Das richtig gedrehte Bild zeigt im Hintergrund in Richtung Baulager Jartschitsch, dann kam die Völserstraße(=Innrain), dann die Hutersäge, dahinter der Inn usw.
Die Baulücke wurde erst 1963 durch das Eckhaus Innrain 117 geschlossen.
Ich bin fast der Meinung, dass Ihnen Herr Morscher das „zu Fleiß“ getan hat!! Ich bin froh, dass Sie das Rätsel so bravourös gelöst haben! Nun kehrt wieder Ruhe in meinem Kopf ein!
Ich hab mich schon einmal mit einer Seitenverkehrt! Meldung blamiert (Hochhausspenglerei), aber diesmal kann ich im Spiegelbild den Großen Solstein erkennen und darunter den bewaldeten Buckel, der von der Kranbitter Klamm zu Aspachhütte hinauf führt.
https://i.postimg.cc/NfLg0Xwz/innsbruck-gegen-norden.jpg
Die Idee mit der Energieerzeugung für Bauarbeiten halte ich für sehr gut.
Ich denke aber nicht, dass bei Glashäusern damals schon vor Ort geschweißt wurde, eher wurden die Verbindungen genietet oder geschraubt.
Möglich halte ich allerdings den Einsatz eines solchen Aggregates beim Bau der Stahlmasten einer Hochspannungsleitung.
Oder auch beim Bau eines Tiefbrunnens o.ä. (gab es damals einen solchen in der Höttinger Au?).
Gratulation an Manfred Roilo, Karl Hirsch, Roland Tiwald & Walter Rangger, die diese Maschine schnell und richtig zuordnen konnten. Die Aufnahme entstand zwischen dem 18. August und dem 10. Oktober 1936 und zeigt das Diesel-Notaggregat des EWI (den Aufzeichnungen Gottfried Neweselys sei Dank ;). Über den genauen Aufnahmeort liegen jedoch leider keine Angaben vor …
Es ist ein netter Zufall, dass diese Höttinger Neujahrs-Entschuldigungskarte ausgerechnet aus dem Jahre 1899 stammt. Denn genau in diesem Jahr hatte mein aus dem Buchenstein stammender Großvater Vinzenz Roilo in Innsbruck die Bäckermeisterprüfung abgelegt und schnell darauf die Bäckerei im Höttinger Glockengießerhaus gepachtet. Mein ältester Onkel, der spätere Hofrat Dr. Anton Roilo (langjähriger Professor und zum Schluss Direktor der Handelsakademie), wurde 1900 schon als Höttinger geboren, mein Vater als sechstes Kind 1906 ebenso, die restlichen drei Kinder waren dann Pradler! 1908 hatte mein Großvater von der Rauchmühle die Bäckerei in der Pradlerstraße 15 gekauft.
Ich besitze eine Ansichtskarte aus dieser Zeit, auf der das Firmenschild gut leserlich ist!
Besser als ein Luftbild, da a.) beschriftet und b,) scharf.
Mir fällt ein Detail im östlichen Bereich von Büchsenhausen auf. Dort ist ein mir immer noch rätselhafter Kreis erkennbar, der auch lange auf Fotos vor und um 1900 zu sehen war. Erklärungsversuche waren von Wandelgang, Ziergarten, Pferdedressurkreis bis zu Fundament eines früher auf alten Stichen vorhandenen runden Pavillons. Auf Grund des Plandetails favorisiere ich jetzt ein auch vermutetes technisches Detail der ehemaligen Brauerei Büchsenhausen. Weiß wer Näheres?
Von links nach rechts: Kühlgebläse, Verbrennungsmotor, Schwungrad, Tank, Generator und dann noch einmal ein Gehäuse, das aussieht als wäre ein Rotor drinnen. Ganz rechts der Sicherungskasten und unterhalb des Gefährts eine Kabelrolle.
Ein häufiger Zweck solcher Aggregate war das damals schon bekannte Elektroschweißen. Aber was da geschweißt wurde? Da ich die gleichen Thien Fotos habe wie das Stadtarchiv (oder umgekehrt 😉 ), nehme ich an, daß bald einmal das Foto der Thien Airways folgt, welches in einer Rechtskurve nach dem Foto mit dem einsamen Zinshaus Richtung Westen geschossen wurde. Auf diesem sieht man die spärliche Bebauung der Ulfiswiese und auch solche Häusln, unten Mauerwerk, erster Stock Holz. Sie sind aber weiter draußen, So rund um die äußere Tiergartenstraße. Die Gegend ist jedenfalls richtig.
Vorsicht, Phantasiemodus ein! Dort draußen gab es auch Gärtnereien mit Glashäusern, vielleicht hat man da die Eisenrahmen zusammengeschweißt? Phantasiemodus aus.
Das Gerät ganz rechts auf der Welle ist die Erregermaschine (nichts unanständiges!), das ist ein Gleichstromgenerator, der den Strom für das Polrad vom großen Generater erzeugt.
Das Gerät (ich bin kein Elektro- oder Maschinenmensch) könnte ein Dieselstromaggregat sein. Um nun das Kommentieren etwas anzuheizen, behaupte ich, dass man zwischen dem Gerät den Damm der Mittenwaldbahn und den Bahnhof Hötting sieht, dahinter die Altstadt.
Nachdem ich noch das 40er Flugbild studiert habe, sage ich ganz frech: Angergasse 20 ist das Haus!
Wo das Vehikel steht und warum?????
Auf geht’s!
Die Bezeichnung Schiessstand passt genau, da damals der Schiessstand an der Kreuzung Schiessstandgasse/ Schwabeneggweg war.
Die heutige Schiessstandgasse 10 war damals der genaue Ort.
Nördlich das Tal in Richtung Planötzen wurde als „Kösslertal“ bezeichnet.
Das ehemalige Bauernhaus Schiessstandgasse 8 wurde als „Schiessstandbauer“ bezeichnet.
Ich bin jetzt auch wieder dort, wo ich anfänglich einmal war, diesmal sind die 100 Meter auf 10 Meter geschrumpft. Die am Foto erkennbare Linie Thaurer Kirche -> linke Ecke Landesschießstand zielt genau auf das nun schon zweifach erkannte Straßendreieck. Am LB 1940 sieht man sogar noch den Zaun.
Der kleine Bub auf dem Bild ist Norbert Mahlknecht im Alter von gerade 6 Jahren mit seiner Mutter Kreszenz Mahlknecht. Die Familie stammte aus Südtirol und war seit 1941 in Pradl in der Langstraße wohnhaft. Daher ist auch der Ort der Aufnahme stimmig – im Sonntagsgewand nicht weit von daheim entfernt.
Eine wunderbare Perspektive auf das schöne alte Wilten! Auf dem Bild ist sogar noch die alte Handelsakademie in der Wilhelm-Greil-Straße zu sehen. Dieses Gebäude wurde im März/April 1939 abgerissen.
Interessanterweise befindet sich anstelle des 1933 erbauten Rettungsheimes bzw. Stieglbräu in derselben Straße eine Baulücke. Der Baubeginn war am 6. Juni 1933.
Das Bild ist somit sicherlich vor Juni 1933 aufgenommen.
Die Nationalbank in der Adamgasse von 1930/31 steht aber bereits.
Summa summarum ergibt sich eine Datierung zwischen 1931 und 1933….
Ich weiß es höchstens auf 100 Meter ungenau und schweige still. Neben meinem Ärger über den Zaun gebe ich der Hoffnung Ausdruck, daß die gnä‘ Frau nach dem Foto nicht den veritablen Steinbrocken zu ihren Füssen übersehen hat.
Alles andere weiß sicher Meister Roilo.
Ja, Herr Hirsch, auch ‚Meister Roilo‘ verflucht diesen Zaun und kann es auch nur ungefähr sagen, wo das sein könnte!
Eine nichtasphaltierte Straße drunten (aber was war damals schon asphaltiert oder gepflastert?), wahrscheinlich die Egerdachstraße, ein leicht ansteigender Weg entlang des Zaunes herauf auf den Schwemmkegel der Sill, welcher sich noch am Standpunkt der beiden teilt? Aber so viele Wege herauf über diesen Rain gab es nicht.
Komisch auch, dass man überhaupt keinerlei Bauten in den Feldern sieht, keine Bocksiedlung, vielleicht Reichenauer Lager?? Übern Inn drüben eventuell Landeshauptschießstand?
Ich passe derweil – das Essen ruft!
Beim Inhalt des Tongefäßes sind sich die Evangelisten einig. Bei den Frauen herrscht schon eher Uneinigkeit.
Markus benennt Maria Magdalena, Maria die Mutter des Jakobus und eine Salome, Matthäus begnügt sich mit Magdalena und Maria, und Johannes erwähnt nur die Maria Magdalena. Lukas schließlich schreibt auch von drei Frauen, aber es ist halt nicht nur bei mir so eine Geschichte mit den Namen, dort heißt die Salome des Kollegen Markus plötzlich Johanna.
Hier wird man nachdrücklich daran erinnert, dass der Begriff „Funk“ vom Funken der Hochspannung, dem auch unsichtbare elektromagnetische Emissionen erzeugenden Lichtbogen, kommt. Hier stellen offenbar Hochspannung führende gebogene Kupferstäbe ohne Isolation über eine Reihe von mechanischen Trennschaltern die Verbindung zwischen Funkterminal und Kurzwellensender her. Ich weiß, dass in den Anfangszeiten der Elektrotechnik Isolation gegen Berühren zunächst nicht vorhanden und dann, nachdem man, mit einem gewissen Todesproblem konfrontiert, nach praktikablen Lösungen suchte, bei höheren Spannungen lange ein nur schlecht oder gar nicht lösbares technisches Problem blieb. Da endet mein Wissen aber auch schon wieder – wenn die gezeigte Funkanlage neu war, spricht das Gezeigte dafür, dass die hier verwendete Hochspannung bei einem freien Aufbau nicht zu isolieren war. Daher musste man eben Abstand halten. Heute in Zeiten der allgegenwärtigen Fremdverantwortung natürlich vollkommen undenkbar, wahrscheinlich würde so eine Gerätschaft jeden Tag eine*n Polizeibeamt*in grillen und in in weiterer Folge ebenfalls jeden Tag eine Klage der Hinterbliebenen generieren.
Leider bin ich kein Elektro- und auch kein Funktechniker und kann deshalb zu den abgebildeten Gerätschaften nicht viel mehr sagen, außer dass ich den Göttern dafür danke, dass auch Kopfhörer sich seit 1936 weiterentwickelt haben und ich bei meinen Wegen durch die Stadt oder beim Zoomen und Skypen nicht so ein klappriges und vermutlich auch schweres Metallgestell tragen muss.
Und danke wieder einmal dem Stadtarchiv und Herrn Egger für diesen Einblick in ansonsten verborgene Strukturen der Vergangenheit!
herrlich, dieser Bahnhofs Vorplatz, als Parkanlage auf noch freiem Feld geplant. Ebenso sollte, hier nicht ersichtlich, von der Museumstraße neben der Zufahrtsstraße zum Bahnhof ( Brunecker Str.) und den Gleisanlagen ein geräumiger Park entstehen.
Den Pater Kilian konnte ich, Ecke Mandelsbergerstraße – Innrain wohnend, täglich beobachten, wie er anfangs mit dem Fahrrad, später mit einem Puch Moped, mit flatternder Kutte und wehendem Bart zum Ziegelstadel hinausfuhr. Nur bei Schnee und Eis nahm er das Postauto, wie man auf Grund seiner geradezu leidenschaftlichen Fürsorge für die Gefangenen. die er wegen der Straßenzustände sicher nicht im Stich ließ, wohl annehmen darf.
Ich hab mir im nachhinein noch die Luftbilder angeschaut. Das Gebäude hat ein wechselhaftes Schicksal aufzuweisen.
1974 ist alles noch so wie 6 Jahre früher. 1990 sind man wegen der schlechten Bildqualität undeutlich die erste Veränderung im nördlichen Teil, die man dann 1999 klar als das Mac Donalds erkennt. 2005 ist der restliche Teil der Halle und das Bürohaus schon wieder „trostlose Wüste“, d.h. abgerissen. 2007 ereilt den Mc Donaldsteil das gleiche Schicksal.
Das Jahr 69 ist mir aus privaten Gründen bestens in Erinnerung. Damals war ich – typischer Studentenjob – Reiseleiter für eine amerikanische Universität mit Menardi als Busunternehmen. Der Fahrer hat gejammert, daß man sie von der Innenstadt hinaus in die Pampas versetzt hat. Heute ist dort mehr los als wie in der Greilstraße.
Das Bild muss 1969 sofort nach dem Umzug aus der Wilhelm Greil Straße nach Amras entstanden sein. Die Glaserfirma hatte noch nicht einmal Zeit, ihr Schild abzuholen.
Von den AUtos erkenne ich mit absteigender Sicherheit von rechts nach links einen Ford 17m, einen Fiat 128 (oder 124?) und einen Opel Rekord B. Der Bus vielleicht ein Setra.
Die Datierung mit 1969 kann sehr gut sein.
Ganz am rechten Bildrand oberhalb der Stehleiter erkennt man übrigens auch den Rohbau des DEZ-Hauptgebäudes.
Der mittlere PKW sollte ein Fiat 128 (Baujahr 1969-1972) sein.
Der von Herrn Hirsch richtig erkannte Rekord B wurde übrigens nur 1966 produziert, das mittlere Auto ist eine Lancia Fulvia Berlina 1C oder 2C, d.h. eine Berlina der ersten Serie. Der vordere Bus ist ein Setra, der linke könnte ein Magirus sein, der hintere eventuell ein Mercedes O302. An dieser Berlina war der, für meinen Geschmack nicht schöne, futuristische Tacho interessant, den es nur bei diesem Modell gab.
Die Leute meinten eine zeitlang aber obergscheit, das heißt „Deutsches Einkaufszentrum“.
Danke auch für den Link. Das management-sprech getränkte Interview mit Herrn Hess ist eine Klasse für sich. Ausgerechnet die Einkaufszentren hätten die Innenstädte quasi autofrei gehalten, und das hätte jeder schon in den 60ern angestrebt. Ich seh das eher umgekehrt, mit ein Grund für den Autobesitz sind diese peripheren Einkaufstempel.
Die auf der Postkarte zu erblickende Aussicht aufs Unterland scheint schon möglich gewesen zu sein. Oder wir haben schon zwei Fälscher:
https://pid.volare.vorarlberg.at/o:40995
Laut F.H. Hye wird der „Seewirt“ 1655 als „Behaußung … im Dorf Ombras zu Panzing ligennt” bezeichnet. Hye weiter: „Der Name ‚Panzing‘ wurde nämlich erst im Zuge der Erbauung der Wohnanlage nördlich der Kranewitter – und westlich der Koflerstraßedorthin übertragen.“
Mir war nie klar, wer wie wann einen Flurnamen „übertragen“ konnte, umso mehr, als „Panzing“ in Amras weiterhin für das Gebiet Seewirt-nach Norden geläufig ist. Die „Panzing-Kapelle“ an der heutigen Südring-Kreuzung miteinschließend, habe ich das Gefühl, dass „Panzing“ wohl der ganze Flur zwischen Amras und Pradl war/ist …
Einen Beleg, dass es in der Jahnstraße südlich der Volksschule Dreiheiligen zumindest eine Badeanstalt gegeben hat, habe ich jetzt gefunden und zwar unter 75 in https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&category=Detailkarten_georef&scale=9027.9954667531¢erx=1269719.474168381¢ery=5985671.552650699¢erspatial=102100&map=151
das wird so sein, wie gesagt, kamen hier die Telefonleitungen zusammen. Und dies war nur bei Postämtern und wichtigen Polizei/militärischen Gebäuden der Fall
rechts erkennen wir das, heute noch existente, Umspannwerk Ost der Stadtwerke Innsbruck. hier erkennen wir den Abspannmast der 110 kV Leitung, welche von Jenbach kommend ins EWI führt. vor der Piuskirche ist der Eckmast, von welchem die Leitung dann dem Inn entlang zum Baggersee (Müllhalde) führt.
Der Strommast beim Sandwirt war für die 25 kV Leitungen vom Umspannwerk Ost nach Hall und Rum/Absam führten. Dieser befand sich schon am nördlichen Innufer und war deswegen etwas höher. Heute ist die 110 kV Leitung noch dieselbe und führt nach Thaur. Die 25 kV Leitungen sind, wie fast alles in Ibk unter der Erde verlegt.
Die große weisse Halle war die Reithalle des Campagne Reitclubs.
also die Gegend erkenne ich nicht, jedoch eure Frage nach dem Türmchen rechts ist :
In diesem Gebäude befindet sich eine Telefonzentrale. etwas links der Dachträger bringt die Telefonleitungen zu diesem Turm, dort werden sie abgespannt und ins Gebäude zur Zentrale geführt. Da gab es mal einen detaillierten Plan von der Hauptpost – Wahnsinn. Übrigens im Hinterhof Stainerstrasse – Marktgraben befand sich von 1903 bis 1927 die Zentrale des städtischen Elektrizitätswerkes
Ans Telefon wagte ich nicht zu denken, da ich die Aufnahme eigentlich grundlos in frühere Zeiten einordnete. Das Türmchen, welches Herr Schröter meint, ist zwar nicht „unseres“, sondern der Hühnerstall auf dem Dach des Spitals, aber das beantwortete eine Zusatzfrage, die ich gar nicht zu stellen wagte. Danke für die Ausführungen!
Dabei fällt mir ein: Wann ist diese Aufnahme eigentlich entstanden? Fin de Siecle und 6 – 7 Uhr Abends wissen wir immerhin schon.
Neben dem Milchhof sieht man Gartl und Haus des GH Hatzl, auch ein Teil der langen Liste der abgegangenen (und mir immer noch abgehenden) Innsbrucker Gaststätten.
Das Gebäude, welches die Lösung des Rätsels „Haus mit Isetta“ sein sollte, ist meiner Meinung nach auch nur ähnlich, aber nicht wirklich identisch. Aber ich seh nimmer gut, deswegen auch die vielen Tippfehler.
Liebe Frau Fritz,
wenn sie bei den Höttingern waren, muss ich Ihnen gratulieren. Das war eine stramme Formation, wie auch die anderen in der Stadt auch. Zu Hötting hatte ich eben eine besondere Beziehung wegen des Ortes meiner Dienstzuteilung, aber auch wegen der besonderen, einzigartigen Art der Höttinger. Ich beschreibe die Höttinger als „hart aber ehrlich.“
danke, danke für das Lob 🙂 – Innsbruck durfte sich glücklicherweise immer (und darf sich immer noch) an einer Vielzahl an engagierten und tatkräftigen Kompanien/Musiken und anderen Vereinen erfreuen. Kleine Korrektur am Rande: ich „war“ nicht, ich bin es nach wie vor – Im Moment muss die Musik nur leider „still“ sein.
Umso verdienter war dann der Feierabend. Wie schon beobachtet, die Sonne steht schon recht tief, auch ohne Sommerzeit kann das im Juni/Juli um 7 Uhr abends sein und die Arbeiter sind schon längst mit dem Betläuten nach Hause gegangen. Man braucht nicht einmal den Sonntag als Erklärung der Menschenleere zu bemühen.
Da nun Örtlichkeit inklusive Turmschatten geklärt ist, könnte man sich dem Gerüst zuwenden, ein abenteuerliches Bauwerk für sich selbst! Es schaut wirklich so aus, als ob es sogar einen Aufzug gegeben hat (siehe auch den Schatten davon!) – ein Paternoster für einzelne Ziegel oder höchstens paarweise. Den Malter (oder malta ?) wird man wohl in ‚Buggelkannen‘ auf diesem Treppenbauwerk hinaufgetragen haben, auch das Holz für den Dachstuhl (Aufstieg im Zickzack wie mit den Schiern).
Richtige ‚Leitschinder‘ damals!
Im Haus rechts vom Metropol Kino war in den 50iger Jahren das Hotel Kaiserhof, wenn ich mich nicht täusche. Wann umgebaut wurde erinnere ich mich nicht mehr.
Guten Morgen, Herr Pritzi! Ja – passt genau: Egerdach! Bad Egerdach!
Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man doch einen Platz findet, von dem aus man Bettelwurf & Co bis Walder Alm / Walder Joch so sehen kann!
Vielleicht versucht jemand von den ortsansässigen Innsbruckern auf einem Osterspaziergang das herauszufinden – wäre ein Tipp!
Wurde das Lavieren Bad genannt? Ich habe das im Ohr.
Unterhalb des Bades war doch ein Lehrlingsheim des SOS Kinderdorfes, jetzt natürlich als moderner Neubau. Oder liege ich falsch?
Kinderdorf stimmt, Lavierenbad ist ein Stück weit weg, zwischen Rinn und Tulfes. Es wird anscheinend gerne verwechselt :-): https://innsbruck-erinnert.at/was-ist-denn-das-gewesen/comment-page-1/
Das ist inzwischen daraus geworden (bezüglich „Kinderdorf“ und dem Link darunter, das Lavierenbad ist woanders, wie Herr Hirsch bereits richtig festegestellt hat):
https://www.hermanngmeinerakademie.org/
In der Bildmitte den Bogen des Sillkanals, der Kleinen Sill – heute Klara-Pölt Weg. Hier sieht man erst die Größe des Kapuziner Gartens.
Ich bin begeistert von diesem Bild!!
Hinter diesem Volksbad in Dreiheiligen sieht man das alte Gasthaus Sailerhäusl – ein niedriger Bau, der gegenüber dem heutigen Bau etwas zurückgesetzt war, wodurch sich hier die Dreiheilgenstraße zu einem Platzl aufweitete. Dann weiter der Garten des Ferrari Palais, der jetzt durch die neue Schule und Pensionat mehr oder weniger verbaut ist. Danach das alte Militärspital, weiter rechts vor der Bahn die Kundler Bierhalle – wirklich eine tolle Aufnahme! Aber aus welcher Zeit??
Dreiheiligen! Hier sieht man alles aus dem Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/im-interesse-der-volksgesundheit-teil-i/ , auch das Haus rechts hinter diesem „Volksbad !“ Ebenso natürlich das alte Kolpinghaus samt Saal!
Ein Foto, wo man ins Schwärmen gerät…
Vorne erkennt man den alten Milchhof, rechts die vor kurzem abgerissene Halle der heutigen Polizeidirektion, damals Gelände einer Kavallerie- (bzw. nach dem 1. Weltkrieg Artillerie-)einheit. Das Viertel rund um die Kohlstatt ist noch unzerstört und heute so nicht mehr erkennbar. Rhombergfabrik und DOSAG-Häuser an der Amraser Straße stehen noch, die beiden Schwimmbäder am Ende der Museumstraße lassen sich erahnen.
Da der Milchhof schon steht, ebenso das Welzenbacher´sche Adambräu und der Hauptbahnhof bereits umgebaut wurde, würde ich das Foto auf 1930/1931 datieren.
…“ konnte ich allerdings das Objekt nicht ausmachen.“ mit dem Objekt ist natürlich das Türmchen gemeint und nicht das Mittelstück des Spitals. Vielleicht war das Türmchen auch eine üppige Kaminabdeckung.
Beim Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/bitte-laecheln/ kommt mir vor, als wenn auf Häusern der Nordseite des Adolf Pichler Platzes solche Tümchen zu sehen wären (??). Die Sonne steht jedenfalls schon sehr tief – möglich wäre es (Schatten beim Gerüst!)
Ich glaub, ich hab das „Türmchen“, was ich unter Anführungszeichen setze, da es sich um ein flaches Mauerstück handelt, gefunden. Der obere Teil ist heute weg, wahrscheinlich aus verständlichen Sicherheitsgründen. Oder es hat den heftigen Rüttler vom starken Erdbeben in den 50er Jahren nicht überstanden.
https://postimg.cc/TpwPYVXL
heutiger Rest: https://postimg.cc/3k2QKNW0
https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf-Pichler-Platz#/media/Datei:Innsbruck_-_Haus_Stainerstra%C3%9Fe_4.jpg (??) – schaut zwar nicht gleich aus, aber doch anders wie jetzt. Vielleicht gibt es noch ein älteres Bild mit einer anderen Turmform?
Zur Auflockerung wieder einmal ein Beitrag aus meiner Pradlerstraße vom letzten Jahr: Diese Familie sorgte bestens für Pradler Nachwuchs – neben den vier schon laufenden Kindern bringt man wieder eines zur Taufe in die naheliegende Pradler Pfarrkirche. Aber ich bin es nicht, ich kam erst im daraufolgendem Jahr zur Welt und war dann noch zehn Jahre Einzelkind!
Der Schuhmacher Zawadil steht oben vor seiner Werkstatt in der Pradlerstraße 25 und freut sich schon auf die Vergrößerung seines Kundenstockes!
„… elektrische Leitungen installiert, die, was kaum vorauszusehen war, ein elektromagnetisches Feld bildeten.“
Jaja, die Zeitung. Das kaum vorhersehbare Verhalten ist bereits im 19. Jhdt. entdeckt worden.
Die Gitterstrukturen, die auch auf den Dächern in der Bildmitte zu sehen sind, erinnern mich an die auf anderen Fotos schon gesehenen frühen Hausstrommasten. Auch rechts vom luftigen Holzaufsatz am Dach sieht es aus, als ob altertümliche Kabel über die Straße führten. Nur so eine Idee.
Hier sieht man so ein Trum, hier schon wesentlich dichter mit Isolatoren bestückt. https://postimg.cc/PNj3R9Ds
Etwa 1930, aus einem alten Bildband von A. Sickert.
From Christian Haisjackl on Straßenbahnunglück
Go to comment2021/04/06 at 5:35 pm
From Karl Hirsch on Viel zu entdecken …
Go to comment2021/04/06 at 12:06 pm
From Karl Hirsch on Idyllische Hinteransicht
Go to comment2021/04/06 at 8:18 am
From Karl Hirsch on Idyllische Hinteransicht
Go to comment2021/04/06 at 8:37 am
From Manfred Roilo on Idyllische Hinteransicht
Go to comment2021/04/06 at 10:21 am
From Karl Hirsch on Idyllische Hinteransicht
Go to comment2021/04/06 at 8:14 am
From Walter Rangger on Wieder einmal ein Foto ...
Go to comment2021/04/06 at 8:07 am
From Matthias Egger on Wieder einmal ein Foto ...
Go to comment2021/04/07 at 2:00 pm
From Manfred Roilo on So viel zu entdecken!
Go to comment2021/04/05 at 10:16 pm
From Karl Hirsch on So viel zu entdecken!
Go to comment2021/04/05 at 7:00 pm
From Karl Hirsch on Wieder einmal ein Foto ...
Go to comment2021/04/05 at 6:48 pm
From Roland Tiwald on Wieder einmal ein Foto ...
Go to comment2021/04/06 at 8:03 am
From Manfred Roilo on Wieder einmal ein Foto ...
Go to comment2021/04/05 at 4:54 pm
From Thomas Paulhuber on So viel zu entdecken!
Go to comment2021/04/05 at 3:22 pm
From Hanna Fritz on So viel zu entdecken!
Go to comment2021/04/05 at 4:24 pm
From Josef Schönegger on Wo ist denn das?
Go to comment2021/04/04 at 10:29 pm
From Karl Hirsch on Ein rätselhafter Osterspaziergang
Go to comment2021/04/04 at 9:20 pm
From Barbara on Ein rätselhafter Osterspaziergang
Go to comment2021/04/04 at 7:02 pm
From Johann Heis on Wo ist denn das?
Go to comment2021/04/04 at 6:22 pm
From Josef Auer on Thien Airways III
Go to comment2021/04/04 at 2:26 pm
From Manfred Roilo on Ein rätselhafter Osterspaziergang
Go to comment2021/04/04 at 2:12 pm
From Karl Hirsch on Ein rätselhafter Osterspaziergang
Go to comment2021/04/04 at 9:13 am
From Karl Hirsch on Ein rätselhafter Osterspaziergang
Go to comment2021/04/04 at 10:45 am
From Manfred Roilo on Ein rätselhafter Osterspaziergang
Go to comment2021/04/04 at 12:20 pm
From Karl Hirsch on Fröhliche Ostern
Go to comment2021/04/04 at 9:01 am
From Manni Schneiderbauer on Gendarmerieposten Hungerburg – Teil VI
Go to comment2021/04/03 at 11:54 pm
From werner schröter on Alles auf Schiene - Teil 2
Go to comment2021/04/03 at 6:09 pm
From werner schröter on Alles auf Schiene - Teil 2
Go to comment2021/04/03 at 6:26 pm
From Karl Hirsch on Die Geschichte des "Ziegelstadl" V: es kann losgehen!
Go to comment2021/04/03 at 12:21 pm
From Karl Hirsch on Autos und Busse
Go to comment2021/04/03 at 11:50 am
From Georg Humer on Autos und Busse
Go to comment2021/04/03 at 11:45 am
From Karl Hirsch on Autos und Busse
Go to comment2021/04/03 at 9:04 am
From Walter Rangger on Autos und Busse
Go to comment2021/04/03 at 10:01 am
From R.Dietmar Mair on Autos und Busse
Go to comment2021/04/12 at 1:18 pm
From Markus A. on Autos und Busse
Go to comment2021/04/02 at 9:39 pm
From Peter Maurer on Autos und Busse
Go to comment2021/04/03 at 11:52 am
From Karl Hirsch on Autos und Busse
Go to comment2021/04/03 at 12:36 pm
From Gottfried on Faschingssonntag in Mühlau
Go to comment2021/04/02 at 3:42 pm
From Karl Hirsch on Alpin, nicht urban
Go to comment2021/04/02 at 8:42 am
From Robert Engelbrecht on Höfisches Leben II
Go to comment2021/04/01 at 11:41 pm
From Manfred Roilo on Im Interesse der Volksgesundheit – Teil I
Go to comment2021/04/01 at 11:23 pm
From werner schröter on Hochbetrieb ...
Go to comment2021/04/01 at 11:14 pm
From werner schröter on Ein Blümchen inmitten der Tristesse
Go to comment2021/04/01 at 11:09 pm
From werner schröter on Hochbetrieb ...
Go to comment2021/04/01 at 10:33 pm
From Karl Hirsch on Hochbetrieb ...
Go to comment2021/04/02 at 11:00 am
From Manfred Roilo on Hochbetrieb ...
Go to comment2021/04/01 at 10:51 pm
From Karl Hirsch on Thien Airways II
Go to comment2021/04/01 at 10:18 pm
From Hermann Pritzi on Keine Fische für Herrn Spörr
Go to comment2021/04/01 at 10:07 pm
From Hermann Pritzi on Ein musikalischer "Sauhaufen"...
Go to comment2021/04/01 at 10:00 pm
From Hanna Fritz on Ein musikalischer "Sauhaufen"...
Go to comment2021/04/02 at 2:04 pm
From Karl Hirsch on Keine Fische für Herrn Spörr
Go to comment2021/04/01 at 5:41 pm
From Karl Hirsch on Hochbetrieb ...
Go to comment2021/04/01 at 5:26 pm
From Manfred Roilo on Hochbetrieb ...
Go to comment2021/04/01 at 2:59 pm
From Friedrich Feldkirchner on Nachtrag
Go to comment2021/04/01 at 12:31 pm
From Robert Engelbrecht on Nachtrag
Go to comment2021/07/02 at 9:46 am
From Manni Schneiderbauer on Die magnetische Innbrücke
Go to comment2021/04/01 at 11:50 am
From Manfred Roilo on Alpin, nicht urban
Go to comment2021/04/01 at 10:29 am
From Hermann Pritzi on Alpin, nicht urban
Go to comment2021/04/01 at 9:42 pm
From Karl Hirsch on Alpin, nicht urban
Go to comment2021/04/02 at 8:41 am
From Manfred Roilo on Alpin, nicht urban
Go to comment2021/04/02 at 10:28 am
From Manfred Roilo on Thien Airways II
Go to comment2021/04/01 at 10:18 am
From Manfred Roilo on Thien Airways II
Go to comment2021/04/01 at 10:12 am
From Manfred Roilo on Thien Airways II
Go to comment2021/04/01 at 9:59 am
From Michael Svehla on Thien Airways II
Go to comment2021/04/01 at 9:48 am
From Karl Hirsch on Hochbetrieb ...
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From Manfred Roilo on Hochbetrieb ...
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From Karl Hirsch on Hochbetrieb ...
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From Manfred Roilo on Hochbetrieb ...
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From Manfred Roilo on Hochbetrieb ...
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From Manfred Roilo on Ein Berg verschwindet
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From Manfred Roilo on Vor der Sturmfrisur
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From Karl Hirsch on Die magnetische Innbrücke
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