Das gehört zu den Überresten der „Bärentalbahn“, einer ehemaligen Industriestandseilbahn zu einem Steinbruch oberhalb der heutigen Peerhofsiedlung. Die abgebildete Ruine war die Bergstation. Wer dort ein bisschen sucht, sollte noch einiges an Relikten finden, damals gehörten dazu weitere Betonelemente der Trasse, der Durchlass der Bahn unter der Mittenwaldbahn, Umlenkrollen und sogar noch Zugseil.
In meinem Forum gibt es Fotos von Relikten entlang der ehemaligen Strecke; ich hab’s vor gut zehn Jahren auch selber mal dokumentiert. Siehe hier: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=1680
Auch unterhalb des Waldes gibt es noch Relikte, u.a. wurde der Harterhofweg oberhalb der Peerhofsiedlung mittels einer Betonbrücke überquert, deren bergseitiges massives Widerlager immer noch am Wegesrand steht; leider habe ich auf die Schnelle davon kein Foto zur Hand, auch wenn ich vor langer Zeit definitiv welche gemacht habe, aber wer mal hinspazieren möchte, findet es hier: t.ly/duuy
Gleich oberhalb davon ist dann auch schon der Durchlass und links neben der ehemaligen Trasse befindet sich ein Waldweg nach oben Richtung Steinbruch. Empfehlenswert allerdings nur im Sommer.
In der mit zur Verfügung stehenden Innsbrucker Eisenbahnliteratur konnte ich leider nichts zu dieser Bahn finden, obwohl die Anlage recht aufwändig gewesen zu sein scheint und eine gute Weile lang existiert haben muss.
In meinem Eintrag in https://innsbruck-erinnert.at/ungedruckte-ansichtskarten-i/ habe ich geschrieben, dass meine Firma, bei der ich meine gesamte aktive Laufbahn verbrachte (die ehemalige STUAG), am Fuße der Peergründe in den Fünfzigerjahren eine Asphaltmischanlage betrieb. Sicherlich wurden dabei die Zuschlagstoffe von dieser Schottergrube bezogen.
Ich bin im Besitze einer Aufnahme, auf der ein Teil dieser Uraltanlage zu sehen ist, das Hauptaugenmerk ist dabei auf den Handschrapper mit Einmannbedienung gerichtet. Das war eine neue Errungenschaft, an der ich mich gut erinnern kann – es war damals für uns eine Sensation! Vorher mussten mindestens drei Leute das Material mit Schaufeln in den Aufzugkübel einbringen, mit den Schrapper wurde nur mehr ein Mann benötigt! Man sieht auch den Kies in drei verschiedenen Körnungen (ohne den Sand) getrennt lagern. Das heißt, dass in dieser Schottergrube (wo?) auch eine Siebanlage vorhanden war.
Interessant ist auch das am Bild zu sehende Fasslager (etwa 200 Fässer je 200 Liter). Ich hatte ja schon in meinem früheren Eintrag erwähnt, dass das Bitumen damals noch in Fässern, die dann auf einem Rost aufgeheizt wurden, angeliefert wurde und nicht wie heute mit Tankzügen. Hinter diesen aufgestapelten Fässern (ein Wunder, dass die nicht alle davonrollten!) sieht man den Giebel eines Hauses / Stadels. Zusammen mit der ganzen Szenerie der Inntal-Südseite könnte man den Standpunkt sicher genauer verorten.
Vielleicht gibt es noch jemanden, zum Beispiel den Herrn, der den Artikel im ‚Westwind‘ schrieb, der sich an diese Anlage erinnern kann?
Und einen Bezug zum damals geplanten Flughafen (Einsatzhafen, Baubeginn 1943) herstellen?
Innsbruck / Deckname Weißdorn / Wo war das wirklich? Leichtes Leuchtfeuer
Die Lage des Betonteiles ist auffallend mittig zum alten Flughafen.
Natürlich interessant wären weitere Fotos zu eventuellen Öffnungen, auch Vertiefungen bzw. der geometrischen Form.
Leserbrief aus: www.WESTWiND.or.at / 24. Jahrgang, Nr. 4 / Oktober 2019:
Die sogenannte „Renaturierung der Peergrube“, auf die der Herr Jäger sostolz zu sein scheint, ist eine eklatante Fehlplanung und Verschwendung von Steuergeld. Der im Artikelangesprochene „Flachwasserbereich“ existiert nichtmehr (zugeschüttet?), der„Tiefwasserbereich“ ist eine kümmerliche Lacke, wie aus dem beigefügten Foto ersichtlich (aufgenommen nach einem Regentag!). Dieser Sachverhalt ist auch leicht zu erklären: Das Biotop liegt höher als das umgebende Gelände und kann sich daher nur aus dem unmittelbar umgebenden Bereich mit Regenwasserversorgen. Damit das Biotop funktionieren würde, müßte es tiefer gelegt werden, damit es das Regenwasser aus dem gesamten Bereich der Peergrube aufnehmen könnte. Nun noch zum Gefasel von einem „Retentionsraum für den Peerbach“ (geschrieben auf der abgebildeten Tafel): Einen „Peerbach gibt es nicht und hat es auch niegegeben, man sehe sich nur das Gelände oberhalb der Peergrube an! Mit freundlichen Grüßen Ing. Werner Gattringer PS: Ich lebe seit 70 Jahren in dieser Gegend.
Gut möglich, dass im Kaufvertrag von 1983 weitere Hinweise zu finden sind.
Die entsprechende Tagebuchzahl in der Urkundensammlung des Bezirksgerichts lautet:
8702/1983 Kaufvertrag 1983-02-22 Zuschreibung Gst 2941/1 2941/2 2941/3
2941/4 2941/5 2941/6 aus EZ 1506
Das betreffende Objekt ist im Luftbild von 1940 bereits vorhanden, der rätselhafte Bau könnte also noch aus der Vorkriegszeit stammen. Damals war die Gegend ziemlich baumfrei. Eigentümerin der Parzelle 2941/5 ist seit 1983 die Stadt Innsbruck, im Grundbuch sind jedoch keine Hinweise auf das Objekt ersichtlich.
Hier das Luftbild von 1940 zum Vergleich:
https://simon04.github.io/tyrolean-map/#18/47.27153/11.34684/Image_1940
Zu Herrn Hofingers Fragen.
verkauft wurden Waschmaschinen, E-Herde und Fernseher, die Geräte waren im Ausstellungsraum (linkes Fenster) zu besichtigen.
Im Verkaufsraum (rechtes Fenster) wurden Kleingeräte, wie Bügeleise, Haar Föhn usw. verkauft. Das Büro war hinter dem kleinen
Fenster. Hinter diesen Räumen war die Werkstätte, wir führten auch Reparaturen durch, und das Lager Installationsmaterial.
Ich war nach der vierjährigen Lehre von 1967 noch bis Ende 1971 in der Firma. In dieser Zeit war kein Automat an der Mauer.
Die Firma existierte bies Ende der 80er Jahre.
Wenn ich mich komplett falsch erinnere, war in der zweiten Hälfte 1980er (definitiv vor der Eröffnung der neuen Sillbrücke 1988) in den Räumlichkeiten aber bereits eine Videothek.
Herr Rangger Sie haben vollkommen Recht, ab ca. 1986/1987 war nach der Schließung der Fa. Partner&Plaikner an dieser
Adresse ein Videothek, dies aber nur für relativ kurze Zeit.
Büchsenhausen. Das Becken existiert noch. Da bin ich als Kind hineingesprungen, als es schon lange nicht mehr öffentlich war. Grün war das Wasser auch bei mir.
Hier ein Vergleichsbild mit dem ehemaligen Gasthof Meinl und dem Eingangsportal:
https://www.suevia.at/Innsbrucker_akad._Burschenschaft_Suevia/Schwabenhaus_files/haus-filtered.jpg
So ist es. Gratulation! Jetzt kann ich auch Herrn Roilos Frage beantworten, ob das überhaupt in Hötting spielt: Beckmesserisch gesprochen war die Adresse des Gasthauses Meinl, die Höttinger Gasse 27, links das letzte Haus in Innsbruck – die rechte Seite gehörte da schon längst zu Hötting.
Jetzt musste ich lachen! So dumm wäre meine Frage eigentlich gar nicht gewesen, wenn ich den Rest meiner Schreiberei weggelassen hätte!!
Aber, Herr Hofinger: Stimmt das schon mit “ die rechte Seite gehörte da schon längst zu Hötting“? Ich glaube, dass die Grenze an der rechten Seite noch ein wenig weiter ‚droben‘ war!
Ja stimmt ich habe mich was die Höhe des Beginns der Gemeinde Hötting betrifft getäuscht bzw soll man so was vorher gegenchecken bevor man sich allzu sicher ist. Danke für den Hinweis!
So müsste es sein: Laut der Katastralgemeinden-Grenze gehört das Haus zur Katastralgemeinde Innsbruck, nicht zu Hötting. Die Karte ist somit grundbuchstechnisch nicht in Hötting aufgenommen.
Für einen Touristen, der die Karte ja kaufen sollte, ist diese grundbücherliche Spitzfindigkeit jedoch einerlei.
Wenn ich das historische Kartenbild richtig interpretiere, müsste der Gastgarten laut dem Franziszeischen Kataster bereits auf Innsbrucker Gemeindegebiet liegen, während das betreffende Haus mit der Katasternummer 198 zu Hötting gehört.
https://mapire.eu/en/map/cadastral/?bbox=1267570.7511909122%2C5986183.904008388%2C1267973.5385001183%2C5986288.407757997&layers=here-aerial%2C3%2C4
Ist das schon überhaupt in Hötting? Ein Druckfehler auf der Karte, eine Vertauschung mit einer anderen Örtlichkeit könnte es ja auch sein. War das eine Ansichtskarte, war das eine gelaufene Ansichtskarte? Der Text oben bezüglich „Schwierigkeit“ ist ja so ungewöhnlich!
Much Heiss hat seine Ansichtskarten so hergerichtet, mit den unten angepickten Erklärstreifen. Ich gehe davon aus dass er diese Karte im Auftrag der Wirtsleute gemacht hat, es gibt auch ein Schwesternstück mit Menschen.
Dieser spezielle Scan ist von der Glasplatte direkt gemacht.
Jedenfalls eine der wenigen Stellen Höttings wo es zumindest ein paar Meter nicht bergauf oder bergab geht (die Bäume im Hintergrund scheinen auf gleicher Ebene zu stehen).
Der Tengler in der Höttinger Au vielleicht? Aber Fichte??
Sehr schweres Rätsel! Charakteristische Anhaltspunkte sind eigentlich nur der auffällige Bogen beim Eingangsportal und die lange Gartenmauer.
Hier ist das Innsbrucker Adressbuch von 1918 mit den Höttinger Gastwirtschaften zum Nachlesen, die Liste reicht über 2 Seiten und kann den Rätselratern vielleicht im Ausschlussverfahren als Lösungshilfe dienen:
https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/20725/298
Das ehemalige Gasthaus
zum Löwen, dann „Löwenkino“ – heute Königreichsaal der „Zeugen Jehowas“
Begründung:
1933 war der neue Eigentümer Ferdinand Purner, der *1939 das Gasthaus schloss* und stattdessen umbaute und das „Löwenkino“ eröffnete, das bis nach dem 2. Weltkrieb bestand.
Bravo Luis! Obwohl du no lang nit so alt bisch, wia i, hasch des ehem. Gasthaus glei derkennt! I woaß nit, wenns ogrissen woarn isch, muaß ober schun lang her sein!
Herr Hofinger mit diesem Foto haben Sie mir eine große Freude gemacht.
Bei der Firma Partner&Plaikner habe ich meine 4jährige Lehrzeit zum Elektroinstallateur absolviert und gleich gegenüber
Pradler Straße 10, im Stepanekhaus, von 1971 bis 1974 gewohnt.
Wenn ich die Firma jetzt sehe, überkommt mich das Gefühl ich müsste wieder zur Arbeit gehen. Es war eine schöne Zeit
mit einem tollen Chef, an die ich mich gerne erinnere.
Ein entsprechendes Vergleichsbild wurde hier bereits publiziert.
Damit dürfte die Lösung klar sein, es handelt sich um dasselbe Gartentor mit der kleinen Gittertür rechts daneben:
Das Gebäude sieht allerdings weder wie der heutige Bestand imstreetvie-link noch wie die damalige Riehlvilla ein Haus daneben aus.
Ein ähnlich Situation ergäbe sich in der heutige Salurnerstraße wenn man auf den Landhausplatz sieht. Auch der Blickwinkel zur Seegrube wäre dort ähnlich.
Ich denke, dass man ungefähr hinter dem Standort des Kindes (neben dem Gartentor) heute Faschingsartikel kaufen kann.
Ich kannte bisher nur das Möbelhaus Pallhuber in der Valiergasse, dessen Balkone man auch an Wochenenden zum Möbelschauen besuchen konnte.
Zur Verkehrssituation: Man sieht noch die Straßenführung zur alten Sillbrücke.
Die Oberleitung gehört übrigens zur Linie B. Die war bis 1969 in Betrieb. Die Oberleitungen hingen noch länger und es war immer eine maßlose Enttäuschung dort nur in einen Dieselbus einsteigen zu können.
Innsbruck vor 100 Jahren:
Der Pradler Milch-Skandal von 1921
Die Milchverteurer. Heinrich Müller, Haus-
besitzer und Fleischhauer in Pradl, Brückenplatz 1,
und Friedrich Habt, Schlossergehilfe aus Schle-
sing, wohnhaft in den Reichenauerbaracken, sind
überwiesen und geständig, seit einiger Zeit täglich
Vollmilch um den Preis von 20 Kronen pro Liter ab
gegeben zu haben und zwar Müller 3 Liter und
der Kühe besitzende Schlossergehilfe 4 Liter pro
Tag. Helene Stebich, die Frau eines Tischlerge-
hilfen, in Lienz geboren, nach Innsbruck zustän-
dig, Universtätsstraße 19 wohnhaft, war die Ab-
nehmerin dieser sündteuren Milch, sie selbst machte
damit noch ein kleines Privatgeschäft und verkaufte
sie zu höheren Preisen, angeblich 21 bis 22 Kronen an
Privatpersonen in Innsbruck, zumeist an
Prostituierte. Kürzlich ist die Stebich mit 7 Liter ange-
halten worden, wobei sich dieser ganze abscheu-
liche Milchhandel offenbarte. Natürlich wurde die
Milch beschlagnahmt und die polizeiliche Anzeige
gegen alle 3 Personen erstattet.
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19210112&query=%22heinrich+m%c3%bcller+pradl%22~10&ref=anno-search&seite=4
Autos wurden erst beliebt, als sich viele und später fast alle eins leisten konnten.
In einem aus den 30ern stammenden Prospekt des Gasthof Stern in Natters, damals das erste Haus am Platz, betonte man noch die strikte Autofreiheit des Dorfes als Attraktion für den Gast.
Den Namen „Schokoburg“ kannte ich nicht. Interessant ist, dass es sich bei dem Gebäude um das zumindest damals höchste Ziegelhaus Innsbrucks handeln soll. So wurde es jedenfalls in einer zeitgenössischen Bauzeitschrift angepriesen, die in den 80´er Jahren in der HTL Bibliothek auflag. Die Ziegelwände wurde als vorgefertigte (vorgemauerte) Elemente versetzt. Ob es wirklich so ist, oder nicht doch Eckerversteifungen aus Stahlbeton darin versteckt sind, weiß ich nicht.
Ein weiterer interessanter Bericht von der Glungezerabfahrt über die Ißhütte – Sistrans – Amras (16 km!) ist in den Innsbrucker Nachrichten vom 9.12.1935 zu lesen
Im Feber 1935 hat sich in Mühlau eine große Lawine ereignet. Die Innsbrucker Nachrichten berichten:
„Der letzte Ausläufer dieser Lawine ist zwischen den Häusern Kanzler-Dr.-Dollfuß-Straße 6 und 8, von den Rückfronten der Häuser zum Teil aufgehalten, über stockhoch hängen geblieben. Ein Gewirr von Baumstrünken und selbst gänzlich entwurzelte Bäume ragt aus der schmutzigen Schneemasse. Der Weg Schloßfeld, der von der Kanzler-Dr.-Dollfuß-Straße etwas höher rechts ab zweigt, ist von der Gartenmauer des einzigen links liegenden Hauses an völlig verlegt. Ein unversehrter, aber abgeschalteter Lichtmast ragt empor, die weitere Richtung des Weges weisend.“
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19350205&query=%22DOLLFU%c3%9f-stra%c3%9fe%22&ref=anno-search&seite=9
1934 wurde die Holzgasse in Kanzler-Dr.-Dollfuß-Straße umbenannt, das betroffene Gebiet ist also auf dem Bild zu sehen. Zumal keine Lawinenschneise und keine geknickten Bäume zu erkennen sind, müsste das Bild vor der Lawine im Juni 1934 aufgenommen sein.
Genau, die Farbe und die Form machen aus diesem Gebilde die Schokoburg, zumindest wurde das mir von meinem Allerheiligen-stämmigen Freundeskreis immer so gesagt!
Sind die Fotoalben oder Dias dieses Bergfotografen noch erhalten?
Die Innsbrucker Nachrichten berichten am 16. Mai 1936:
Silberedelweißabend des Alpenvereins
Zu Beginn wurde der kürzlich verstorbenen lang-
jährigen Mitglieder Dr. Karl Puch und Hans Egger sowie
der in den Bergen des Halltales verunglückten Jungbergsteiger
des Zweiges Hall, Anker und Bliem, ehrend gedacht.
Kaufmann Hans Egger, ein eifriger Bergsteiger und Lichtbildner,
erfreute an so manchem Vortragsabend des Zweiges Innsbruck
durch seine trefflichen hochalpinen Lichtbilder.
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19360516&query=%22hans+egger%22&ref=anno-search&seite=8
zunächst vielen Dank für den Hinweis auf den Zeitungsartikel. Hans Egger gehörte neben dem Alpenverein auch dem AAVI an. In meiner Familie haben sich noch einige (Berg-)Fotografien meines Urgroßvaters erhalten; auch zwei seiner Tourenbücher und einige lose Tourenberichte sind überliefert – ein Teil der Fotos dürfte aber leider im Zweiten Weltkrieg (Bombentreffer) vernichtet worden sein … von seiner Tour auf den Glungezer existiert leider keine Aufnahme, daher habe ich das 1937 aufgenomme Bild aus dem NL Kirsch/Bittner als Illustration verwendet.
Man muß heute schon bis zur Apotheke gehen, um noch Vergleichbares zu erkennen. Das Geschäft von Herrn Lair hat sich bekanntlich zu einem Geschäft für exklusive Herrenmode gewandelt, im jetzigen Namen Schmitt und Lair ist wenigstens noch der Name erhalten geblieben.
Um beim Thema zu bleiben: Autotechnisch ist mir der obere Teil der Anichstraße noch in zweifacher Hinsicht erinnerlich.
Zum einen wurde es mit steigendem Verkehr immer schwieriger, von der Anichstraße links in die M-Theresienstraße abzubiegen, oft regelte ein Polizist den Verkehr mit Handzeichen. Ortskundige fuhren daher lieber über die Fallmerayerstraße und Stainerstraße. Was früher alles möglich war :-).
Zum anderen verfügte die Straße wegen der weiten Schleifen der Srraßenbahngeleise, die aus Platzgründen ganz am Gehsteig entlangführten, über eine inoffizielle „Sonderparkfläche“ zwischen den beiden Gleissträngen. Besonders Lieferanten nutzten diese verkehrsfreie Insel inmitten der Straße. Aber auch wenn man – Manni Schneiderbauer bitte lächeln – mit dem Auto direkt zur Apotheke fahren wollte, war der Parkplatz fast garantiert.
Da anscheinend heute in der Kollegenschaft Sonntagsruhe herrscht, will ich anfangen und nur das Stichwort Peerhöfe anbringen. Mit dem Spitznamen dieses Hauses, das rechts zu sehen ist (Luis Zueggstraße 10 ?) kann ich leider nicht aufwarten.
Die Peerhöfe sind mir deshalb ein Begriff, da hier meine Firma, bei der ich 1955 begann und der ich bis zum Ende meiner aktiven Laufbahn diente, zu dieser Zeit eine Asphaltmischanlage betrieb. Meines Wissens war dies erst die zweite stationäre Anlage in Innsbruck, nach der Firma Krenn in der Rossau. Damals wurde das Bitumen noch in 200 Liter Fässern angeliefert und mit einem Holzfeuer aufgeheizt! Ich war auch dabei, als die Mischanlage hinaus zum Meilbrünndl übersiedelte, wo heute das große Mischwerk der Lieferasphalt, einer Gemeinschaftsanlage großer österreichischer Straßenbaufirmen, steht.
Ungewöhnliche und interessante Aufnahme! Die Lebensdaten des Much Heiss sind auch sehr lesenswert.
Das Bild müsste auf Grund eines gefällten Baumes relativ gut zu datieren sein. Der auffällige Baum ganz rechts im Bild fehlt auf einem Vergleichsbild von 1933. Ebenso fehlt auf dem Vergleichsbild die kleine Hütte neben dem Baum. Das Foto dürfte demnach spätestens im Winter 1932/33 aufgenommen sein, eher etwas früher:
Das Bild wurde sicher früher wie im Winter 1932 / 33 aufgenommen! Im Februar 1933 wurden ja in Innsbruck die FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften durchgeführt, dafür wurde die Bergiselschanze neu gebaut, also mit Tribünen, wie man sie hier noch nicht sieht, wohl aber auf dem Bild laut Link von Ihnen, ausgestattet. Somit also eher 1931 / 32!
Ich nehme auch an, dass man in diesem Winter schon etwas vom Umbau gesehen hätte oder dass vielleicht schon irgendetwas auf die große Veranstaltung in einem Jahr hingewiesen hätte. Auf dem Bild sieht man nur eine einzelne Tirolerfahne!
Somit wurde das Bild vielleicht sogar schon im Winter 1930 / 31 aufgenommen. 1930 erhielt der Bergisel das erste Mal einen (hölzernen) Anlaufturm, das erste Springen überhaupt war im Jänner 1927!
Wahrscheinlich könnte man eine Datierung auch aus diversen Bauten in der Stadt drunten vornehmen?
Ja, das sind interessante Überlegungen! In den Zeitungsarchiven findet sich dazu der Bericht, dass die Bauarbeiten für die neuen Tribünen im September 1932 begonnen wurden, also ein paar Monate vor den FIS-Meisterschaften. Somit kann der Winter 1931/32 als spätestmöglicher Aufnahme-Zeitraum bestätigt werden.
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19320916&query=%22SPRUNGSCHANZE%22&ref=anno-search&seite=8
From Martin Schönherr on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/06 at 8:45 am
From Manni Schneiderbauer on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/06 at 12:37 am
From Manfred Roilo on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/06 at 12:42 pm
From Josef Auer on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/06 at 9:02 am
From Markus A. on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/05 at 11:40 pm
From Markus A. on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/05 at 10:26 pm
From Josef Auer on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/05 at 10:14 pm
From Josef Auer on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/05 at 10:07 pm
From Josef Auer on Ein besonderes Rätsel
Go to comment2021/01/05 at 9:58 pm
From Hermann Pritzi on Ungedruckte Ansichtskarten II
Go to comment2021/01/05 at 8:49 pm
From Walter Rangger on Ungedruckte Ansichtskarten II
Go to comment2021/01/07 at 9:31 am
From Hermann Pritzi on Ungedruckte Ansichtskarten II
Go to comment2021/01/07 at 11:30 am
From Gerhard Riha on Wasserscheu...
Go to comment2021/01/05 at 8:32 pm
From Markus A. on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 1:37 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 1:11 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:55 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:52 pm
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 1:00 pm
From Manfred Roilo on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 2:12 pm
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 3:00 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 2:41 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 2:23 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 2:28 pm
From Markus A. on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:26 pm
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:47 pm
From Manfred Roilo on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:19 pm
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:44 pm
From Karl Hirsch on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:07 pm
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:39 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 11:55 am
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:36 pm
From Markus A. on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 11:55 am
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 12:05 pm
From Markus A. on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 11:42 am
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 11:44 am
From Josef Schönegger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 11:22 am
From Niko Hofinger on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Go to comment2021/01/05 at 11:27 am
From Markus A. on Unbekannte Häuser…? - IV
Go to comment2021/01/05 at 9:54 am
From Alois Muglach on Unbekannte Häuser…? - IV
Go to comment2021/01/05 at 8:14 am
From Robert Winterle on Unbekannte Häuser…? - IV
Go to comment2021/07/03 at 9:21 pm
From Markus A. on Wieder einmal...
Go to comment2021/01/04 at 10:35 pm
From Hermann Pritzi on Ungedruckte Ansichtskarten II
Go to comment2021/01/04 at 10:12 pm
From Josef Auer on Wieder einmal...
Go to comment2021/01/04 at 8:42 pm
From Martin Schönherr on Wieder einmal...
Go to comment2021/01/04 at 7:44 pm
From Martin Schönherr on Ungedruckte Ansichtskarten II
Go to comment2021/01/04 at 7:25 pm
From mü on Wieder einmal...
Go to comment2021/01/04 at 4:42 pm
From KARL HOLZHAMMER on Unbekannte Häuser…? - II
Go to comment2021/01/04 at 4:26 pm
From KARL HOLZHAMMER on Viel Glück im Neuen Jahr
Go to comment2021/01/04 at 3:52 pm
From KARL HOLZHAMMER on Viel Glück im Neuen Jahr
Go to comment2021/01/05 at 9:16 am
From KARL HOLZHAMMER on Viel Glück im Neuen Jahr
Go to comment2021/01/06 at 3:38 pm
From Renate Ursprunger on Viel Glück im Neuen Jahr
Go to comment2021/01/12 at 1:36 pm
From Josef Auer on Ungedruckte Ansichtskarten II
Go to comment2021/01/04 at 3:15 pm
From Karl Hirsch on Da hat jemand eine Wut gehabt...
Go to comment2021/01/04 at 11:34 am
From Joachim Bürgschwentner on Dinner for Innsbruck
Go to comment2021/01/04 at 9:43 am
From Martin Schönherr on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 6:44 pm
From Manfred Roilo on Dieser Blick auf die Stadt ...
Go to comment2021/01/03 at 6:36 pm
From Josef Auer on Mühlauer Villenpanorama IV
Go to comment2021/01/03 at 5:31 pm
From Sebastian on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 5:05 pm
From Albert P. on Unbekannte Häuser…? - III
Go to comment2021/01/03 at 4:05 pm
From Josef Auer on Dieser Blick auf die Stadt ...
Go to comment2021/01/03 at 3:37 pm
From Manfred Roilo on Dieser Blick auf die Stadt ...
Go to comment2021/01/03 at 8:43 pm
From Matthias Egger on Dieser Blick auf die Stadt ...
Go to comment2021/01/03 at 4:11 pm
From Karl Hirsch on Alle 20 m ein Auto
Go to comment2021/01/03 at 2:48 pm
From Sebastian on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 2:44 pm
From Walter Dobler on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 4:17 pm
From Manfred Roilo on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 2:55 pm
From Manfred Roilo on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 12:18 pm
From Markus A. on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 12:04 pm
From Manfred Roilo on Ungedruckte Ansichtskarten I
Go to comment2021/01/03 at 12:21 pm
From Markus A. on Unbekannte Häuser…? - III
Go to comment2021/01/02 at 9:03 pm
From Markus A. on Unbekannte Häuser…? - III
Go to comment2021/01/02 at 9:01 pm
From Josef Auer on Albatrossiade am Hausberg
Go to comment2021/01/02 at 4:05 pm
From Elmar Berktold on Albatrossiade am Hausberg
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From Josef Schönegger on Albatrossiade am Hausberg
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From Josef Auer on Albatrossiade am Hausberg
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From Manfred Roilo on Albatrossiade am Hausberg
Go to comment2021/01/02 at 9:12 pm
From Josef Auer on Albatrossiade am Hausberg
Go to comment2021/01/02 at 10:17 pm
From Markus A. on Viel Glück im Neuen Jahr
Go to comment2021/01/01 at 10:26 pm
From Karl Hirsch on Viel Glück im Neuen Jahr
Go to comment2021/01/01 at 12:00 pm