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Leicht Bergauf

Leicht bergauf

Wenn wir diesen Wohnbau anschauen, dann bemerken wir, dass wir zu ihm etwas aufschauen, geht doch eine kleine Böschung von den Hauseingängen nach unten, vermutlich zu einer Straße. Parkplätze benötigt man um 1950 noch kaum. Der etwas traurig ausschauende Baum scheint noch nicht zu wissen, ob er oben oder unten Wurzeln schlagen soll, also bleibt er in der Mitte stehen.

Nur drei Wohnungen sind mit verglasten Balkonen ausgestattet. Da sie aber abgeschattet sind, ist zu vermuten, dass es da richtig schön heiß wird. An einem Tag wie heute zum Beispiel… Dafür ist es dann im Winter zugig und kalt.

Falls Sie nicht zum allerersten Mal hier sind, dann wissen Sie schon, was jetzt kommt: Die Frage nach dem „Wo?“, „Warum?“, „Wann?“. Gerne können Sie auch noch weitere Fragen beantworten.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph/A-24.372-41)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Da bin auch ich mir sicher: Linden-, Eichhof usw.. Allerdings lassen die beiden Menschen auf dem Bild meine Phantasie blühen: Der Oberförster neben dem Baum, mit seinem Schnauzbart ist wohl die Normalität in dieser Zeit. Was aber mit der (jungen) Frau im Hauseingang? Sie erscheint fast wie eine Zeitreisende. Und zwischen beiden: ein Haufen mit (weggeworfenen) Dingen.
    Wie so manches Mal enthält mein Kommentar keinen Beitrag zur Lösung… wenn irgendwo das Kopfkino Futter bekommt bin ich glücklich.

  2. Es wird vermutlich an mir liegen, aber im Bereich Lindenhof/Eichhof kann ich zwar die Fensterformen und -anordnungen am Luftbild wiederfinden, aber wo ist ein passendes nach Osten vorspringendes Eck bei Blick nach Norden (die Nordkette sieht man ja im Hintergrund)? Bei den Pradler Höfen gibt es schon auch diese Vorsprünge, dahinter setzt sich jedoch die glatte Fassade fort, während ich auf dem Foto nur einen markanten schmalen Vorbau zu sehen glaube den ich am 3D Luftbild nicht wiederfinde. Wie gesagt, kann auch an mir liegen.

    Die junge Frau halte ich wegen der Kombination 50er Jahre und kurzer Kittel doch noch für ein Kind. Beim „Oberförster“ glaube ich eine unter den rechten Arm geklemmte Aktentasche erblicken zu können, ein sehr typisches Accessoire der damaligen Zeit. Meistens war eine Jause drin.

    Den kleinen Trümmerhaufen zwischen den beiden Personen interpretiere ich als Schrott der nach dem Austausch der im Vergleich zu den anderen wie neu glänzenden Dachrinne halt noch herumliegt. Morgen wird er weggeräumt. Oder nächste Woche.

    1. Bin zuerst etwas ‚erschrocken‘ über Ihre Aussage und bin der Sache nun noch etwas genauer nachgegangen. Ich glaube schon, dass ich mit Lindenhof, genauer mit Nr. 3 („junge Frau / Kind“) und Nr. 2 („Oberförster) richtig liege. Nr. 1 (Eckhaus Amthorstraße) war laut einem Stadtplan aus 1939 ein Altbestand und wurde erst später mit dem Haus Amthorstraße 34 zusammengebaut und verändert. Das andere Eckhaus visavis zur Pestalozzistraße Nr. 2 hin stand damals noch nicht, so hatte man durch diesen Spalt den Blick zum Altbau Pestallozistraße 4 mit Walmdach, dem Fenster im Dachbodengeschoß und den zwei Gesimsen an der Südfassade.

      1. Erschrecken wollt ich Sie nicht, Herr Roilo. Dank Ihrer Information, daß der am Foto noch mögliche Durchblick zum gegenüberliegenden Haus erst später geschlossen wurde, paßt ja alles. Es gibt laut den google 3D Luftaufnahmen sogar noch die Balkone, allerdings in stark modernisierter Form. Dieses Haus Nr. 1 stand am Luftbild 1940 noch allein und gehört somit überhaupt nicht zu den übrigen Lindenhof-Serienhäusern, deshalb auch der für die Gegend „untypische“ Balkon. Danke für die hilfreichen Informationen. Langsam werde ich noch Pradler.

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