Tatsächlich, etwas versteckt, hinter der HAK bzw. Handelsschule blitzt sie heraus die Payr Villa, gleich links neben dem Turm. Aber auch nur weil man oben den Standort erfuhr. Nur der Zeichnung nach wärs – zumindest mir – auf dieser tollen Luftaufnahme (Danke dafür) nie und nimmer möglich das Haus zu erkennen.
Interessant ist ja auch die Spiegelung eines Nachbarhauses im Fenster. Den schwungvollen Giebel gibts nur beim Haus Gabelsbergerstraße 39, daneben das Haus Nr. 41.
Seitenrichtig https://postimg.cc/BLLKq4mz
Diese Perspektive ist vom Haus Lindenstr. 6 nicht mehr möglich, und nach meiner Schätzung eher Nr. 2 als Nr. 4., wie auch von Herrn Auer gepeilt.
In einem früheren Rätsel vom 5. April 2020, also aus den frühesten Anfangstagen dieser Seite, gibt es ein Foto der gleichen Gegend, welches als zeitnaher Gegenschuss gelten kann:
Und Herrn Schönherrs am 6. April 2020 um 18:33 Uhr gestellte Frage
1) Gibt es auch ein Photo des Gebäudes, das vormals anstelle der heutigen Hnr. Gumppstraße 36, 80m östliche des Eichhofs stand? Im TIRIS Luftbild sieht man da eine schmale, ca. 100m lange, streng gestaltete Gartenparzelle mit einem Wohnhaus.
Das Haus an der späteren Ecke zur Langstraße steht hingegen nicht mehr. Der Bombe Kataster zeigt an dieser Stelle drei Einschläge, die das harmlose Haus wohl restlos zerstört haben werden. Somit ein seltenes Fotodokument.
Leider habe ich keine Zeit, aber ich glaube, dass dieses Haus (das übrigens eher nicht das Eckhaus zur Langstraße ist) schon vorher den Südtiroler Bauten zum Opfer gefallen ist.
Die im Bombenkataster angezeigten Einschläge betreffen, so glaube ich, alles Südtiroler Häuser. Zumindest kann ich mich noch gut erinnern, dass das Eckhaus Langstraße 26 – die Polizei – getroffen wurde.
Aber, wie schon angemerkt, ich habe jetzt keine Zeit, das weiter zu verfolgen!
Ich hab auch selber noch einmal nachgeschaut, das Haus stand an der Adresse Gumppstraße 36, also nicht ganz am Eck zur Langstraße.
Jedenfalls ein wahrscheinlich seltenes Foto. Es wird schon so sein wie Sie schreiben, daß dieses Haus nicht den Bomben zum Opfer gefallen ist, sondern den Südtirolern Platz machen mußte. Auf dem Luftbild vom Oktober 1946 sieht man das Südtiroler Eckhaus an der Langstraße (bereits wieder?) stehen. Ob das in 16 Monaten schon wieder aufgebaut war, oder der Bombenkataster halt nicht so genau genommen werden darf, ist die Frage.
Dieser Ausschnitt ist aus dem 1939er Stadtplan der Wagner’schen entnommen, den ich im Original besitze. Allerdings ist hier schon die neue Mühlauer Brücke eingetragen
Unter https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&category=Detailkarten_georef&scale=9027.9954667531¢erx=1269554.6568261406¢ery=5987967.052156386¢erspatial=102100&map=2559
Sehen Sie einen 1930er Stadtplan mit dem von Ihnen gewünschten Detail
Was ist denn das für ein interessanter Stadtplan. Ich bräuchte einen Ausschnitt von der Mühlauer Brücke bzw. von der Zeit, als die Kettenbrücke noch bestanden hat. Gibt es sowas… wäre sehr dringend für ein Buchprojekt.
Das Eckhaus Gumppstraße / Langstraße ist jedenfalls Langstraße 26, ein „Südtirolerhaus“, dass schon seit dem Bestehen die Wachstube Pradl der Polizei beherbergte und heute die Polizeiinspektion Pradl. Das Haus wurde laut Michael Svehla am 15.12.1943 schwer beschädigt.
Ebenfalls schwere Schäden beim gleichen Angriff erlitt laut Svehla Gumppstraße 36.
Die ganze Südtiroler Neubauzeile Gumppstraße Nr. 26 bis 36 wurde meines Wissens 1941 bezogen
Wow! Was für ein schöner Boden! Verlegt wie ein Flechtwerk, erinnert ein wenig an Intarsien. Was man wohl heute für eine derartige Arbeit bezahlen müßte und ob es überhaupt noch Handwerker gibt, die diese Technik beherrschen?
Vielen Dank, Herr Bürgschwentner, für die tollen Bilder. Langsam glaube ich immer mehr, dass es sich bei dem Vorbesitzer aus dem 16. Jahrhundert um einen Adeligen handelte. Bin gespannt, ob dieses Geheimnis jemals gelüftet wird.
Das Bild könnte vom Haus Lindenstraße 2 oder 4, eventuell sehr peripher noch Haus Nr. 6, aus aufgenommen worden sein.
Zeitlich befinden wir uns wohl im Sommer 1940.
Laut dem aufschlussreichen Luftbild von 1940 war das auf dem Bild im Rohbau zu erkennende Gebäude Gumppstraße 41 mit seinen charakteristischen Segmentbogenfenstern damals gerade in Bau.
Das trinkende Kalb neben den riesigen Kettengliedern ist ein sehr reizvoller Kontrast und vermittelt einen sehr lebensnahen Eindruck der „Modernisierung“. Moderne Milch-Kühe können von einer solchen Idylle auch nur mehr träumen… sofern sie nicht in Muttertierhaltung leben… Die Kettenglieder der damals hochmodernen Kettenbrücke waren nach fast 10 Jahren nur mehr „Alteisen“ tja… so spielt das Leben…
Es gibt da ein interessantes Buch, welches schon vor längerer Zeit erschienen ist. Sein Titel lautet „Die Graphen von Tirol“, ein sozial- und wirtschaftsstatistisches Bilderbuch von Tirol und Innsbruck, herausgegeben von Josef Nussbaumer und Johann Staller, 1990 Kulturverein Ummedumme, Mayrhofen.
Ich greife nur einen Graphen heraus, zur Ehre unseres Olympia Luis:
https://postimg.cc/dkr43gzD
Noch Lust auf Olympia III?
Für wahr ein super Foto, links ober Büchsenhausen sieht man sehr schön den unteren und oberen
„Butterer“-Hof; ganz links im Bild der verschneite Hang des Plattenhofes, direkt ober Büchsenhausen der Ölberg,
ganz oben tief verschneit Achselkopf, Brandjoch u. Frau-Hitt-Sattel,
am heutigen Löfflerweg gab es nur Felder.
Jedenfalls ein Detail eines Riegelbaus. Im Gegensatz zum Fachwerk verschwand diese Holzkonstruktion unter einer Putzschicht, die so am bloßen Holz aber nicht hielt, man brauchte Stützelemente, die ich hier in Form senkrechter Holzstücke zu sehen glaube. Es gab auch Strohmatten, auf denen man sogar am Plafond den Putz draufpappen konnte. Vielleicht hielten die Keile auch eine solche Matte.
Ich bin kein Baufachmann, aber der alte Teil meiner Hütte ist so gebaut. Metallfrei übrigens.
Die Gitter im oberen Stockwerken waren durchaus sinnvoll. Von einem hohen Fuhrwerk konnte man sonst sehr leicht ebenerdig in den ersten Stock wechseln.
Man siehts am Foto: Ein Fuhrwerk, das durchs Tor paßt, ist immer noch hoch genug für das Einsteigen in die Fenster. Natürlich reicht auch eine Leiter. Imma dat Jenaue.
Ja das schtiiiimt
https://www.google.at/maps/@46.641636,11.5682657,3a,19.6y,225.96h,98.26t/data=!3m6!1e1!3m4!1suvRQWBYbm9C10wH7lvz7Xg!2e0!7i16384!8i8192!5m1!1e1
Gerne erinnere ich mich an die Schulausflüge zu Herrn Psenner in die Lönsstraße wo haupsächlich Schlangen zu sehen waren.
Später gab es eine Sendung von und mit Herrn Psenner bei Radio Tirol im Sendesaal am Landhausplatz. Wir KInder durften dort Live seinen Ausführungen über div. Tierthemen mitverfolgen.
Noch etwas zu den Waldrappen – eine große Waldrappen Kolonie gibt es in Burghausen an der Salzach.
Ein sehr nettes Foto, vielen Dank! Beim Fachwerkbau handelt es sich um das bekannte Löwenhaustheater der Exlbühne. Das Gebäude ist am Pfingstsonntag 1958 leider abgebrannt und bis auf die Grundmauern eingeäschert worden.
wunderbare Aufnahmen, allerdings das zweite Bild zeigt schon das Westportal.
Die Bahn machte St. Anton zu einem mondänen Ort, leider ist heutzutage die Bahn ins abseits gestellt. Man sieht keinen Ort und der Bahnhof als solches ist einfach eine Betonwand.
Der verewigte Herr Psenner möge mir verzeihen, daß ich hier jenen Spruch zitiere, der zur Eröffnung des Alpenzoos in Innsbruck, genauer gesagt in St.Nikolaus und Hötting, in aller Munde war:
Der Eintritt kostete damals S 4,–
„Ja freilich – pro Viech oan Schilling!“
Ein weiterer Bericht über die Landesausstellung 1893
https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/63002/1/29.09.1933/369340/3/filterId-63002%01369340%014539421-query-Torggelhaus-filterF_type-Newspaper.html
In der heutigen TT ist eine Seite dem „Stadtspaziergang (Hötting)“ gewidmet. Ein Inserat des „Priorat Maria Hilf / Höttinger Gasse 14“ hat mich daran erinnert, daß an der südseitigen Mauer des an der Straße stehenden Hauptgebäudes, des ehemaligen Gasthofs zur „Traube“ ebenfalls die „Zwei Kundschafter“ (= die ersten schriftlich erwähnten „Obstimporteure“)
bildlich dargestellt waren. Foto wird es davon keines mehr geben?
Danach – Mitte der 50-er? -kam ein Sgaffito“ an die Wand.
Der Name „Paula Ptacek“ ist mir im Zusammenhang damit in Erinnerung
Weil wir gerade bei den Brunnen sind – möchte ich fragen, wohin der schöne Brunnen mit den Harfenspielern welcher einst am Sparkassenplatz stand hinverschwunden ist. Er wird doch nicht ein einsames Dasein in einer Städtischen Lagerhalle fristen.
Gäbe in Innsdbruck sicher einen Platz wo man diesen wieder aufstellen könnte.
Damit man auf https://innsbruck-erinnert.at/der-sparkassenplatz/ nicht lange suchen muß:
Zuvor kam 1981 aber noch ein großer Brunnen vom Künstler Jos Pirkner hinzu. Der Platz selbst blieb aber weitgehend in derselben Gestalt bis zu seiner vorerst vorletzten Umgestaltung im Jahr 2005 als auch die Bäume und der Brunnen weichen mussten. Der Brunnen steht seither übrigens im Garten des Künstlers in Lienz.
Ja, die Eugenstraße ist zwischen den bahnseitigen und landesstraßenseitigen Siedlungshäusern, weiß ich schon ich hab sie nur wegen der Adresse Nr. 19 und der ungefähren noch-Ähnlichkeit des an dieser Adresse befindlichen Hauses erwähnt. Ich wollt mir auf Google Maps das heutige Aussehen anschauen, dabei usw. usw…
Die Angestellte des Alpenzoos, die eine kleine Führung machte, erklärte das mit dem kahlen Kopf…und erwähnte, daß eine große Waldrappkolonie am Mönchsberg in Salzburg durch Fsten fast ausgerottet worden sei.
Erst jetzt komme ich drauf, dass Herr Bürgschwentner den Text in diesem Beitrag ergänzt hat und von woher der „k.k. Bevollmächtigte für Holzzäune“ im Kommentar von Frau Stolz kommt. Danke für diese Ernennung!
Vielleicht könnten Sie, Herr Bürgschwentner, in Ihrem Text auch noch den oben erwähnten Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/nachhaltiger-messebau/ aufnehmen und vielleicht findet Herr Auer noch heraus, was mit diesem Torggelhaus geschehen ist.
kleine Korrektur zu den Lokomotiven, die vordere Lok muss eine 1280.2 mit dem Baujahr zwischen 1927 bis 1930. Diese Lok war recht selten im Streckendienst in Tirol im Einsatz. Beide Loks, die 1280 und die 1089 dürften gerade den Wagensatz im Hintergrund vom Arlberg nach Innsbruck gebracht haben, Bemerkenswert die Stromabnehmer, welche für den Arlbergtunnel mit seinem geringerem Lichtraum eine schmälere Wippe besitzen, der breitere wird dann eingezogen.
Ja, der Uhrturm befindet sich etwas weiter nördlich.
Die Aufnahme muss also 1930 bis 1935 entstanden sein.
Schönes Bild von diesem, bis dahin, unbekannten Ort vor dem Anstieg der Strasse über den Arl. Und hier führt nun die neue Bahn durch 10 km ins Lande vor dem Arlberg. Bemerkenswert ist hinter der Rosanna der, noch immer nicht bewachsen, Hügel oder genauer Schuttfläche aus dem Abraum des Tunnelbaues.
Im zweiten Bild erkennen wir die ab 1934 gebaute Lok der ÖBB Reihe 1245 noch in ihrer Ursprungsausführung. Zuvor hieß sie 1170.2xx. Sie dürfte als Vorspann beim Aufstieg von Landeck her gedient haben. Die Aufnahme wurde kurz nach dem schweren Lawinenunglück von Dalaas im Jänner 1954 gemacht.
Der damals noch namenlosen Rettenbacherschen Gruselröhre war es zu verdanken, daß ich seit Einweihung der „Wild West Kirche“ trotz unserer Pfarrzugehörigkeit zur Pfarre Wilten/Basilika „fremdgegangen“ bin. Abendmesse!
Gerne erinnere ich mich an die Predigten von Prof. Stadthuber, u.a. über die älteste Herz-Jesu-Darstellung Tirols in Mellaun bei Brixen.
Auch die anfängliche (provisorische) Innengestaltung mit einfachen Querlatten an den Apsiswänden, auf denen sparsam aus Plakatkarton ausgeschnittene Symbole zu Lesung und Evangelium befestigt waren (von der Grafikerin Imma Stichlberger) waren einfach „stimmig“ – sie erdrückten den Raum nicht – und man mußte keine Angst haben, daß dem Zelebranten „etwas auf den Schädel fällt“
Ein bißchen trauere ich dieser ersten Zeit nach – auch wenn der Brunnen damals noch nicht hier stand.
Ich erinnere mich noch an den „Skandal“ und den Unmut der Gläubigen, als man auf der linken Seite eine riesige Madonnenfigur aufstellte, die aus einem Netz von Eisenstäben konfiguriert war, die die Künstlerin mit bunt emaillierten Platten ausgefüllt hat. Ein den lieblichen Madonnenbildern absolut konträres Muttergottesbild, welches mit riesigen Glotzaugen auf die Sünder starrte. Irgendwann verschwand das Kunstwerk (wohin?), jetzt sind einheitliche Bronzefiguren an Apsis und über den wohl nie gebrauchten Seitenaltären angebracht. Schlicht ist die Kirche heute noch.
In der „Unterkirche“ stand noch lange Zeit der alte Altar aus der ehemaligen Notkirche.
Bei einer jener anendlichen Kirchenführungen – nach 2005? -war auch die „Wilt-West Kirche dran – und so kamen wir in die Unterkirche.
Wie der uns damals führende Pfarrkurator hieß, weiß ich nicht mehr, aber daß er aus Grän im Tannheimer Tal war – und daß er uns in der Unterkirche diese Eisengestänge- Buntglas – Madonna gezeigt hat, die dorthin gerettet wurde.
Nun, Sie hatten ja dort, wie ich mich erinnere, die Erstkommunion, gell.
Aber ob die Madonna heute auch noch dort „lebt“, kann ich nicht sagen.
Nein, die hatte ich noch in der Original-Notkirche.
Konnte man die Emailmadonna in der Unerkirche senkrecht aufstellen oder lag sie nur herum? 2009 war ich einmal in der Unterkirche Vorabendmesse. Da war alles anders, im Quadrat um den Altar herum angeordnete Sitze, die Messe selbst wurde von einer Diakonin zelebriert. Alles gleich, nur die Wandlung war ausgelassen worden, die durfte die Frau nicht. Geht*s noch? wird sich manche(r) denken….
Vom östlichen Seitenaltar kann ich nach getriger Betrachtung berichten, dass es ihn nicht mehr gibt. An seiner Stelle steht jetzt das Weihwasserbecken.
Von weiteren Spaziergängen in der Gegend habe ich aus dem gleichen Grund wie Frau Stepanek gestern Abstand genommen …
„vom Brunnen zur Erstkommunion“ kommt man halt nur an so einem Regentag wie dem gestrigen 11.5.23,
da flüchtet man halt lieber ins Trockene – und läßt sogar die „Kunst am Bau“ (das Sgraffito am Erker von Egger-Lienz-Straße Nr. 48(?) oder 50(?) )unbeachtet…
Nach „15 und mehr“ Jahren kann ich das nicht mit letzter Sicherheit sagen… sie war halt, aber nicht gerade als „Blickfang“, im westlichen Bereich der Krypta.
Aber weil wir gerade davon sprechen – am östlichen Seitenaltar hätte ja auch so ein St.Scherbelino hinkommen sollen. Kam es überhaupt dazu? Oder blieb da dieses Holzfigürl, bis Frau Glaninger die Ausgießungen des Heiligen Geistes- oder so ähnlich- fertig hatte?
Aber da war ich schon seit 6 Jahren in Pradl.
Stimmt nicht ganz – hier ist nur der Rand der Landesstraße sichtbar. Dafür sieht man im oben von mir erwähnten Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/gehoert-zwar-eigentlich-nicht-hierher/ die Prinz-Eugen-Straße (im Bau)!
Man kann z.B. beim Wiltener Platzl beginnen, von dort zur Stafflerstraße gehen, wo man an der Kreuzung mit der Sonnenburgstraße die imposanten alten Bürgerhäuser (https://innsbruck-erinnert.at/der-brunnen-am-sonnenburgplatz/) mit einem weiteren, zugegebenermaßen prachtvolleren Brunnen in der Mitte des Platzes besichtigen wird, dann, sich über die Ruhe mitten in der Stadt wundernd, die Stafflerstraße weiter bis sie mit einem begehbaren Durchgang endet, durch den wir die Speckbacherstraße erreichen.
Die Pizzeria linker Hand war anfänglich das Cafe Bozen, wir befinden uns bei den Häusern der Südtiroler Aussiedler, die dort einen Treffpunkt hatten. Dann immer in der gleichen Richtung weiter, den Verkehrskindergarten querend (https://innsbruck-erinnert.at/hier-gilt-die-stvo/).
Die inzwischen zum Fußweg verengte Straße weitergehend, stehen wir dann am Vorplatz der Kirche zur Heiligen Familie, wo man dann auch den Brunnen sieht und auf Bänken rasten kann. Während man dort sitzt, kann man sich Gedanken zur kühnen Statik und Konstruktion des Kirchturms machen (https://innsbruck-erinnert.at/der-lange-weg-zur-pfarrkirche-in-wilten-west-teil-iii/). In der Kirche selber kann man meistens nur den Vorraum betreten, wo man durch eine Glaswand den Kirchenstil der 50er bewundern oder bekritteln kann und drüber nachdenken, daß dieser imposante Raum in den ersten Jahren nach dem Bau für das Publikum der Sonntagsmesse fast zu klein war.
Um sich wieder zu erden, sollte man, die ursprüngliche Richtung beibehaltend, noch bis zum auch schon hier besprochenen Beselepark weitergehen, wo noch die versetzte alte Feldkapelle steht. Am Tierschutzbrunnen vorbei (https://innsbruck-erinnert.at/ein-dreifaches-hoch-auf-den-tierschutz/), vielleicht begleitet von den Fußballspielgeräuschen des angrenzenden Beselesportplatzes, könnte man durch das Westtor den Westfriedhof betreten und das eine oder andere Monument unter den Arkaden bewundern. Beim Osttor hinaus würde sich die Haspingerstraße mit der ehemaligen Knabenvolkschule mit ihrem lustigen Entree (https://tinyurl.com/y5ntzarf) anbieten umsich anschließend in den Schluchten der Gründerzeitbauten zu verlieren.
Einkehrmöglichkeiten kaum bis keine. Vielleicht schafft man es bis zum Haymon, der ja wieder offen hat. Geheimtipp: Auf einem kleinen Umweg die Rettenbachersche Gruselunterführung (https://innsbruck-erinnert.at/die-leiden-des-jungen-archivars/) benutzen. (Notruf 133).
Seine Errichtung als Ersatz für den viel klobigeren Vorgänger, der jetzt mitten im Verkehr stünde, hat mich damals sehr gefreut. Sogar die Renovierung (und Verschönerung) des Kirchplatzes hat er überlebt.
Zum Original einige Erinnerungen hier: https://innsbruck-erinnert.at/auf-ausdruecklichen-wunsch-eines-lesers/
Zur Datierung:
Die Altstadt ist bereits Fußgängerzone (seit 1972) und das Goldene Dachl scheint mir im neuen Glanz zu erstrahlen. Eine Renovierung mit Schindel-Reinigung war dort von Mai bis Juli 1975. Demnach wäre die Aufnahme jüngeren Datums.
An der Ecke zur Hofgasse wird auch renoviert, vielleicht war das 1978 da bin ich mir jedoch unsicher. Zur Mode würde es jedenfalls gerade noch passen. Die kleinen Gasthaus Schirme gab’s dort wohl noch etwas länger.
Dem Vogel widmete der Künstler Kumpf eines seiner Alpenzooplakate. Und in der Fastenzeit diente er den Mönchen – fama est – als kirchlich approbierter Ersatzfisch. Dr. Psenner scheint gerade wieder ein Exemplar in Schutz zu nehmen.
danke, für die gute Aufarbeitung dieses Bildes. Ich würde es auf die Zeit von Anfang der 50er Jahre deuten. Zwischen den Häusern der Hunoldstrasse erkennt man noch einen Kamin, welcher von ursprünglichen Bahnhofswerkstätten stammen sollte. Erst mit dem Bau der Konzertkurve wurde hier alles umgebaut.
Bei den Häusern der Purtschellerstrasse wurde nördlich ein Anbau mit drei Abstellgaragen errichtet, Als die Vergnügungsparks hier waren, konnten die Artisten hier sich aufhalten und wohnen, Wir hatten einen Mitschüler, der war bei uns halt nur drei bis vier Wochen im Unterricht.
Im Knollerblock dürften meine Eltern gerade frisch eingeheizt haben, der Rauch steigt empor.
Für Herrn Hirsch hätte ich natürlich einen besonderen Platz, einen Espresso in der Altstadt zu genießen, parat: Beim ehemaligen Ortner&Stanger im ersten Stock!
Da waren doch auch die Naturfreunde mit den Paddelbooten untergebracht. Heute im modernen Bau, am Eck der Kärntnerstrasse.
Damals konnte man viel besser die Sill runterpaddeln, es war nur ein schöner Schwall, die heutige Rutsche ist Gemeingefährlich.
Es sieht so aus, als würden die jungen Leute einen Eiskaffee genießen – auf jeden Fall etwas Kühles mit viel Schlagrahm und der obligaten Hohlhippe. Ob Eiskaffe, Coupe Dänemark oder Heiße Liebe, es scheint zu schmecken und die Laune zu heben. Der Fotograf hat sich hoffentlich beeilt, bevor seine Portion zu schmelzen begann.
Für mich gab es den besten (gerührten!) Eiskaffee beim Baumann. Duft und Geschmack waren beim Anblick dieses Titelbildes sofort wieder präsent. Köstlich!
Heute würden übrigens auf dem Tisch auch ein paar Smartphones zu sehen sein. Für die damalige Zeit immerhin nur eine Zigarettenpackung , wenn es sich bei dem dunklen Etwas nicht ohnehin um das Etui der Kamera handelt.
Eine Frage an den Autor dieses Beitrags: Bezieht sich der Hinweis zum zweiten Bild „Standort unbekannt“ auf einen unbekannten Standort innerhalb von Innsbruck, oder auf eine/n gänzlich unbekannte/n Stadt/Ort?
Leider können wir nicht sagen ob das Foto in Innsbruck aufgenommen wurde. Der Fotograf war Wilhelm Stempfle, Alpiner Kunstverlag, der in Innsbruck ansässig war, aber auch außerhalb der Stadt Bilder gemacht hat. Das Bild im Beitrag ist nun größer zu sehen. Vielleicht findet sich ja unter Ihnen jemand der uns bei der Verortung des Bildes weiterhelfen kann.
An den Baumann kann ich mich auch noch erinnern. Auch an den Bäcker nebenan. Gstir?
Beim Baumann gab es an den winzigen Zweiertischchen an der Wand zum Kaffee immer ein eiskaltes Glas Wasser, an dessen Außenseite (nona, wo sonst) das Kondenswasser perlte. Das hat mich als Kind fasziniert, daß es da so schönes Wasser gab.
Lieber Lukas,
Herzlichen Dank für Deine netten Worte. Ich kann ja gut nachvollziehen dass in der Redaktion Freunde aufkommt, wenn’s mal wieder gelingt die Community hier auf’s Glatteis zu führen. In Anbetracht der dort zahlreichen Expertinnen und Experten ist’s ohnehin schwer genug. Ich werde mich trotzdem auch weiterhin nicht abschrecken lassen Euch ungewollt zu erfreuen. Die Perlen in meiner Krone haben sich dort zu gut eingenistet um deshalb rauszufallen.
Beste Grüße
Hans
Ich glaube, am Katzungtisch die „ABBA Mode“ wiederzusehen.
Weil es ja ein Kaffeartikel ist, sollte man beeinflussungsfrei erwähnen, daß der auf den Happ-Schirmen zu lesende Begriff „Salcher Kaffee“ auf das Produkt eines immer noch existierenden einheimischen Betrieb hinweist. Nur wenige Eingeweihte werden dies gewußt haben, geschweige denn die Fremden. Ich hab aus Neugier bis zum „tatsächlich!“ gegoogelt.
Auf den Sonnenschirmen rechts hinten, am Eck zur Hofgasse, stand mir erinnerlich „Löwenbräu“ (München) zu lesen. Ich weiß aber den Namen des Gasthauses nicht mehr. Sailer? Seiler? Oder ganz anders? Immer dat Jenaue.
Diese Schirme mit dem Salcher-Kaffee habe ich ganz übersehen! Dabei trinken wir seit einigen Jahren praktisch nur diesen Kaffee aus Polling! Ich wusste gar nicht, dass dies eines der ältesten Kaffeeröstereien Österreichs ist!
Bei uns heroben im Oberland gibt es den beim Spar, er ist wohl etwas teurer, aber herrlich. Mit den 25% Markln geht sich das aber gut aus!! (war das jetzt zu viel Werbung??)
Und wenn man sich nicht „verrennt“ dann macht man irgendeinen oberpeinlichen Tippfehler oder baut noch schnell einen Satz um, weil er so besser klingt, und schon ist das Prädikat am falschen Platz oder ganz weg oder es steht in der falschen Person…
Also ein wenig tückisch ist das Foto schon, trotz des unfreiwillig richtigen Titels. Normalerweise IST es eben bei diesen Überschriften doch irgendwo in der Stadt versteckt. Nichts kann man mehr glauben. Eigentlich gehört es schon, wenn auch nur auf Innbreite, in die Kategorie „Hinaus ins Land“. Ich wundere mich, wieso ich die Lösung beim seinerzeitigen ersten Foto erkannt habe. Ich glaub, wegen der auch dort hintergründig sichtbaren Stromleitung der Bahn.
Inzwischen hat man der Siedlung Frieden, deren schöner Name eigentlich keiner Modifikation bedurfte, einen Straßennamen verpaßt. Das einzige Sträßlein wurde zur Prinz Eugen Straße. Wie kam man denn auf diesen Namen? Die Nummer 19 ist dort das Haus, welches der ursprünglichen Optik noch am ehesten entspricht.
From Hans Pechlaner on Da kommt Reiselust auf
Go to comment2023/05/13 at 11:17 pm
From Manfred Roilo on Wohnen wie ein Bankier
Go to comment2023/05/13 at 10:19 pm
From Hans Pechlaner on Wohnen wie ein Bankier
Go to comment2023/05/13 at 11:34 pm
From R.Dietmar Mair on Raumschiff A.
Go to comment2023/05/13 at 9:08 pm
From Karl Hirsch on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 8:56 pm
From Karl Hirsch on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 8:53 pm
From Josef Auer on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 8:34 pm
From Nikolaus Batlogg on Der Bau der Arlbergbahn – Großbaustelle
Go to comment2023/05/13 at 6:36 pm
From Christian Herbst on Der Bau der Arlbergbahn – Großbaustelle
Go to comment2023/06/09 at 10:11 am
From Josef Auer on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 2:42 pm
From Karl Hirsch on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 3:05 pm
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 9:41 pm
From Josef Auer on A room with a view
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From Karl Hirsch on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 2:06 pm
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 3:00 pm
From Karl Hirsch on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 8:27 pm
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 9:38 pm
From Monika Himsl on A room with a view
Go to comment2023/05/15 at 9:13 am
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 9:15 pm
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/15 at 9:21 am
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/15 at 9:18 am
From Karl Hirsch on A room with a view
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From Karl Hirsch on A room with a view
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From Monika Himsl on A room with a view
Go to comment2023/05/15 at 9:02 am
From Manfred Roilo on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 8:58 pm
From Ingrid Stolz on Indoor-Rätsel III - Zweiter Nachschlag
Go to comment2023/05/13 at 2:03 pm
From Josef Auer on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 12:18 pm
From Josef Auer on A room with a view
Go to comment2023/05/13 at 12:03 pm
From Monika Himsl on Einfach nur ein wunderbares Bild
Go to comment2023/05/13 at 9:07 am
From Karl Hirsch on Olympia-Luis
Go to comment2023/05/12 at 7:43 pm
From Josef Auer on Indoor-Rätsel III - Zweiter Nachschlag
Go to comment2023/05/12 at 6:31 pm
From pension heis on Kyoto in Innsbruck?
Go to comment2023/05/12 at 5:37 pm
From Karl Hirsch on Indoor-Rätsel III - Zweiter Nachschlag
Go to comment2023/05/12 at 1:48 pm
From Karl Hirsch on Unbekannter Durchgang
Go to comment2023/05/12 at 1:17 pm
From Pipof on Unbekannter Durchgang
Go to comment2024/07/15 at 1:59 pm
From Karl Hirsch on Unbekannter Durchgang
Go to comment2024/07/15 at 2:29 pm
From Karl Hirsch on Unbekannter Durchgang
Go to comment2023/05/12 at 1:15 pm
From Karl Hirsch on Unbekannter Durchgang
Go to comment2023/05/12 at 1:05 pm
From Schneider Erwin on Der "Vater" des Alpenzoos
Go to comment2023/05/12 at 11:53 am
From Josef Auer on Kyoto in Innsbruck?
Go to comment2023/05/12 at 7:24 am
From Barbara on Indoor-Rätsel IV
Go to comment2023/05/11 at 9:07 pm
From Werner Schröter on Der Bau der Arlbergbahn – Der Arlbergtunnel
Go to comment2023/05/11 at 4:44 pm
From Henriette Stepanek on Der "Vater" des Alpenzoos
Go to comment2023/05/11 at 11:31 am
From Manfred Roilo on Hab' Acht! - Mit Nachsatz
Go to comment2023/05/11 at 10:51 am
From Henriette Stepanek on Hab' Acht! - Mit Nachsatz
Go to comment2023/05/11 at 10:22 am
From Schneider Erwin on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 9:22 am
From Hans Pechlaner on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 2:43 pm
From Karl Hirsch on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 10:07 am
From Karl Hirsch on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVIII
Go to comment2023/05/11 at 8:59 am
From Vinzenz Theiss on Der "Vater" des Alpenzoos
Go to comment2023/05/11 at 8:39 am
From Karl Hirsch on Der "Vater" des Alpenzoos
Go to comment2023/05/11 at 9:03 am
From Manfred Roilo on Hab' Acht! - Mit Nachsatz
Go to comment2023/05/11 at 8:03 am
From Manfred Roilo on Hab' Acht! - Mit Nachsatz
Go to comment2023/05/11 at 7:42 am
From Werner Schröter on Unscharf, aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - II
Go to comment2023/05/10 at 8:43 pm
From Werner Schröter on Der Bau der Arlbergbahn - St. Anton
Go to comment2023/05/10 at 8:16 pm
From Henriette Stepanek on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/10 at 7:53 pm
From Karl Hirsch on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 9:19 am
From Henriette Stepanek on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 10:32 am
From Karl Hirsch on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 10:52 am
From Robert Engelbrecht on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/12 at 4:14 pm
From Henriette Stepanek on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/12 at 3:46 pm
From Henriette Stepanek on Die Pferde sind los
Go to comment2023/05/11 at 4:53 pm
From Martin Schönherr on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVIII
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From Manfred Roilo on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVIII
Go to comment2023/05/10 at 8:48 pm
From Karl Hirsch on Die Pferde sind los
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From Karl Hirsch on Die Pferde sind los
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From Josef Auer on Die Pferde sind los
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From Hans Pechlaner on Kaffeegenuss in Innsbruck
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From Karl Hirsch on Der "Vater" des Alpenzoos
Go to comment2023/05/10 at 3:24 pm
From Werner Schröter on Ein weites Feld
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From Vinzenz Theiss on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVIII
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From Vinzenz Theiss on Blaulicht im Morgengrauen
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From Manfred Roilo on Blaulicht im Morgengrauen
Go to comment2023/05/10 at 12:56 pm
From Manfred Roilo on Kaffeegenuss in Innsbruck
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From Werner Schröter on Bei den Wassermischern
Go to comment2023/05/10 at 12:20 pm
From Ingrid Stolz on Kaffeegenuss in Innsbruck
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From Jakob Fitzner on Kaffeegenuss in Innsbruck
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From Karl Hirsch on Kaffeegenuss in Innsbruck
Go to comment2023/05/10 at 7:50 pm
From Hans Pechlaner on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVIII
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From Karl Hirsch on Kaffeegenuss in Innsbruck
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From Manfred Roilo on Kaffeegenuss in Innsbruck
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From Karl Hirsch on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVIII
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