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Nachhaltiger Messebau

Nachhaltiger Messebau

Dieses Gebäude wurde im Zuge der legendären Tiroler Landesausstellung 1893 mitten im Stadtgebiet errichtet. Unter anderem sollen auch der Kaiser und sein Gefolge das in modernster Leichtbauweise konstruierte Musterhaus besichtigt haben. Die Frage an die Leser*innenschaft ist diese: Wo befand sich das Bauwerk dann ein Jahr später?

Nachtrag: Mit ein wenig Hilfe wurde auch dieses Rätsel schnell gelöst. Diese Hütte wurde zerlegt und mit einigem Aufwand in die Berge fast schon in Gipfelnähe des Habichts (vulgo „Hager“) gebracht, um dort die bereits zu klein gewordene erste Innsbrucker Hütte zu ersetzen. Auf einer Aufnahme des Alpenarchivs gut wiederzuerkennen: https://de1.zetcom-group.de/MpWeb-mpHistorischesAlpenarchiv/v?mode=online&searchOnline=innsbrucker+h%C3%BCtte&x=0&y=0#!m/Object/111006/form/ObjCatalogViewFrm

Hier noch ein zweites Bild aus der Landesausstellung und der Zeitungsartikel dazu.

(Beim Rätselbild wurde die Beschriftung unleserlich gemacht damit es nicht so leicht ist)

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare
  1. Ob es sich hierbei vielleicht um die Rückseite des Torggelhauses handelt?

    Laut den Innsbrucker Nachrichten vom 29. September 1893 besichtigte Seine Majestät der Kaiser anlässlich der Landesausstellung u.a. den Leopoldsbrunnen, das Torggelhaus, die Alpenvereinshütte, das Unterinnthaler Bauernhaus, das Touristenclubhaus, den Fischereipavillon und den Forstpavillon.

    Nach dem Ausstellungsbesuch fuhr der Kaiser mit einem Sonderzug der Localbahn Innsbruck-Hall zum k.k. Landeshauptschießstand. Den Weg von der Haltestelle zum Schießstand legte der Kaiser zu Fuß zurück, bejubelt und herzlich begrüßt von den beidseits des Weges spalierbildenden Schützenkompanien.

    Das Torggelhaus wurde 1896 auf der Internationalen Ausstellung wiederverwendet, wie man einer lithographierten Postkarte entnehmen kann:
    https://innsbruck-erinnert.at/internationale-ausstellung-1896/

    1. Lieber Herr Pritzi, welches Gebäude meinen Sie? Jedenfalls befand sich dieses Haus später nicht am Rennweg und nicht in der Rundgemälde-Gegend.

  2. Nachtrag:
    Die Bettelwurf Hütte selbst war im Jahr 1893 auf dem Ausstellungsplatz der Tiroler Landesausstellung in Innsbruck zu sehen. Nach Schluss der Ausstellung wurden alle brauchbaren Holz- und Eisenteile sowie Einrichtungsgegenstände zur Arbeitshütte am Lafatscherjoch gebracht. Im Jahr 1894 wurde das gesamte Hüttenbaumaterial vom Lafatscherjoch zum Bauplatz geliefert. Die Hütte wurde vom Baumeister Andrä Höß aus Mieders aufgebaut. Die Eröffnung wurde am 8. September 1894 durch den Vorstandsstellvertreter Julius Zambra bei Anwesenheit von 79 Teilnehmern vorgenommen. Die Räume in der Hütte waren wie folgt aufgeteilt: im Erdgeschoss ein Wohnraum mit Kochherd und ein durch ein Zirbengetäfel getrennter Schlafraum für 6 bis 8 Personen, als Matratzenlager. Im Dachboden war ein Heu- und Deckenlager eingerichtet.
    Quelle: https://www.alpenverein.at/bettelwurfhuette/geschichte/Geschichte.php

    1. Dieser Hinweis ist sehr interessant, vor allem auch, weil Kaiser Franz Joseph anlässlich der Landesausstellung beide Hütten besichtigt hat. Laut den Innsbrucker Nachrichten besichtigte er u.a die Alpenvereinshütte und das Touristenclubhaus.

      Bei der Alpenvereinshütte handelt es sich sehr wahrscheinlich um die spätere Bettelwurfhütte.
      Beim Touristenclubhaus handelt es sich hingegen um die Innsbrucker Hütte, welche anno dazumal von der Section Innsbruck-Wilten des österr. Touristenklubs betrieben wurde.

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