Ja, der Turm stand da etwa 150 Jahre lang und hat dem Haus wohl seinen „Schlössl“-Namen gegeben. Anfang der 1960er musste er dem Appartementhaus weichen. Dieses steht noch da, während das Trappschlössl samt dem daneben gelegenen ehem. Anranter-Geschäft seit dieser Woche abgerissen ist.
Wir dürfen alle hoffnungsvoll-neugierig sein, was die Ärztekammer da wohl hinstellen wird …
Ich wollte gestern als 1. zum Kommentar von Herrn Sch. posten. Dachte mir dann aber: Lass es sein! Jetzt sehe ich, dass ich nicht die Einzige gewesen wäre.
Politische und weltanschauliche Meinungen haben hier nichts verloren!
Geschätzte Barbara – vielen Dank für die positive Reaktion auf meinen Leserbrief. Darf ich in diesem Zusammenhang eine private Frage stellen: Wir sind nicht verwandt, oder?
Guten Morgen Herr Schier,
Sie dürfen natürlich fragen.
Nein, wir sind nicht verwandt!
Vielleicht aber im Geiste…?
Liebe Grüsse und noch einen schönen Tag.
Der Ausblick zum Wiltener Friedhof – war der auf dem Grashang hinter der Friedhofsgärtnerei – in halber Höhe zwischen Friedhof und Brennerstraße – in (gedachter) gerader Verlängerung des Friedhofs-Mittelganges?
Ich habe diese sichtbare, wenn auch verschlossene Öffnung für eine „Brunnenstube“ oder einen „Erdkeller“ gehalten…
das Bild wurde am Abend des 5. April 1938 aufgenommen. Adolf Hitler war zu Besuch in der Stadt.
Das Wetter war nicht besonders, und die Wirkung dieser waghalsigen Inszenierung wurde verfehlt.
Hier ist das Original als Ansichtskarte von Richard Müller.
https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/10/pascal.jpg
Das Interessante an Deiner Fassung ist die aufwendige Negativ-Bearbeitung, mit der die falschen Feuer, das Hakenkreuz unter den Sattelspitzen und die Schrift hervorgearbeitet wurden.
Schon damals konnte man keinem Bild trauen, schon gar nicht so einem Schnee-Hochstand Ende Juni…
Ui, jetzt hab ich nur die unmittelbar vorausgegangene Antwort gelesen, meine anschließende Replik steht ja schon in der Zeitung vom 9. Juni 1938 was ich wahrscheinlich auch damals im Original nicht lesen hätte wollen (wenn ch da schon auf der Welt gewesen wäre und lesen hätte können. Ende der Konjunktivschlacht).
Die Nachbearbeitung ist mit freiem Auge zu erkennen, nicht zuletzt an den viel zu gleichmäßigen Abständen der Gratfeuer.
Aber hat es nicht auch Sonnwendfeuer gegeben, mit ähnlichem optischem Tamtam? Erinnerlich durch ebenso nachgeholfene Ansichtskarten, aber auch in Erinnerung meines Vaters präsent. Wenn man Südtirol in die Bergwiese schreiben kann, ging das wohl auch mit Führerparolen, und Herz Jesu Kreuze an den 4 Enden umknicken ist eine geradezu banale Idee. Wobei provokativ auf erhöhten Platzen Hakenkreuze abzubrennen (und im Schutz der Dunkelheit schleunigst zu verduften) schon in der Zeit des Parteiverbots ein Mittel der Propaganda war oder gewesen sein soll.
Am östlichen Fuße des Streckenwärterhäuschens (Richtung Sill) wurden die Luftschutzstollen zubetoniert. Anfang der Siebziger stieg ich mit Kollegen an dieser Stelle durch einen Schlitz, der im Beton freigelassen wurde, öfters in die Stollen ein, heute würde ich keinesfalls mehr durchpassen. Vor dem Einstieg befand sich eine Aussichtsbank. Bei unseren Erkundungen konnten wir aus dem Keller des Bierstindls auf die Straße sehen, ein Ausblick war nach der Peterlongokurve auf die Brennerstrasse, ein weiterer auf den Wiltener Friedhof. Ich bereue nur daß ich vor Abtragung der Felsen und vor Entfernung des Sillfalles nie geschaut habe, ob es den Einstieg noch gibt.
Naja, angesichts der Blödheit und Aufdringlichkeit dieser Bergfeueraktion unpolitisch zu denken (Hoffentlich verbrennt keine Latsche, ogottogott, und die Dohle werden aufgeschreckt) fällt schwer-
Allerdings hat jede politische Richtung ihr eigenes Vokabular, welches jene anspricht, die so denken. Schwarz, Rot, Blau und – ja, Manni – erst recht die Grünen machens so. Lustig die neuen Neos, die sich zwischen den schon eingefärbten Worthülsen eigenständiges suchen müssen.
Auch Rauchfangkehrer reden ganz anders als wie Gärtner. Erst recht die Bahneler…und die Bauern.
Vager Trost: Meine aus Deutschland stammende Mutter hat mir erzählt, daß diese abgrundtief untertänige Feuerzauberei im „Reich“ eher belächelt worden ist. Dort wußte man auch schon, woher und wohin der Wind weht…
Danke Karl. Du hast natürlich Recht, alle politischen Richtungen haben ihr Vokabular. Der Vergleich drängte sich aber gerade auf anhand der aktuellen Entwicklungen.
Es wäre angebracht, in diesem Forum auf unqualifizierte linke politische Äußerungen zu verzichten, zumal es sich dabei um jene Partei handelt, für die sich die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung bei der NRW entschieden hat.
In Ordnung, ich werde mich in diesem Thread nicht weiter tagespolitisch äußern, muss jedoch noch kurz Ihre Aussage korrigieren: eine große absolute Mehrheit der österreichischen Wahlberechtigten, nämlich satte 70,8%, hat sich bei der NRW 2024 für andere Parteien entschieden und damit GEGEN jene rechtsextreme (zur Frage „Ist die FPÖ rechtsextrem?“ hier eine aktuelle Analyse von SOS Mitmensch: https://www.sosmitmensch.at/dossier-200-rechtsextreme-verflechtungspunkte-der-fpoe ).
Ich denke, die oben angeführte Meinung ist weder unqualifiziert noch links, sondern einfach der Wahrheit entsprechend, aber sie haben zweifellos recht, dieses Forum sollte nicht für gegenwärtigen politischen Austausch dienen.
Ich bin mir ja gar nicht sicher, ob diese Feuer wirklich gebrannt haben, oder ob diese nicht im Fotolabor hineinretuschiert wurden bzw. die fotographische Emulsion punktförmig herausgekratzt wurde. Das besagte Zeichen mitten in der Felswand, der Schriftzug im Schneefeld usw. Tatsächlich scheint damals noch am 21. Juni mehr Schnee als heute gelegen zu sein. Oder es war gar nicht zur Sonnwend`… der Artikel stammt ja vom 9. Juni.
Danke für diesen Artikel genau zur passenden Zeit, denn auch die FPÖ hat ihre eigene Sprache, wie die Sprachwissenschafterin Eva Vetter hier darlegt: https://www.youtube.com/watch?v=gH6_rCiTLRQ
Wir alle kennen inzwischen diverse Begriffe, die die Rechtsextremen um Herbert Kickl zum täglichen sprachlichen Gebrauchsgut machen wollen. Nennen werde ich hier keinen, um dem nicht weiter Vorschub zu leisten. Ein Grund mehr, um diese Leute auf Dauer aus jeglichen Regierungsämtern fernzuhalten.
Eine persönliche Erinnerung:
Von der „Christlichen Vertrauensmännin“ (tut mir leid, so hieß das damals) in der Buchhaltung der Post- und Telegraphendirektion Innsbruck wurden, ungefähr zwischen 1958 und 1960, einige von einem Missionar auf echter Seide gemalte Bilder (stets Madonnen von fernöstlichem Typus) angeboten – eine kleine zusätzliche Spende war natürlich willkommen.
…..und wir sollten, wenn wir vom „Georgenberg“ sprechen, auch nicht auf die in den 70-er Jahren beginnenden „Nachtwallfahrten“ vergessen, welche einen enormen Zulauf hatten! Natürlich kamen auch immer wieder Pilgergruppen aus Bayern, aus Bad Aibling – denn der Rathold von Aibling war es ja, der sich, der Gründungslegende nach, hierher zurück-gezogen hat, um sein Leben in Einsamkeit zu verbringen…
(Eine „jüngste“ Legende vermutet in ihm so eine Art frühen „Kriegsdienstverweigerer“)
Und irgendwann ist die Vermutung aufgetaucht, daß nördlich des Innflusses – damals meist unüberschreitbar – eh noch alles in bayrischer Hand gewesen sei – und der Inn sei eh die Grenze gewesen – siehe Innsbruck, wo der bayrische Andechser von Hötting (angebl. bayrischer „…ing“-Name) eben zu Handelszwecken eine Brücke zu einem von ihm erworbenen Marktflecken hinüberschlagen habe lassen.
Aber – wie gesagt – Spekulationen. „Geschichtlich“ ist nur relevant, was aufgeschrieben worden ist (in der Lesart des jeweiligen Machthabers, oder???) ….. und hat nicht schon ein gewisser Herr Pilatus einst gefragt „Was ist Wahrheit!“
Aus gegebenem Anlass: Der Achensee gehörte ja dem Kloster Fiecht und seinen Benediktinern. Nach Verhandlungen konnte die Stadt bzw. die Stadtwerke Innsbruck den Achensee erwerben. Für den Bau eines Kraftwerkes in Jenbach wurde dann die Landesgesellschaft TIWAG gegründet, vor genau 100 Jahren. Zusammen mit den Kraftwerken von Innsbruck und dem bayrischen Walchensee Werk begann erstmals eine Grenzenüberschreitende Energieversorgung.
Kann mich noch gut an den alten Häfen erinnern. Im Volksmund hieß der ja „Schmerling Alm“. Da hieß es dann: „Der X. war auf Urlaub auf der Schmerling Alm.“ Und jeder hat glei gwusst was gmeint is.
……und wenn bei „Tirol heute“ ein Beitrag gesendet wird, in welchem das Gefangenenhaus in Bozen (oder das Gefangenenhaus in Wels, OÖ) zu sehen ist, hat jede(r) alte Innsbrucker(in) ein „einzigartiges“ Deja-vu-Erlebnis!
Wenn man es selbst nicht kennt- (da hat uns KI- Dr. Google) in die Irre geführt,- wenn man auf Google Maps die Kapelle zur Sillschlucht anklickt findet man das Bild der Innenansicht der Lemmenhofkapelle und die Aussenansicht der Kapelle in die Sillschlucht …. man sollte nicht der KI vertrauen und noch weniger am anderen Ufer „fischen“ gehen.
Ihr seid huldigst entschuldigt. Ich vertraue auch lieber IKs (Intelligenten Künstlern, Kindern, Köchinnen, Kapuzinern, Krankenschwestern und Kaminkehrern. Klavierstimmern eher nicht). KI ist eben nur künstlich intellent.
Ich hab mich am Bild orientiert. Vor nicht allzulanger Zeit kam ich nämlich aus der Gegenrichtung dort vorbei und dachte 1.) wird zu sein, 2.) wenn offen, irgendein vaterländischer Geldenkschinken zur Andacht rufen. Ich war angenehm überrascht.
Ich bitte um Erklärung, woran Frau Fuchs mit der blaugetupften Schürze so eifrig kurbelt? Der runde Deckel mit Knopf läßt an eine Speiseeiserzeugungsmaschine denken – der rechts herausragende Schlauch allerdings an eine Wäscheschleuder (oder dergl.)
Was ist das wirklich? Eine handbetriebene Waschmaschine, bei welcher der Strom dazu dient, das Wasser aufzuheizen?
Und die zwei Walzen(?) – zum Ausdrücken der nassen Wäsche? Oder sollte die Wäsche „nur“ geschwemmt werden? Man kann sichs nicht mehr vorstellen, wie kompliziert Erleichterungen einmal waren….
Die damaligen Geräte hatten keine Trommel sondern so ein stehendes Drehkreuz. Da konnte man gar nicht schleudern. Später, als es die ersten Trommelwaschminen in Grbrauch kamen, nannte man die Drehkreuzer Bottichwasmaschinen. Wobei die Trommlerinnen anfangs auch nur wuschen, zum Schleudern gab es Extrageräte, oder eine parallel eingebaute Schleuder in die man die Wäsche umräumte. Wenn Platz dafür war.
Ei, ei, ei – beim Tisch rechts im Vordergrund mußte das Tischtuch schon umgedreht werden. Da hat ein Gast wahrscheinlich gepatzt.
Die anderen Tische sind noch korrekt gedeckt – die mittlere (erhabene) Bügelfalte ist (über die gesamte Länge des Tisches) gut sichtbar.
Reithmanngymnasium? Kreuzung Reichenauerstrasse/Prinz-Eugenstrasse/Andechstrasse… in den 70-ern ein Kreisverkehr, das wundert mich, dass es damals sowas schon gegeben hat…und warum ist dieser heute nicht mehr?? Wegen der Strassenbahn???
Das sind schon die 80er Jahre. Es ist auch anzunehmen, dass die meisten in Aufführungsadjustierung gekleidet sind. In nämlicher Kluft gelten Moderegeln nur rudimentär.
Aber der Standort ist ein gutes Rätsel. Kann es sein, dass das Foto zur Kategorie „Das kann nicht Innsbruck sein“ gehört? Hofgarten hab ich garnicht angedacht, Hoffnungsträger Villa Blanka hoffnungslos, wenn es im Ambraser Park sowas gäbe, gäbe es das Fensterhaus im Hintergrund nicht. Auch nicht der Meraner Kurpark. Das ist nicht Innsbruck.
….und ich hatte den Eindruck, bezüglich der Damenbekleidung (Rocklänge) etc. befinden wir uns hier vor dem Jahr 1955,wenn nicht überhaupt noch in der Zwischenkriegszeit….
Hat es vielleicht einen gleichnamigen Vorgängerchor gegeben????????
Ich frag mich schon , was einst, als der Lohbach hier noch offen floss, Menschen sehenden Auges bewog, solche abgesenkte Geschosse zu machen. Beim HQ 300 stünde hier das Wasser ca. 1,5m. bei abgesenkten Geschoß vermutlich etwas mehr.
Ein wirklich reizvolles Foto aus einer mir aus dieser Zeit (1948/49?) bisher unbekannten Perspektive. Rechts ein an der 1500er Nummer leicht erkennbares Taxi, die schwergewichtigen schwarzen Autos auf der linken und rechten Seite werden wohl ebensolchem Gewerbe zugehört haben.
Die Bombenruine des Hotels Sonne steht noch, soweit man bei Ruinen von stehen sprechen kann, die Bombenschäden in der Sterzingerstraße gewähren dem Fahrradhaus Ahrer eine kurzfristige Werbefläche.
Neben den Baulücken tut sich aber bei mir eine bisher nicht beachtete Wissenslücke auf, wenn ich das scheinbar (nicht anscheinend) grad fertiggestellte „Hauptgebäude“ betrachte. Sieht mit seinen Bögen aus wie ein Nachbau des alten Bahnhofs, ist aber noch der Rest des Altbestandes. Weil dieser aber so frisch herausgeputzt ausschaut, war das anscheinend (nicht scheinbar) bis zum Neubau ein stehengelassenes Provisorium?
Zu dem oberdämlichen Anglizismus Kiss and Ride (Küsse und reite mit primitiv-witziger Auslegung) sage ich garnix. ride heißt zwar schon nebenläufig „ausfahren“, aber nicht aus einem Parkplatz, sondern mit dem Rolls zu einer Spritzfahrt.
Hinten rechts an der Amraser-Strasse hatte die Fa. Praxmarer ihren C&C-Laden.
Ansonsten könnte man das Bild auch betiteln: Wer sein Fahrrad und Moped liebt der schiebt.
Links vom Automaten gab es offensichtlich ein Geschäft „…….dl“ . Vielleicht ein Laden, der untertags das anbot, was man außerhalb der Öffnungszeit im Automaten erwerben konnte? Strümpfe für das Damenwadl oder so.
Eine der großen Katastrophen für die gediegene Frau war damals die schreckliche Laufmasche. Es gab sogar eigene Spezialisten zur Reparatur derselben. Und man mußte nicht unbedingt zum Gegenpol der Gedegenen gehören um in einem solchen Automaten den Retter in der Not zu sehen.
Herr Fischler könnte mit seiner Vermutung recht haben.
Wenn damals gewisse Damen die Burgenlandstrasse der Nähe zur Conrad Kaserne zur Ausübung ihrer Tätigkeit bevölkerten, könnte es durchaus sein, dass bei der Ausübung ihres Berufes mancher Nylon Strumpf seinen Geist aufgab. Man war dann froh einen Strumpfautomaten in der Nähe zu wissen.
So weit habe ich gar nicht gedacht, Herr Schneider. Wollte gerade vorher schreiben, was in dieser gottverlassenen Gegend (zu jener Zeit) ein Damennylonstrumpfautomat zu suchen gehabt hätte!
Eine Frage an Sie Herr Roilo als Pradl Experte –
Da gab es in der Pradlerstrasse vis a vis vom GH Scharfen Eck ein Elektrogeschäft Namens BUHL. War der Inhaber mit dem Bergsteiger Hermann Buhl verwandt? Der würde jetzt seinen 100er begehen. Ein Gedenkstein befindet sich in der Ramsau BAY.
Nun glaube ich, dass ich etwas verkehrt bin: Elektro Buhl übersiedelte irgendwann von der Defreggerstraße in die Pradlerstraße. Nun ja – beides ist visavis vom Gasthaus „Zum Scharfen Eck“.
Grüß Gott, Herr Schneider! „Pradl-Experte“ ist etwas zu hoch gegriffen! Vielleicht bis ungefähr Ende der Sechzigerjahre, danach hatte ich mit dem Oberland genug zu tun.
Elektro Buhl ist mir aber ein Begriff – allerdings noch das Geschäft in der Pradlerstraße 53. Von meinen Tanten wurde ich öfters dort hinauf in die obere Pradlerstraße geschickt, um Glühbirnen und Sicherungen zu holen. Als ich dann dafür sorgte, dass zumindest im Wohnbereich meiner Tanten die Leitungen unter Putz gelegt wurden, übergab ich diesen Auftrag der Firma Buhl. Irgendwann erfolgte die Übersiedlung schräg hinüber in die Defreggerstraße.
Ob diese Buhl mit Hermann Buhl verwandt sind, weiß ich leider nicht.
Laut Titelfoto im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/wie-kann-ein-eck-rund-sein/ befand sich Elektro Buhl früher tatsächlich in der Defreggerstraße.
Im Hauptbild das berüchtigte, im Volksmund genannte Stalingrad. Der sog. Bürgermeister von dieser Siedlung war ein gewisser Guliani mit seinen unguten Söhnen. Rechts das Lebensmittelgeschäft eine sog. Greislerei der Fam.MÄTZLER. Meine Mutter kaufte dort immer ein. War ja Fußläufig von der Wiesengasse nicht weit. Die nächsten Geschäfte befanden sich bei der Umkehrschleife der 3er. Im Bild nicht sichtbar am Ende der Hecke, befand sich die Tabak Trafik der Familie Stabensteiner in einem kleinen Kiosk. Damals gab es die Zigaretten noch einzeln. Für meinen Vater musste ich dort immer 5 Stück Austria …. holen. Die 5 Tschicks wurden in ein Stück Zeitungspapier eingewickelt. Das waren echt noch Zeiten……………….
Ja, die Giuliani!! Sie und ihre „Anhänger“ waren der Grund, dass für uns die Amraserstraße eine Grenzlinie bedeutete, die auf unserem Weg zum Friedhof oder bei unseren Räuber-und Schandi Unternehmngen nicht überschritten werden durfte.
Einmal wagten wir es dennoch. Es gab ja hier die große Schottergrube westlich der Conradkaserne in der Panzer herumfuhren! Das gingen wir anschauen, wurden aber bald einmal von dieser Clique vertrieben.
Von Form und Größe der Fächer her, sieht der Automat jenem ähnlich, der sich im Durchgang von der kleinen zur großen Halle des Innsbrucker Hauptbahnhofes befand. Das war ein Automat für Damen-Nylon-Strümpfe.
Ich kannte dessen Betreuer und erinnere mich an die Anschrift der Lieferungen: An die Firma Strumpfautomat XY!
Das ist die Burgenlandstrasse – heute zusammenfassend Südring genannt – mit Blickrichtung Westen. Rechts die Conradkaserne. Der Kasten an der Hausmauer könnte ein Automat für Süssigkeiten oder für sonst was sein.
Dort ist jetzt ein Institut für Physiotherapie untergebracht. Ich habe es vor etwa 10 Jahren in Anspruch genommen. Die Gästezimmer sind jetzt Therapie Räume, wobei die schon vorhandenen Sanitäreinrichtungen sehr willkommen gewesen sind. Man wußte noch, dass das Haus einmal eine Pension gewesen ist.
Ich war halt dort und die Chefin bestätigte mir auf eine entsprechende Frage, dass das früher ein Pension gewesen sei. Woher ich das wisse? Ich habe eben die selbe Bambi Ansichtskarte.
An der Westseite des zwischen 2003 und 2005 umgebauten Hauses sieht man noch immer die charakteristischen Dreiergruppen der Fenster. Irgendwann hat das Haus die Adresserweiterung 45b ausgefaßt.
Es ist ja lustig, und gehört auch zur allen Beiträgen innewohnenden Frage „was wurde aus,,,“, dass sich die alte Gästezimmeraufteilung zumindest zum Teil erhalten hat, da die Architekturvorgabe „langer Gang und rechts und links einzelne Zimmer“ auch für Therapieeinrichtungen der Standard ist.
Bleibt nur, die damalige kulturelle Feinstruktur zu bestaunen, die ein Hotel den Namen Bambi annehmen ließ. Disney ließ grüßen. Heute wäre manchmal – ohne mich mit dem Hörl anlegen zu wollen – Hotel Goofy oder Residence Dagobert ein passender Vorschlag.
Das Therapiehaus ist das Haus Höttinger Au 45b. Dieses Haus dürfte eher das Haus östlich davor sein, also 45a. Auf Grund der Position des Tankstellengebäudes (noch steht es) und des Hauses im Hintergrund (Höttinger Auffahrt) sowie des Durchgang-Weges Richtung Fürstenweg ist das recht eindeutig. Dazwischen war hier das „Schneckenhaus“ von Dr. Banffy, wenn ich mich recht erinnere.
Da gibt es nichts zum zurückprallen die damalige Dramaturgie war eben so. Diese schlug sich auch in den Filmplakaten nieder.
Siehe auch Filmplakat vom Film die Geier Walli………….
Der Film ERDE mit etlichen Bildern vom Dreh lagerte im Vorführraum vom ehemaligen Nonstopkino. Wohin der Film nach Schließung des Kinos verbracht wurde entzieht sich meiner Kenntnis. Die Kopie bestand aus Nitrofilm und war höchst Brandgefährlich.
Das Gewölbe von Maria Himmelfahrt in Bozen sieht gleich aus. Der etwas rudimentäre Altar könnte auf ein Bombenschadenprovisorium in der Nachkriegszeit hinweisen.
Im „Rampl – Südtirol 2“ sieht der Altar immer noch ähnlich aus – aber gar nicht mehr so rudimentär. Vielleicht ist dieser Eindruck dadurch entstanden, daß der Fotograf auf der Orgelempore stand.
Sie meinen wahrscheinlich Herrn Oswald Vogl.
https://traueranzeigen.tt.com/traueranzeige/2021-02-20-oswald-vogl-219687-2
Auch mir ist er mit der von Ihnen beschriebenen Liebenswürdigkeit und seinem Wissen in bester Erinnerung.
Neobarock, das schöne Stiegenhaus, würde ich sagen, viele Stunden in der Bibliothek verbracht, keinen Laut, keinen Mucks, nur das rascheln der Seiten beim Umblättern zu hören…
An die zahlreichen kleinen langen Schubladen mit den winzigen Karteikarten kann ich mich gut erinnern, ausserdem hats da einen älteren und sehr freundlichen Bibliothekar in grauem Mäntelchen und mit Ärmelschonern gegeben, der einfach alles gewusst hat, und der lange Jahre im heutigen Cafe AIDA (ich glaub es war früher ein Murauercafe) bei der Unikreuzung gesichtet wurde. er ist vor ein paar Jahren verstorben.–
Heutzutage wird alles zuhause unkompliziert in Sekundenschnelle gegoogelt, schade eigentlich….
From Robert Engelbrecht on Ein Dorf in der Stadt
Go to comment2024/10/04 at 12:29 pm
From Klaus Will on Musik im Park
Go to comment2024/10/04 at 8:59 am
From Wolfgang Geisler on Kunst am Bau XXVIII
Go to comment2024/10/04 at 6:24 am
From Barbara on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 10:51 pm
From Schier Manfred on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/04 at 9:34 am
From Barbara on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/04 at 10:21 am
From Henriette Stepanek on Sillschlucht einmal anders
Go to comment2024/10/03 at 7:53 pm
From Niko Hofinger on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 5:38 pm
From Karl Hirsch on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/05 at 10:17 am
From Karl Hirsch on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/05 at 9:54 am
From Karl Hirsch on Musik im Park
Go to comment2024/10/03 at 4:32 pm
From Richard Dietmar Mair on Sillschlucht einmal anders
Go to comment2024/10/03 at 4:26 pm
From Karl Hirsch on Musik im Park
Go to comment2024/10/03 at 3:57 pm
From Karl Hirsch on Amraser Café mit Ausblick
Go to comment2024/10/03 at 3:54 pm
From Klaus Will on Musik im Park
Go to comment2024/10/03 at 12:49 pm
From H on Musik im Park
Go to comment2024/10/03 at 1:16 pm
From Karl Hirsch on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 9:54 am
From Manni Schneiderbauer on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 1:09 pm
From Schier Manfred on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 9:03 am
From Manni Schneiderbauer on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 1:17 pm
From Thomas on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 12:42 pm
From Hermann Pritzi on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 9:12 am
From Manni Schneiderbauer on Ein undatiertes Bild
Go to comment2024/10/03 at 2:19 am
From Henriette Stepanek on Jesuitenmissionare ziehen nach China
Go to comment2024/10/02 at 6:45 pm
From Henriette Stepanek on St. Georgenberg
Go to comment2024/10/02 at 6:36 pm
From Werner Schröter on St. Georgenberg
Go to comment2024/10/02 at 5:22 pm
From Henriette Stepanek on St. Georgenberg
Go to comment2024/10/02 at 11:50 am
From Werner Schröter on St. Georgenberg
Go to comment2024/10/02 at 5:13 pm
From Manfred Roilo on St. Georgenberg
Go to comment2024/10/01 at 10:18 pm
From Thomas Fink on Bedrückende Mauer
Go to comment2024/10/01 at 7:39 pm
From H on Bedrückende Mauer
Go to comment2024/10/01 at 3:11 pm
From Georg Gschnitzer on Bedrückende Mauer
Go to comment2024/10/01 at 1:07 pm
From Georg Gschnitzer on Bedrückende Mauer
Go to comment2024/10/01 at 1:19 pm
From Matthias Egger on Bedrückende Mauer
Go to comment2024/10/01 at 1:48 pm
From pension heis on "Wer kennt...?" - Auflösung
Go to comment2024/09/30 at 8:02 pm
From Karl Hirsch on "Wer kennt...?" - Auflösung
Go to comment2024/10/01 at 10:30 am
From Karl Hirsch on "Wer kennt...?" - Auflösung
Go to comment2024/10/01 at 10:44 am
From Henriette Stepanek on Archivding der Woche
Go to comment2024/09/30 at 7:45 pm
From Karl Hirsch on Archivding der Woche
Go to comment2024/09/30 at 11:19 pm
From Henriette Stepanek on Archivding der Woche
Go to comment2024/10/01 at 11:06 am
From Karl Hirsch on Archivding der Woche
Go to comment2024/10/01 at 12:34 pm
From H on Im Breinößl
Go to comment2024/09/30 at 6:19 pm
From Wolfgang Geisler on Luftschifflandeplatz?
Go to comment2024/09/30 at 8:38 am
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 44
Go to comment2024/09/29 at 10:10 pm
From Karl Hirsch on Musik im Park
Go to comment2024/09/29 at 7:50 pm
From H on Musik im Park
Go to comment2024/09/29 at 6:54 pm
From Henriette Stepanek on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 44
Go to comment2024/09/29 at 5:37 pm
From Martin Schönherr on Urlaub in der Höttinger Au?
Go to comment2024/09/29 at 5:31 pm
From Lhtm on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 44
Go to comment2024/09/29 at 3:32 pm
From Karl Hirsch on Kiss & Ride
Go to comment2024/09/29 at 12:23 pm
From Manfred Roilo on Kiss & Ride
Go to comment2024/09/29 at 10:56 pm
From Wolfgang Geisler on Wohin führt diese Stiege?
Go to comment2024/09/28 at 9:47 pm
From pension heis on Den besonderen Blick...
Go to comment2024/09/28 at 7:37 pm
From Karl Hirsch on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 6:12 pm
From Schneider Erwin on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 4:39 pm
From Manfred Roilo on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 5:17 pm
From Schneider Erwin on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 5:58 pm
From Manfred Roilo on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 9:37 pm
From Manfred Roilo on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 8:46 pm
From Manfred Roilo on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/10/01 at 2:38 pm
From Schneider Erwin on Mit Kurt Reuter 1955 durch Innsbruck VI
Go to comment2024/09/28 at 3:24 pm
From Manfred Roilo on Mit Kurt Reuter 1955 durch Innsbruck VI
Go to comment2024/09/28 at 4:57 pm
From Manfred Roilo on Mit Kurt Reuter 1955 durch Innsbruck VI
Go to comment2024/09/28 at 5:11 pm
From Klaus Fischler on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 3:04 pm
From Manfred Roilo on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 2:50 pm
From Manfred Roilo on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 2:36 pm
From Barbara Entstrasser on Kirche gesucht!
Go to comment2024/09/28 at 11:39 am
From Schneider Erwin on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/09/28 at 11:12 am
From Matthias Egger on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2024/10/01 at 8:39 am
From Martin Rott on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXV
Go to comment2024/09/28 at 8:21 am
From Karl Hirsch on Urlaub in der Höttinger Au?
Go to comment2024/09/27 at 12:34 pm
From Karl Hirsch on Urlaub in der Höttinger Au?
Go to comment2024/09/28 at 9:23 pm
From Matthias Pokorny on Urlaub in der Höttinger Au?
Go to comment2024/09/28 at 9:35 pm
From Karl Hirsch on Urlaub in der Höttinger Au?
Go to comment2024/09/29 at 9:53 am
From Matthias Pokorny on Urlaub in der Höttinger Au?
Go to comment2024/09/28 at 8:00 pm
From Schneider Erwin on Film Idee: Erde!
Go to comment2024/09/27 at 10:04 am
From Martin Schönherr on Kirche gesucht!
Go to comment2024/09/26 at 9:52 pm
From Henriette Stepanek on Kirche gesucht!
Go to comment2024/09/27 at 6:57 pm
From Karl Hirsch on Film Idee: Erde!
Go to comment2024/09/26 at 6:26 pm
From Karl Hirsch on Wohin führt diese Stiege?
Go to comment2024/09/26 at 5:49 pm
From Wolfgang Geisler on Wohin führt diese Stiege?
Go to comment2024/09/26 at 4:52 pm
From Karl Hirsch on Wohin führt diese Stiege?
Go to comment2024/09/26 at 5:46 pm