Das Foto weckt Erinnerungen an die Volksschuljahre unseres Ältesten (1976-1980). 76/77 kam Rauch aus dem damals noch stehenden Vitzthumhaus heraus.
„Des sein dee Jugoslawen, des G’sindel! Dee zünden uns die Häuser übern Kopf an!!! Und ihre Frauen verkaffns aa“
Es stellte sich heraus: Das war eine Feuerwehrübung gewesen!!!
In seiner 2.Klasse VS überraschte mich mein Ältester mit der Mitteilung: „Dee Jugo solln endlich hoamgiahn!“, worauf ich ihn fragte:
„Und wohin sollen nachher miar giahn?“
„Ja – aber mir sein decht von da????“
„Jaa, d u bischda geboren – und der Papa unsd i aa – und deine Omas – aaaber der Opa isch in Ungarn geboren – sollen wir da hingehn? Jetzt g’hört der Ort Margonja zur Slowakei – und da tats hoaßn „Wieso? Ös ghörts nit daher – da müaßts nach Südmähren, wo der Urgroßvater her war – und dort tatens sagen „Des war a deutschsprachige Familie – dee hammer im 45-erJahr alle ausg’jagt – schaugts daß weiterkemmts!“
Da hat er blöd dreing’schaut – der Älteste –
-und hat ein Jahr später gefragt: „Derf i im Zoran mei Lego-Eisenbahn zoagn???“
Hätten Sie das Herz gehabt zu sagen „Nein!!! Sooo einer kommt mir nicht ins Haus!!!“
Ich hatte es nicht – und es gäbe viiiel zu erzählen – von Minderheiten im ehemaligen Jugoslawien – von ihrem Leben hier…
Diese „Sippe“, die Angehörigen dieser Minderheit, waren im ehemaligen Jugoslawien durch die Mechanisierung der Landwirtschaft arbeits- (und einkommenslos-) gewordene Hufschmiede aus dem Morawatal und gehörten der rumänischen Minderheit an. Sie wohnten auf Reichenauerstraße Nr.16, dem niederen grauen Häusl, von dem man auf Ihrem – tollen!!! –
foto nur den Kamin vor dem jeweiligen Mittelfenster der Rennerschule sieht.
Im Frühsommer 1980 sind alle nach Deutschland hinaus – nach Berlin, München, Nürnberg-
und im Jahr 1994 standen eines Tages plötzlich drei verwegene Gestalten mit einem riesen Blumenstrauß vor meiner Wohnungstür.
Ich muß seeeehr erschrocken drein geschaut haben, denn sie lachten schallend „Sie kennt uns nimmer!“
Es waren dies der Zoran, der Nebojsa und der Milovan…!
Danke, Frau Stepanek, für diese Schilderungen aus früherer Zeit! Danke für Ihre Bewertung dieses Bildes. Ich hätte da noch ein zweites Foto anzubieten – Blickwinkel etwas weiter nach Süden. Hier sieht man das von Ihnen angesprochene Haus mit Kamin vor der Rennerschule besser, es scheint aber – zumindest an der Rückseite aus Holz zu sein. Ich kann mich an das dieses Haus nicht mehr erinnern, allerdings: Reichenauer Straße 16 hat der Winkelwirt.
https://postimg.cc/fVXbG1SF
Ich habe nun in meinem Fotoalbum nachgeschaut: Beide Bilder stammen vom Dezember 1979. Der Maler Prof. Raimund Wörle verstarb am 29. Juli 1979. Ich war damals für die Hausverwaltung der Roilo-Häuser zuständig, habe also die leere Wohnung (nur Kachelöfen standen drinnen) übernommen. Unser Sohn begann sein Studium an der Uni 1983, hierfür restaurierten wir diese Wohnung in der Egerdachstraße 6, aus der die Fotos geschossen wurden.
Bei etwas bitte ich Sie, mir zu helfen: Wo war das Vizthumhaus?
Wenn man vom Sonnenburger Hof Richtung Westen geht, kommt vielleicht 100 Meter vor der Weggabelung gradeaus nach Wiltenberg, rechts zum Retterschlößl und links zur Geisterhütte ein deutlicher Graben. Dort könnt ich mir vorstellen, daß sich da die Brücke befunden haben könnte.
Ein weiterer Kandidat wäre noch weiter westlich das Wegstück kurz vor dem ehemaligen Hußlhof im Umfeld des „Wasserfalls“, der früher viel stärker in Erscheinung getreten ist.
Das dürfte die Pastorstraße im Bereich zwischen der Wiltener Basilika (rechts neben dem Fotografen) und dem Viadukt über die Arlbergbahn sein.
Die Kurve im Hintergrund, die von der Basler Garnitur gerade befahren wird, und auch die Schnürstelle dürften ein Provisorium für den Bau der Konzertkurve gewesen sein. Würde dann auch mit den Umleitungsschildern zusammenpassen.
Ja, das ist es, danke Walter. Jetzt erkenne ich auch die Gebäude im Hintergrund. Der passende Chronikeintrag im „Kreutz“:
>> 9. Juli (1955): (…) Wegen des Baufortschrittes der Konzertkurve wird die Pastorstraße abgetragen. Die Gleise der L 1 werden vorerst neben der Baugrube in die südlich der Straße gelegenen Schrebergärten verlegt. <<
Dann sehen wir hier das ostseitige Ende dieser Umleitung, die ebenfalls laut Kreutz bis 25. Jänner 1956 von der Linie 1 befahren wurde.
Solange man mit dem mit der Neukonstruktion neuerlich festbetonierten eingleisigen Zustand ab Ötztal Bahnhof zufrieden ist, wird halt die Autobahn wirklich unvermeidlich sein. In Japan wär die Strecke viergleisig und nach Landeck bräuchte man von Innsbruck keine halbe Stunde. In Japan.
Solch eine zweite, gleiche Brücke daneben hinzustellen wird sicher eines der kleineren Probleme eines zweigleisigen Ausbaues ab Ötztal Bahnhof sein. In letzter Zeit ist eh wieder einmal davon die Rede!
Lustig (oder traurig) nur: Ich glaube, es war in den Neunzigern (ich war jedenfalls noch aktiv), da wurden z. B. im Gemeindegebiet Roppen bereits Grundeinlösungen für einen zweigleisigen Ausbau durchgeführt. Dann wurde anders entschieden, alles wurde rückgängig gemacht, die Grundbesitzer mussten / sollten das erhaltene Geld zurückzahlen!
Es gibt aber auch Untersuchungen über großzügige Verlegungen im Bereich Ötztal Bahnhof – Schönwies mit Tunnels und neuen Innquerungen, dann wäre diese Brücke hinfällig! Aber dazu wird es wohl nie kommen!
Die Kosten waren wohl eher vorgeschoben, Innsbruck hätte sich baulich ordentlich gestaltete Fahrgastunterstände, Straßenbahn-Bahnhöfe und Umsteigepunkte selbstverständlich genauso leisten können wie die vergleichbaren Städte Graz und Linz, die schon ab den 1950-ern deutlich mehr derartige Strukturen geschaffen haben.
Es ist vielmehr eine kulturelle Sache, eine schlechte Tradition, die bis heute nur ganz schwer aufzulösen und wegzubringen ist, wie man etwa an der fürchterlichen Nicht-Gestaltung des Terminals Sillpark (der in jeder anderen Stadt ein architektonisch anspruchsvoll gestaltetes durchgehendes Flugdach bekommen hätte) oder diverser anderer Umsteigepunkte, die mangels Überdachung, gemeinsamer bahn- und Bussteige etc. baulich nicht als solche zu erkennen sind, immer noch sehen kann. Selbst neueste Fahrgastinfrastrukturen sind nur minimalistisch, wir schaffen es ja nicht einmal, Bahnsteige mit ordentlichem Plattenbelag zu versehen.
Äußerst interessantes Bild, und ich habe keine Ahnung wo das ist. Ich hätte gesagt irgendwo im Bereich Leipziger Platz (aber wann und wo genau und warum eine eingleisige Schnürstelle? Ist da eine Art…Brücke?), aber dort ist die Linie 1 nie hingekommen. Ich bin gespannt auf die Ausführungen Wissender.
Die Fahrverbotsschilder bei den Gleisanlagen waren damals wohl genauso nötig wie heute. Autofahrende scheinen grundsätzlich zu glauben, dass sie überall herumfahren können, wo sie nicht physisch daran gehindert werden.
Ich vermute, der Herr Zechner war der gleiche, der in der Schöpfstrasse 9 eine ganz kleine Konditorei hatte? Dem Dialekt nach waren die Zechner eventuell Salzburger, jedenfalls nicht geborene Tiroler, sehr freundliche Leute. Die Räumlichkeiten in der Schöpfstrasse gibt es noch, schauen von außen verwahrlost aus.
Die Brücke wurde auch zweimal von den Alliierten angegriffen (aus Leo Unterrichter: „Die Luftangriffe auf Nordtirol 1939 – 1945“ – Ferdinandeum)
17. 4. 45, Roppen: Bombenangriff auf die nahe Eisenbahnbrücke mit ca. 150 Spr.-B. Beschädigung der Brücke, das Wächterhaus wird zerstört, keine Menschen Verluste.
20. 4. 45, Roppen : Neuerlicher Angriff auf die Bahnbrücke. Tote: 9 ausländische Arbeiter. — Nagele Johann, 76 a, Roppen. Größerer Feld- und Waldschaden.
Im Fasching geht die 3er als 1er? Das kleine Häusl steht noch immer, das rechts schon lange nimmer. Das ausgedehnte Hüttelramasuri ist heute auf einen kleinen Rest hinter dem Roten Gassl geschrumpft. Die zwei Pappeln flankierten einmal ein Wegkreuz.
Vielleicht haben im Rücken die Glocken geläutet.
Links gehts zum https://innsbruck-erinnert.at/wenn-der-teufel-im-detail-steckt/
Die Adresse der charakteristischen Fassaden hab ich mir privat in maps nachgeschaut, gilt also nicht. Statt dessen frag ich mich angesichts der sorglosen Ersteigung eines verschneiten Rohres mit Halbschuhen was passieren hätte können.
Könnte es sich bei der Litfaßsäule aus dem 2. Bild auch um die „Neuauflage“ von dem Kiosk aus diesem Beitrag handeln? https://innsbruck-erinnert.at/hotel-victoria/
An der Ruine vom Hotel Tyrol prangt noch das Zeichen für einen öffentlichen Luftschutzkeller: Großes schwarzes Rechteck mit weißer Kreisfläche – Na Mahlzeit!!
Meine Güte, Herr Roilo, das artet ja in Arbeit aus! Da bekomme ich glatt ein schlechtes Gewissen. Ich war mir sicher, Sie schütteln die Reichenauer Straße 7 grad so aus dem Ärmel. Andrerseits für mich beruhigend, dass selbst Sie ein bissl zu knobeln haben.
Das mit dem „Verein zum Wohle der männlichen Arbeiterjugend“ erinnern Sie richtig. Der war, wie bereits erwähnt, lt. AB von 1906 – 1909 Besitzer der Reichenauer Straße 7, im AB von 1909 zusätzlich auch der Reichenauer Straße 15, ab 1910 nur mehr von Reichenauer Straße 15. Die Überschneidung im AB 1909 kann an einer Fehlmeldung an die AB-Redaktion liegen, jedenfalls ist dieser Verein ab 1910 (bis AB 1976) Besitzer von Haus Nr. 15.
Für Ihre Mühe möchte ich mich mit dem einzigen Hinweis revanchieren, den ich bisher zum „Wasserhäusl“ gefunden habe. Der Anlass dieses Artikels war kein erfreulicher, das Gebäude ist am 30. April 1913 abgebrannt. In den „Mitteilungen des Deutschtirolischen Feuerwehr-Landes-Verbandes“, Nr. 5 / 1913, Seite 6 heißt es u. a.:
„Das Feuer, durch Bosheit oder Unachtsamkeit, ist im hinteren Teile des ,,Wasserhäusl“ zum Ausbruch gekommen, wo sich Stall und Wagenremise der Fiaker Brüder Schmied, Söhne der Stiefelputzerin am hiesigen Hauptbahnhofe, befanden. Die Pferde und die Wagen konnten in Sicherheit gebracht werden.“
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=tfl&datum=1913&page=54&size=40&qid=7QBO7TO51UJ2C7C7HLE9YTYIAW3UCC
Jetzt hätte ich noch ein Foto anzubieten, das ich aus einem meiner Fotoalben herausfotografiert habe. Ich möchte es noch etwas bearbeiten, schicke es aber einstweilen im Urzustand.
https://postimg.cc/wyY9Z3Ld
Ich habe es aufgenommen, als meine Kinder in die ehemalige Cincelli/Wörlewohnung im zweiten Stock Ost vom Haus Egerdachstraße 6 eingezogen ist. Hinter der Plakatwand und dem neuen Zaun (schau-schau!) lag damals die „Sailerwiese“, die von Jugoslawen okkupiert war. Anscheinend – so erzählten die Mitbewohner – wurden von denen alles Brauchbare aus den Restmüll-Aktionen hier zusammengetragen und „verwertet“.
Links sieht man noch die Überreste der Brandruinen vom Schmuckgassen-Brand. Die beiden Häuser mit den Firsten in Ost-Westrichtung hinter dem grünen Lieferwagen sind der obengenannte Komplex Pradl 39 = Reichenauer Straße 7. Die beiden Fahrzeuge stehen an der ebenfalls obengenannten Engstelle der alten Reichenauer Straße.
Das Haus ganz rückwärts hinter der Straßenlampe ist das Jugendheim Reichenauer Straße 15, das Haus rechts mit den Balkonen Reichenauer Straße 14 (Spenglerei Zangerle), dahinter sieht man noch das Dach des Winkelwirts (GH Goldener Winkel), daneben die Rennerschule (MS Gabelsbergerstraße).
Ja, da hat es mich jetzt richtig „hineingefressen“, aber ich habe auch viel dazugelernt! Besonderen Dank für den „Wasserhäusl“ – Artikel, der ist richtig toll!
Frau Stolz, Sie haben eh meine verschiedenen Antworten (auch an Herrn Auer) weiter oben entdeckt? Man kann ja hier so leicht den Überblick verlieren!
Vielen Dank Herr Roilo, dass Sie so viel Zeit investiert haben um meine Frage zu beantworten! Ich habe alle Ihre Beiträge gesehen und mit Interesse gelesen. Und nein, ich bin nicht mit der Familie Stolz aus der Egerdachstraße 8 verwandt.
Bei der Gelegenheit will ich noch anmerken, dass mich die Marker auf innsbruckerinnen.at nicht ärgern. Ich konnte nur nicht nachvollziehen, dass weder die gesuchte Adresse noch die Bewohner Wörle und Webernig bei irgendeinem der infrage kommenden Häuser auftauchten. Ich habe zwar lange, vielleicht aber zu wenig systematisch gesucht und je mehr ich suchte, desto mehr neue Fragen taten sich auf. Die sich im „Status experimentell“ befindlichen Karten finde ich trotzdem genial und werde weiter darin blättern. Sie doch sicher auch, lieber Herr Roilo, oder?
Nachdem ich den Artikel über den „Regulierungsplan für den Stadtteil Pradl“ gelesen hatte (ich verlinke jetzt nicht nochmal), bin ich dessen Beschreibung Schritt für Schritt auf der von Ihnen eingestellten Planskizze (um 1856) nachgegangen und aus einigen Gründen zu dem Schluss gekommen, dass Reichenauer Straße 7 ident sein müsste mit Pradl 39. Allerdings sind bei diversen Überprüfungen und Gegenchecks immer wieder Diskrepanzen aufgetaucht, deshalb dann meine Frage an Sie. Auch weil ich nicht glauben konnte, dass die beiden Eintragungen im Pradler Traubuch (Wörnle und Webernig) falsch sein sollten – es wird ja wohl kein Mann bereits beim Aufgebot schummeln 😉
Überzeugt hat mich letztendes der von Ihnen verlinkte Plan aus dem Jahr 1952, da hier definitiv ein Objekt mit der Haus Nr. 7 zu sehen ist. Das würde bedeuten, dass dieses Gebäude zwar 1928 von der Stadt zwecks Optimierung der Straßenführung erworben wurde, aber 1952 immer noch existierte.
Meine ursprüngliche Frage zur Verortung von Reichenauer Straße 7 wäre damit geklärt. Es bleiben allerdings noch genügend Ungereimtheiten bei Vergleichen zwischen innsbruckerinnen.at, Zeitungsberichten, Adressbüchern, Plänen und Bildern. Kaum zu glauben, dass so ein kleines Grätzl so viele Fragen aufwerfen kann. Aber keine Angst, vorerst hat es sich „ausgegrätzlt“ – besonders bei diesem Traumwetter. 🙂
Noch etwas habe ich gefunden: https://postimg.cc/HJkvF1V4
Das Foto stammt aus der Sammlung Kreutz, müsste also im Stadtarchiv aufliegen. Es gab da eine Weile eine Pradler Lokalzeitung, in der Walter Kreutz einige Beiträge gestaltet hat.
Ich bleib noch etwas dran an dieser Sache, denn der Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/fast-ohne-worte-i/ passt eigentlich gut hierher. Auf beiden Bilder sieht man rechts noch etwas vom Haus Reichenauer Straße 7 inklusive der Engstelle. Am oberen Bild ist der Durchstich zum Jugendheim bereits durchgeführt, der ganze Verkehr damit schon umgelegt. Beim unteren Bild gibt es noch gar keinen Verkehr!
Vor der Haller sieht man eine Art längliche Litfaßsäule. Die Werbefläche war allerdings hinter Glas und nicht für schnellen Wechsel gedacht. Am Bozner Platz ist glaub ich etwas ähnliches gestanden. Damals sicher ein nicht unwichtiger Hinweis auf noch oder wieder existente Geschäfte.
Bei den LKW handelt es sich um Steyr 380 (auf dem Bild, wo sie sich kreuzen sieht man, daß ein Steyr 380 einer der ersten Serie ist), der Traktor dürfte dem Grill nach ein Steyr sein, der links geparkte Wagen ein FIAT 1100 eventuell ein M (werksinterne Bezeichnung E), bei dem von Herrn Hirsch bezeichnetem FIAT 2300 handelt es sich fast sicher um einen 1900, dem Vorgänger des 1500L,1800,2100,2300.
Das Haus Reichenauer Straße 7 war ein Verkehrshindernis und wurde seinerzeit von der Stadtgemeinde Innsbruck angekauft, um durch dessen geplanten Abriss die Straße zu verbreitern. Ebenso wurde das Haus Pradler Straße 7 angekauft und abgerissen. Mehr dazu im Tiroler Anzeiger vom 17. Dezember 1935:
„In den ersten Tagen des Oktober 1935 ging im
Stadtteil Alt-Pradl elne bedeutsame Aenderung vor
sich. Eines Tages erschienen dort Stadtarbeiter vor
dem Hause Pradler Straße Nr. 7. legten Krampen
und Schaufeln an und ehe man sich´s versah, war das
Haus verschwunden und dem Erdboden gleichgemacht.
Die Straßenwalze fuhr über die Bruchsteinreste hin-
weg und heute bildet dort, wo noch vor Monatsfrist
ein Engpaß die Zufahrt in die wichtige Reichenauer
Straße fast versperrte, eine breite Straßeneinfahrt den
Uebergang von der Pradler Straße in die Reichen-
auer Straße, die gegen Osten zum Pradler Saggen
und zum Flughafen führt.
Das Stadtbauamt arbeitete im Jahre 1927 einen
Regulierungsplan für den Stadtteil Pradl aus, der
vom Gemeinderate mit Beschluß vom 26. November
1927 angenommen und von der Tiroler Landesregie-
rung mit Erlaß vom 20. Dezember 1929 genehmigt
wurde, wodurch er Rechtskraft erlangte. Dieser Re-
gulierungsplan sieht zur Ausschließung der Stadt von
der Sillbrücke beim „Goldenen Schiff“ gegen Osten
drei Straßenzüge vor, und zwar einen längs der Sill
im Zuge der heutigen Kärntner Straße, den anderen
als Zufahrt zur Reichenauer Straße, die damit den
ganzen Verkehr gegen Osten aufnehmen kann und
vielleicht einmal ihre Fortsetzung bis zum Inn oder
über denselben finden wird, und den dritten Zug unter
Verbreiterung der bestehenden Egerdachstraße. Der
neue Teil der Reichenauer Straße soll nach dem Re-
gulierungsplane gleich beim Brückenplatzl beginnen
und beim Gasthaus „Goldener Winkel“, beziehungs-
weise Pradler Jugendheim, in die bisherige Straße
einmünden. Eine Anzahl Häuser Alt-Pradls, die heute
noch in die Regulierungslinie fallen, sind bereits mit
dem Bauverbote belegt, d. h. Neubauten dürfen dort
nur mehr in den künftigen Straßenfluchtlinien (Bau-
linien) aufgeführt werden, ebenso Umbauten der be-
stehenden Häuser, die, soweit sie hiedurch ihren Grund-
riß ändern, nur unter Einhaltung dieser Linie zulässig
sind.
Zur Verwirklichung dieser Pläne kaufte die Stadt-
gemeinde bei Gelegenheit im Jahre 1928 von den Ehe-
leuten Pfurtscheller das Haus Reichenauer Straße 7.
An der westlichen Einfahrt in diese Straße stand
bis jetzt das Anwesen des Johann Sailer, Pradler
Straße 7, in einer Entfernung von nur fünf Meter
vom gegenüberliegenden Haus, so daß die Stadtge-
meinde bemüßigt war, diesen Teil der Reichenauer
Straße als Einbahnstraße zu erklären, um Verkehrs-
störungen und Unglücksfälle zu verhindern. Als im
Jahre 1929 ein Angebot des Besitzers zum Verkauf
des Bauernhofes samt Stadel und Vorgarten ein-
langte, nahm die Stadtgemeinde die Kaufsverhandlun-
gen auf, um wenigstens bis zur Verwirklichung des
endgültigen Straßenzuges eine Verkehrserleichterung
für die heutige Reichenauer Straße anstreben zu kön-
nen; eine Einigung mit dem Besitzer kam damals nicht
zustande. Erst im Dezember 1930 führten neuerliche
Verhandlungen znm Abschluß eines Kauf- und Tausch-
vertrages mit Johann Sailer.
Das Haus, insbesondere das Dach, befand sich schon
bei der Uebernahme in schlechtem Bauzustande, trotz-
dem mußte die Stadtgemeinde mit der Umsiedlung
der noch darin wohnenden zwei Mietparteien zuwar-
ten, weil sie keine Ersatzwohnungen anbieten konnte,
ja sie mußte vorübergebend noch eine kinderreiche Fa-
milie darin unterbringen. Im Jahre 1935 verschlech-
terte sich der Bauzustand des Daches, der natürlich we-
gen des bevorstehenden Abbruches des Gebäudes nicht
mehr ausgebessert wurde, so sehr, daß vorübergehen-
den Personen Gefahr drohte. Nun war der Zeitpunkt
zum endgültigen Handeln gekommen. Die Mieter
konnten anderweitig schlecht und recht untergebracht
werden, so daß anfangs Oktober 1935 das Anwesen
umgelegt werden konnte. Jetzt erkennt man die
Wohltat einer breiten und übersichtlichen Einfahrt in
die Reichenauer Straße, die leider schon wenige Me-
ter weiter wieder durch das Haus Reichenauer Straße
Nr. 7 auf fünf Meter verengt wird!
So wird die Stadtgemeinde in Erfüllung ihrer ver-
kehrspolitischen Aufgabe nach und nach die Regulie-
rung der Reichenauer Straße als eines Stratzenzuges,
der in Zukunft vielleicht einmal ein wichtiges Ein-
fallstor in die Stadt für Fahrzeuge aus dem Unter-
inntal bilden wird, fortsetzen.“
Guten Morgen, Herr Auer! Dankenswerterweise hat Frau Stolz diesen Artikel aus dem Allgemeinen Tiroler Anzeiger schon weiter oben verlinkt.
Man kann also feststellen: 1935 wurde das Haus Pradler Straße 7 abgerissen, dadurch wurde die Reichenauer Straße zwischen Pradler Straße 5 und 9 breiter, die dort installierte Einbahnstraße konnte aufgelassen werden.
Leider – so steht am Ende des Artikels – wurde die Reichenauer Straße schon wenige Meter weiter durch das Haus Reichenauer Straße 7 wieder auf fünf Meter verengt.
Dieser Zustand (inklusive der Kurve vor dem Gasthaus Goldener Winkel, dem Winkelwirt) blieb bis lange nach dem Krieg, obwohl das der Verbreiterung im Wege stehende Haus Reichenauer Straße 7 bereits 1928 von der Stadtgemeinde angekauft worden war. Durch diese Engstelle floss der ganze Verkehr von der inzwischen immer mehr besiedelten Reichenau in die Stadt, durch die Reichenauerbrücke wurde sogar der Fernverkehr angezogen. Auch die Obuslinie B führte hier durch, alles ohne Einbahnregelung!
Da sich zu Beginn der Sechzigerjahre beim Lebensmittelpunkt ins Oberland verlegte, kam ich nur mehr sporadisch nach Pradl und konnte die Entwicklung nicht mehr richtig mitverfolgen. Irgendwann kam es jedenfalls zum Durchstich nördlich der Reichenauer Straße Nr. 7 durch die Gärten bis zum Jugendheim Reichenauer Straße Nr. 15, erst danach wurden vorzu die alten Häuser südlich davon entfernt.
Tatsächlich, die Franziskanerkirche hinterm Rathaus. Am Bild scheint sie so nah, als stünde sie gleich hinterm Inn. Ich sage Ihnen Herzlichen Dank und wünsche Ihnen eine baldige Genesung.
Jetzt muss ich grad auch einmal Ihr Alt-Pradl-Wissen anzapfen, Herr Roilo. Im Traubuch-Eintrag von Raimund Wörle und Anna Cincelli (5. 11. 1929) ist Reichenauer Straße 7 als seine Wohnadresse angegeben. Vorher wohnte er, wie Frau Ursprunger schrieb, am Brückenplatzl 3 (Pradl 46). Dies ist auch die Adressse, an der sein Vater Joachim Wörle vermerkt ist.
Da im Kommentar von Herrn Buchinger und im Artikel über den „Regulierungsplan für den Stadtteil Pradl“ https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19351217&query=%22Br%c3%bcckenplatzl%22&ref=anno-search&seite=7
ebenfalls die Reichenauer Straße 7 erwähnt wurde, hat mich interessiert, wo genau sich dieses Objekt befand. Bisher bin ich noch ziemlich erfolglos unterwegs. Die Bezeichnung Reichenauer Straße gibt es seit 1904.
Von 1906 – 1909 wird in den Adressbüchern auf Reichenauer Straße Nr. 7 der „Verein zum Wohle der männlichen Arbeiterjugend“ genannt,
von 1910 – 1913 Josef Müller, Gutsbesitzer,
von 1914 – 1921 Plattner Anton, Holzhändler,
im Jahr 1924 Eduard und Filomena Leitner,
von 1925 – 1928 Pfurtscheller Valentin und Rosa,
von 1929 – 1970 die Stadtgemeinde Innsbruck.
Im AB von 1905 wird ebenfalls ein Plattner (Plattner’s Erben) genannt, allerdings auf Pradl 25 und das ist, wie ich dem von Ihnen eingescannten Plan entnehmen konnte, eindeutig in der Egerdachstraße, kommt also trotz Namensgleichheit nicht in Frage. Ich habe diese Besitzer-Namen angeführt, weil sie Ihnen vielleicht etwas sagen, auch wenn lange vor Ihrer Zeit hier ansässig. Darf ich Sie fragen, wo Sie die spätere Reichenauer Straße 7 auf Ihrem Plan verorten würden, Herr Roilo? Ein Vergleich zwischen den in Frage kommenden Bildern, Ihrem Plan und den rauf- und runter geblätterten Markern auf innsbruckerinnen.at brachte leider mehr Verwirrung als Erkenntnis 🙁
Zum Namen Plattner wäre noch etwas zu schreiben: Die Plattner gehören zum Haus Pradl Nr. 26 (nicht 25), dem heutigen Haus Egerdachstraße 10. Es ist dies der „Stamser Bauer“ mit seiner riesigen Ackerfläche hinterm Haus bis hinauf zur Amthorstraße – also ein immer noch aktiver Landwirt. Pradl Nr. 25 (Egerdachstraße 8) ist der nicht mehr landwirtschaftlich aktive „Broserhof“ (oder „Proser“??) der Familie Stolz. Das war unser direkter Nachbar. (Sind Sie etwa gar verwandt, Frau Stolz ??)
Der Stamserhof und der Hörtnaglhof sind die letzten von über dreißig Bauern des Dorfes Pradl!!
Nochmals zurück zu Reichenauer Straße 7. Wenn man die 1940er Luftaufnahme anschaut und von der Pradler Straße in die damalige Reichenauer Straße einbiegt, dann kommt man zum „Schluff“, der Engstelle, durch die bis zur Begradigung der ganze Verkehr durch musste, später auch die Obusline B, alles ohne Einbahnregelung. Im Zwickel zur damaligen Schmuckgasse stand Reichenauer Straße 8. Anschließend links ist dieser Komplex mit mehreren verschiedenen Dachformen. Hier müsste jedenfalls die Nr. 7 dabei sein.
So, für heute genug!
Einen Stadtplan aus 1952 mit den Hausnummerierungen in der Reichenauer Straße kann ich jetzt auch noch bieten, also aus der Zeit vor dem Durchstich: https://postimg.cc/XZKnDRcH
Guten Morgen, Frau Stolz! Nachdem ich derzeit „Alleinunterhalter“ bin, mach ich schnell weiter! Habe gerade im Adressbuch 1938 gesucht: Auf Pradlerstraße 7 gab es den Schlosser Foit Josef (ich habe seinen Sohn Leopold gekannt, da er, wie schon gesagt, in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnte), und den Maschinenschlosser Götsch. Ich habe schon oben zwei Häuser angedeutet, es waren aber anscheinend zwei Werkstätten im gleichen Haus – also Pradlerstraße 7, vormals Pradl Nr. 39. Im Sommer stand beim Foit die große Türe immer sperrangelweit offen und ich stand als Kind oft davor und schaute dem Treiben zu. Ich kam da ja fast tagtäglich vorbei auf dem Weg zu meiner Großmutter, die auf Reichenauer Straße 17 wohnte.
Ich bilde mir nun ein, dass ich vor einigen Tagen in den AB für unser Stöcklgebäude Egerdachstraße 6 den „Wörle Raimund kunstgewerblicher Zeichner“ zum ersten Male 1930 entdeckt habe – ich müsste das nochmals kontrollieren (heute nicht mehr). 1929 geheiratet, 1930 „zusammengezogen“ in die Wohnung der Schwiegereltern, das passt eigentlich eh – oder?
Noch zu denen von Ihnen angeführten Hausbesitzern: Leider sagt mir keiner der Namen etwas. Der „Verein zum Wohle der männlichen Arbeiterjugend“ muss mit dem späteren Jugendheim in der Reichenauer Straße 15 zusammenhängen – aber das ist eine andere, umfangreiche Sache, die mir sehr am Herzen liegt! Sollte Herr Morscher zufällig das lesen, dann weiß zumindest er warum!!
Ob ich das heute noch alles „derpack“ weiß ich nicht, Frau Stolz. Jedenfalls nochmals danke, dass Sie sich so einsetzen:
Ja, Reichenauer Straße 7 habe ich in den Adressbüchern für einen anderen Beitrag auch schon gesucht, leider fehlt in diesem „Grätzel“ noch sooo viel! Und diese falsch gelegten Marker haben mich auch schon geärgert. Aber in einem Vorwort steht ja, dass das ganze Projekt noch in Ausarbeitung steht. Vielleicht werden die erwarteten Praktikanten auch hier eingesetzt. Hoffen kann man ja.
Jedenfalls glaube ich, dass Reichenauer Straße 7 der Komplex Pradl Nr. 39 war! Mir fällt gerade ein, dass in diesem Haus zu meiner Zeit der Schlosser Leopold Foit (der allerdings in der Pradler Straße 13 wohnte) seine Werkstätte hatte. Visavis war übrigens der Spengler Zangerl oder Zangerle. „Komplex“ habe ich vorher deshalb geschrieben, weil ich da eher zwei Reichenauerstraßennummern im Kopf habe, muss aber nicht stimmen.
Das wäre einmal der Anfang meiner Antwort. Fortsetzung folgt.
Hinter dem Bahnhofs Zubau sieht man die Textilfabrik Jenny & Schindler. Das stolze Fabriksbebäude steht dort bereits seit 1838, anfangs noch unter einem anderen Namen.
https://www.meinbezirk.at/telfs/c-lokales/fabrik-fahne-wiedergefunden_a3710994
-nerkirche, vor ca 20 Jahren renoviert. (Aber ob das dazugehörige Kloster noch existiert – oder alles nach Hall zusammengeführt wurde), könnte ich nicht sagen…
(Aber mit verbundenen Händen sollte man halt keine Kommentare schreiben, gell!?!)
Die Franziskaner sind in Telfs noch aktiv – siehe https://telfs.franziskaner.at/
Uns in Imst ist das Kapuzinerkloster schon seit einiger Zeit abhandengekommen – die Caritas hat es „geerbt“. Ein Pater lebt noch außerhalb des Klosters und versieht wenigstens den Messdienst in der Kapuzinerkirche. Noch!
Laut dem Originalbericht aus dem Innsbrucker Amtsblatt von 1979 wurde das Foto in der Lohbachsiedlung aufgenommen:
https://amtsblatt.stadtarchiv-innsbruck.at/bild.php?id=5447&suchtext=warteh%C3%A4uschen
Die gleiche Haltestelle wird es nicht gerade sein – aber weit auseinander sind sie auch nicht! https://innsbruck-erinnert.at/gruenes-h-auf-gelber-rundscheibe/
Kann schon sein, das das die Urform war. Sogar ziemlich sicher, sonst gibt es kaum Alternativen. Die Haltestelle davor war beim alten Flughafen, der ist aber auf dem Foto am Link weiter stadtauswärts.
Vögelebichl von Herrn Markus A. wird die richtige Bezeichnung für das Gleiche sein, da, wo ein paar Meter weiter die Unterführung ist
Was tu ich bei dem Wetter zu Hause? Mich drauf verlassen, daß kein anderer daheim ist und vor mir den Blickwinkel zum Glungezer mit Viggarspitze mit der Halte stelle für den Bus der Linie L und Lk (die Verlängerung des Linie bis nach Kranebitten) zur Verortung heranzieht. Aber heute ists bei mir ohnehin nix mit dem Jenauen, vielleicht vor dem Fischerhäuslwe?
Nicht lizensiert, in diese hoch interessante Pradler Insider Konferenz einzugreifen, möchte ich doch ein Foto des Hauses Pradlerstraße 10 einblenden, über welches ich im Zuge der Diskussion digital gestolpert bin.
https://postimg.cc/KKS8pSgZ
Die Befürchtungen betreffend des abgetragenen einstöckigen Hauses Pradlerstr. 5 haben sich inzwischen bewahrheitet, auf street view sieht man den mehrstöckigen, wenn auch nicht brutal kastenförmigen Nachfolgebau.
Und kann es (muß es laut Luftbildern) sein, daß der verheerende Brand in der Egerdachstraße erst in den späten 70ern ausgebrochen is?
Ich hab schon einmal eine Antwort versucht – muß aber „verschütt“ gegangen sein…
Also nochmals:
Das Foto stammt wohl eher aus der 2.Hälfte der 20-er Jahre und zeigt rechts meine Schwiegermutter Hedwig (damals noch „Gasser“) mit einer Angestellten.
Die Geschäftsinhaberin Zenzi Gasser war die Stiefmutter meiner Schwiegermutter, die mit 8 Jahren schon Halbwaise geworden war.
Diese Stiefmutter war eine geborene T h e i s aus Laas im Vinschgau. Kinderreiche Familie – mehrere Brüder Bildhauer (no naa!). Einer davon war jener Franz Theis, der sein Atelier im Viaduktbogen 123-Karwendelbahn hatte.
Die Familie bewohnte im 1.Stock die Nordhälfte des Hauses, also genau überm Geschäft.
Ins Kabinett genau über der Haustüre zog als Untermieter in der 2.Hälfte der 20-er Jahre mein Schwiegervater als Untermieter ein. Er war Kühlanlagenmechaniker (später – -meister) und hatte sich bei der Fa. Frigidaire beworben.
Ca.1929/30 wurde dann dem Haus der 2.Stock (als „Dachbodenausbau“) aufgesetzt.
„Jeden Ziegel habe ich selbst in der Hand gehabt“ erzählte meine Schwiegermutter.
Am 14.9.1930 wurde geheiratet.
Das erste Kind wäre ein Bübl gewesen. Es hat nicht überlebt. Sturzgeburt – zu früh – „Gottfried“ hätte er heißen sollen…
Nein, Her Hisch! Der Brand in Altpradl war bereits im Jahr 1964
Allerdings wurde manches erst 1970 abgerissen, z.B.erinnere ich mich an ein ebenerdiges „Gemäuer“ hinter einer die Reichenauerstraße begleitenden Mauer zwischen „Drogerie Gufler“ und dem Haus Reichenauerstraße 8, es hingcnoch eine angesengte hölzerne(!) Dachrinne dran, und ein bißchen „Gewirr“ von Hinterhofchupfelen und -stadelen.
Verschwunden erst vor Baubeginn des „Blocks“ an der Reichenauerstraße (ca. ab 1982/83, als unser Jüngster in den Kindergarten kam.)
Der Brand in der Schmuckgasse (von mir aus der „Große Brand in Pradl“ ) und der von mir dokumentierte Brand von Egerdachstraße 10, auf den sich auch Herr Hirsch bezog, sind zwei Paar Schuhe!
Ja, es hat öfter gebrannt in Altpradl…
Wie z.B. der Brand des ehemaligen Bauernhauses Schmidgasse Nr.1 am 20.3.1981, bei dem „der dort nächtigende“ Hermann Pilz uns Leben gekommen ist.
Was glauben Sie, wie schnell ich einen Koffer mit dem Nötigsten für die 4 Kinder und uns gepackt hatte – und die Tasche mit den Dokumenten – als der rote Widerschein des Feuers in unserer Küche an der Wand sichtbar wurde.
Der Heini kam herauf vom Grund, fragte mich verständnislos „Was hasch denn??? I bin ja da!“ und ging wieder hinunter und vors Hoftor, denn der „Hansi Z.“ leitete den Einsatz – und da gibt es für Knaben jeden Alters ja viel zu beobachten, gell, und zu fachsimpeln. Oder?
Ausgepackt hab ich allerdings erst am nächsten Tag…
Ja, der oben genannte Hansi Z., der die Löscharbeiten leitete, das war der jüngst verstorbene Hans Zimmermann, dem das Stadtarchiv dankenswerterweise einen langen Beitrag gewidmet hat.
Lieber Herr Hirsch, ich schlage Sie für eine Pradler-Lizenz vor, schon alleine wegen dieses Bildes von der Pradler Straße Nr. 10. Frau Stepanek wird sich besonders freuen, obwohl ich annehme, dass die Familie Stepanek sicher einige solcher Bilder auf Lager hätte.
Interessant – und was ich nicht wusste: Irgendwann vor dem Krieg wurde das Haus um ein Stockwerk erhöht, ansonsten ist auch heute noch alles mehr oder weniger gleich – Lebensmittelgeschäft ist natürlich keines mehr drinnen. Zu meiner Zeit führte Frau Hermine Liepert den Laden.
…..
Jetzt bin ich nochmals sehr überrascht. Ich wusste, dass darüber schon geschrieben wurde, begann zu suchen und wurde ausgerechnet in diesem Beitrag fündig – lustig (siehe weiter oben). Wäre nett, wenn Frau Handle oder auch Herr Pritzi wieder einmal in „innsbruck-erinnert“ eintauchen würde!
Das Bahnhofsgebäude – zuletzt tatsächlich noch mit der Aufschrift „Telfs-Pfaffenhofen“ – existiert allerdings nicht mehr, es wurde vergangenes Jahr abgerissen, ein Neubau folgt.
Mit dem Sparkassenplatz haben Sie recht, Herr Hirsch. Mein Großvater Josef betrieb einen Obststand am Marktplatz und übersiedelte 1952 in den „Sparkassendurchgang“. Ich kann mich noch dunkel an die Besuche als kleines Mädchen am Marktstandl erinnern.
‚tschuldigung, Herr Roilo, aber der „Verbindungsweg“ zum Brückenplatzl“, das i s i die älteste Reichenauerstraße, durch die sich anfangs jeder Bus quälen mußte…
Da gibts auch eine persönliche Erinnerung! Als meine Mutter 1950 mit mir hier durchging, sagte sie „Druck di glei in a Haustür,wenn der Bus kimmt!!! Daq ischs ja enger wia in der Höttingergassen!“
…um gleich darauf erstaunt festzustellen: „Ah, kimmt ma da Jetzt von der Reichenauerstraßn zur Pradlerstraßn durch? Des isch gscheid, daß sie des Haus abgrissn ham!“
Ja,meine Mutter hatte im Juni 1950 noch die Situation vom Anfang der 30er Jahre in Erinnerung….
,tschuldigung auch, Frau Stapanek, ich glaub, da reden wir jetzt ein bissl aneinander vorbei! Der vorhergenannte Link bezieht sich auf einen Artikel im Allgemeinen Tiroler Anzeiger über den Abriss von Pradler Straße Nr.7 im Jahre 1935, also von einem Bauernhof, den wir beide nie gesehen haben, der visavis Ihres Hauses am Anfang der Reichenauer Straße stand und der auf dem Titelfoto abgebildet ist..
Die Engstelle, durch die sich später jeder Bus zwängen musste, war weiter östlich und ist im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/fast-ohne-worte-i/ zu sehen.
Dieser Schluff wurde durch die Begradigung der Reichenauer Straße zwischen Pradler Straße und dem Jugendheim Reichenauer Straße 15 beseitigt, erst später wurden all die alten Häuser in diesem Bereich entfernt. Auf die Schnelle ist es etwas schwierig, die richtigen Jahreszahlen herauszufinden.
Durch den Neubau der Pradler Brücke änderte sich dann in diesem Viertel fast alles nochmals.
Direkte „Verbindungswege“ (keine Fahrstraßen) vom Brückenplatzl zur Reichenauer Straße gab es zwei, einmal den, der heute noch besteht, zur Reichenauer Straße 4, der zweite wurde irgendwann in den 70ern (??) angelegt und ging vom ehemaligen Haus Brückenplatzl 3 über die Kärntnerstraße zum Jugendheim Reichenauer Straße 15 und ist praktisch die Trasse der heutigen Reichenauer Straße.
Schon etwas kompliziert alles, ich will es auch den übrigen Pradlern und Innsbruckern gar nicht zumuten, wir machen das also nur zwischen uns aus, einem ausgewanderten Altpradler und einer zugewanderten Altpradlerin, gell, Frau Stepanek!
Also: Vom 24.12.1943 – Mitte Dez. 1945 waren wir nach Erl evakuiert und sind dort am Bauernhof „Zum Blauen“ in der Weidau untergekommen.Mein Vater ist am 25.11.1945 aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt und hat sich auch gleich wieder bei der ÖBB zurückgemeldet.
Am 17.12.1945 sind wir dann in die uns zugewiesene Wohnung im (ältesten) Bahnhofsgebäude Fritzens-Wattens (dem ehemaligen „Ansitz Fritzen(s)heim“) übersiedelt.
Vom südlichen Küchenfenster aus sahen wir zum Inn hinunter. Ich war fasziniert von den vielen Eisschollen, die in diesem Winter den Inn hinunter trieben . (Die Woche vor Weihnachten hatte mich die Mama zuhause belassen – und weil mir natürlich langweilig war, schaute ich den Eisschollen am Inn zu – daher die genaue zeitliche Einordnung)
Auf diesem wunderbaren Luftbild aus einer seltenen Perspektive kann man die Architektur des Treichl-Hauses von der rückseitigen Fassade her in Augenschein nehmen:
Das Grundstück des ehemaligen Treichl-Hauses befindet sich heute mitten im Klinikareal und ist zur Gänze mit dem weithin sichtbaren Hochhaus des Chirurgie-Gebäudes überbaut.
Simon Treichl wurde am 7. März 1890 in Schwaz geboren. Seine Eltern waren der Gastwirt zum Goldenen Hirschen Simon Treichl und Maria Madersbacher. Er verehelichte sich am 8. Oktober 1921 in Innsbruck St. Jakob mit Hirlanda Schiendl.
Der Vater Simon Treichl sen. stammte aus Westendorf im Brixental.
Nach dem Krieg ist Simon Treichl aus der Speckbacherstraße 4 an eine andere Wiltener Adresse umgezogen. Simon Treichl starb 1974 mit 84 Jahren, zuletzt wohnhaft in der Franz-Fischer-Straße 40.
Wilde Konkurrenz:
So ein Wildwuchs waren die gar nicht, denn die Straße war von den Zwanzigerjahren an unverhältnismäßig gemeindlich und staatlich gefördert, wie die vielen in dieser Zeit entstandenen und nach dem 2.Wk weitergeführten Straßenprojekte zeigten.
Zwischen 1920 und 1930 gab es in der ÖIAZ in fast jeder Ausgabe eine mehrseitige Beilage über gute Beispiele zur Staubfreimachung und Schaffung ebener Stadtfahrbahnen. Wenn man sich vergewärtigt, was da für ein Etnwicklungsaufwand dahintersteckte, zeigt das, dass damals die Konkurrenzverhältnisse Auto zu Schiene gehörig verschoben wurden, wohl in erster Linie mit Geld von Menschen, die sich damals kein Auto leisten konnten.
dort lernte auch ich den Umgang mit den Skiern, man hatte keinerlei Gedanken an ein Saftl oder ein Brot. Dort gab es keine Standln, wir gingen zu Fuß von Pradl rauf auf die Wiesn, erst vom ersten Absatz und im Laufe der Zeit von weiter oben. Am Schluß ging es dann den Steilhang hinter der Brennerstrasse hinab bis zur StB Remise. dann wieder heim beim Bierstindl vorbei und über die Sillbrücke. Schön und unbeschwert war es „damals“.
Um 1980 herum wollte ich wieder mal die Tour von der Mutterer bis zum Stubaier Bahnhof machen, in Mutters war schon viel verbaut aber bei Natters wars gar nicht mehr zum fahren. Entlang der Stubaier gab es schon keinen Schnee mehr und die Ferariwiesn fast unbefahren.
Es ändert sich halt die Zeit.
From Henriette Stepanek on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/21 at 1:21 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/22 at 12:39 pm
From Vinzenz Theiss on Alles für den Dackel
Go to comment2023/02/21 at 11:48 am
From Karl Hirsch on Alles für den Dackel
Go to comment2023/02/21 at 6:49 pm
From Walter Rangger on Verkehrschaos
Go to comment2023/02/21 at 11:17 am
From Manni Schneiderbauer on Verkehrschaos
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From Hans Pechlaner on Alles für den Dackel
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From Josef Auer on Alles für den Dackel
Go to comment2023/02/21 at 10:17 am
From Karl Hirsch on Der Bau der Arlbergbahn – Die Ötztaler Ache
Go to comment2023/02/21 at 9:19 am
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Die Ötztaler Ache
Go to comment2023/03/01 at 9:42 am
From Manni Schneiderbauer on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 23
Go to comment2023/02/21 at 8:57 am
From Manni Schneiderbauer on Verkehrschaos
Go to comment2023/02/21 at 8:46 am
From R.Dietmar Mair on Das schwarze Auto in der Leopoldstraße
Go to comment2023/02/21 at 8:35 am
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Die Ötztaler Ache
Go to comment2023/02/20 at 10:02 pm
From Karl Hirsch on Verkehrschaos
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From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Die Ötztaler Ache
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From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Die Ötztaler Ache
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From Hannes Lechner on Auflösung zu "Was passiert hier?"
Go to comment2023/02/20 at 5:01 pm
From Karl Hirsch on Auflösung zu "Was passiert hier?"
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From Henriette Stepanek on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/20 at 2:02 pm
From Ingrid Stolz on Österreich braucht 18 Länder – 18 Länder brauchen Österreich (IV.)
Go to comment2023/02/20 at 12:48 pm
From Manfred Roilo on Österreich braucht 18 Länder – 18 Länder brauchen Österreich (IV.)
Go to comment2023/02/20 at 12:29 pm
From Ingrid Stolz on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Ingrid Stolz on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Karl Hirsch on Österreich braucht 18 Länder – 18 Länder brauchen Österreich (IV.)
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From Manfred Roilo on Österreich braucht 18 Länder – 18 Länder brauchen Österreich (IV.)
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From Karl Hirsch on Österreich braucht 18 Länder – 18 Länder brauchen Österreich (IV.)
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From R.Dietmar Mair on Das wird eng
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From Josef Auer on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/20 at 7:56 am
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Hans Pechlaner on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 7:48 pm
From Ingrid Stolz on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/19 at 7:30 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/19 at 10:42 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
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From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/19 at 10:30 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/19 at 10:22 pm
From Manfred Roilo on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/19 at 10:09 pm
From Hans Pechlaner on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 5:24 pm
From Henriette Stepanek on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 5:08 pm
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/23 at 3:44 pm
From Henriette Stepanek on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 5:01 pm
From Hans Pechlaner on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 4:57 pm
From Josef Auer on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 23
Go to comment2023/02/19 at 4:40 pm
From Markus A. on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 23
Go to comment2023/02/19 at 4:35 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 23
Go to comment2023/02/19 at 4:13 pm
From Karl Hirsch on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 23
Go to comment2023/02/19 at 6:13 pm
From Karl Hirsch on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 23
Go to comment2023/02/19 at 2:35 pm
From Karl Hirsch on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/02/19 at 12:51 pm
From Henriette Stepanek on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/02/26 at 8:59 pm
From Henriette Stepanek on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/02/19 at 6:18 pm
From Manfred Roilo on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/02/19 at 9:35 pm
From Henriette Stepanek on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/02/23 at 4:05 pm
From Henriette Stepanek on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/12/07 at 11:44 pm
From Manfred Roilo on Bäckerei Roilo in Alt-Pradl
Go to comment2023/02/19 at 2:26 pm
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 12:45 pm
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 12:36 pm
From Manfred Roilo on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/19 at 12:35 pm
From Brigitte Steiner on Hinaus ins Land (53)
Go to comment2023/02/18 at 9:46 pm
From Georg Humer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/18 at 7:32 pm
From Christian Herbst on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Telfs
Go to comment2023/02/23 at 12:26 pm
From Karl Hirsch on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/02/18 at 5:41 pm
From Manuela Lackner on Der Maler von Altpradl
Go to comment2023/09/04 at 10:49 am
From Karl Hirsch on Der Hausherr wohnt hier nicht
Go to comment2023/02/18 at 1:28 pm
From Henriette Stepanek on Etwas verloren ...
Go to comment2023/02/18 at 12:13 pm
From Manfred Roilo on Etwas verloren ...
Go to comment2023/02/18 at 9:00 pm
From Henriette Stepanek on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/18 at 11:46 am
From Henriette Stepanek on Schnee aus dem Archiv
Go to comment2023/02/18 at 11:44 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Go to comment2023/02/18 at 10:04 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Go to comment2023/02/18 at 9:51 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Go to comment2023/02/18 at 9:42 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Go to comment2023/02/18 at 9:27 am
From Martin Schönherr on Von der Schiene auf die Straße (Die Innsbrucker Botenzentrale I)
Go to comment2023/02/18 at 8:17 am
From Hans Pechlaner on Ein Rüstwagen für Dreiheiligen
Go to comment2023/02/17 at 11:14 pm
From werner schröter on Maulwurfplage auf der Ferrariwiese?
Go to comment2023/02/17 at 5:29 pm