Unten ist der Hohe Weg Blickrichtung St. Nikolaus Kirche und Innsteg im Hintergrund
Heute führt in der Bildmitte die Standseilbahn über den Inn – die breite Straße im Vordergrund mit den Personen ist mir unbekannt, da diese Gegend für mich als Amraser/Pradler feindliches Ausland war. Mit den St. Nikolauser Buben war nicht gut Kirschenessen.
Die „Stollenbrücke“, also den Notsteg zu den Luftschutzstollen an der linken Innseite haben Sie noch vergessen, Herr Schneider. Jetzt der Hans-Psenner-Steg. Den würde man heutzutage bei diesem Standort auch noch sehen.
Ihre Brille ist in Ordnung, Herr Roilo.
Offenbar weil die Nachricht nur im Moment war, wurden Telegrammdaten nicht immer bejahreszahlt bzw jahresbezahlt.
Beide stammen aus dem Sommer 1956. 195 stand schon da, der Postler hätte noch einen 6er dazumalen sollen.
Danke, Herr Hofinger, für die rasche Datierung, dies sogar an einem Sonntag!!
Übrigens: Beim Stempel hat man sich ebenso 1956 erspart! Allerdings: Auf dem oberen Formular hätte der Postler sogar noch vier Zahlen irgendwohin malen müssen!
Vielleicht weiß Frau Stepanek, wann bei der Post die „Jahreszahl-Anschreibepflicht“ eingeführt wurde!
„Schiache“ Erinnerungen an März / April 1945! Wir hatten keine Schule mehr, Fliegeralarme waren zur Mittagszeit zu erwarten! So marschierte ich schon am Vormittag zu den Heimgartlstollen und verbrachte die Zeit, bis es Ernst wurde, auf diesem Weg zur Villa Blanka!
Herzlichen Dank für Ihre Recherche.
Folglich wären wir mit dem gegenständlichen Bild entweder noch früher im Jahr 1947 und man sieht bloß die Pappeln nicht, oder wahrscheinlich doch später und man sieht darauf bloß den Tower nicht, wie Sie bereits bemerkten.
Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/eine-innsbrucker-familie-viii-wieder-am-flughafen/ hat Herr Roilo zwei sensationelle Photos vom Bau des Flughafens 1947 eingestellt. Das eine zeigt die Hangars und den Turm und die Pappelallee, und das alles aus dem Jahr 1947.
Der arme Mann übertrieb vermutlich ein wenig, wenn er „bey Tag, und Nacht, bey der rauhen zehrenden Ganwinden [sic] auf dem Stangen-Steig herumklettern musste.“
Trotzdem war die alte Zeit oft nur im Rückblick gut. Besonders diese offizielle Beamtenwillkür mutet heute seltsam an, und war – je nach Betrachtungsseite – nicht selten ungerecht. Vieles wurde tatsächlich besser, vieles – und das muss auch gesagt sein – aber auch nur anders.
Der gute Mann scheint ja gründlich in Vergessenheit geraten zu sein. Schade, habe nie von ihm oder seinen Werken gehört, was freilich auch nichts heißen mag. Romane der damaligen Zeit hab ich bisher zwar als schwulstig überladen empfunden, aber das wird ja nicht für alle zutreffen und überdies empfand man es damals sicher anders.
Kann es sein, daß die Aufnahme um 1900 entstanden ist?
Ich hab einwenig im Postkarten- und Fotoangebot bei den üblichen Onlinequellen nachgeschaut.
Das Hüttl ist ein Stück unterhalb des Oberen Nockhofs gestanden, später mit einer großen Hinweistafel zum Gasthaus Nockhof.
Es gibt auch eine Postkarte ´mit der Abbildung des „Nockhofkreuzes“, gelaufen 1919. Sie zeigt ein größeres, im üblich überdachten Stil Kruzifix, die Bäume rechts und links könnten aber die um 10 bis zwanzig Jahre älter gewordenen Bäumchen sein, die am Titelbild noch sehr jung waren. Womöglich hat man das schlichte alte Kreuz gegen ein neues getauscht.
Ja richtig. Ich gebs ja zu, die Fritz-Konzertstr hatte ich wohl falsch gelesen und daher woanders verortet. Wie heißt’s doch so schön: „Wer lesen kann ist klar im Vorteil“.
Danke für die Lösung – das hatte ich auch vermutet – wobei ich es fast nicht geglaubt hätte wenn man bedenkt wie es jetzt dort aussieht. Es hat sich schon sehr verändert.
EisenbaLeider gibt es das (Rand)grab am Wiltener Friedhof, Grabfeld E, südöstlich der Einsegnungskapelle, längst nicht mehr,
da standen alle Namen der gefallenen Söhne und der Mutter (Eltern), sowie der verbliebenen Tochter drauf – auch deren Leben war….. ja was?…. ein Frauenschicksal halt… bis sie, „entsorgt“ und erkrankt, bei ihrer alten Mutter Zuflucht fand … in d e m Eisenbahnerwohnblock, dem sie inst zu entfliehn gehofft hatte (als Älteste der 8 Kinder!)
Das Marterl, vielleicht auch nur ein Wegkreuz, hat eine interessante, eigentlich unübliche Form mit dem rund geschweiften Blechdachl anstelle der üblichen zwei geraden Bretter.
Weiß jemand zufällig, was aus diesem Kreuz geworden ist? Leider bin ich ausgerechnet da einwenig orientierungslos, obwohl mir die Gegend vertraut wäre. Damals stand auch noch der alte obere Nockhof, dessen Tenne Anfang der 70er abgebrannt ist. Der schöne Hof wurde dann nimmer aufgebaut. Vielleicht ist die Aufnahme auch von dort aufgenommen worden.
Die Rodelpartie war damals vielleicht nicht sooo gefährlich, die Sportleistungspflicht zu möglichst hohem Tempo war noch in den 50ern nicht so ausgeprägt. Da war Rodeln eher ein lustiges Geschlittel, und im Gegensatz zum Schifahren kein echter Sport, wie auch das Foto den Eindruck erweckt.
Ein sagenhaftes Foto! OIbwohl ich durch den charakteristischen Lichtmast auf der richtigen Spur war, habe ich die Erklärung von Herrn Hirsch gebraucht, um mich wirklich orientieren zu können. Vielen Dank!
Danke, Herr Pechlaner, für die Rehabilitierung der alten Frau Rieder! Auch wenn manches vielleiht ein wenig „verquer“ daherkam – es stand immer spürbar eine recht lebendige Erinnerung dahinter…
Von ihren Kindern hat sie mehrere Söhne im 2. Weltkrieg verloren (4?), sowie eineTochter, eine „Schönheit“, die sich mit +- 20 Jahren am Dachboden des 53-er Hauses erhängt hat….
Ja, Schicksale gab es…
Nochmals danke!
Oh je, das ist ja gar nicht vorstellbar, was die arme Frau durchmachen musste. So weit weg scheint es uns heute, auch wenn in Europa wieder ein Krieg tobt.
Das Bild beweist es gaaanz deutlich, Igls gehört keinesfalls zu Innsbruck.
Ich datiere das Foto etwas später. !948 standen die Pappeln noch, wie frühe Aufnahmen des Flughafens zeigen. Auch glaube ich, schon die Heiligjahr Siedlung erkennen zu können. Den Turm hat es zum Zeitpunkt der Aufnahme sicher schon gegeben, der schmale Bau ist aber auf dem Bild nicht zu erkennen.
Was ich auch noch entdeckt habe, und was ebenso sehr undeutlich im Bereich der heutigen Ausfahrt Innsbruck-Süd der A13 zu sehen ist, ist der Sonnenburghügel , den man für die Brennerautobahn abgetragen hat.
Eine schöne Geschichte die Sie uns von Ihrem klugen Sohn erzählen. Er liegt damit ja auch goldrichtig, und das in vieler Hinsicht. Die tolle Aufnahme wird übrigens wohl aus 1928 stammen. Das Rollfeld im Westen noch ganz neu und ohne Tower. Auch die Bäume der Kranebitter Allee fehlen. Wie man hier mal las, wurde aus Not kurz nach dem Krieg daraus Brennholz.
Man steht nahe des Uhrturms gegenüber dem abgerissenen Hotel Tyrol,, die Haller rumpelt gleich die Bruneckerstraße hinunter, Und schon wieder muß ich Frau Stepanek rechtgeben, das IST ein Drehstuhl, was da auf der Plattform heraushängt. Man braucht das bild nur umdrehen.
Liebe Frau Stepanek, ich stimme Ihnen zu, wenn man den Neubau als Fritz-Konzertstr. 4 ansieht, die Konifere nicht als „ihre“, sondern als einen der vom roten AZWhaus verschlungenen Bäume, das weiße Haus im Hintergrund als das ehemalige ÖAMTC Haus in der Tschamlerstraße und ganz hinten das Köllensbergerhaus als einzigen Altbau annimmt.
Aber das hat jetzt garantiert schon wieder wer anderer geschrieben :-)…
Grad deswegen hab ich an die Gegend gedacht, die Konzertbrücke hat man fast ausschließlich wegen der STraßenbahn gebaut.
Als Stnadplatz sehe ich das damalige Wegele von der Konzertbrücke hinunter auf welchem man zur Rückseite des Haymon kommt.
.
…und ich bin so frech, die ganze Angelegenheit nach Wilten zu verorten: Abhang von der Fritz-Konzert-Straße nach Osten.Begründung: Sowohl die Konifere, als auch das „Betonhaus“ standen, bezw. stehen, am nahen „Nordufer“ des Südrings.
Ich glaube, die Aufnahme entstand auf dem Rodelhügel zwischen Amthorstraße und Egerdachstraße. Wir nannten ihn Dotterbichl. Hier in diesem Forum habe ich erst erfahren, dass er eigentlich Dodlbichl (nach dem gleichnamigen Bauernhof) hieß.
Ich schreib jetzt solange, daß man im Hintergrund die Allee vom Schloß Mentlberg zur Völser Straße sieht, bis es stimmt. Ganz hinten der Schornstein des Ziegelstadels.
Das ist der kleine beschrankte Bahnübergang im Sieglanger, der die Häuser der Weingartner Straße mit denen des Klosterangers verbindet. Der Schranken wurde vom Bahnwärter an der Abzweigung der Straße nach Völs nahe der C-Endstation fernbedient (mechanisch!). Ich kann mich noch gut an das Läutwerk erinnern, welches man an einem ruhigen Sonntagmorgen bis zur Mandelsbergerstraße hören konnte.
Das dürfte ganz im westlichen Stadtteil Sieglanger sein. Man erkennt den Beginn der jetzigen Weingartnerstraße mit den kleinen Siedlungshäuschen.
Im Hintergrund die Verbindungsstraße nach Völs vorbei am Ziegelstadel.
Die „Weinstube“ wurde von meinen Urgroßeltern Robert Kapeller aus Ried und Maria Peslatz aus Val Badia betrieben. Nach dem frühen Tod meines Urgroßvaters an Speiseröhrenkrebs führte meine Urgroßmutter das Lokal mit ihrem zweiten Ehemann Passamani weiter. Sie wohnte im 2. Stock des Hauses, wo ich sie als Kind manchmal besuchte. Sie überlebte beide Ehemänner und starb 92-jährig im Altersheim.
Was einen „echten“ Pradler an der neuen Brücke noch immer stört, ist die Versetzung (der Diebstahl) des hl Nepomuk, der zuerst auf Pradler Seite mit dem Rücken zur Fliessrichtung (so hält er das Hochwasser ab) stand und jetzt mit verkehrt herum auf der Kohlstatt Seite seinen Platz gefunden hat…
Dieser Link wird zwar 5 Kommentare weiter im Archiv verschwinden, aber ich habe eine alte Albumenfotografie, die von der Weiherburg die gegenüberliegende Seite zeigt. Natürlich nirgends ein Westbahnhof, die Landmarken Glasfabrik und Westfriedhof allein auf weiter Flur, aber hinten sieht man eine nach Westen ansteigende Geländestufe Richtung Husslhof, den man ganz rechts erblicken kann. Die ungefähre Lage der Schanze nehme ich auf Grund des Titelbildes und der erwähnten Vergleiche mit einer anderen Fotografie an der Stelle der beiden Einbuchtungen (die „Talelen“ auf dem 40er Luftbild) vor dem rechts anschließenden, bis ins Tal reichenden Waldstücks an.
Nebenbei sieht man im Wiltenberger Wald drei der alten Vogelhütten hervor schauen: Links die Geisterhütte, darüber der Jehlehof und rechts auf fast gleicher Höhe die Raggl- oder Fischerhütte.
Höttinger Auffahrt, von den abgebildeten Häusern steht (so) nur noch hinten das (auch stark umgebaute) Haus Sonnenstr. 5; ganz vorne ist heute Höttinger Auffahrt 5
Dieses wunderbare Porträt von Erzherzog Sigismund war früher im Schloss Ambras und befindet sich heute im Belvedere in Wien. Auf dem Wams des Erzherzogs ist als ganz besonderes Detail eine Fliege dargestellt worden, eventuell war das Insekt als Symbol für die Vergänglichkeit oder als malerisches Tromp-l´oeil gedacht.
Das war vor den 80er Jahren tatsächlich noch eine Seltenheit, man drehte sich um. Junge Papis, denen die Meinung der Leute herzlich egal war gab es aber immer schon. Allerdings wurden auch Muttis die ihre Kinder stillten noch beschimpft, auch wenn es unter’m Mantel war. Meist von älteren Menschen. Vieles wurde tatsächlich besser.
Ich danke Ihnen, Herr Rettenbacher, sehr für diesen Beitrag. Gerade in dieser Zeit war ich sehr selten in Innsbruck, somit konnte ich den ganzen Neubau unserer Pradler Brücke nicht mitverfolgen
Schüttelns ruhig weiter, Herr Sebastian, heutzutage ist ja alles viel, viel besser. Aber wenigstens kann ich feststellen, dass es (sonst passive) Leser dieses Blogs gibt, die alles genauestens durchlesen und das Wichtigste herauspicken!
ich habe gerade gecheckt, die Rotarier wurden 1905 gegründet, die Lions 1917, somit ist der Vincenz Verein als soziale Institution deutlich älter (Paris 1833), auch wenn man damals in Innsbruck auf Studenten fixiert war, heute für Alle die Hilfe benötigen.
Wieder einmal eine meiner berüchtigten Bildmontagen:
https://postimg.cc/CBHsmgjz
Der Standort der unterlegten alten Aufnahme ist etwas östlich vom Husslhof, vermutlich auf dem Andreas Hofer Weg zu suchen. Wie die Perspektive an der Mauer des Bahngebäudes (Stellwerk?) und des kleineren häuschens rechts davon zeigt, war die Sprungschanze noch einmal ein kleines Stück weiter östlich. Vorsichtig geschätzt 250 m östlich, maximal 300 m.
Vielleicht Breitengrad 47,25225
Längengrad 11,382878
Zu den atmosphärischen Bedingungen: Es herrschte, wie die niedergedrückte Dreckluft vermuten läßt, eine Inversionslage, sodaß es in der Höhe wesentlich wärmer gewesen ist und den Falkner ausapern hat lassen. Allerdings liegt der Schnee im Tal nur mehr auf den Naturflächen, auf den Hausdächern ist er auch schon verschwunden. Das genannte Februardatum paßt recht gut, finde ich.
Vielen Dank für die Montage. Ich habe zufälligerweise dasselbe Bild im Archiv verwendet um mich ein wenig zu orientieren und kann Ihrer Einschätzung nur zustimmen.
Was die Frage des Datums betrifft klinge Ihre und jene von Herrn Auer sehr plausibel. Ohne dass wir das Bild mit absoluter Sicherheit datieren können, kann man wohl festhalten, dass wir wohl einen guten Blick in zeitlicher Nähe zur Eröffnung der Schanze erhalten.
Ihre Bildmontage ist hochinteressant. Herzlichen Dank dafür. Das neuere Bild müsste so um 1920 entstanden sein. Die Häuser östlich an der Dr. Ing. Riehl Strasse stehen bereits, jene westlich davon noch nicht. Auch der Elektrifizierungs Fortschritt der Bahn würde dazu passen.
Gemeint ist natürlich 250 – 300 Meter östlich des Husslhofs. Auf dem 1940er Luftbild sind in dieser Gegen zwei kleine Talelen, die als natürlicher Auslauf gedient haben könnten.
Ja genau! Das Radiogeschäft!
Ich bekam als Teenager zu Weihnachten von meinen Eltern einen Radio mit Kassettenfunktion.
Leider hatte er bei Inbetriebnahme ein Rauschen im Hintergrund und so ging ich etwas enttäuscht in dieses Radiogeschäft, aber der Radio wurde mir freundlicherweise ohne Probleme ausgetauscht.
Das weiss ich noch…
Danke Hr. Morscher, dass durch diese Bilder meine Kindheit wieder in Erinnerung gerufen wird. Freue mich schon wieder auf die nächsten Bilder.
Im Text steht: „Nach dem Tod seines Onkels, Heinrichs IV. von Görz, kam nun auch Kärnten und Krain in habsburgischen Besitz.“
Korrigieren Sie mich, wenn ich mich irre, aber hier dürfte ein Versehen vorliegen: Es war nämlich nicht Heinrich IV. von Görz, sondern Heinrich VI. von Kärnten. Dessen Tochter war die berühmte Margarethe Maultasch, somit eine Cousine des auf dem Foto dargestellten Albrecht.
vielen Dank für Ihren Kommentar, bitte entschuldigen Sie meine späte Antwort, ich hatte ihn anfänglich übersehen. Heinrich IV. war sowohl Graf von Görz als auch Herzog von Kärnten, aber Sie haben recht, die Nummer IV bezieht sich auf ihn als Herzog von Kärnten
Der Oberwagen des Triebwagens Nr.50 schaut hier ziemlich neu aus – so kommt es mir zumindest vor. Generalüberholt? Laut „dem“ Kreutz kann man aus der Tabelle auf Seite 289 entnehmen: Der Tw. 50 aus dem Jahre 1909 wurde 1949 ausgeschieden, dafür wurde der 43er aus dem Jahre 1905 umgebaut (??) und mit 50 bezeichnet Dieser „neue“ Tw. 50 wiederum wurde 1957 aus dem Betrieb genommen, nur das Untergestell wurde für Tw. 52 weiterverwendet.
…..womit wir die wunderschöne Geschichte der Frau Rieder (wie alle Sagen, Legenden und Märchen!) auf den einen wahren Kern reduzieren können:
„DER KAISER WAR IN INNSBRUCK!“
Und der Westbahnhof? Und dessen Eröffnung? D a s wird wohl eine ganz andere Geschichte sein…..
Die Eröffnung des Westbahnhofes ging wohl Ende 1906 über die Bühne. Die Innsbrucker Nachrichten schreiben am 6.April 1906, dass ‚heute‘ im Boten von Tirol die Ausschreibung erfolgte. Besonders erstaunt mich, dass die Ausschreibung davon ausgeht, die Arbeiten bereits am 15.September des selben Jahres abzuschließen. Es dauerte dann doch bis 1907.
Gut möglich dass der Kaiser zu Eröffnung des ‚Staatsbahnhofs‘ anreiste, und Frau Rieder mit ihrer präzisen Schilderung gar nicht so Unrecht hatte. Was machen da 2 Jahre auf oder ab schon aus?
Die Karte ist 1838 im Verlag Johann Gross erschienen, woraus sich auch die Datierung ergeben dürfte. Als Kupferstecher des Planes wird Karl Schleich genannt.
Im „Boten von Tyrol“ findet sich am 2. August 1838 folgende Aufschluss gebende Annonce:
„Bei Johann Gross, Kunst- und Musikalienhändler in Innsbruck,
Stadtplatz Nr. 6, ist erschienen:
(Die Preise sind in Conventions- Münze).
Plan der Provinzial Hauptstadt Innsbruck und ihrer nächsten
Umgebung. Mit einer Ansicht der Stadt und 16 Randansichten geziert. In Kupfer gestochen von Karl Schleich. Nebst topographisch-statistischen Notizen in deutscher und französischer Sprache. Plakatformat 1 fl. 30 kr.“
Das Tableau mit den 16 Randansichten war also um 1 Gulden 30 Kreuzer erhältlich, der Plan ohne die Randansichten wird als Version für schmalere Geldbeutel um einiges billiger gewesen sein.
Zwischendurch ein großes Danke an die hier aktive Fachgruppe Bild- und Planbesprechung mit Faktensammlung, die immer wieder dort einspringt, wo wir selber nicht weitergekommen sind!
Eindeutig Wilhelm-Greil-Straße Nr. 15.
Das Haus mit dem Apotheke-Schild war damals das Haus der Bundesländer-Versicherung (Eckhaus Bozner Platz 7) heute Uniqa.
Die 2 abgebildeten Garagen gibt es heute noch im Innenhof des Hauses Bozner Platz 7 (Hoffenster der dortigen Apotheke)
Der Bauplatz wurde dann mit dem Alpenvereins-Haus Wilhelm-Greil-Straße 15 bebaut (Baubeginn Anfang der 60er Jahre).
Damals fuhr man rechts von dem Obst u. Süßigkeitenstanderl in den Hof der Menardi-Garage (Innenhof des Hauses Wilhelm-Greil-Straße 17).
From Schneider Erwin on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 20
Go to comment2023/01/15 at 3:36 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 20
Go to comment2023/01/15 at 6:43 pm
From Manfred Roilo on Telegramm für Pine
Go to comment2023/01/15 at 2:41 pm
From Niko Hofinger on Telegramm für Pine
Go to comment2023/01/15 at 3:11 pm
From Manfred Roilo on Telegramm für Pine
Go to comment2023/01/15 at 7:55 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 20
Go to comment2023/01/15 at 2:33 pm
From Hans Pechlaner on Irland und Igls
Go to comment2023/01/15 at 2:01 pm
From Karl Hirsch on Irland und Igls
Go to comment2023/01/15 at 10:44 am
From Hans Pechlaner on Teuerungszuschlag anno 1817
Go to comment2023/01/15 at 10:16 am
From Hans Pechlaner on Der Fluch des Goldes
Go to comment2023/01/15 at 9:22 am
From Karl Hirsch on Rodelschlange
Go to comment2023/01/15 at 9:13 am
From Hans Pechlaner on Ist der Hügel auch noch so klein …
Go to comment2023/01/15 at 12:10 am
From Rudi on Wer kommt mit mir zum Würstelstand? Teil XIII
Go to comment2023/01/14 at 6:53 pm
From Christian Herbst on Wer kommt mit mir zum Würstelstand? Teil XIII
Go to comment2023/01/20 at 9:27 am
From Henriette Stepanek on Festliche Beleuchtung (II.)
Go to comment2023/01/14 at 11:04 am
From Karl Hirsch on Rodelschlange
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From Robert Engelbrecht on Auf den zweiten Blick III
Go to comment2023/01/14 at 12:37 am
From Hans Pechlaner on Rodelschlange
Go to comment2023/01/13 at 10:58 pm
From Henriette Stepanek on Festliche Beleuchtung (II.)
Go to comment2023/01/13 at 6:00 pm
From Hans Pechlaner on Festliche Beleuchtung (II.)
Go to comment2023/01/13 at 10:52 pm
From Karl Hirsch on Irland und Igls
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From Josef Auer on Irland und Igls
Go to comment2023/01/13 at 3:43 pm
From Hans Pechlaner on Irland und Igls
Go to comment2023/01/13 at 3:05 pm
From Hans Pechlaner on Irland und Igls
Go to comment2023/01/13 at 2:59 pm
From Karl Hirsch on Auf den zweiten Blick III
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From Karl Hirsch on Ist der Hügel auch noch so klein …
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From Manfred Roilo on Ist der Hügel auch noch so klein …
Go to comment2023/01/15 at 8:57 am
From Hans Pechlaner on Ist der Hügel auch noch so klein …
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From Karl Hirsch on Ist der Hügel auch noch so klein …
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From Henriette Stepanek on Ist der Hügel auch noch so klein …
Go to comment2023/01/13 at 11:33 am
From Ingrid Stolz on Ist der Hügel auch noch so klein …
Go to comment2023/01/13 at 11:24 am
From Henriette Stepanek on Auf den zweiten Blick III
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From Klaus Fischler on Auf den zweiten Blick III
Go to comment2023/01/13 at 8:04 am
From Manfred Roilo on Auf den zweiten Blick III
Go to comment2023/01/13 at 7:11 am
From Manfred Roilo on Auf den zweiten Blick III
Go to comment2023/01/13 at 7:53 am
From Manfred Roilo on Auf den zweiten Blick III
Go to comment2023/01/13 at 7:03 am
From Josef Auer on Es fährt wieder kein Zug
Go to comment2023/01/12 at 6:51 pm
From Josef Auer on Es fährt wieder kein Zug
Go to comment2023/01/12 at 6:46 pm
From Karl Hirsch on Es fährt wieder kein Zug
Go to comment2023/01/12 at 5:40 pm
From Tobias Rettenbacher on Es fährt wieder kein Zug
Go to comment2023/01/13 at 8:57 am
From Karl Hirsch on Es fährt wieder kein Zug
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From Günter Knapp on Es fährt wieder kein Zug
Go to comment2023/01/12 at 5:24 pm
From Tobias Rettenbacher on Es fährt wieder kein Zug
Go to comment2023/01/13 at 8:57 am
From Gerda Kapeller on Am Ende der Straße
Go to comment2023/01/12 at 2:33 pm
From Vinzenz Theiss on Über Sill Brücken musst du gehen
Go to comment2023/01/12 at 12:51 pm
From Karl Hirsch on Schon wieder!
Go to comment2023/01/12 at 10:28 am
From Karl Hirsch on Innsbruck meets America (Teil II)
Go to comment2023/01/12 at 10:03 am
From Hans Pechlaner on Innsbruck meets America (Teil II)
Go to comment2023/01/12 at 4:51 pm
From Matthias Pokorny on Mit Kurt Reuter 1955 durch Innsbruck VIII
Go to comment2023/01/11 at 10:16 pm
From Matthias Pokorny on Mit Kurt Reuter 1955 durch Innsbruck VIII
Go to comment2023/01/11 at 10:17 pm
From Josef Auer on Die Plattnerkunst in Innsbruck (I.)
Go to comment2023/01/11 at 8:38 pm
From Markus Unterholzner on Brandgefährlich
Go to comment2023/01/11 at 2:29 pm
From Matthias Egger on Brandgefährlich
Go to comment2023/01/11 at 7:12 pm
From Hans Pechlaner on Über Sill Brücken musst du gehen
Go to comment2023/01/11 at 1:54 pm
From Manfred Roilo on Über Sill Brücken musst du gehen
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From Sebastian on Über Sill Brücken musst du gehen
Go to comment2023/01/11 at 10:37 am
From Manfred Roilo on Über Sill Brücken musst du gehen
Go to comment2023/01/11 at 1:10 pm
From Markus Unterholzner on Vincenz-Verein
Go to comment2023/01/11 at 9:27 am
From Karl Hirsch on Schon wieder!
Go to comment2023/01/11 at 9:26 am
From Christof Aichner on Schon wieder!
Go to comment2023/01/12 at 8:42 am
From Hans Pechlaner on Schon wieder!
Go to comment2023/01/11 at 3:05 pm
From Karl Hirsch on Schon wieder!
Go to comment2023/01/11 at 9:55 am
From Daniela Caccavo on Gewerbezentrum
Go to comment2023/01/11 at 9:22 am
From Josef Auer on Die Schwarzen Mander (XXIII.)
Go to comment2023/01/11 at 9:18 am
From Pascal Wirth on Die Schwarzen Mander (XXIII.)
Go to comment2023/01/20 at 3:46 pm
From Manfred Roilo on Auf den zweiten Blick II
Go to comment2023/01/10 at 10:11 pm
From Karl Hirsch on Gewerbezentrum
Go to comment2023/01/10 at 9:46 pm
From Henriette Stepanek on Festliche Beleuchtung (II.)
Go to comment2023/01/10 at 9:31 pm
From Hans Pechlaner on Festliche Beleuchtung (II.)
Go to comment2023/01/13 at 2:38 pm
From Josef Auer on Vom Gratzennatz in die Saugasse
Go to comment2023/01/10 at 5:30 pm
From Niko Hofinger on Vom Gratzennatz in die Saugasse
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From Haselwanter Armin on Knapp vor Baubeginn
Go to comment2023/01/10 at 2:11 pm
From Manfred Roilo on Knapp vor Baubeginn
Go to comment2023/01/10 at 5:50 pm