Eine sehr spannende Ansichtskarte! Im Architekturmuseum der Technischen Universität München findet sich interessanterweise ein Originalplan des betreffenden Speisesaals:
https://www.europeana.eu/de/item/2048436/item_HBBKCUNTG4WXMVQV3VU2SHAYCJC4SPUN
Wer war nun gestern das Schreckgespenst – siehe ersten Eintrag?
Als ich das Bild sah, war für mich klar: Alte „Gasfabrik“, alter Gaskessel, dahinter die Häuser der Amraserstraße, rechts etwas von der Rhombergfabrik, Fundamente, dazu noch eine Verzerrung durch das verwendete Objektiv – das kann nur der Beginn des Aufbaues des neuen großen Gaskessels sein. Warum soll das nicht groß gefeiert werden? Das Kruzifix übersah ich, vom würdigen „Herrn in Weiß“ las ich erst danach (es war der damalige Abt von Wilten).
Das Schreckgespenst war also der Gaskessel. Warum habe ich (und auch Herr Stepanek) schon an anderer Stelle kundgetan.
Mir liegt es noch heute schwer im Magen, dass ich ‚meine‘ Kirche als Schreckgespenst bezeichnet habe! Immerhin feierte ich hier meine Erstkommunion, wurde hier gefirmt, durfte mit der damaligen Pfarrschwester den Altar schmücken, mit dem Messner Herrn Strickner die Sakristei aufräumen und hier die Heiligenfiguren meines Onkels, des Bildhauers Franz Roilo, bewundern und sogar bis zu den Glocken kam ich hinauf. Unser musikalischer Kooperator, Herr Benedikt Sauer, nahm mich mit auf die Orgel, ich war hier wie daheim – nur als es dann einmal hieß, ich soll ministrieren, bin ich geflüchtet und nur mehr normal zur Messe gegangen (bzw. habe gehen müssen).
Nach der Messe stritten wir uns Buben immer, wer auf dem Löwen beim Eingang hinaufklettern und auf ihm reiten kann. Es wären ja eigentlich zwei gewesen, aber für uns kam nur der rechte Löwe in Frage – eh klar, nur die Männerseite! Damals gab es noch den Mittelgang durch die ganze Kirche und es herrschte strengste Geschlechtertrennung!
Interessanter Einblick in den Start eines Kirchenbaus. Zuerst einmal die Säulenfundamente (-basen). Im Nachhinein betrachtet vollkommen logisch, einen Pfeiler stellt man nicht wie einen Christbaum auf den Fußboden. Und eine bessere geometrische Schablone für den ganzen Bau gibts nicht. Aber ich mußte es erst einmal gesehen haben.
In den Innsbrucker Nachrichten findet sich am 6. Oktober 1905 ein interessanter Bericht, in welchem die Grundsteinlegung der neuen Pradler Kirche angekündigt wird. Weiters finden sich detaillierte Informationen zur jahrzehntelangen Vorgeschichte dieses Kirchenneubaus:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19051006&query=%22pradl+grundstein%22~10&ref=anno-search&seite=6
Ich empfehle auch https://www.pfarre-pradl.at/geschichte/ mit zahlreichen weiteren interessanten Artikeln, Bildern und Downloads zum Pradler Kirchenbau und zur Pfarre Pradl überhaupt (z.B. Dissertation von D.Sebastian Huber OPraem)
Allerdings hatte ich mit diesem Gebäude auch nicht immer die größte Freude. Es war ja nicht so fein, wenn man am Sonntag zur 6 Uhr Frühmesse geschickt wurde, nur dass man danach Schifahren gehen durfte!
Auweh – jetzt war ich etwas daneben. Wie kann ich das wieder gut machen. Ich meinte natürlich nicht dieses wachsende Bauwerk, das Schreckgespenst wäre weiter westlich.
Die von Schönherr erwähnte Aufnahme vom Eisenbahndamm wurde von der Unterführung „Richard Berger Str“ gemacht. Hier konnte man bis vor wenigen Jahren noch den Originalen Durchlass der Transportbahn der Firma Ziegelei Mayr sehen. Ein letztes Foto von mir entstand im dunklen Gang, wobei noch das Ziegelgewölbe erkennbar ist. Heute ist er komfortabel und hell, aber eben kein historisches Gewölbe mehr. Die Bahn führte geradlinig von der Ziegelei zum Durchlass und dann bis unter den Arzler Hügel.
Die Aufnahme muss vor 1927, eher sogar 1924, entstanden sein. Es gibt noch keine Bautätigkeit am südl. Ende der Duilestrasse für das Umspannwerk Wilten. Am süd-westlichen Kopf des Westbahnhofes dürften Bautätigkeiten für die neuen Werkstatthallen der elektrifizierten Arlbergbahn entstehen.
Ich weiß jedenfalls sicher, daß ich 1968 noch dort in einem als sehr gut bewerteten Restaurant zu Abend gegessen habe. Die Autobahn war jedoch ein schlechter Nachbar. Auf einmal konnten die Reisenden spielend an einem Tag von D nach I fahren. Zu Bundesstraßenzeiten übernachtete man oft zwischendurch in irgendeiner sich am Weg anbietenden Übernachtungsmögichkeit. Die auf dem Sonnenburgerhof folgenden Gasthöfe Gärberbach, Stephansbrücke , Neue Post bei Schönberg, GH Gschleirs und dann die Gasthofserien in Matrei, Steinach und Gries boten ihre Zimmer an. Dazu noch eine Anzahl privater Zimmervermieter, die sich unvergesslich als „camera libera“ jenseits der Grenze bis zum Meer fortsetzten.
Der von Arenas angesprochene dunkle Punkt der Geschichte des Sonnenburgerhofs ist mir neu.
Irgendwie kommt mir das Bild wieder einmal bekannt vor. Einmal im Lager nachschauen. Ich erinnere mich dunkel, die Aufnahme wurde von einem Ballon aus gemacht, der in der Folge über den Brenner bis weit nach Südtirol geFAHREN ist ;-).
Und richtig, vom Dopolavoro keine Spur, nur eine grüne Wiese. Zum Mandelsbergerblock sieht man gerade nicht mehr, nur zum Lagerplatz am Ende der Innerkoflerstraße.
Zumal in der Speckbacherstraße 31 keine Baustelle zu erkennen ist, dürfte das Bild wohl spätestens 1927 aufgenommen worden sein, man vergleiche dieses Rätselbild:
Vielleicht hilft dieser Zeitungsartikel aus den Innsbrucker Nachrichten vom 17. Juni 1927 bei der Datierung:
„Lebhafte Bautätigkeit in Wilten-West. Heuer
herrscht auch in Wilten-West einmal eine erhöhte
Bautätigkeit. In der Nähe der Mandelsbergerstraße
ersteht der neue städtische Wohnhäuserblock, an dessen
Erbauung die Bau-Firmen Ing. Cantoni, A. Fritz, Griss-
emann und Walch sowie Schmid-Negrelli beteiligt
sind. Ferner wird dort schon seit Wochen an der Anl-
age der städt. Kanalisierung gearbeitet. Emsige Bau-
tätigkeit herrscht noch immer im Friedhof und in der
Völserstraße geht ein Villenneubau des Baumeisters
Retter der Vollendung entgegen. In der Speckbacher-
straße arbeitet, wie schon berichtet, die Fa. Meinong
an dem Neubau der Personalhäuser der ital. Staats-
bahnen.“
Es ist das Haus Speckbacherstraße 31(-33). Dort haben die italienischen Bahnangestellten/Eisenbahner, die in Innsbruck am HBF gearbeitet haben, gewohnt.
Dopo Lavoro wegen der Gaststätte, die im Parterre Speckbacherstraße 31 untergebracht war.
Äh – ich weiß nicht- da hatte wohl eher die Gaststätte den Namen vom Haus bekommen als das Haus von
der Gaststätte!
„Dopo lavoro“ war möglicherweise eine Freizeit-(und Bildungs-)Einrichtung. Hier konnte sich mein Nonno italienischsprachige Bücher ausleihen – den „Grafen von Monte Christo“ auf italienisch hat er geradezu verschlungen…
Er wäre anscheinend ein guter Schüler gewesen – daheim – in Cembra – sodaß er sogar während des Schulunterrichts beim Lehrer vom Pfarrer kurz vor die Türe hinausgerufen worden sei, ob er nicht vielleicht – eine Schule mit Internat – und dann Priester..und er solle einmal die Mama fragen.
Aber sie sagte: „Das geht nicht! Du bist der einzige, der uns geblieben ist! Du mußt ja einmal für uns
sorgen, wenn wir alt sind und nicht mehr arbeiten können!“
Auch gesellige Veranstaltungen hat es vom Dopolavoro aus gegeben, sowie die Vermittlung der Kinder an die jährliche „Ferienkolonie“ am Meer, Unterbringung in den Schulen, die während der Ferien leer standen. Und – natürlich – Ende der 20-er Jahre – am Morgen „Saluto alla bandiera“
Die meisten der aus Innsbruck stammenden Kinder konnten kein Wort italienischg mehr – „aber nach einer Woche konnten sie alle sagen: Prego, Signorina! – un pezzo di pane….
Ja, das Dopolavoro als Einrichtung war die zuständige – oder sagen wir „die Anlauf-„Stelle für jene italienischsprachigen Alt-Österreicher, die nach dem ersten Weltkrieg plötzlich keine österreichischen, sondern italienische Staatsbürger geworden waren – automatisch und ungefragt! – und die sich ja die österreichische Staatsbürgerschaft kaufen hätten können – was ungefähr das Jahreseinkommen eines Arbeiters gekostet hätte. Also „für unsereins“ chancenlos…
Also: Gasthaus ist benannt nach der Freizeiteinrichtung im Hause – und nicht, wie nach dem 2. Weltkrieg vermutet, das Haus nach dem Gasthaus – tät ich einmal sagen.
🙂 ich hatte noch immer Zweifel, aber mit diesen Photovergleichen ist es nun klar – Danke!
Interessant, dass die Rustica eine Rekonstruktion von etwas zu sein scheint, was ursrpünglich gar nicht da war.
Danke für den Link. Die Gegend war damals noch ein Idyll.
Heute noch bestehend sind Teile des Tores sowie der einsame Gedenkstein im kleinen Park, der an den Tiroler Fliegerpionier Raoul Stoisavljevic erinnert.
Lange Zeit gab es auch noch nach dem Abriss des Hotels einen Tennisplatz (schon wieder 😉 ), einstmals für das mondäne Flughafenpublikum.
Im Dokument http://othes.univie.ac.at/56028/1/59217.pdf steht auf Seite 100 “ Bei der Sanierung des Turmkreuzes
der Hofkirche in Innsbruck 1981 wurde ein zuletzt 1690 verborgenes Depot geöffnet.
In der Turmkugel wurden neben diversen Gegenständen und Pergamentblättern
14 Medaillen gefunden, die verschiedene Heiligen- und Gnadenbilder zeigen.“
Ein Vergleich mit diversen reichlich vorhandenen Fotografien läßt die Identifizierung des Arbeitsplatzes mit der Turmspitze der Hofkirche m.M. als sicher erscheinen.
könnte die Kirchturmspitze von der Franziskanerkirche sein (Hof- oder Schwarz-Mander-Kirche),-
sollte dies zutreffen ev. zu 450 Jahrfeier Kaiser Maxl (1969), oder 150 Jahr Bergiselschlacht 1959,
bezüglich Kleidung der Dachspengler eher ersters
Danke für den Link. Die Gegend war damals noch ein Idyll.
Heute noch bestehend sind Teile des Tores sowie der einsame Gedenkstein im kleinen Park, der an den Tiroler Fliegerpionier Raoul Stoisavljevic erinnert.
Lange Zeit gab es auch noch nach dem Abriss des Hotels einen Tennisplatz (schon wieder 😉 ), einstmals für das mondäne Flughafenpublikum.
Am 23. August 1882 erscheint in den Innsbrucker Nachrichten der Bericht über die feierliche Abholung der Feuerspritze. Darin heißt es:
„Unter Pöllerschüssen wurde dann die schöne preisgekrönte Spritze wieder in die Gemeinde geführt. Möge sie dort lange ruhen und außer den Proben niemals zur Verwendung kommen.“
Bereits am 25. August desselben Jahres veröffentlicht die Feurwehr Hötting voll des Lobes eine öffentliche Danksagung in den Innsbrucker Nachrichten:
„Die neue Fahrspritze aus der Fabrik des Herrn Johann Grassmair in
Wilten, welche die freiwillige Feuerwehr Hötting im heurigen Frühjahre an-
geschafft hat, wurde bei mehreren Uebungen sowohl in theoretischer als auch
in praktischer Hinsicht einer strengen Prüfung unterzogen, wobei sich heraus-
stellte, dass der Fabrikant seinen contractlichen Verpflichtungen nicht nur voll
kommen nachgekommen, sondern dieselben noch in vielen Stücken übertroffen
hat. Die Spritze hat senkrecht stehende, 150 Millimeter weite Cylinder, unge-
mein leicht zugängliche Ventile und Saugwechsel Vorrichtung und zeichnet sich
überhaupt durch äußerst zweckmäßige Construction, durch elegante, leichte und
doch solide Bauart vortheilhaft vor manchen anderen Erzeugnissen dieser Art
aus. Sie erreicht eine Saugdöhe von 7 Meter, liefert per Minute 530 Liter
Wasser, und mit 16 Mann Druckkraft wurde der Wasserstrahl in horizontaler
Richtung 40 Meter weit getrieben. Mit Fug und Recht hat daher die Preis-
jury für Löschgeräthe und Ausrüstungsgegenstände beim Feuerwehrfeste in
Innsbruck am 18. ds. der Firma Joh. Grassmair für die Herstellung dieser
Spritze die silberne Medaille zuerkannt. Indem wir nun diese Thatsache freudig
constatieren, erachten wir es als eine angenehme Pflicht, dem Herrn Joh.
Grasmair für de Herstellung dieser Maschine unsere volle Anerkennung und
unseren verbindlichsten Dank öffentlich auszudrücken uud unseren Feuerwehr-
Kameraden wärmslens zu empfehlen, dass sie sich bei Bedarf solcher Maschinen
an diese vaterländische Firma wenden mögen.
Hötting, 25. August 1882.
Die freiwillige Feuerwehr Hötting.“
vielen Dank für diese ergänzenden Hinweise! Eine offene Frage ist bislang noch, wie lange diese Spritze im Dienst stand. Die Aufnahme ist leider undatiert, dürfte aber in den 1930er-Jahren (möglicherweise 1933 im Rahmen des Jubiläums der FF Amras) entstanden sein…
Laut dem Artikel „60 Jahre Feuerwehr Hötting“ im Tiroler Anzeiger vom 8. Juni 1934 wurde die Grassmayr´sche Feuerspritze mindestens bis 1934 verwendet. Weil das alte Gerätehaus zu klein war, musste für diese Feuerspritze 1883/84 sogar ein neues Spritzenmagazin errichtet werden.
Der Artikel „60 Jahre Feuerwehr Hötting“ ist auf Grund seiner historischen Details bestimmt von allgemeinem Interesse:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19340608&query=%22h%c3%b6tting+feuerwehr%22~10&ref=anno-search&seite=6
Sehr interessante Quelle! Über diese Feuerspritze haben die Innsbrucker Nachrichten am 21. April 1882 berichtet:
„Neue Feuerspritze für die Feuerwehr in Hötting. Gestern wurde die
von der Firma Graßmahr in Wilten hergestellte neue Feuerspritze der freiw.
Feuerwehr in Hötting der ersten Probe unterzogen. Die Leistung derselben er-
regte allgemeine Bewunderung. Ein Wasserstrahl von der Stärke eines Mannes-
armes reichte bis nahe an den Gibel des neuen Schulhauses, nachdem das
Wasser vorerst die Strecke von über 100 Meter im Schlauche zurückgelegt
hatte. Wenn auch die Herstellungskosten dieser Spritze sich höher stellen, als
wenn eine solche in einer Fabrik bestellt worden wäre, so kann jeder sich der
vollen Ueberzeugung hingeben, dass dieselbe vorkommenden Falles auch ihren
Zweck vollständig erfüllen wird.“
Der Sohn des Gründers, Leopold Rauch, war von der modernen Technik begeistert. Auf der Weltausstellung in London sah er, dass es möglich ist, elektrische Energie über weite Entfernungen mit einem Starkstromkabel zu übertragen. 1888 ließ er mehrere hundert Meter von der Mühle entfernt ein Kraftwerk errichten, das den Betrieb mit Strom versorgte. So entstand die erste elektrische Kraftübertragung in Tirol. Das Elektrizitätswerk ist heute noch in Betrieb. @r
Die Datierung dieses Bildes ist leider fehlerhaft. Das Bild stammt nicht von ca. 1920, sondern von ca. 1868! Das sogenannte „Lewenegg´sche Haus“ in der Maria-Theresien-Straße 41 wurde laut dem Artikel „Die Neustadt – Ein Beitrag zur Geschichte der Stadtteile Innsbrucks“ von Franz-Heinz Hye nämlich bereits 1869 abgerissen. In diesem Artikel findet sich genau dasselbe Bild als Illustration.
Auf dem Wagen rechts vorne steht „Oldsmobile“. Dürfte ein 1940er Jahre Exemplar sein.
Wer vor 1990 in Istanbul war: Da fuhren diese Modelle noch als Sammeltaxis.
Ich hab das Auto mit der 1500er Taxinummer gemeint welches Herr Roilo erwähnt hat. Und das sieht wie die Chevys der 40er aus.
Den Oldsmobile hab ich glatt übersehen.
Zunächst einmal ist die Aufnahme wesentlich älter wie man an der Existenz des alten Hauses am Eingang zur Meranerstraße sieht. Ich sehe auch nirgends eine Lokalbahnschiene.
Ich besitze ein winziges Foto aus dem Jahre 1901 von der Ankunft des Postwagens. Wie man sieht, ist er hoch bepackt. Das kleine Podest leistete beim Be- und Entladen vermutlich nützliche Dienste.
Inwieweit ist der Aufnahmezeitpunkt von ca. 1920 belegt?
Ich vermisse auf dem Bild sowohl das Gleis von Straßenbahn bzw. Haller als auch die Oberleitung….
Auf einer älteren Postkarte ca. 1900 gibt es diesen ‚Vorbau‘ noch nicht. Ansonsten hätte ich Post – Pferde – Auf-/Abstiegshilfe gedacht.
Leider ist die Abbildung sehr schlecht.
https://www.ebay.at/itm/alte-Postkarte-AK-Foto-Innsbruck-Landhaus-u-Taxispalais-Tirol-ca-1900-A2304/233471400377?hash=item365bfad9b9:g:r0sAAOSwUvheJtDt
Wo bleiben die Autofans? Die Autos in der Mitte werden wohl Taxis sein, sie standen ja hier immer umher und das Kennzeichen T1536 weist auch darauf hin. Aber was ist das für eine Marke?
Ich tipp auf einen Amerikaner. Das Auto ist riesig, etwa so Groß wie der VW-Bus daneben, und er hat die für Amis typischen Stoßstangenhörner. Jetzt also welches Modell? Chevrolets der Nachkriegszeit hatten diese hinteren Seitenfenster.
Bemerkenswert auch ein kleines STück Innsbrucker Luftfahrtgeschichte, das Büro der Luftfahrtgesellschaft KLM. Diese Koninklijke Luchtvaart Maatschappij hat Innsbruck nach dem Krieg 1950 als erste linienmäßig angeflogen. 1956 war aber schon wieder Schluß, die Reiseziele der Holländer schienen sich geändert zu haben Das Büro bestand noch ein Zeitl weiter, wahrscheinlich bis zum Abbruch des Hauses. Als Bub bettelte ich dort um Prospekte mit Flugzeugbildln. Der Zimmernachweis überlebte ein zwei Häuser weiter noch länger.
Ja, richtig. Von wegen Feldgasse. Rotes Gassl schon näher aber ich hab ja gesagt, daß es das nicht sein kann.
Wer übrigens meine „Zapfsäule“ sucht, sollte dies ebenfalls auf einem Smartphone tun, dann sieht mans so ungenau wie ich. Das vorderste Fenster verwandelt sich dann mit der ramponierten Hausmauer in eine solche….
Irgendwann muß die reiche Fassadenstrukturierung mit üppigen Simsen, wie noch auf dem Bild im Beitrag Stattlich I zu sehen, heruntergehackt worden sein. Auch auf dem Foto mit dem Tennisplätzchen ist der obere Sims noch zu sehen, was die Datierung des spätest möglichen Aufnahmedatums möglich machte.
Der große Fabriks-Schlot links steht noch. Und die Metallmasten rechts im Bild zeigen uns, dass wir uns in der Nähe einer Eisenbahnlinie befinden… Eigentlich nicht schwer, das Rätsel…
Gleich vorweg, ich weiß es nicht genau. Aber die Hungerburg ist weit weg und in nordöstlicher Richtung. Eigentlich typisch für eine Gegend am süd/südwestlichen Stadtrand. In der Feldstraße hat es solche Kombinationen von hölzernen Lagerschuppen und ärmlichen Massivbauten gegeben. Die Zapfsäule läßt auf einen Betrieb mit hoher Tankfrequenz schließen, z.B. Spedition. Aber die Luftbilder passen nicht so recht. Auch hinter dem roten Gassl gab es so ein Sammelsurium, aber dort stehen die Häuser anders orientiert.
Auf der Seite der Pfarre Pradl gibt es sehr schöne Fotos von der alten und neuen Kirche etc., sowie PDF-Dokumente mit interessanten Informationen und Bildern!
https://www.pfarre-pradl.at/geschichte/
Ich bin mir absolut sicher, noch Anfang der 80er auf der Terasse gesessen zu sein während beim Mittagessen in der Märzsonne die dänische Maersk mit ihrer Boeing in 100 Meter Entfernung vorbeirauschte. Diese Nähe zur Startbahn sei auch die Schuld am Abtragen des Gebäudes gewesen, obwohl die heute noch bestehenden Bauwerke auch nicht viel weiter weg sind.
Das Hotel selbst war allerdings schön länger zu. Der Flugverkehr war in den 70er Jahren so gut wie nicht vorhanden, Gäste hätten sich außerdem an einer belebten Straße weit ab vom Stadtgeschehen einquartiert.
Wie andere Fotos vom Inneren zeigen, waren die Zimmer auch nicht mehr Standard der Zeit. Ohne Dusche und WC mit Waschbecken neben dem Bett wäre große Investitionen nötig gewesen.
Von der anderen Seite aufgenommen hat der Bau den Nazistil (hm?) abgestreift, es war eher so eine Art Riesentirolerhaus. Allerdings scheinen die Franzosen beim Bau des Aerogare an schon weit gediehene Pläne aus dem Jahr 38 Anleihe genommen zu haben, nur die Startbahn war neu.Die Hangars hat man bekanntlich aus der Reichenau herübergeplündert. Vielleicht hat es tatsächlich noch in die Unzeit zurückreichende Pläne fürs Hotel gegeben.
Interessant war das kurze Zeit später hinzugekommene Gebäude für die Flughafenmannschaft und die Verwaltung, welches sich westlich der Hangars anschloß und in einem sehr altmodischen Stil erbaut war. In der Zeit, wo ich noch keine Luftbilder zur Verfügung hatte, glaubte ich, daß da ein bestehendes Gebäude der Jahrhundertwende genutzt worden ist. Eine kurze Zeit diente es in den 70ern als Büro der BH für die §57 Überprüfungen (Pickerl) die ohne Hebebühne in kniender Haltung des Prüfbeamten vorgenommen worden sind. Man hoffte, daß er Kreuzweh hatte und die Prüfung eine Formalität war. Vielleicht weiß jemand mehr zu diesem Haus. Sicher sogar.
In der NS-Zeit war es verboten, religiöse Veranstaltungen auf öffentlichen Strassen abzuhalten. Deshalb habe der sagenhafte Pfarrer Plattner die (Fronleichnams-)Prozessionen kurzerhand „in die Au“ (ehem. Amraser See) verlegt. Für mich ist dieses Foto der eindrucksvolle Beweis, dass dies tatsächlich so war. Auch wenn ich den „Himmel“ nicht erkennen kann, so weisen die „Kreuzgruppe“ (die drei Ministranten mit Kreuz und – heute noch immer vorhandenen – Leuchtern), die Erstommunion-Mädchen und Fahnen eindeutig auf Fronleichnam hin.
Der Weg dürfte auf kürzestem Weg von der Kirche in die Au, im Kreis an den vier Altären vorbei und wieder zurück zur Kirche geführt haben. Die Prozession dürfte also irgendwo parallel zur Geyrstraße am Rückweg sein.
Haha – die wären aber auf der anderen Seite. Aber das Haus sieht man zumindest!. Auch die evangelische Christuskirche – erbaut 1906 und die HAK (1904 – 1906)
Ganz rechts sieht man die Alarmgarage der Bergrettung. Zum Zeitpunkt des Fotos wohl auch schon verwaist, aber der letzte Blaulichtrest am ehemaligen Feuerwehrgelände.
Hatte da die Feuerwehr überhaupt Platz? Lange Zeit genügten der Stadtfeuerwehr zwei Steyr Diesel „Nebeltankwagen“ und zwei urtümliche Opel Blitz Tankwagen plus eine Drehleiter. Dazu kam noch ein „Katastrophenfahrzeug“ der Marke Klöckner-Deutz mit Schlauchboot auf dem Dach, für uns Buben eine geheimnisvolle Sache, denn meistens stand das Fahrzeug unbenutzt und bestgeputzt in der selten geöffneten Garage.
Das Wandbild (Fresko??? – glaube ich nicht) mit den zwei Löwen (?) die einen goldenen Winkel halten, war an der Nordfassade zur Reichenauer Straße und ist der Renovierung im Jahr 2007 zum Opfer gefallen.
Gott sei Dank – wieder einmal ein Pradler, der mir hilft, meine Erinnerungen zu bestätigen. Ja, es war ein goldener Zimmermannswinkel mit zwei Löwen. Und weil Sie das Datum des Verschwindens angegeben haben, habe ich in meinen Fotos gesucht und bin sogar fündig geworden!! Ich werde die Aufnahme Herrn Hofinger mailen, vielleicht hält er sie für würdig, es in „innsbruck erinnert“ aufzunehmen. Falls nicht – eine kurze Beschreibung: Zwei aufrechtstehende rote Löwen halten zusammen mit der einen Pranke den goldenen Winkel, mit der anderen ein großes „G“. Darunter steht „Lieber Gast tritt ein, sollst hier willkommen sein“
Ja, ja – Gasthaus zu, schöner Spruch weg!
Das trägt nichts mehr zur Klärung bei – DANKE! an Alle, die da beigetragen haben. Als jemand, der ab 1968 als Sechsjähriger den Villensaggen mit sinem Roller erforscht hat, war ich schon verzweifelt diese Fresken nicht zu kennen. Schon 1970/71 gab es sie sicher nicht mehr an diesem Haus, ich könnte mich erinnern, ein Schulfreund hat dort gewohnt, den ich von der KJ 22 aus oft besucht habe.
From Josef Auer on Ein Tourismus-Souvenir des 19. Jahrhunderts
Go to comment2021/01/30 at 10:54 pm
From Johann Heis on Ist der Hügel auch noch so klein ...
Go to comment2021/01/30 at 5:41 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 5:35 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 5:16 pm
From Markus A. on Ist der Hügel auch noch so klein ...
Go to comment2021/01/30 at 3:27 pm
From Karl Hirsch on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 10:35 am
From Josef Auer on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/29 at 11:14 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 8:36 am
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/29 at 11:06 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/29 at 10:47 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/29 at 10:28 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/29 at 9:46 pm
From werner schröter on white cliffs of Arzl
Go to comment2021/01/29 at 4:56 pm
From werner schröter on Die Zeit vergeht...
Go to comment2021/01/29 at 4:33 pm
From Karl Hirsch on Ein Luxus-Hotel...
Go to comment2021/01/29 at 2:32 pm
From Karl Hirsch on Die Zeit vergeht...
Go to comment2021/01/29 at 12:54 pm
From Karl Hirsch on Die Zeit vergeht...
Go to comment2021/01/29 at 12:52 pm
From Josef Auer on Die Zeit vergeht...
Go to comment2021/01/29 at 11:55 am
From Karl Hirsch on ... auf der Hofkirche!
Go to comment2021/01/29 at 8:34 am
From Geisler Wolfgang on Unbekannte Häuser…? – XI
Go to comment2021/01/29 at 7:27 am
From Michele Nonnato on Unbekannte Häuser…? – XI
Go to comment2024/01/17 at 12:26 pm
From Henriette Stepanek on Unbekannte Häuser…? – XI
Go to comment2024/01/17 at 2:04 pm
From Martin Schönherr on Den Blick fürs Detail...
Go to comment2021/01/28 at 11:00 pm
From Karl Hirsch on Airport-Hotel
Go to comment2021/01/28 at 8:41 pm
From Karl Hirsch on Airport-Hotel
Go to comment2021/01/28 at 8:48 pm
From Karl Hirsch on In luftigen Höhen...
Go to comment2021/01/28 at 8:32 pm
From Joachim Bürgschwentner on In luftigen Höhen...
Go to comment2021/01/28 at 9:35 pm
From pension heis on In luftigen Höhen...
Go to comment2021/01/28 at 6:48 pm
From Manfred Roilo on Airport-Hotel
Go to comment2021/01/28 at 2:54 pm
From Karl Hirsch on Airport-Hotel
Go to comment2021/01/28 at 8:41 pm
From Josef Auer on Déjà-vu
Go to comment2021/01/28 at 2:33 pm
From Matthias Egger on Déjà-vu
Go to comment2021/01/28 at 3:11 pm
From Josef Auer on Déjà-vu
Go to comment2021/01/28 at 5:04 pm
From Josef Auer on Déjà-vu
Go to comment2021/01/28 at 2:26 pm
From Arenas on Mühlauer Entdeckungsreise: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVIII
Go to comment2021/01/28 at 10:08 am
From Manfred Roilo on Mühlauer Entdeckungsreise: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVIII
Go to comment2021/01/28 at 11:24 am
From Manfred Roilo on Mühlauer Entdeckungsreise: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVIII
Go to comment2021/01/28 at 11:12 am
From Josef Auer on Palais Taxis
Go to comment2021/01/28 at 9:36 am
From Karl Hirsch on Eine Dauerwelle kostet etwa acht Schnitzel
Go to comment2021/01/28 at 8:31 am
From Niko Hofinger on Eine Dauerwelle kostet etwa acht Schnitzel
Go to comment2021/01/28 at 8:40 am
From Karl Hirsch on Eine Dauerwelle kostet etwa acht Schnitzel
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From Karl Hirsch on Palais Taxis
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From Walter Rangger on Palais Taxis
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From Klaus Will on Palais Taxis
Go to comment2021/01/27 at 10:57 pm
From Florian Winkler on In der Einbahnstraße
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From Manfred Roilo on In der Einbahnstraße
Go to comment2021/01/27 at 10:33 pm
From Manfred Roilo on Eine Dauerwelle kostet etwa acht Schnitzel
Go to comment2021/01/27 at 5:47 pm
From Karl Hirsch on Eine Dauerwelle kostet etwa acht Schnitzel
Go to comment2021/01/28 at 8:26 am
From Karl Hirsch on Eine Dauerwelle kostet etwa acht Schnitzel
Go to comment2021/01/27 at 4:15 pm
From Karl Hirsch on In der Einbahnstraße
Go to comment2021/01/27 at 3:56 pm
From Manfred Roilo on In der Einbahnstraße
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From Fischler Klaus on In der Einbahnstraße
Go to comment2021/01/27 at 11:26 am
From Manfred Roilo on In der Einbahnstraße
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From Karl Hirsch on Stattlich II
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From Friedrich Stepanek on In der Einbahnstraße
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From Karl Hirsch on In der Einbahnstraße
Go to comment2021/01/27 at 10:51 am
From Gottfried Opperer on Mühlauer Entdeckungsreise: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVIII
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From Robert Engelbrecht on Alte Pradler Pfarrkirche
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From Karl Hirsch on Airport-Hotel
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From Robert Engelbrecht on Andächtig...
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From Karl Hirsch on Mühlauer Entdeckungsreise: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVIII
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From Manfred Roilo on Mühlauer Entdeckungsreise: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVIII
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From Karl Hirsch on Fenster zum Hof
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From Friedrich Stepanek on Im Goldenen Winkel
Go to comment2021/01/26 at 4:01 pm
From Manfred Roilo on Im Goldenen Winkel
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From Stephan Ritzenfeld on Kein schweres Rätsel, aber ein schönes Foto
Go to comment2021/01/26 at 12:29 am
From Markus A. on Den Blick fürs Detail...
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