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#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
  • From Matthias Egger on Was für ein Panorama!

    Ich denke wie Herr Roilo und Herr Auer auch, dass hier Schotter für den Bahnbau gewonnen wurde. Es scheint auch um 1908 noch eine Art Materialseilbahn existiert zu haben, wie diese frühe Ansichtskarte zeigt: https://innsbruck-erinnert.at/08-15/ (allerdings steht die Hütte auf der „falschen“ Seite der Trasse)
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    2021/03/09 at 12:09 pm
    • From Manfred Roilo on Was für ein Panorama!

      Hinweis: Ich habe auf https://innsbruck-erinnert.at/08-15/ einen entsprechenden Eintrag gemacht

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      2021/03/09 at 1:09 pm
  • From Karl Hirsch on Viele Menschen auf der Straße

    Die berühmte Straße, die zuerst die längste Weile gerade Richtung Osten verläuft, ehe sie in schrägem Winkel nach Süd-Ost weiter geht. Vorne die ebenso berühmte Lücke, die grad vor Kurzem besprochen zu einem kaminbewehrten Gewerbegebäude gehört hat.
    Das schräge Haus hinten sieht immer noch gleich aus, ebenso der pompöse Bau mit dem Erkerturm.
    In Wilten.

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    2021/03/09 at 8:10 am
    • From Karl Hirsch on Viele Menschen auf der Straße

      Am „Wille“ bin ich noch zur Volksschulzeit vorbeigekommen. Auch heute noch ein Geschäft, wer es braucht, kann selber nimmer hineingehen. Der Altbestand der Straße ist nordseitig zahlreicher erhalten, erst weiter oben wechselt das Altertum auf die rechte Seite, hab ich grade gesehen.

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      2021/03/09 at 8:16 am
  • From Josef Auer on Viele Menschen auf der Straße

    Ganz hinten sieht man die Villa Paradies. Dieses Haus war unlängst das Thema eines Beitrags:

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    2021/03/08 at 10:39 pm
  • From Florian Winkler on Was für ein Panorama!

    Noch ein Hinweis, der vielleicht dazu passt: An dieser Stelle befindet sich eine Wiese. Auf dieser stand bis Anfang der 1980er ein verlassenes Gebäude aus Holz. Als Kinder haben wir dort öfters gespielt und es war sehr abenteuerlich.

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    2021/03/08 at 8:39 pm
  • From Robert Engelbrecht on Einer ungewissen Zukunft…

    (Zumindest) zwei große Musiker dürfen doch nicht bei diesem Thema fehlen:

    In den 1950er Jahren spielte „Fatty George“ regelmäßig hier, – es war nur ein kurzer Weg von „Fatty’s Jazz Casino“ in der Angerzellgasse. Im Stadtarchiv sollte sich dazu doch was finden lassen?

    1981 begründete der wunderbare, inzwischen verstorbene Geiger Peter Lefor das „Konzertcafé im Hofgarten“. Hier fanden insbesondere junge MusikerInnen vom Konservatorium eine Plattform. Ich war der Organisator und hatte das Glück, dass Peter Lefor immer einspringen konnte, wenn ein Künstler kurzfristig nicht erschien.
    Nervig die damaligen Betreiber, welche punktgenau beim Pianissimo Bierfässer um- oder Gläser hinunter-warfen.
    Nervig war auch das Stadtsteueramt, welches offenbar auch den morgendlichen Spaziergang durch den Hofgarten schätzte und mindestens monatlich aufkreuzte. Mein Antrag auf Namensänderung („Kontroll-Café“) wurde von Peter verworfen …
    Ab 1984 wurde die Reihe von Roland Jordan (Turmbund) weitergeführt, der (vieleicht auch wegen der Störgeräusche) dann in den „Grauen Bären“ übersiedelte.

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    2021/03/08 at 12:11 pm
  • From Karl Hirsch on Demo abgesagt

    64 leerstehende Küchen!
    ** Ironie off **

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    2021/03/08 at 11:37 am
  • From Manni Schneiderbauer on Demo abgesagt

    Von einem weiteren Feministen danke, danke, danke für dieses Statement!

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    2021/03/08 at 11:25 am
  • From Karl Hirsch on Schattenspiele (?)

    Lustig? Diese Krankenkassenkurheime hatten bis in unsere Zeit eher den Ruf von Kasernen.

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    2021/03/08 at 9:03 am
  • From Karl Hirsch on Hinter Gittern…

    Aufgang zum oder zur Theater XXXX und altes Gemäuer. Und nur „aus Innsbruck“ ohne Werbung für das Etablissement. Irgendeine Laienbühne in einem Gasthaus? Und kann wer das XXXX entziffern. Für Saal ists doch zu lang? Aber es trägt ohnehin nichts zur Verortung bei.

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    2021/03/08 at 8:58 am
  • From Florian Winkler on Was für ein Panorama!

    Diese Panoramabilder sind immer sehr interessant. Danke!

    Im rechten Bildabschnitt befindet sich rechts neben der Trasse der Hungerburgbahn eine Art Sandgrube oder Steinbruch. Wurde dort etwas abgebaut? Weiß jemand mehr dazu?

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    2021/03/07 at 11:11 pm
    • From Manfred Roilo on Was für ein Panorama!

      Ich weiß es nicht genau, könnte mir aber vorstellen, dass hier der Schotter für den darüberliegenden Viadukt aus Stampfbeton (einer der ersten Bauwerke dieser Art) gewonnen wurde.
      Vielleicht findet sich in irgendeiner Veröffentlichung zur Baugeschichte der Hungerburgbahn etwas? Herr Auer ist am Zug!!

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      2021/03/08 at 7:30 am
      • From Josef Auer on Was für ein Panorama!

        Im Luftbild von 1940 ist die betreffende Stelle gut zu erkennen:
        https://tyrolean-map.legner.me/#18/47.28483/11.40278/Image_1940

        Diese Abbaustelle dürfte auf Grund der räumlichen Nähe wohl in der Tat mit dem Bau der Hungerburgbahn in Zusammenhang stehen….
        Heute ist die Stelle schon seit Jahrzehnten wieder zugewachsen.

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        2021/03/08 at 10:58 pm
        • From Florian Winkler on Was für ein Panorama!

          Vielen Dank Herr Auer. Auf dem Luftbild kann ich jetzt gut die Gebäude erkennen, von denen ich in meinem Kommentar gesprochen habe.

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          2021/03/08 at 11:26 pm
  • From Manfred Roilo on Was für ein Panorama!

    Zwischen Gaswerk und Rapoldipark etwas versteckt verläuft hier noch die Gaswerkstraße, die ja heute nur mehr in ihrem östlichen Teil zwischen Körnerstraße und Pradlerstraße vorhanden ist.

    Dieser inzwischen verschwundene bzw. in den Rapoldipark integrierte Abschnitt war für uns Altpradler die zweitwichtigste Verbindung in die Stadt – hinter der Pradlerkirche ging es schräg hinauf zur Gaswerkbrücke (heute Friedensbrücke), auch wenn wir zur Igler oder Stubaier wollten, benützten wir diesen Weg (Fortsetzung Hunoldstraße – Sillufer). Entlang der Gaswerkmauer standen Bäume und Büsche, dann ein Gehsteig und am linken Rand zum Rapoldipark hin nur Bäume und Gebüsch, aber kein Gehsteig. Im Großem und Ganzen ziemlich unheimlich, besonders in den Wintermonaten und bei der damaligen Straßenbeleuchtung. Es war schon öfters der Fall, dass ich die ganze Strecke durchrannte oder doch einen Umweg durch bewohnteres Gebiet (Körnerstraße oder gar Defreggerstraße / Pradlerstraße) machte.

    Wenn man alte Stadtpläne anschaut, dann sieht man, dass diese Gaswerkstraße eigentlich die erste Erschließungstraße für Neupradl war. Sie scheint sogar besser und früher ausgebaut gewesen zu sein wie die Amraserstraße oder gar die Defreggerstraße. Ein Mitgrund dafür werden schon auch die Rhomberg-Fabrikshäuser in der östlichen (heutigen) Gaswerkstraße gewesen sein, die ja zu den ersten Häusern der Dorfausweitung von Pradl gehören.

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    2021/03/07 at 8:25 pm
  • From Manfred Roilo on Schnurgerade

    Das hintere Gebäude (auch mit Walmdach) ist die Klostermühle am Sillkanal, inwiefern das vordere auch zu diesem „Betrieb“ gehört, weiß ich nicht. Aber sicher gehörte es auch zum Stift Wilten (Landwirtschaftliches Gebäude ??)

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    2021/03/07 at 5:36 pm
  • From Karl Hirsch on Schnurgerade

    Weiß jemand etwas über das auffällige große Gebäude mit dem Walmdach?

    Interessant ist auch das Aussehen des Buchhofs mit dem Teil mit dem hohen Dach. Ich habe nämlich schon öfters gerätselt, um welches Gebäude es sich bei einem Bild handelt, welches im Urichhaus hängt.
    https://i.postimg.cc/0NThpTfx/haus-auf-bild-im-urichhaus.jpg
    Das zweiteilige Haus rechts oben steht zwar in großer künstlerischer Freiheit in einer Phantasielandschaft verschoben zu weit westlich, daß man sofort an den Buchhof denkt, aber die Ähnlichkeit ist überzeugend.

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    2021/03/07 at 4:34 pm
  • From Manfred Roilo on Chefkappen unter sich

    Gibt es hier keine Eisenbahner bzw. Eisenbahnexperten, die etwas über die Verschublok erzählen können?

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    2021/03/07 at 4:02 pm
    • From Karl Hirsch on Chefkappen unter sich

      Falls sich keiner meldet: Das Stichwort für Google lautet ÖBB 1061 und 1161 . Ich bin kein Eisenbahnexperte, hab diese ulkigen Schubstangenloks aber immer bewundert. Sie liefen sogar noch so lange, daß man ein paar ins ÖBB-Rot umgefärbt hat. Die zur Elektroausrüstung gehörenden Blechtöpfe vor der Nase des Lokführers haben sicher eine wichtige Bedeutung gehabt, und als ich einmal am Bahnsteig stand und eine solche Lok mit knallenden Geräuschen Fahrt aufnahm, sagte ein neben mir stehender Experte sowas wie „der haut die Plungerschalter wieder eini!“. Aha! Alles klar?
      Einmal hab ich diese Lok als Taschenkrokodil bezeichnet, in Anlehnung an die großen „Krokodil“ Güterloks, einfach weil die halt auch vorne und hinten eine Schnauze hatten. Ojeh, das gab wütenden Protest bei den Fans.
      Deshalb schweig ich jetzt lieber…

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      2021/03/07 at 6:45 pm
  • From Karl Hirsch on Chefkappen unter sich

    Zwei Firmenschilder glaube ich entziffern u können: Die rote Tafel, die zum Stöcklgebäude des Fotografen Müller weist, und darüber assoziiere ich die Schrift mit dem kaum mehr bekannten „Pinguin“, ein Nachtlokal an der Stelle des Spatenbräus und der jetzigen Kaiserstuben. Die Tochter von Richard Müller hat mir davon erzählt. Shocking!

    Ohne Beschriftung, zumindest keiner auf dem Bild sichtbaren, die Tiroler Gebietskrankenkasse, die noch bis Anfang der 70er an der Ecke Museumstraße/Ing. Etzelstraße dort beheimatet war, mit grausamer Erinnerung des kleinen Karli an das dortige Zahnambulatorium.

    Mit ein Hinweis auf sommerliche Temperaturen ist eindeutig der angehobene Motorraumdeckel des roten 600er Fiat, seine 30 PS wollten gekühlt werden. Wer aber wirklich damit stenzen wollte, der kaufte sich beim Birner zwei Gummistücke, mit denen man die Klappe stilgerecht rennmäßig einen Spalt breit öffnen konnte. Im Pinguin konnte man damit sicher einen Aufriß machen :-). Der biedere Opel Rekord hinten beim Scheuchenstuelhaus punktete hingegen vermutlich mit einer Armaturenbrettvase.

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    2021/03/07 at 2:16 pm
    • From Manfred Roilo on Chefkappen unter sich

      Weil Herr Hirsch schon durch die Unterführung geschaut und auch das Scheuchenstuelhaus (Waisenhaus) genannt hat: Man sieht auch gut die Mauer des Scheuchenstuel’schen Grundstückes Ecke Museumstraße – Bruneckstraße, auf die in https://innsbruck-erinnert.at/nachteulen/ und in https://innsbruck-erinnert.at/unterwegs-mit-pfarrer-goehlert-viii/ hingewiesen wurde

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      2021/03/07 at 4:11 pm
  • From Manfred Roilo on Chefkappen unter sich

    Ich nehme an, dass es sich hier nicht um Bauarbeiter im eigentlichen Sinn handelt (Arbeitnehmer von privaten Baufirmen), sondern eher um zusammengewürfeltes Eigenregie-Personal der IVB, bestehend aus Werkstättenleuten (Schweißer, Schlosser – also die mit den Lederschürzen) und Gleisarbeitern, inklusive eines Vorarbeiters mit Eisenbahner-Kopfbedeckung. Ich glaube auch nicht, dass Innsbrucker Baufirmen zu dieser Zeit noch ein derartiges Museumsstück von einem Luftkompressor hatten.

    Aber es stimmt schon: Die Bauarbeitermode hat sich gewaltig verändert!

    Für Herrn Hofinger: Schade, dass die Kamera nicht etwas nach rechts geschwenkt hat. Man könnte dann vielleicht die Brotbuben sehen – oder ist das eine Ausschnittsvergrößerung?

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    2021/03/07 at 11:37 am
    • From Walter Rangger on Chefkappen unter sich

      Ich gehe auch davon aus, dass das keine Fremdfirma ist sondern die Gleisbaupartie der IVB.
      Die Männer mit den Lederschürzen haben allerdings Presslufthämmer in der Hand – sie stopfen also das Gleis.
      Das Signal im Hintergrund (runde grüne Tafel mit weißem Grund) deutet darauf hin, dass die Arbeiten unter Aufrechterhaltung des Straßenbahnverkehrs stattfanden.

      Den auch für damalige Verhältnisse schon uralten Kompressor (der nicht einmal ein Stützrad besitzt) finde ich auch sehr bemerkenswert.

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      2021/03/08 at 5:16 pm
  • From Klaus Will on Das wärmste Dach der Stadt

    Sehr geehrter Herr Hofinger,
    danke für den Verortungshinweis. Vielleicht eine Reaktion auf meine Nachfrage über die SHELL-Tankstelle.
    Wobei ich kein jüngerer Leser, sondern nur ein unwissender Zugereister bin.
    Sogar ein paar Jahre älter als sie.
    Und da es hier ja auch Rätsel gibt: Wir kennen uns und Ihre Eltern sind mir auch gut bekannt. 🙂
    Somit wurde die Sie-Form hier nur aus formalen Gründen gewählt.

    Ich möchte aber diese Seite nochmals loben.
    Insbesondere die Beiträge aus lange vergangenen Jahrzehnten (sogar Jahrhunderten) sind für mich äußerst interessant.
    Danke dafür …

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    2021/03/06 at 9:03 pm
  • From Josef Lindner on Ein schmuckes Haus

    Ist die Rückseite vom Pradler Hof. Heute ist hier die Tiefgarageneinfahrt vom Hochhaus.

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    2021/03/06 at 8:00 pm
    • From Manfred Roilo on Ein schmuckes Haus

      Nein – es ist sicher der Vorgänger vom Haus Amraserstraße 85, also schräg visavis vom Pradler Hof auf der anderen Straßenseite.
      Links ist das Haus Seebergasse 2-4, rechts Seebergasse 6-8, ganz rechts (neben dem Holzmast, mit dem kleinen Walm) Grenzstraße 24

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      2021/03/06 at 8:34 pm
  • From Karl Hirsch on Die Moderne in Innsbruck

    Ich bin ein Ketzer. In einem der oberen Stockwerke würde ich ganz gern wohnen. Erstens ist das innere Hochhaus der einzige Ort, wo man es nicht sieht, zweitens (Hauptgrund) die freie Aussicht. Wenn ich mir was wünschen darf, eine Wohnung an der Westseite. Die Bude darf halt nicht Feuer fangen.

    Natürlich ist es schiach. Grottenschiach. Und man hört noch immer nicht damit auf, solche Mahnmale fehlenden Schönheitssinns zu bauen. Damals war wenigstens „alles grad und glatt“ genauso in wie jeden Meter mit dem Auto zurücklegen gelebter Zeitgeist.

    Aber daß man nach den halbwegs gelungenen Pemabauten (wird man später auch für scheußlich halten) das Pema3 nach einer Raubkopie des Bauplans für das Interturist in Bucuresti errichtet…..

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    2021/03/06 at 3:59 pm
  • From Wolfgang Unterberger on Nach der Arbeit

    Der Gemüsegarten wurde sicher von den fleißigen Gattinnen der Eisenbahner bebaut, denn zwischen diesem Gärtlein und dem Haus Speckbacherstraße 37 befand sich die Einfahrt zum Morawa-Gebäude, das R.D. Mair (Servus, Dietmar!) so treffend beschrieben hat.

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    2021/03/06 at 1:54 pm
  • From Manfred Roilo on Das wärmste Dach der Stadt

    Entdecke gerade, dass über die Kundler Bierhalle schon einmal ein Beitrag war https://innsbruck-erinnert.at/es-wird-ein-wein-sein/

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    2021/03/06 at 1:05 pm
  • From Manfred Roilo on Das wärmste Dach der Stadt

    Das Haus links mit dem „wärmsten Dach der Welt“ war zu meinen Zeiten die Kundler Bierhalle – die Innsbrucker Niederlassung der Brauerei Kundl. In der Mitte des Hauses war der Eingang über ein paar Stufen in das Gasthaus, rechts am Eck zur Weinhartstraße (heute Zubau Hartlauer) war ein schöner Biergarten mit Kastanienbäumen.

    Ich glaube nicht, dass die „Brotbuben“ hier Brot backen (vielleicht „aufbacken“ wie es heute leider üblich ist) – habe gar nicht gewusst, dass die hier eine Filiale haben.

    Da, wo man auf diesem Foto das Tankstellengebäude sieht, war früher in etwa der Eingang ins Herrenschwimmbad, welches ja im Krieg zerstört und nicht mehr in Betrieb genommen wurde. Das Eingangsgebäude selbst war danach lange der Don Bosco Kindergarten.

    Die zwei Männer hier heizen Bitumen auf – sicher keinen Teer – bzw. einer wird mit seiner Schöpfkelle Fugen vergießen. Der Mann rechts am Bitumenkocher trägt einen Lederschurz, der andere wenigstens an einer Hand einen Schutzhandschuh – es geht ja dabei um ganz nette Temperaturen!

    Ich sehe zwar keinen Mann, der gleich wieder an seinen „Caterpillar“ schrauben wird, aber dieses Baufahrzeug ist ein Radlader der Firma Caterpillar im Besitz der Innsbrucker Baufirma Berger&Brunner. Es gäbe noch allerhand zu „Caterpillar“, Radlader / Raupe, Traxcavator zu schreiben

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    2021/03/06 at 12:58 pm
    • From Niko Hofinger on Das wärmste Dach der Stadt

      Lieber Herr Ing. Roilo,

      ich würde natürlich nie so weit gehen und Ihnen in Baustellenfragen widersprechen. Wenn Sie sagen der Mann mit der Schwarzen Hand gehört auch zum Bitumen, dann ist das so.
      Der abgebildete Traxcavator ist übrigens ein Modell 966 A, der so viel ich eruieren konnte erstmals 1960 auf den amerikanischen Markt kam.
      https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/A1yNdQKNoEL._AC_SL1500_.jpg

      Beim Backen muss ich aber widersprechen. Ich bin in den 1990ern einige Jahre als Werksstudent in der Nacht mit dem Taxi unterwegs gewesen, und wir wussten recht genau ab wann man wo etwas Gutes bekam. Die Bäckerei Lener lag genau hier und machte zu dieser Zeit die besten Salzstangerl der Stadt, die einem müden Chauffeur um vier, halb fünf in der Früh den Elektrolyte-Haushalt wieder aufbauten. Ich gehe jetzt einfach davon aus dass hier weiterhin gebacken wird. Der Firmensitz ist ja noch Museumstraße 37.

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      2021/03/06 at 1:50 pm
      • From Manfred Roilo on Das wärmste Dach der Stadt

        Lieber Herr Hofinger, da heute auf einen Oktoberbeitrag des Teams Stadtarchiv über das Eisenbahnunglück in der Amraserstraße https://innsbruck-erinnert.at/eisenbahnunglueck-beim-bahnhof-innsbruck/comment-page-1/#comment-6709 ein Kommentar eingestellt wurde, habe ich mir diese Seite nochmals angeschaut. Auf dem dazugehörigen Bild sieht man den Zubau zur Kundler Bierhalle, in dem jetzt die Brotbuben untergebracht sind. Leider kann ich auf dieser Kopie außer „E.Martin“ (??) nichts entziffern – vielleicht ginge es auf dem Original?

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        2021/03/12 at 10:15 pm
        • From Hermann Pritzi on Das wärmste Dach der Stadt

          Grüß Gott Herr Roilo,
          können Sie sich erinnern, dass hinter dem Gebäude der Kundler Bierhalle, samt Zubau,
          das Kolping Heim, zumindest bis Anfang der 70er, stand?

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          2021/03/13 at 5:05 pm
          • From Karl Hirsch on Das wärmste Dach der Stadt

            Ich spring jetzt ungern zwischen Ihre Anfrage und die Antwort von Herrn Roilo, aber das Kolpinghaus war doch eine Straße weiter im Haus des Forum Kinos?Ja, irgendwie auch „hinter der Bierhalle.

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            2021/03/13 at 10:40 pm
          • From Manfred Roilo on Das wärmste Dach der Stadt

            Grüß Gott Herr Pritzi! Das Kolpingheim war ‚einen Stock tiefer‘ – also in der Dreiheiligenstraße visavis der Dreiheiligenkirche. Was hinter der Kundler Bierhalle war und was jetzt ist, das würde mich ja so interessieren!

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            2021/03/13 at 8:47 pm
      • From Manfred Roilo on Das wärmste Dach der Stadt

        Ich lebte bis zu meiner Matura ständig in Innsbruck, danach einige Jahre nur noch in den Wintermonaten, und dann verschob sich mein Lebensmittelpunkt ins Oberland. So kann ich in erster Linie nur über meine Erinnerungen von den Vierzigern bis zu den Sechzigern schreiben – und das ist halt auch schon länger her. Deshalb auch „Kundler Bierhalle“, „Männerschwimmbad“ und „Don Bosco Kindergarten“. Eine Bäckerei vor dem Viaduktbogen ist mir eigentlich nie aufgefallen, also muss der Bäcker Lehner erst später mit seinem Betrieb hier begonnen haben. Möglich wäre ja auch, dass seine Backstube dahinter, also hinter dem Gasthaus bzw. an der Ostseite der Viaduktbögen war – und auch heute noch ist. Aber ein Ladengeschäft?? Ich bin ja schließlich die ganzen fünf Jahre Gewerbeschule (HTL) Anichstraße diesen Weg gegangen oder mit dem Radl vorbeigefahren. Vielleicht hat mich der Bäckerladen, falls es ihn schon gegeben hat, gar nicht so interessiert, da wir ja selbst eine Bäckerei (zumindest meine Tanten und Onkel) hatten und ich somit mit Brot eingedeckt war.
        Aus der Firmengeschichte der Bäckerei Lener bzw. der Brotbuben im Internet bin ich auch nicht schlauer geworden. Vielleicht weiß jemand mehr aus der Zeit vor den Nachttaxifahrern 😉

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        2021/03/06 at 7:53 pm
        • From Karl Hirsch on Das wärmste Dach der Stadt

          Das Stammgeschäft der Bäckerei Lener ist der Brotbubenladen in der Erlerstraße.

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          2021/03/08 at 8:46 pm
          • From Manfred Roilo on Das wärmste Dach der Stadt

            Herr Hirsch, ich habe erst jetzt gesehen, dass Sie einen Eintrag über Brotbuben / Lener gemacht haben. Wissen Sie, ob hier der Backbetrieb selbst auch war oder ist?

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            2021/03/12 at 8:51 pm
      • From Walter Rangger on Das wärmste Dach der Stadt

        Meines Wissens ist die Backstube der Bäckerei Lener immer noch im Innenhof des Hauses Museumstraße 37.

        Einer der wenigen handwerklichen Bäcker, die in Innsbruck noch überlebt haben. Neben Kröll, Widmann und natürlich Moschen.
        Wär vielleicht auch einmal eine Thematik, der man hier auf dieser Homepage ein bissl auf den Grund gehen könnte. 😉

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        2021/03/06 at 6:37 pm
      • From Franz Haller on Das wärmste Dach der Stadt

        @Niko Hofinger

        Auch ich war bis 1993 als Nebenerwerbstaxler unterwegs, der Lener war in der Früh immer Sammelpunkt. Für Sonderaufträge und natürlich Eigenbedarf fürs Frühstück nach der Nachtschicht. Denk noch immer gern dran.

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        2021/03/06 at 3:49 pm
  • From Walter Rangger on Das wärmste Dach der Stadt

    Bemerkenswert finde ich vor allem den für die damalige Zeit (ca. 1960?) hochmodernen Radlader mit hydraulisch betätigter Ladeschaufel.

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    2021/03/06 at 12:21 pm
  • From R.Dietmar Mair on Nach der Arbeit

    Der Ford 17m neben dem Puch wurde von 1957 bis 1960 produziert. In dem niederen Gebäude gab es für uns als Kinder Gratiszeitschriften. Ich glaube, es war die Morawa, als Kinder haben wir Comic-Hefte „gefechtet“. Die Angestellten waren sehr nett und haben uns die neuesten Hefte geschenkt, allerdings mußten sie das Titelblatt abtrennen, vermutlich, um es zurückzusenden.

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    2021/03/06 at 9:12 am
  • From Martin Schönherr on Die Moderne in Innsbruck

    Wahrscheinlich wegen der senkrechten dunklen Fensterbänder hat mich das Gebäude immer ein wenig an den Raketenhangar des Kennedy Apce Center erinnert (dessen Architektur aber ansprechender ist).
    Es gab und gibt bessere brutalistische Architektur in Innsbruck. Z.B. den Büroturm des Autohauses Linser, der auf dem Areal des West stand.

    Von der alten Raika wird uns nach dem Umbau einiges erhalten bleiben. Leider nicht die Wasserspiele im Hof (zwar kein Lawrence Halprin, aber immerhin…) – die außerdem schon vor langer Zeit der schönen petrolfarben Fließen beraubt wurden. Vom lichtschluckenden Nussholz(?)Ambiente mit dunkelorangen Hochflorvelourteppich und den bombastischen Glitzerlampen in der alten Schalterhalle rede ich noch gar nicht.
    Die drei schönen Bankgebäude von Architekt W. Stigler jun. beim großen Gott, in der Rauchstraße (heute Tankstelle) und in der Schützenstraße sind ebenso leider verschwunden.
    Immerhin gibt es die Petrus Canisuskirche und die St. Norbertkirche (kennen wir hier schon, ähnlich kontroversiell diskutiert) , die man in etwa auch noch diesem Stil zurechnen könnte. Ganz sicher dazu gehört der Mariahilfpark und als sehr frühes diesbezüglich richtungsweisendes Beispiel die Pauluskirche. Bei der TU erkennt man es nur mehr teilweise.
    Den Liebhabern dieser auch sehr leidenschaftlich gehassten Architektur sei https://www.sosbrutalism.org/cms/15802395 empfohlen.

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    2021/03/05 at 9:16 pm
  • From Josef Auer on Nach der Arbeit

    Bei solchen prachtvollen Farbbildern kann man wunderbar in Nostalgie schwelgen…

    Apropos Schlot: Hoffentlich ist die versprochene längere Story über die Wäscherei in der Andreas-Hofer-Straße nicht verloren gegangen und wird noch veröffentlicht…, siehe die Ankündigung im früheren Beitrag:

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    2021/03/05 at 7:23 pm
  • From Karl Hirsch on Nach der Arbeit

    Der altertümliche Gebäudekomplex mit dem Kamin war einstmals eine Glasfabrik, die so in der zeit +/- 1880 gebaut wurde. Auf alten Albumenfotografien ist sie weit draußen auf der Wieser, wo sie niemanden störte.
    Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1883, welches aber sicher auch im Stadtarchiv vorhanden ist.
    https://postimg.cc/zyd2Dp37

    Der vordere (nördliche) Teil steht ziemlich wiedererkennbar als Wohnhaus heute noch.

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    2021/03/05 at 7:21 pm
  • From Karl Hirsch on Nachteulen

    Habe grade im Zuge der Antwort an Herrn Ritzenfeld bemerkt, daß die directupload Seite wieder einmal nicht funktioniert.
    Sollte sich jemand für den Tankwart interessieren, zweiter Versuch:
    https://postimg.cc/Nyr2nfXt

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    2021/03/05 at 7:01 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Da fliegen die Funken!

    Als Laie kenne ich das auch nur vom Beobachten: hier wurden offenbar ein oder mehrere kleine Schienenbrüche „aufgeschweißt“ (mittels Schweißung sozusagen aufgefüllt) und danach abgeschleift. Ich bin, was die Schweißmethoden angeht, leider auch kein Experte, aber mir sieht das nicht nach dem heute verwendeten Thermitschweißverfahren aus (bitte googeln), oder es gab damals dafür keine eigenen Vorrichtungen. Ich weiß es nicht. Was jedenfalls nach dem Schweißen damals wie heute noch passieren muss, ist das Abschleifen der verschweißten Stellen. Dafür gibt es heute eine bei den IVB Schleifgeräte in Form von Vorrichtungen, die über die Schienen geschoben werden. Im Prinzip ist das Ganze wie eine Füllung beim Zahnarzt, zuerst wird gefüllt und dann wird geschliffen.
    Tendenziell ist das früher, in mageren Zeiten vor oder kurz nach dem WW2, wohl recht oft gemacht worden, in Osteuropa gibt es Straßenbahnnetze auf denen auch heute noch ständig herumgeschweißt wird, bei uns ist das heute aber eine eher selten angewandte Notfallmaßnahme, um ein Gleis vielleicht noch für ein paar Wochen befahrbar zu halten, bevor die Schiene komplett erneuert wird. Solche Aufschweißungen halten bei den heutigen Achslasten auch nicht lange.
    Und wer mal sehen will, wie das aussieht wenn man’s einfach bleiben lässt, schaue sich z.B. das hier an: https://youtu.be/RQ0LM7ZIbsM?t=1336
    Es gibt Dinge auf dieser Welt… xD

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    2021/03/05 at 5:10 pm
    • From Matthias Egger on Da fliegen die Funken!

      Vielen Dank für die anschauliche Erklärung! Das klingt für mich als offenkundigen Laien in diesen Dingen höchst plausibel und ich habe daher den Beitrag gleich entsprechend adaptiert 🙂

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      2021/03/05 at 5:50 pm
  • From Josef Auer on Nachteulen

    Die wechselvolle Geschichte des Scheuchenstuel´schen Waisenhaus ist sehr spannend:

    1843 wurde das Haus von den Jesuiten als Schülerheim erbaut. 1848 kaufte der Brixner Bischof das Haus für ein Studentenheim. Bereits 1849 kaufte jedoch der Turnusverein das Gebäude, um darin ein Militärspital einzurichten. Nachher pachtete die Stadtgemeinde Innsbruck das Haus für Sozialwohnungen bzw. als „Armeleutkaserne“, wie es damals hieß. Die Mieter verheizten jedoch die Zimmertüren, sodass das Haus bald eine Ruine war.
    Anschließend wurde das Gebäude vom Turnusverein renoviert und als Zinshaus selbst vermietet, bis die unermüdliche Wohltäterin Josefine von Scheuchenstuel das Anwesen erwarb.
    1869 übersiedelten die Waisenkinder in das neue Heim.
    So wird die Hausgeschichte in den Innsbrucker Nachrichten vom 20. März 1907 in aller Kürze geschildert….
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19070320&seite=3&zoom=33&query=%22scheuchenstuel%2Bwaisenhaus%22~10&ref=anno-search

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    2021/03/05 at 3:40 pm
    • From Manfred Roilo on Nachteulen

      Ein herrlicher und sehr lesenswerter Artikel aus den Innsbrucker Nachrichten 1907! Danke, Herr Auer, dass Sie diesen Link hier eingestellt haben! Ich wiederum bin für mich froh, dass ich gestern das Scheuchenstuel’sche Waisenhaus ins Spiel brachte. Habe dadurch allerhand Neues und Interessantes erfahren

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      2021/03/05 at 4:14 pm
  • From Willi Hauser on Schön ist so ein Ringelspiel

    Liebe Frau Ursprunger, das Ringelspiel befand sich nicht östlich vom ORF Areal sondern genau darauf und zwar Mitte der 60-iger Jahre.

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    2021/03/05 at 3:40 pm
  • From Willi Hauser on Schön ist so ein Ringelspiel

    Ich bin in den 50-iger Jahren im Schlachthofblock aufgewachsen und kann mich noch gut erinnern, daß sich der Vergnügungspark und auch der Zirkus genau am Gelände vom Reitmanngymnasium befand.

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    2021/03/05 at 3:33 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Die Moderne in Innsbruck

    Ich glaube, man dürfte das sogar in der Brutalism Appreciation Society einstellen; auch wenn es recht braver Brutalismus ist: es ist Brutalismus. Ich fände es sehr spannend, wenn Sie das Bild dort einstellen würden, Herr Hofinger. Ich bin ja gleichermaßen verwundert wie erfreut, dass die Brutalism Appreciation Society im Stadtarchiv bekannt ist. 🙂
    Epischer Brutalismus ist uns in Innsbruck leider komplett versagt geblieben, es waren immer brave Kompromisse, und bei den Hochhäusern immer mindestens zehn Stockwerke zu wenig (beim Landesgericht zum Beispiel). Wann immer ich in der „Society“ ein Foto poste, dann habe ich es irgendwo in Osteuropa aufgenommen. Und die letzten brutalistischen Fleckerln werden in dieser Stadt auch irgendwann verschwunden sein, so wie aktuell das „Raiqa“ gerade ein solches ersetzt. Aber, wie gesagt, super, dass trotzdem jemand zumindest dran denkt!
    Das Gebäude im Bild wirkt irgendwie beeindruckender und solitärhafter als heute, vielleicht auch einfach deshalb weil es neu war? Ich würde mir wünschen, dass eine eventuelle Sanierung die brutalistischen Aspekte hervorstreicht und auch der Denkmalschutz Brutalismus als Architekturstil verstärkt anerkennt.

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    2021/03/05 at 1:37 pm
  • From Hermann Pritzi on Flavia trifft Mini

    Die Durchfahrt im Franziskanerbogen wurde durch eine mittles Handschaltung geregelte Ampel
    gesteuert. Ich musste als junger Polizist auch mehrmals diese Aufgabe übernehmen, wobei dieser
    Dienst jeweils drei Stunden, ohne Pause, dauerte. Danach war war man froh wenn die Ablöse kam.
    Die Abgase, denen man ausgesetzt war, waren nicht ohne.

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    2021/03/05 at 12:51 pm
    • From Schier Manfred on Flavia trifft Mini

      ….dann können Sie sich vielleicht auch noch an meinen Onkel erinnern, der dort in den 50er und 60er Jahren seinen Dienst verrichtete, bevor er zum VUK kam: Ernst Schranz, Innstraße 16. Onkel Ernstl hatte noch Dienst auf der Kreuzung Maria Theresienstraße – Altstadt – Museumstraße (zuerst auf der Kreuzung, dann im Ampelhäuschen – und das bei jeder Witterung – Sommer wie Winter).
      Schöne Grüße aus Telfs!

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      2021/03/09 at 11:22 am
      • From Hermann Pritzi on Flavia trifft Mini

        Grüß Gott Herr Schier,
        ja ich kannte ihren Onkel, aber erst seit Anfang der 70er Jahre, nachdem ich 1972 in die
        Polizei eingetreten bin. Damals versah er als Rayonsinspektor seinen Dienst beim VUK, Verkehrs-
        unfallskommando, ich glaube er ging dann mit dem Dienstgrad Polizei Revierinspektor in Pension.
        Das von Ihnen angeführte Ampelhäuschen gab es zu meiner Zeit nicht mehr, aber die gleichen
        standen damals noch an der Klinik Kreuzung und an der Kreuzung beim Stift Wilten.
        Schöne Grüße aus Innsbruck

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        2021/03/09 at 2:44 pm
  • From Josef Auer on Nachteulen

    Vielen Dank Herr Roilo für den Hinweis auf das Scheuchenstuel´sche Waisenhaus! Der Name und Zweck dieses Gebäudes war mir bisher unbekannt.
    Schön, dass dieses Tankstellenbild nun eindeutig lokalisiert ist.

    Auf der Website des Mädchenheims Scheuchenstuel findet sich sogar ein kleines Bild, welches wohl genau den Standort der Tankstelle am früheren Sillkanal zeigt:
    https://www.scheuchenstuel.at/maedchenheim/das-haus/geschichte

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    2021/03/05 at 12:21 pm
    • From Manfred Roilo on Nachteulen

      Dieses riesige Scheuchenstuel’sche Areal nahm ja seinerzeit ein gutes Drittel des Geviertes Museumstraße – Bruneckerstraße-Brixnerstraße – Meinhardstraße ein. Das Waisenhaus selbst stand nur teilweise entlang der Museumstraße, der Rest war eine Grünfläche, welche am Nordosteck (Museumstraße / Bruneckerstraße durch eine hohe Mauer umschlossen war.
      Diese Mauer kann man auf https://innsbruck-erinnert.at/unterwegs-mit-pfarrer-goehlert-viii/ sehen.
      Während des Krieges befand sich dahinter ein Löschwasserteich (laut einem Eintrag von Herrn Svehla in diesem Beitrag)

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      2021/03/05 at 3:05 pm
    • From Manfred Roilo on Nachteulen

      Sogar den Sillkanal selbst kann man auf diesem Bild sehen, zumindest das Schutzgeländer – siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/innsbruck-1902/ und den Kommentar von Michael Svehla dazu (Meinhardgarage mit Tankstelle) in diesem Beitrag

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      2021/03/05 at 12:58 pm
  • From Hermann Pritzi on Eine bewaffnete Macht...

    Da ich selbst Mitglied der Schützenkompanie Amras war, kann ich zu einigen Personen Angaben machen:
    Hofrat Dr. Zebisch, sitzend 4. von rechts, wurde später Landeskommandant, neben der Marketenderin
    sitzt der Hauptmann Hermann Wanker, welcher der Wirt vom Gasthaus Seewirt war, neben dem Hauptmann sitzt Landeshauptmann Eduard Wallnöfer, er war Ehrenoffizier der Kompanie und neben
    der Marketenderin, links am Bild, erkenne ich Oberleutnant Schiener.
    An die Namen der Frauen kann ich mich nicht mehr erinnern.

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    2021/03/05 at 10:48 am
  • From Karl Hirsch on Flavia trifft Mini

    Diese schöne Webseite soll bitte keine Bühne für politische Meinungen werde.

    Nur soviel sei gesagt: Anstatt unter dem Stadtverkehr unsägliche Leiden zu erfahren, haben die Innsbrucker ihre Stadt zu dieser Zeit ganz gerne gemocht. Die gezeigte Szene mit den paar Autos hätte jetzt keiner als Verkehrshölle angesehen. Und das Auto war damals ein Objekt der Sehnsucht und Begierde. Jeder wollte eines. Es bereitete Freude, damit zu fahren.
    Erst die nach Ende des Vietnamkriegs arbeitslos gewordenen unseligen 68er besannen sich eines neuen Aufgabengebietes und begannen, die Leute mit alltäglichen Dingen unzufrieden und ängstlich zu machen. Mehr sag ich jetzt des lieben Friedens willen nicht mehr. Ich bin halt Zeitzeuge.

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    2021/03/05 at 9:28 am
  • From Karl Hirsch on Nachteulen

    Natürlich die Meinhard Tankstelle! Die hätte ich auf den ersten Blick erkannt. Ich habe meinen schon geschriebenen ersten diesbezüglichen Kommentar vor dem abschicken wieder gelöscht, weil ich mir dachte, Offensichtliches brauch ich jetzt auch nicht zu kommentieren. So kann man sich täuschen.

    Aber auch ohne Verortung zeigt das Bild eine mittlerweise beinahe ausgestorbene Spezies, den Tankwart. Es ist ein Vexierbild, erst in der Vergrößerung sieht man ihn deutlich. Dahinter die Kundschaft mit Hut und Mantel. Ein Gentleman, der ausstieg, wenn der Benzinaio am Arbeiten war. Nur Prolos blieben im Auto sitzen.

    https://s20.directupload.net/images/210305/ku98i7xd.jpg

    Die Meinhard Tankstelle mit stadtbekanntem Pächterpaar war Tag und Nacht geöffnet. Sogar zu Weihnachten. Ich erinnere mich an einen Nachbarn, der an einem streng kalten Weihnachtsabend mit drohender Überschreitung der -20 Grad Grenze unbedingt noch Frostschutz nachschütten wollte und dieser nur bei dieser Tankstelle zu erhalten war. Schöne Weihnachten.

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    2021/03/05 at 8:50 am
    • From Stephan Ritzenfeld on Nachteulen

      Guten Tag Herr Hirsch,
      ich habe eine Frage: Sie schreiben hier – erst in der Vergrößerung sieht man… Ich suche schon länger nach einer Möglichkeit am PC in die Bilder hinein zu zoomen, was habe ich da noch nicht gefunden oder bezieht sich Ihre Aussage auf ein Smartphone-Display?

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      2021/03/05 at 3:11 pm
      • From Karl Hirsch on Nachteulen

        Irfanview ist übrigens gratis.

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        2021/03/05 at 7:04 pm
        • From Stephan Ritzenfeld on Nachteulen

          Vielen Dank für die ausführliche Antwort Herr Hirsch, die habe ich erst heute endeckt.
          Mit Irfanview arbeite ich schon lange gerne aber auf diese Idee bin ich nicht gekommen.

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          2021/03/07 at 11:31 am
      • From Karl Hirsch on Nachteulen

        Schönen Abend Herr Ritzenfeld,

        ich mache , da das Speichern mit der rechten Maustaste nicht geht, einen Screenshot (mit der „Druck“-Taste und speichere diese Kopie mit Strg-V in einem Bildbearbeitungsprogramm ab. Ich verwende dazu das einfache Irfanview Program, welches eine jahrzehntelang bekannte und sichere Software ist. Die Software verfügt außerdem über einige Tricks wie Bildschärfen, Farbkorrektur und Negativumwandlung. Letzteres hilft oft beim Entziffern von unleserlichen Buchstaben, die im Negativ oft besser lesbar sind.
        Sie können aber auch – wenn Sie Windows verwenden, das systemeigene Paint verwenden, kann halt nicht so viel, aber Vergrößern geht auch.
        Ich beantworte gerne Fragen.

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        2021/03/05 at 6:44 pm
  • From Walter Rangger on Eine bewaffnete Macht...

    Ein der Sitzenden dürfte jedenfalls der damalige Landeshauptmann sein.

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    2021/03/05 at 8:27 am
    • From Karl Hirsch on Eine bewaffnete Macht...

      Er sieht ihm zumindest wie us dem Gesicht gerissen ähnlich. Auch die Affinität zum Schitzentum paßt. War der Walli Ehrenmitglied der Amraser?

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      2021/03/05 at 9:36 am
  • From Karl Hirsch on Eine bewaffnete Macht...

    Nach einem vorschnellen „altes O-dorf“ tippe ich jetzt auf die ersten kleinen Hochhäuser in der Radetzkystraße, dort, wo auch das „Volksheim“ gewesen ist.

    Weit marschiert werden sie nicht sein, die erste grüne Wiese nördlich des Dorfes. Hats 1966 schon das DEZ gegeben? Wenn nicht, dann dort.

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    2021/03/05 at 7:13 am
    • From Karl Hirsch on Eine bewaffnete Macht...

      Grad entdeckt: https://innsbruck-erinnert.at/das-dez-wird-50/. Also 1966 war dort noch massenweise freies Land, ein natürliches Aufmarschgebiet für die Schützen.

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      2021/03/05 at 7:18 am
  • From GEISLER Wolfgang on Die Moderne in Innsbruck

    Herr Hundertwasser hat u.a. mit seiner „Waldspirale Darmstadt“ 30 Jahre nach dieser Scheusslichkeit gezeigt, wie man so eine grosse Fläche auch anders gestalten kann… (gemeint ist die gesamte Hunoldstrasse nördlich dieses Betonmonsters….).

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    2021/03/05 at 6:37 am
  • From Klaus Will on Nachteulen

    Auch wenn es meine Unwissenheit zeigt, wo war die Shell-Tankstelle?
    Und liebe Grüße aus Mutters an Dich Niko!

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    2021/03/04 at 9:02 pm
    • From Niko Hofinger on Nachteulen

      Hallo Klaus,
      das war die Shell an der Unikreuzung.
      https://www.google.com/maps/@47.2641947,11.3867796,3a,75y,125.61h,90t/data=!3m7!1e1!3m5!1sXiSrl8bbStk8MOXXxEMcAw!2e0!6s%2F%2Fgeo3.ggpht.com%2Fcbk%3Fpanoid%3DXiSrl8bbStk8MOXXxEMcAw%26output%3Dthumbnail%26cb_client%3Dmaps_sv.tactile.gps%26thumb%3D2%26w%3D203%26h%3D100%26yaw%3D136.54558%26pitch%3D0%26thumbfov%3D100!7i13312!8i6656

      LG nach Mutters
      Niko

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      2021/03/04 at 9:22 pm
      • From Josef Auer on Nachteulen

        Dieses Tankstellen-Foto ist fantastisch!

        Zur Lokalisierung lässt sich eindeutig konstatieren: Das obige Bild zeigt die Shell-Tankstelle in der Meinhardstraße….
        Vgl. dazu dieses Referenzbild in der Nationalbibliothek:
        https://onb.digital/result/10C4ECFC

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        2021/03/04 at 10:23 pm
        • From Niko Hofinger on Nachteulen

          Lieber Herr Auer,

          Sie sind ohne jeden Zweifel einer unserer härtesten Bild-Rätsellöser, aber haben Sie auch ein Haus zu bieten, das, wie mein Innrain-Beleg, mit baugleichem Eck-Dekor in der Meinhard-Straße hinter der Tankstelle hereinlugen würde? Bis dahin bestehe ich auf der Uni-Kreuzung…

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          2021/03/04 at 10:33 pm
          • From Niko Hofinger on Nachteulen

            Guten Morgen auch von mir, ich gebe mich den guten Argumenten und Bildvorlagen geschlagen. Die Tanke war in der Meinhardstraße. Perfide ist, dass auf meinem zum Vergleich herangezogenen Bild,

            das vor dem Zweiten Weltkrieg aufgenommen wurde, das Waisenhaus diese charakteristischen Eckverzierungen noch nicht zeigt.

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            2021/03/05 at 7:49 am
          • From Manfred Roilo on Nachteulen

            Guten Morgen, Herr Auer! Für mich war es vom Anfang an klar, dass Sie richtig liegen! In erster Linie deshalb, da ich noch die Tankstelle im Kopf hatte, mit den Parkflächen daneben und dem Waisenhaus dahinter. Dies alles wurde ja erst nach dem Auflassen und Zuschütten des Sillkanals ermöglicht. Dass ich trotz der gegenteiligen Meinung von Herrn Hofinger für die Meinhardstraße war, sogar mit einem Argument (Scheuchenstuelsches Waisenhaus bei uns einfach „das Waisenhaus“ genannt), können Sie aus meinem fast zeitgleichen Beitrag gestern abends ersehen. Wobei ich noch feststellen möchte, dass Ihr Beitrag bei mir noch nicht zu sehen war, als ich schrieb.
            Das alte Gebäude des Waisenhauses wurde übrigens 1979 abgerissen, wie aus einem Zeitungsbericht zu entnehmen ist:
            https://www.meinbezirk.at/hall-rum/c-leute/historisches-buch-ueber-die-scheuchenstuel-stiftung_a755041

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            2021/03/05 at 7:41 am
          • From Manfred Roilo on Nachteulen

            Wie wäre es mit dem Scheuchenstuelschen Waisenhaus? Wäre vielleicht möglich! (weiß natürlich nicht, wie das Eck-Dekor ausgeschaut hat)

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            2021/03/04 at 11:03 pm
          • From Josef Auer on Nachteulen

            Es gibt noch ein zweites Foto, welches die These untermauert, dass es sich um die Shell-Tankstelle in der Meinhardstraße handelt:
            https://digital.onb.ac.at/rep/osd/?10C4ECE3

            Die Anordnung der Laternen und das große Shell-Leuchtschild passen exakt zum Rätselbild…. Auch die Anordnung der Zapfsäulen stimmt überein.

            Ja, das Hauseck, welches links mit der charkateristischen weißen Ecklisene hereinlugt, müsste als baugleicher Eckdekor zum dreistöckigen Eckhaus Meinhardstraße / Museumstraße gehören, im Luftbild ist das betreffende Haus neben der Tankstelle gut zu erkennen:

            An der fraglichen Stelle am Innrain gibt es weiters kein dreistöckiges Gebäude neben der Tankstelle…..
            Ob diese Argumente überzeugen? 😉

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            2021/03/04 at 11:01 pm
  • From Hermann Pritzi on Vor 37 Jahren ...

    Und gegenüber der Purnhofweg mit dem Cafe Anzengruber und in weiterer Folge der „Sauerkraut Stolz.“
    Dann kommt die leichte Biegung bei der Kirche und dann weiter hinauf zur Innsbrucker Hauptschützen-
    gesellschaft am Landeshauptschießstand.

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    2021/03/04 at 8:26 pm
  • From Martin Schönherr on Mahnmal für Dollfuß

    In der Kaiserschützenkapelle am Tummelplatz war ziemlich versteckt eine kleine Erinnerungstafel angebracht – die dürfte entfernt worden sein. Mir ist sonst noch ein Dollfußkapelle genanntes Bauwerk am nördlichen Ortseingang von Reith i.A. untergekommen. Die Hängebrücke beim Stams am Weg zum Locherboden wurde n.m.E. von einigen älteren Semestern Dollfußbrücke genannt, das Baujahr 1935 wäre ein Indiz dafür.
    Im TIRIS Kunstkataster finden sich übrigens zu Dollfuß 13 Nennungen (darunt die Kapelle in Reith, nicht aber die Brücke in Stams), dann noch vier Flurbezeichnungen und ein Straßenname (!). Eine Flurbezeichnung ist die Dollfußsieldung als alter Name für die Lohbachsiedlung.

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    2021/03/04 at 8:01 pm
  • From Elmar Berktold on Vor 37 Jahren ...

    Dies entspricht auch meiner Vermutung. Dann wäre der Hofname „Wach“, Franz-Wach-Gasse 4.

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    2021/03/04 at 8:00 pm
  • From Karl Hirsch on Vor 37 Jahren ...

    Sieht aus, wie ich den Weg hinauf zum Arzler Kalvarienberg in Erinnerung habe, Blick nach Norden. Hinten die Dörferstraße.

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    2021/03/04 at 7:21 pm
  • From Roland Tiwald on Blickfang

    Ganz ähnliche Bilder findet man im, sehr sehenswerten, kleinen Museum in der Nordkettenbahntalststation.
    Es handelt sich gewiss um ein Seil der Nordkettenbahn, ein Transport auf die Hungerburg wäre damals sicherlich viel schwieriger gewesen als das Seil über den Hang aufzuziehen.

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    2021/03/04 at 4:45 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Flavia trifft Mini

    Urbanistisch finstere Zeiten waren das, in denen ein übermächtiger Olympia-Bürgermeister Innsbruck in eine Autogerechte Stadt nach Jeanneret, besser bekannt als Le Corbusier, umbauen wollte, mit menschenfeindlich breiten Straßenachsen und Bauwerken, die einzig und allein dem kreuzungs- und damit störungsfrei vorrangigen Vorankommen des schädlichsten aller Verkehrsmittel dienten. Vieles, was damals geschaffen wurde, existiert heute leider noch, anderes ist im Stadtbild zum Relikt geworden und wird hoffentlich eines Tages ganz verschwinden.
    Nach vollständiger Schaffung der bis heute lärm- und luftgütetechnisch bedenklichsten Struktur dieser Stadt, des Südrings, gipfelte diese zerstörerische Verkehrspolitik aber erst 1974 in der Einstellung der aus heutiger Sicht wichtigsten Verkehrsinfrastruktur, die diese Stadt je besaß, der Straßenbahnlinie 4, die wir deshalb heute mit gößtem finanziellem Aufwand vollständig neu errichten müssen. Selber war ich bei all dem nicht dabei, da zu jung, aber so ist es überliefert.
    Das von Autos geplagte Herz der Stadt verstopfte danach und erst die Ölkrise und später die Proteste u.a. von Ärzt*innen leiteten das langsame Umschwenken und den längst fälligen Rauswurf des Autos aus der Stadt ein. Der Franziskanerplatz ist ein hervorragendes Beispiel dafür.

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    2021/03/04 at 10:12 am
  • From Karl Hirsch on Flavia trifft Mini

    Was für eine Erinnerung! Vielleicht fuhr der Mini nur noch bis Igls, damals ein bei Engländern sehr beliebter Ferienort. Oder sie warteten auf den Pannendienst.
    Ansonsten begegnet man noch einmal der Kunsthandlung Unterberger, man erinnert sich an die jahrelange Streiterei mit stillstehender Baustelle und provosorischer Fassade. und gegenüber zeigt die Wagnersche gerade noch den Durchgang zum Haus mit Zeitschriftenhandel links und Hintereingang zur Wagnerschen rechts. Die Tabak Trafik hat sich zusammen mit dem aufgelassenen Zeitungshändler in kombiniertem Arrangement in der Hörtnaglpassage wiedergefunden.
    Kleine Humoreske am rechten Rand: Die ala Russki aus der Stirn geschobene Mütze des Verkehrspolizisten. Und was paßt ihm denn nicht an der Flavia?

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    2021/03/03 at 8:43 pm
  • From Karl Hirsch on Diesen netten Alltags-Schnappschuss...

    „…Linke kommt vom Herzen“, so hat man oft zur Entschuldigung gesagt, wenn man wie die Dame (nicht „Frau“!) in Schwarz in der rechten Hand etwas hielt, was man nicht schnell genug in die linke Hand nehmen konnte.
    Und die Fahrräder! Wie haben die Ärmsten damals damit auch nur ein paar Meter fahren können! Wahrscheinlich Innennabe mit Rücktritt, nicht einmal 3-Gang. Sie fuhren ja so langsam daß ein Helm eine glatte Nummer für die Höttinger Nudl gewesen wäre! Und überhaupt: Licht!! Klingel!!! Und Kotflügel, weil man nicht beriet war, dem Straßendreck zu erlauben, einem den Rücken zu bekleckern. Die Gepäckträger schließlich weisen die Drahtesel eindeutig als praktisches Nutzfahrzeug aus..hoffnungslos unsportlich :-).
    Sehr typisch die Handtasche, die anfangs der 60er modern gewesen ist, meine Mutter hatte fast die gleiche. Alles Plastik, damals aufregender als wie Leder.
    Die Aufmachung des geradezu selbstverständlich schlanken Herrn mit dem dünnen Strickjackele und dem bis zum Kragen zugeknöpften Hemd lassen ihn zusammen mit den schlichten gangschaltungslosen Fahrrädern auch nicht weit weg von den 50ern datieren.

    Zum Haus rechts vom Metropol kann ich nur sagen: Ja, sieht anders aus. Die Rundbögen unten sind riesig und haben anscheinend den ganzen Vorrat an Rundbogenkreativität des Baumeisters aufgebraucht, ab dem ersten Stock schlichte Rechtecke. War unten einmal eine Bank?

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    2021/03/03 at 8:23 pm
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