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Selten So Wuchtig

Selten so wuchtig

Wenn wir an den zahlreichen gründerzeitlichen Häusern vorbeispazieren, dann schätzen wir die meist gediegene Handwerkskunst, die hohen Räume und die manchmal verspielten Details an den Fassaden. Glücklich, wer in so einem Haus wohnen darf.

Hier sehen wir eine Art Gegenmodell: Ein eher schweres und dunkles Gebäude, das so gar nichts Verspieltes zu haben scheint. Eher was Kasernenartiges. Erst auf den zweiten Blick erkennt man etwas Verzierung, sogar eine kleine Terrasse. Und ein Türmchen. Also doch nicht so kasernenartig. Oder?

Natürlich wissen Sie alle schon längst, wo wir uns befinden. Sollten Sie noch zaudern, dann kann ich aktuell den Tipp geben, dass sich dort gerade eine Baustelle befindet und die Straße rechts vermutlich sogar zur Gänze gesperrt ist. Na, jetzt wissen´s Alle…

Stadtarchiv/Stadtmuseum, So-4-318.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
  1. Ich habe natürlich keine Sekunde gezaudert, eh klar. Wir haben ja schließlich schon vor einiger Zeit von diesem Haus auf die Straße geschaut! (In diesem Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/fensterblick/comment-page-1/#comment-1906 wären übrigens auch noch Fragen zu beantworten!)

    Ihr aktueller Tipp, Herr Dr. Morscher, hat mir natürlich nichts genützt – ich war ja schon lange nicht mehr in Innsbruck! Deshalb meine Frage als Auswärtiger: Warum ist die Gasse rechts gesperrt und was wird hier gebaut?

  2. Ein Gebäude aus dem Jahre 1907, wie es in seiner architektonischen Qualität gar nicht so häufig vorkommt. Für die Entstehungszeit, als man oft noch dem üppigsten Neobarock huldigte, in der Tat eine ungewöhnlich schlichte Fassade.

    Links geht´s zum Bahnhof, womit die Lokalisierung unschwer gelingen dürfte.

    1. Oh, besten Dank, Herr Will! Danke auch für den Link. Zeit, dass ich doch wieder einmal hinunterfahre. Nein – Herr Morscher hat mir nicht geantwortet – er wird wahrscheinlich schon schlafen 😉
      Gesperrt ist also der untere (nördliche) Teil der ‚Gasse‘!

    1. Das ist ein perfektes Vergleichsbild zu diesem Foto. Solche Querbezüge und Vernetzungen zu anderen Beiträgen sind immer sehr interessant. Vielen Dank für den Hinweis auf dieses fantastische Foto!

    1. Das Hotel Union befand sich seinerzeit in der Adamgasse 22.
      Auf „Innsbruck erinnert“ wurde dieses Gebäude bisher wohl noch nicht gezeigt und besprochen worden. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann ein Beitrag zu diesem Hotel.

  3. Zu den Autofreaks zähle ich mich nicht, Herr Ritzenfeld, aber als Kinder haben wir uns oft bei längeren Autofahrten die Zeit damit vertrieben, die Marken der entgegenkommenden Autos zu erraten. Vor bzw. hinter dem VW-Bus kann ich einen Fiat 600 Multipla erkennen. Die sahen irgendwie lustig aus mit ihrer steilen Front- und der verhältnismäßig dazu langen Heckpartie. Die Vorder- und Hintertüren waren in unterschiedliche Richtungen zu öffnen, auch ungewöhnlich.
    Der erste nach dem Käfer könnte ein Simca 1000 sein und der Kombi danach evtl. ein Peugeot?

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