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#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
  • From Karl Hirsch on Über den Dächern von Innsbruck

    Kein Finanzamt, aber trotzdem Steuern, und die ÖH ist erst recht nicht vorhanden. Das einzig moderne Gebäude steht – zumindest in dieser Optik – auch nimmer. Ich tippe auf die Fa. Seidensticker. Man steht in der Sonnenstraße, sozusagen am Rande des Abgrunds etwa an der Stelle, wo ein kleiner gacher Steig auf den Mariahilfer Talboden in die Nähe der Unibrücke führt.
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    2021/03/03 at 2:35 pm
  • From Manfred Roilo on Über den Dächern von Innsbruck

    Ein alter Bekannter, mit dem wir lange nicht gewusst haben, was anzufangen, ist auch wieder aufgetaucht: https://innsbruck-erinnert.at/was-ist-denn-das-2/

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    2021/03/03 at 1:37 pm
  • From Josef Auer on Über den Dächern von Innsbruck

    Auffällig ist die unverstellte Sicht auf die Johanneskirche am Innrain. Hier befand sich die Kadettenschule, vgl.:

    Die Aufnahme stammt wohl kurz vor dem Baubeginn des Finanzamtes.

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    2021/03/03 at 12:44 pm
  • From Karl Hirsch on Joseph Hormayr - Ein Mann der Revolution

    Als die Schüsse gefallen sind, ist der Herr wahrscheinlich in der sicheren Kanzlei gesessen.

    Mir ist immer ein Rätsel geblieben, wie man das Unglücksjahr 1809 derart hochjubeln und verklären kann. Diese Hitzköpfe haben letztlich nur Not und Elend über Tirol gebracht hat. Spätestens nach dem Friedensschluß mit Österreich, nachdem jeder bewaffnete Aufstand keine Kriegshandlung, sondern eine schlichte Revolte dargestellt hat, hätte man eine Ruhe geben müssen. Niedergebrannte Dörfer und Städte im Unterland beim Einmarsch echten Militärs hat man wirtschaftlich noch jahrzehntelang gespürt.
    Bis sich – wunderts wen? -deutsche Studenten mit ihrem Halbwissen für den angeblichen Revolutionär Hofer zu interessieren begannen, war der gute Ander eine gerne vergessene Blamage über die man den gnädigen Mantel des Schweigens gebreitet hat.
    Um aber Hofer Gerechtigkeit angedeihen zu lassen sei betont, daß er nach dem Friedensschluß sehr wohl ans Aufhören gedacht und auch schon eine Art Entlassungsbrief an seine Bauern verfaßt hatte, weil er die rechtlichen Konsequenzen einer Weiterführung seiner Kampagne wohl kannte. Aber leider hat er sich umstimmen lassen, allen voran der schräge Pater Haspinger. Der hat sich geschickt aus der Affäre gezogen und noch 1848 sein Unwesen als Wasserträger und agent provocateur getrieben. Daß man ihn ausgerechnet neben seinem Opfer Andreas Hofer beigesetzt hat, ist der Witz des Jahrhunderts gewesen.
    Ich hab dieses Wissen, welches man in keiner Schule zu hören bekommt, von einem längst schon pensionierten Landesarchivar. Man kanns zum Teil aber auch hier nachlesen: https://www.profil.at/home/warum-gluecklose-rebell-andreas-hofer-tirol-250390
    Ich will da auch keinen Stunk in diese unschuldige Archivhompage tragen. Aber g’sagg isches.

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    2021/03/03 at 11:13 am
  • From Karl Hirsch on Die Prinzen vom Landhausplatz

    Noch einmal hingeschaut: Es könnte schon ein FIAT 124 (Berlina?) sein, die Lochfelgen und auch die kecke Dachkante könnten neben dem allgemeinen Erscheinungsbild passen. Der Außenspiegel kann eine Eigenkonstruktion des Besitzers sein. Damals gab es im Zubehörhandel die sogenannten Talbot-Spiegel, die man vorne an den Kotflügeln angebracht hat. Talbot-Spiegel machten das Auto optisch gleich um 50 km/h schneller und galten daher als besonders stenzig.

    Die Wehmut, die alten Bäume wieder zu sehen, teile ich gerne mit Herrn Geisler. Wobei bei der heutigen Fröschlwüste noch das ewige Geknalle der fast ausnahmslos tollpatschigen Skateboarder an den Nerven zerrt. Interessant auch die mentale Vorbereitung der Bevölkerung auf die Umgestaltung, daß da wieder einmal „was getan werden muß“ „weil so kanns nicht weitergehen“ in der Presse. Auf ein, zwei Bankln haben sich nämlich an warmen Tagen ein paar Sandler und Sandlerinnen zum gemütlichen Umtrunk getroffen. Jaaa, war auch ein bissl laut, aber das war schon zuviel für einen maßgeblichen Herrn. Wahrscheinlich hat ihm der Capo mit dem Hund beim Vorbeigehen eine Fotzn angetragen weil er so bled gschaug hat. Konnte passieren. Jedenfalls „mußte was passieren“. Es passierte.

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    2021/03/03 at 8:55 am
  • From Karl Hirsch on Eine Horde Nixen

    Das Foto hat wohl auch ein Mann gemacht.

    Viele Frauen haben sich abgewandt. Wollen sie auf dem Foto nicht erkennbar sein, oder ist der Badewaschel einfach zu schön?

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    2021/03/03 at 8:31 am
    • From Karl Hirsch on Eine Horde Nixen

      Ein Kompliment für die schöne Mauer. Heute würde man wahrscheinlich Sichtbeton oder gleich Steinkäfige verwenden.

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      2021/03/03 at 4:10 pm
  • From GEISLER Wolfgang on Die Prinzen vom Landhausplatz

    Mir fallen nicht die schönen Oldtimer auf, sondern die vielen Bäume hinter dem Befreiungsdenkmal!! Wann wird man sich wieder besinnen und den zubetonierten verrosteten Platz wieder begrünen zum Wohle des Stadtklimas und der Innsbrucker…???

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    2021/03/03 at 6:14 am
  • From Josef Schönegger on Eine Horde Nixen

    Also nach dem Ausschlussverfahren bleiben nach Büchsenhausen, Höttingerau und Schönruh nur mehr das Schwimmbad an derBahnunterführung Museumstraße – Amraserstraße übrig:
    https://tyrolean-map.legner.me/#19/47.26613/11.40261/Image_1940

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    2021/03/02 at 11:11 pm
    • From Manfred Roilo on Eine Horde Nixen

      Genauer: Das hier gezeigte Damenschwimmbad war am Beginn der König Laurin Straße (Laurinallee) rechts, an der Nordseite der Einfahrt in die Rhombergfabrik. Das größere Herrenschwimmbad war gegenüber bzw. südlich der Einfahrt in die Rhombergfabrik, also schon in der Amraserstraße. Heute ist alles vom Einkaufszentrum Sillpark überdeckt!

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      2021/03/03 at 10:20 am
  • From Manfred Roilo on Eine Horde Nixen

    Noch einen Beitrag habe gefunden, in dem ebenfalls dieses Schwimmbad erwähnt wird:

    Es ist nicht uninteressant, wieder einmal in ältere Beiträge zu schauen!

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    2021/03/02 at 11:02 pm
  • From Manfred Roilo on Eine Horde Nixen

    Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/unterwegs-mit-pfarrer-goehlert-xvi/ wurde über dieses Damenschwimmbad schon geschrieben!!

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    2021/03/02 at 10:55 pm
  • From Martin Schönherr on Ernste Andacht

    Kleine Korrektur: Burgler-Hof. Kein „ü“
    Hof und Mauer n steht noch, im Gegensatz zum Bauernhaus im Hintergrund. Die schönen Quarzphyllitdeckplatten gibt es leider ebenso nicht mehr.

    Die Obusleitung führte dann bei der Gemischtwarenhandlung Hocke (damals wohl schon Mayr) vorbei, die Geyrstraße südwärts und beim Bierwirt war der Wendeplatz. Eine Oberleitungsverankerung kann man dort noch beim Haus Bichlweg 4 sehen (ein älterer im Krieg recycelter Straßenbahnoberleitungsanker)

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    2021/03/02 at 10:53 pm
  • From Klaus Will on Er läuft und läuft und läuft

    Falls die Lackierung von Interesse ist (Farbton und deren Bezeichnung) wird man hier fündig:
    http://yehmen-bug.blogspot.com/2009/02/81957-71958-lichtbronze-l245.html
    Funktioniert natürlich nur mit kalibriertem Bildschirm …

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    2021/03/02 at 10:50 pm
  • From Martin Schönherr on Blickfang

    Warum ich auf NKB tippe:
    Die Kleidung der Zuschauer sieht nach 20er/30er Jahre aus. Damals wurde die NKB gebaut. Der Ort für den Umlad auf das Gefährt der Fa. Menardi, die die Rolle dann rauf transportierte ist plausibel, da diese Seilrolle wohl zu schwer für die alten Innbrücke gewesen wäre. Also wird man dort weiter über den Hohen Weg zur Höhenstraße gefahren sein.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Seilrollentransport von Wien hierher (falls er nicht teilweise mit der Bahn oder Schiff erfolgte) eine ziemlich aufwändige Planung war, bei der man sich überlegen musste, auf welche Seite eines Flusses man bleibt….

    Aber:
    Rechts geht das Seil ab und hinauf den Hang… das wäre ein Indiz dafür, dass das ein Seiltausch „nur“ für die Hungerburgbahn, aber ungefähr zur selben Zeit wie der NKB-Bau stattfand.
    Ich habe mich nun mit https://rechneronline.de/rolle/ gespielt: bei einer Rolle von ca. 1,2m Außenradius und 0,6 m Innenradius und einen Seilstärke von ca. 20mm hätten im besten Fall so 700m Seil auf dieser Rolleplatz. Für die Hungerbrugbahn braucht mann 1700m, für die NKB ca 5km (Zugseil).

    Oder:
    Jetzt müsste man „Seilerfahrung“ haben: Wie hängt ein Gleichschlagseil ungespannt durch? Wie hängt ein Gegenschlagseil? Klar ist zweiteres steifer. Und würde,, falls es zutrifft doch wieder auf die NKB hinweisen.

    Langer Rede kurzer Sinn – ich komme noch nicht weiter. Vielleicht regt mein Kommentar weitere Dedektive an

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    2021/03/02 at 10:30 pm
  • From Karl Hirsch on Er läuft und läuft und läuft

    Die Autos brachte man meines Wissens in die Zollfreizone, wo sie in eine Wachshülle eingepackt auf den Import nach Österreich warteten.
    Interessant der Hinweis auf die Farbe Petrol. Es gab ein recht häufiges Himmelblau (hieß vielleicht Azur), aber soviel ich auch mit der Bildbearbeitung herumexperimentiert habe, man bekommt es nicht heraus, auch wenn man den offensichtlichen Blaustich des Fotos korrigiert.

    Wenn wir schon wissen wo da ist kann man das Bild immer noch in ein Rätsel verwandeln: Wo ist die Lok? Am andern Ende? Deutsche Lok abgekuppelt? Warten auf Vorspann für den Brenner? Oder Kulisse für den Gruselfilm „Die Todeskarawane der blauen Käfer“?

    Weniger geheimnisvoll ist die Häufigkeit des VW (Käfer brauchte man damals garnicht dazusagen). Die Fahrschulen boten zum Großteil Käfer als Schulungswagen an, viele blieben wahrscheinlich einfach gerne beim schon Vertrauten, vor allem, wenn sie nur „irgend ein Auto“ brauchten und keine größere und komfortablere Karre.

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    2021/03/02 at 7:17 pm
  • From Matthias Egger on Das Ende einer Brücke

    Vielen Dank Herr Roilo für die Richtigstellung – ist korrigiert.

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    2021/03/02 at 4:43 pm
  • From Josef Auer on Das Ende einer Brücke

    Von der neuen Brücke gibt es auch ein schönes Foto inkl. spannender Kommentare zum Schicksal der Kandelaber:

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    2021/03/02 at 4:43 pm
  • From Manfred Roilo on Das Ende einer Brücke

    Eine ganz schnelle Richtigstellung (muss schnell wieder weg!): Im Krieg verschwanden nur die Kandelaber – das alte Geländer blieb bis zum Abbruch der Brücke! Siehe meine Bilder aus 1983, die ich am 20.1.2020 per Email dem Stadtarchiv übermittelt habe

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    2021/03/02 at 4:35 pm
  • From Josef Auer on Was gibt's da zu sehen?

    Hier wurde das sogenannte Wildling-Haus errichtet.
    Die Innsbrucker Nachrichten berichten diesbezüglich am 17. Feber 1905:

    (Abbruch und Neubau.) „Seit wenigen
    Tagen befindet sich das in der Landhausstraße
    fast die ganze Front zwischen der Maria The-
    resienstraße und Erlerstraße ausfüllende Ge-
    bäude, in welchem bisher u· a. der Groß’sche
    Klaviersalon untergebracht war, im Abbruch.
    Herr Gemeinderat Wildling läßt an dieser
    Stelle einen großen Neubau aufführen, der
    auch eine größere Tiefe als das bisherige Ge-
    bäude haben wird. Daher mußten die paar
    Bäume, welche im Hofe standen, fallen. Die
    Bauarbeit führt Baumeister Huter. Die Ge-
    schäftslokale mußten sämtlich, mit Ausnahme
    dessen der Schirmhandlung Zanetta geräumt
    werden. Der Klaviersalon der Musi-
    kalienhandlung Groß befindet sich nunmehr
    im ersten Stocke ober dem Verkaufsgeschäfte
    au der Ecke der Maria Theresienstraße. Herr
    Goldschmied Wilfling übersiedelte in ein
    hübsches Geschäftslokal im neuen Winklerhause
    nächst der Triumphpforte, auf einen Posten,
    der schon heute günstig zu nennen ist, aber
    seinen besonderen Wert erst bei Eröffnung der
    Maximilianstraße als zweiter Zufahrtsstraße
    vom Bahnhofe erhalten wird. Die Blumen-
    handlung Pittner befindet sich nunmehr am
    Margarethenplatz und die Schreibmaschinenhand-
    lung von Glogowski und Komp. hat in der
    Museumstraße ein neues Geschäftslokal gefun-
    den.“

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    2021/03/02 at 2:10 pm
  • From Josef Auer on Was gibt's da zu sehen?

    Zur Datierung:
    Laut dem Tiroler Kunstkataster wurde das Millerhaus 1905 erbaut, das benachbarte Eckhaus Meraner Straße 1 wurde 1909/10 neu erbaut.
    Das Bild stammt wohl von ca. 1904/05.

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    2021/03/02 at 1:46 pm
  • From Josef Auer on Was gibt's da zu sehen?

    Dieses Bild ist eine hochkarätige stadtgeschichtliche Preziose, vielen Dank!
    Im Hintergrund ist das Ottenthalhaus in der Maria-Theresien-Straße zu erkennen, vgl. dazu folgendes Vergleichsbild:

    Das Bild zeigt somit ein Häuserensemble in der Meraner Straße….

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    2021/03/02 at 11:42 am
  • From Karl Hirsch on Ernste Andacht

    Neben dem offensichtlichen Insiderwissen von Herrn Engelbrecht, der Übereinstimmung mit alten Luftbildern und sogar dem Schatten des Kirchturms an der richtigen Stelle wäre ich – Absturz ins Profane – für eine Aufklärung betreffend der Oberleitung dankbar. Ist dort einmal der B vorbeigefahren? Hab immer gedacht, bei der Schutzengelkirche ist Endstation gewesen.

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    2021/03/02 at 8:20 am
    • From Walter Rangger on Ernste Andacht

      Beim Bau des Obussystems in den 1940ern war auch eine Linienführung nach Amras geplant.
      Gefahren ist dort allerdings nie etwas, es blieb bei ein paar montierten Oberleitungsabschnitten im Ortskern von Amras.

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      2021/03/02 at 8:33 am
  • From Robert Engelbrecht on Ernste Andacht

    Wie schön, wieder ein Amraser Foto!
    Die Prozession geht in der Phil.-Welster-Straße gerade an der Kirche vorbei, links vorne der Bürgler-Hof.
    Bis etwa 1960 gab es in Amras gleich zwei große Prozessionen, – zu Fronleichnam und am Hohen Frauentag, dem Patrozinium der Kirche. Von vielen weiß ich, dass sie ihre Urlaube eigens so geplant haben, dass sie am 15. Augusi in Amras waren!
    Mir scheint, dass dies eine der August-Prozessionen war.
    Siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/andaechtig/

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    2021/03/02 at 12:05 am
  • From Clemens Hofmann on Hoch zu Ross in Igls?

    Lieber Matthias,
    als alter ‚Knopfologe‘ kann ich Deiner Verdachtsdiagnose, dass es sich um Hauptleute des Generalstabs handelt, nur zustimmen: Die Ärmelaufschläge beider Reiter schimmern so, wie es nur bei Samt der Fall ist. Darüber hinaus scheinen die Knöpfe wirklich glatt zu sein, was vielleicht mit einer Lupe genauer zu sehen ist, womit Gendarmerie-Offiziere auszuschließen sind, da diese ja auf den Knöpfen die Nummer des Landesgendarmeriekommandos (Tirol und Vorarlberg: ‚3‘) trugen.
    Herzliche Grüße
    Clemens

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    2021/03/01 at 11:17 pm
    • From Matthias Egger on Hoch zu Ross in Igls?

      Lieber Clemens,

      herzlichen Dank für Deine Expertise! Ich habe die Beschreibung in unserer Datenbank entsprechend angepasst 🙂

      Liebe Grüße,
      Matthias

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      2021/03/02 at 4:03 pm
  • From Manfred Roilo on Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft

    In https://www.google.com/search?source=univ&tbm=isch&q=AEG+Wien+Stadlau&client=firefox-b-d&sa=X&ved=2ahUKEwiwm7_pvY_vAhVOKuwKHQo-CykQjJkEegQICRAB&biw=1376&bih=631
    Kann man noch mehr Bilder von diesem Industriedenkmal der AEG in Wien-Stadlau sehen

    Wenn ich das gestern schon gewusst hätte, wäre ich früher ins Bett gekommen! Aber auch ich habe mir nicht vorstellen können, wo dieses Bauwerk in Innsbruck sein hätte können.

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    2021/03/01 at 5:15 pm
  • From Roland Tiwald on Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft

    Das Gerät ist ein Transformator, wie diese in dieser Größe ab 1927 in Innsbruck zum Einsatz gekommen sind, als die Versorgung von Innsbruck von 42 Perioden auf 50 Hz umgestellt wurde. Die Bauweise ohne angebaute Kühler lässt vermuten dass dar Trafo, sollte er nach Innsbruck geliefert worden sein, im UW Bismarkplatz (Heute UW Mitte) eingesetzt worden ist. Die Abwärme wurde schon damals zur Beheizung des Dampfbades verwendet.

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    2021/03/01 at 11:11 am
    • From Andre Bacher on Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft

      Hallo Roland,

      ich habe Zugang zu einer Fotodokumentation der AEG mit dem Titel „UW Wilten und Fernleitung“; aufgenommen 1924 – ’28.
      Dem Vergleich nach dürfte es sich um einen einpoligen ölgefüllten Leistungsschalter (damals konzipiert für 125 kV) handeln. Leider darf ich die Fotosammlung nur zeigen, nicht aber vervielfältigen oder veröffentlichen. Bei Interesse melde dich.

      mfG,
      Andre

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      2021/03/09 at 12:35 pm
  • From Robert Engelbrecht on Glückliches Neujahr von den Innsbrucker Laternenanzündern

    Mich würde interessieren, warum es immer wieder zuu Gewaltdeliketen gegenüber den Anzündern gekommen ist. Ich hätte gedacht, dass diese Arbeit gar nicht laut war und niemand was dagegen hatte, nicht mehr durch die absolute Dunkelheit stolpern zu müssen?

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    2021/03/01 at 10:46 am
    • From Renate Ursprunger on Glückliches Neujahr von den Innsbrucker Laternenanzündern

      Lieber Herr Engelbrecht, Entschuldigung, dass meine Antwort so lange gedauert hat. Nachdem die Laternenanzünder in der Nacht gearbeitet haben, trafen sie immer wieder auch auf angetrunkene Männer, die vom Gasthaus auf dem Heimweg waren. Manchmal kam es zu Handgreiflichkeiten.

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      2021/04/07 at 2:20 pm
  • From Elmar Berktold on Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft

    https://www.schlot.at/2007/08/21/wien-22-gleisdreieck-erzherzog-karl-strase-ii/ – hier findet man Infos zur AEG-Union-Werke-AG im 22. Wiener Gemeindebezirk (später ELIN-UNION). Ein dortiges Foto beweist, dass das Bild in diesem Werk aufgenommen worden ist. Vielleicht ist es im Stadtarchiv gelandet, weil das Gerät für Innsbruck oder eines der Kraftwerke an Sill und Ruetz bestimmt war.

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    2021/03/01 at 9:12 am
    • From Karl Hirsch on Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft

      Dacht ich mir’s doch, daß das nicht in Innsbruck sein konnte. Danke für den Link! Interessant zu welchen Themen es Hobbyforscherwebseiten gibt. Soweit ich die Hinweise auf Ihrem Link interpretieren kann, brauchte es den Schlot für einen Dampfgenerator zum Testen von Dampfturbinen.
      P.S.: Wenn einmal in Jahrzehnten der erste Kernfusionsreaktor mit seiner überkandidelten Technik Wasser zu erhitzen ans Netz geht, dann kommt vermutlich der Strom noch immer von der Kraft einer Dampfturbine.

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      2021/03/01 at 10:10 am
  • From Karl Hirsch on Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft

    Rechts sieht man ansatzweise etwas das als Schornsteint, vermutlich sogar als recht hoher Schlot bezeichnet werden kann. Sowas gehört eher zu einem in Innsbruck meines Wissens nie vorhandenen Wärmekraftwerk. Oder war das kein Kraftwerk, sondern eine Fabrik, die einen eigenen Trafo oder Gleichrichter betrieben hat?
    Ich la´mich von der Lösung überraschen.

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    2021/03/01 at 8:41 am
  • From Barbara on Denkmäler im Waltherpark, Teil 1

    Bin gestern beim Spazierengehen durch den Waltherpark gekommen und kann berichten, dass der Brunnen nach dem Unfall leider noch nicht wieder aufgestellt ist.

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    2021/03/01 at 5:43 am
    • From Karl Hirsch on Denkmäler im Waltherpark, Teil 1

      Danke für die Auskunft.
      Also muß man obigen Text „…in den Waltherpark (Innpark) versetzt, wo er sich bis heute befindet. “ auf „bis vor einigen Jahren befand“ berichtigen. Was für Konsequenzen die leider noch dazu fatale Gedankenlosigkeit eines Einzelnen haben kann.

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      2021/03/01 at 8:59 am
    • From Manfred Roilo on Denkmäler im Waltherpark, Teil 1

      Im Namen aller von ‚innsbruck.erinnert‘ danke für die Nachricht! Wäre das nicht etwas für die „Bürgermeldungen“?
      https://www.buergermeldungen.com/Innsbruck

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      2021/03/01 at 8:04 am
  • From Martin Schönherr on Blickfang

    Hoher Weg 2. Zugseil für Hungerburgbahn oder für Nordkettenbahn. Eher zweiteres.

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    2021/02/28 at 7:56 pm
    • From Matthias Egger on Blickfang

      Jetzt, wo wir wissen, wo wir uns befinden (Gratulation an Martin Schönherr, der den Aufnahmeort wieder einmal blitzschnell aufgelöst hat!), müsste noch geklärt werden, für welche Bahn das Zugseil gedacht war?

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      2021/03/02 at 8:35 am
  • From Walter Rangger on Ein schmuckes Haus

    Der Wohnblock im Hintergrund schaut so aus, wie jener der in der Seebergasse 2-8 steht.
    Dann wäre das hier das Haus Amraser Straße 85.

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    2021/02/28 at 6:52 am
    • From Manfred Roilo on Ein schmuckes Haus

      Ich glaube, dass dies wirklich einVolltreffer ist. Auf dem 1940er Luftbild ist zwar von der Seeberstraße noch nichts vorhanden, aber das Haus Amraserstraße 85 in seiner alten Gestalt müsste mit seinen Vorbauten und seiner Lage passen! Wohnblock Seeberstraße sowieso (Balkone!) – Gratulation!
      Ich war zwar beim Anblick dieses Bildes auch sofort in dieser Gegend, eher Bereich Grenzstraße, habe aber nichts gefunden! Bin dafür später ins Bett gekommen!

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      2021/02/28 at 9:02 am
      • From Robert Engelbrecht on Ein schmuckes Haus

        Laut Luftbild ist das Haus zumindest bis 1974 hier gestanden. In meinen Kindheitserinnerungen das Haus vor der schönen Steinmauer zum Draufgehen, – und dann war die Gemischtwarenhandlung Melichar (im alten Blindenverbandshaus) nicht mehr weit.
        Ich habe heute „Beweisfotos“ von der Seebergasse gemacht — es stimmt wirklich jedes Detail inkl. nordseitigen Kaminen ..

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        2021/03/11 at 6:40 pm
  • From Robert Engelbrecht on Lokale Wirtschaft VI

    Aus meiner Sicht geht sich das familiär etc. mit dem „Brunnenmacher“ (Geyrstraße 59) nicht aus, obwohl die Hausfronten sehr ähnlich sind/waren.
    ICH glaube, dass auf dem Foto das Haus Geyrstraße 80 abgebildet ist, welches in den 1970ern abgerissen wurde. Meines Wissens hatte Rudolf Ullmann aber seine Werkstatt aber nicht in diesem Haus, sondern hinten im Hof.

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    2021/02/28 at 12:38 am
    • From René Geiger on Lokale Wirtschaft VI

      ja das haus am bild ist die heutige geyrstraße 80 (auch abrissfoto hr. schönherr) und der wagner war mein uropa, die werkstatt war allerdings im innenhof heute geyrstraße 82 in der ehem. werkstatt lebt heute mein onkel und ich selbst lebe genau zwischen den beiden gebäuden auch 82.
      p.s.: geyrstraße 59 „brunnenmacher“ habe ich meine agentur/büro, hat damit nichts zu tun ;-P

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      2021/03/20 at 7:43 pm
    • From Martin Schönherr on Lokale Wirtschaft VI

      Richtig, Herr Engelbrecht, Hausnummern lesen sollte man können 😉 habe gestern ein Photo des richtigen Hauses beim Abbruch an das Stadtarchiv geschickt, da fiel mir das „Detail“ nicht auf.

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      2021/02/28 at 8:53 am
  • From Karl Hirsch on In Mutters Garten

    Der Grund für die Verkleinstädterung der Dörfer ist – ohne jetzt der Autoverteufelung das Wort reden zu wollen – die allgemeine Motorisierung. Wenn ein Innsbrucker auf die Stubaitalbahn angewiesen gewesen wäre, dann wäre er vermutlich lieber in der Stadt geblieben. Die lokale Infrastruktur hätte sich halten können und statt Cyta und Dez könnten Wohnungen stehen. Allerdings wäre dann auch zu vermuten, daß umgekehrt vor allem die jüngere Bevölkerung der umliegenden Dörfer nicht Schafe hüten gegangen wäre, sondern in die Stadt ziehen hätte wollen. Mit entsprechendem Hochhauswildwuchs. Mächtiger als der Satz von der Erhaltung der Energie ist die Erhaltung des Problems.
    Danke für die Erwähnung der um sich greifenden Läutwerkorgien. Man muß kein Gottloser sein, daß einen das gehörig auf die Nerven geht. Ein wundervolles Beispiel für den Umstand, daß weniger wieder einmal mehr sein kann. Dabei ruinieren sich die Pfarreien nur die Glockentürme, die für so ein Dauergebimmel nicht gebaut worden sind. Es würde mich nicht wundern, wenn einmal ein Glockenturm beim Läuten einstürzt.

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    2021/02/27 at 9:26 pm
  • From Josef Auer on In Mutters Garten

    1955 konnte man in Mutters noch Baugründe um 50 Schilling pro Quadratmeter kaufen. Die heutzutage marktüblichen Preise sind im Vergleich dazu astronomisch hoch….

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    2021/02/27 at 12:18 pm
  • From Barbara on Lokale Wirtschaft VI

    Geyrstraße 59

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    2021/02/27 at 12:04 pm
    • From Martin Schönherr on Lokale Wirtschaft VI

      Sie waren deutlich schneller 🙂 ich hatte nun beim Reinschauen,was es Neues gibt, so eine vage Ahnung, dass ich das Haus von meinem Zimmer aus gut sehen konnte, allerdings nicht mehr mit Holztennen.

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      2021/02/27 at 8:07 pm
  • From Karl Hirsch on Ein Bus mit Fühlern

    Naja, das Vorrangschild übersteuerte die Rechtsregel einiger Seitenstraßen für die von der Aldranserstraße herunterbrausenden Fahrer. Wär ja noch schöner, da anhalten zu müssen!

    Was mich noch mehr wundert ist die Unversehrtheit es alten Wegkreuzes. Das da niemand drangefahren ist! Wahrscheinlich, weil Fühler am Auto waren ;-).

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    2021/02/27 at 10:58 am
    • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

      Haha, was Ähnliches hab ich mir auch gleich gedacht angesichts der Haltestelle beim Pradler Friedhof, wo alle paar Wochen das Leit-Schild umgefahren wird! Aber damals hatte man eben deutlich weniger PS und“Fühler“ – statt Hightech-Multimedia gekoppelt mit allen Smartphone-Funktionen …

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      2021/02/27 at 12:55 pm
  • From Manfred Roilo on Ein Bus mit Fühlern

    Noch etwas zu Ihrem Eintrag, Herr Engelbrecht: Es stimmt, dass die Häuser 89 – 99 noch nicht stehen, aber auch die Häuser 103 – 105 sind noch im Bau (Gerüste, Baustelleneinrichtung davor).
    Das Vorrangschild an dieser Stelle ist wirklich eigenartig. Es scheint sogar ziemlich neu zu sein. Wenn man das 1940 er Bild anschaut, kann man das eher verstehen (Einmündung der damals noch nicht ausgebauten Wiesengasse).

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    2021/02/27 at 10:08 am
    • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

      April 1958: https://lba.tirol.gv.at/public/bild.xhtml?id=47643
      Südseitig dunkle Dächer, nordseitig noch kein Dach.
      Auf dem Stadtarchiv-Bild ist zwar das Dach schon drauf, aber das von Herrn Roilo entdeckte Gerüst zeigt, das dieses wohl gerade in der Fertigstellung ist — diese Konstellation gab es verläßlich nur in diesem Jahr …
      AUCH diese Frage wäre also wohl beantwortet!

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      2021/03/03 at 6:38 pm
    • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

      Das Gerüst haben Sie ja toll gesehen!
      Bei HNr 89 muss ich exakter sein, denn die dortige Baulücke wurde erst in den 70ern geschlossen, während 91-99 Anfang der 60er erbaut wurden.

      Heute Vormittag habe ich mich übrigens fotografierend beim Haus Amraser See-Str. 4 herumgetrieben, weil dieses gerade abgerissen wird. Da hatte ich noch keine Ahnung, dass ja genau da die Kapelle gestanden sein muß!?
      In diesem Haus waren ja der Metzger Hölzl und die Bäckerei Mühlbacher, wo wir Amraser Kinder an Süßigkeiten kamen. Auf

      ist das Gebäude ganz rechts im Bild.

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      2021/02/27 at 7:05 pm
    • From Karl Hirsch on Ein Bus mit Fühlern

      Naja, das Vorrangschild übersteuerte für die von der Aldranserstraße herunterbrausenden Fahrer die Rechtsregel einiger Seitenstraßen. Wär ja noch schöner, da anhalten zu müssen!

      Was mich noch mehr wundert ist die Unversehrtheit es alten Wegkreuzes. Das da niemand drangefahren ist! Wahrscheinlich, weil Fühler am Auto waren ;-).

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      2021/02/27 at 10:56 am
  • From Manfred Roilo on Immer wieder faszinierend ...

    Da ich heute nach der Panzing Kapelle am Fürstenweg Pradl – Schloss Ambras suchte, fand ich dieses Bild im Mitteilungsblatt Nr. 01/2006 – https://docplayer.org/111900908-Mitteilungsblatt-nr-01-2006-bei-einem-festakt-am-3-dezember-2005-in-den-raiffeisensaelen-ueberreichte-buergermeisterin.html mit folgender Beschreibung vonFranz-Heinz v.Hye:
    Innsbruck um 1885/99. Eine historische Photographie. Eine besondere Freude bedeutete es mir, als ich durch unseren Obmann mit jenem Foto aus Privatbesitz konfrontiert worden bin, welches hier nun vorgestellt werden soll. Es verdient zweifellos allgemeines Interesse. Gesehen ungefähr von den ehemaligen Wiesen (später Schönruh) oberhalb von Schloss Ambras, zeigt das Bild im Vordergrund das Schloss mit jenem neogotischen Spitztürmchen, welches ihm von Erzherzog Karl Ludwig um 1855/59 verpasst worden war und zunächst bis 1899 bestanden hat. Rechts darunter sieht man den damals ornamental gedeckten Turm der Amraser Pfarrkirche. Zu Füßen des Schlosses erstrecken sich beiderseits die unverbauten Fluren südlich der Stadt, durchzogen von der Amraser Straße ( Amraser Fürstenweg ) mit der ehemaligen Panzingkapelle (heute Südring). Die Pradler Straße wird von der alten Pradler Kirche (abgetragen 1941, heute Leitgeb-Turnhalle) bis herauf zur Gaststätte Lindenhof (heute Sparkasse) von einer stolzen Pappelallee begleitet. Links davon ist in den Feldern der k. u. k. Militärfriedhof an der Anzengruberstraße zu erkennen, hinter dem Lindenhof der Schlot des ehemaligen Gaswerkes. Der Jesuitenkirche fehlen noch die erst 1900/01 ergänzten Fassadentürme. Im Hintergrund rechts sieht man hingegen bereits die 1882/85 erbaute neue St. Nikolaus-Pfarrkirche, während der Bauplatz der neuen Höttinger Pfarrkirche (erb. 1909/11) noch leer ist. Weiter westlich erkennt man den 1882/83 angelegten Landschaftlichen Friedhof zu Mariahilf; die 1902 unweit davon erbaute dortige Volksschule fehlt hier noch. – Wie aus diesen Daten ablesbar ist, stammt diese Aufnahme aus der Zeit nach 1885 und vor Bei detaillierter Analyse der fast unzähligen weiteren hier bildhaft dokumentierten Bauten könnte man die Entstehungszeit des Bildes sicherlich noch präziser einengen. Leider sind uns dabei aber weder die 1875/76 erbaute, mit ihrem Mittelgiebel markant hervorragende Volksschule Dreiheiligen (rechts) noch der in der Bildmitte/links erkennbare, frei stehende ehemalige Eichhof, erbaut um 1880 (heute Pradler Post), hilfreich. Franz-Heinz v.hye

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    2021/02/27 at 9:04 am
  • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

    Um Herrn Roilo zuvorzukommen sei gesagt, dass die Kopie der Getznersäule 1913 vom Bildhauer Andreas Hinterholzer in Pradl geschaffen wurde.
    1933 wurde das Original durch diese Kopie ersetzt, und im Zuge der (damals) neuen 3er-Endstation (1960er Jahre) nördlich vor das Haus Amraserstraße 113 verlegt.

    Die Häuser 89 bis 99 gibt es offenbar noch gar nicht, stattdessen an der Südring-Kreuzung sogar noch Bäume.

    Interessant für Autofahrer die Situation vom Tummeplatzweg her kommend, und das Vorrangschild ganz links ist da wohl auch nicht besonders hilfreich. Aber das Verkehrsaufkommen war ja offensichtlich durchaus überschaubar.

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    2021/02/27 at 12:34 am
    • From Manfred Roilo on Ein Bus mit Fühlern

      Keine Angst, Herr Engelbrecht, der Roilo weiß nicht alles, aber hat aus Ihrem Eintrag wieder allerhand dazugelernt (Getzner Säule!!)
      Zu Ihrem zweiten Absatz: „……. stattdessen an der Südring-Kreuzung sogar noch Bäume“. Ich kann mich noch gut erinnern, dass hier sogar eine Kapelle stand! Auf unseren Fußmärschen von Altpradl zum Friedhof, meist durch die Grenzstraße, war es praktisch das Ende des verbauten Gebietes und wir wussten, dass wir jetzt schnell einmal an unserem Ziel waren. Man muss bedenken, dass damals bei uns ja noch niemand ein Auto hatte und alles, was man fürs Grab herrichten brauchte, transportierten wir mit einem Leiterwagele! Besonders zu Allerheiligen diese typischen weißen Chrysanthemen Stöcke, die man meist wegen eines eventuell zu erwartenden Frostes erst am Vormittag hinausstellen konnte!
      Den Namen dieser Kapelle wusste ich nicht mehr, aber irgendwo und irgendwann habe ich einmal ein Foto gesehen. Aus verschiedenen Beschreibungen, z. B. aus der Doktorarbeit vom ‚Wiltener‘ Sebastian M. Huber glaube ich, dass es die Panzing Kapelle war – finden Sie mehr darüber?

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      2021/02/27 at 9:51 am
      • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

        Bis heute hätte ich „Panzing“ immer in der Geyrstraßén-Gegend zwischen Voderauer und Seewirt angesiedelt und das Ganze auch ein bisserl nach Westen. Tatsächlich ging dieser Flur offensichtlich (zumindest) bis zum damaligen „Fürstenweg“, der heutigen Amraserstraße.
        Daher haben Sie völlig Recht, dass dort die „Panzing-Kapelle“ stand, – ich kannte sie nur als „Maria Schnee“ nach dem dortigen Gnadenbild. Die Kapelle wurde 1951 abgerissen.

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        2021/02/27 at 12:44 pm
        • From Manfred Roilo on Ein Bus mit Fühlern

          Auf dem herrlichen Panoramabild in https://innsbruck-erinnert.at/immer-wieder-faszinierend/ sieht man diese Kapelle (besonders in einem der Ausschnittsvergrößerungen) sehr gut. Sie wird auch im Bericht von Dr. Hye (siehe mein heutiger Eintrag in diesem Beitrag) erwähnt.

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          2021/02/27 at 1:05 pm
      • From Manfred Roilo on Ein Bus mit Fühlern

        Falls der Link zur dieser Doktorarbeit nicht bekannt ist, liefere ich ihn hiermit nach https://www.yumpu.com/de/document/read/10699376/doktorarbeit-sebastian-huber-pfarre-pradl
        Ab Seite 39 sind die diversen Kapellen und Bildstöcke in Pradl beschrieben. Übrigens: Neben der Getzner Säule stand seinerzeit auch noch die Stapfkapelle!!

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        2021/02/27 at 12:39 pm
    • From Elmar Berktold on Ein Bus mit Fühlern

      Dann wird die Aufnahme wohl vor dem 2.4.1930 entstanden sein, weil vor diesem Datum in Nordtirol der Linksverkehr vorgeschrieben war.

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      2021/02/27 at 7:15 am
      • From Karl Hirsch on Ein Bus mit Fühlern

        Von Linksverkehr sehe ich da nichts. Und die für städtische Fahrzeuge übliche dreistellige T-Nummer paßt erst recht nicht. Die gläsernen Pneumatiktüren waren auch eine spätere Einführung. Zusammen mit der Bauweise der neuen Häuser würde ich Ende der 50er für eine gute Näherung halten.

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        2021/02/27 at 8:05 am
        • From Walter Rangger on Ein Bus mit Fühlern

          Falls das bei der Datierung hilfreich sein sollte:
          Der Bus 57 ist ein Gräf&Stift 120OGW, Baujahr 1951, einer der letztgebauten dieser Type.

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          2021/02/27 at 9:55 am
          • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

            Vielen Dank! Laut Hye wurde dieser Straßenabschnitt 1961/62 verbreitert und wurden dabei die Bäume gefällt. Also zwischen 1951 und 1961, wobei mir die Näherung von Herrn Hirsch mit „Ende der 50er“ am wahrscheinlichsten vorkommt.

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            2021/02/28 at 5:42 pm
      • From Robert Engelbrecht on Ein Bus mit Fühlern

        Gute Idee! Allerdings stand auch auf dem Luftbild von 1940 auf der Ostseite noch kein einziges Haus.

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        2021/02/27 at 8:03 am
  • From Karl Hirsch on Ein Bus mit Fühlern

    Die Fühler verdeutlichten dem Fahrer die Position oder wenn man will das Ausmaß des Fahrzeugs. Der Fahrer hat auch bei den „Schnauzen“ nicht genau gesehen wo das Auto anfängt bzw. aufhört. Das konnte man bei engen Durchfahrten gut brauchen, aber auch zur Abschätzung, wie nahe zum Rand man eine Mauer entlang fahren oder z. B. auf Bergstraßen ausweichen konnte.

    Der kompakt aussehende Bustyp, der auf der Linie K von Amras nach St. Nikolaus, sowie anfänglich noch nach Igls gefahren ist, wurde für diese Linien exklusiv verwendet. Mich faszinierte als Kind der wild hin und her schlagende Ganghebel, nach welchem der Fahrer regelrecht fischen mußte. Kleines Rätsel für mich bis heute: Eine am senkrecht aus dem Boden ragenden Schalthebel angebrachte zusätzliche Stange mit einem fingergerechten Zughebel oben unterhalb des Knaufs und einer Spiralfeder. Es sah so aus, als hätte man diesen Hebel gegen die Federkraft mit Mittel- und Zeigefinger nach oben ziehen können. Ich hab niemals beobachten können, daß ein Fahrer Gebrauch davon gemacht hätte.

    Weitere liniengebundene Typen waren die Busse für die Dörferlinie, und schließlich der anfänglich einzige und auch als Einzelstück betriebene Bus der IVB ohne „Schnauze“. Das war der Bus der Linie F zum Flughafen und nach Kranebitten, mit innenliegendem, direkt neben dem Fahrer befindlichen Motor. Zur Schalldämpfung hatte er eine Verkleidung mit Steppmuster. Laut Kreutz wurde das Exemplar „Trambus“ genannt.

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    2021/02/26 at 10:16 pm
    • From Andreas Rieder on Ein Bus mit Fühlern

      Um Ihr Rätsel mit dem Schalthebel zu lösen: genaue Definition aus Wikipedia
      Vorschaltgetriebe
      Bei diesem Getriebe handelt es sich um eine Erweiterung eines herkömmlichen Getriebes. Dabei wird auf der Eingangswelle eine zusätzliche Vorgelegestufe angebracht. Dies hat den Effekt, dass man jeden Gang in zwei Stufen durchfahren kann. Es gibt also für jeden Gang eine kleine und eine große Stufe. Der einzelne Gang wird also aufgeteilt, „gesplittet“. Dies bringt diesem Getriebe den Namen „Splitter“ und der Gesamtkonstruktion den Namen Split-Getriebe ein. Der Begriff Vorschaltgetriebe deutet darauf hin, dass dieses Getriebe vor dem Basisgetriebe installiert ist. Häufiger wird jedoch die Vorschalt-Gruppe direkt im Getriebe untergebracht.

      Split-Getriebe finden sich in schweren Lkw. Sie werden üblicherweise über einen Schalter am Ganghebel bedient. Wird nur der Splitter betätigt oder wird von einem hohen in den nächsthöheren niedrigen Gang geschaltet, so spricht man von „einen halben Gang hochschalten“. Wird von einem niedrigen in den nächstkleineren hohen Gang geschaltet, so schaltet man „einen halben Gang herunter“.

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      2021/02/28 at 8:37 am
      • From Karl Hirsch on Ein Bus mit Fühlern

        Vielen Dank Herr Rieder! Ich hätte nicht einmal gewußt, nach welchem Begriff ich suchen müßte. Nach ca. 65 Jahren Rätsel gelöst!
        Ob man diese Feinabstufung beim K verwendet hat? Daß ich e – obwohl als autonarrisches Kind alles beobachtet habe, kann es mir doch entgangen sein. Jedenfalls hatte dieser kleine Bus nach Igls hinauf ordentlich zu schnaufen.

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        2021/03/01 at 9:51 pm
        • From Walter Rangger on Ein Bus mit Fühlern

          Falls Sie Kindheitserinnerungen auffrischen wollen: beim Österreichischen Omnibusmuseum in Wien ist ein bauähnlicher Gräf&Stift 120 OGW, Baujahr 1949 betriebsfähig erhalten:

          https://imhd.sk/ba/galeria-media/579/Historick%C3%A9-autobusy/100511/Gr%C3%A4f-Stift-120-OGW?ref=ba%2Fgaleria%2F579%2FHistorick%25C3%25A9-autobusy

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          2021/03/02 at 9:10 am
  • From Josef Auer on Ein Bus mit Fühlern

    Ein kunsthistorisches Highlight ist die über 600 Jahre alte Getznersäule rechts im Bild.
    Das Original von 1418 steht heute im Schloss Ambras, während am alten Standort eine Kopie aufgestellt ist.

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    2021/02/26 at 10:05 pm
  • From Hermann Pritzi on Lokale Wirtschaft V

    Beim Josef Mayr habe ich als Elektrolehrling immer die Jause für die Monteure und mich gekauft.
    Bei der Frau Herta Hölzl, gleich daneben, bekam man die besten und dicksten Fleischkäsesemmel von
    Innsbruck und das um fünf Schilling.

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    2021/02/26 at 8:32 pm
  • From werner schröter on Ein Idyll von einem Industriegebiet

    ich würde auf die Zeit um 1953/54 tippen. Habe ein Bild von 53, wo die Umfahrungsbahn ähnlich drauf ist. Der Wohnblock Knollerstrasse wurde im Krieg beschädigt, hier ist das Haus Nr 20 ganz neu aufgebaut, würde auch auf diese Zeit hintippen.
    Nebenbei nett die Igler fährt gerade mit einem 4 Wagen Zug zur Sillbrücke hin – würde auf einen Sonntag hinweisen.
    Und der Sillkanal verlief hier weiter unter dem Gleis, der Brennerbahn durch, man erkennt bei der Einfahrt zum Frachtenbahnhof die Brücke.

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    2021/02/26 at 7:00 pm
  • From Manfred Roilo on Im Goldenen Winkel

    Möchte nur bekanntgeben, dass nun Herr Hofinger meine Bilder aus 2006 mit dem Goldenen Winkel und den zwei Löwen etc. nachträglich aufgenommen hat – dies besonders für Herrn Stepanek! Nochmals Dank an Herrn Niko Hofinger!

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    2021/02/26 at 2:50 pm
  • From Karl Hirsch on Denkmäler im Waltherpark, Teil 1

    Ist der Brunnen am Walterpark wieder aufgestellt? Den hat man doch nach einem bedauerlichen wie skurrilen tödlichen Unfall mit einer Hängematte, die man überall, nur nicht an der Brunnensäule festmachen hätte sollen, erst einmal abgeräumt.

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    2021/02/26 at 2:12 pm
  • From Karl Hirsch on Denkmäler im Waltherpark, Teil 1

    Ein neuer Josefsbrunnen steht ja bei der Johanneskirche. Wenn man sich an die etwas eigenartige Armhaltung und an das Beil gewöhnt hat, welches auf den ersten Blick eher an den Beruf eines Scharfrichters als an den eines Zimmermanns denken läßt, ist diese Skulptur eine zumindest für mich sehr seltene originelle Darstellung des Josef ohne das Jesuskind im Arm.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Josefsbrunnen_Reinhold-Stecher-Platz_01.jpg

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    2021/02/26 at 2:06 pm
  • From Josef Auer on Der Trautsonbrunnen

    In Berlin gibt es interessanterweise einen exakten Nachbau dieses Brunnens. Die Kopie des Trautsonbrunnens befindet sich am Innsbrucker Platz im Berliner Stadtteil Schöneberg:
    https://www.berliner-stadtplan.com/img/mpoix/003841_2.jpg

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    2021/02/26 at 2:04 pm
  • From Josef Auer on Denkmäler im Waltherpark, Teil 1

    Im Beitrag wurden wohl die Himmelsrichtungen vertauscht:
    der Joachimsbrunnen stand südlich der Annasäule, der Josephsbrunnen nördlich davon. Vgl. dazu den Beitrag:

    In den Beständen des Salzburg Museum gibt es ein sehr schönes Bild vom Josefsbrunnen aus der Zeit um 1868:
    https://sammlung-online.salzburgmuseum.at/detail/collection/215ac25d-dbc1-4aed-a5a8-28ab5bed104c

    Bleibt zu hoffen, dass der Josefsbrunnen irgendwann rekonstruiert und an zentraler Stelle neu aufgestellt wird….. Ein neuer Josefsbrunnen wäre ein großer Gewinn für das Stadtbild.

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    2021/02/26 at 12:21 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Blick ins 19. Jahrhundert – VII

    Karl, danke für deine wie immer interessanten Ausführungen – gerade damit ich dich richtig verstehe: von der Dogana am Rennweg konnte man bis zur Sillgasse abseits der Oberfläche durchgehen?
    Dass das heute unterirdisch geht, ist klar, habe ich als ehemaliger Domplatzbewohner bei üblem Wetter auch gern mal zu und von den Haltestellen in der Kaiserjägerstraße bis zum Congress genutzt, aber damals? Gab es dort einen Tunnel, oder was meinst du mit „Verbindungsgang“?

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    2021/02/26 at 11:06 am
    • From Karl Hirsch on Blick ins 19. Jahrhundert – VII

      Die Tour ging oberirdisch und mit mehrfachem Wechsel der Innenarchitektur unter der Bedingung, daß kein Spaßverderber (der Ururenkel des Straßenschildradierers) eine der zahlreichen Türen abgespert hat. Die Gebäude hingen aber alle über die hohe Geistlichkeit bzw. deren Studenten zusammen:

      Von der Dogana über den Durchgang ober der Herrengasse in die Hofburg -> Silberne Kapelle -> Hofkirche -> Franzsikanerkloster (jetzt Volkskunsmuseum, Zugang via Mittelempore) -> der Verbindungsgang laut Gröber -> (ur)alte Universität -> Jesuitenkirche über die untere Empore (unter der Orgel) weiter zum Eingang ins Gebäude mit dem Leopoldsaal und Jesuitenkloster -> im Kloster ums Eck und bei der Sillgasse hinaus.

      Allerdings glaube ich nicht, daß das für den Normalsterblichen ohne peinliche Befragung seitens der Herren Fratres OFM, Proffesores Universitatis und Patres SJ möglich war. Ein wahrer Spießrutenlauf, auf den man wetten abschließen konnte, wie weit man es schafft. Wahrscheinlich hätten uns schon die Fratres OFM (ohne feine Manieren) eiskalt vor die Tür gesetzt.

      Den ersten Teil (ohne Dogana) bis zum Volkskunstmuseum bewältigt man heute mit Eintrittzahlung, die Wege in der uralten Uni kenne ich von der Studentenzeit, die zwei Emporentüren der Jesuitenkirche samt Jesuitenkloster aus der MK-Zeit. Über den Dachboden der Jesuiten konnte man sogar in ein Stiegenhaus des Palais neben der Sillgassenschule gelangen, und dann mußte man allerdings auf den Baum springen und dort weiter durch ein offenes Fenster einer Mädchenklasse (kreiiiiisch) ,,,,

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      2021/02/26 at 11:46 am
  • From Karl Hirsch on Blick ins 19. Jahrhundert – VII

    Nachdem es jetzt jeder weiß wo der Gang gewesen sein könnte, darf ich plappern, was mir grade auffällt: Damals konnte man von der Dogana ohne die Straße betreten zu müssen, bis zur Sillgasse durchgehen.

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    2021/02/26 at 9:49 am
    • From Manfred Roilo on Blick ins 19. Jahrhundert – VII

      Zweimal durch Kirchen!

      Aber „… zum gewesen sein könnte….“: Er war es auch! https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&category=Detailkarten_georef&scale=4513.99773337655&centerx=1268481.254026589&centery=5985899.3708248455&centerspatial=102100&map=309

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      2021/02/26 at 11:17 am
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