eine beachtliche Leistung, geplant durch den Bauingenieur Josef Duile war der Bau der Strasse am Hang des Schönberg. Damit wurde das Steilstück hinauf zur Ortschaft und des Umweges in das Ruetztal beseitigt. Diese Brücke wird von kaum einem Reisenden so wahrgenommen, dabei ist sie eine technische Meisterleistung.
In Gärberbach, gleich nach dem ehemaligen Gasthaus, gibt es noch eine zweite, aus derselben Zeit stammende Bogenbrücke aus Stein, sozusagen eine Ministephansbrücke., die sich über den von weit oben kommenden Mühlbach spannt. Ebenfalls eine sehr solide Ingenieursleistung. Und die Berechnungen zur Statik, Material und Arbeitsaufwand mußten alle ohne Taschenrechner und Build-it!-App mit eigenem Hirnschmalz durchgeführt werden.
Aufnahme von ca. 1922. Aufnahmeort bei der Südbahnstraße in Höhe der heutigen BP Tankstelle.
1920 wurde die Elektrisierung der Arlbergbahn (eigentlich aller Bahnen in Tirol7Vorarlberg) beschlossen. 1923 wurde das erste Teilstück vom Südbahnhof bis Telfs in elektrifiziert Betrieb genommen. Links führt die Karwendel- und Arlbergbahn entlang der Südbahnstrasse weg, rechts die Brennerbahnlinie.
Nett die Nordkette noch ohne Seilbahn und nur geringer Ausbau auf der Hungerburg.
Eine enorme Leistung dieser Arbeiter!
Beeindruckend wie aufwändig und personalintensiv das Aufstellen derartiger Masten war, welche auf dem Bahnhofsgelände bestimmt zu Dutzenden vorhanden waren.
Das Bild ist auf wohl bestimmt vor 1927, zumal auf der Seegrube keine Bauten der Nordkettenbahn zu entdecken sind.
Mir fehlt hier ein Foto oder ein Hinweis auf das Gasthaus „Goldenes Kreuz.“
Dieses befand sich im Haus Innstraße 13, mit einer freundlichen aber auch resoluten Wirtin.
In meiner Volksschulzeit war ich auch Mitglied des Kinderchor der VS Mühlau. Unsere Gesanglehrerin war Grete Ledermair. Das muss so in etwa 1956/57 gewesen sein. Ich habe sogar noch ein Foto, weis aber nicht wie ich das in diese Mail einbinden kann.
Herr Hirsch, da hätte ich jetzt gerne eine Erläuterung oder Skizze, wo die 56m stehen bzw. zu welcher Tageszeit die Konstellation so ist, dass die 56m zwischen Sonne und Brunnen stehen und ihn somit in den Schatten stellen. Ich zweifle etwas, dass das gehen kann…
Wenn das nicht der Brunnen im Hof hinter dem Stadtturm ist, dann stimmts natürlich hinten und vorn nicht und das Raten geht wieder weiter. Jetzt nicht sagen, dort steht überhaupt kein Brunnen 😉 . Es sind laut Wiki auch nur 51m bis zur Spitze. An Sommerspätnachmittagen muß der Schatten schon in diese Richtung zeigen, allerdings sind die Häuser ohnehin Schattenspender genug.
Wenn der Brunnen in einem Hinterhof der Herzog-Friedrich-Straße steht, gibt es immer noch ein Bankerl zum Verweilen. An einem heißen Sommertag, mit einem guten Eis, sehr zu empfehlen.
Die Viggarspitze im Hintergrund hab ich glatt übersehen. Aber wo ist das genau? Mit Straße und Haus im Hintergrund sind solche Fotos auch heute noch nur bei Igls möglich, ich tippe auf eine Stelle gleich nach der Ausfahrt von der Endstation. Auch die auf Google Earth auslesbare Höhendifferenz von 5-7 Metern paßt dorthin. Mein Vorschlag: Haus Lanserstr. 45 Kamera, das gegenüberliegende, nimmer existente Haus neben der heutigen Nr. 24 im Hintergrund.
Ja, Ausfahrt Igls dürfte Stimmen, ich hab mich durch das heutige Aussehen irritieren lassen und muss sagen die Kurve vorm Lanser See hat mir auch nicht ganz gepasst.
Von der Datierung hätte ich auch auf Anfang der 1930er getippt. Die Wappen sind schon nicht mehr auf den Fahrzeugen zu sehen aber es ist auch noch kein Anzeichen der Elektrifizierung ersichtlich.
Wann genau Wappen und Zierlinien von den Beiwagen verschwunden sind, habe ich bis dato leider nicht genau nachvollziehen können.
Auf der Igler waren im Übrigen Züge mit bis zu 6 Beiwagen erlaubt.
Auch die Kleidung der Kinder, insbesondere der Mädchen, schaut schon recht „modern“ aus, ebenso die sachlich-schnörkelfreien Liegestühle. Dazu ein halbwegs neuzeitlicher Autobus. Anfang 30er dürfte stimmen.
Zur endgültigen Verifizierung der Örtlichkeit sei auch noch auf das links oben auch in Karten eingezeichnete Wegkreuz hingewiesen.
Detail zur Datierung:
Zumal die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn am 28. Juni 1936 den elektrischen Betrieb aufnahm, scheint die Aufnahme vor diesem Datum entstanden zu sein.
Bei diesem wunderbaren Straßenbahnbild kommt einem gleich ein weiteres Vergleichsbild aus dem Verlag Fritz Gratl in den Sinn. Dieses Foto in der Nationalbibliothek zeigt eine Garnitur der betreffenden Mittelgebirgsbahn mit 5 Waggons in der Station Igls:
https://akon.onb.ac.at/#id=AKON_AK047_005
Ob im Beitragsbild ebenfalls 5 Waggons an der Lokomotive hängen, ist ganz knapp nicht mehr zu erkennen…..
Das ist die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn im Hintergrund. Die Achenseebahn hat komplett andere Wagons und Lokomotiven.
Istt das knapp vor der Haltestelle Lanser See Blick Richtung Viggarspitz im Hintergrund, ca dort wo heute die Haltestelle Romedihof ist..
Nach dem Gasthaus befindet sich rechter Hand gleich zu Beginn der alten Straße nach Schönberg das sogenannte „Papstl“, ein Denkmal zur Erinnerung an die Passage von Papst Pius VI auf dem Weg nach Italien.
Der Tourenbericht ist umso interessanter, wenn man bedenkt, dass exakt zur selben Zeit wie diese Skitour die Spanische Grippe in Tirol grassierte. Meine Urgroßmutter, Jahrgang 1890, ist am 4. November 1918 mit 28 Jahren an der Spanischen Grippe verstorben.
Genaugenommen Knollerstrasse 6 bis 10, von der Hunoldstrasse aus aufgenommen. Davor die Schrebergärten der Bewohner.
Dieser Bau wurde in den 30er Jahren als ÖBB Wohnhäuser errichtet. 44/45 bombardiert und schon nach 2 Jahren wieder beziehbar. Seit ca. 15 Jahren von den ÖBB zum Abbruch freigegeben. Vom Verwalter wurde die Fassade bis zu den Ziegeln an einigen Stellen freigeschlagen und seit dieser Zeit schaut der Wohnblock traurig aus – anstatt etwas in die Wohnungen zu stecken wurde für Geldgewinn den Bewohnern das Leben erschwert.
Ja, Nattererboden hab ich auch schon gedacht. Die „Probsthütten“ von früher z.B., aber ich wohn schon lange in der Nähe und kann mich auch nicht ans kleinste Spitztürmchen dieser Art erinnern, auch wenn sich seit fast 100 Jahren viel bis zur Unkenntlichkeit verändert hat. Die Mittagsglöcklein, die manche sogar auf Schrebergartenhütten pflanzen, um die Familienmitglieder vom weit entfernten Salatbeet zum Essen zu rufen, haben schon so spitze Dächer, aber geht sich die Höhe plus „Glockenstuhl“ und Standpfosten noch aus?
Laßen wirs einmal so stehen, Nattererbodenhütte,
Allerdings steht das Haus für die Bebauung am Natterer Boden völlig verkehrt. Die Wochenendhäusln dort stehen alle zwar am Waldrand, aber längsseits in der anschließenden Wiese.. Ich glaub das Raten geht weiter.
Ein wunderbarer Beitrag über einen bedeutenden Innsbrucker! Sehr interessant ist auch die lithografierte Werbekarte mit einer seltenen Detailansicht der Museumstraße.
Bei der Beerdigung von Ferdinand Weyrer nahmen 7 Feuerwehren in voller Zahl teil, nämlich die Feuerwehren von Innsbruck, Wilten, Hötting, Hall, Rum, Thaur und Mühlau. Ein aufschlussreicher Nachruf findet sich in der Österreichischen Verbands-Feuerwehr-Zeitung vom 5. November 1892:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ovf&datum=18921105&query=%22ferdinand+weyrer%22&ref=anno-search&seite=4
Auweh, schwierig, sogar zum Raten unmöglich. Gramart? Vill? Igls? Amras? Paschberg? Schon wieder Egerdach? Schon wieder Aldrans?
Erinnert sich vielleicht wer an die Bäume 🙂 ? Wäre einfacher. Lauter Nadelbäume, das meiste Fichten, rechts der Stamm einer Kiefer. Also Gramart eher nicht. Bergiselgegend? Und damals schon altehrwürdig, das braucht seine Zeit, bis ein Haus so zugewachsen ist.
Mir ist aus einschlägiger Literatur das bedauernswerte Schicksal dieses unschuldigen Menschen bekannt, der mit seinem Laden den Menschen helfen wollte, Unglück abzuwenden, sodaß ichs wahrscheinlich allein durch den diesbezüglichen Hinweis von Herrn Hofinger auch ohne Bild erraten hätte.
Das im Zuge der Bürgerbräulieferung erwähnte Gasthaus „Zum Touristen“ ist mir eigentlich nur aus der Parallelgasse (Riesengasse, jetzt Dengg) in bester Erinnerung?
Genauso ist es. Es werden wahrscheinlich immer wieder unbekannte Virenstämme auftauchen, die die Menschheit und besonders die Medizin vor große Probleme stellen werden.
Vielen Dank für all die schönen, interessanten Fotos!
Zum Greiter-Gartl: Auch nach Ausrufung des Klima-Notstands kann unsere umtriebige Stadtregierung darauf verweisen, dass der schöne Schmuck keine messbaren Auswirkungen hat(te). Ich sage aber: Sehr wohl spürbare! Schmerzlich, wenn man sich erinnert, bzw. diese Fotos und den aktuellen Status vergleicht. Als in den 20er und 50er-Jahren sogar Bäumchen aufgestellt waren, hatten wir wohl einen Grünen Bürgermeister oder Stadtrat?
Weder klimatisch noch optisch hilft der sorgsam in unsere Prachtstrasse hinein-komponierte Abdeck-Stehgewässer-Trog, äh Brunnen, welcher nach prompter Korrektur wenigstens nicht mehr für Schürfwunden und Bänder-Verletzungen sorgt …
Die Evapotranspiration einer bewegten Wasserfläche, wie wir sie dort jetzt haben, ist deutlich höher als die einer gleich großen Grünfläche mit niedriger Vegetation. Die Reflexion des aufheizenden Sonnenlichts ebenfalls.
„Steriler“ Parkrasen, wie er hier das Blumenbeet umgibt, hat keinerlei positive ökologische und nur geringe positive mikroklimatische Effekte.
Das abgebildete Blumenbeet verursachte durch die Notwendigkeit, die Blumen ständig neu zu pflanzen und die Beete aufzufrischen, sogar seine eigenen CO²- und NOx-Emissionen, bedingt durch die damaligen umwelttechnisch katastrophalen Verbrennungsmotoren, die auch das Grünanlagenamt ganz sicher verwendet haben wird.
Wir Grünen schaffen gern und viel neues Grün, aber halt dort wo es passt.
Karl, das ist halt subjektiv, ich finde die heutige Gestaltung wesentlich schöner als die frühere Asphaltstraße mit Gehsteigen, die ja noch dazu zum Autofahren einlud. Hundertprozentig zufrieden bin ich auch nicht; wenn ich’s mir aussuchen könnte, wäre der Plattenbelag weniger kleinteilig, etwa so wie in der Ursulinenpassage, und die Straßenbahn hätte noch ein Gleis da durch, weil Straßenbahnen in Fußgänger:innenzonen kein Störfaktor sind.
Die mikroklimatische Wirksamkeit der Wasserfläche ist halt ein Fakt, das war nur meine Reaktion auf „böse Grüne, früher war alles besser“.
Abgesehen davon kenne ich den Trevi-Brunnen natürlich. So eine herrliche, riesige Brunnenanlage würde ich mir wünschen! Ich denke, dass wenigstens der Rudolfsbrunnen am neu gestalteten Bozner Platz viel besser zur Geltung kommen wird. Ich will da im Sommer viele Leute herumplanschen sehen.
Ich muss wieder einmal ‚fremd‘ gehen und ein bisserl in Hötting mitmischen!
Über das Haus Innstraße 9 kann ich berichten, dass einer der früheren Besitzer Herr Otto H u b e r war . Er hatte im Bederlunger Haus in der Altstadt, also an der Ecke Herzog Friedrichstraße (Nr.17) – Hofgasse (Nr.2), eine Eisenwarenhandlung, mit einem weiteren Standort in der Kiebachgasse 5.
Ihm gehörte also auch dieses Haus Innstraße 9, in dem ich als Kind zweimal auf Besuch war. Frau Huber war eine Freundin meiner Großmutter mütterlicherseits und deshalb wurde sie zur Firmpatin meiner Mutter auserkoren.
Über die Eisenwarenhandlung habe ich schon in https://innsbruck-erinnert.at/anatomie-einer-gasse/ und https://innsbruck-erinnert.at/der-blick-aufs-goldene-dachl/ geschrieben und mit einer E-Mail bei Herrn Dr. Morscher angefragt, ob es irgendwas über diese Firma gibt.
Vielleicht kann sich irgendwer der Leserschaft an diese Firma bzw. an die Familie Huber und ihren Geschäften erinnern?
Das Bederlungerhaus betreffend ist mir ein Foto im Bildarchiv Marburg eingefallen. Auf diesem Foto ist die Fassade mit dem Schriftzug der Eisenwarenhandlung Huber gut zu erkennen:
https://www.bildindex.de/document/obj20311117?medium=oe00045d03
Danke, Herr Auer, für die Übermittlung dieses Links! Es schaut also aus, als ob in den Fünfzigerjahren das Geschäft noch existierte! Leider ist irgendwann aus irgendeinem Grund die Verbindung mit der Familie Huber abgebrochen! Aber in meinem Kopf geistert immer noch das Innere dieses Geschäfts herum! Diese Wand mit den vielen Holzschubläden in verschiedenen Größen muss einen riesigen Eindruck auf mich gemacht haben!
Herr Auer – ich traue Ihnen zu, dass Sie noch ein Bild von der Innenausstattung zu Wege bringen!!
Vielleicht weckt dieses Video des Bayerischen Rundfunks Erinnerungen an die Regale der Eisenwarenhandlung Huber!
Das Video zeigt zwar eine Eisenwarenhandlung in Eichstätt, die original erhaltene Geschäftseinrichtung mit den vielen Holzschubladen dürfte aber sehr, sehr ähnlich sein…..
Von Fitschenhülsen bis zum Kuhschwanzhalter gibt es hier noch ein Eisenwaren-Sortiment wie anno 1950:
https://www.br.de/mediathek/video/eisenwaren-vom-stoelzl-die-eichstaetter-schatzkammer-av:5a622d38ee06e30017875465
Ja, Herr Auer, genau so hat sie ausgeschaut, diese Wand! Es war eine richtige Freude für mich, so etwas wiederzusehen! Danke! Ob es nicht noch Nachkommen von Otto Huber gibt, oder jemanden, der das noch fotografiert hat? Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, das nächste Mal, wenn ich nach Innsbruck komme, in dieses Geschäftslokal am Eck zu gehen und schauen, was daraus geworden ist. Das Gewölbe, an das ich mich auch noch gut erinnern kann, müsste ja noch vorhanden sein, vielleicht wissen die jetzigen Besitzer etwas zu erzählen!
Daneben sieht man noch die Winklersche Apotheke, die ich als ein Kleinod mit herrlich antiker Inneneinrichtung in Erinnerung habe, die eines schönen Tages sang- und klanglos abgewrackt wurde.
Die sogenannte Schwemme des Gasthofs Weisses Kreuz nach dem „Italiener-Rummel“, am 3.11.1904 ?
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19041104&seite=1&zoom=33
(Innsbrucker Nachrichten 4.11.1904)
Ganz genau, so ist es! Deshalb sagte ich oben „knapp vorbei“ – denn wenn ich an Gasthaus und Verwüstung denke, dann kommen mir spontan diese beiden Ereignisse in den Kopf.
Der Farben Moser ist mir seit 65 Jahren in Erinnerung geblieben. Als Kind ,so kann ich mich noch erinnern, war einmal ‚ausmalen‘ angesagt und ich musste mit meinem Vater und einem Leiterwagen von Mühlau über den Hohen Weg nach St. Nikolaus zum Farben Moser. Dort gab es für eine Leihgebühr Farbenroller mit Gummiwalzen
mit verschiedenen Muster. Natürlich auch Farbpigmente und Sumpfkalk.Mit diesen Materialien ging es dann wieder zurück . Es ist bemerkenswert dass sich dieses Geschäft so lange gehalten hat.
Der Stern dürfte drei Funktionen gehabt haben: Sichtschutz, Dekoration und Loch fürs Tageslicht.
Über dem mit Verheißungen wie Flipper und Dart bezettelten Schaufenster kündet noch eine in Sgraffitotechnik für die Ewigkeit eingekratzte Aufschrift „Zentralheizungen“ und noch etwas was ich nicht entziffern kann irgendwas mit „…eid“ vom Vorbesitzer.
Die „Grotte“ hab ich selber noch nach Filmen im Metropol besucht, man hat mit Wandverkleidungen, die wie Pappmaché wirkten, tatsächlich den Eindruck einer Grotte geschaffen. War nett dort.
Den legendären Direktor Auer habe ich auch noch erlebt. Er hat den Geist dieser Schule sehr gut verkörpert. Ich war ab Herbst 1972 für fünf Jahre dort (Ehrenrunde in der Dritten und Wechsel ins Borg nach der Vierten). Direktor Auer fand wirklich die Zeit am Beginn des Schultages im Eingangsbereich zu stehen und erstens: Schüler mit zu langen Haaren zwanzig Schillinge in die Hand zu drücken und zum Frisör zu schicken und zweitens: Zuspätkommende zu maßregeln.
An Prof. Rutzersdorfer, Schromm und Loinger dürften sich auch ältere Semester erinnern. Legendär und gefürchtet zu meiner Zeit waren u.A. Zecha (er traf einen auch noch in der letzten Bank vom Lehrerpult mit seinem schweren Schlüsselbund genau am Kopf) und Schoißwohl (Gagabene-Zitat: Ritzenfeld, ich dachte zumindest du würdest dich über den Rest des Pöbels erheben). Da gäbe es jetzt noch Einige – aber wir wollen ja keine Bücher schreiben.
Viele ehemalige Mitschüler*Innen haben wirklich schöne berufliche Ziele erreicht in ihrem Leben. Ich, obwohl ich dann auch im Borg nicht maturiert habe, bin trotz aller Schwierigkeiten die ich damals erlebt habe (und sicher auch den Lehrer*innen bereitete), mein ganzes Leben dankbar, dass ich dieses breite, solide akademische Grundwissen erwerben durfte.
Vielen Dank für diese Bilderschätze, Herr Roilo!
Diese Fotos sind sehr interessant und haben einen hohen dokumentarischen Wert. Von unten sieht man ja gar nicht die vielen künstlerischen Details, wie z.B. dass die Madonna barfuß auf der Säule steht!
Das Kapitell der Säule wurde 1956 offenbar ebenfalls erneuert. Von der Annasäule ist gar nicht mehr viel Originalsubstanz an Ort und Stelle vorhanden, wenn man bedenkt, dass der gesamte Säulenschaft um 1864 ausgetauscht wurde.
Auch die vier Heiligenfiguren sind inzwischen durch Kopien ersetzt worden.
Ich hätte seinerzeit, als ich das Dia machte, die Madonna vor mir stehend gesehen und auch die anderen Bilder aus dem Album meines Onkel habe ich oft angeschaut – dass die Mutter Gottes barfuß ist, fiel mir bisher nie auf!
Die Kopien der vier Heiligenfiguren bestehen anscheinend nicht mehr aus Marmor, sondern aus irgendeinem Kunststein. Diese Originale befinden sich im alten Landhaus.
Die Säule besteht aus Kramsacher Marmor.
Meines Wissens gab es damals eine kleine Diskussion um die Neupositionierung der Statue. Es gab Stimmen, die sich für die Ausrichtung der neuen Statue nach Süden stark machten. Da nahezu alle Fotos die Nordkette und Teile der Altstadt als Hintergrund bevorzugten, wäre es doch besser, wenn die Madonna milde in die Kamera lächelte. Das Gegenargument, daß die Muttergottes zum Segen der alten Stadt und nicht in einer Rolle als Model zu lächeln habe, hat aber, wie wir alle wissen, gewonnen. Heutzutag wärs vielleicht umgekehrt. Aber da würde man wahrscheinlich die ganze Säule mit umdrehen…
Eigentlich sollte Maria auch nicht milde lächeln, sondern einen warnenden Blick nach Bayern richten! Wer hinter dieser Warnung steht, ist aus den vier Heiligen darunter zu ersehen!
Ich habe aktuelle Fotos des ehemaligen Luftschutzkellers dieser Hausnummer 56 auf meiner Website eingestellt: https://michael-svehla.com/2021/04/18/innsbruck-im-bombenkrieg/. Ich finde es interessant und faszinierend, dass man noch nach über 75 Jahren nach dem Kriegsende solche Spuren und Zeichen in beinahe unveränderter Form vorfinden kann (wenngleich es in diesem Falle nicht mehr allzu lange möglich sein wird, da diese Bauten gerade abgerissen werden).
Sehr geehrter Herr Svehla,
sehr interessant Ihre Aufnahmen zur Südtiroler Siedlung im Pradler Saggen und der Kärntner Straße. Wie ich mehrmals geschrieben habe bin ich in der Kärntner Straße 44 aufgewachsen und habe auch Aufnahmen der Abrissarbeiten in diesem Geviert gemacht.
Ich weiß aus Erzählungen unserer Mutter, dass sie bei Fliegeralarm höchst selten den Luftschutzkeller aufsuchte, sondern mit meiner Bruder (Jahrgang 1941) mit dem Rad in den Wald oberhalb Mühlau flüchtete. Dazu waren immer das Notwendigste, wie Ausweis, Kleidung und etwas an Nahrungsmittel griffbereit und wurden diese mitgenommen. Den Luftschutzkeller in unserem Haus hatten wir nach dem Krieg in Verwendung und der Vater hatte dort eine kleine Werkstätte eingerichtet.
Zu den Bombentrichtern kann ich mich erinnern, dass selbige im Wald Süd/Westlich des Gasthofes Eichhof zu sehen waren, oder immer noch sind.
So viele Häuser sieht man gar nicht, was das Rätsel ja auch schwerer machte. Neben dem in der Siebererstraße und dem heutzutage etwas umgeformten Haus Kochstr. 1 sieht man nur noch Turm und Dach des Nachbarhauses Kochstr. 3 und hinter der Nr. 1 das Haus Kaiserjägerstraße 14.
Jetzt paßt auch der leicht hellere Lichtschein links im Bild zur für solche Aufhellungen zuständigen Richtung Süden.
Aufnahmeort war dann das durch den langen Neubau ersetzte Haus Siebererstr. 3.
Die Linie begann in Hall und endete am Bergisel, von Wien weg wurde durchkilometriert. Ich nehme an, das hatte auch den Einfluss, wo die Lokomotiven mit dem Kessel hinzeigte. Entsprechend zeigten die Igler Lokomotiven in Richtung Igls.
Auf jeden Fall ein Foto mit seltenheitswert. In der Stadt gibt es recht wenig Fotos von der Dampflokomotiven außerhalb der Theresienstraße, bzw generell gibt es von der ursprünglichen Saggener Strecke (Chotek Allee, Sieberstr Falkstr, bzw später Saggengasse) wenig Fotos, die bekannt sind.
From Ernst Abart on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/22 at 6:03 pm
From Joachim Bürgschwentner on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/23 at 11:11 am
From Manfred Roilo on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/23 at 12:06 pm
From Joachim Bürgschwentner on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/27 at 5:42 pm
From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
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From werner schröter on Ein weitgehend unbeachtetes Denkmal
Go to comment2021/04/22 at 5:52 pm
From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachtetes Denkmal
Go to comment2021/04/23 at 11:02 am
From werner schröter on Ein Bild für die Bahnbautechniker
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From Josef Auer on Ein Bild für die Bahnbautechniker
Go to comment2021/04/22 at 5:28 pm
From Hermann Pritzi on Noch gar nicht so lange her II
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From Gottfried on Der Weg zum Gesang, der Weg zur Musik
Go to comment2021/04/22 at 3:54 pm
From Joachim Bürgschwentner on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/22 at 9:17 am
From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/22 at 9:49 am
From Manfred Roilo on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
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From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
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From Hermann Pritzi on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
Go to comment2021/04/21 at 9:36 pm
From Karl Hirsch on Im Fokus des Betrachters
Go to comment2021/04/21 at 7:08 pm
From Karl Hirsch on Im Fokus des Betrachters
Go to comment2021/04/21 at 9:41 pm
From Christian Haisjackl on Im Fokus des Betrachters
Go to comment2021/04/22 at 7:41 am
From Karl Hirsch on Im Fokus des Betrachters
Go to comment2021/04/22 at 9:38 am
From Josef Auer on Im Fokus des Betrachters
Go to comment2021/04/21 at 7:06 pm
From Josef Auer on Im Fokus des Betrachters
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From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
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From Hermann Pritzi on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
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From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
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From Christian Haisjackl on Im Fokus des Betrachters
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From Karl Hirsch on Ein weitgehend unbeachtetes Denkmal
Go to comment2021/04/21 at 4:11 pm
From Josef Auer on Herbsttage im Kühtai - Teil I
Go to comment2021/04/21 at 10:42 am
From Manfred Roilo on Herbsttage im Kühtai - Teil I
Go to comment2021/04/21 at 10:11 am
From werner schröter on Wiederaufbau
Go to comment2021/04/20 at 10:01 pm
From Karl Hirsch on Es grünt so grün III
Go to comment2021/04/20 at 6:38 pm
From Karl Hirsch on Es grünt so grün III
Go to comment2021/04/21 at 8:26 am
From Christian Haisjackl on Es grünt so grün III
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From Manfred Roilo on Perlagger-Kongress im Grauen Bären
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From Josef Auer on Ein klingender Name
Go to comment2021/04/20 at 2:46 pm
From Bettina Bichler on Maria hilf den Wohnungssuchenden
Go to comment2021/04/20 at 2:43 pm
From Bettina Bichler on Ein Grenzfall
Go to comment2021/04/20 at 2:40 pm
From Bettina Bichler on Wiederaufbau
Go to comment2021/04/20 at 2:36 pm
From Bettina Bichler on Eine Innsbrucker Familie III - Der kleine Matthias lernt Rodeln
Go to comment2021/04/20 at 2:33 pm
From Elmar Berktold on Wiederaufbau
Go to comment2021/04/20 at 1:58 pm
From Karl Hirsch on Es grünt so grün III
Go to comment2021/04/20 at 11:43 am
From Matthias Egger on Es grünt so grün III
Go to comment2021/04/20 at 12:23 pm
From Manfred Roilo on Feuerbekämpfung
Go to comment2021/04/20 at 11:30 am
From Karl Hirsch on Feuerbekämpfung
Go to comment2021/04/20 at 12:24 pm
From Karl Hirsch on Feuerbekämpfung
Go to comment2021/04/20 at 10:41 am
From Josef Auer on Feuerbekämpfung
Go to comment2021/04/20 at 10:30 am
From Karl Hirsch on Anatomie einer Gasse
Go to comment2021/04/19 at 9:35 pm
From Martin Schönherr on Alles auf Schiene - Teil 4
Go to comment2021/04/19 at 8:48 pm
From Bettina Bichler on Es grünt so grün III
Go to comment2021/04/19 at 7:10 pm
From Matthias Egger on Es grünt so grün III
Go to comment2021/04/20 at 10:30 am
From Bettina Bichler on Cholera 1831 - Alles war schon einmal da - I
Go to comment2021/04/19 at 6:55 pm
From Hermann Pritzi on Cholera 1831 - Alles war schon einmal da - I
Go to comment2021/04/20 at 9:44 am
From Robert Engelbrecht on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/19 at 2:00 pm
From Manni Schneider auer on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/20 at 4:46 pm
From Karl Hirsch on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/20 at 8:04 pm
From Manni Schneiderbauer on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/21 at 11:34 am
From Manfred Roilo on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/20 at 6:49 pm
From Manfred Roilo on Eine Lokalberühmtheit
Go to comment2021/04/19 at 11:20 am
From Manfred Roilo on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/19 at 11:07 am
From Josef Auer on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/19 at 12:47 pm
From Manfred Roilo on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/19 at 10:30 pm
From Josef Auer on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/19 at 10:58 pm
From Manfred Roilo on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/20 at 8:53 am
From Karl Hirsch on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/19 at 9:18 pm
From Manfred Roilo on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/19 at 10:37 pm
From Karl Hirsch on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/19 at 9:15 am
From Josef Auer on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/19 at 10:15 am
From Manfred Roilo on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/19 at 9:44 am
From Michael Jäger on Eine offene Rechnung
Go to comment2021/04/19 at 8:59 am
From Joachim Bürgschwentner on Eine offene Rechnung
Go to comment2021/04/22 at 9:27 am
From Bettina Bichler on Noch gar nicht so lange her I
Go to comment2021/04/18 at 9:10 pm
From Bettina Bichler on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/18 at 9:06 pm
From Gottfried on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/18 at 8:59 pm
From Karl Hirsch on Noch gar nicht so lange her II
Go to comment2021/04/18 at 6:02 pm
From Stephan Ritzenfeld on Alt & ehrwürdig
Go to comment2021/04/18 at 4:41 pm
From Josef Auer on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/18 at 4:31 pm
From Manfred Roilo on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/18 at 10:43 pm
From Karl Hirsch on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/18 at 2:36 pm
From Manfred Roilo on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/18 at 3:51 pm
From Karl Hirsch on In Greiters Gartl
Go to comment2021/04/18 at 8:51 pm
From Manfred Roilo on In Greiters Gartl
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From Michael Svehla on "Der" Pfeil
Go to comment2021/04/18 at 2:30 pm
From Hermann Pritzi on "Der" Pfeil
Go to comment2021/04/18 at 4:34 pm
From Karl Hirsch on Das Bild zum Tage
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From Karl Hirsch on Was ist ein Formator?
Go to comment2021/04/18 at 12:32 pm
From Manfred Roilo on Das Bild zum Tage
Go to comment2021/04/18 at 10:29 am
From Manfred Roilo on Das Bild zum Tage
Go to comment2021/04/18 at 10:51 am
From Christian Haisjackl on Das Bild zum Tage
Go to comment2021/04/19 at 9:20 am