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Für Besseren Stromfluss

Für besseren Stromfluss

Ein Leben ohne elektrischen Strom ist wohl nicht mehr vorstellbar. Um die Bevölkerung mit diesem wichtigen Gut zu versorgen muss ein entsprechendes Versorgungsnetz aufgebaut werden und dementsprechend viele Leitung ober- und unterirdisch verlegt werden.

Bei dieser Aufnahme aus dem Jahr 1927 blicken wir auf die Errichtung eines Freileitungsmasten für die Aufhängung elektrischer Freileitungen. Ich bin leider kein Experte in diesen Angelegenheiten, jedoch glaub ich zu meinen, dass es sich hier um eine Hochspannungsleitung handeln müsste. Zwar ist die Verortung aufgrund einiger markanter Punkte relativ gut festhaltbar, dennoch lasse ich Sie gerne selbst zur Lösung kommen.

Wozu die Geräte auf den unteren beiden Bildern dienen kann ich ebenfalls nur vermuten. Ich gehe aber davon aus, dass der Masten nicht ausschließlich mit Manneskraft in die Höhe gezogen wurde, weshalb man auf die Maschinerie am rechten Bildrand zurückgreifen musste. Das Holzkonstrukt wird, so schätze ich, nur für die Errichtung aufgestellt worden sein. Ich bitte Sie, liebe Leserinnen, mich im Fall des Falles zu korrigieren.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Slg. Gottfried Newesely)

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
  1. Ich habe nur eine kleine Anmerkung zur Semantik im dritten Absatz des (interessanten) Beitrags: mit „Manneskraft“ kann definitiv kein Masten aufgerichtet werden, zumindest kein Strommasten. Gemeint sein dürfte die „Körperkraft“. 😀

    1. Ich finde jedoch: „Manneskraft“ und „Masten aufrichtn“ in einem Satz hat schon einen gewissen Wortwitz. Aber ich bin ja auch mit 59 noch fast ein Pubertier 😉

  2. Der nöchste Mast Richtung Osten stünde jetzt mitten auf der Startbahn.
    Jetzt überquert die Leitung etwas unterhalb der Einmündung des Axamerbachs den Inn, wird dem Mpreis entlang durch eine spezielle Aufhängung in Dachhöhe geführt unddarf sich erst jenseits der Anfluglinie wieder zu normaler Höhe aufrichten.
    Interessanterweise sieht man diese Metallmasten auf den zahllos vorhandenen von den GIs gemachten Knipsbildchen der gestrandeten deutschen Messerschmidt Düsenjäger zusammen mit einer zweiten, an Holzkonstruktionen befestigten Stromleitung. Ein anderes Foto aus dieser Zeit läßt es wahrscheinlich erscheinen, daß die Leitungen schon 1945 nach Völs umgeleitet worden sind.

  3. Die Maschinerie am rechten Bildrand dürfte eher eine mit einem Dieselmotor betriebene Wasserpumpe sein. Wir befinden uns ja am Inn und der Grundwasserspiegel dürfte in Anbetracht der Jahreszeit (siehe Vegetation) ziemlich hoch gewesen sein. Eine Wasserableitung wird auch gerade montiert (Rohre und Holzrinnen). Warum die Pumpe auf der anderen Seite steht und nicht zwischen Ufer und Baugrube wird auch seinen Sinn haben. Sicher gibt es noch weitere Bilder, aus denen das alles genauer zu sehen wäre.

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