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Ein Kleines Mädchen Auf Weiter Flur

Ein kleines Mädchen auf weiter Flur

Man sollte meinen, dass ein kleines Mädchen mit großer Masche im Haar der Mittelpunkt eines jeden Bildes sein sollte. Irgendwie hat man den Eindruck, dass sie auch ziemlich neugierig auf den Fotografen blickt. Hier ist die Kleine doch ziemlich an den Rand gerückt. Noch dazu in einer gartengestalterischen Brache.

Im Zentrum des Bildes steht aber ein großes, sehr nüchternes Gebäude. Eine Kaserne ist es nicht. Auch wenn es fast so ausschaut.

Hinten erkennen wir mehrere charakteristische Häuser in Mühlau. Damit ist ziemlich klar, dass wir eines der vermutlich am seltensten privat fotografierten Bauwerke Innsbrucks vor uns sehen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Mein Corona-umnebeltes Gehirn kämpft! Wenn das stimmt, was ich denke, versteckt sich da hinter dem Gegäude der Inn und das ganze ist ein Umspannwerk o.ä. und steht heute, vollkommen verändert, parallel zum Rennweg – Schumannstraße 29a.
    Ohne gärtnerische Eingriffe hat sich das ganze Gelände sicher zu einer herrlichen „Gstättn“ entwickelt, ich erinnere aus meiner Kindheit in der Gegend, wunderbar verwilderte Flächen, die mich zum „Abenteuer erleben“ einluden. Spielkonsole war zu der Zeit noch überflüssig – ECHTES Abenteuer war vor der Haustür.

  2. Ich gehe im Geiste die Gegend ab und komme nur auf den Schulbau der barmherzigen Schwestern. Dort wo das Mädchen steht wäre dann später das Pfarrhaus der Saggenkirche hingekommen. Und in dem Zusammenhang gehen die Zweifel los …

  3. Was mich gestern so stutzig gemacht hat war folgendes: Die neue Saggener Kirche wurde im April 1965 eingeweiht. Im Beitrag von Manfred Roilo wurde heute auf das Bild von Pfarrer Göhlert aus dem Jahr 1946 verwiesen, das Grundstück des Pfarrheims war noch unbebaut.

    Der Stilunterschied jedoch zwischen altem Pfarrhaus und Kirche – ich war dort Ministrant – ließ mich eine wesentlich frühere Entstehung des Widums vermuten.

        1. Mir hat die Kirche – abgesehen davon, dass sie bereits anfänglich etwas überdimensioniert war – sehr gut gefallen.

          Wenn man das Innere in den Anfängen mit den 80ern und heute vergleicht drängt sich mir die wertneutrale Frage auf, wie man das mit dem Copyright des Architekten gehalten hat.

          Einfach machen und durch?
          Wo kein Kläger kein Richter?
          Absprache?
          Regelung bereits bei Auftragsvergabe?

          Weiß da jemand Bescheid?

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