skip to Main Content
Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
  • From Ingrid Stolz on Zum Verwechseln ähnlich

    Am Titelbild dieses Beitrages ist rechts vom Zebrastreifen gerade noch ein kleines Stück Verkehrsinsel zu sehen: https://innsbruck-erinnert.at/zum-greifen-nahe/ Hier sieht man auf dem 2. Bild die Verkehrsinsel etwas größer, das Verkehrschaos noch deutlicher: https://innsbruck-erinnert.at/ein-ehemaliges-nadeloehr/
    Go to comment
    2024/10/13 at 6:10 pm
  • From Karl Hirsch on Lang ist es her

    Lugger unter lauter Einundzwanzigjährigen…

    Go to comment
    2024/10/13 at 3:37 pm
  • From Henriette Stepanek on Nachdenken im Mentl-Areal

    Herr Hofinger – Ihr Namensvorschlag für diese grundvernünftige Gasse auf dem seit über 100 Jahren in der Schublade verschwundenen Plan ehrt mich zwar sehr –
    – aber paßt mein Vorname (ererbt von der in Prerau/Mähren geborenen Großmama) denn überhaupt nach Innsbruck?
    Ja – in Wien – da gibts ja das „BRG und BORG W 15“ am Henriettenplatz – da paßt mein Biedermayername hin!
    Aber in Innschbrugg… und ohne irgendwelche „Verdienste um die menschliche Gesellschaft“???
    (Allerdings wär das Gaßl eine gute Abkürzung vom südwestlichen Wilten zum Hauptbahnhof gewesen und nicht nur zur Schul‘- oder?)

    Go to comment
    2024/10/13 at 1:59 pm
  • From Karl Hirsch on Ziemlich mitgenommen ...

    Die Plattform ist auch am anderen Ende nach innen gedrückt worden, eine nicht sofort erklärbare Unfallabfolge wurde der Beiwagen auf den vorletzten hinaufgeschoben? Die pausbäckige Seitenwand blieb beschädigt. Gewicht 3200 kg, damit konnte man auch einer Dampfwalze paroli bieten. Die anderen unleserlich unscharfen Aufschriften am Chassis wird Herr Schneiderbauer auswendig wissen.

    Dass man Zigaretten rauchte war anscheinend erlaubt, aber eigentlich schwer vorstellbar, auch wenn man damals noch Fenster öffnen konnte. Bei den seitlich angebrachten Bänken gabs keinen sinnvoll anzubringenden Aschenbecher, die Asche auf den Boden? Und die Kippe unauslöschbar zwischen die Holzleisten eben dort hin? Pfeifenraucher tragen wenigstens den eigenen Aschenbecher bei sich.

    Das Rauchen in den Linienbussen und Straßenbahnen ist mir nicht mehr in Erinnerung, aber in den Postautos und Bahnbussen war in der Rückenlehne des Vordersitzes ein Aschenbecher eingebaut, man kippte ihn unter elektrisierendem Quietschen ein und aus. Noch lange Zeit sah man die kleine Mulde, die dieses Requisit aufgenommen hat, buchstäblich sinnentleert in den Sitzen von den älteren Bussen.

    Go to comment
    2024/10/13 at 11:53 am
  • From Henriette Stepanek on Ziemlich mitgenommen ...

    „Stoankrank“ wurde ich tatsächlich beim GTramwayfahren nur ein einziges Mal, als eine an der Haltestelle Maximilianstraße zugestiegene , natürlich „wohlmeinende“ Lehrerin mich von der Plattform hinein ins Innere des Wagens holte, damit ich mich nicht Verkühle…
    Ja, Herr Schneiderbauer, Anfang der 50-er Jahre sahen etliche Anhänger noch genau so aus – halt nicht zerquetscht…
    Ich trauere ihnen nach…!

    Go to comment
    2024/10/13 at 8:10 am
  • From Hannes Lechner on Zelteln

    Der DKW Schnelllaster-Bus sticht sofort ins Auge.
    Zu Ihrer Fragestellung Herr Morscher: die meisten Zeltstangen sind aus mehreren Teilen zusammengesteckt, viele dieser Zelte haben nur zwei Stangen, der Rest des Zeltes wird durch die Abspannleinen, die natürlich im richtigen Winkel gespannt werden müssen, in Form gebracht. Mich würde eher das Volumen der zusammengelegten/zusammengerollten Zelte aus den damals gebräuchlichen Stoffen für den Transport am Motorrad interessieren. Das dürfte um einiges mehr an Platzbedarf als die heutigen dünne Zeltstoffe gehabt haben.

    Go to comment
    2024/10/13 at 7:25 am
  • From Manni Schneiderbauer on Ziemlich mitgenommen ...

    Tolles Bild!
    Wie es wohl gewesen sein mag, mitten im Winter bei Minusgraden in einem dieser unbeheizten Wägelchen aus 1891 zur Stoßzeit mit lauter Filterlose und Pfeife rauchenden Menschen eingepfercht gewesen zu sein? Mit Ausdünstungen beschlagene Scheiben, Geruckel und Gerumpel, die hygienischen Verhältnisse waren damals ja auch nicht immer die besten, Deo gab es noch nicht. Das Leben als Fahrgast war in den 1920-ern sicher kein Ponyhof.

    Go to comment
    2024/10/13 at 1:19 am
  • From Karl Hirsch on Schneepflug fahren

    Auf https://www.flickr.com/photos/-eu/32028690171/in/photostream/ sieht man das Vehikel. Leider erfährt man kein Aufnahmedatum, nur das Hochladedatum Jänner 2017. Da ich die Sammlerseele und deren Stolz zu kennen glaube, nehme ich fast an, dass der Fotograf seine Aufnahme gleich global präsentieren wollte. Warum sollte das robuste und bestens gepflegt ausschauende Ding nicht noch immer unterwegs sein – die Arbeit wird dank der milden Winter immer weniger und kaputtgehen tut dieser Klimapflug wohl nur bei der Kollision mit einem zweiten.

    Wie gemein der Winter für die Eisenbahn sein kann, erfuhr ich als Präsenzdiener auf Heimaturlaub bei der Fahrt von Salzburg nach Innsbruck. Immer wieder mußte der Zug in einem Bahnhof, wo der Arlbergexpress nie stehengeblieben wäre, auf die vor ihm erfolgende Schneeräumung warten, einmal standen wir auf freier Strecke. Auf der nah vorbeiführenden Straße fuhren die Autos wie wenn nichts wäre. Zum Schluß standen wir noch eine ganze Stunde über der Etzelstraße weil die Weichen den Dienst aufgaben. Fahrzeit 12 Stunden.

    Go to comment
    2024/10/12 at 6:48 pm
  • From Karl Hirsch on Stadtplanung auf dem Dorfe

    Die energischen Vorkehrungen, dass aus Igls kein Axams oder Inzing (beliebig mit jedem anderen Schlafdorf rund um Innsbruck außer Igls austauschbar) wird, sind bemerkenswert.
    Einwenig anders ist der Bereich der Schule Wirklichkeit geworden, die Schule größer, die geplante Kirche Saint Èlite zur Kapelle geschrumpft.

    Eines tät mich ohne Hoffnung auf Bestätigung interessieren: Was für eine Ausnahme bildete diese Baulinien Enklave extra muros beim Gsetzbichl? Später war dort der große, heute noch in Betrieb befindliche Flugnavigationssender OEJ (— . .—) , das schon bestehende Haus beherbergt(e?) eine Außenstelle der Flugsicherung. Vielleicht waren da schon Baulichkeiten in Planung. Der Sender dient übrigens seit je her der Langstreckennavigation und nicht zur Anflugausrüstung des Flughafens und wird mit zunehmender Umstellung auf GPS bald einmal obsolet werden.

    Go to comment
    2024/10/12 at 2:09 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Zum Verwechseln ähnlich

    Der klassische Straßenbahnzug aus ex Basler Triebwagen und Beiwagen war 1962 schon ein Auslaufmodell, die ersten sechs Großraumwagen von Lohner waren bereits im Dienst, vier Jahre später sollten sieben weitere folgen, was für das kleine Stadtnetz mit seinen damals nur noch zwei kurzen Linien außerhalb der Stoßzeiten ausreichte.

    Aus heutiger Sicht eher grotesk erscheinen die Straßenmarkierungen, die links abbiegenden Autoverkehr auf die Gleise leiteten, um ihm noch mehr Platz zu verschaffen. Dass die nach rechts fahrende Tram so durch links abbiegende Autos behindert wurde, war damals zweitrangig. Von Radfahrstreifen ist nichts zu sehen, und auch die Gehsteige sind eng und schmal. Damals gehörten die Straßen von Hauswand zu Hauswand den Autos, die selbst in der Innenstadt überallhin und in alle Richtungen fahren durften.
    Was ich in diesem Zusammenhang bis vor kurzem nicht wusste, ist, dass sich beim Franziskanerplatz sogar eine Ampelanlage befand. Dann entdeckte ich dieses Dia einer:s unbekannten Fotograf:in vom 15. September 1973: https://postimg.cc/6yfdkFKb

    Go to comment
    2024/10/12 at 1:24 am
    • From Karl Hirsch on Zum Verwechseln ähnlich

      Nichts ist so wie es scheint. Kein Mensch brauchte Radstreifen. 🙂

      Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt meines alltäglichen Schulweges wenn ich mit dem Radl unterwegs war. Dort ums Eck zu fahren war völlig problemlos wie die ganze Fahrt. Das experimentum crucis kam erst ganz zum Schluß, wenn ich links in die Angerzellgasse abbiegen mußte. Nur selten mußte ich am rechten Straßenrand warten bis ich hinüber konnte. Meistens ließen einen die AUtofahrer, ja genau diese, problemlos hinüber, d.h. man fuhr erst einmal zwischen die Schienen der Dreier wo man den Gegenverkehr abwarten konnte. Die galanten Autofahrer fuhren inzwischen ohne Aufregung rechts an mir vorbei. Man w u ß t e das als Autofahrer, dass es da eine Schule gab und die mit Schultaschen beladenen Fahrräder vor ihnen nicht nach Amras wollten. sondern in das bekannte Gymnasium, und daher mit einem Abbiegen zu rechnen ist. Heute so unvorstellbar wie der damalige Versuch, irgendwann, wenns grad geht, auf den linken Gehsteig zu wechseln oder grenzenlos patschert bis zum Zebrastreifen zu fahren und dort zu queren. Das einzige echte Ärgernis (damalige Weltanschauung) war die Straßenbahn mit ihrem bekannt schlechten Bremsweg, dem cholerischen Bimmelgezeter und ihren Stolperschienen. Was hatten die auf der Straße zu suchen.

      Wirklich keine Polemik, nur erlebte Zeitgeschichte.

      Aber ganz was anderes: Die Ampel am Hörtnagleck ist eine echte Entdeckung Herr Schneiderbauer, vielen Dank! Grade hab ich geschildert, wie ich die dortige Gegend gekannt habe, an die Ampel am Schulweg kann ich mich aber nicht erinnern (selbstverständlich wäre da auch der Radfahrer stehen geblieben, und zwar brav hinter dem Auto vor einem). Ich nehme an, das Foto stammt aus einer Zeit nach 1967? Möglicherweise hat es sich um eine Fußgängerampel gehandelt, die Zebrastreifen von der Nordsee zum Unterberger hatten so etwas. Die Hauptverkehrsrichtung war übrigens nicht in die Museumstraße hinein, sondern Richtung Franziskanerbogen, vielleicht auch deshalb die Ampel? Auto sieht man einmal keines. Wie lange der Fotograf drauf gewartet haben mag?.

      Aber auch dieses Farbfoto ein Dokument einer schon unvorstellbar lange verflossenen Zeit.

      Go to comment
      2024/10/12 at 8:14 pm
      • From Manni Schneiderbauer on Zum Verwechseln ähnlich

        Danke wieder einmal für diese Schilderung einer damals verbreiteten Perspektive! Die Schüler:innen, die mit der Straßenbahn gekommen sind, dürften auch wieder anders gedacht haben.

        Das Dia, das ich verlinkt habe, ist vom 15. September 1973. Wenn man genau hinschaut, sieht man links die Fußgängerampel, was bedeutet, dass der Schutzweg rechts im Bild auch signalisiert gewesen sein müsste. In der Mitte der Kreuzung muss eine Verkehrsinsel gewesen sein, wo die Fußgängerquerungen zusammenliefen. Davon habe ich mal irgendwo ein Bild gesehen, aber noch ohne Ampeln. Ein typisches Kreuzungsdesign „alter Schule“ bei nur drei Kreuzungsarmen.

        Wenn wir schon dabei sind, hier noch eine nette Straßenszene aus 1964 (keine genauere Datierung) von ganz in der Nähe, auch hier ein Diascan, Fotograf:in unbekannt: https://postimg.cc/wyssjzqX

        Go to comment
        2024/10/13 at 2:03 am
        • From Karl Hirsch on Zum Verwechseln ähnlich

          Das mit der Verkehrsinsel für die T-förmige Anordnung der Zebrastreifen habe ich so in Erinnerung

          Darf ich noch ein wenig plauschen? Auf Ihrem zweiten Foto sieht man genau, wie sich meine damalige „best practice“ abgespielt hat, sich mit dem Radl nach links einzuordnen. Zuerst links neben der rechten Schiene, dann mit einem Schlenkerer zwischen das Gleis. Zwischen Straßenbahn und Gehsteig (und geparkten Autos) war noch genug Platz um am Fahrradler zwischen den Schienen vorbei zu fahren, der Meter zwischen den Schienen war entmilitarisierte Zone. Außer die Straßenbahn bimmelte daher. Aus der Zeit stammt auch noch der bärtige Witzdialog zwischen Straßenbahnfahrer und Radler (z.B. in der A.Hofer Straße): „Kunnsch Du nit ausstellen?“ – „I schu, aber Du nit, haha“.
          Jedenfalls mußten die Fahrgäste wie man sieht. die halbe Straße überqueren ehe sie in die Tram einsteigen konnten. Der Sitzriese auf dem Moped und die Dame mit dem Fahrrad sind dem Pulk noch entkommen, die Nachfolgenden werden trotz immer versuchter Einschüchterungsversuche warten müssen.

          Der alte Innsbrucker sieht den Meindl und den Hepperger wiedererstehen, das Eisfähnchen ordne ich dem damals noch existenten Cafe Hammerl zu, ob es dahinter schon das Wienerwald gab? Ich glaub, da war noch
          das Lodenhaus Hubertus.

          Go to comment
          2024/10/13 at 2:23 pm
  • From Stefan Lackner on Hinaus ins Land (125)

    Das ist der westliche Teil des Sellastockes mit den Sellatürmen, die gehören zur Gemeinde Wolkenstein im Grödnertal (Südtirol). Aufnahmestandort kurz vor bzw unterhalb des Sellajochs.

    Go to comment
    2024/10/11 at 7:01 pm
  • From werner schröter on Was steuert man denn damit?

    Nun, es handelt sich um den Fahrstand eines Klima Schneepfluges. Der österreichische Bahningenieur Klima entwickelte derartige verbesserte Pflüge für das freihalten der Bahngeleise. Erst auf einem Schlepptender montiert, wurden sie nach und nach verbessert und auf schwerere Fahrzeuge montiert. Dieser müsste der Klima-Pflug auf einer ehemaligen Dampflok der Baureihe 52 sein. Der Pflug wurde geschoben, die Verständigung für die Fahrgeschwindigkeit erfolgte mittels Leuchtziffern – rechts oben sieht man die Kontrollzahlen 20, 30, 40… Die Räumschilde werden mittels Hydraulik angehoben und seitlich verstellt.. Es gehörte beste Streckenkenntnis und ein gutes Team zur Bedienung.
    Heute verkehren selbstfahrende Schleudern der Firma Beilhack aus Rosenheim zum Räumdienst.

    Go to comment
    2024/10/11 at 3:14 pm
  • From H on Ein rätselhafter Wagenbauer

    „Überfahren“ wird wohl „überholt“ bedeuten – oder, Herr Hirsch?

    Go to comment
    2024/10/11 at 1:24 pm
  • From Christof Aichner on Wiltener Kreuzungen

    Vielen Dank für die vielen Kommentare und vor allem für die genaue Datierung des Bildes.

    Go to comment
    2024/10/11 at 10:53 am
  • From Loris Lampert on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXVI

    Vom Anblick her hatte das Bild eine „Kaiserjägerstraßen“-Ausstrahlung auf mich, aber das konnte es natürlich nicht sein. Herr Hirsch liegt genau richtig, Schneider & Zösmayr war Adamgasse 7. Tolles Bild!

    Go to comment
    2024/10/10 at 2:45 pm
  • From Karl Hirsch on Alors on danse!

    Trachtengruppen und Traditionstänze haben für mich mit ihrer totalen Realweltferne gepaart mit tiefem Ernst immer etwas erheiterndes. Nein, ich spotte nicht.

    Aha, Dr. Prazeller war des französisch Sprechens mächtig, Leider zerstört die Zeitungsmeldung zum Foto mit dem Esel eine echte „Wo ist denn das?“ Rätselfrage der DKNIS Referenzklasse,

    Go to comment
    2024/10/10 at 2:27 pm
  • From Karl Hirsch on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXVI

    Die Vorderseite dieser Rückseite? Vorne hui, hinten…romantisch? https://innsbruck-erinnert.at/ein-grosser-innenhof/

    Go to comment
    2024/10/10 at 11:57 am
  • From Karl Hirsch on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXVI

    Schneider u. Zösmayr , aber…

    Go to comment
    2024/10/10 at 9:36 am
  • From Karl Hirsch on Alt & ehrwürdig

    Herr Prof. Mumelter hat in https://innsbruck-erinnert.at/eine-pionierin/comment-page-1/#comment-46217 die Frage an mich gestellt „Sehr interessieren würde mich, ob Sie etwas über den noch viel schlimmeren Lehrer am Haus Alois Moritz wissen.“

    Ich hatte ihn nie im Unterricht. Er war irgendwie aus der Zeit gefallen, mit Mittelscheitel und kreisrunden Brillengläsern, etwas schmuddelig, fast edelversandelt. In der Pause geriet einmal ein Mitschülerund Moritz aneinander, Dr. Moritz drohte schwerste Konsequenzen an und der Mitschüler vertraute sich ganz verdattert unserem Klassenvorstand an. Der winkte nur lächelnd ab „Ah sooo, der Moritz“. Ich glaub, er war vom Lehrkörper völlig isoliert. Erinnern kann ich mich auch an eine Moritz’sche Klassenbucheintragung, die im ganzen Gymnasium die Runde machte (heute: „viral ging“): „Pfauser sagt Bandlwurm und setzt sich auf den Papierkorb!“. Dr. Moritz war im Alter dann ein fast schon pathologischer Querkopf, der vom ihn ernährenden Staat nichts mehr wissen wollte und versucht hat, die Pension zurückzuschicken. Fama est. Cave, fama est.

    Vielleicht erwähne ich auch meine jetzige Sicht des aus der Schülerperspektive ganz anders beleuchteten Lehrkörper. Auch von denen ging nicht jeder gerne arbeiten, es gab Zirkel und Klüngel. eine nicht unbeträchtliche Zahl war wohl vom Krieg traumatisiert, in einigen Fällen (Lichtenegger, Rutzersdorfer, Schrom, Vinatzer, Franz) kriegsversehrt nicht mehr vollständig im Besitz ihrer Glieder, war auch nicht lustig. Manche gingen wie Kollege Moritz vüllig verbittert in Pension, ließen sich bei den Pensionistenrunden der Zirkel und Klüngel nie mehr sehen.

    An manche erinnere ich mich mit einem Lächeln, manche waren halt Kretzn. Gott Kupfer blieb aber eine Romanfigur.

    Go to comment
    2024/10/09 at 12:10 pm
  • From Vinzenz Theiss on Innsbruck in Zahlen 2024

    Nur 23 Föhntage – das kann ich nicht glauben!

    Go to comment
    2024/10/08 at 1:17 pm
    • From Henriette Stepanek on Innsbruck in Zahlen 2024

      Lieber Herr Theis! Da sollten wir doch zunächst einmal fragen „Wann hat ein (windiger) Tag das Potential, als „Föhntag“ zu gelten? Wieviel % des Tages muß uns da unser Lieblingswind beglücken – und in welcher Stärke sollte er da tunlichst blasen? Er hat ja nicht jedesmal 140 kmh drauf. Gilt er dann doch nur als Windele, als schwacher Luftzug – oder wie rech- nen „die“ das?
      Ja, die Einstufungs-Kriterien wären mindestens ebenso interessant wie die (splitter)nackten Zahlen der Statistik.

      Go to comment
      2024/10/08 at 2:29 pm
      • From Mathias Behmann on Innsbruck in Zahlen 2024

        Sehr geehrte Frau Stepanek. Die Anzahl der Föhntage wird von uns meteorologischen Laien natürlich nicht selbst ermittelt, sondern wir erhalten die Zahlen monatlich von den Experten der geoSphere Austria (ehemals ZAMG). Ich kann mich erinnern, dass mir vor ca. 2 Jahren der dort u. a. für den Föhn Zuständige die komplizierte Definition eines „Föhntages“ einmal sehr detailliert geschildert hat. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wie diese exakt gelautet hat. Ich werde aber nochmal nachfragen.

        Go to comment
        2024/10/09 at 2:49 pm
        • From Joachim Bürgschwentner on Innsbruck in Zahlen 2024

          Dazu machen wir dann aber bitte einen eigen Innsbruck-Erinnert-Beitrag, das hat sich der Föhn schon verdient! 🙂

          Go to comment
          2024/10/14 at 8:19 am
          • From Mathias Behmann on Innsbruck in Zahlen 2024

            Ich habe soeben mit DEM Föhnexperten gesprochen, der die Anzahl der Föhntage an die geoSphere meldet. Im Grunde muss eine bestimmte Kombination von Merkmalen zugleich gegeben sein, damit ein Wetterphänomen als Südföhn klassifiziert wird. Eine Rolle spielen hierbei die Merkmale Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Feuchtigkeit und Temperatur. Wenn jemandem die ausgewiesene Anzahl an Föhntagen zu niedrig erscheint, so kann das mehrere Gründe haben: zum einen wird bei unseren Angaben nur der Südföhn ausgewiesen (es gibt auch Nordföhn, allerdings kommt dieser in Innsbruck selten, aber doch manchmal, vor); zum anderen wird nicht jedes subjektiv möglicherweise als „Föhn“ wahrgenommene Starkwindereignis als Föhn gewertet, sondern nur jene, die obiger Definition entsprechen; und zum Dritten sollte das Föhnereignis, wie mir gesagt wurde, zumindest eine zeitliche Dauer von 2 Stunden aufweisen. Wenn das alles der Fall ist, dann wird für den entsprechenden Tag ein Föhntag vermerkt. Für besonders Interessierte sei noch erwähnt, dass es mindestens zwei in Innsbruck entstandene Diplomarbeiten bzw. Dissertationen zu diesem Thema gibt 🙂

            Go to comment
            2024/10/23 at 11:34 am
  • From Karl Hirsch on Was steuert man denn damit?

    Für eine E-Lok erscheint mir der Führerstand einfach zu aufgeräumt. Nur Manometer, keine einzige Elektro- oder Fahrtanzeige. Das große Rad erinnert mich eher an die Bremse in der alten Stubaier. Die Interpretation als Schneeräumfahrzeug erscheint mir zutreffender. Ein paar Hebel zur wohl hydraulischen Einstellung des Schneepflugs, Manometer zur Beobachtung des Drucks, ein Handrad für eine Feststellbremse im Ruhezustand (oder zum Auf- und Absenken des Pfluges?).

    Go to comment
    2024/10/08 at 10:19 am
  • From Schneider Erwin on Was steuert man denn damit?

    Es dürfte sich um eine Elektrolokomotive älterer Bauart handeln. Das Rad dient zur schrittweisen Ansteuerung der Fahrmotoren.
    Also es bestimmt die Geschwindigkeit mit der gefahren werden soll.
    Es könnte sich um eine V 140 001 Bauart 1C1 Baujahr 1935 handeln die hatte so einen spitzigen Fahrstand. Steht heute im Deutschen Museum München.

    Go to comment
    2024/10/08 at 9:55 am
  • From Karl Hirsch on Wiltener Kreuzungen

    Luftbild II:
    Die am Foto erkennbare Bodenmarkierung mit den markanten Richtungspfeilen gab es erst ab 1982, 1983 war dann der Baum weg. Also 82. Da sieht man auch die Neuasphaltierung.
    https://postimg.cc/Mn8zzp0r

    Go to comment
    2024/10/08 at 8:38 am
  • From Manni Schneiderbauer on Blick in die Seilergasse

    Fantastisches Bild!
    Darf ich fragen, Frau Kollmann-Rozin, woraus Sie schließen, dass das Firmenschild S. Schindler eine Retusche sei?

    Go to comment
    2024/10/07 at 9:25 pm
  • From Karl Hirsch on Wiltener Kreuzungen

    Luftbildstudie:
    1982 steht der imposante Baum beim Schandfleck, 1983 ist er weg.

    Go to comment
    2024/10/07 at 8:31 pm
  • From Robert Engelbrecht on Wiltener Kreuzungen

    Ich würde 1983/84 schätzen in der Meinung, dass ich da noch oben im Forum-Restaurant gegessen habe.
    Das „Schandfleck“-Haus dahinter ist kein Maßstab, das ist ja bis etwa 1994 gestanden.

    Go to comment
    2024/10/07 at 8:05 pm
  • From Klaus Fischler on Was steuert man denn damit?

    Ich tippe auf einen Schneepflug der Bauart Klima (Umbau aus einer ausgemusterten Dampflokomotive).

    Go to comment
    2024/10/07 at 5:38 pm
  • From Walter Rangger on Wiltener Kreuzungen

    Zur Datierung sag ich mal: abgebildet ist unter anderem ein Fiat Panda, erstes Baujahr 1980

    Go to comment
    2024/10/07 at 5:30 pm
  • From Hannes Lechner on Wiltener Kreuzungen

    60km/h am Südring. Das waren noch Zeiten!
    Deshalb wäre ich bei der praktischen Fahrprüfung fast durchgeflogen, da ich damals als 18jähriger in meinem jugendlich-sportlich-dynamischen Leichtsinn die etwas untermotorisierte Steyr-Diesel-LKW-Wanderdüne samt Anhänger ordnungswidrig auf über 50 km/h beschleunigt habe. Der Prüfer hat dann seinen Unmut recht rustikal kundgetan samt Androhung der Konsequenzen und ich musste als „Sühne“ dafür damals Anfang September am Parkplatz vorm Eisstadion die Schneeketten anlegen. Ich hab dann halt ausgeschaut wie ein Schwein und dreckig war von den rostigen Ketten natürlich auch.
    Meine zeitliche Einschätzung: um bzw. nach 1980. Das jüngste erkennbare Auto ist ein Fiat Panda (ab 1980 ) die anderen wie den Toyota Cressida, den Mercedes W123, den VW LT, den VW T2b, den Mercedes Strich-8, den Saviem/MAN- Lkw, den Citroen CX und den Opel Rekord E gab schon früher.

    Go to comment
    2024/10/07 at 5:02 pm
    • From Richard Dietmar Mair on Wiltener Kreuzungen

      Ich konnte 1975 mit 18 nur den C machen, ich glaube davor und danach konnte man den E mit 18 mitmachen. Mir wäre es wegen dem Durchfallen ähnlich gegangen, bei der Prüfung musste ich in die Neuhauserstrasse rechts abbiegen (heute nicht mehr möglich), ich war zwar vor der Prüfung mit Vaters LKW in seinem Beisein unterwegs, unterschätzte aber den Steyr 590 und kam haarscharf beim Abbiegen an einem parkenden PKW vorbei. Ich kann mich erinnern daß es der Prüfer nicht bemerkte aber der Fahrlehrer der es im Spiegel sah, er erschrak und wurde immer länger aber sagte Gott sei Dank nichts.

      Go to comment
      2024/10/08 at 8:50 am
    • From Richard Dietmar Mair on Wiltener Kreuzungen

      Hätte mir nicht gedacht daß den Saviem-MAN Lizenzbau einer erkennt, der Opel ganz rechts könnte den Felgen nach statt einem Rekord ein Monza oder Senator sein.

      Go to comment
      2024/10/08 at 8:32 am
      • From Hannes Lechner on Wiltener Kreuzungen

        Danke für den Hinweis Herr Mair, Sie haben recht, in der Vergrößerung habe ich die typischen verchromten Scheinwerfereinfassungen, den Kühlergrill und die Alufelgen vom Senator bzw. Monza erkannt.

        Go to comment
        2024/10/08 at 1:16 pm
  • From Gianfranco Schramseis on Wiltener Kreuzungen

    Da hinter habe ich damals gewohnt und ich kann mir ganz gut an dem Konsum errinnern. Auf diesem Bild gibt es immer noch das Haus das in der Mitte zu sehn ist, also grob geschätzt müsste dieses Bild aus Anfang den 80er-Jahre sein. Danke für dieses Bild, hat mich an meiner Kindheit wieder zurückgebracht!

    Go to comment
    2024/10/07 at 4:14 pm
  • From Henriette Stepanek on Wiltener Kreuzungen

    „Jaaa, das hängt auch mit dem Konsum zusammen!“ berichtete meine Mutter nach der Eröffnung des Forum-Kaufhauses
    – und brachte ihrem ältesten Enkel, dem Poldi, eine dunkelbraune Latzhose (mit blauweißen Fäden andeutungsweise in große Karos unterteilt) und ein rotes Pulloverle mit – für den nicht nur von den Familienangehörigen, sondern vom ganzen Hause sehnlichst erwarteten Kindergarteneintrittstag….
    Erfolg: „Da geh i nimmer hin! In den Kindergarten! Dee lachn mi alle aus!“
    So wurde er halt für den Nachmittag in sein übliches „schlichtes Feldgrau“ gekleidet – und hatte seine Ruhe…
    Aber das war schon 4, 5 Jahre, nachdem ich 1968 das heimatliche Wilten verlassen hatte – und so kann ich leider keine genauere Zeitangabe machen…

    Go to comment
    2024/10/07 at 2:48 pm
  • From H on Heute ist...

    GÖC = „Genossenschaft Österreichischer Konsumenten“ – wobei ich nicht sagen könnte, ob das ein sich nicht durchgesetzt habender neuer Name für den „Konsum“ (die „Konsum-Genossenschaft“) war (was ich fast glaube!) – oder ein Konkurrenzunternehmen…..

    Go to comment
    2024/10/07 at 7:10 am
    • From H on Heute ist...

      Da hätt ich besser v o r h e r googeln solle!
      Ich berichtige auf
      „Genossenschaft Österreichischer ConsumVEREINE“, welche sich – um billigere Einkaufspreise zu erzielen – eben zu einer Einkaufsgenossenschaft zusammengeschlossen haben.
      Und zum Thema „Perfekta“ – die Firma stellte elastische Bandagen, sowie Binden und andere Artikel für den Sanitätsbereich her.

      Go to comment
      2024/10/07 at 9:17 am
      • From Karl Hirsch on Heute ist...

        Vielen Dank für die Auflösung! Ich hab nicht einmal genau lesen können ob es CÖG oder GÖC heißt. Perfekta ist mir jetzt, wo Sie es schreiben, wieder erinnerlich.

        Go to comment
        2024/10/07 at 12:34 pm
  • From Karl Hirsch on Heute ist...

    Ein hochpolitisches Thema, daher nichts weiter hiezu als der Bericht, daß ich eine um die Jahrhundertwende beim Schuler gekaufte Energiesparlampe wider alle Naturgesetze immer noch brennend eingeschraubt habe. Inklusive noch nicht benutzter Reservelampe und zwei 10 Schilling Gutscheinen, einlösbar bei Rückgabe der ausgebrannten.

    Mindestens gleich amüsant als die zahllosen Versuche einen Planeten zu retten ist der Blick auf die winterliche Plakatwand in der Salurnerstraße. Neben der Lampenreklame gab es da die berühmten Kirstein Blockmalz Zuckerln, den Kathreiner Kaffeeersatz und die bis heute erhältlichen Gloriette Hemden mit dem Vorzug, ein Wiener Hemd zu sein. Es gastierte das Strub Quartett, und ein Vortragender erklärte uns den Umgang mit Gott. Ein anderes anscheinend wichtiges Thema waren Informationen „Zur Rechtskrise(?) der Gegenwart“
    Ein kleiner „Einileger“ ist das Smartplakat, welches man (= ich) bei flüchtiger Betrachtung voreilig als Zigarettenwerbung abtat. Smart ist hier aber der Strahlemann, der Smart Rasierklingen verwendet. Slogan „Kein Bart zu hart“. Echtes Rätsel bleibt neben unleserlichem Kleingedrucktem das Plakat mit den zwei weihnachtlichen Kerzen und dem kryptischen CO/ÖC,COG,GÖC oder GOG. Und weiß jenad, welches Produkt mit Perfekta gemeint war?
    Kleines Aha-Erlebnis auch die Sichtung des Zeitungsgeschäfts der Fa. Möldner, heute nur mehr ein Faschings- und Haloweenbedarfshandel. Was wohl aus dem Tapezierermeisterbetrieb des Ludwig Melzer geworden ist? Das Adressbuch endet mit Eintragungen vor dem Krieg.

    Aber es geht ja um die Leuchtmittel für mittlere Leuchten. Tschuldigung.

    Go to comment
    2024/10/07 at 7:04 am
  • From Henriette Stepanek on Direttissima in den Süden

    Lassen Sie mich raten: der feinfühlige Mensch war eventuell gar kein gebürtiger Innsbrucker (mindestens der 3. Ge- neration) – und von „so oan“ lassen „miar“ uns decht nix sagen – oder irre ich mich da?
    Und vielleicht erleben wir es noch, daß der „M-Preis“ übersiedelt – und die Tschamlerstraße auch in diesem Bereich durchgängig wird.
    Allerdings – ein erleichterter Schulzugang für schüchterne, ängstliche Mädchen – naaaaaain, solche „Miß“-Bildungen darf es doch nicht mehr geben… Noch dazu, wo es eh nur mehr „gemischte“ Schulen gibt – wie früher in den Landvolksschulen
    (1, Klasse = 1.und 2. Schulstufe, 2. Klasse = 3. – 8. Schulstufe). Ja, die hätte ich besuch – und viel gelernt, weil das, was die „Großen“ lernen, für eine Dritt- bezw. Viertklasslerin wesentlich interessanter ist als der eigene Lernstoff)
    Aber das gehört nicht hierher – zu diesem genialen frühen Bauplan – der noch immer nicht ganz Wirklichkeit geworden ist—

    Go to comment
    2024/10/06 at 6:27 pm
  • From Christian Haager on Ein undatiertes Bild

    Schließe mich dem Kommentar von Herrn Schier und den Gleichlautenden an. Eine einzige Anmerkung dazu, es gab bei dieser Wahl auch Parteien, die von annähernd 92% der Wähler nicht gewählt wurden.

    Go to comment
    2024/10/06 at 12:40 pm
  • From Arnold on Die Straßen von Innsbruck – die Lieberstraße

    Im Adrasbuch der Büger von Ibk von 1932:
    Herr Auer,
    Wohnte:
    ein Ertl, Julius, Dr. phil. Leiter der Sano-Werke,,Dr.-Lieber-Straße,2

    https://www.innsbruckerinnen.at/bild.php?seite=275&buch=1932&back=1&meta1=0

    Bitte meine Frage: ist er die gleiche Person von Ihrem Beitrag?
    Danke
    Arnold

    Go to comment
    2024/10/06 at 12:14 pm
  • From Karl Hirsch on Eine Reise weit zurück - II

    Das war eine Wetterstation die durch direkte Sonnenbestrahlung völlig falsche Werte geliefert hätte. Ganz genau werden sie trotz Schattenspender nicht gewesen sein, der Boden strahlt auch zurück.

    Das mit dem ä Dünger les ich mach dem Frühstück. Vielleicht.

    Go to comment
    2024/10/06 at 9:14 am
    • From Karl Hirsch on Eine Reise weit zurück - II

      Oder es war auch nur ein, in Neudeutsch, Info point der Stadt ohne Thermometer. Der Schattenspender auch in diesem Fall selbsterklärend.

      Go to comment
      2024/10/06 at 10:47 am
  • From Manni Schneiderbauer on Die alte Kerschbrugg

    Wahnsinnig interessant wieder einmal, danke!
    Heute natürlich völlig indiskutabel, die Straße noch auszubauen, wiewohl beizeiten eine Lösung für die ultra-engen ersten 100 Meter der Höttinger Gasse zur Umsetzung kommen muss (Autos raus, nur Bus-, Rad- und Fußverkehr behalten) und auch für die Öffi-Erschließung des alten Kerns von Hötting. Busse sind hier nur für die Quererschließung wirklich sinnvoll, (Stand-)seilbahnen wären es für die Höhenerschließung, dafür ist die Bebauungs- bzw. Besiedelungsdichte aber leider zu gering, das wurde bereits in einer Studie untersucht. Schrägaufzüge und Rolltreppen, beides teils unterirdisch, finden sich in anderen Städten in vergleichbaren Situationen. Sie sollten idealerweise je zwei Haltestellen am Hangfuß und in der Hangsiedlung verbinden.

    Go to comment
    2024/10/05 at 11:02 pm
  • From pension heis on Diät nach F.X. Streicher

    Die Namensabkürzung „F.X.“ muß eine gängige Abkürzung für Franz Xaver sein.
    Lt. der Datei „Innsbruckerinnen“ gab es einen Franz Xaver Streicher auf der Adresse Innstrasse Nr. 91,- Mechanikermeister
    Aus dieser Familie müsste auch der FF-Kommandant der II. Komp. Höttingerau- Valentin Streicher stammen, der zuerst 1909 bei der III. Komp. Innsbruck- St. Nikolaus angefangen hat und 1919 zur II. Komp. Hötting (Au) übergetreten ist. (vermutlich Onkel von F.X. Streicher)

    Go to comment
    2024/10/05 at 7:37 pm
  • From Henriette Stepanek on Imposant und doch vergangen

    Carl Kayser’s Café-Restaurant
    Innsbruck
    Hotel-Pension Aussichtsterrasse!
    In erhöhter, reizender Lage am linken Innufer, 15 Minuten von Mitte der Stadt,
    über die große oder kleine Innbrücke.
    „Cafégarten “ mit Gartenterrasse und grossartiger Aussicht.
    Mittagessen von 1 – 2 Uhr, Abendessen von 7 – 8 Uhr, per Gedecke oder nach der Speisekarte.
    Deutsche Zeitungen, schöne Tennisplätze, gut eingerichtete Fremdenzimmer mit Pension,
    auch für kurzen Aufenthalt. Mässige Preise.
    Haus des deutschen Offizier-, Beamten- , Jagd- und Vogelschutz-Vereines.
    C. K a y s e r aus Frankfurt a. M. – Gera“

    (Quellenangabe: „Neuester Führer durch I N N S B R U C K und Umgebung, mit zahlreichen Illustrationen, 2 Karten und 1 Stadtplan.
    Alle Rechte vorbehalten.
    Seinen Gästen
    und
    den Freunden Tirols gewidmet
    von Karl Landsee
    INNSBRUCKBUCHDRUCKEREI UND VERLAG A. EDLINGER

    Go to comment
    2024/10/05 at 6:45 pm
  • From H on Diät nach F.X. Streicher

    Dieses Ambiente sieht aus wie die Dogana-Ruine.
    (Damals dachte man „Wär schön, wenn die alte Reitschul wieder aufgebaut würde“ – und jetzt fühlt man „Romantischer waren eigentlich schon die offenen Bögen der alten Ruine,,,“

    Go to comment
    2024/10/05 at 6:23 pm
  • From Karl Hirsch on Die alte Kerschbrugg

    Die Konzertsche Raserei mit dem selbstauferlegten Imperativ, möglichst viele Grundstücke und Häuser zu tangieren, ist eine weitere Version der zahlreichen Rätselproblem der Sorte „Welchen Weg muß man gehen, um über alle Wege gegangen zu sein ohne einen ein zweites Mal usw.“
    Man hat nicht einmal die Leichtvariante – entfernen des Nadelöhrs zu Beginn der Höttinger Gasse – in Erwägung gezogen.
    Ich mag es ja selbst nicht, wenn ich irgendwo sitze und jemand steht unsensibel penetrant hinter mir. Lehrer konnten so widerlich sein. Ich verstehe die Höttinger daher nur zu gut, alle Steine, die sie nur finden konnten, den Oberhochinnsbruckern in den Weg bzw. auf die Höhenstraße zu legen, damit man dieses Gesocks nicht im Gnack sitzen hat. Vergeblich.
    In der hundertjährigen Zwischenzeit hat die Höttingergasse trotz allem verkehrstechnischem Zwick und Zwack ihren Zweck immer tadellos erfüllt. Geht sicher noch einmal so lang und dann wieder…usw…usf.

    Go to comment
    2024/10/05 at 12:33 pm
  • From Karl Hirsch on Hinaus ins Land (124)

    Faszinierend die waldesken Fußwege zwischen Schneewänden.

    Go to comment
    2024/10/05 at 10:00 am
  • From Martin Schönherr on Die alte Kerschbrugg

    Das Fehlende Glied im Verlauf der Höhenstraße. Glücklicherweise nicht gebaut.

    Go to comment
    2024/10/05 at 8:24 am
  • From Wolfgang Geisler on Imposant und doch vergangen

    Schloss Büxenhausen??? Muss doch fast links daneben gewesen sein mit samt den östlichen Nebengebäuden???

    Go to comment
    2024/10/05 at 7:03 am
  • From Manni Schneiderbauer on Schätze aus dem Monopol-Archiv (13)

    An einen Zufall kann ich hier nicht glauben, ich denke schon, dass Fotograf Anton Schöllhorn den Bildausschnitt sorgfältig gewählt und den Auslöser kontrolliert betätigt hat in dem Wissen, dass die heraneilende Trambahn am Foto Bewegungsunschärfe aufweisen würde. So vermittelt die Aufnahme umso besser den quirligen Charakter dieses damals wohl für die gesamte Innenstadtwirtschaft wichtigen Ortes am Innkai.

    Die zu den Handkarren gehörigen Boten könnten doch die beiden abgebildeten vermeintlichen Herren an der Tramstation sein. Wie Arbeiter im Logistikgewerbe damals gekleidet waren, weiß ich allerdings nicht. Die Linie 4 ist gerade vorbeigefahren, da sie dem Zweierwagen immer auf Sicht voraus fuhr, und in wenigen Minuten wird der nächste Vierer-Zug vom Saggen her anrollen und einen beladenen Güterwagen der „Haller Bötin“ Dignös bringen, der dort flink abgekuppelt und von kräftigen Händen ins Abstellgleis geschoben werden musste. Dass das von den hier Wartenden zu erledigen gewesen wäre, ist natürlich reine Spekulation.

    Zur Frage, wie lange wohl die Handkarren an der Tramstation zu sehen waren: von 8. August 1905 bis 26. April 1932, denn am drauf folgenden Tag wurde der Güterverkehr auf der Linie 4 zwischen Hall und der Altstadt aufgegeben. Am 10. Juli 1939 wurde dann die nordwestliche Straßenbahnachse durch den Saggen stillgelegt und nur noch die südöstliche blieb — bis heute — übrig.
    Das Foto muss aber im Zeitraum 5. November 1909—28. Dezember 1920 oder 11. März 1926—19. Mai 1926 entstanden sein, da die Linie 2 nur zu diesen Zeiten existierte.

    Die Zeitdaten wusste ich nicht komplett auswändig, nur in den meisten Fällen die Jahre — diese Lücken konnten wieder mal gefüllt werden dank Walter Kreutz.

    Go to comment
    2024/10/04 at 10:45 pm
  • From Thomas Fink on Fly me high, Innsbruck sky....

    Tyrolean Airways ! Mensch, was war das für ein Aufbruch in die Zukunft ! Der Flugplatz wurde zum „Flughafen“ ! Und führte uns zu dem, was wir heute sind: WELTSTADT INNSBRUCK ! Juhuuu !

    Go to comment
    2024/10/04 at 10:31 pm
  • From Martin Schönherr on Hinaus ins Land (124)

    Erinnert an Schloss Kaps evt von der Gegend Hahnenkammabfahrt aufgenommen.

    Go to comment
    2024/10/04 at 8:15 pm
    • From Joachim Bürgschwentner on Hinaus ins Land (124)

      Das würde gut passen, da wir aus diesem Bestand schon zumindest ein Rätselfoto aus Kitzbühel hatten und ich einige weitere dorthin verorten konnte, ganz ohne Sie zu fragen. 🙂

      Go to comment
      2024/10/04 at 11:18 pm
Back To Top
×Close search
Suche