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In Der Geisterburg

In der Geisterburg

An eine „neuromantische Geisterburg“ fühlte sich der offensichtlich recht poetisch veranlagte Mitarbeiter einst bei der Bearbeitung dieses Bildes erinnert. Wir blicken in einen Raum, der – abgesehen vom blendenden Licht (Ist es etwa ein gleißender Haufen Gold und Juwelen? Oder ist es das sich der schnöden Fotografie entziehende Gespenst?) – gut und gerne als ritterliche Schatzkammer durchgehen könnte. Sämtliche Wände sind von kunstvollen Truhen und Kästen gesäumt, die Wände mit Trophäen, Rüstungsteilen und Waffen verziert. Ein Bubentraum für alle Mittelalterbegeisterten! Aber wo müsste man sich denn hinbegeben, um in dieser Geisterburg neuromantischen Schwärmereien verfallen zu können?

Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, KR-PL-3751)

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
    1. Das sind zwei naheliegende Mutmaßungen, die aber beide in die falsche Richtung gehen. Leider. Oder zum Glück. Ich hatte ja schon Angst, dass mein Rätsel vielleicht viel zu banal ausgefallen ist.

  1. Zur Zeit gibt’s doch in der Hofburg eine Ausstellung zum Thema Glanzstücke aus der Hofplattnerei. Vielleicht sollte man die Aufnahme sowohl thematisch als auch örtlich in diesem Zusammenhang sehen?

  2. Altstadt? Weinhaus „Jörgele“? Das hätte auch einen nach außen halbrunden Erker.
    (Wieviel von dem aufgestellten Zeugs ist wohl „echtes Mittelalter“???)

  3. Aus dritte Hand kenne ich da ein Geschichte von einer Lokalität in einem Haus inder Universitätsstraße in Erinnerung, das derartig „neu“ mittelalterliche Einrichtungen haben soll. Ich habe mir das damals so vorgestellt – weiß aber nicht ob mein Tratschquellen dasselbe meinten.

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