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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
  • From Stefan on Einmal in die andere Richtung

    Die Häuser am Bergisel wurden laut Kunstkataster großteils um 1913 erbaut.
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    2025/11/18 at 9:18 pm
  • From Karl Hirsch on Aus Zwei mach Eins

    Sieht das nicht eher nach einer versehentlichen Doppelbelichtung eines Rollfilms aus? Passierte einem gerne beim allerallerletzten 36+1 Foto, wenn das Maximum schon überschritten war und man sich eins geht noch dachte. Ein Teil des Films war dann heller weil zweimal belichtet.

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    2025/11/18 at 5:13 pm
  • From Ingrid Stolz on Aus Zwei mach Eins

    Höttinher Au (Thurner Ofenbau) und Meinhardstraße (Handelskammer).

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    2025/11/18 at 4:53 pm
  • From Karl Hirsch on Einmal in die andere Richtung

    Das Foto ist wirklich alt. nicht nur wegen des Fuhrwerks. Trotzdem hat es dort niemals eine Dampflok gegeben. Dafür aber den entschieden geleugneten Kiosk, das Stockerl neben dem Baum war wohl ein Utensil desselben, man sieht mit etwas Phantasie ein STück des Kiosks als schwarzen Fleck daneben.
    Standort? Das alte Pfarrhaus neben der Basilika bietet sich an.

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    2025/11/18 at 12:21 pm
  • From Manfred Köcher on Warum denkt denn niemand an die Kinder…

    Das Haus links, wo die Klappholzstraße die Andechsstaße quert, steht heute noch, unten, die Tabaktrafik gab es wohl auch schon. Von der Andechsstraße ist noch nichts zu erkennen.

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    2025/11/18 at 12:57 am
  • From Roland Zigler on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

    bei den kleinen Häuschen in der Kurve und weiter hinten auf Höhe der Baumreihe entlang des Inns dürfen Wärter Häuschen sein, die für die Sicherheit auf der Strecke zuständig waren, daneben scheinen auch Formsignale bzw Semaphore zu stehen

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    2025/11/17 at 8:44 pm
    • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

      Ja, genau so sahen diese Bahnwärterhäuschen aus – mit dem Dreieckgiebel in der Mitte der gegen die Geleise gerichteten Längsseite – der „Schaufront“.
      Hatten Sie schon einmal Gelegenheit, ins Innere eines solchen Häuschens zu kommen? Oh – ich schon! Denn dort wohnte die Familie Kurz. Vater, Mutter, 6 Kinder.
      Deshalb würden mich die M a ß e eines solchen Gebäudes interessieren…
      (Wenn man zur (an der Schmalseite angebrachten) Türe hineinging, war rechterhand eine Nische, ausgefüllt mit Tisch und Stühlen. Links Herd und Wasserbankl. Mit Waschschüssel und Zahnputzglas. Und Seife , und ein Spiegele darüber. Und der Wasserkanne. und unterm Bankl der Schmutzwasserkübel, und ein kleiner Sparherd.
      Ob im darauffolgenden größeren Raum (man erhaschte einen Blick hinein, wenn die Türe aufging) auch eine Heizmöglichkeit bestand? Und hinter diesem größeren Raum mit den Ehebetten war noch ein Kabinett. Denn irgendwo mußten ja auch die (6!) Kinder schlafen, oder?
      Ich behaupte: P L A T Z M Ä S S I G bot so ein Bahnwärterhaus ungefähr ebensoviel Raum, wie ihn die WAGGONBEWOHNER „zur Verfügung“ hatten. Aber halt gemauert. Und heizbar.

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      2025/11/19 at 8:14 am
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

    Ja, da sind wir „ein Häusl weiter“ – nämlich schon östlich der Haltestelle Terfens-Weer.
    Ganz links die spitzen Kirchtürme von Weer und Kolsaß hat er ja gut getroffen, der Zeichner – und auch den von Volders – aber dazwischen, in Wattens….??? Die Wattener Laurentius-Pfarrkirche hat doch einen Zwiebelturm – oder fand nach der Entstehung dieser Zeichnung ein Turmumbau statt und die Zwiebel ist jüngeren Datums?
    Und rechts, vor der bewaldeten Kulisse des Gnadenwalder Abhangs, da liegt das Dörfchen Terfens.
    Die Haltestelle? Ganz klein rechts gleich neben den bäumen gegen den Inn hin. Aber das Häuschen rechts ganz im Vordergrund? Wohnt da ein Streckengeher mit seiner Familie?

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    2025/11/17 at 6:08 pm
    • From Hans Pechlaner on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

      Das kleine Gebäude rechts im Vordergrund ist ein Signalwärterhäuschen, neben dem sich das zugehörige Einfahrsignal befindet. Der Fahrdienstleiter dürfte in der weiter westlich gelegenen Haltestelle sitzen und stand mit dem Signalwärter zunächst über akustische Zeichen, später – wie hier vermutlich bereits – über einen Telegrafen in Verbindung. Die Aufgabe des Wärters war zwar überschaubar, aber für einen sicheren Bahnbetrieb von großer Bedeutung.

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      2025/11/18 at 4:50 pm
    • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

      Ja, und das kleine 2-Mann-Boot? Gab es womöglich eine F ä h r e , bevor die Brücke den Ort Weer mit der Station Terfens-Weer am anderenUfer drüben verband?

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      2025/11/18 at 9:25 am
    • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

      Nur zur Ergänzung: Wir sind hier im Bezirk Schwaz.
      Zwischen Weer und Kolsaß – „genau auf der Mittn von der Bruggn übern Weerbach“ – befindet sich drüben die Grenze zum Bezirk Innsbruck (Land) – und herüben? Kann mans nicht so genau ausnehmen.
      Aber etwas anderes schon – das Gewässer rechts – den Vorläufer des Badesees Weißlahn bei Terfens.

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      2025/11/17 at 8:40 pm
  • From Karl Hirsch on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Ein Rätsel

    Anfang gemacht: Der Berg in der Ferne ist die Nockspitze, ganz links der Patscherkofel und rechts das Ende des Gnadenwalds.

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    2025/11/17 at 5:08 pm
  • From CMG on Wir hatten einen Dienstgang XXI

    Ich schätze Wohnheim Hötting.
    Norden ist hier am Plan unten.

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    2025/11/17 at 3:09 pm
  • From Richard Dietmar Mair on Neues Album, neues Album XXXIX

    Zu dieser Zeit hieß das Veldidena noch Hotel Westbahnhof.

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    2025/11/17 at 1:24 pm
    • From Henriette Stepanek on Neues Album, neues Album XXXIX

      Die (Wieder-) Umbenennung (oder Rückbenennung) erfolgte nach 1950, als die beiden Söhne des „Speckbacher“-Wirtes Eduard Hochreiter (in der Maximilianstraße) gemeinsam Gasthof und Hotel übernahmen.
      Dr. Josef Hochreiter und seine Gattin Erna waren für den Hotelbetrieb zuständig, sein Bruder Rudolf für den Gasthausbetrieb. Dessen Gattin Antonia kümmerte sich um die Küche (Bestellungen an Lie- feranten).
      Was wohl aus den Kindern geworden ist, den Zwillingen Helga und Erna von Dr. Josef und Erna Hochreiter, und em Sohn (hieß er auch Rudolf?) und dem Töchterl Ingrid von Rudolf und Antonie Hochreiter?
      Von unserer Parterrewohnung in der Andreas Hofer Straße 55 konnten wir ja den lebendigen Familien – Hotelbetrieb beobachten mit der direkt vor dem Hotel haltenden Einser. Es war eine lebendige Zeit in der ersten Hälfte der 50-er Jahre.

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      2025/11/17 at 6:44 pm
  • From Richard Dietmar Mair on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XIII

    Es trifft nicht nur Koryphäen zu, sondern der Herr Klingler, mit dem ich zu tun hatte war auch hochkorrekt und auch preislich nicht abgehoben wie manche andere Spezialisten.

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    2025/11/17 at 1:20 pm
  • From Henriette Stepanek on Zahlen lügen nicht #1: Studis im Hotel Mama

    …..und wir wünschen allen Hotelbetreiberinnen namens „MAMA“ aufrichtig, daß sich ihre Mühen gelohnt und sie kein “ Kuckucksei “ ausgebrütet haben …

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    2025/11/17 at 11:44 am
  • From Joachim Bürgschwentner on Wer kennt Jonas?

    Der Vollständigkeit halber. Hier ein Foto und einige Erinnerungen eines Mitarbeiters, wenngleich ohne unmittelbaren Innsbruck-Bezug: https://innsbruck-erinnert.at/er_kennt-jonas/

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    2025/11/16 at 11:48 pm
  • From Henriette Stepanek on Ein wahrhaft edler Gönner

    Ja, man wird mißtrauisch bei all den Enthüllungen der letzten Tage – sei es gegen „Wohltäter“ oder gegen „Geldmagnaten“ –

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    2025/11/16 at 4:42 pm
  • From Hans Pechlaner on Wir hatten einen Dienstgang XXI

    Wohnheim Pradl ?

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    2025/11/16 at 2:48 pm
  • From Karl Hirsch on Rundflug um Innsbruck – IV

    Ich würde ja gerne das Motorgeräusch im Inneren der vierplätzigen Kabine hören können. Brummen? Röhren? Knattern? Anfangs wurde als Rundflugmaschine ein eigenes Flugzeug eingesetzt. Nach einem glimpflich verlaufenen Landeunfall verzichtete der Flughafen auf eine private Maschine. So kam die Oelag zum Zug.
    Hier die A3 in Innsbruck:
    https://www.ilf.or.at/wp-content/uploads/2023/04/Junkers-F-13-Innsbruck-1024×616.jpg
    Es handelt sich um eine frühe Aufnahme, das Flugzeug präsentiert sich noch in seiner ursprünglichen Form mit der schrägen Schwanzflosse. Bis zur Zeit der Thienschen Aufnahmen etwa 1930 war sie vielleicht schon modernisiert worden.

    Auf der Aufnahme sieht man 4 Einzelhäuser am Nordrand von Igls, wo bis heute vermutlich das Geld wohnt oder zumindest gewohnt hat. Auffällig ist, dass diese frühen Häuser später in einem tarnenden Privatwäldchen verschwanden. So kann man sich der Illusion hingeben, dass sich nichts geändert hat. (Iglerstr. 40, Villersteig 2 😉 , Grätschenwinkelweg 25 und 30). Direkt über dem Flügelende eine bekannte Bettenburg.

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    2025/11/16 at 1:06 pm
  • From Gerald Held on Rundflug um Innsbruck – IV

    Igls, und wenn mich nicht alles täuscht steht das Vor-Benko Anwesen schon

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    2025/11/16 at 12:32 pm
  • From Karl Hirsch on Gandalf von Bismarck

    Das Auergymnasium hatte auch einen Geschichteprofessor in seinen Reihen, den strengen, in höheren Klassen aber immer umgänglicher gewordenen Herrn Dr. Rutzersdorfer. Er war ein Bismarckfan wegen dessen Bündnisstrategie, die dann vom deutschen Kaiser Wilhelm nicht verstanden wurde. Es sollte, heißt es in Wikipedia heute noch, den Frieden in Europa und Deutschland sichern, war aber meiner Meinung eine Rückendeckung, um mit Frankreich streiten zu können. Ohne direkte Kriegsgelüste, es sollte nur zeigen, dass Frankreich (und England, aber daran dachte man garnicht, vielleicht die Achillesverse des Systems) ohne Bündnis allein dasteht. Den Gesichtern der Schüler mag er angesehen haben, dass wir es auch nicht verstanden haben.

    Die enorme Zahl von über 700 Denkmälern in allen Formen vom Hochhaus bis zur Wandtafel, ist sicher noch größer. Als junger Erwachsener war ich einmal in Westfahlen auf einem Bismarck bekrönten Hügel (20 Meter Höhe sind dort schon ein Berg) und sah bis nach Holland hinein. Mit Google wollte ich es einmal wieder ansehen, fand es aber nicht. War wohl zu unbedeutend. Erst ein anschließend besuchtes Restaurant in einem Wasserschloss führte mich auf die Spur. Sentimentalitäten befallen einen manchmal….aus mir könnten Psychostudenten ein Dutzend Dissertationen schneiden.

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    2025/11/16 at 10:24 am
  • From Johann Ponholzer on Wohnen im Grünen II

    War die „Petera Villa“

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    2025/11/16 at 9:43 am
  • From Wolfgang Geisler on Ein wahrhaft edler Gönner

    150 Mio. Euro, wenn das eine „Spende“ war, dann fragt man sich aber schon, was für ein reales Vermögen dieser Herr hatte und wie es dazu kam (Stichwort BENKO)….

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    2025/11/16 at 1:31 am
  • From Manni Schneiderbauer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

    Danke für das fantastische Foto von einem Zug auf der Umgehungsbahn. Eine absolute Rarität. Gibt es noch mehr davon?

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    2025/11/16 at 12:49 am
  • From Karl Hirsch on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

    Ma sollt halt nix wegschmeissen. Schon gar keine Bahnen. Als Rauchbrückenbaustellenumgehungsbahn tät mer sie. kaum abgebaut, schon wieder brauchen. als Ersatz für die Linie 4 sowieso. Und als Baggerseeexpress wenn man Fahrräder mitnehmen darf. Oder zweigleisig unter die Erde als U-Bahnprototyp.
    (Realität: Die wahrscheinlich husch-pfusch hingehudelte Bahnstrecke wäre als Dauerlösung nur ein ständiges Sorgenkind. So ähnlich wie das deutsche Eck.)

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    2025/11/15 at 9:49 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

      Tatsächlich werden Fernzüge während der heißen Phase der Rauchmühlenbrückenbauarbeiten über die Südumfahrung geleitet. Dafür gibt es einen Richtungswechsel am Südportal des Umfahrungstunnels. Eine sehr seltene Gelegenheit, mal im Railjet durch diesen Tunnel zu fahren!

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      2025/11/16 at 12:46 am
  • From Martin Schönherr on Gandalf von Bismarck

    Dazu passt https://www.bismarcktuerme.net/. Bei einem Hamburgaufenthalt fiel mir das dortige Denkmal auf, und habe dann nachgelesen; dass diese in dieser Menge existieren, war mir zuvor nicht bewusst.

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    2025/11/15 at 9:11 pm
  • From Martin Schönherr on Hinaus ins Land (140)

    Leider sieht man den Kirchturmspitz links hinten nicht. Das Bauwerk im Vordergrund wirkt eher slawisch. Das Gebädue neben die Kirchjturm könnte auch im Trentino stehen. Kompromiss: Isonzo- bzw. Soca Gebiet?
    Was allerdings gegen Isonzogegend spricht, sind die Steine im Vordergrund, die eher kristallinen Ursprungs sind. Also bleibt das Rätsel offen.

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    2025/11/15 at 8:57 pm
  • From Karl Hirsch on Ein Raub der Flammen

    Ich hab mich einwenig damit unterhalten, die Maße dieses Gebäudes zusammenzusuchen und auf alten Plänen diesen Vorläufer der nachfolgenden Fleischbank zu finden.

    Ich darf annehmen, die später freihändig hinzugefügten Maße am Plan rechts unten mit der Summe 10 2 4 beziehen sich auf das alte österreichische Klafter, Fuß und Zoll. Das wären dann so etwa 18,80 m Breite. Nur wenig vom Quadrat entfernt schätze ich die Länge auf 20 m.
    Man kann die 14 m breite Ursulinenkirche als Vergleich heranziehen.

    Diese doch ordentliche Fläche ist auf den alten Detailkarten nicht immer so „jenau“ eingezeichnet. 1763 verzeichnet sie Rangger als „Fleischhütten“, bei Viehbeck 1804 fehlt sie wieder, auf der Innstromkarte von 1820 gibt es innabwärts ein Nachbarhaus, ebenso in die andere Richtung. sind es die beim Brand mit gefährdeten Nachbarn?
    Bei Gross 1835 steht überhaupt ein Gebäude von der Form und Position des späteren Neubaus, was auch bei Karten von 1843 aufwärts zu sehen ist, andererseits bei den Karten von 1840 fehlt die damals noch nicht abgebrannte Fleischbank, an ihrer Stelle ein diffuses Hüttelwerk.
    Das Feuer muß wirklich spektakulär gewesen sein, einschließlich des Einsatzes der bei Nacht auf den Dächern herumstehenden Leute mit ihrer Funkenabwehr.
    Zufällige Nebenstatistik liefert die für mich erstaunliche Auflistung der Fleischvorräte.

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    2025/11/15 at 8:53 pm
  • From Thomas Fink on Wir hatten einen Dienstgang XX

    Fast schon ein Kunstfoto, der Haxn mit dem durchgschwitztn Patschen und die schöne Natüüür rundummadum…a Mischung aus Cezanne und Warhol ?

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    2025/11/14 at 9:36 pm
  • From Karl Hirsch on Die alte neue Talstation

    Das Standl ist mir – obwohl sicherer Kunde – auch nimmer in Erinnerung. Kann sein, dass es zur Trafik erweitert ins Innere der Station gezogen ist. Im Innern hab ich noch den Schalter in Erinnerung und die kleine Tür zur Bahn, abgeriegelt von einem genauen Kontrollor. Am Boden der damals moderne glatte Kunssteinboden, der mich als Kind sehr erstaunt hat. Es scheint ihn immer noch zu geben https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/wie-die-alte-hungerburg-talstation-zum-kulturzentrum-wurde_a4673273#gallery=default&pid=26020562

    Was mir noch in Erinnerung geblieben ist, war der Blumenladen um die Ecke, der sich erstaunlich lange gehalten hat. Im Schaufenster weckten Deko-Kakteen im Zwergformat mein haben-will Modul. Besonders faszinierend waren die Mikrosteinchen aus Ziegelton, die die Erde ersetzten.

    Nocheinmal zurück zum Hauptgeschäft: Ich erinnere mich vielfach an einmal gehörte Töne und Geräusche, so auch an das Rumpel-Pumpel der Bahngarnitur beim hektischen Betreten der Kabinen. Dann Klingelschrillen, Einrasten der Türen und los gings. Dann Stille, hie und da ein leichtes Bumm, woher auch immer. Ewiges Rätsel, wie die weichenlose Weiche ohne bewegliches Teil funkionieren kann. Gegenzug mit (Pradler an Bord?) „Schaug jetz kchimzsi!“ avisiert.

    Die beiden Dekokakteen (haben will! H-A-B-E-N W-I-L-L-L-L-!!! Ich halt solang die Luft an…) überlebten lange Jahre, auch einen Umzug, und gingen dann völlig desillusioniert an Nichtbeachtung ein.

    Eine Abbildung im Internet läßt auch auf den Betrieb eines Buffet schließen. Vergessen. vergessen, vergessen. Oder nie beachtet, nie Bedarf.

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    2025/11/14 at 8:00 pm
  • From Hans Pechlaner on Die alte neue Talstation

    Draußen sieht man einen ein Kiosk, doch ich erinnere mich nur an den, der früher drinnen war – eigentlich eine kleine Trafik, gleich links, sobald man hineinkam. Frau Prugger führte sie in den 60ern; sie verkaufte dort auch Landjäger, Süßigkeiten und allerlei Kleinigkeiten. Einige Stammgäste trafen sich regelmäßig bei ihr, um nach der Arbeit ein Bier oder ein „Weinl“ zu trinken. Ich glaube, die Trafik gehörte in irgendeiner Weise zum Gasthaus Prugger in der Höttinger Au.

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    2025/11/14 at 3:03 pm
  • From Ingrid Stolz on Wir hatten einen Dienstgang XX

    Kein Wunder, dass dieser Ausblick Sie zum reimen inspiriert hat, Herr Egger. Danke für die schöne Aufnahme! Ihr Dienstgang führte Sie auf den Bergisel, nehme ich an. Und ich nehme weiter an, das derzeit noch geheime Projekt betrifft eine geplante Ausstellung im Urichhaus oder am Schanzenturm oder … oder … Einfach so drauflos geplappert. Sie dürfen aber – um die Spannung aufrecht zu erhalten – ruhig behaupten, dass ich total daneben liege 😉

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    2025/11/14 at 2:00 pm
    • From Karl Hirsch on Wir hatten einen Dienstgang XX

      Immer diese Peilungen, Aber ein bestimmter Zacken der Berge der Nordkette oberhalb der Seegrube und die Turmspitze der Stiftskirche zeigen gnadenlos auf das Kaiserjägermuseum. Der seltsame Schwung der Schuhablage ist halt ein Foto mit einem Billigsmartph,,,,ich wollte sagen,mit den kreativen Einstellmöglichekeiten der Oc-vx-3000 Kamera mit Swish-Trulliö-Switsch XC-99.

      Und gell, nicht noch einmal Schuhe mit weiße Streifen auf anthrazitgrauem Untergrund tragen…https://cdn.aboutstatic.com/file/images/e41d36b12a00a084bca064e8691f4341.jpg?brightness=0.96&quality=75&trim=1&height=1280&width=960 (ich krieg Prozente)

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      2025/11/14 at 6:20 pm
  • From Karl Hirsch on Wer erkennt's?

    jetzt gehe ich wahrscheinlich im Gejohle der hohnlachenden Götter des Olymp unter, aber mein erster Gedanke war und ist Adambräu, frühe Version, Blickrichtung Süden, Hintergrund schlampig gemalt. Aber was hat das mit Rhomberg zu tun? Nix, gell.
    Und das Foto, nicht das Bild, ist garantiert nicht seitenverkehrt?

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    2025/11/14 at 1:49 pm
  • From Markus S. on Tyrolean Airways – 1: Warum fiel die Wahl bei Tyrolean Airways damals auf die Dash 7?

    Muss man sich anmelden oder einfach nur vorbeikommen?

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    2025/11/14 at 1:07 pm
  • From Schneider Erwin on Madonnen-Rätsel XXIX - Auflösung

    Als ehemaliger Wiesengassler konnte man sich die Einweihung der neuen Kapelle nicht entgehen lassen. Gab es doch anschließend beim beim Kapeller in Amras einen Umtrunk.
    Die neue Kapelle befindet sich Ecke Johann Strauß Gasse Wiesengasse

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    2025/11/14 at 11:00 am
  • From Wolfgang Geisler on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    also ich bin jetzt 65 und ich habe niemals ein derartiges Abendrot gesehen! Eigentlich müssten doch die Wolken rot sein und das Firmament dahinter abendblau bis schwarz! Ausserdem schein es mir unwahrscheinlich, dass die Häuserzeile so extrem hell ist, wird ja nicht direkt bis zu den Giebeln angestrahlt!!
    Ich tippe auf Fake!

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    2025/11/14 at 5:21 am
  • From Thomas Fink on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    Oder das Photo ein Fehk ? Man weiß nie, was die Geschichte uns vorspiegelt. Aber s Photo is schian.!

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    2025/11/13 at 10:16 pm
  • From Karl Hirsch on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    Eher ein Westlicht.

    Ich tippe sehr grob geschätzt auf einen Märzabend, vielleicht Anfang bis Mitte März, Der Himmel ist im Bereich Sellrainer Berge und Rosskogl am hellsten, dort geht im März eben die Sonne unter.
    Warum März und nicht Oktober/November? Die Bäume sind komplett kahl, im Herbst halten sich die BBlätter noch lange. Und der Inn zeigt auch den Pegelstand, wie er für den Winter/Spätwinter typisch ist.

    Am 8, März um 7 Uhr abends sieht die Dämmerung etwa so aus: https://postimg.cc/4nbF9FGs

    Es ist anzunehmen, dass da nicht wie früher mit Fensterbeleuchtungsfarbe herumgepatzt wurde. Erstaunlich, wie wenige bewohnte Zimmer es in der Altbauzeile von Mariahilf zu geben scheint. Vorhänge zu oder alle in einem der damals noch zahlreicheren Lokale? Oder Fehlschluß.

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    2025/11/13 at 9:41 pm
  • From Thomas Fink on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    Unglaublich ! Nordlichter über Innschpruchk scho 1986 !!!

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    2025/11/13 at 8:10 pm
  • From Thomas Fink on Schöne Erinnerung?

    Hallo! Das ist doch der Dr. Kiefer (wie damals üblich mit seiner Frau Herlinden als Assistentin), damals schon im Schymnasion ein Protagonist, weil er in Mathes im Wurzelziehen so gut war. Zu Weihnachten verteilte er in seiner Praxis immer Zahn-Lose, wo man Trappeln oder ganze Prothesen gewinnen konnte. Der trug nur karieste Hemden aus Zahnseide. Vor den Füllungen gabs immer einen kleinen Spritzer Marillenschnapserl ins Zahnderl. Ja ja, DAS waren Zeiten…

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    2025/11/13 at 7:18 pm
  • From Joachim Bürgschwentner on Getrübter Blick

    Lieber Herr Schönegger! Ich freue mich, dass mein getrübter Blick so klare und spannende Erinnerungen hervorgebracht hat. Herzlichen Dank fürs Teilen!

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    2025/11/13 at 8:44 am
  • From Karl Hirsch on Was will uns der Fotograf sagen? - V

    Vielleicht das mittlere Bild einer Serie Abriss der alten Villa im Zwickel Klara Pölt Weg – Dreiheiligenstraße, Aushub der Baugrube – Bau der Ambulatorien der Gebietskrankenkasse. Der Fotograf stand am Klara Pölt Weg, dem Verlauf des Sillkanals. Der hatte einst die Trennung eines heute kontinuierlichen Straßenverlaufs in Universitätsstraße und Dreiheiligenstraße verursacht. So gefühlsmäßig geht Dreiheiligen heute erst hinter dem Viadukt los.

    Hat das Stadtarchiv noch ein Foto der alten Villa? War recht schön mit ihren Göttergestalten.

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    2025/11/13 at 8:24 am
    • From Manfred Roilo on Was will uns der Fotograf sagen? - V

      Diese alte Villa (Rhombergvilla) und das alte Bürgerbräuareal mit dem Schornstein kann man am Titelfoto des Beitrages https://innsbruck-erinnert.at/ein-spannender-blick-gegen-sueden/ sehen

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      2025/11/13 at 9:15 am
    • From Manfred Roilo on Was will uns der Fotograf sagen? - V

      Auf den Turm der Pradler Pfarrkirche haben’s noch vergessen extra hinzuweisen, Herr Hirsch – hinter der Sill gibt es ja auch noch etwas!

      Davor noch die erste Ausbaustufe der Ferrarischule.

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      2025/11/13 at 8:48 am
  • From Henriette Stepanek on Madonnen-Rätsel XXIX - Auflösung

    Nein, die Stepanek hat sich nur (wieder einmal!) verschrieben. Denn das ist ja keine „Königs…“, sondern die Habsburgische Kaiserkrone, angeblich geht sie auf einen Entwurf Dürers zurück und wurde von diesem Kaiser Rudolf in Prag erstmals… aber ähnlich sei schon die Krone am Grabmal von Maximilians Vater Friedrich III im Stefansdom.
    Aber es gibt sicher gut bewanderte Fachleute für “ K R O N -ologie“. Oder so.

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    2025/11/12 at 7:52 pm
  • From Josef Schönegger on Getrübter Blick

    bei dem HIK-Link ist mir ein Fehler unterlaufen: er lautet korrekt https://hik.tirol.gv.at/?map=231

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    2025/11/12 at 7:24 pm
  • From Barbara Pöll on Getrübter Blick

    Auf diesem Plan von 1660 ist Freundsheim/Siegmundsfreud zu sehen (am unteren Rand, rechts der Mitte). Der Turm zeigt die regelmäßigen Steinlagen des 13. Jahrhunderts. https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=18055.954822&centerx=1221188.3609775747&centery=5992039.109021856&centerspatial=102100&category=SonstigeKarten_Plaene_nicht_georef&map=341

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    2025/11/12 at 3:12 pm
    • From Josef Schönegger on Getrübter Blick

      Liebe Frau Pöll, Sie haben recht. Im Stiftsmuseum Stams, wo die Originalkarte ausgestellt wird, wurde noch lange Zeit die Burg Klamm genannt. Ich glaube, ich habe den Kustos überzeugen können, dass es Freundsheim ist. Einen Beweis dafür findet man in der Darstellung von „Freimdtsheimb“ in den Tirolischen Landtafeln von Mathias Burglechner von 1611, wo beide Burganlagen eingezeichnet sind: https://hik.tirol.gv.at/?map=341

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      2025/11/12 at 6:17 pm
  • From Richard Dietmar Mair on Getrübter Blick

    Ich habe den Teich auf Google Maps gefunden.

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    2025/11/12 at 8:13 am
  • From Richard Dietmar Mair on Getrübter Blick

    Danke Herrn Schönegger für die, auch für Außenstehende, sehr bewegende Geschichte.

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    2025/11/12 at 8:10 am
  • From josef Schönegger on Getrübter Blick

    Walter hat bereits die Spur gelegt.
    Es handelt sich um das ehemalige Jagdhaus in Freundsheim, im Westen von Barwies. Der Ansitz bestand bereits seit dem 14. Jahrhundert und wurde 1475 von Erzherzog Sigmund „der Münzreiche“ erworben und in Sigmundsfreud umbenannt.
    Hier der Planausschnitt im Franziszeischem Kataster:
    https://maps.arcanum.com/de/map/cadastral/?layers=3%2C4&bbox=1219064.4338347327%2C5992053.745080502%2C1220200.8374661913%2C5992468.774257519
    und 1999:
    https://tyrolean-map.legner.me/#19/47.30663/10.95697/Image_1999_2004
    Wie ersichtlich, war bereits damals neben der Jagd die Fischerei der Hauptzweck dieses Ansitzes. Nach dem Verfall des auf der Insel befindlichen Turmes wurde ein einfaches Jagdhaus errichtet.
    Ich muss gestehen, dass dieses Foto für mich sehr ambivalente Gefühle hervorruft: In den 1950er Jahren pachteten meine Schwiegereltern Karl und Midl Neuner dieses Anwesen, um dort eine Fischzucht zu führen. Das dabei geführte Fischlokal an einem einzigen Tisch galt bald als Geheimtip weit über Tirol hinaus. Meine, inzwischen verstorbene Frau hat hier die schönsten Jahre ihrer Jugend verbracht. Und auch noch meine beiden Kinder konnten in ihren ersten Jahren diese Idylle auf der Insel voll auskosten.
    Eine kleine Anekdote aus den Erinnerungen meiner Frau:
    „Wir hatten auf unserer Insel ein Floß, fest vertäut. Georg war oft bei den Großeltern dort. Strengstes Verbot zum Wasser zu gehen! Mit dem Nachbarbuben Clemens, noch kleiner, so 2, Georg war so 4 machten sie tatsächlich das Floß los und wollten auf der weitesten Strecke des Inselteichs nach ‚Merika’ kommen. Immerhin war es November. Meine Mutter sah aus dem Küchenfenster aus dem Augenwinkel eine kleine Bewegung, die ihr verdächtig vorkam. Sie stürzte zum Teich hinunter – die beiden trieben völlig friedlich in der Mitte des Teichs. Mutter stürzte sich ins eiskalte Wasser und holte das Floß zurück ‚Aber Oma, wir wollten doch Merika fahren!’ tadelte er.“
    Zum Foto: das Gewässer im Vordergrund ist hier der zugeschneite Inselteich. Das Foto selbst dürfte in den 1940er Jahren entstanden sein.
    Heute steht an Stelle des ehemaligen Hauses ein Neubau mit einem hässlichen burgähnlichen Eingangsbereich.

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    2025/11/11 at 9:21 pm
    • From Ingrid Stolz on Getrübter Blick

      Danke für Ihren Link-Service, Herr Schönegger! Weil noch nie davon gehört, habe ich versucht etwas über den Kanell See zu erfahren. Nicht wirklich erfolgreich. Wissen Sie vielleicht, woher er diese Bezeichnung hatte? Schlichtweg ein Flur- bzw. Besitzername? Vorstellen kann ich mir die Herleitung von Kanal im Sinne von Ab- oder Zufluss. Einen Zusammenhang mit Zimt wird es im Fischereiwesen wohl nicht gegeben haben 😉
      Auf dem 1999-er Plan und der aktuellen Google Map kann man die franziszeische L-Form dieses Kanell-Sees noch erahnen.

      Bei meiner Suche, die mich auch auf die Webseite der Gemeinde Barwies führte, bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der Sie vielleicht interessieren könnte, wenn Sie ihn nicht ohnehin schon längst kennen. Anlässlich der 950-Jahr-Feier der Gemeinde Mieming wurde ein audiovisuelles Zeitzeugen*innenarchiv mit dem Titel „Nachtn wor vieles onders“ online gestellt: https://www.zeitzeugen-mieming.at/filme#sortiert

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      2025/11/12 at 1:15 pm
  • From Henriette Stepanek on Map Stories: #Lueger City

    Aber wenigstens hat die Inquisition ihren Hauptsitz in der „Schmerlinger Alm“ – diesbezüglich bleibt wenigstens alles beim Alten.

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    2025/11/11 at 5:24 pm
  • From Walter on Getrübter Blick

    eher in Obermieming?

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    2025/11/11 at 12:53 pm
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Für das 2.Foto (aufgenommen vom Kreuzbichl im Westen von Wattens aus, vermutlich im Frühsommer) bräuchten wir dringend einen Riß-Mindel-Günz-Würm-Eiszeitspezialisten, der uns die einzelnen Terrassen an der Nordseite drüben erklärt, „Fritzens liegt auf einer Mörääääääääne“ – aber aus welcher Eiszeit? Fangen wir beim Foto einfach von links an – drüben auf der Fritzener Innseite und jenseits des Bahnkörpers ist links eine kleine weiße Pyramide zu sehen – Ton! aus der (hier nicht sichtbaren) Lehmgrube im Wald am Abhang der Gnadenwalder Terrasse.
    (1946 war ein noch höherer Lehmkegel direkt am östlichen Beginn des Tonwerksgeländes – sogar mit einer Seilbahn, deren kübelartige Wägelchen sich von selbst öffneten, wenn ihre Unterseite eine an einem Holzmasten befestigte querstehende Stange streiften… -aber 47 wurde der Kegel schon niedriger und war dann verschwunden)
    Am Waldrand hinten die kleine spitzgiebelige Direktorsvilla. Da wohnte meine Mitschülerin Christl.
    Die Hallen des Tonwerks mit den hohen Fabrikskaminen.
    In der größten befand sich der Ringofen. Hier wurden die rohen schmutziggrauen Lehmziegel gebrannt, bis sie ihre Farbe bekommen hatten. ZIEGELROT.
    Dsa Tor dieser Halle stand offen. Eine mörderische Hitze drang an heißen Sommertagen heraus. Der Vorplatz zwischen dem hohen Lehmkegel und dieser Ringofen-Halle den ich überqueren mußte, wenn ich die Christl besuchte, war mit rotem Ziegelstaub und – schrott übersät. Oh, das stupfte schon, wenn man barfuß ging!
    Rechts der Fabrik, dieses langgestreckte Gebäude, das war das Personalwohnhaus, in welchem die Arbeiterfamilien wohnten.
    Und das nächste Haus drüben – wenn ich richtig sehe, mit einem hölzernen Dachgiebel – das ist eines der ältesten Gebäude von Fritzens, das MARXENHAUS. Hier wohnte z.B.die junge Zeitungszustellerin mit ihrer fast erblindeten Mutter – und der pensionierte Gendarm mit seiner taubstummen Tochter und deren Bübl… Ja. Das Marxenhaus!
    Dann swhw ich jenes Haus, in welchem „der Rutzinger“ die Gemischtwarenhandlung betrieb..
    Und schon sind wir in der Bahnhofsumgebung. Westlich des Bahnhofs-Restaurations-Gebäudes hat der Bärenbahc einen gewaltigen Schuttkegel hinterlassen – da muß es zuvor ordentlich gewittert haben!
    Wir sehen gut, daß das Bahnhofsgebäude auf einer kleinen Anhöhe stand – samt allen Nebengebäuden. Und jenseits des Bahnkörpers drüben die riesige Schottergrube – eine öde Wüstenei. Daneben östlich das erste Haus – da war die Dachplattenerzeugung eines Herrn Angerer (übrigens der häufigste Familienname in Fritzens…)
    Aber zurück in die Bahnhofsgegend: Wir ahnen den Weg hinauf ins Dorf.
    Links des Wegs ein Haus mit einem seitlichen Anbau – da wohnte jemand aus der Familie Swarovsky. Und der hatte einen Hund. Einen kohlrabenschwarzen Schäferhund. Wenn der mich sah, wenn ich morgens zur Schule hinaufging, stand er laut bellend oben ganz am Rand der Dachterrasse und ich hatte Angst, daß er herunterspringen und mich angreifen könnte..
    Das erste kleine Haus am Aufgang zum Dorf war die „Postablag'“ – also die „Posthilfsstelle“ des zuständigen Postamts Wattens. Auch wenn die Postlerin, die flinke Angerer Hermine, unterwegs war als Zustellerin im Ort, bekam man hier im Haus die benötigten Briefmarken. Die Mutter der Zustellerin machte dazu die rechte Kredenzschublade auf, kassierte und händigte dann die Marken aus. In der Wohnküche, ja – es war gemütlich.
    Die Tochter des Schneidermeister im nächsten Häuschen oben war ebenfalls meine Mitschülerin.
    Und drüber schon der erste Bauernhof an der Dorfstraße – „beim Müller“ der Familie Strasser .
    Wann dieses Foto entstand?
    1926 sind der neue Widum und der Friedhof errichtet worden. Fritzens wurde damals „Kaplanei“
    der Pfarre Baumkirchen“ und erhielt einen eigenen Seelsorger.
    Auf dem Foto ist noch das alte Kirchlein zu sehen, welches als Ersatz für die beim Bahnbau abgetragene Johanneskapelle errichtet worden ist … In diesem Kirchlein wurde am Josefitag 1933 zum letzten Mal die Messe gefeiert.
    Die neue Kirche wurde innerhalb von drei Monaten erbaut – mitten in der „Arbeitslosenzeit“. Die vielen Arbeitslosen des Tonwerks „durften“ mit (mühsam erhaltener!) „Genehmigung“ der zuständigen Behörden bei der Verbauung des Bärenbaches eingesetzt und (in Naturalien) bezahlt werden, ohne ihre Arbeitslosenunterstützung zu verlieren. So hatte man auch gleichzeitig Baumaterial für die neue Kirche. Allerdings – sie durften dieses Material zwar a u f laden, aber nicht mit zur Kirche fahren, um es a b zuladen…. (hat mir meine Mitschülerin, die Tochter des damaligen legendären Bürgermeisters Zimmermann, berichtet – und wieviele Paar Schuhe sich der Vater damals „durchtreten“ habe müssen, um diesen Kompromiß zu erzielen…!)
    Aber von allen Abgründen der damaligen Zeit ist auf diesem friedlichen Foto des Dorfes Fritzens nichts zu sehen.

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    2025/11/11 at 12:14 pm
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Liebes Stadtarchiv – Ihr werft eh das „Doppel“ heraus, gell! Bitte – danke!!!

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    2025/11/11 at 8:38 am
  • From Karl Hirsch on Tyrolean Airways – 2: Flugzeug-Abfertigung in Innsbruck anno dazumal

    Das sind Erinnerungen! Die DC-10 der Swissair, die natürlich niemals in Innsbruck gelandet ist. Aber man bewarb damit das Umsteigen in Zürich, viel praktischer für Flüge in den Süden und Westen als das östliche Wien oder das nördliche Frankfurt, und von den Passagieren auch gerne angenommen.

    Rechts sieht man am Foto den Edelholzverschlag der Tyrolean Lounge, früher war dort der Kundenbereich der AUA.
    Was man nicht mehr sieht war links hinten eine Tür,beschriftet mit „Abendeingang Restaurant“. Die war ach untertags offen und man konnte den Flughafen durch ein Hintertürl betreten. Was mir in Erinnerung geblieben ist, neben dieser Tür war jahrelang ein Rad für ein Flugzeug gelagert, der Größe nach für ein garnicht so kleines. Was es damit für eine Bewandtnis hatte? Würde mich freuen, wenn ich das noch erfahren könnte.

    Die kleine Terrasse ist mir noch gut in Erinnerung. Wann ist sie nur verschwunden? Ebenso kann ich mich an die „Gummischwelle“ beim Ausgang neben dem Zoll erinnern. Das war ein auf Belastung auslösender Türöffner, den die kleinen Elektrofahrzeuge mit den angehängten Gepäckkarren für die Aus- und Einfahrt benutzten. Aber man konnte sie auch durch Drauftreten auslösen, wenn man – Herzeigen der Kamera durchs Zollfenster und huldvolles Durchwinken – ein Foto vom Vorfeld aus machen wollte. Einer der Zollwachebeamten . er hieß glaub ich Elmar Krenkel – war selbst begeisterter Flugzeugfotograf, etliche seiner Bilder sind bei Sammlern noch erhalten.

    Das winterliche zweite Foto mit dem alten Postauto ist ein zufälliges Dokument für den Fortschritt, den das damals neue Anflugverfahren für den Flughafen bedeutete. Bei diesem Wetter, leichter Schneefall, wäre es früher keinem Piloten gelungen, sicher in Innsbruck zu landen, und niemand hätte es gewagt, eine Fluglinie zu gründen um nahezu ausfallsfreie Linienflüge anzubieten.

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    2025/11/11 at 8:23 am
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