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  • From Karl Hirsch on Lost in Modernity

    Trotzdem hat man in meiner laienhaften Vorstellung die gröbsten Reichenauer Fehler vermieden. Man schaffte durch die im Geviert aufgestellten Häuser eine Art Innenhof, und die platzfressende Schrägstellung (woran man die Reichenau als Standort gleich ausnehmen konnte). der Reichenauer Häuser wurde hier nicht wiederholt.
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    2021/04/27 at 3:08 pm
    • From Karl Hirsch on Lost in Modernity

      Persönliche Erinnerung: Zum Schupfen ganz links gehörte anfangs der 60er auch ein äußerst aggressives Hundsviech, dessen Lieblingsbeschäftigung ständiges, vom geringsten Anlass ausgelöstes Bellen und Verfolgung von Radfahrern war.

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      2021/04/27 at 3:14 pm
  • From Karl Hirsch on Ende einer Ära

    Man sieht halt alles verklärt. In Wirklichkeit war die alte Haller Raffl eine Zumutung für Personal und Passagiere.

    Schon rein äußerlich mit ihren Puppenwagelen hinter dem Triebwagenmonster eine provinzielle Lachnummer, war der rumpelnde Krawall inklusive seismischer Erscheinungen entlang der Strecke eine echte Belästigung der Anrainer.

    Wenn man das zweifelhafte Glück hatte, in den Spielzeuganhängseln mitzufahren, dann reichte es wieder einmal für ein Zeitl, man hat halt einen Ausflug über die Dörfer gemacht und konnte dem verlockenden Abschluß beim Kasenbacher nicht widerstehen. Na, dann fuhr man halt in Gottesnamen mit der auf der gegenüberliegenden Seite wartenden Raffl heim. In den kleinen Wägelchen saß man quer zur Fahrtrichtung schunkelnd auf Längsbänken, wenn die Bahn voll war, hatten die Sitzenden das Hinterteil der Stehenden vor den Nase, und die Stehenden stiegen den Sitzenden beiderseits auf die Zehen.

    Es gab auch damals schon eine Busline „S“, genannt „der Schnelle“ (warum wohl 😉 ?) Er war nur etwas teurer als die Bahn und somit Zweiter,

    Da lob ich mir schon den Bombardier.

    Nur – die Gleise hätten die Deppen stehen lassen oder noch besser, damals schon durch die neuen Ballungsräume O-Dorf und Neu-Rum führen sollen.

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    2021/04/27 at 3:01 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Ende einer Ära

      Danke, Karl, für die plastische Beschreibung der Fahrt mit der 4er. Herrlich! Nein, ganz klar, je weiter das 20. Jahrhundert voranschritt, desto weniger wollte man in klapprigen Mini-Beiwagen mit offenen Plattformen in der bedrohlichen Gegenwart fremder Gesäße vor dem Gesicht und fremder Absätze auf den eigenen Zehen durch die flachen Lande der Östlichen Einöde nach Hall rumpeln.
      Ganz klar wird so etwas heute verklärt. Der unverzeihliche Fehler der Einstellung mit einem beliebigen vorgeschobenen Grund (man hatte sich als passende Ausrede eine angeblich zu teure Untertunnelung oder Überbrückung des Straßenknotens Grenobler Brücke ausgesucht – ja, genau dort, wo dann eine heute noch bestehende Flyover-Brücke für Autos hingeklotzt wurde) war nur die Kumulation einer Jahrzehnte langen Stagnation.
      Als die „Haller“ eingestellt wurde, war ihr Fuhrpark so veraltet, dass sogar die St. Pöltner Straßenbahn mit neuerem Rollmaterial fuhr. Es war letztlich die indirekte Folge einer absolut verfehlten Fuhrparkpolitik nach dem WWII. Die IVB haben das ebenso langsam wie gründlich in den Sand gesetzt. Eigentlich wäre der Fuhrpark spätestens in den 1940ern zu erneuern gewesen. Der Krieg hat das verhindert, okay, aber dass es nicht gleich danach passierte, dafür gibt es keinen akzeptablen Grund. Ende der 1940er bis Mitte der 1950er hatten die Straßenbahnbetriebe aller anderen großen Städte in Österreich ihre Fuhrparks mit Neuwagen runderneuert, nur Innsbruck kaufte gebrauchte Fahrzeuge aus der Schweiz, darunter eine Serie von fünf Triebwagen und sechs Beiwagen der Rechtsufrigen Thunerseebahn, die für die Linie 4 gedacht waren. Diese Fahrzeuge waren gerade mal 4 Jahre jünger als die damals schon alten Triebwagen der Linie 4 und 22 Jahre jünger als die wirklich unglaublich alten Beiwagen. Leider stellten sich die Fahrzeuge bald als unbrauchbar heraus. Aber nicht, dass das die Fuhrparkverantwortlichen der IVB dazu bewogen hätte, nun doch Neufahrzeuge zu kaufen, nein, man blieb einfach beim alten Fuhrpark und begann Mitte der 1950er mit einer „Modernisierung“ der Triebwagen 1-8, wodurch diese aber nicht wirklich moderner wurden. De facto war Mitte der 1950er bereits seit mindestens 15 Jahren der Sprung auf eine neue Triebwagengeneration ausständig und bei sehr großzüger Auslegung (weil diese 18 Jahre älter waren als die Triebwagen) mindestens ebenso lange auf eine neue Beiwagengeneration. Schon Mitte der 1950er entsprach die „Haller“ also schon länger nicht mehr dem Stand der Technik. Geradezu absurd wurde es aber in den 1960ern, als die Stadtlinien Neufahrzeuge erhielten, die anspruchsvolleren Überlandlinien 4, 6 und die Stubaitalbahn aber nicht. Zum Zeitpunkt ihrer Einstellung war die Linie 4 zwei Fahrzeuggenerationen hinten, bei den Beiwagen eher drei. Der Fuhrpark war völlig veraltet. Kein Wunder, dass wohl niemand mehr gerne damit fuhr.
      Es ging aber auch danach noch weiter mit den Absurditäten, die IVB kauften in den 1980ern erneut Gebrauchtfahrzeuge und übersprangen eine Fahrzeuggeneration.

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      2021/04/28 at 1:46 am
      • From Manni Schneiderbauer on Ende einer Ära

        So kam es, dass wir noch in den 2000er-Jahren Straßenbahnen im Linienbetrieb hatten, deren älteste 1958 gebaut worden waren. Ja, auch hier hat Innsbruck im Vergleich mit den Städten Graz und Linz versagt, die beide in den 1980ern zumindest Teile ihrer Fuhrparks auf die damals aktuelle Fahrzeuggeneration aufrüsteten und die dann auch bereits einige Jahre früher Niederflurwagen hatten.
        Aber zurück zur 4er. Ich lege durchaus etwas negative Emotion in meine Schilderung hier, da diese stiefmütterliche Behandlung des Systems Straßenbahn, die fehlenden Erneuerungsschübe und andere große Fehler des damaligen IVB-Managements bis heute nachwirken. Während etwa die meisten Straßenbahnbetriebe in Westdeutschland und in Österreich auch Linz ab den 1970ern begannen, ihre Strecken zu modernisieren und auf Stadtbahnstandard mit höheren Geschwindigkeiten, eigenen Trassen und Tunnelabschnitten umzurüsten, wurde das in Innsbruck vollständig verabsäumt und wir dürfen das in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten mühevoll nachholen.
        Die Trassierung der Linie 4 in ihrer damaligen Form wäre heute nur noch teilweise brauchbar. Trotzdem hätte es vieles erleichtert, wenn es die alte Strecke noch gäbe, da hast du ganz Recht, Karl, das hätte erhalten werden müssen. Wo künftig jede Menge Grundstücksablösen zeitaufwändig neu verhandelt werden müssen, gab es bereits Servitute. Manche Streckenteile könnten 1:1 weiterverwendet werden, zum Beispiel jener über die Loretto-Brücke.
        Damit müssen wir jetzt zurechtkommen. Das Ende der Linie 4 war der Fehler, der uns jetzt daran erinnert, keine weiteren dieses Ausmaßes zu machen.

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        2021/04/28 at 2:09 am
  • From Manni Schneiderbauer on Ende einer Ära

    Zuerst die unvermeidliche Anmerkung: das war bis heute einer der schwärzesten Tage für die Innsbrucker Verkehrspolitik. Was folgten, waren Straßenverbreiterungen und andere große Fehler im Rahmen der von vornherein schon aus physikalischen Gründen zum Scheitern verurteilten Versuche, die Dystopie der „Autogerechten Stadt“ umzusetzen – und das, obwohl die Ölkrise bereits die Grenzen dieses Systems aufgezeigt hatte und die Umweltschutzbewegung bereits Fahrt aufnahm in Richtung Mainstream.

    Gerne hätte ich diese Linie noch erlebt, bildete sie doch vor 130 Jahren die Keimzelle des heute wichtigsten Verkehrsträgers der Stadt. Wie so viele technikgeschichtlichen Relikte bei uns ist sie spurlos aus der Landschaft verschwunden, nirgends mehr ist die alte Trasse noch eindeutig erkennbar, es liegen keine alten Schienen mehr, einzig das Depotgebäude am Unteren Stadtplatz ist noch einigermaßen als solches erkennbar. Wir Österreicher:innen scheinen sehr darauf bedacht zu sein, unsere industrielle Vergangenheit gründlichst zu beseitigen. Ein Beispiel dafür waren die schön eingepflasterten Schienen ebenfalls am Unteren Stadtplatz, die dort drei Jahrzehnte lang nach der Einstellung überdauert hatten und dabei niemanden störten, vor 15 Jahren dann aber plötzlich unbedingt herausgerissen werden mussten. Das wäre der ideale Ort für ein Denkmal gewesen. Für all das, von der politischen Entscheidung zur Einstellung bis zum Umgang mit dem, was im öffentlichen Raum übrig blieb, gibt es keine Entschuldigung.
    Glücklicherweise konnten wenigstens viele der Fahrzeuge vor einer Verschrottung bewahrt werden und sind heute tatsächlich neben einer Reihe von Beiwagen auch noch vier Triebwagen aus 1909 in Innsbruck betriebsfähig erhalten, davon zwei bei den IVB als Arbeitsfahrzeuge und zwei als Museumsfahrzeuge im Straßenbahnmuseum der TMB. Dort können echte Fans übrigens auch so Dinge wie originale Gleisnägel der Linie 4 kaufen.

    Doch wir arbeiten uns langsam heraus aus dem finsteren Tal der großen gesellschaftlichen Tiefgarage; mit der kommenden Eröffnung der Ostverlängerung der Linie 5 nach Rum wird schon wieder rund 1/3 der Wegstrecke nach Hall zurück im Schienennetz sein, und für den Rest gibt es bereits seit 2007 politische Grundsatzbeschlüsse, die erst vor wenigen Wochen erneuert wurden. Der Klimaschutz erfordert es, der Bund zahlt mit, und so ist es ziemlich wahrscheinlich, dass noch in diesem Jahrzehnt als Resultat einer von Ingrid Felipe beauftragten Studie zum Ausbau des Schienennetzes im Zentralraum die Tram nach Hall endich wiederkommen wird. Viele gute Gründe sprechen dafür: lassen wir das Auto nicht mehr die Tram verdrängen, sondern die Tram das Auto.

    Danke der Familie Bergauer und Herrn Egger für die sehr schönen Bilder von der Ausweiche Thaur!

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    2021/04/27 at 12:18 pm
  • From Manfred Roilo on In der Trabantenstadt

    Eine weitere Ergänzung zu Pkt. 3 von Herrn Svehla: Beim Gebäude der Firma Aigner ist mir noch ein großes Schild „Aigner Kühlerbau“ in Erinnerung. Ich weiß auch, dass unsere Werkstätte (ich spreche hier über ‚meine‘ langjährige Firma) hier die Kühlerschäden an unseren Geräten reparieren ließ. Ob die später nicht zum Langen Weg übersiedelt sind (KFZ Aigner, Lackierungen, Autospenglerei etc).
    Schlosserei Pertl, Maschinenbau, war mir auch ein Begriff. Die Firma befasste sich viel mit Seilwinden und Materialseilbahnen

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    2021/04/27 at 11:45 am
  • From Josef Schönegger on Lost in Modernity

    im Luftbild 70/80:
    https://tyrolean-map.legner.me/#19/47.26630/11.34738/Image_1970-1982

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    2021/04/27 at 11:42 am
  • From Manfred Roilo on Lost in Modernity

    … und oben im Bild (Süden) Kranebitter Allee und die alte Hangars des Flughafens

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    2021/04/27 at 11:26 am
  • From Matthias Pokorny on Lost in Modernity

    Vermutlich von Norden in Richtung Süden geschaut auf den Block Negrellistraße / Luis-Zuegg-Straße / Technikerstraße. Ganz unten im Bild der Lohbach?

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    2021/04/27 at 11:15 am
  • From Manfred Roilo on In der Trabantenstadt

    Eine Ergänzung zu Pkt. 2 von Herrn Svehla: Vor diesem grauen Fleck (also dem Reichenauer Fußballplatz) war (ist??) die Gärtnerei Mieke. Von Frau Mike (sie steht im Geiste noch vor mir!) holten wir alles, was wir für Garten, Balkon und Friedhof brauchten. Schließlich war sie auch eine gute Brotkundschaft von uns. Irgendwann hatte sie auch ein Ladengeschäft visavis dem Pradler Friedhofs eröffnet.
    Am 29.3 2017 – also auch schon ‚Geschichte‘ – wollte ich hier etwas kaufen, die Gärtnerei war inzwischen (nach einem Zwischenspiel mit einem wahrscheinlich bulgarischen Gärtner) geschlossen. Was ist daraus geworden?
    https://postimg.cc/p9Np64QT https://postimg.cc/BXXbQ4Mb https://postimg.cc/0bFQzFBf
    Anmerkung: Diese Gärtnerei Mieke nicht verwechseln mit der Gärtnerei, die man am Bild (unter dem Wohnheim Pradl) besser sieht!

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    2021/04/27 at 11:13 am
    • From Karl Hirsch on In der Trabantenstadt

      Die „bulgarische“ Gärtnerei war wahrscheinlich die Gärtnerei Mintscheff. Es gibt in den Sammlungen des Ferdinandeums unter der Rubrik „Bewegtes Leben“ (Amateurfilme (mm und S8mm) einen Film dazu.
      http://www.bewegtes-leben.org/index.php?film_id=10447&s=gärtnerei
      Wenn man den ganzen Film sehen will, kann man sich unkompliziert registrieren. Angesichts der Vielfalt der Themen zahlt es sich aus. Ein Projekt von Niko Hofinger, wenn ich nicht irre.

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      2021/04/29 at 2:48 pm
  • From Erwin Hofer on Lost in Modernity

    Ich tippe auf Gebiet bei der Technik zwischen Negrellistrasse und Viktor-Franz-Hess Straße. Würde mit dem Luftbild von Google Maps recht gut übereinstimmen.

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    2021/04/27 at 10:19 am
  • From Stephan Ritzenfeld on Noch gar nicht so lange her VI

    So, und das unterste der Bilder animiert jetzt mich.
    Diese beiden Torbögen sind die Einfahrt zur Tiefgarage der damals neuen Wohnblocks hinter der schönen Fassade. Ich weiß noch wie es da früher aussah. Durch das Walde-Haus gab es einen engen Aufgang, dann steile, verwinkelte Stiegen, über die man dann ungefähr bei der Adventisten Kirche heraus kam. Jedenfalls: Einblicke in das ganz alte Innsbruck, so wie auch in der Mariahilferstraße: da stehen heute noch Häuser aus dem Jahr Fünzehnhundertjosef – mein Bruder hat da lange gewohnt. Das Alles versteckt sich hinter dieser – zugegeben -auch von mir geliebten, wunderschönen Kulisse.

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    2021/04/26 at 10:04 pm
    • From Stephan Ritzenfeld on Noch gar nicht so lange her VI

      …und nachdem ich inzwischen neue Google-Satelitnbilder angesehen habe: hinter der schönen Fassade verschwindet unbeachtet altes Innsbruck. Häuser die über elendslange Stegen mit einen unregulierten Inn verbunden waren, wirklich alt, Geschichte erzählend ,voll von Alltag, Schlösser werden erhalten, wir“Normalos“ und wie wir lebten? – GESCHICHTE – PUNKT.

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      2021/04/26 at 10:56 pm
  • From Karl Hirsch on Eine andere Sportstätte

    http://www.innsbruck.antonprock.at/website/stadtteile/reichenau.html berichtet von einem Lustschlößchen der Grafen Spaur-

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    2021/04/26 at 10:02 pm
    • From Manfred Roilo on Eine andere Sportstätte

      Zufällig bin ich nun bezüglich Gutshof / Spaurschlössl auf den schon ein Jahr alten Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/laengst-verschwunden/ gestoßen! Meine Erinnerung an die Stufen hinunter ist damit bestätigt worden.
      Auf diesem Bild ist auch der Wegweiser interessant, ich glaube „Wörgl 53“ km lesen zu können. Warum etwa ist diese Tafel ausgerechnet hier gestanden?

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      2021/04/30 at 8:49 am
  • From Michael Svehla on In der Trabantenstadt

    Als alter Reichenaueler muss ich mich bei dieser Aufnahme auch noch melden, obwohl schon sehr viel gesagt bzw. geschrieben wurde. Fangen wir im vorderen Teil des Fotos an:
    1.) Ganz links erkennt man das spätere Integrationshaus der Caritas (am damaligen Ende der Gumppstraße – der Durchstich hin zur Andechsstraße erfolgte erst in den späten 1990er Jahren), welches vor ein paar Jahren abgerissen wurde. Direkt anschließend neigt sich das Straßenniveau, wie Herr Roilo richtig festgehalten hat. Wenn man von der Innenstadt kommend mit dem Fahrrad dort hinuntersaust, kann man es so richtig „tuschen“ lassen. Vor rund 30 Jahren war das noch nicht möglich, wie der Link auf meine Website beweist:

    Anstatt dem Durchstich gab es noch eine richtige Gstettn, ein Überbleibsel aus obiger Aufnahme.
    2.) Etwas dahinter, sprich nördlich davon, erkennt man einen grauen Fleck – heute befindet sich dort der Reichenauer Fussballplatz.
    3.) Noch etwas dahinter ist die Kreuzung Egerdachstraße mit der Klappholzstraße – auf dieser Aufnahme erkennt man dort noch die beiden Firmen (ich glaube Spenglerei Aigner) und Maschinenschlosserei Pertl – beide Firmen existieren schon lange nicht mehr. Während im ersteren Haus einige Jahre lang das Theater an der Sill existierte (bis zum Abriß), steht das zweite Haus noch – man kann sogar die großen Werkstattfenster noch begutachten, allerdings als Wohnfenster.
    4.) Zwei weitere Villen weiter östlich liegt der dortige Minigolfplatz – den kenn ich sogar noch aus meiner Kindheit. Verschwunden ist dieser Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre (unglaublich, wie lange sich dort ein solcher grüner Fleck halten konnte!).
    5.) Bis zur breiten weißen Straße = die Andechsstraße an der Kreuzung Klappholzstraße, liegt noch ein großer grüner Fleck brach – auch an den kann ich mich noch gut erinnern, habe ich dort mit einem Volksschulfreund Drachen steigen lassen.
    6.) Von dort geht der Blick (weil die letzten Wohnblöcke zwischen der Andechs- und Klappholzstraße noch fehlen) frei in Richtung des ersten Reichenauer Kindergartens, der gerade im Rohbau liegt. Übrigens ein Rätsel für unsere Ratefreunde: Wie heißt das dortige kurze Straßenstück bis zur Einmündung in die Wörndlestraße (ohne im Stadtplan nachzuschauen! – Hätten Sie´s gleich gewusst?)
    7.) Links vom Kindergarten ist die Reichenauer Volksschule (übrigens angeblich die größte in Westösterreich) noch nicht einmal in Gedanken errichtet. Das lässt das Jahr natürlich um vieles leichter eingrenzen: vor 1965.
    8.) Von dort geht wiederum der Blick frei weiter Richtung Norden zur evangelischen Auferstehungskirche und – was noch viel spannender ist – zur Reichenauer Apotheke! Ja, die gab´s zu dieser Zeit schon.
    9.) Die Parkanlage ist bereits angelegt, aber von den stattlichen Bäumen, die heutzutage an heißen Sommertagen so viel wohltuenden Schatten spenden und im Herbst den Wind erklingen lassen, ist noch nichts zu sehen.
    10.) Auch noch nichts zu sehen ist vom Paulus-Kindergarten und dem Paulus-Cafe – beides inzwischen auch schon wieder Geschichte!
    11.) Für mich interessant, weil ich es nur mit den Wohnhäusern kenne: der Blick geht von der Apotheke ungehindert die ganze Fennerstraße hinauf.
    12.) An dieser Stelle passt ganz gut die Bemerkung: Das einzige, was den ganzen Bauboom und Verdichtung überlebt hat, ist die große Wiese beim Sanatorium an der Kettenbrücke!
    13.) Wenn wir die Reichenauerstraße weiter Richtung Osten wandern, erkennen wir, dass die Wohnblöcke nördlich davon (Bundesheer-Wohnungen) und südlich davon (die beiden roten Hochhäuser R-Straße 82 und 84) noch lange nicht erbaut sind. Stattdessen Luft und ungehinderte (Fern)sicht.
    14.) An der Kreuzung mit der Radetzkystraße/General Eccher-Straße angelangt, stehen wir an einer Stelle, die (wie übrigens in den obigen Kommentaren richtig erwähnt) auf den frühen Luftaufnahmen der 1920er Jahre eine bedeutende Rolle einnahmen (weil sie eben im weitesten Sinne die einzigen Gebäude dort waren): Gutshof, Spaurschlössl, Flughafen. Von all diesen Gebäuden sehen wir noch einige stehen (und ich hätte diese sehr, sehr gerne mit eigenen Augen erlebt): das Spaurschlössl winkt uns zwischen den ersten Häusern der Radetzkystraße entgegen (heute befindet sich vis-a-vis das „schiefe Haus von Innsbruck“ mit einer MPreis-Filiale), der Gutshof mit seinen Nebengebäuden existiert auch noch und sogar das Verwaltungsgebäude des ersten Flughafens (vom Baum verdeckt, wie Herr Hirsch bereits erwähnt hatte). Rechts davon steht auch noch – sonnenbeschienen – das langgestreckte Wohngebäude im Fachwerkstil, in welchem mein Urgroßvater Ende der 1930er Jahre gewohnt hatte.
    15.) Dieses wiederum beweist uns ganz ausgezeichnet die damalige Lage: genau an der Einmündung in die Roßbachstraße. Damit lässt sich auch das ehemalige Flughafenareal (statt Landepiste gab es eine Graspiste) gut eingrenzen.
    16.) Gleich dahinter steht die Feuerwehrschule und dann geht mein Blick auch schon weiter hinüber zur ETAB (Erste Tiroler Arbeiterbäckerei) am anderen Innufer. ÜBRIGENS: Das (mein) Buch zur Geschichte dieser Traditionsbäckerei ist gerade im Buchhandel erschienen!
    17.) Heute befindet sich an der Stelle der ehemaligen Gutshofbauten und dieses Wohngebäudes das „Manhattan“ Innsbrucks, die Hochhäuser Reichenauerstraße 91-99!
    18.) Die Roßbachstraße ist schon ziemlich gut verbaut, südlich davon erzielen die ersten Neu- und Rohbauten östlich der Radetzkystraße bedeutende Landgewinne. Auch das ein schönes Beispiel, in welcher Art und Weise die Reichenau erschlossen wurde.
    19.) Die spätere Burghard Breitner-Straße ist noch ein Schotterweg, die militärischen Anlagen (an anderer Stelle auch schon erwähnt) existieren noch einige Jahre. Dort, wo die beiden weißen Baracken linkerhand beginnen, verläuft heute der Berta von Suttner-Weg. Die späteren 11stöckigen Hochhäuser an der B-B-Straße werden erst um 1971/72 erbaut.
    20.) Von der Hegner-Hauptschule Reichenau ist natürlich auch noch nichts zu sehen, genausowenig vom dritten Kindergarten. (Der zweite Kindergarten, der Bären-Kindergarten an der Reut-Nicolussi-Straße) ist ebenso noch maximal Gedanke eines Stadtplaners. Auch das ein Zeichen, wie stark sich die Nachfrage wegen der damals zunehmenden Anzahl an Kindern in der Reichenau in den kommenden Jahren entwickelt hat.
    21.) Burghard Breitner-Straße 8 (damals hatte dieser Wohnblock noch Radetzkystraßen-Nummern) und Hegnerstraße werden gerade erst erbaut (am linken Eck der großen grauen Fläche). Der Tennisplatz (den hatten wir auch schon ein paar Mal) ist bereits angelegt. Von dort geht links ein graues Band ab, welches heute die Reut Nicolussi-Straße bildet. Eine nach Süden verlaufende Linie ist die heutige Wopfnerstraße.
    22.) Das trapezförmige grüne Areal im rechten Vordergrund wird von einem weißen Band durchschnitten, welches sich heute so nicht mehr präsentiert, weil dort alles zugebaut worden ist. Aber zur besseren Übersicht sei noch angemerkt: Die spätere Andechsstraße verläuft heute etwas südlich davon.

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    2021/04/26 at 7:42 pm
    • From Dietmar Panwinkler on In der Trabantenstadt

      Zur Datierung des Fotos möchte ich noch etwas betragen. Das Haus unmittelbar hinter dem Minigolfplatz ist im Besitz meiner Familie. Ich habe das Fotoalbum vom Bau durchgesehen. So wie auf dem Bild zu sehen steht das Haus erst Herbst 1964. Im Winter 64/65 Stand das Haus als Rohbau in der heutigen Form. Verputzt wurde 1965, leider kann ich auf dem Foto nicht erkennen ob mein Haus bereits Verputzt ist oder nicht. Aber mit Ihren Informationen und meiner Ergänzung lässt sich das Foto eindeutig auf Ende 1964 – Anfang 1965 datieren. Ursprünglich stand an der Stelle ein kleines Einfamilienhaus, welches dann zwischen 1962-65 zu dem heutigen Doppelhaus umgebaut wurde. Am Orthofoto aus den 40ern ist das Haus als Einfamilienhaus zu sehen.

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      2025/02/17 at 5:27 pm
    • From Karl Hirsch on In der Trabantenstadt

      Vielen Dank für Ihre Stadtteilführung, Herr Svela!
      Diametral entgegengesetzt Ecke Innrain-Mandelsbergerstraße aufgewachsen ist mir von der ganz alten Reichenau (= Ende 50er, Anfang 60er) kaum mehr etwas in Erinnerung. Einzig eine Riesenlagerhalle, in der Gebrauchtwagen hineingepfercht wurden, und zu der autofahrwillige, aber nur zahlungsfähige Innsbrucker hinauspilgerten (mein Vater muß auch ein Interessent gewesen sein). Dazu das gespielte Entsetzen über den Baustil der Pauluskirche, und dann Flucht zum nächsten in die Stadt zurückführenden Verkehrsmittel sind mir noch in Erinnerung geblieben.
      Einzeldetails wie die Baracke vom Reifen Lischkutin, der mit der Zigarette im Mund direkt unter dem Rauchverbotschid die Räder auswuchtete, sind inselartige Gedächtnisreste.
      In der Studentenzeit hatte ich dort zu tun, eine Jugendliebe wohnte in Untermiete in einem der niederen Häuser der Radetzkystraße. Einzige Erinnerung sind die Einzelölöfen in jedem Zimmer mit Ölkanister im Hausgang. DIe ganze Wohnung hat gestunken und die Vermieterin kam immer im falschen Moment nachfüllen.,.
      Nochmals Jahrzehnte später wurde das Cafe Paulus Treffpunkt mit einer Arbeitskollegin, die gern dorthin kam, weil sie als Kind im gegenüberliegenden Pradler Saggen aufgewachsen war und nette Geschichten erzählen konnte.
      Das Publikum im Cafe war regelrecht Kult, wie man so sagt.
      Ich bin zu dieser Zeit gerne einwenig herumgestreift und habe ohne Hintergrundwissen noch etliches entdeckt, insgesamt kommt mir der Stadtteil trotz seiner Hochbauten stellenweise recht lebens- und liebenswert vor. Nette Lokale (auch solche zum kontrollierten Abstürzen) und noch das eine oder andere Geschäft, ein Lebensraum. Das Theater an der Sill kannte ich noch als Zuschauer.

      Mein Lieblingsdetail auf dem Luftbild ist dieses kleine Häuschen in der Bildmitte des Ausschnittes, welches mich ans gallische Dorf erinnert. https://postimg.cc/YGmJRn1F

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      2021/04/29 at 11:29 am
      • From Karl Hirsch on In der Trabantenstadt

        Und wie immer das sofort nach dem Wegschicken bemerkte Erratum: Erstens heißt es Herr Svehla, und zweitens macht das „nur zahlungsfähige Innsbrucker“ nur Sinn, wenn ich richtig „nur begrenzt zahlungsfähige Innsbrucker“ geschrieben hätte. Die Lagerhalle war übrigens an der Reichenauerstraße,

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        2021/04/29 at 11:37 am
    • From Niko Hofinger on In der Trabantenstadt

      Danke Herr Svehla auch von meiner Seite!

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      2021/04/27 at 6:55 am
    • From Manfred Roilo on In der Trabantenstadt

      Danke, Herr Svehla, dass Sie sich die Mühe genommen haben, dieses Foto so genau zu beschreiben. Ich konnte dadurch sehr viel über die Entwicklung dieses Stadtteiles lernen. Da mein Lebensmittelpunkt ab 1964 nicht mehr Innsbruck war, habe ich einen ziemlichen Nachholbedarf!

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      2021/04/26 at 9:11 pm
  • From Klaus Will on Von Innsbruck nach Kärnten & retour

    … jetzt würde mich schon interessieren wo die Information für den Kegelabend am Hochzeitstag herkommt.

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    2021/04/26 at 7:10 pm
  • From Manfred Roilo on Wichtig ist, was man nicht sieht

    Nun – die Handelskammer, wie wir früher noch dazu sagten, steht schon, daneben links wird der Beginn des ehemaligen Hotel Kreid sein. Da rechts das Eck Meinhardstraße / Brixnerstraße ist (Brückengeländer – Zaun), fehlt hier noch das Eckhaus der Landwirtsschaftskammer und damit der Bauernkeller!

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    2021/04/26 at 5:45 pm
  • From Manfred Roilo on Wichtig ist, was man nicht sieht

    Alter Beitrag – neue Frage (n)! (Mai 2020)

    Die lange Häuserzeile rechts sieht man natürlich noch nicht – da war der Sillkanal. Und links? WKO Gebäude??

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    2021/04/26 at 12:46 pm
  • From Karl Hirsch on Eine andere Sportstätte

    Zum Gutshof gehörte auch noch das damals noch bestehende „Spaurschlößl“, Man sieht es noch auf Fotos von 1966, Graf Spaur war ja einst besitzer des ganzen Ensembles.
    Kann es sein, daß das Organisationskomitee vielleicht dort untergebracht war? Man empfing doch sicherlich auch ausländische Besucher, und dann dieses Bauernhaus? Das hat mich sehr gewundert.

    Auf ein kleines, völlig verschwundenes Detail möchte ich doch noch aufmerksam machen: Die Autos mit deutlich sichtbaren Kittstellen, wie man sie auf dem Foto am Kombi sehen kann, gehörten damals zum Straßenbild. In der Zeit der starken Bleche, die sich nicht so selbstlos für ihren Besitzer opferten wie die heutigen Knautschzonen, konnte man diese nach leichten Unfällen vom Karosseriespengler noch „ausdetschen“ und die restlichen Unebenheiten dann mit einer braunroten Spachtelmasse glätten lassen. Lackiert wurde dann irgendwann einmal…

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    2021/04/26 at 11:23 am
    • From Manfred Roilo on Eine andere Sportstätte

      Ich habe interessanterweise den Namen „Spaurschlössl“ früher nie gehört! Für uns war das „der Gutshof“, das heißt, wenn ich oder außerhalb der Schulferien unsere Brotausträgerin Brot in den Gutshof bringen musste (mit Radl und Rückenkorb), dann gingen wir durch dieses Gebäude hinein (ich bilde mir sogar ein, da gingen Stufen hinunter ??)

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      2021/04/26 at 12:08 pm
      • From Karl Hirsch on Eine andere Sportstätte

        Ich habe den Namen vor langer Zeit einmal von Herrn Walter Kreutz aufgeschnappt. Auf einem Foto vom – was denn sonst -Flughafen sah ich im Hintergrund ebendieses herrschaftlich aussehende Gebäude, auf eine entsprechende Frage erhielt ich die Antwort, daß das das Spaur Schlößl gewesen sei. Keine Ahnung, woher er das hat.

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        2021/04/26 at 10:00 pm
  • From Michael Svehla on Eine andere Sportstätte

    Mein erster Gedanke ist der ehemalige Gutshof an der Kreuzung Radetzkystraße – General Eccher-Straße in der Reichenau. Die Bestätigung findet man im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/in-der-trabantenstadt/.

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    2021/04/26 at 10:28 am
  • From Manfred Roilo on Gentlemen, start your engines!

    Ich glaube eher, dass Otto Mathe damals das mittlere Auto am oberen Bild steuerte! Vielleicht weiß jemand mehr darüber!

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    2021/04/26 at 8:02 am
  • From Manfred Roilo on Gentlemen, start your engines!

    Schau, schau, was alles zum Vorschein kommt! Ein Beitrag aus einer Zeit, in der ich von „innsbruck-erinnert“ noch nichts wusste. Über ein Jahr alt, aus den Anfängen also! Muss doch einmal alles durchstöbern!

    Ein Auto- und Motorradrennen rund um den um den Hofgarten – so was kann man sich heutzutage gar nicht vorstellen. Das war eine Begeisterung – und ich war dabei! Erinnern kann ich mich aber nur noch an Otto Mathè – ein Gott für uns Buam. Ich hatte aber immer geglaubt, er habe eine niedere Tirolernummer (im Kopf habe ich T 2222) auf dem Porsche, ich staune hier etwas über die Wiener Nummer – ist er es trotzdem?

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    2021/04/26 at 7:49 am
  • From Dr. Günter Ahrer on Gentlemen, start your engines!

    Das allein fahrende Auto wurde von Otto Mathe (einarmiger Fahrer bekannter Innsbrucker Rennfahrer) pilotiert.

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    2021/04/25 at 11:39 pm
  • From Dr. Günter Ahrer on Prachtvoll - aber wo?

    Das Gebäude liegt an der Brennerstrasse ca. 1 km nach der Auffahrt nach Mutters oberhalb von Gärberbach. dieses Gebäude steht heute noch

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    2021/04/25 at 11:31 pm
  • From Dr. Günter Ahrer on Unterwegs mit Pfarrer Göhlert XI

    Es handelt sich um das Eckhaus Südtirolerplatzplatz-Salurnerstrasse, heute befindet sich dort das SPÖ-Büro und im Gebäude rechts befand sich die BAWAG-Bank

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    2021/04/25 at 11:22 pm
  • From Dr. Günter Ahrer on Unterwegs mit Pfarrer Göhlert XII

    Es ist das Haus an der Ecke Südtirolerplatz -Salurnerstrasse – links im bild ist der Arlbergerhof

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    2021/04/25 at 11:16 pm
  • From Manfred Roilo on Ein erschütternder Brief

    Ich würde sagen: Hauptmannsgemahlin – zumindest vom „…mahlin“ weg müsste es stimmen, das „g“ und „e“ ist so eine Eigenkomposition.

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    2021/04/25 at 10:24 pm
  • From Hermann Pritzi on Ein stadtbekannter Volkssport

    In diesem Beitrag hat sich ein Schreibfehler des Familiennamens eingeschlichen.
    Der Familienname lautet nicht HEINRICH, sondern wie am Parte richtig angeführt HENRICH. Ich kannte den Herrn noch persönlich, er war eine sehr interessante, angenehme Persönlichkeit.

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    2021/04/25 at 8:40 pm
    • From Manfred Roilo on Ein stadtbekannter Volkssport

      Ja, Herr Pritzi, ich wollte das Gleiche schreiben, bin nur nicht dazugekommen! Auch ich kannte Emo ziemlich gut, er war ein Tausendsassa im positivsten Sinn! Er war ein bäriger Bursch (ich sag extra nicht toll oder super!), konnte singen diverse Instrumente spielen, er konnte malen, begnadet Schi fahren, gut unterhalten, verstand es besonders mit der Jugend – schade, dass er damals nach Amerika ging (wenn er auch dort Tirol gut vetreten hat!).

      Ich sehe gerade, dass den Fehler die Voarlberger Nachrichten machte, auf der Todesanzeige ist es eh richtig!

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      2021/04/25 at 10:47 pm
  • From Gert Holzner on Ein erschütternder Brief

    Ein wirklich erschütternder Brief!
    Für unser heutiges Verständnis eigentlich unglaublich……..

    Einfach aus einer anderen Zeit und doch „nur“ 100 Jahre her.

    Schon allein der Briefkopf der Feldpost. Die Schrift und besonders die Anrede „Ihrer Hochw.(ohlgeborenen)? Frau Josefine Bouthillier…..
    Hauptmanns………“ hier hat mich die Lesekunst in Kurrent leider verlassen.

    Da es mich aber sehr interessieren würde, welchen Titel die Frau eines k.u.k.Hauptmannes zu tragen pflegte – vielleicht kann es jemand entziffern und weiter geben?

    Auf jeden Fall ein historisches Schriftstück, welches die Epoche der damaligen Zeit wieder gibt.

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    2021/04/25 at 8:28 pm
    • From Matthias Egger on Ein erschütternder Brief

      Sehr geehrter Herr Holzner,

      „Hochw.“ steht, wie von Ihnen richtig vermutet, für Hochwohlgeboren und Hermann Bouthillier titulierte seine Frau als „Hauptmannsgemahlin“. Einen offizielen Titel führten die Ehefrauen von öst.-ung. Offizieren nicht, die jeweilige Anrede blieb dem Briefschreiber überlassen. So hätte Josefine in der Adresszeile ebenso gut als „Frau Hauptmann Josefine Bouthillier“ oder schlicht als „Frau Hauptmann Bouthillier“ tituliert werden können …

      Beste Grüße,
      Matthias Egger

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      2021/04/25 at 9:08 pm
      • From Holzner Gert on Ein erschütternder Brief

        Vielen Dank für Ihre lehrreiche Antwort, Matthias!

        „Hauptmannsgemahlin“ – das ist auch wieder so ein Wort, das einfach der Zeit entnommen zu scheint.

        Während glaublich „Frau Hauptmann“ undenkbar gewesen wäre……

        Allgemein spreche ich Ihnen zu dieser Seite meine Bewunderung aus. Die Beiträge lassen erahnen, wie es damals gewesen sein muss. Und oft regen diese zum Nachdenken an, während andere zum Schmunzeln sind. Auf jeden Fall immer lehrreich und unterhaltsam.

        Beste Grüße zurück
        Gert Holzner

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        2021/04/26 at 8:16 am
  • From Bettina Bichler on Eine Innsbrucker Familie IX – Olympia 1964

    Schöne Geschichte die „Mathias-Geschichte“, danke!

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    2021/04/25 at 5:46 pm
  • From Bettina Bichler on In der Trabantenstadt

    Danke jetzt kenn ich mich schon viel besser aus!!!

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    2021/04/25 at 5:21 pm
  • From Karl Hirsch on Hinaus ins Land (1)

    Die Gratlspitze sieht ja wirklich so aus. Wonach man sich auch orientieren sollte, ist das kleine Bachl im Vordergrund. Es sollte eines sein, welches der Hintergrundberge wegen als einer der wenigen, das Hauptgewässer abgesehen, in Ostt-Westrichttung fließenden sein.

    Hier der Link zu einem Wanderweg in der Nachbarschaft, dessen Karte sich auch auf das Alpbacher Gebiet ausdehnen läßt. Da sind auch alle Bacheln eingezeichnet.
    https://www.almenrausch.at/touren/detail/burgenweg-brixlegg-rattenberg/

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    2021/04/25 at 3:51 pm
  • From Karl Hirsch on In der Trabantenstadt

    Zwei Bauten aus alten Zeiten stehen noch.

    Das Spaurschlössl am Beginn der Radetzkystraße und der Gutshof an der Reichenauerstraße nahe der Lodenfabrik. Beides bildet oft den Hintergrund alter Aufnahmen des Reichenauer Flughafens, das kleine Verwaltungs. und Abfertigungsgebäude sieht man noch unter dem riesigen Baum hervorschauen. Es hat am längsten überlebt.

    Die Bocksiedlung ist, wie schon bemerkt, ganz rechts im Bild. Es haben sich – und das fällt mir erst mit dem Luftbild so richtig auf – etliche weitere Häuschen und Hüttelcluster gebildet. Wer weiß, wie diese Gegend ohne Neubauten heute zugebaut wäre.

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    2021/04/25 at 1:42 pm
    • From Manfred Roilo on In der Trabantenstadt

      Ja, Herr Hirsch, auf dieser Luftaufnahme schaut es wirklich so aus, als ob die Verhüttelung schon sehr weit fortgeschritten war. Aber in Wirklichkeit sind diese teilweise illegalen „Weiler“ (z.B. auch die Bocksiedlung) fast nur entlang der „Hauptstraße“ entstanden, das wäre der Feldweg vom Knick der Egerdachstraße bei der Einmündung der Kravoglstraße (Dodlbichl) Richtung Osten hinaus bis zum Langen Weg, ungefähr bei der heutigen Valiergasse. Im Bereich nördlich bis zur Reichenauerstraße, südlich und überhaupt östlich davon stand praktisch gar nichts, zumindest in den Vierziger/Fünfzigern.

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      2021/04/25 at 6:03 pm
    • From Karl Hirsch on In der Trabantenstadt

      Zwei Bauten aus alten Zeiten stehen noch…auf diesem Bild, soll es heißen.

      Dazu gehört natürlich auch der oben erwähnte Schlot. Als äußerst unwillkommenes Luftfahrthindernis in unmittelbarer Nähe des damaligen Flughafens malte man ihm warnringe auf die ZIegel, man konnte sie als letztes Relikt des Reichenauer Flugbetriebs bis in die 2000er Jahre hinein sehen,

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      2021/04/25 at 2:11 pm
  • From werner schröter on In Mutters Garten

    Morgens fuhr immer ein Arbeiter-/Schülerzug mit 4 Beiwagen in die Stadt. Vom Licht her könnte es passen, so um 07:00 bis 07:30 Uhr war der Zug in Mutters. Schade um das nette Haus, leider steht es heute nicht mehr.
    Ganz unten erkennt man die Masten der einstigen Hochspannungsleitung Trasse vom Ruetzwerk zum Westbahnhof.

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    2021/04/25 at 11:59 am
    • From Monika Knoflach on In Mutters Garten

      Lieber Herr Schröter, die Villa Blaas am nockhofweg steht noch, nur die Bäume sind verschwunden. Rund um die Villa stehen 6 niedere Reihenhäuser und straßenseitig zwei Doppelhäuser. Im östlichen Teil hat ein Verwandter der Familie gebaut und das erwähnte Häuschen von 1927 steht angrenzend noch gut da. Liebe Grüße, Monika Knoflach (ich wohne in der renovierten Villa und habe einen sagenhaften Ausblick!)

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      2021/10/21 at 7:47 am
  • From werner schröter on Ein Bild für die Bahnbautechniker

    ja Christian, 1912 wurde die Karwendelbahn elektrisch in Betrieb genommen. erst zwischen Innsbruck-Wilten und Scharnitz, bald darauf auch bis zum Südbahnhof-Innsbruck. Die Fahrleitung führte hier nur bis zu den Geleisen der Karwendelbahn – heute sogenannte Mittenwaldbahnsteige. Nur als einfache Fahrleitung ausgeführt. Die Remise der Bahn befand sich ja bekanntlich am Westbahnhof.

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    2021/04/25 at 11:42 am
  • From Christian Haisjackl on In Mutters Garten

    Ist eigentlich wem der Vierwagenzug der Stubaitalbahn am Bild, zwischen dem heutigen Bahnübergang beim Schwimmbad und Birchfeld aufgefallen?
    Interessant ist auch, wie flach das Gelände wirkt, wenn man heute den Nockhofweg hinauf fährt, weiß man, dass es da recht bergwärts geht.
    Wenn ich das noch recht im Kopf habe, ist dort, wo rechts das Häuschen im Bild steht, in Eigenarbeit daneben ein Haus ca 1927 errichtet worden. In den Pausen der Stubaitalbahn wurde anscheinend der Güterwagen mit den Baumaterialien dorthin geschoben und die Villa gebaut.

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    2021/04/25 at 10:13 am
  • From Bettina Bichler on Innsbruck gegen Südwesten…

    Danke für die schönen Bilder.
    Die Herangehensweise Informationen ausgehend von Fotos zu bekommen und dann weiterzudenken ist doch eine sehr angenehme finde ich. Was ist mit dem Kloster zur Ewigen Anbetung geschehen? Und die Kaserne – hat die zum Kloster gehört?

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    2021/04/25 at 10:10 am
    • From Stephan Ritzenfeld on Innsbruck gegen Südwesten…

      Bin erst heute über dieses Bild gestolpert. Die Kaserne war in meiner Kindheit die Fennerkaserne und das Klaoster gibt es (kleiner) noch heute. Dazu gehört die Kirche in der Karl-Kapfererstraße mit dem Mosaik, vor dem ich als Kind stundenlang stand um alle Details zu studieren. Die Kaiserjägerstraße, die Heimat meiner Kindheit und Jugend, ist ein etwas besserer Feldweg ohne Häuser.

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      2021/07/06 at 12:10 am
      • From Manfred Roilo on Innsbruck gegen Südwesten…

        In meiner Kindheit war die Fennerkaserne noch die Klosterkaserne. Die offizielle Umbenennung erfolgte 1967, 1984 kaufte das Areal die Stadt und 1992 wurde sie abgerissen.
        Das noch bestehende Kapuzinerkloster hat aber mit dieser Kaserne nichts zu tun.
        Siehe auch: http://www.sagen.at/texte/gegenwart/oesterreich/tirol/innsbruck/sowi.html

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        2021/07/10 at 11:20 pm
      • From Karl Hirsch on Innsbruck gegen Südwesten…

        Nein, das Kloster der Klosterkaserne gibt’s nimmer. Das war das Regelhaus der Servitinnen. Die Nonnen der Ewigen Anbetung kamen neu von auswärts.

        Zu den Mosaiken teile ich die Meinung. Was mich als Kind auch noch fasziniert hat, war die beidseits hinter dem Altar steil hinaufführende Stiegen. Man hat sie benutzt, um die Monstranz dort aufzustellen. Ich kam mit meiner Oma auf dem Weg vom Hofgarten zur C-Haltestelle dran vorbei bzw. die Oma eben nicht, man ging hinein und ich aus dem Staunen nimmer heraus. Vielleicht war die alte Dame auch froh um eine Pause im kühlen Kirchenschiff.

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        2021/07/06 at 11:17 am
  • From Christian Haisjackl on In der Trabantenstadt

    Ich versuch mich grad ein bisschen bei den Straßen zurecht zu finden:
    – Rechts im Bild in der Bocksiedlung endend ist die Radetzkystraße
    – in der Bildmitte endend ist die Andechsstraße
    – Quer in großen Bogen durchs Bild gehend und dem Inn entlang führend ist die Reichenauer Straße
    – Rechts im Bildzwickel ist der Langeweg
    – Im Vordergrund links vorbei führend an den Blöcken ist das die Egerdach Straße?
    – In der Mitte am linken Bildrand das Reithmanngym, der Block mit den auskragendenen 2 Stockwerken?
    – Was für ein Kamin steht da neben der Kaserne, heute O-Dorf3?
    – Und hinter der Pauluskirche bzw südöstlich davon stehen 2 große Masten, gehört das irgendwie zur Auferstehungskirche? Das Gebäude daneben wirkt zumindest sakral.
    – Interessant sind auch in der sonst leeren Radetzkystraße die Straßenlaternen, die man sonst nirgends so deutlich am Bild sieht

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    2021/04/25 at 10:04 am
    • From Manfred Roilo on In der Trabantenstadt

      Reithmann Gymnasium stimmt natürlich auch, also ohne Fragezeichen! Westlich davon die Kravoglstraße mit dem Ende der „Heimstätten“ Siedlung. Hier war früher an der Südseite der Reichenauerstraße Schluss der Verbauung, von hier bis zum Gutshof hinunter gab es praktisch nur Wiesen, dazwischen auch große Schrebergartenanlagen. Man sieht das besonders gut auf der 1940er Flugaufnahme.
      An der Stelle des heutigen Reithmanngymnasiums betrieben die Amis 1945 einen Baseball Platz! Davon habe ich an anderer Stelle erzählt.
      Man sieht hier auch gut ein anderes Überbleibsel der Amerikaner, das noch lange in die Zeit der französischen Besatzung hinein bestand: Die riesige öde Fläche mit den Baracken und den runden Lagerhallen östlich der Radetzkystarße am rechten Bildrand.
      Man staunt auch, welche Flächen die Eugenkaserne und die Lodenfabrik, auch der Campingplatz beanspruchten. Dazwischen, mit dem Turm, war die Landesfeuerwehrschule, bevor sie nach Telfs auswanderte.

      Ja, ich freue mich auch schon auf das nächste Bild dieser Serie!

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      2021/04/25 at 5:41 pm
    • From Manfred Roilo on In der Trabantenstadt

      Ja, das ist die Egerdachstraße – die Straße welche links vorne an den ‚Blöcken‘ (Wohnheim Pradl) vorbeiführt. Sie verläuft entlang des Schuttkegels der Sill, d.h. die Egerdachstraße liegt am Inntalboden drunten, das Wohnheim Pradl (sowie das Haus der Jugend nördlich der Gumppstraße liegen ‚in der Höhe‘! Die Villen links sind im Bereich Rilkestraße – Dürerstraße

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      2021/04/25 at 3:24 pm
    • From Karl Hirsch on In der Trabantenstadt

      Die zwei „Masten“ sind der Kirchturm der evangelischen KIrche. Ein Späßle des Architekten.

      Der Schlot gehört zur Lodenfabrik und blieb noch sehr lange bestehen.

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      2021/04/25 at 1:52 pm
  • From Bettina Bichler on In der Trabantenstadt

    Ich freue mich schon auf die reihe mit Luftbildern über die Stadtentwicklung.
    Vielleicht kann mir jemand beschreiben wo sich die „Bocksiedlung“ auf diesem Luftbild befindet.
    Danke und schönen Sonntag!

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    2021/04/25 at 9:56 am
  • From Elmar Berktold on Hinaus ins Land (1)

    Das war auch meine erste Assoziation, weil die Berge in der linken oberen Ecke sehr nach dem Kamm mit dem Gratlspitz aussehen. Ich habe noch ein wenig die Umgebung am Luftbild abgescannt, aber habe nichts Plausibleres gefunden.

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    2021/04/25 at 8:25 am
    • From Elmar Berktold on Hinaus ins Land (1)

      Ich habe aber beim Durchsuchen der Luftbilder von 1953 keine passende Gebäudekonstellation finden können. Man kann bei diesen Luftbildern (Waldstandsaufnahme C) im Internet aber nicht besonders weit hineinzoomen.

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      2021/04/25 at 8:39 am
      • From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (1)

        Wie schon oben geschrieben, war das mein Soforttipp. Warum? Ich war erst 2-3-mal in Alpbach, aber interessanterweise haben sich Wiesenhänge mit einzelnen Höfen, durchsetzt mit Baumgruppen, darüber Felsen, in meinem Kopf eingeprägt. Auch der sanfte Hintergrund. Ich wusste allerdings keine Namen – erst nachher habe ich auf eine Karte geschaut: Links könnten die Südausläufer des / der Gratlspitz/e sein, rechts der Beginn des Schatzberges.
        Auf der Webseite des TV https://www.alpbachtal.at/de/region-und-orte/die-10-orte/alpbach habe ich dann ein Foto gefunden und daraus diesen Ausschnitt gemacht: https://postimg.cc/6TKrLnN6
        Auch ich habe dann weitergesucht, aber keine weiteren entsprechenden Häuser (oder auch diese Mühle) gefunden. Vielleicht hat jemand anderer mehr Glück – oder es sieht ein Ur-Alpbacher diesen Beitrag

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        2021/04/25 at 1:24 pm
  • From Thomas Paulhuber on "Studie in Hötting's Umgebung"

    Könnte auch weiter westlich am Harterhofweg liegen… Galgenbichl im Hintergrund?

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    2021/04/25 at 7:31 am
  • From Bettina Bichler on Eine Innsbrucker Familie V – Ein Haufen Kinder

    Ist das Wilten? Die Türme der Basilika?

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    2021/04/24 at 10:05 pm
  • From Bettina Bichler on Noch gar nicht so lange her V - Walde everywhere

    Ja, ein sehr schönes Haus.
    Und bei der Firma Walde gibt es sehr, sehr gute Produkte.
    Ein gutes Stück Innsbruck.

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    2021/04/24 at 9:58 pm
  • From Martin Schönherr on Es grünt so grün III

    Korrektur: nordöstlich!

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    2021/04/24 at 9:01 pm
  • From Martin Schönherr on Es grünt so grün III

    Es könnte der Vorgängerbau des Hauses nordwestlich der Schuschniggvilla in Unterplumes 2 sein. Das wäre zumindest recht gut eingewachsen und hat am 1940er Luftbild Dachreiter o.ä.

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    2021/04/24 at 9:00 pm
    • From Matthias Egger on Es grünt so grün III

      Interessante Vermutung! Aber – um Herrn Hirsch zu zitieren – „das Raten geht weiter“ …

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      2021/04/27 at 6:02 pm
  • From Martin Schönherr on Versuchen Sie das heute einmal…

    Ansich ist die Familie aber korrekt nach STVO auf der rechten Hälfte (wenngleich etwas verteilt) unterwegs. natürlich nicht so demütig, wie es Autofahrer von Fußgägnern erwarten würden;-)
    Und selbst heute steht im Landesstraßengesetz unter §2 Abs (1) „Eine Straße ist eine bauliche Anlage, die dazu bestimmt ist, dem Verkehr von Fußgängern, von Fahrzeugen einschließlich Kraftfahrzeugen und von Tieren zu dienen.“ Man beachte die Reihung, obwohl sie hier nicht sonderlich bedeutsam sein dürfte. Wäre eine interessante juristische Frage.

    Zu Buchhof: Stimmt es, dasss der Bergisel früher einmal Buchberg hieß?

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    2021/04/24 at 8:49 pm
  • From Martin Schönherr on Alles auf Schiene Teil 5

    In der Baudirektion habe ich mal einen Akt gesehen (leider damals nicht fotografiert), der ein Denkschrift eines deutschen Ingenieurs (soweit ich mich erinnere aus Stuttgart) beinhaltete. Dieser zeigte ein großes Bahnhofsareal vom heutigen Westbahnhof bis Amras. In Amras hätte man dafür ein Großteil des Ortes schleifen müssen (ob auch die Kirche dabei gewesen wäre, – dafür war der Plan n.m.E. zu ungenau). Der Plan datierte, man kann es sich denken, aus den frühen 1940´er Jahren.

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    2021/04/24 at 8:35 pm
  • From Christian Haisjackl on Ein Bild für die Bahnbautechniker

    @Werner: War nicht schon ein Gleis der Mittenwaldbahn ab 1911/1912 elektrifiziert? Auf dem Bild sieht man auch Richtung Frachtenbahnhof Eisenmasten stehen, womit das sicher auf die elektrifizierung der Arlbergbahn passen wird, aber ein bisschen Oberleitung sollte ja schon davor da gewesen sein.

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    2021/04/24 at 5:40 pm
  • From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (1)

    Meinem Gefühl nach ist das in Alpbach

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    2021/04/24 at 4:33 pm
  • From Karl Hirsch on Herbsttage im Kühtai - Teil II

    Meine Bewunderung gilt der in der heutigen Zeit nahezu unglaublichen körperlichen Leistung, wobei man nicht den Eindruck einer professionellen Sportlergruppe hat, drei Freunde marschieren schwerbepackt mit langen Holzschiern unter lustigen Ausrutschern auf Eis von Silz nach Kühtai, besteigen am übernächsten Tag den Finstertalerfernerkogel – wie ich annehme, erwähnt wird der Gipfel beim Namen nirgends – und kehrt unter lustigem „Sternreissen“ in die Unterkunft zurück. Tags darauf marschiert man nach dem Mittagessen die 23 km nach Kematen, wobei in Gries seelenruhig trotz drohender Dunkelheit erst einmal eine Jause konsumiert wird, dann bei völliger Dunkelheit (damals WAR es in der Nacht dunkel, und am 3. November 1918 noch dazu Neumond) zum Zug, der mit dem Glück der Tüchtigen auch noch grade erreicht wird. Sonst wär man vermutlich halt auch noch nach Innsbruck gehatscht.

    Daß die jungen Leute den Ausflug in die Natur einer grüblerischen Betrachtung der Weltgeschichte vorzogen, kann ich ihnen nicht verdenken. Die heutige Jugend würde es (allerdings wenigstens mit Mountainbike) ebenso machen. Was hätten sie auch tun sollen? Dem Doppeladler das müde Haupt tätscheln?

    P.S.: Im ersten Teil oder Theile wird das Sternreißen, also Stürzen, mit dem Dialektwort „tschechern“ beschrieben. Heutzutage zwar auch schon fast nimmer in Gebrauch, kenne ich die Bezeichnung für einen ordentlichen Umdruck, wenn nicht Besäufnis, wenn man so will. Gibts da einen aufklärenden Kommentar?

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    2021/04/24 at 11:23 am
  • From Pension heis on Heißes Eisen? Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXXVI

    Ferdinand Gspan war auch Magazineur bei der FF-Hötting
    (die Feuerwehrfahrzeuge hatten zu dieser Zeit auch noch Holzräder)

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    2021/04/24 at 9:36 am
  • From Josef Auer on Heißes Eisen? Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXXVI

    Möglicherweise handelt es sich bei der Schuhmacherwerkstatt um den Schuhmacher Ignaz Kammerer in der Schneeburggasse.
    Laut dem Gewerbe-Adressbuch von 1911 gab es in der Bachgasse 2 die Wagenbauerei Gspan Peter und Ferdinand. Gut möglich, dass beide oder mindestens einer von diesen Gewerbetreibenden am Foto verewigt.

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    2021/04/23 at 10:13 pm
  • From Josef Schönegger on Heißes Eisen? Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXXVI

    Die Hausnummern sind 2 und 4, die dazugehörigen Straßennamen allerdings nicht identisch.

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    2021/04/23 at 6:32 pm
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