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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
  • From Manni Schneiderbauer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ Nachtrag

    Danke für das Auffinden dieser Fotografie, auch wenn sie nicht sehr scharf sein mag. Ich bin gespannt, ob sich der Aufnahmeort definitiv klären lässt.
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    2025/11/23 at 10:59 pm
  • From Karl Hirsch on Zahlen lügen nicht #2: Wohnen frisst Arbeitslohn

    Nur nicht politisch werden…aber Erinnerung gehört zur Geschichte, und ich erinnere mich da an einen kernigen Spruch von Hannes Gschwentner, „Mieten runter, aber flott!“. Nur historisches Faktum, keine Politik.

    Was man auch gerne übersieht sind die enorm gestiegenen Betriebskosten, bei denen die Stadt mit den IKB kräftig mit nascht. Strom, Gas, Fernheizung, Müllabfuhr und Wasser/Kanalgebühren sind zwar nicht so teuer wie individuelle Energiekosten, aber es ist ein spürbarer Posten.

    Noch einmal Geschichte: Anfang der 50er gab es noch eine große Zahl sogenannter Friedenszins Wohnungen, deren Miete, seit langem eingefroren, nicht erhöht werden durfte. Dieser Friedenszins war an die Familie des Mieters gebunden, wenn sie auszog oder der letzte verstorben war, flogen beim Hausbesitzer die Sektkorken. Es dauerte auch lange, bis Kosten für Renovierungen anteilsmäßig zum Teil an die Mieter weiterverrechnet werden durften. Was meiner Meinung eine erste Gefälligkeitsregelung der Politik zum Nachteil der Mieter gewesen ist. Die Mieter zahlten dem Hausherrn die Werterhöhung der Immobilie.

    Noch in den 60ern zahlten wir für eine große 3 Zimmerwohnung. Küche, Kabinett ganze 50 Schilling. Da ist leicht vom Lohn zu leben gewesen.

    Inzwischen hab ich noch nachgeschaut, es gibt tatsächlich immer noch Wohnungen nach der Friedenszinsregel, wobei da schon Änderungen stattgefunden haben müssen. Derzeit gilt 1 € pro qm.

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    2025/11/23 at 10:47 pm
  • From Martin Schönherr on Zahlen lügen nicht #2: Wohnen frisst Arbeitslohn

    Eine mögliche Erklärung kann sein, dass die übrigens Lebenshaltungskosten gesunken und sich dadurch der prozentuale Anteil der Wohnkosten erhöht hat.
    Noch weiter zurückgehend in der Zeit:
    In einem Tiroler „Dorfbuch“ war ein das Vermögensregister einer Verlassenschaftsabhandlung ca. aus dem Jahr 1700 dargestellt. Darin war Haus, Wiesen selbst Geräteschaft kaum etwas Wert. Das „Glück“ war nur, dass der Erblasser im Spätsommer verstarb. Somit waren die Speicher voll.
    Ich habe ein wenig recherchiert: Das engelsche Gesetz dürfte das tlw erklären. Allerdings wäre das auch für Wohnkosten anzuwenden; sinnvoller als mM. nach über den Währungsrechner (Nationalbank) und den Kaufkraftrechner (Stadt Wien)….ein Beispiel
    1820 55 Gulden
    Für 55 Gulden erhält man im Jahr 1820:
    52,4 Tage Arbeit
    473,5 Kilo Brot
    115,5 Kilo Fleisch
    165 Liter Wein
    577,9 Liter Bier

    Heute wäre das 1395€

    Für 1.395 Euro erhält man im Jahr 2023:
    10,8 Tage Arbeit
    440,1 Kilo Brot
    100,2 Kilo Fleisch
    47,1 Liter Wein
    690,6 Liter Bier

    Anders herum:
    Für 1 kg Fleisch musste man 1820 ein halben Tag arbeiten
    Für 1 kg Fleisch muss man heute 1/10 Tag arbeiten

    Aus den spärlichen Infos die ich auf die Schnelle finden konnte, betrug eine Monatsmiete um 1820 ca 1 Gulden. Ich nehme an damals eher für ein 50m² Wohnung.
    Das würde nun wiederum bedeuten, dass man für diese Monatsmiete 1820 ca. 1 Tag zu arbeiten hatte.
    Heute beträgt die Durchschnittsmiete inkl BK für eine solche Wohnung zwischen 700 und 1400m², was dann bedeuten würde, dass für eine Monatsmiete 5 bis 11 Tage gearbeitet werden muss., was aber unlogisch ist, das man ja für das was man in diesem Beispiel verdient (1395€) nur 10,8 Tage Arbeit bekommt.
    Vielleicht liegts auch daran, dass man 55 Gulden 1820 nur in einem Jahr verdienen konnte und nicht so, wie das Äquivalent heute in einem Monat….
    Fazit: Ich bin verwirrt. Veilleicht trau ich mich auf den Statistikvortrag; aber ich befürchte, dass ich diesen mit Gehirnerweichung verlassen werde.

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    2025/11/23 at 10:12 pm
  • From DI Stephan Filzer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ Nachtrag

    Das Bild oben passt zu jenem des ersten Beitrags – die Lok ist hier gut zu sehen, es ist die Baureihe 54, eine 1 C Maschine. Der Mast nebenbei schaut nicht wie ein klassischer Fahrleitungsmast aus den 1940er Jahren aus. Man muss natürlich bedenken, dass vielleicht nur sehr einfach gehaltene Fahrleitungsmasten errichtet wurden und diese sind womöglich auch nicht sofort aufgestellt worden, sondern wurden Zug um Zug errichtet. Das würde einen Dampfbetrieb am Anfang erklären. Zumindest ist der Mast noch nicht mit einem Ausleger für den Fahrdraht bestückt.

    Eine Frage zum 2, Bild: Die Schneise, die man hier mittig sieht, ist die Bahntrasse? Wenn ja, dann sieht man nämlich links nebenbei einen klassischen Gittermasten, der in diese Zeit passt. Wann wurde diese 2. Aufnahme gemacht?
    Der link von Hr. Schönegger ist perfekt – das erklärt Einiges.
    Eine Feage zum Verschiebebahnhof Thaur: Wozu war dieser eigentlich gut? Der war ja nicht sehr groß…

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    2025/11/23 at 5:53 pm
  • From Josef Schönegger on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ Nachtrag

    Dazu noch als Ergänzung die Bahntrasse auf einer Karte vom US Army Map Service von 1952:
    https://hik.tirol.gv.at/?centerx=1273198.294711218&centery=5985700.886988562&centerspatial=102100&basemap=bm0&scale=36111.909643&category=Uebersichtskarten_georef&map=76

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    2025/11/23 at 2:48 pm
  • From Karl Hirsch on Unterwegs in der Stadt_16

    Soviel ich weiß, hat der alte Wirt vom Gasthaus Nattererboden, der Albert, die Figuren geschnitzt und diese kleine Waldandacht geschaffen. An dieser Stelle war anfangs nur ein an einer Fichte angebrachte Tafel, dazu eine Erinnerungstafel an Mitglieder der Familie Strele.
    Bis vor Kurzem war das noch wirklich eine Wald-Andacht, dann mußte der Wald unter der TIWAG Leitung gerodet werden, und das gleich einmal üppig. Dezeit ein Bild der Verwüstung.

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    2025/11/23 at 1:43 pm
  • From Georg Payr on Herbststimmung II

    Und noch was hab ich beizusenfen:
    Am Sackgassen-Ende der Blücherstraße, neben dem Lugger, war die Keramik- und Ofenkacheln-Werkstatt vom Hans Thurner (Thurner-Keramik). Zugänglich war die allerdings nur von der Fallbachgassenseite aus. Die Werkstatt war einmal Drehort für ein paar Szenen oder auch nur eine Szene der Fernsehserie „Mario“ (frühe Sechzigerjahre, ARD), in der die Skiweltmeisterin Dagmar Rom und ihr Sohn Mario die beiden Hauptrollen spielten. Wir Kinder durften da immer wieder einmal ein bissl kiebitzen, wurden aber natürlich weggestampert, sobald es ans richtige Drehen ging.

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    2025/11/23 at 1:26 pm
    • From Hermann Pritzi on Herbststimmung II

      Meines Wissens nach war die Fernsehserie Mario auf ORF zu sehen.
      Mario Peis war ein Schulfreund von mir.

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      2025/11/24 at 9:35 pm
      • From Georg Payr on Herbststimmung II

        Das glaub ich schon auch. Produziert wurde sie vermutlich von der ARD, vielleicht war’s aber auch eine Coproduktion.

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        2025/11/25 at 9:23 am
  • From Niko Hofinger on Ohne Fleiß, kein Preis

    Da der Schlachthofblock (nicht nur die Mitarbeiterhäuser, die man hier sieht) im Jahr 1925 bereits bezogen wurde, muss das zweite Bild eigentlich 1923 oder früher geschossen worden sein.

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    2025/11/23 at 12:28 pm
  • From Karl Hirsch on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

    Dass das kein O-Bus war, sieht man auswendig. Aber wenns in der Zeitung steht….

    Danke zu den Kommentaren mit der Kurzeinführung in die Welt der Holzvergaser und deren Holztankstellen. Den ehemaligen STraßenverlauf der Gaswerkstraße siehtman auch auf den „Luft“bildern des Beitrags https://innsbruck-erinnert.at/ohne-fleiss-kein-preis/ ?

    Was für mich neut ist, ist der Umstand, daß die Dörferlinie über die Hallerstraße gefahren ist. Hinfahrt über die Dörfer, Rückfahrt über die Haller Straße? Ja, offensichtlich. Man siehts auswendig.

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    2025/11/23 at 12:12 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

      Ein wunder Punkt, Herr Hirsch! Alle öffentlichen Verkehrsmittel Innsbrucks sind hervorragend dokumentiert: über die Innsbrucker Eisenbahnen und Lokalbahnen, die von Innsbruck ausgehenden Eisenbahnen und Innsbruck als Eisenbahnknoten gibt es zahlreiche auch aktuelle Literatur, über die Seilbahnen ebenso, auch die Straßenbahn wurde über die Jahrzehnte von unterschiedlichen Autoren (absichtlich ungegendert, weil’s leider so ist) und in unterschiedlichen Formaten und Sprachen dokumentiert, und auch über die bisher zwei O-Bus-Systeme ist Literatur zu finden, die kaum Fragen offen lässt.

      Aber was ist seit hundert Jahren gleich nach der Tram das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel, zeitenweise sogar mit mehr Fahrgästen als der städtische Schienenverkehr? Genau, der Stadtbus und auch die diversen Vorortlinien, von denen einige über lange Zeit auch zu den Innsbrucker Verkehrsbetrieben gehörten – eine Ära, die in wenigen Tagen mit Fahrplanwechsel 25/26 und Abgabe der bisher bei den IVB verbliebenen Konzessionen der 500er-Linien und Auflösung der Innbus Regionalverkehr endgültig vorbei sein wird. Und dieses Bussystem ist leider unzureichend dokumentiert. Walter Kreutz, kein großer Fan der Gummiradler, hat sich redlich bemüht, auf 77 Seiten und in einer nur den Zeitraum 1991 bis 2010 abdeckenden Fuhrparkliste das aus den von ihm gesammelten Unterlagen herauszufiltern, was ihm wichtig erschien.
      Im „Kreutz“ finden sich aber keine Strecken- und Liniennetzpläne, nur kleine dokumentarische Fotos mit Druckraster und die Dokumentation endet 2010, weil der Verein TMB sich für Busse nicht zuständig sieht, betreibt man doch ein Localbahn- und kein Stadtverkehrsmuseum, und somit die Kreutzsche Bus-Chronik in den beiden auf dem „Kreutz“ basierenden Werken aus 2023 und 2024 nicht fortgeführt wurde.

      Kurz gesagt: es fehlt ein Buch nur über Stadtbus und O-Bus mit allen Daten inklusive Netz- und Streckengeschichte, von den spannenden Anfängen über die beinharten kommerziellen Angriffe der Innsbrucker Busbetreiber auf die mächtige LBIHiT, die Geschichte der zahlreichen Schüler:innen-, Verstärkungs- und Sonderlinien, auch der Schienenersatzverkehre, bis zur inzwischen angelaufenen Komplettumstellung auf Elektrobusse, die neue Betriebshöfe erfordert.

      Ja, und deswegen wusste ich auch nicht, dass der D damals von Rum herunter über diese Eisenbahnkreuzung fuhr. Man kann einfach nirgends nachsehen, wie die Strecken damals verliefen.

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      2025/11/24 at 9:41 pm
      • From Karl Hirsch on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

        Die „Schienenlobby“ ist einfach dominanter als die Omnibusgemeinde. Warum das so ist, wäre genau so eine Studie wert wie die von Ihnen angesprochene Lücke in der Literatur zum Busverkehr. Wahrscheinlich hängen beide Phänomene zusammen.

        Ich kannte jedenfalls die Dörferlinienroute hin und retour über die Dörfer. Der D fuhr zwar bis Hall, drehte dann aber wieder um und fuhr die gleiche Strecke zurück. Da war aber die Holzgaszeit schon um. Vielleicht war es technisch nicht möglich oder zumindest grenzwertig, die motorisch schwachbrüstigen Holzvergaser die steile Straße nach Absam hinauf zu schicken? Über Mühlau und Arzl verteilen sich die ca. 65 Höhenmeter auf die doppelte Distanz als die direttissima von Hall nach Absam.

        Frühe Erinnerungen an den Streckenverlauf der Dörferlinie habe ich auch nicht. Den Ausflug nach Absam mit Kirchenbesuch hab ich nur als schrecklich fad in Erinnerung. Ich bilde mir aber ein, dass meine Mutter über die Routenwahl vom H.Sigmundufer „durch das schöne Waldele“ zum Rennweg (hinter dem Kongresshaus durch den Park herum) geradezu entzückt war, wie wenn der D vorher woanders gefahren wäre.

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        2025/11/25 at 11:53 am
  • From Ingrid Stolz on Kapitulation der 19. Armee der Wehrmacht in Innsbruck

    Der Link, der zu einem Beitrag des Institutes für Zeitgeschichte und damit auch zum vermissten Datum führen sollte, funktioniert aus irgendeinem Grund nicht. Die erwähnte Unterzeichnung fand am 5. Mai 1945 statt, wie aus der Überschrift hier hervorgeht: https://www.uibk.ac.at/de/zeitgeschichte/regionalgeschichte/kriegsende-1945/geschichten/kapitulation-der-19/

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    2025/11/23 at 10:40 am
    • From Niko Hofinger on Kapitulation der 19. Armee der Wehrmacht in Innsbruck

      Liebe Frau Stolz, ich habe das befreundete Institut für Zeitgeschichte informiert, dass die Links (wie sie identisch unter allen Beiträgen dieser Serie stehen) ins Unirwana führen und gefragt, ob sie dort den Link wiederherstellen können. Sonst machen wir bei Gelegenheit eine Runde und verlinken es neu… auf der Universität wurde im Herbst die Webseite technisch umgekrempelt.

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      2025/11/23 at 11:29 am
  • From Karl Hirsch on Herbststimmung II

    Magtstraße……

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    2025/11/23 at 9:44 am
  • From Karl Hirsch on Herbststimmung II

    Ecke Magdstraße Blücherstraße, im nächsten Haus, Nr. 4 Richtung stadteinwärts, hat der Lugger gewohnt. Gediegen, aber keineswegs pompös.

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    2025/11/23 at 9:43 am
  • From Georg Payr on Herbststimmung II

    Und rechts die – von uns jedenfalls so genannte – Unternissl, die Spiel-Natur für uns Innstraßen- und „Villen“-Kinder (wir sind hier ja direkt in den Offiziers-Villen). Indianer-Streifzüge machten wir dort, Räuber-und-Gendarm (Räuber und Schandi) spielten wir dort, rodeln konnten wir dort, wenn es die Schneelage zuließ, und bevor es zum ersten ernsthaften Skifahren auf die Muttereralm ging, fuhren wir unzählige Male dort das Wegele hinunter, das man auf dem Foto ahnen kann. Der flache Zielschuss, gewiss locker 10 Meter lang, endete direkt an der Blücherstraße, und wenn man es nicht schnell genug abderkristelte (schreibt man das so?), endete man selbst auch auf der Blücherstraße.

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    2025/11/23 at 9:36 am
    • From Schier Manfred on Herbststimmung II

      Servus Georg….und Waldtschgigg hamma a gracht bis uns schlecht war…und ab und zu eine vom Opa gfladerte Dreier (Kröner Michael, Brix Raimund, Frei Robert, Köck Toni usw.usw.). Liebe Grüße aus Telfs Schier Fredi

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      2025/11/25 at 7:48 am
  • From Hans Pechlaner on Herbststimmung II

    Dabei handelt es sich wohl um die Kirche St. Nikolaus, wie man sieht, wenn man von der Trogerstraße in die Fallbachgasse geht.

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    2025/11/23 at 8:22 am
  • From Manni Schneiderbauer on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

    Im „Kreutz“ ist zu dem Unfall festgehalten:

    „17. Juni: AuL D; infolge offener Schranken in Rum erfasst ein von Innsbruck kommender Güterzug den Gräf Nr. 44 (Holzgaswagen), eine Tote.“

    Nun sehen wir auch Bilder zu diesem nicht alltäglichen Unfall. Dafür vielen Dank!
    O-Bus gab es dort weit und breit keinen. Der O-Bus war 1946 in Innsbruck noch recht neu. Das System wurde 1944 eröffnet und war dann wegen zahlreicher Probleme mit Infrastruktur, Materialbeschaffung und Fahrzeugausfällen sicher oft in den Zeitungen. Vielleicht hat er sich deshalb auch in Berichte von diesem Unfall eingeschlichen.

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    2025/11/23 at 1:18 am
  • From Niko Hofinger on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

    Lieber Herr Zigler,

    vielen Dank für die Ergänzungen.
    Ich habe mich auch gewundert dass in den Zeitungen wiederholt von einem Obus die Rede ist, speziell wegen der Dörferlinie. Wahrscheinlich sind wir hier wieder im ewigen Sprach-Spannungsfeld Omnibus versus Oberleitungsbus gelandet, und der Redakteur 1946 wußte es auch nicht besser.

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    2025/11/22 at 8:30 pm
  • From Roland Zigler on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

    der Bus mit dem Kennzeichen TV-2814 war offensichtlich mit einer Holzvergaseranlage ausgestattet
    hiefür spricht die Öffnung ( schwarzes Loch ) im Dach und der Sack vermutlich mit Buchenscheitern.
    Auch das letzte ( blinde ) Fenster dürfte mit Blech verschlossen worden sein
    ab 1947 erhielt dieser Bus das Kennzeichen T-107
    weiters gab es einen baugleichen Bus mit den Kennzeichen TV-2815 und T-103

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    2025/11/22 at 8:16 pm
    • From Manfred Roilo on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

      Wenn es tatsächlich ein Holzvergaserbus war, dann waren in den Säcken sicher keine Buchenscheiter, sondern eigenes „Holzvergaserholz“ aus der „Holzvergasertankstelle“ in der Körnerstraße.
      Hiezu:
      In https://innsbruck-erinnert.at/wieder-unser-freund-das-schwarze-auto/ mein Beitrag vom 6.10.2020:

      Etwas Interessantes auch noch: Gegenüber, schon im Gaswerkgelände (heute Teil des Stadtparkes), teilweise auch auf dem hier etwas breiteren Beginn der Körnerstraße (die heutige Anlage vor dem Haus gab es ja noch nicht), wurde in den letzten Kriegsjahren eine ‚Tankstelle‘ für die ‚Holzvergaser‘ errichtet. Besitzer derartiger Fahrzeuge (hauptsächlich LKW) konnten hier besonders aufbereitetes Holz beziehen und damit ihre Verbrennungskessel beheizen. Wir Buben schauten immer wieder hier vorbei, gab es da doch immer Besonderes zu sehen, es war immer Betrieb (wenn nicht gerade Fliegeralarm war). Ab und zu ergatterten wir auch eines der Holzstücke, war fast eine Jagdtrophäe für uns!! Ob es im Stadtarchiv irgendwelche Fotos von dieser ‚Tankstelle‘ gibt??? Mir kommt fast vor mich zu erinnern, dass auch diese Einrichtung einen Bombentreffer abbekam und dort stehende, verlassene Fahrzeuge beschädigt wurden!
      Viele wissen wahrscheinlich gar nicht mehr, dass ein Teil der Gaswerkstraße ab Körnerstraße zwischen dem alten Teil des Rappoldiparks und dem Gaswerkgelände hinauf zur Amraserstraße führte, also praktisch quer durch die heutige Parkanlage!.

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      2025/11/22 at 10:14 pm
  • From Roland Zigler on Bilder einer Dörferlinienkatastrophe

    ich bezweifle den Hinweis auf einen O-Bus ( Oberleitungsbus )!
    Meines Wissens war der Bus mit dem Kennzeichen TV-2814 ein Bus der Wiener Firma Gräf & Stift, Typ 120 O;
    Baujahr 1941!
    Weiters spricht auch die Leiter am Heck zum Dachgepäckträger gegen einen Obus!
    Am Heck waren die Seilzüge für die Stangenstromabnehmer angebracht!
    Weiters waren keine O-Busse bis Rum im Einsatz, Die Ansaldo-Breda-OBusse waren nur über Mühlau nach Arzl im Einsatz.
    In Rum war keine Kreuzung der O-Bus-Leitungen mit der Staatseisenbahn eingerichtet!

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    2025/11/22 at 8:07 pm
  • From Martin Schönherr on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ Nachtrag

    Da der Zug aus einem Einschnitt herauf kommt, würde ich eher auf Höfe in Amras tippen:
    v.l.n.r. Unterer Gratl (Geyrstraße 62) , Stecher (PWStr 91) , Hofer (PWStr 85). Vllt schaut rechts neben den Unteren Gratl (vermeintlich mit diesem zusammenhängend) noch der Giebel des vormaligen Gemeindehauses Amras (Gesrstr. 68) hervor.

    Toni Steixner (+), Seniorwirt des Hotels Charlotte, hat einmal erzählt, dass man unmittelbar nach dem Krieg auf diesen Absschnitten tolle Abfahrten machen konnte (ich frage mich, ob es damals Schienen-Seifenkistlrennen in Amras gab, oder man einfach „Gerätschaften“ an der Strecke entführt hat)

    Die Umfahrungsbahn müsste übrigens mit Oberleitung ausgestattet gewesen sein (zumindest wirken die Masten auf diesem sehr kleinen Photo so)
    https://www.dropbox.com/scl/fi/zeo8qyb3cgv0b0cq0vtjv/ub1.jpg?rlkey=ffwiif2oruj8u6bl957zd5mj4&dl=0

    Hier noch ein paar Impressionen von der Umfahrungsbahn, die ich um 2006 zusammegetragen habe:
    Luftbild: https://www.dropbox.com/scl/fi/d662xeg35ot4m3wo03z52/UB2.JPG?rlkey=mw0fdtknbz95e8x79t8rjcw77&dl=0
    Widerlager bei den Sillhöfen: https://www.dropbox.com/scl/fi/iyceyi7u0enh211f69a1c/UB4.JPG?rlkey=a7us2el63qvw4ydcdlm5qu569&dl=0
    auszugsgleis in Thaur: https://www.dropbox.com/scl/fi/xh4d0tlb3idekr8e9p16i/UB5.JPG?rlkey=jmmgd1872hdt9tov10o6rn0hk&dl=0
    Pfeilerfundamente bei Niedrigwasser: https://www.dropbox.com/scl/fi/vywhf5zsn4qin4p8h5bny/UB6.JPG?rlkey=h7mvcddm66albs9k2ovoj31rq&dl=0

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    2025/11/22 at 7:56 pm
  • From R.S. on Es liegt nicht am Alkohol ...

    Interessant sind auch diese provisorischen Verkehrsinseln!

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    2025/11/22 at 6:59 pm
    • From Hans Pechlaner on Es liegt nicht am Alkohol ...

      Ja, die hab ich auch bewundert. Vermutlich aus Holzkisten . Ein bisschen schlampig zwar ( da wär zweifellos noch Luft nach oben ) aber eigentlich vollkommen ausreichend, wesentlich einfacher und flexibler als die fix betonierten.

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      2025/11/23 at 8:39 am
      • From Manni Schneiderbauer on Es liegt nicht am Alkohol ...

        Kann es vielleicht sein, dass das (Granit-)Leistensteine sind, die man zur Bauvorbereitung aufgelegt hat, bevor diese Verkehrsinseln dort errichtet wurden?

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        2025/11/23 at 5:50 pm
        • From Karl Hirsch on Es liegt nicht am Alkohol ...

          ich denk schon. Und erst einmal aufgelegt, damit man noch was ändern kann, wenn sich eine Fehlplanung herausstellt (nicht ganz ernst gemeint, oder doch?).
          Jedenfalls hat man diese Kreuzung – siehe Luftbilder ab 58 – erstmals in geregelte Bahnen aufgeteilt. Davor fuhr man halt rechts, links und gradaus. Und sicher nicht nach den Regeln der Kreuzungszeichnungen in der Fahrschule. Wozu hatte mein ein größeres Auto. Und eine Hupe.
          Die Ampel kam später.

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          2025/11/23 at 8:39 pm
          • From Manfred Roilo on Es liegt nicht am Alkohol ...

            Das passt schon, Herr Hirsch – so machte man es damals! Ich denke da an meine erste Baustelle als Bauleiter: Baulos „Umfahrung Imst I der Wiener Bundesstraße B 1“ – das war 1962. Die Flächen der Zufahrten in die Stadt wurden zuerst zur Gänze asphaltiert, der staatliche Bauleiter des Baubezirksamtes Imst ließ vom Straßenmeister alte Randsteine anliefern, eine Eigenregiepartie des Landes legte sie aus und durfte sie dann öfters hin und herschieben. Irgendwann hieß es dann, alles 1 : 1 übernehmen, die neuen Randsteine im Ötztal (nicht in China wie heutzutage!) zu bestellen und in Beton zu verlegen https://postimg.cc/HJvdbRWx

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            2025/11/24 at 2:31 pm
  • From Klaus Fischler on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ Nachtrag

    Das Foto wurde tatsächlich dort aufgenommen. Der Giebel des Apartementhaus Rieserhof Ferdinand Tollinger, Sillhöfe 4 sieht heute noch ebenso aus, wie am Foto.

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    2025/11/22 at 5:33 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Es liegt nicht am Alkohol ...

    Da passt dieser Neuzugang in meiner Sammlung hervorragend dazu, der die gleiche Situation „ein paar Jahre“ früher zeigt:
    https://postimg.cc/qtJ2Tgth (Ausschnitt, restauriert)
    Fritz Gratl, dem wir so viele großartige und meist unglaublich detaillierte Fotografien aus dieser Zeit verdanken, hat die nagelneue Standseilbahn kurz vor ihrer Eröffnung am 12. September 1906 fotografiert, auch hier wurden beide Wagen gerade eingegleist und Wagen Nr. 2 rechts wartet darauf, nach oben gezogen zu werden.

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    2025/11/22 at 3:10 pm
  • From DI Stephan Filzer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

    Sehr interessanter Bericht. Ich hab mich schon gefragt, wo dieser Thaurer-Verschiebebahnhof war. Jetzt weiß ich es. Um auf das Bild von der Umgehungsbahn zu kommen, die Dampflok sieht verdächtig nach der Baureihe 54 der DR später DB aus, bin mir ziemlich sicher. Danke fürs Herzeigen

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    2025/11/21 at 5:59 pm
  • From Karl Hirsch on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 14

    Dieses Haus ist glaub ich scho einmal hier aufgetaucht. Voll in Betrieb, in den Kommentaren wird der Brand erwähnt. https://innsbruck-erinnert.at/viel-mais/

    Am aktuellen Foto sieht das Haus verlassen aus, der Kommentar von Herrn Schönherr weiß von einem Neubau.
    Bei solchen Fotos – ich bin halt Laie – denk ich mir immer „Heutzutage wäre das Haus rettungslos abgebrannt“. Aber eben, ich bin Laie.

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    2025/11/21 at 5:24 pm
  • From Hannes Lechner on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 14

    Die Drehleiter ist die Magirus DL 30 der BF, in diesem Beitrag von vorne erkennbar: https://innsbruck-erinnert.at/mit-der-drehleiter-durch-innsbruck-teil-8/

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    2025/11/21 at 5:09 pm
  • From Pension Heis on Wir hatten einen Dienstgang XXI - Fortsetzung

    Der „Friedhofsweg“ in Hötting; von der Höhenstrasse kommend Richtung Volksschule (momentan gesperrt).
    rechts das Wohnheim – Areal, links die damaligen Birken, diese sind auf Grund der Sanierung der Friedhofsmauer und Umgestaltung dieser als „Urnenmauer“ gefällt worden und durch neue Bäume (ähnlich derer am jetzigen Boznerplatz) ersetzt worden.

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    2025/11/21 at 4:48 pm
  • From Ingrid Stolz on Ohne Fleiß, kein Preis

    Die Häuser in der Wiesengasse/Helblingstraße, 1914 fertiggestellt, sind auf dem Titelbild noch nicht zu sehen. Ich glaube aber, das Garnisonsspital, gebaut von 1908 – 1910, zu erkennen. Der Pradler Friedhof, den Herr Hirsch auf dem 1925-er Bild als neu hinzugekommen markiert hat, wurde von 1912 – 1913 errichtet.

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    2025/11/21 at 3:48 pm
  • From Gerald Held on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 14

    kann das im Hintergrund die Mauer vom Ambraser Schlosspark sein?

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    2025/11/21 at 2:16 pm
  • From Lorenz on Hexentöchter*

    Man kennt sie: Die serbischen und kölnischen Töchter der Tiroler Hexen

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    2025/11/21 at 12:32 pm
  • From Norbert Blaumoser on Kapitulation der 19. Armee der Wehrmacht in Innsbruck

    Es wäre schön, wenn beim Kapitulationsereignis der Wehrmacht nicht nur eine Uhrzeit sondern auch ein Datum stehen würde. 😉

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    2025/11/21 at 12:22 pm
  • From Thomas Fink on Innsbruck bei Nacht (XX)

    Auch dieses Bild wieder traumhaft schön. Man kann sich so hineinversetzen, als ob man selbst gerade am Weg wäre. Ich liebe diese Nachtaufnahmen.

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    2025/11/21 at 10:24 am
  • From Christof Aichner on Am Fürstenweg

    Danke für die Aufklärung in Sachen Kapelle. Die Bilder, die wir davon im Archiv haben, kommen demnächst.

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    2025/11/21 at 9:19 am
    • From Karl Hirsch on Am Fürstenweg

      Danke Herr Aichner. Und wir gehören sicher nicht dem Anderl Kult an.

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      2025/11/21 at 10:14 am
  • From Hans Pechlaner on Innsbruck bei Nacht (XX)

    Kennt man heute fast unverändert :

    https://maps.app.goo.gl/aX3vSFZUhFTweKby6?g_st=ac

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    2025/11/21 at 8:21 am
  • From Wolfgang Geisler on Innsbruck bei Nacht (XX)

    Sehr schöne Aussicht, aber halt seeehr laut!

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    2025/11/20 at 11:36 pm
  • From Henriette Stepanek on Am Fürstenweg

    Am Stadtplan ungefähr nachgemessen: über Wilten – Leopoldstraße – zur Annasäule sinds wirklich 3.2km, über den Tivoli, die Amraser str. stadteinwärts – und über Bozner Platz und Meranerstr. kömmts auf ca 2.6km hin, also mehr als 1/2km kürzer.

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    2025/11/20 at 10:02 pm
  • From Hans Pechlaner on Am Fürstenweg

    Auf dem rechten Schild lese ich:

    Amras 1.5 km
    Innsbruck
    Annasäule 3.2 km

    Und am linken
    Innsbruck
    Annasäule 2.7 km

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    2025/11/20 at 9:43 pm
    • From Karl Hirsch on Am Fürstenweg

      Also doch ..säule! Danke fürs Forschen.

      Anscheinend hat es da einmal einen Annensäulenrundweg gegeben. Leider hab ich aus dieser Zeit keinen Fremdenführer.
      Das erklärt – vielleicht – auch die zweite Tafel (sagens jetzt bitte nicht, dass Sie das auch lesen konnten).
      Am 1940er Luftbild biegt gleich einmal an dieser Stelle ein schmaler Feldweg ab, der neben der Kapelle in der Wiesengasse vorbei auf einem weiteren Feldweg und den Wetterherrenweg entlang langsam in die Zivilisation zurückführt. Ein gehöriger Abschneider, wenn einem der Hatscher bis zum Bichlweg zu weit ist. Und das geht natürlich nicht, die Väterscholle mit schnödem Spazierengehen zu beflecken. Womöglich noch Sozis.
      Und so kann ich mir gut vorstellen, dass die zweite Tafel Zuwiderhandelnde durch entsprechenden Verbote vom Queren der Felder abzuhalten versucht. Unterstrichen mit Verweisen auf die Tiroler Malefizordnung.
      Über die Variante Bichlweg – Amraserstraße – Museumstraße – Erlerstraße – Sparkassenplatz kommt man halbwegs auf die angezeigten 3,2 Kilometer. Genug für die neue Gesundheitsknebelparole „3000 Schritte täglich zögern Alzheimer um 2 Jahre hinaus“.

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      2025/11/21 at 10:44 am
      • From Hans Pechlaner on Am Fürstenweg

        Ja tatsächlich gelesen, aber nur ein paar Buchstaben den Rest geraten.
        Eigentlich versteht man Entfernungen stets zur dortigen Ortsmitte. Vieleicht wollte man Pradler, Wiltener, Höttinger und Altstadtler nicht in eine Diskussion um das wahre Zentrum verwickeln? Eifrige Leser der Kommentare verstehen was ich meine . Wahrscheinlich wollte man aber nur eine Verwechslung zur recht nahen Stadtgrenze ausschließen.

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        2025/11/22 at 7:05 pm
  • From Karl Hirsch on Ohne Fleiß, kein Preis

    Durch die nach dem ersten Weltkrieg entstandene Not und Wirtschaftschwäche ist die Stadt, was Neubauten betrifft, zum Stillstand gekommen. Das wenige Neue, was ich trübes Auge entdeckt habe, habe ich auf einer Kopie der 1925er Aufnahme schwarz eingekringelt. Interessieren würde mich, was es mit dem Kreis nördlich der Sillhöfe für eine Bewandtnis hatte. Links davon sind noch zwei weitere, nicht so deutliche Kreisobjekte.
    Im Westen natürlich die Neue Universität, ein paar Änderungen rund um den dichter bewachsenen Beselepark, noch ohne Fußballplatz.

    Gelb eingekreist ist der mickrige Sonnenburghügel, auf dem gab es wirklich kaum mehr Reste der Sonnenburg, dafür angeblich ein paar Wegelen und ein Bankl für Verliebte gegeben hat. Die ebenfalls markierte gerade Linie durch den Wald dürfte eine Stromleitung der Bahn gewesen sein.

    Es gäbe noch mehr zu sehen, glaub ich.

    https://postimg.cc/7bLvQT8J

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    2025/11/20 at 9:27 pm
    • From Manfred Roilo on Ohne Fleiß, kein Preis

      Die beiden oberen Kreise umrahmen das Lazarettlager, wie man es besonders gut auf einer färbigen Ansichtskarte im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/in-aller-stille-das-garnisonsspital/ sieht, sowie den Pradler Friedhof (siehe Kommentar von Frau Stolz).

      Beim rechten Kreis entdecke ich auch einen alten Bekannten, „meine“ große Schottergrube („Stalingrad“)
      Ein weiterer alter Bekannter weiter drunten in der Reichenauerstraße: Das Areal des Peter-Mayr-Bundes mit den zwei Fußballplätzen und dem dreieckigen Schwimmbad.

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      2025/11/21 at 10:14 pm
    • From Manfred Roilo on Ohne Fleiß, kein Preis

      Endlich sehe ich einmal, wo dieses Barackenlager („Pradler Lager“) aus dem 1. Weltkrieg im Bereich Reichenauerstraße / Kravoglstraße wirklich lag. Schon in https://innsbruck-erinnert.at/lokal-geschichten-im-schatten-der-burenwurst/comment-page-1/#comment-11834 schrieben wir darüber.

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      2025/11/21 at 9:30 pm
    • From Henriette Stepanek on Ohne Fleiß, kein Preis

      Gab es vielleicht Viehversteigerungen? Und das zu versteigernde Nutzvieh wurde vor dem Bieten im >Kreise herumgeführt?

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      2025/11/21 at 12:25 pm
  • From pension heis on Ohne Fleiß, kein Preis

    „Die drei Wiesenfleckn“ rechts unten im Bild müssten Olberg, Vogelhütte und Burgstadl sein. Die Fläche des Landes-Schießstandes in Mariahilf ist auch gut zu sehen. Die Flurfläche zwischen Riesenrundgemälde-Löwenhaus und Rennweg – Inn ist in Bezug auf die heutige Zeit auch interessant.
    Übern Inn gibt es nur 3 Brücken, Kettenbrücke, Innsteg, Innbrücke Altstadt-Anpruggen

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    2025/11/20 at 9:23 pm
    • From Hans Pechlaner on Ohne Fleiß, kein Preis

      Stimmt, nur 3 Brücken.
      Wo ist die Karwendelbrücke ?
      Ich bilden mir ein die Karwendelbögen zu erkennen, die – sollten sie es tatsächlich sein- allerdings vor dem Inn enden. Dann wären wir ja kurz vor 1912.

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      2025/11/21 at 8:56 am
  • From Thomas Fink on Am Fürstenweg

    Ja huuuiii, wen hamma denn da ? Küss de Haund, gnä Frau, gschamster Diener, kann i Ihnen schieben ? Des Radl mein i natürlich ha haaa…..Au! Auweh…..na dann halt ned…

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    2025/11/20 at 7:44 pm
  • From Karl Hirsch on Am Fürstenweg

    Vergleiche heutiger Fahrradadjustierung mit der Elegance der Velozipedistin lassen wir lieber sein.

    An die Anderlkapelle kann ich mich noch erinnern, auch an das dramatische Altarbild und dessen Beschreibung. Ich weiß noch gut, wie ich mich über die sportliche Leistung gewundert hab, mit der die arme Mutter nach Rinn gesprintet sein muss oder soll.
    Gibt es von dieser Kapelle noch eine Abbildung?

    Die Wegweiser kann ich auch nicht zur Gänze lesen. Welcher Wald (Am..wald?) ist da 2,7 km westlich entfernt? Und in die Gegenrichtung 3,2 km liest sich die Tafel zunächst wie …..säule, die Viertelsäule ist aber weiter weg, und hätte man die extra angeschrieben? Wahrscheinlich ist die Schrift nur ein durch Unschärfe optisch verbogenes Ampass. Über Amras und den Pfaffensteig reichen die 3,2 Km bis zur Dorfgrenze.

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    2025/11/20 at 7:43 pm
    • From Hans Pechlaner on Am Fürstenweg

      Auf dem rechten Schild lese ich:

      Amras 1.5 km
      Innsbruck Annasäule 3.2 km

      Den ….wald am linken Schuld find ma a no.
      Muss ja irgendwo in Wilten sein.

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      2025/11/20 at 9:30 pm
  • From Henriette Stepanek on Am Fürstenweg

    Natürlich – die „Anderles-Kapelle“, errichtet dort, wo – so will es diese Sage – die Mutter des „Anderl von Rinn“ sich beim Kornschnitt als Magd verdingt hatte (im Inntal war das Korn natürlich früher reif als im höher gelegenen Rinn – und ein kleiner zZuverdienst…)
    Ja, und da sien ihr plötzlich drei Blutstropfen vom Himmel herab auf ihren Handrücken gefallen. Und sie reckte entsetzt den Blick gen Himmel, als ihr eine alte Basl, die auch beim Kornschnitt mithalf, die Bedeutung dieses Geschehens aus der Hand las…
    Genauso war es in dieser Kapelle „aufgemalt“. Und wurde eifrig geglaubt.
    (Nicht von meiner Nonna. Die konnte sich das einfach nicht vorstellen, denn ihr ehemaliger Dienstgeber, „l’Ebreo“ Herr Wolf, sei so ein guter Mensch gewesen. „Wär ich nur dort geblieben statt zu heiraten“, sagte sie immer, „so gut hab ichs meiner Lebtag lang nie gehabt…“)
    Die Kapelle – wann immer sie erbaut worden ist und wer auch immer dieses Bild mit der entsetzt gen Himmel aufblickenden Mutter des Anderl gemalt haben mag – sie mußte dem Autobahnbau weichen.

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    2025/11/20 at 3:12 pm
    • From Martin Schönherr on Am Fürstenweg

      Danke für diese Beschreibung der Blutstropfenkapelle. Auf die angekündigten Bilder bin ich neugierig. Man erkennt hier auch ganz gut, was auf dem 1940 Luftbild erahnbar ist: Dass diese Kapelle sechseckig ausgeführt wurde (aber wohl nicht so verfeinert, wie St. Ivo in Rom; und ich vermute, dass es hier nichts mit der Weisheit zu tun hat, sondern niederere Beweggründe vorlagen).

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      2025/11/21 at 10:35 pm
  • From Hans Pechlaner on Ohne Fleiß, kein Preis

    Da weiß man ja gar nicht wohin man zuerst schauen soll. Das Sanatorium der Barmherzigen Schwestern steht bereits mitsamt angelegten Garten bzw. Park. Also sind wir jetzt zwischen 1911 und 1918.
    Im Hintergrund erahnt man den heute abgetragenen Hügel mit der leider nicht auszumachenden Sonnenburg Ruine. Ich kenne kaum Fotos davon.
    Dort wo ich den Judenbühel verorten würde sieht man einen kahlen hellen Mugl. Vielleicht ist’s auch bei der Weiherburg oder der Villa Blanka.

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    2025/11/20 at 2:03 pm
  • From Karl Hirsch on Weinhandlung ohne Wein

    Interessant wäre noch das Aufnahmedatum. Kamerastandort muß das Karmelitinnenkloster gewesen sein. Zu welcher Zeit durfte man das hineinspazieren und ein eher unwichtiges Foto machen? Oder doch wichtig? Brief nach Hause, „Mein Blick aus dem Fenster“?

    Am 1970er Orthofoto ist die einst leere Fläche mit einer Unmenge von Autos verstellt. Werkstatt oder einfach nur Parkplatz? Gottseidank stehen jetzt da schmucke neue Häuser 😉

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    2025/11/20 at 9:35 am
  • From Karl Hirsch on Weinhandlung ohne Wein

    Besteht zu diesem Beitrag noch Handlungsbedarf? Ja, doch, allein wegen der Ausführungen in den dortigen Kommentaren.

    Das ist einer der alten Beiträge die ich noch nicht gelesen habe. Das Eckhaus mit der Spezerei ist mir sofort aufgefallen, eine bis heute liebevoll renovierte Konstante eines geradezu wütend verstädterten Stadtbildes.
    https://postimg.cc/2bm2qFyp

    Dort war später ein auf Abarth Tuning spezialisierter Händler für Autozubehör. Dort konnte man seinen 600er Fiat mit einem „gern gehörten“ Abarth Auspuff aufmotzen, Pickerl gab es noch keines. Dazu gab es noch so Gummischnallen (wer lacht da?), mit deren Hülfe man den Motorraumdeckel (Heckmotor) einen Spalt offen halten konnte. das Motörchen könnte ja sonst vor lauter Vollgas überhitzen. Dazu bitte noch ein mindestens handflächengroßer Aufkleber mit dem Skorpion. https://tinyurl.com/58mad5uf

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    2025/11/20 at 9:13 am
  • From Hans Pechlaner on Weinhandlung ohne Wein

    Weinhandlung Martinelli Adamgasse 30, Nähe Mentlgasse.

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    2025/11/20 at 8:10 am
  • From Thomas Fink on Jubiläums-Madonnenrätsel XXX

    Natürlich, eindeutig die gute, alte Schutzengelkirche. Habe hier wacker ministriert, zu einer Zeit, als noch viele Messen gefeiert wurden…

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    2025/11/20 at 7:53 am
  • From Thomas on Jubiläums-Madonnenrätsel XXX

    Tippe auf die Schutzengelkirche.

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    2025/11/19 at 10:27 pm
  • From Christian Haager on Richard Steidle (I.)

    Wirklich überraschend klare Lagebeurteilung des Dr. Steidle, ob damals viele seiner Meinung waren bin ich mir nicht sicher. Der Uniformierte im Bild links sieht nach Ernst Rüdiger von Starhemberg aus?

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    2025/11/19 at 8:57 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Einmal in die andere Richtung

    1904 sah es dort so aus: https://postimg.cc/1gztFW7P
    Das zweite Haus von links in der obersten Reihe stand da schon, jenes davor eine Reihe tiefer noch nicht. Von jenen direkt oberhalb der Brennerstraße stand, wenn ich das richtig erkenne, zumindest das mittlere.
    Ich würde mich daher Stefan anschließen; es ist definitiv ein paar Jahre später als 1904.

    Interessant auch das einzige lange Bahnhofsgleis, das auf kürzestem Weg ins Straßenbahnnetz führte und mit einer Art provisorischen Holzschranke gesperrt ist. Der ursprüngliche Plan war ja gewesen, die Electrische Stadtbahn ebenfalls mit Industriefrequenz-Wechselstrom zu betreiben und die Stubaitalbahn bis ins Zentrum zu führen. Dafür erhielten die AGStB-Triebwagen zwei Stromabnehmer; der zweite wäre anders verdrahtet und im Stadtnetz verwendet worden. Das gelang dann wegen der am Ende doch unterschiedlichen Stromsysteme – das experimentelle Wechselstromsystem für die Stadtbahn zu verwenden wagte man nicht – erst knackige 79 Jahre und zahlreiche Versuche, mit verschiedenen Anschlussvariationen den fehlenden Streckenteil in die Innere Stadt zu überwinden, später.

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    2025/11/19 at 8:23 pm
  • From Stefan on Herbststimmung I

    Der Turm ist der des Canisianums.

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    2025/11/19 at 12:51 pm
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