Streetart – V
Noch bevor es in Innsbruck die erste „Wall of Fame“ gab, waren bereits die ersten Streetart-KünstlerInnen aktiv – allerdings noch nicht ganz legal.
Einer der ersten Hotspots für Graffitis befand sich unter der Autobahn. Hier konnte man ungestört malen, sprayen oder welcher Kunstrichtung man gerade nachging, ohne jemanden zu stören. Die Abbildung stammt aus dem Jahr 1978, noch bevor die Murals angebracht wurden. Sieht man sich dort heute um, erkennt man einige Erstlingswerke späterer namhafter KünstlerInnen – vorausgesetzt, man traut sich über das unwegsame Gelände, denn von Barrierefreiheit kann man hier wirklich nicht sprechen..
(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-16098)
Wir befinden uns hier bei der Autobahn Abfahrt West über dem Hafengelände . Lange Zeit war einfach nur das Anschlusseck an der Autobahn sichtbar und der große Kreisel wurde erst Jahre später angebaut.
I seh da nix. Und i geh a nit rauf, damit i was seh. Foto + Artikel also für die Wäsch. „Hier sehen Sie einen Tisch mit einem exzellenten Traummahl, allerdings noch nicht aufgetragen“. Was soll das ?
Hier hab ich ein paar Fotos für Sie: https://photos.app.goo.gl/S17bzfiF2NY9RN3aA
Hui, des gfallt ma, echt bärig, danke !
Wie das künstlerische Protokoll einer Regierungssitzung mit einem „God-Father“, der sich gerne reden hört – mit nur „halb“ Zuhörenden (jeweils 1 Ohr), mit exotisch anmutenden großen Plänen, mit dem Aufzeigen von jenem Chaos, das es zu beseitigen gilt – und einem furiosen Oppositions-Kopf , der mit der Linken einen Hammer schwingt.
Wobei – ich gebe es zu – ich war noch nie bei einer Regierungssitzung. Bitte nehmen Sie also meine Deutung dieser verlorengegangenen Kunstwerke nicht ernst.
Denn im Gegensatz zum unvergeßlichen Otto Grünmandl kenn ich mich politisch NICHT aus.