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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Pappel Ab!

Pappel ab!

Die Mayers bei einem Spaziergang zu begleiten bedeutet auch, dass von diesen alles kommentiert wird, was ihnen so vor die Linse kommt. Damit unterscheiden sie sich nicht sehr stark vom durchschnittlichen Innsbrucker Ehepaar, das in Ermangelung wirklich spektakulärer Veränderungen seit man das letzte Mal hier vorbeispaziert ist alles ganz genau bemerkt und dabei auch als Universaldilettant für Architektur, Gartengestaltung, Verkehrsplanung, Kunst und Geschichte sein Bestes gibt. Unter diesem Bild wird die Fällreife der gezeigten Pappeln moniert – ein Thema das in Innsbruck schon Generationen von Bürgermeister:innen wenn schon nicht zu Fall dann doch regelmäßig zur Verzweiflung gebracht hat.

Beim Thema Bäume ein kleiner Ausflug in die präzise Welt des famosen Innsbrucker Baumkatasters. Nicht weniger als 451 Pappeln (lateinisch Populus) zählt diese derzeit als auf öffentlichem Grund herumstehend; wenig überraschend eher im Allee-Kontext als in Parks. Dabei wird natürlich genau unterschieden welche Untergattung hier wächst. Nur eine einzige Birkenpappel und eine einsame Balsampappel stehen sechs Kanadischen Pappeln gegenüber, 30 Silberpappeln werben um die Gunst der Flanierenden, dazu wachsen in Innsbruck 143 Säulenpappeln, 82 Zitterpappeln (plus zwei Säulenzitterpappeln) und als größte Gruppe 183 Schwarzpappeln. Das von den Mayers bewohnte Wilten ist abseits der Innpromenade eine Pappelwüste…


… erkennen Sie, wo das Titelbild geschossen wurde?

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