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Innsbruck Und Die Milch V

Innsbruck und die Milch V

Nachdem unsere Kannen abgetropft sind, wird folgendermaßen weiterverfahren: „Wenn nun diese Kannen die ganze Runde durchgefahren sind, kommen sie in die sogenannte Kannenwaschmaschine (Bild). Ursprünglich, d.h. noch vor kaum zehn Jahren, mußten die Kannen mit der Hand gereinigt werden, ebenso gewaschen und aufgestellt. Erst in jüngster Zeit ist man dazu übergegangen, die Kannen mit Hilfe einer Maschine zu säubern. […] Von großer Bedeutung ist es, daß diese Kannenwaschmaschine in der Stunde 360 Kannen reinigt, also würde man mindestens sechs Arbeitskräfte brauchen, um die gleiche Anzahl Kannen in derselben Zeit zu reinigen. Die Kannen werden hernach mit Sodawasser (zwei- bis fünfprozentig) durchgespült und zum Schluß mit klarem, reinen Wasser nachgespült. Nun werden die Kannen gesammelt und für den nächsten Tag den Milchverschleißstellen zur Abgabe der Milch zur Verfügung gestellt.“

(Stadtarchiv Innsbruck, Cod-2087)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Dem Konjunktiv in der Angabe darf man entnehmen, dass es auch vor Anschaffung dieser tollen Maschine nie 6 Arbeitskräfte zum reinigen der Milchkannen gab. Obs vorher weniger Kannen waren oder die Leute noch schneller putzen mussten erfahren wir zwar nicht, wollen aber auf Ersteres hoffen.

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