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Das Kann Nicht Innsbruck Sein! – XIX

Das kann nicht Innsbruck sein! – XIX

Bei so viel Fachwissen, welches die Leserinnen und Leser in diesem Forum täglich an den Tag legen, ist ein Fotorätsel eigentlich nur eine leichte Übung. Und wohl auch eine Blamage für den Autor. So wohl auch in diesem Fall. Es gibt nur wenige harte Nüsse, die bisher ungeknackt geblieben sind.

Doch betrachten wir einmal in Ruhe dieses Bild: Ein ziemlich trostloses Gebäude. Das allein würde Innsbruck noch nicht ausschließen. Der Zustand ist absolut nicht fotogen. Die Wände sind feucht und schimmlig. Der Putz beginnt sich zu lösen. Oben ein simples Blechdach. Die Fenster sind auch nicht so sexy. Kurioserweise sind die Fenster in allen möglichen Kombinationen von geöffnet bis geschlossen.

Das Gebäude ist ziemlich groß. Ein Ansitz oder ein heruntergekommenes Schloss. In einem Wald oder so.

Aber so ein Gebäude, sofern es sich in Spaziergangsentfernung von Innsbruck befindet, würden wir Alle sofort erkennen. Also kann es nicht Innsbruck sein. Niemals. Oder etwa doch?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Links dahinter dürfte der Inn fließen – nehme ich an. Die Wegbegrenzungen sprechen auch für diese Gegend – ein Komplex mit wechselvoller Geschichte (hoffentlich werde ich nun nicht ausgelacht, gell Frau Stepanek!)

    1. Um Gottes und aller Heiligen Willen, Herr Roilo, das tät ich mich doch niemals getrauen.
      Noch dazu, wo ich bei diesem Bild das Gefühl hatte:
      Ich bin bei einem ehemaligen Zoll- oder Mauthaus in der Nähe einer britischen Enklave mit Direkt-
      verbindung zum Schwarzen Meer.
      Hoffentlich hab ich Sie jetzt nicht zum Weinen gebracht.

      1. Super, Frau Stepanek, also Dogana – Englischer Garten – Inn! Den Rest siehe weiter drunten, zumindest was die Blickrichtung anbelangt.

    1. Das Foto kann ich nicht aufrufen!
      Aber mich erinnern die Straßenlampen (die weißen Kugeln) an das Herzog Otto Ufer (weiß nicht, ob diese noch stehen) und deshalb glaube ich, dass das Gebäude wirklich der ehemalige Nordflügel des k. u. k. Statthaltereigebäudes in der Herrengasse ist

        1. Auf Grund Ihrer Bildbearbeitung muss ich nun eine Korrektur vornehmen! Das Gebäude bleibt – es ist also die heutige Landesbaudirektion. Die Blickrichtung ist eine andere – nicht zum Inn sondern zum Rennweg bzw. Hofgarten. Der Turm wäre der nördliche Sendemast im Klosterkasernenhof.

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