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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Pisa In Innsbruck

Pisa in Innsbruck

Die Kirche von Wilten West wurde Mitte der 1950er Jahre errichtet. Der Turm wurde umgebaut und schaut heute anders aus. Vermutlich werden in kaum einer anderen Kirche in Innsbruck so viele Begräbnis-Gottesdienste abgehalten wie hier. Das Wort „gefeiert“ möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden…

Doch zurück zu unserem heutigen Foto: Auf dieser Aufnahme – übrigens auch auf vielen weiteren – sieht man ganz klar, dass der Turm schief ist. Der profane Kollege in Pisa ist schiefer, aber der ist auch bekannter. Immerhin ist unser Turm ein Kirchturm.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-38.482)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Moment einmal – der Text bezieht sich auf „Wild-West“. Ja, der Friedhof ist gleich da, neben der Kirche, da gehts „in oan Aufwaschn“, wie man auf gut Innsbruckerisch zu derartigen Patentlösungen sagt. Und zwar keineswegs abfällig, nein, nein, das ist durchaus anerkennend und lobend gemeint – eine optimale Lösung in einer eher schwierigen Situation. Weil was man da alles im Kopf haben soll – und selber ist man doch noch wie betäubt – und halt gar nicht so weit, daß man bei allem, was aauf einen in dieser Situation zukommt, auch den Überblick behält.
    Hier, in der Pauluskirche, gibt es sie wohl eher weniger häufig. Aber sehr feierlich.

  2. Achjeh. Ich wollt warten bis der Autor selber draufkommt und entweder das Bild oder den Text ändert.

    Die Degradierung der Wilten.West Kirche zur Totenkapelle spiegelt den Zeitgeist wieder. Früher ein Pfarrer und Kooperator im Duett, heute mit Ach und Krach eine Sonntagsmesse.

    Der Umbau des – übrigens pfeisgraden – Paulusturm bestand meines Wissens lediglich in einer Abdeckung des Freiluftgeläutes. Lärmschutz oder einfach wegen der schädlichen Witterungseinflüsse. Der Umbau (Abriss) des Cafe Paulus war schmerzlicher.

    Pisa…. mamma mia!

      1. Samt dem Kindergarten abgerissen. An der Ecke zur Hirschbergerstraße ein gleichnamiger Neubau, anfangs ein Murauer Café, aber der Murauer ist ja auch Geschichte. War nie mehr drin.

        1. Mit der Entwicklung des ehemaligen Pradler Gebietes und jetzigem Stadtteils Reichenau habe ich ja nicht viel am Hut, meine Leben verlagerte sich in den Sechzigern ins Oberland.
          Allerdings verschlug es mich im letzten Jahr in die Pauluskirche zur Seelenmesse für meinen letzten Maturakollegen, anschließend hatte ich eine Verabredung in diesem Café Ecke Reichenauerstraße zur Hirschbergerstraße. Es gibt hier auch einen netten Gastgarten und ich fand es sehr praktisch, dass sich hier die ganze Ambronia (der Verstorbene war ja ein eifriges Mitglied) nach der Messe unweit des Kirchentores treffen konnten.

          1. Noch was, das ich erst jetzt entdeckt habe: Es geht hier um die Hirschberggasse – immer dat…..

  3. Der Herr Morscher hat‘s uns ja nur z’Fleiß getan! Er wollte erreichen, dass wir am Fronleichnamstag richtig schnell aufwachen und auf Touren kommen!

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