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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Ein Recht Entspanntes Hochwasser

Ein recht entspanntes Hochwasser

Hochwasser ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die einen (und sein Haus) ereilen kann. Selbst wenn das Wasser weg ist, stinkt Alles von den organischen Resten, die an den Kellerwänden kleben und langsam verrotten. Und wenn dann die Versicherung vielleicht bereit ist ein paar Heizkanonen aufzustellen, dann kann es passieren, dass sich die Holzböden im darüber liegenden Erdgeschoss wie eine Beule deutlich nach oben wölben. Wer das ein Mal gesehen hat, wird es nie mehr vergessen. Die Möbel, die von der Beule in die Ecke rutschen. Für mich – Gott-sei-Dank! – nur eine Erinnerung an einen Ferialjob in meiner Kindheit. Unvergesslich…

Doch zurück zu unserem heutigen Foto. Zwei Einsatzkräfte von der Freiwilligen Feuerwehr stapeln einen durchaus überwindbaren Wall an Sandsäcken, um ein Hochwasser abzuleiten. Daneben steht ein herrschaftlich wirkender Mann mit Gummistiefeln, der aber recht entspannt wirkt, so mit einer Hand im Hosensack.

Wenn Sie aber jetzt glauben, dass das der Höhepunkt an Coolness ist, haben Sie sich getäuscht: Rechts im Bild sieht man einen recht jungen Mann, der offensichtlich nur mit einer Badehose bekleidet versucht, einen kleinen Damm oder Ähnliches zu bauen. Das nenn ich einmal cool.

Wo wir sind und welches Ereignis im Bild dargestellt sein könnte, ist kaum zu eruieren, wenn man nicht dabei war. Laut Beschreibung ist es in Igls. Aber wo?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-34.645)

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