Erinnerung an …?
Welches historische Ereignis hat kürzlich diese Spuren in Innsbruck hinterlassen? Auch dieses Mal blieben die Auswirkungen noch nach dem Abzug der Beteiligten im Stadtbild sichtbar.
(Foto privat)
Welches historische Ereignis hat kürzlich diese Spuren in Innsbruck hinterlassen? Auch dieses Mal blieben die Auswirkungen noch nach dem Abzug der Beteiligten im Stadtbild sichtbar.
(Foto privat)
Das ist jedenfalls in der Falkstraße vor der Kreuzung mit der Bienerstraße. Wahrscheinlich war hier der Busabfahrtsplatz für Durstige nach einem langen Marsch durch die Stadt.
Die Ansammlung geleerter Hopfenblütenteebehälter deutet auf das Schützentreffen in der vergangenen Woche oder den aktuell stattfindenden Pennälertag hin. In der Trinkdiät gibt es eine deutliche Überschneidung der beiden Gruppierungen.
Verunstaltungen soll es heißen bei solchen Veranstaltungen. Die ich mich weigere historisch zu nennen. Ein Fest der Völkischen, leider greifts um sich. Und wir meinen noch immer, Gedenksteine bringen etwas…
Noch aktueller war der Kommers der uniformierten und bebänderten Alkoholiker. Auch hier blieben ( neben Haufen und Flecken der verschiedensten Körperentleerungrn) leere Bierbecher als stumme Zeugen großer und wichtiger Tage zurück.
….und sie werden Karrieren machen, wichtige Posten besetzen, die „Spitzen der Gesellschaft“ bilden und zu Denkmälern werden – oder?
„Der Teufel schaugt auf seine Leut'“, sagte mir die kluge Anna E. („Ohne viel Worte“), „aber am End holt er sie decht alle“
Ich hatte selbst einen längeren kritischen Kommentar getippt und ihn dann nicht gepostet.
Danke, dass ich nun andere hier lese!
Innsbruck ist bunt und divers und resilient. Wir halten solche Versammlungen von kapperltragenden Burschis und vom Land direkt aus der patriarchalen Vergangenheit einfallenden Lederhosenträgern mit Gewehrfetisch in Tradition des rauschebärtigen Alpentalibans schon aus. Wir müssen nur weiterhin aufpassen, dass die dann auch fix wieder verschwinden.
Ach, Herr Schneiderbauer, bleiben’s doch bei den Straßenbahnen & Co. Ich habe schon einmal geschrieben, dass ich diese Beiträge von Ihnen sehr schätze! Glauben Sie mir: Ich fände für die diversen Gruppierungen, die Sie vertreten, zahlreiche Worte, die Ihrem Stil gleichen würden. Ich bin aber der Meinung, dass so etwas in diesem Forum nichts zu suchen hat! Übrigens: Bin weder bei den Schützen noch bei einer Studentenverbindung!
Bei der Fußballeuropameisterschaft 2008 gab es „Public Viewing“ am Messegelände, Zugang über die Siebererstraße. Vielleicht wurden dort die Becher gefüllt und nach Spielende in der Falkstraße geleert…
Das war zwar ein historisches Ereignis, aber kürzlich ist relativ…
Nix gegen Stiegl Bier, aber im Gegensatz zu anderen Ländern schwingt man bei Sport Veranstaltungen hierzulande keine österreichischen Nationslfahnln sondern stets nur mehr Stiegl Fahnen.
https://prost-magazin.at/2019/02/19/stiegl-fahnen-bei-der-wm-in-seefeld/
So lang die Schützen aber von Stiegl nur des Bier trinken, sollst mir recht sein.
Der bekannte Kulturmensch und Satiriker Alois Schöpf hat – nach genüßlicher Zerlegung des zeitgleichen ESC und Schützenaufmarsches auch noch auf den Organisationsmangel bei der Bewältigung der Endphase des Stoffwechsels hingewiesen: https://schoepfblog.at/alois-schopf-internationaler-musikschrott/
„…und den gemeinsamen Konsum von Bier reduziert, dessen falsch kalkuliertes nephrologisches Bearbeitungstempo am Ende des Festumzugs Teile des Stadtteils Saggen in ein öffentliches Urinal verwandelte.“
Ja, damit hätt‘ man schon rechnen müssen. Oder – heutzutage nicht vorauszusetzen – sich selber vorausschauend den Körperwunsch nach dringender Entleerung räumlich einteilen sollen. Oder es waren einfach zu viele. Lehrstück fürs nächste Mal.