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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Die Bürgermeister Von Inspruck (III.)

Die Bürgermeister von Inspruck (III.)

Das 16. Jahrhundert weist bei den Familien, aus denen die Innsbrucker Bürgermeister stammten, wenig Kontinuität auf. Wir finden keine Ratvelder oder Mentlberger mehr, nur einen Yp(p)hofer finden wir 1520 wieder. Das Jahrhundert hat ein paar eigene Namen, die öfter aufscheinen, aber ebenso wie zuvor dominiert kein kleiner Kreis das Amt. Eine der wenigen Familien, die sich mit mehreren Vertretern findet, trägt den etwas unglücklichen Namen Halbhirn. Conrad Halbhirn amtierte 1501, 1512 und 1513, was ihn zu einem der unmittelbar wiedergewählten Bürgermeister macht, die auch in diesem Jahrhundert selten sind. Sigmund Halbhirn hatte das Amt 1525 und 1526 inne, allerdings ist 1526 der zweite bekannte Bürgermeister neben Thomas Vischmaister. Man würde eigentlich vermuten, dass er vielleicht das Amt übernahm, weil der amtierende Bürgermeister verstorben war (dass der Amtsvorgänger in solchen Fällen bis zur nächsten Wahl als Stellvertreter fungierte, war nämlich üblich), aber in den folgenden Jahren findet sich Thomas Vischmaister wieder als Bürgermeister. Weshalb also in diesem Jahr zwei Bürgermeister auftreten ist nicht klar.

An biographischen Details herrscht auch hier kein großer Überfluss, zumindest bei dem 1504 amtierenden Benedict Goldsmid können wir vermuten, welcher Tätigkeit er nachging.

(U-3249, Bürgermeister Sigmund Halbirn tritt als Zeuge beim Kauf für ein Anwesen am Burggraben auf)

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