Man kann unter Youtube „Das Hirtenlied vom Kaisertal“ eingeben. Es kommt der ganze Film, wobei man mit der Maus den Teil des Films heraussuchen kann, der vor dem Haus Nr. 57 spielt. Wenn man den Film anhält kann man deutlich sehen daß im wiederaufgebauten Haus Nr. 57 ein Lebensmittelgeschäft war. Leider schwenkt die Kamera nicht zum Haus Nr. 59.
Sie werden es nicht glauben aber daran hab ich auch gedacht, aber der Filmtitel ist mir nicht mehr eingefallen. Ein Bub ist auf der Suche nach dem Vater (?) und gelangt auf einem Lkw zum Milchhof. Von dort beamte er sich in die Speckbacher Straße. Dort dürfte er mit den Buben der Umgebung mitspielen wobei das Haus 57ins Bild gekommen ist.. Usw.
Wenn „Messebesuch“ offensichtlich falsch ist, dann ist auch 1950 nicht richtig. Gehört wahrscheinlich wirklich zusammen, man hat vielleicht vorher fünfmal Messebesuch 1950 auf diverse Fotos geschrieben, und schon hoppla.
Und natürlich die Rennerschule. Die Häuser auf der anderen Straßenseite erkennt man heute noch wieder, und ich glaube, sogar das Geländer mit der Doppelkonstruktion (etwa Madln/Buam?) kann man auf street view noch als das selbe identifizieren zu können.
Und nachdem meistens wieder alles anders ist: Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/endlich-wieder/ liest man in einem Kommentar von Frau Stolz wie die Messe im Jahr 1950 auf die Stadt verteilt war. Und – ein Teil war auf die Schulen in Pradl verteilt , laut nachfolgendem Kommentar von Herrn Roilo mit Themen zu Mode und Schneiderei, untergebracht.
Die Fotos sehen, beweisbefreit, aber doch eher nach Eröffnung einer Schule aus.
Das Geländer kenn ich wieder einmal, dachte ich mir: https://innsbruck-erinnert.at/das-wird-knapp/
Die Abstützung, die alles andere als neu ausschaut, ist wahrscheinlich ein Zeugnis eines der zahlreichen Bombentreffer in dieser Gegend, vielleicht ist sie aufgrund von Gefahr in Verzug auch ers nach dem Krieg angebracht worden. Auf alten Fotos und am LB von 1940 sieht man, dass dieses Haus ein Anbau an ein viel größeres Haus gewesen ist.
https://postimg.cc/zbT4bLjj
I lived in that hotel as a displaced person from 1949 to the end of 1950 I started school in
Igls and had my first holy communion in the church in Igls we walked along the lake to the farmer on the lake daily for milk I have wonderful memories there and am sad that it was torn down we immigrated to USA in 1956 but I visited the old hotel often since I knew the owner of the lake Adi Rhomberg
Links, in der Liebeneggstraße 5 wohnte meine Oma. Weihnachten stand der Christbaum in Omas Schlafzimmer, so konnte ich als Kleinkind in den 60ger Jahren, vom Fenster in die Auslagen von Zips schauen. Nette Erinnerungen! Beim Steinmetz war ich auch mal drin, an das Gasthaus kann ich mich nicht erinnern. Das Haus im Hintergrund ist heut noch ein Zweckbau der ÖBB.
Tatsächlich war die treibende Kraft hinter dem für damalige Verhältnisse herrlich radikalen „Verkehrskonzept 1989“ u.a. der links hinter van Staa zu sehende spätere Stadtrat Gerhard Fritz und die hier nicht zu sehende, aber sicher nicht weit weg weilende spätere Stadträtin Uschi Schwarzl. Ein Musterbeispiel für konstruktive Oppositionsarbeit.
Diesem leider nie vollständig, aber zumindest in weiten Teilen umgesetzten Konzept verdanken wir neben dieser damals ersten Neubaustrecke der Straßenbahn seit Jahrzehnten auch die Parkraumbewirtschaftung und etwa die Tatasache, dass die Museumstraße heute keine vierspurige Einbahn für eine Autolawine mehr ist, und viele andere Maßnahmen mit dem Ziel, die Innenstadt von der privaten Automobilie zu heilen. Heute gilt es, das im Zuge der Mobilitätswende furtzuschreiben mit dem Ziel der „Autofreien Innenstadt“. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das gelingen wird.
„Wiiiiir!!“ – Auch heute, ohne sonstige Parallelen, eine beliebte phantasievolle Parole bei Wahlen und Listennamen. Wir Sowiesodörfler – Wir zusammen – Wir gemeinsam, oder wenn die schützen-, kultur- und sozialaffinen Parteien alle wirs schon in Beschlag genommen haben, ein forsches Mit uns!
Im übrigen wage ich, der ich sowieso gerne anecke, in kindlicher Manier zu fragen: Steidle, geht das noch lang?
Interessant ist die Straßenvielfalt im äußersten Wilten West, zu deren Verwirklichung es nie gekommen ist. Die Holzhammerstraße wurde auch schon bis zum Innrain eingezeichnet, und in der Fischer Gasse steht gegenüber der Schule die nie gebaute Kirche.
Auch im Bereich des Saggens gibt es zwischen Kreuzschwestern und Bahn nie zustande gekommene Straßen.
Zur Datierung: Das einsame letzte Wohnhaus in der Völserstraße ist das Haus Innrain 123, das mit dem schönen Lebensbaum als Dekoration der Hauswand. Es ist schon auf Karten zwischen 1905 und 1910 zu sehen. Das Nachbarhaus Nr, 121 verrät sein Baujahr durch eine Wetterfahne aus Blech mit ausgestanzter Jahreszahl 1910. Vielleicht wurde es als Neubau einfach vergessen. Rund um 1910 ist sicher nicht falsch. Die doch markante und hochmoderne Mittenwaldbahn ist auch noch nicht eingezeichnet.
Danke für die Erinnerung an den „Vertreter mit A5 Tasche“ als versunkenen Beruf. In den 70ern gab es eine Zeit lang die Luftbildkeiler als Variante. Luftbild 70 Schilling, aber nur gerahmt (plus 150 Schilling). In noch existierenden Landgasthäusern sieht man diese Fotos noch unbeachtet herumhängen. Wo hab ich nur meines??
Im Haus Speckbacherstraße 57, in diesem Laubenartigen Vorbau habe ich Brot gekauft. Wenn ich mich recht erinnere war es Reither-Brot. Allzulange gab es die Bäckerei allerdings nicht.
Wenn man beim Betrachten so „schianglt“ wie bei einem Streogramm, dann sieht man das 3 Bilder und das mittlere erscheint 3-dimensional, ganz ohne Hilfsmittel. Sieht gut aus!
Damit die Schielmethode richtig funktioniert, muss man das linke und das rechte Bild vertauschen, weil sich sonst der 3D-Eindruck umkehrt. Nach dem Vertauschen ist das aber wirklich in voller dreidimensionaler Pracht zu sehen. Ich habe einiger solcher Bilder.
Da bin ich als Freiwilliger der Rettung Seefeld mit dem Rettungswagen an der Strecke zwischen Gießenbach und Neu-Leutasch gestanden. Hautnah am Geschehen. Es gab für mich nichts zu tun.
In beiden identischen Häusern Nr. 59 und war, wie man heute noch sehen kann, jeweils ein Geschäft vorgesehen. Auf Nr. 50 gab es einen Mezger, den Mariner. Eine Bäckerei im Haus gegenüber wäre so gesehen nicht abwegig. Die nächstgelegenen Bäckereien gab es in der Fischerstraße 22 (Messerer) und Haspingerstr. 1 (Pietsch), beide etwa 300m entfernt. In der Wilten-West Studie von Dr. Herbert Geiler sind alle Geschäfte in diesem Geviert, seiner Heimat, aufgezählt, auch mit Insiderinfos wie Namen und Charakter der Besitzer sowie die Qualität der Waren. Er erwähnt den Fleischhauer Mariner (Knorpelige Schnitzel, guter Fleischkäs), das Cafe Bozen (schäbig) und die Trafik am Eck zur Egger Lienz Straße, aber Nr. 59 blieb unerwähnt. Natürlich könnte er es als allereinziges Geschäft vergessen haben. Er hat die Geschäfte auch in einer Karte eingetragen, dann hätte er zweimal vergessen müssen. Adressbücher erwähnen auf Nr. 59 einen Glaser und später eine mechanische Werkstätte (Alois Hofer). Heute ist dort eine elektomechanische Werkstätte, repariert Fernseher usw.
Nebenbei: Die am ersten Bild sichtbare Mauer aus Steinquadern unregelmäßiger Größe hat unverändert überlebt.
„MORACEAE“
Morus alba, Weißer Maulbeerbaum, China.
Einige mehr als 150jährige Bäume am rechten Innufer beim Saanatorium und im Sternbachgarten erinnern an die Seidenkultur, die damals in Mühlau betrieben wurde (vgl. Klein Hugo, Vom Seidenbau im Inntal, Innsbrucker Nachrichten 1926, Nr.122)
(Der Innsbrucker Hofgarten und andere Gartenanlagen in Tirol – Schlern-Schriften 231, Seite 183)
Auch beim Palais Ferrari stand ein großer alter Maulbeerbaum. Einen gibt es – oder gab es – auch in Ibk-Arzl, am Südanfang des Eggenwaldwegs(?), gleich westl. hinterm Zaun.
Und, ja, mein Nonna hat mir immer wieder erzählt:
Daß die Eier des Seidenspinners in kleeinen gefalteten „Briefchen“ im Frühjahr an die Frauen ausgegeben wurden –
-daß diese Briefchen – Herren bitte weeghören! Nur für Damen! – am Busen verwahrt werden mußten, bis die Raupen schlüpften –
– daß die Raupen darauf in flachen niedrigen Holzkisten gehalten wurden –
– daß sie mit frisch gepflückten Maulbeerblättern gefüttert wurden –
– die vor Sonnenaufgang gepflückt werden mußten, und zwar möglichst aus dem Wipfel –
– und daß man daher meine Nonna – und wohl nicht nur sie – um 4h morgens neben das Bett auf den Boden herauslegte, damit sie aufwachte – und dann ganz hinauf in die Bäume steigen konnte, um das Futter pflücken zu können.
Und wenn die Raupen so richtig grausig dick und fett geworden waren und sich verpuppten, kam der Verleger – oder wie immer – und bezahlte je nach gut geratenem Kokon. Ausschußware, die bereits ein knabberloch hatte, wurde wohl auch mitgenommen. Das „ging“ damm immer noch für „Schappseide“ (Shantungseide) mit ungleich dicken Fäden.
Immerhin – ein kleines Nebeneinkommen im Trentino, einer Gegend, welche noch nie von Überfluß bestimmt war.
Und als meine Nonna 12 Jahre alt war, sagte die Stiefmutter zum Vater „Jetzt kann ich das Mädchen nicht mehr brauchen“ – und sie wurde vom weiteren Schulbesuch dispensiert – und nach Leifers in die Seidenfabrik, die „filanda“ gesteckt…
Vielleicht eh nicht schlecht, daß Nordtirol kein Maulbeer- und Seidenraupengebiet war. Oder?
Österreich/Ungarn war in dieser Zeit in Europa eine Großmacht und als solche hätte jede andere Großmacht mit Sicherheit
genauso reagiert, wenn der Thronfolger mit seiner Gattin ermordet worden wäre. Ungeschickt war meiner Meinung nach die
Reaktionen und Forderungen des deutschen Kaisers, aber auch die des damaligen österreichischen Außenministers sich
auf diese einzulassen.
Die Emotion zu diesem Thema ist bei mir sehr groß, da mein Vater (Jahrgang 1895) im 2. Regiment der Tiroler Kaiserjäger
diente und nach Kriegsende noch einige Monate in italienischer Kriegsgefangenschaft, wo es ihm eigentlich relativ gut
ging, verbrachte.
Trotz kurzer Verärgerung meinerseits wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende.
Ich lese „das Kleingedruckte“ schon so, dass man le Tyrol wie Friaul noch für einwandfrei Autrichien hielt, genau so wie der/das Tessin bei der Schweiz blieb und Korsika bei Frankreich. Région Italique ist bestenfalls ungenau bezeichnet. Bis aufs Tiroler Unterland die regions italophones wäre richtig(er) gewesen. Aber mehr sag ich lieber nicht, sonst hat das Archiv ohne meine Absicht kein Publikum mehr.
Innsbruck erinnert sich ist insofern ein click bait, als die meisten Beiträge eine Klick- Kaskade durch die ganzen Schwindelzettel wie Google, Maps, gv.tirol und Wiki zur Folge hat.
Dem Himmel sei Dank, dass es Menschen wie sie gibt Herr Hirsch, die andere auf ihre Unzulänglichkeiten hinweisen. Daraus die Erkenntnis ziehend, versuche ich mich ab sofort in einer anderen Branche und steige ich beim Gold ein, das gerade hoch gehandelt wird und beginne beim Schweigen.
Naja, bei der bekannten r/l Schwäche der fernöstlichen Zunge ist Austlia richtig. Weißt Du, wo Austlaria liegt? – Du meinst Austlia? – Ah, danke!
Und wie weiter? Da hat man halt einfach S. k.u.k. Majestät gefragt. der kannte jeden in der Monarchie. Oder?
Bei der Briefmarke handelt es sich um eine 08/15 MArke der Chrysanthemen Serie. Ohne das vielleicht schon Feste vorbereitende Archiv Team enttäuschen zu wollen, aber Renovierung schaut keine heraus:
https://colnect.com/de/market/list/category/stamps/country/108-Japan/item/152765-Chrysanthemum_-_4_sen_carmine-Chrysanthemum_1899-1901-Japan
Daran kann ich mich erinnern, das war damals ein ziemlicher „Skandal“, dass während Olympia geradezu „marktschreierisch“ TERROR auf der Titelseite stand (man bedenke, RAF-Zeit!), und im Text offenbarte sich dann, dass ein PKW sowohl den „A“ als auch den „ D“ Aufkleber kleben hatte.
Ziemlich terroristisch also.
Hatte man alles dem unglücklichen österreich-ungarischen Anfang des Krieges zu verdanken. Lustig, wie man das immer unter den Teppich kehrt.
Den Drei Zinnen wird es wurscht sein. Auch dass sie als dumbe, unverrückbare Felsen zum Weltkulturerbe hochstilisiert wurden.
Mir gefällt das Plakat der EPT Belluno (welch furchtbares Schicksal, zu Belluno zu gehören). Eigentlich eine liebenswürdige Verhohnepippelung des damals gut gekleideten(!) Standardtouristen in seiner Aura der staunenden Ahnungslosigkeit. Plakate genau dieses Stils hab ich auch aus anderen Gegenden in Erinnerung. Die ewige Zwangsbespaßung war noch nicht erfunden und die Saison dauerte noch nicht elf Monate
Danke herzlich Herrn Raimund Mair für den Link zu den Parodisteln. Ein netter Kontrapunkt zur derzeit kritiklos grassierenden Jubelstimmung „50 Jahre Verschuldung“.
Da wird gar nichts unter den Teppich gekehrt. Es dürfte wohl bekannt sein, dass die Terrorgruppe, die SCHWARZE HAND, einen
Anschlag in Sarajevo auf den Erzherzogthronfolger und dessen Gattin planten und auch ausführten. Durch die tödlichen Schüsse, abgegeben vom Terroristen, Gavrilo PINCIP, wurde das Ehepaar getötet.
Bei etwaiger Kritik sollte diese Wahnsinnstat dann aber auch nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Ja, das ist mir schon bekannt. Aber deswegen eine Krieg anzufangen hätte man nicht müssen. Wie aus den zum Gedenkjahr 2014 erschienenen Publikationen zu entnehmen war, ist das Attentat auf den Thronfolger nur ein willkommener Anlass für einen geradezu sehnlichst herbeigewünschten Krieg gewesen. Der Grund war wieder einmal irrationale Angst vor einem Zustand, der dann erst durch den Krieg tatsächlich eingetreten ist. Tragikomödie pur. Als der Krieg dann ausbrach, war die Bevölkerung zwar leicht zu begeistern, aber im Grunde doch überrascht. Das geht z.B. auch aus den Aufzeichnungen meines Großvaters und den Augenzeugenberichten eines betagten Großonkels zurück, also Information aus erster Hand.
Was jetzt später mit Südtirol für ein Stunk mit den Faschisten und Mussolini losgegangen wäre, die ja auch Abessinien als ur-italienisch angesehen haben, ist nicht einmal als Spekulation abzuschätzen.
Tut mir leid, wenn ich Sie verärgert habe.
Österreich/Ungarn war in dieser Zeit in Europa eine Großmacht und als solche hätte jede andere Großmacht mit Sicherheit
genauso reagiert, wenn der Thronfolger mit seiner Gattin ermordet worden wäre. Ungeschickt war meiner Meinung nach die
Reaktionen und Forderungen des deutschen Kaisers, aber auch die des damaligen österreichischen Außenministers sich
auf diese einzulassen.
Die Emotion zu diesem Thema ist bei mir sehr groß, da mein Vater (Jahrgang 1895) im 2. Regiment der Tiroler Kaiserjäger
diente und nach Kriegsende noch einige Monate in italienischer Kriegsgefangenschaft, wo es ihm eigentlich relativ gut
ging, verbrachte.
Trotz kurzer Verärgerung meinerseits wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende.
Da braucht man nichts unter den Teppich kehren, denn es dürfte wohl bekannt sein dass die serbische Terrorgruppe, die Schwarze Hand, einen Anschlag auf den Erzherzogthronfolger und seine Gattin in Sarajevo verübten.
Durch die tödlichen Schüsse, abgefeuert vom Attentäter Gavrilo Princip, wurde das Ehepaar getötet.
Bei etwaiger Kritik sollte dann halt dieses Ereignis nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Also, der Monte Cristallo ist es nicht. Ob irgendjemand in unseren Medien aus Anlass der Olympiade daran denkt, dass Cortina Ur-Tirol ist? Der Ort hatte im und nach dem ersten Weltkrieg ein besonders schweres Schicksal. Nach der Kriegserklärung Italiens musste das Ampezzo und Buchenstein der ital. Armee überlassen werden, man konnte mangels Truppen die Tiroler Grenze nicht zur Gänze verteidigen , da der größte Teil der k.u.k Armee an der russischen Front gebunden war. Erst im November 1917 gehörte Cortina wieder zu Tirol, allerdings nur bis zum unglücklichen Kriegsende. Als Teil Südtirols viel es an Italien. Die ladinischen Bewohner weigerten sich massiv, Italiener zu werden. Als Folge dessen wurden sie von Mussolini bestraft und der rein italienischen Provinz Belluno zugeschlagen. Die Bewohner haben nach wie vor starke Bindungen zu Tirol, wie auch durch den Versuch, sich an Südtirol anzuschließen, deutlich wurde. Bei einer 2010 durchgeführte Volkabstimmung sprachen sich 72 Prozent für den Anschluss an Südtirol aus.
Da möchte ich Ihnen heute wirklich danken! Es tut so gut zu lesen, daß sich noch jemand an dieses Ttirol erinnert, das seit Kaiser Maximilian bis 1918 bestand.
sieht man in diesem Beitrag am letzten Bild vielleicht die Stützmauer zum Inn? https://innsbruck-erinnert.at/der-k-k-landeshauptschiessstand-mariahilf/
Soooo a gmahte Wiesn ist es auch wieder nicht, Umgebung alter Schießstand in Mariahilf, im Hintergrund die Gstettn vo Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/szenebild/ ja, aber welches Haus hatte so ein Eck, schmuck gekehlt und keck? Die prägnante „Landzunge“, jaaa, Ausbuchtung halt, müßte eigentlich auf jedem älteren Luftbild vor dem Bau des Mariahilfparks auffallen. Tut es aber nicht.
https://postimg.cc/0KScjMFB , auch nicht https://postimg.cc/njGwGQ0X , was wahrscheinlich der fehlende Beitrag „Rundflug um Innsbruck V“ werden hätte sollen.
Ebenerdig sieht man die gelbe Reflexion eines Hauses im Inn, um welches es sich wahrscheinlich handelt. Welches sonst?
https://postimg.cc/gallery/y8hgBJT
Die unteren Foto zeigen die A 3 in der umgebauten Form mit dem modernen Leitwerk, während die Urform am Titelbild noch diese Fischflosse hatte. Gleichzeitig hat man sie neu bemalt, mit dem A 3 auf dem rechten Flügel wie man es auch auf den Rundflugfotos sieht.
Die A 3 hat übrigens – wie viele der damaligen Flugzeuge – mehrere kleine Havarien erlebt, ehe sie beim letzten Unfall völlig zerstört wurde. Es war der Unglücksflug bei dem der bekannte Pilot Raoul Stoisavljevic im September 1930 im Nebel gegen den Krottenkopf bei Garmisch geflogen und tödlich verletzt worden ist,
Die F13 war durchaus vertrauenswürdig. Als ich sie im Deutschen Museum m Original gesehen habe, war mrin erster Gedanke „Das erste moderne Flugzeug“. Ganzmetall, Tiefdecker ohne Verstrebungen und eine geschlossene Kabine für die Passagiere. Die Engländer und Franzosen flogen da noch mit verstrebten und verdrahteten Doppeldeckern herum.
Da das Fliegerle recht langsam unterwegs und robust gebaut war, hätten sie ruhig einsteigen können, Herr Morscher. Im Airbus haben sie meistens nicht den Funken einer Chance.
Schaftenau passt. Der bewaldete Gupf am linken Bildrand ist der Zellerberg, rechts daneben sieht man Richtung Kufstein. Die Bahn folgt hier dem Inn und macht vor dem Zellerberg einen Bogen.
Neben der Festung Kufstein gab es auch am Zellerberg Verteidigungsanlagen, Die Schanzen verliefen dann weiter zum nordwestlichen Talrand und sperrten das Inntal ab. Auf der Rangger Karte sieht man die Schanzen aus dem 16. Jahrhundert. https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=9027.977411¢erx=1352826.8450769342¢ery=6036884.952382435¢erspatial=102100&category=Detailkarten_georef&map=220
Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts verlief in Morsbach beim „Zigeunerwaldl“ eine weitere Verteidigungsanlage.
Ich nehme an, dass der Artikel „Eine neue elektrische Schneekehrmaschine.“ über die Anschaffung vom „Bürsterl“ berichtet: https://presse.innsbruck.gv.at/news-innsbruck-vor-100-jahren-jaenner-1926?id=235486&menueid=34478&l=deutsch
Meine Spaziergegend wenn ich mir am Fürstenweg die Reifen wechseln lasse. Eine sehr nette Gegend, wenn der Wechsel von Winter auf Sommer erfolgt, setz ich mich gerne auf ein Bankl. Im Hintergrund sieht man, wenn man nicht dort aufgewachsen ist und zur Orientierung die Aufschrift entziffern muß, die Prägeanstalt von Karl Pichl, Adresse laut Telefonbuch vom Jahr 73 Reimmichlgasse 11, ein Parallelweg zur Amberggasse, allerdings östlich der Hl. Jahr Siedlung, nicht nördlich?
Das Haus links, gehört das zur Gießensiedlung? Nördlich der Hl. Jahr Siedlung :-).
Dieses Bild kann man als Ergänzung zum Beitrag von Fr. Renate Ursprunger sehen ( https://innsbruck-erinnert.at/jetzt-helft-uns-weiterbauen-die-heilig-jahr-siedlung/ ). Es zeigt die Entstehung des Spielplatzes am Ursulinenweg Ecke Amberggasse nördlich anschließend an die Heilig-Jahr-Siedlung, in welcher ich bei meinen Großeltern, Franz und Elfriede Goller, aufgewachsen bin. Dieser Spielplatz war mein kindliches Abenteuerland.
Der Bahnhof Schaftenau besaß ursprünglich ebenso ein (vermutlich identisches, ich tippe auf einen Typenbau) Wächterhaus. Auch hier gab es Personal (genauer gesagt: eine Person). Ob diese den etwa einen halben Kilometer in Fahrtrichtung Innsbruck liegenden Schranken bediente, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Ebenso, ob sie für die Weichenstellung zum Betriebsgleis der Schaftenauer Dependence der Biochemie Kundl (also Sandoz, heute Novartis) zuständig war, das knapp nach dem beschrankten Bahnübergang abzweigte. Dieses Gleis gibt es heute nicht mehr, auf den Luftbildern von Google Maps ist sein damaliger Verlauf im Bereich der Ausleitung aber noch am Bewuchs erkennbar.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den genauen Zeitpunkt des Umbaus der Haltestelle nicht mehr weiß – trotz wöchentlich mehrfachen Besuchs, da Schaftenau-Kufstein-retour meine tägliche gymnasiale Pendelstrecke darstellte. Ich bin aber ziemlich sicher, dass die Arbeiten im Wintersemester 1986/87 abgeschlossen waren.
Begründung: Damals fuhr ich häufig gemeinsam mit einem Nachbarn, der zwei Klassen über mir war, in die Schule – zum Zug mussten wir zwar deutlich weiter latschen als zum Bahnbus, waren dafür aber weit früher am Ziel, was das Abschreiben eines zumindest nennenswerten Teils der Hausaufgaben ermöglichte. Der Nachbar maturierte 1987 und ich bilde mir ein, dass wir unsere Frühstückszigarette bereits im Windschatten der neuen Wartehäuschen zu uns genommen haben.
Die Umbauarbeiten an der Haltestelle Schaftenau dürften aber auch deutlich umfangreicher gewesen sein als derer in Langkampfen: Sie wurde nicht nur oberirdisch umgestaltet, sondern bekam auch eine (wiederum auf Google Maps gut sichtbare) Unterführung gebuddelt. Meiner Erinnerung nach ging damit auch eine Verlegung der Zufahrsstraße um einige zig Meter einher.
Der Schranke blieb danach dauerhaft unten – das „Pling – pling – pling“ seiner Glocke beim Schließen habe ich heute noch im Ohr.
Ganz richtig, das Lokal hieß ursprünglich Asterix. Nach Astix hieß es Café Arche, kurzzeitig betrieb es eine gepflegte Dame als Hobby in der Pension, der Name fällt mir im Moment nicht ein, irgendwie Miranda, Jolanda. Jetzt heißt es schon seit geraumer Zeit „Corretto“.Typischer Stammgastbiotop. Nach Corona hab ich leider den Anschluß zur Wiltener Cafehausszene verloren.
Richtung Innrain folgt ein Textilgeschäft, dessen Aufschrift Textillager oder Textilquelle heißen könnte. Danach die Tanzschule Vallazza.
Gegenüber steht noch das alte Eckhaus zur Colingasse, Die Textilbranche setzt sich bis zum Moden Pichler fort, einmal gabs dort auch eine chemische Reinigung, die mit second hand Kleidern handelte.
War da nicht die Geschichte, dass das Cafe ursprünglich Asterix hieß aber aufgrund Urheberrechtlicher Kalamitäten dann in Astix umbenannt wurde? Die Schrift würde ja auch zu Asterix passen…
Auf jeden Fall eine schöne Zeitreise zurück. In den frühen 90ern bin ich mindestens 5x die Woche mit dem Bundesbus da durch gefahren, irgendwann wars dann cooler, beim Finanzamt einzusteigen.
Eine mehr als gewagte These: Die Elemente des Wappens, der Flügel und auch des Stoßes dieses Vogels haben einen dreieckigen Querschnitt und wirken von oben betrachtet wie eine enge Dachlandschaft. Deshalb meine Überlegung, diese Skulptur könnte sich in einem Barackenlager befunden haben. Wie gesagt, gewagt.
From Didi Mair on Brot oder nicht Brot...
Go to comment2026/02/10 at 1:54 pm
From Karl Hirsch on Brot oder nicht Brot...
Go to comment2026/02/10 at 3:21 pm
From Karl Hirsch on Ein Ausflug zur Messe in den Fünfzigern - Ein Auge fürs Detail
Go to comment2026/02/10 at 11:26 am
From Karl Hirsch on Haus mit Schlagseite
Go to comment2026/02/10 at 9:18 am
From H on Haus mit Schlagseite
Go to comment2026/02/10 at 7:14 am
From Alex Berest on Das Hotel Lansersee
Go to comment2026/02/09 at 7:46 pm
From Doris on Viele Fassaden
Go to comment2026/02/09 at 4:38 pm
From Manni Schneiderbauer on Ende vom Gelände
Go to comment2026/02/09 at 3:40 pm
From Hanna Fritz on Ende vom Gelände
Go to comment2026/02/10 at 10:12 am
From Barbara Pöll on Ende vom Gelände
Go to comment2026/02/10 at 10:45 am
From Werner Schröter on Stereo für die Augen
Go to comment2026/02/09 at 2:39 pm
From Karl Hirsch on Richard Steidle (XXVI.)
Go to comment2026/02/09 at 8:39 am
From Martin Schönherr on Unterwegs in der Stadt_14
Go to comment2026/02/08 at 10:27 pm
From Karl Hirsch on Unterwegs in der Stadt_14
Go to comment2026/02/09 at 10:58 am
From Karl Hirsch on Unterwegs in der Stadt_14
Go to comment2026/02/09 at 11:12 am
From Karl Hirsch on Map Stories: #dabei sein ist alles
Go to comment2026/02/08 at 9:33 pm
From Karl Hirsch on Nochmals ein Spaziergang am Inn
Go to comment2026/02/08 at 8:54 pm
From Georg Payr on Nochmals ein Spaziergang am Inn
Go to comment2026/02/08 at 9:06 pm
From Klaus Fischler on Brot oder nicht Brot...
Go to comment2026/02/08 at 8:47 am
From Klaus Fischler on Stereo für die Augen
Go to comment2026/02/08 at 8:11 am
From Manni Schneiderbauer on Stereo für die Augen
Go to comment2026/02/09 at 9:44 am
From Klaus Fischler on Regenschlacht in Seefeld
Go to comment2026/02/08 at 8:07 am
From Karl Hirsch on Brot oder nicht Brot...
Go to comment2026/02/07 at 10:58 pm
From Didi Mair on Brot oder nicht Brot...
Go to comment2026/02/10 at 1:45 pm
From Karl Hirsch on Stereo für die Augen
Go to comment2026/02/07 at 9:06 pm
From Henriette Stepanek on Kinderfasching
Go to comment2026/02/07 at 5:55 pm
From Hermann Pritzi on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/07 at 1:46 pm
From E.R. on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/07 at 4:46 pm
From Karl Hirsch on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/07 at 3:25 pm
From Henriette Stepanek on Map Stories: #Olympia der Spinner
Go to comment2026/02/07 at 1:45 pm
From Hermann Pritzi on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/07 at 1:33 pm
From Walter Rangger on Map Stories: #Olympia der Spinner
Go to comment2026/02/07 at 10:12 am
From Hans Pechlaner on Map Stories: #Olympia der Spinner
Go to comment2026/02/07 at 1:15 pm
From Karl Hirsch on Map Stories: #Olympia der Spinner
Go to comment2026/02/07 at 9:06 am
From Karl Hirsch on Map Stories: #Olympia der Spinner
Go to comment2026/02/07 at 9:07 am
From Christian Haager on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/06 at 9:15 pm
From Karl Hirsch on Australia oder doch Austria?
Go to comment2026/02/06 at 8:00 pm
From Georg Humer on Olympische Reminiszenzen: Zwischen Doping & Terror
Go to comment2026/02/06 at 5:39 pm
From Karl Hirsch on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/06 at 9:28 am
From hermann pritzi on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/06 at 6:39 pm
From Karl Hirsch on Alle blicken nach Cortina
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From Hermann Pritzi on Alle blicken nach Cortina
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From Hermann Pritzi on Alle blicken nach Cortina
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From Christian Haager on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/05 at 11:08 pm
From Henriette Stepanek on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/06 at 8:08 pm
From Henriette Stepanek on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/06 at 7:44 pm
From Raimund Mair on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/05 at 5:59 pm
From Michael on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXV
Go to comment2026/02/05 at 2:41 pm
From Barbara Pöll monumentGUT on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 9:05 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 10:00 am
From Barbara Pöll on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 8:59 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 8:24 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 8:38 am
From Klaus Fischler on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 7:27 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 11:13 am
From Klaus Fischler on Wo sind wir heute?
Go to comment2026/02/05 at 7:24 am
From Walter Rangger on Wo sind wir heute?
Go to comment2026/02/05 at 12:07 am
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Schaftenau
Go to comment2026/02/04 at 12:27 pm
From Karl Hirsch on Rundflug um Innsbruck –Nach der Landung
Go to comment2026/02/04 at 9:10 am
From Barbara Pöll on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Schaftenau
Go to comment2026/02/03 at 6:14 pm
From Ingrid Stolz on Schnee, Schnee und abermals Schnee
Go to comment2026/02/03 at 11:30 am
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/03 at 8:08 am
From Karl Hirsch on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXI
Go to comment2026/02/03 at 8:07 am
From Martin Glotz on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXI
Go to comment2026/02/03 at 7:22 am
From Raimund Mair on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/02 at 10:39 pm
From Markus A. on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/02 at 8:56 pm
From Karl Hirsch on 50 Jahre OWS 1976 – Folge 5
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From Karl Hirsch on Es geht noch einmal weiter mit der Bürgerstraße
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From Sebastian on Es geht noch einmal weiter mit der Bürgerstraße
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From Vinzenz Theiss on Ausflug ins Sellrain
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From Ingrid Stolz on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/02 at 12:18 pm