Danke! Das Foto kann auch aus Sicht des Tram-Nerds immer noch was.
Wenn das schon das zweite Mal kommt, dann spende ich diesmal gern auch ein paar vertiefte Straßenbahngedanken dazu.
Man mag meinen, die Disposition der LBIHiT hätte der Linie 1 hier einen dritten Beiwagen oder zumindest einen Vierachstriebwagen spendieren können, da konnten ja gar nicht alle Fahrgäste hineinpassen, die gerade noch versuchten sich hineinzuquetschen. 96 Personen fasste so ein Zug nominell. Das scheiterte aber daran, dass diese kleinen Beiwagen eben aufgrund ihrer geringen Kapazität paarweise zu semi-fixen Einheiten verbunden waren, sonst hätte man sie kaum mehr vernünftig einsetzen können. Somit hätte man eine weitere solche Doppeleinheit anhängen müssen. Fünfwagenzüge waren am Westbahnhofviadukt aber nicht erlaubt; diese mussten stattdessen über die Leopold fahren. Für die Linie 1 also keine Option.
Im alten Blogpost , der gleich drei Fotos von diesem Tag zeigt, ist als erstes Foto ein Zug mit zwei großen Beiwagen zu sehen. So ein Zug konnte (nominell) 120 Personen transportieren; im Normalfall wurden diese Beiwagen einzeln verwendet, Fotos solcher Züge sind eine Seltenheit. Die Garnitur wurde sicher situationsbedingt zusammengestellt. Das entlastet die LBIHiT-Disposition dieses Tages, weil es zeigt dass man bereits tat was man konnte. Es gab zu dieser Zeit nur vier dieser größeren Beiwagen und darüberhinaus zwei weitere (ex Meran), die noch größer waren, so dass maximal drei solcher Züge mit höherer Kapazität fahren konnten. Erst 1950 kamen aus Basel richtig große Beiwagen mit ordentlichem Fassungsvermögen.
Ja, das kleine einstöckige Haus links – sogar am Schwarz-Weiß-Foto glaubt man den roten Farbanstrich zu erkennen! – hatte die Hausnummer Pradlerstraße 29. Es wurde gemeinsam mit dem Pradler Pfarrwidum Haus Nr 25 gegen Ende des 1. Drittels der 70-er Jahre abgerissen – was eine mächtige Staubwolke verursachte.
Schade, daß das alte Pfarrwidum (links daneben) nicht mehr am Bild ist – da hätte man daran erinnern können, daß hier vom Herbst 1851 bis 1888 die erste Pradler Schule untergebracht war….
Aber über das nach Westen vorspringende Wohnhaus, an dessen Eckgestaltung man seine Erbauungszeit – ca 10 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs – deutlich ablesen kann, und dessen bäuerlichen Vorgängebau übergebe ich hiemit an Herrn Roilo – gell, dieses Haus kennen Sie in- und auswendig…
Und am Foto pradlerstraßenaufwärts – hatte „der Thöni“ – noch als kleiner Laden! – tatsächlich eine Markise? – Als ab Mitte der 70-er Jahre alle kleinen Lebensmittelläden zusperrten, hat er ja das Geschäft vergrößert und auf Selbstbedienung (soweit möglich) umgestellt – und – was mich sehr beeindruckt hat! – mit seinem Fahrrad mancher alten Frau, die sich halt schon schwertat, ihre Einkäufe nachhause geliefert…
Ja, diesem Geschäft trauere ich nach.
Sie haben recht, Frau Stepanek, über das nach Westen vorspringende Wohnhaus und dessen bäuerlichen Vorgängerbau hätte ich so viel zu berichten, dass ich gar nicht weiß, wo anfangen und wo aufhören, auch was den Mitlesern überhaupt interessieren könnte. Es geht um das Haus Pradlerstraße 31 – dem Vögele-Haus. Manches könnte man aus anderen Beiträgen entnehmen, die man aber erst zusammensuchen müsste, das Vögele- Haus kam ja hier schon öfters vor. Jedenfalls sieht man es auch am vorher von mir eingestellten Foto. Ich glaube, ich überspringe es lieber und gehe schnell zum Thöni weiter.
Es ist ja bekannt, dass ich viel über Pradl bis in die Mitte der 60er weiß, dann bin ich „ausgewandert“. Dafür kam die Frau Stepanek in dieser Zeit aus Wilten herunter und begann Pradlerin zu werden. Für uns war der Thöni in meiner Pradler Zeit jedenfalls derjenige, der die kleinen Lebensmittelhändler / Gemischtwarenhändler rundherum zum Aufgeben brachte.
Dieses kleine (rote) Haus mit Pradlerstraße 29 bzw. Pradl 61 war von 1888 bis 1908 die Pradler Volksschule. Das alte, auf dieser Aufnahme nicht mehr sichtbare Pfarrwidum daneben hatte Pradlerstraße 27 bzw. Pradl 21(Pradlerstraße 25 war das Tuscher / Zavadilhaus!). Tatsächlich war im Pfarrwidum von 1851 bis 1888 auch die Schule untergebracht, man nannte deshalb dieses Haus das „Schulwidum“. Auf dem Bild https://postimg.cc/qzrvJDVw sieht man beide Häuser nebeneinander
Eh klar, dass man diese Jahreszahlen nicht im Kopf hat, ich glaube wir beide haben das kleine Büchl „Alt- und Neupradl, ein Heimatbuch“ vor uns am Schreibtisch liegen, gell, Frau Stepanek.
Komisch – beim Schreiben des vorhergehenden Beitrages und beim nochmaligen Anschauen des Bildes fiel mir plötzlich eine Tafel „Polizei“ vor Augen. Ich befragte ChatGPT und tatsächlich war die Pradler Polizei vor der Übersiedlung in die Langstraße hier untergebracht.
Im „Thöni-Haus, Pradlerstraße 41, befand sich noch die Pradler Filiale des Kurzwarengeschäftes A. G ü r t l e r , allwo die brave in Kriegs- und Nachkriegszeit aufgewachsene Hausfrau alles fürs Nähen und Flicken zu kaufen bekam. Auch Kleinkinderschürzen (und Flanellnachthemden?) gab es da,
(Das Hauptgeschäft befand sich in der Leopoldstraße 9)
Oder wars umgekehrt?
Ja, Frau Stepanek, es war umgekehrt. Das Hauptgeschäft war im Thönihaus, Adolf Gürtler selbst wohnte fast daneben in der Amthorstraße 4. Er war ein guter Freund meines Onkels.
https://postimg.cc/JGLrtzqj
Oha, im Beitrag davor habe ich gerade meinen Namen entdeckt! So geht es einem, wenn man nicht ständig in „innsbruck.erinnert“ unterwegs ist! Ja, übers 31er Haus könnte ich allerhand erzählen!
Das war tatsächlich eine Aktion der Gruppe um die Adolf-Pichler-Platz-Besetzer:innen von 2000, der auch ich angehörte. Die Gruppe war nach der polizeilichen Räumung des Adolf-Pichler-Platzes noch mehrere Jahre lang aktiv, unter anderem wurde bereits im August 2001 der Englische Garten mit einer Zeltstadt besetzt, um die dortige Untergrundbaustelle für eine Tiefgarage zu verhindern, was leider ebensowenig gelungen ist wie die Verhinderung der Tiefgarage unter dem Adolf-Pichler-Platz. Auch die Besiedelung des Wildnis-Kunstwerks am SOWI-Gelände durch Georg Soier wurde durch die Gruppe getragen (hier findet sich dazu noch etwas: https://www.uibk.ac.at/archive/ipoint/news/menschen_und_wissenschaft/20010621.html ).
Ich vermute, dass ich auch bei dieser Halloween-Party am 31.10.2002 gewesen bin, jedenfalls war ich an deren Vorbereitung beteiligt. Die Papp-Skelette, ich glaube es gab auch ein lebensgroßes, sollten die vielen exhumierten und übersiedelten Skelette des ehemaligen Spitalsfriedhofs symbolisieren, die dem unterirdischen Parkhaus des Rathauses weichen mussten. Leider finde ich nur die beiden folgernden Bilder vom 30.10.2002, von der „Halloween-Party“ selber scheine ich keine Fotos gemacht zu haben. Ich hatte erst seit 2001 eine Digitalkamera, Kamerahandys gab es noch kaum.
https://postimg.cc/7J9960t8
https://postimg.cc/rd5PT0kh (das Gesicht der Aktivistin habe ich verpixelt)
Die Gruppierung hatte zwar keine offizielle Hierarchie, war kein eingetragener Verein und hatte nicht einmal einen Namen, sie hatte aber drei Köpfe, alle damals bereits mittelalte oder ältere Männer, die sie nach außenhin vertraten. Jeder von ihnen gab oft und gerne Interviews. Neben der Frontfigur, dem durch seine Baumbesetzungen damals in ganz Österreich kurzzeitprominent gewordenen Arzt Dr. Georg Soier, waren das der kürzlich leider verstorbene Künstler Axel Pühringer und auch Hans Peter Riesinger, ein Pradler „Original“, später auch über sein Grätzel hinaus bekannt geworden durch aufwändige Balkondekorationen seiner Wohnung in der Dr.-Glatz-Straße. Er wäre sicher eine heiße Adresse für Fotos dieser Aktion.
Herr Pechlaner dürfte recht haben, das linke Gebäude ist das Vereinsheim Hötting, die Stiege rechts davon hinunter zum „Stinkgassl“ und weiterführend in die Bachgasse wurde auch ausgeführt. Bei den weiteren Gebäuden rechts wird es sich um den geplanten Kindergarten handeln, diese Gebäude wurden jedoch nicht mehr umgesetzt.
Ja, da befinden wir uns an der Einmündung der Schlossergasse in die Herzog Friedrich Straße.
Wenn wir uns nach links wnswn könnten – ja, da würden wir von hier aus den Kolbenturm sehen, mit der in den 50-er Jahren vom Malermeister Sepp Dialer restaurierten und ergänzten Renaissancemalerei – und wir würden zur Konditorei Munding durchblicken.
Geradeaus allerdings – wie hieß gleich daas Zuckerlgeschäft, das sein Schaufenster mit diesem Sreifen aus Segeltuch schützte – damit die Schokopralinen in der Auslage nicht womöglich noch….
Geradeaus würden wwir natürlich zum Goldenen Dachl sehen – und zum Stadtturm.
Und rechts, an der Ecke zur Stiftgasse – der Gasthof Goldene Rose mit dem „Rosenkavalier“ an der Ecke der Fassade, 1. Stock.
Schon ein bißchen mager, nur dieses eine Hauseck zu zeigen – wo es doch hier soo viel zu sehen gäbe,
Da ist einer der ÖBB Dampfkräne in seinem Element. Lange Zeit das Mittel der Wahl fürs Grobe. Wo der herumfuhrwerkte blieb keine Oberleitung stehen. Bauarbeiten, aber auch bei Zugsunglücken aufräumen und nich Verwendbares wieder aufs Gleis stellen, dafür war eine Dampfmaschine das Richtige.
Die Dampflok passte mit ihrem dampfvertrauten Personal perfekt dazu. Und Kohlen hatte sie auch dabei. Und irgendwann wird man Lok und Dampfmaschine auf Diesel umgestellt haben.
Die Rhomberg-Passage und davor die ARAL-Tankstelle. Dort hat man Österreich-Straßenkarten kostenlos abgegeben und von uns Buben „brauchte“ jeder eine. Nicht auf dem Bild sichtbar, neben dem Baum, war eine Bombenruine. Da hat kein noch so ausgeklügelter Spielplatz mithalten können.
Die Bombenruine war das Eingangsgebäude des Damenschwimmbades. Das Schwimmbad selbst wurde mit dem Bombenschutt zugeschüttet, das Gebäude selbst wieder hergerichtet. Es diente als Kindergarten der Don Bosco Schwestern.
So, das Rätsel ist jetzt endlich gelüftet, heute ist der 29.10.2026 und ich weiß jetzt endlich nach 28 Jahren wer der Mann auf dem gemalten Bild ist, welches ich auf einem St. Pöltner Flohmarkt dazumals kaufte. Anton Hotter!!! Heute wurde ich über die KI fündig. Auf der Rückseite des Bildes (die pappene Rückabdeckung habe ich entfernt) steht folgendes Sprüchlein:
Er liebt sein Innsbruck über alles, die Berge, Blumen Tal und Land, Schönheit der Natur der Berge und was so reich in diesem Land. Doch selbst gab die Natur ihm Schönheit, und edel ist sein Angesicht, und mancher Maler sieht mit Freude, auf Leinwand wieder sein Gesicht.
Anton Hotter ist sein Name, ein armer Mann doch schön und gut, er ruhet nun in Gottes Erde, Vergänglichkeit ist Fleisch und Blut. Doch auf der Leinwand festgehalten ist dieses Angesicht fürwahr, denn edel sind die Bergeshöhen drum lebe Innsbruck immerdar. J. E.
Danke Frau Stepanek für die Aufdklärung
Vermutlicht hat hier zwischen der Bäcker Familie Andre Herta und der Familie Moschen eine Verheiratung stattgefunden
….worüber uns das Adreßbuch 1957 leider keine Auskunft geben kann – wohl aber darüber, daß auf PRADLERSTRASSE Nr 53 damals sozosagen ein „Moschen-Nest“ war: 11 Eintragungen, darunter auch ein „Gottfried, Konditormeister“…..
Es könnte sich die um die „Kranebitter Ausweiche“ westlich von Kranebitten handeln (diese hat eine Galerie zum Schutz vor Vermurungen und Steinschlag,- man müsste die Form der Fertigteile in Natura vergleichen) Ausweiche deshalb weil dort auf eine bestimmte Länge zum Begegnen der Züge die Geleise zweispurig sind.
Die Fahrdrahtmaste sind auf dem Bild noch hölzern,- das Bild muß schon einige „Zeit am Buckel“ haben.
Bei Bauarbeiten so Nahe der Fahrleitung wird diese aus Sicherheitsgründen abgeschalten gewesen sein.
D. h. ein Befahren der Geleise kann dann nur durch eine Diesellok oder wie am Bild einer Dampflock ermöglicht werden, was grad zu diesem Zeitpunkt einsatzfähig war.
Im Juni 2011 ? ist ein ICE – Zug der DB von München nach Innsbruck auf der Mittenwaldstrecke auf Grund eines Murenabganges in einer Galerie nähe Kranebitten stecken geblieben und mußten die Fahrgäste evakuiert werden, Personenschaden war damals zum Glück keiner.
In den 80-iger Jahren wurde bei der Kranebitter Ausweiche eine größere Übung mit Feuerwehr, Rettung und Flugrettung abgehalten.
Dieses Schutzdach an der Ausweiche Kranebitten wurde der Literatur zufolge 1968 gebaut. Ein Bildbeweis, dass es sich um die Steinschlaggalerie bei der Auweiche Kranebitten handelt, ist z.B, hier bei den Museumsbahnen zu finden: https://www.tmb.at/lokalbahnen/karwendelbahn.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass 1968 manche Bauzüge noch mit Dampf statt mit Diesel geführt wurden. Da bei Bauarbeiten die Fahrleitung abgeschaltet wird, ist elektrische Traktion nicht möglich. Wenn dem so wäre, wäre das Bild aus 1968.
Man mag es kaum glauben, aber die Kunstbauten der Karwendelbahn sind alle(?) aus Beton. Die Stein-Optik von Brücken und Stützwänden ist nur gefaked, weil die Menschen 1910 noch kein richtiges Vertrauen in Betonbauwerke hatten und Josef Riehl wollte, dass das ganze Werk vertrauenswürdig aussieht. Das hat mir vor Jahren Werner Schröter vom Tiroler Bahnarchiv verraten.
Ergänzend noch: da die Karwendelbahn bereits 1912 als erste elektrische Normalspur-Gebirgsbahn Kakaniens den Betrieb aufnahm, gab es m.W. an ihren Unterwegsbahnhöfen keine Einrichtungen zum Wasserfassen für Dampfloks. Manche Arbeitsloks konnten aber mittels dampfbetriebener Pumpe Wasser aus örtlichen Wasserquellen oder mitgeführten Kesselwagen ansaugen, oder es wurde für die Baustelle ein provisorischer Wassertank mit Wasserkran errichtet.
„Andre Herta, Bozner Platz 2“ findet sich in der Sparte „Lebens- und Genußmittel“ im unvergleichlichen Innsbrucker Adreßbuch 1957. Derselbe Name: Andre Herta, Claudiastraße 22.
Das Haus ist mir insofern geläufig, als hier im 1. Stoch ein Zahnarzt Dr Münster residierte. Und da war einmal in der TT (50-er Jahre) eine Glosse über einen englischsprachigen Saggen-Bericht, wie schaurig doch die Claudiastraße sei – nicht nur diese Gruselvilla Claudiastraße 13 – nein, gleich gegenüber residiere auch ein Zahnarzt Dr Munster. Na ja, da hat halt einer die „ü“ Strichln vergessen.
Der Zahnarzt war mit einer Tochter des Bäckers Andre verheiratet und übrigens ein Neffe jenes Herrn Oberpostrates Dr Friedrich Münster, bei dem wir im „Dreierkurs“ gelernt haben, woraus ein Buch besteht.
Wie gesagt – Gott segne die Verfasser des Adreßbuchs 1957!!!
Aber soooo genau wollten Sie es eh nicht wissen. Gell!
Möchte noch zwei Innsbrucker Orginale in Erinnerungf rufen:
Da war dieser Zeitungsverkäufer welcher in der Altstadt herumgeschlichen ist und der sog. Rübezahl der den Turisten als Fotomodell zur Verfügung stand.
Der Brunnen mit der alten Marmorfigur hat nicht mehr in die heutige Zeit gepasst, er war einfach zu schön. Da passt der Schrott als „Kunstwerk“ besser. Wäre der Platz auch noch zubetoniert, bzw. mit teuren Natursteinen das Grün ersetzt, wäre es eine Art „Bereicherung“ als „kleiner Bozner Platz“-
Dieses Rätsel können wir als gelöst betrachten, herzlichen Glückwunsch! Es handelt sich tatsächlich um den Bozner Platz, genau genommen um die Hausnummer 2.
Natürlich – am Boznerplatz!!! Und die Möchl-Wetti vom Sporthaus war natürlich eine Bürgerschulmitschülerin meiner Mutter gewesen.
Aber „Reiseproviant“ meinte vielleicht eher, daß im Ladele nebenan mit der Aufschrift „Bäckerei“ eher Kekse und Neapolitaner gemeint waren – Blutzuckerspiegel und so, gell.
Schade dass die Frau Sigl nicht mehr lebt, die haben Sie, Frau Stepanek, ja noch gut gekannt. Meine Tante erzählte öfters von damals (vor dem Krieg noch), als sie beim Andre droben am Boznerplatz Brot verkaufte!
Buchdruckerei – Verlag – und Buchhandlung Felizian Rauch.
Da bin ich einmal hingepilgert – denn ich wollte mir ein mehrbändiges Konversationslexikon zulegen. Der – nein, nicht Verkäufer – eher Geschäftsführer! – der Herr Zeigte mir eines mit wunderbaren Abbildungen – !, das wärs gewesen – und meinte anschließend: „Aber des brauchen Sie doch gar nit! Für Sie genügt a zweibändiges leicht! Da steht für Sie genug drin!“ – ja mei, wenn er DAS GESCHÄFT SEINES LEBENS einfach nicht machen will…
So habe ich um Bedenkzeit gebeten und weiterhin mein Auslangen mit Beckmanns Universal Lexikon und Weltatlas finden müssen.
Aals ich ein paar Jahre später anfangs unserer Ehe meinem Mann davon erzählte, meinte er „Jaa, das war der Herr Quinger, der Schwager vom Ravanelli Ossi“ Wen kannte mein Mann eigentlich nicht?
Und bei „Donauland“ erstand mein Mann ein vierbändiges Lexikon. Und „alles“ steht eh nirgends drin – und „viel Wisssen macht Kopfweh“.
Der Coca-Cola-LKW ist ein Borgward 3000, der Laster mit den Holzsteigen ist ein Steyr 380, beim PKW bin ich mir nicht ganz sicher, vermutlich ein Simca Aronde.
Beim „IHANS“ tippe ich auf LeIHANStalt.
Gestern war in der Sendung „Unter unserem Himmel“ ein Beitrag zum Münchner Bildhauer Rehm zu sehen. Ungefähr bei Minute 13 sieht man in seiner Werkstatt im Hintergrund eine Madonna, die ihr Kindlein ähnlich hält. Bin keine Kunsthistorikerin, aber die Statue hat mich an die Amraser Madonna erinnert.
Den Mark2 gab es vom 2,4 (Typenbezeichnung in Wirklichkeit knapp 2,5 Liter Hubraum) bis zum 3,8. Manchmal wurde die Leistung in DIN-PS mit 210, manchmal in 220 bhp (entsprechen 223 DIN-PS angegeben.
Ich habe Herrn Mathé einigermaßen gut gekannt. Er war eine Respektsperson. In den 70ern saß er oft im Bobcafe in Igls, weil er am Bob- und Skeletonsport interessiert war. Er baute einen Skeleton mit Bobkufen, der allerdings praktisch unfahrbar war. Niemand wollte sich auf das Ungetüm legen und hinunterfahren. Herr Mathé war nie sehr gesprächig, um nicht zu sagen unnahbar. Ich gehörte zu den Privilgierten, mit denen er manchmal fachgesimpelt hat, worauf ich ehrlich stolz war.
Der Volvo N88 Kipper ist klar, ebenso der DEMAG Kettenbagger, ich vermute daß der Grader ein FRISCH und der Baggerlader ein MF ist, bei der Walze habe ich keine Vermutung. Gibt es hier Baumaschinenführer die darüber etwas sagen können? Ich kann mich noch erinnern, als ich als Kind beim Abstellplatz in der Fritz-Konzert-Str vorbeiging und der Volvo am Wochenende mit Saurern abgestellt war.
Nach 1981 siehe https://innsbruck-erinnert.at/anders-und-doch-gleich/ wo man auch noch den Hinterhof sieht. Dem heutigen Foto zeitlich näher sind die Fotos aus der Serie zum Terminalbau am Marktgraben, z. B, https://innsbruck-erinnert.at/sie-wuenschen-wir-liefern/ , man kann auch durch die Lücke etwas erkennen, was nach Baustelle am Marktplatz ausschaut.
Mit Hilfe der Schwindelzettel sieht man 2001 zum letzten Mal den Hinterhof, 2003 ist alles inklusive Innrain 19 abgerissen.
Bleibt noch zu erraten, was in der Werkhalle links bearbeitet oder hergestellt wurde. Vielleicht eine Tischlerei, wenn die Holzabfälle darauf hinweisen. Innrain oder Bürgerstraße?
Den Aufnahmezeitpunkt kann man zumindest mal so eingrenzen:
Frühestens nach dem Bau der Wohnanlage am Areal des Ursulinenklosters (Anfang bis Mitte der 1980er)
Spätestens vor dem Bau des ÖPNV-Terminals am Innrain (Baubgeinn ca. 1993-1994?)
Der Fotograf schaut vermutlich aus einem Fenster der Rückseite des Hauses Adolf-Pichler-Platz 8. Durch die Lücke zwischen den Gebäuden ist der Innrain erkennbar. Die Lücke gibt es so heute nicht mehr, nur mehr als Durchgang bzw. Durchfahrt in den Innenhof hinter der Post.
Der Herr mit dem hellen Sakko hinter der Dame in der Mitte ist der Frieseurmeister Theo Grünbacher. Mit seinem Salon an der Ecke Egger Lienz STraße / Holzhammerstraße war er lange Zeit mein Friseur. Später übernahm sein Sohn das Geschäft.
Die Märchensammlung „Ein Ritt ins Märchenland“, zu der dieser Link führt und die 1877 in Regensburg herausgegeben wurde, beinhaltet 14 Märchen (verfasst oder zusammengetragen?) von Placidus Reinhart; außerdem noch 6 „Farbendruckbilder“, von denen allerdings keines dem Titelbild entspricht.
Dieses – ebenfalls als „Ritt ins Märchenland“ bezeichnet – wurde vom Maler und Illustrator Heinrich Susemihl (1862 – 1942) erstellt und als Postkarte verlegt, wie nicht nur das Titelbild, sondern auch das hier angebotene, am 24. Juli 1917 gelaufene Exemplar zeigt: https://www.ebay.com/itm/236889797109
Immerhin fällt auf, daß der korrekt linksgescheitelte junge Mann mit Brille eine goldene (Ordens?-)Kette um den Hals trägt. Seine Hände (hinter dem Rücken) umschließen etwas Weißes, Papierenes…
….wohl das Konzept seiner Dankesrede für die Verleihung… (Orden? Andere Art von Würdigung für herausragende Arbeit?)
…und ich bin gleich gscheit wie vorher.
Frage: Hat Fred (Frederick) Meyer (OP Greenup), der im Mai 1945 die kampflose Übergabe der Stadt Innsbruck ermöglicht hat, jemals einen Orden der Stadt Innsbruck erhalten – und wenn ja, unter welchem Bürgermeister?
From Lhtm on Start frei für Dalli Klick_Teil 2.5
Go to comment2026/11/01 at 7:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Kampf dem Hunger
Go to comment2026/11/01 at 2:40 pm
From Didi Mair on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2026/11/01 at 11:02 am
From Henriette Stepanek on Eigentlich…
Go to comment2026/11/01 at 9:10 am
From Manfred Roilo on Eigentlich…
Go to comment2026/11/01 at 6:57 pm
From Manfred Roilo on Eigentlich…
Go to comment2026/11/01 at 4:31 pm
From Manfred Roilo on Eigentlich…
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From Henriette Stepanek on Eigentlich…
Go to comment2026/11/01 at 2:39 pm
From Manfred Roilo on Eigentlich…
Go to comment2026/11/01 at 3:50 pm
From c on Eigentlich…
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From Bruno Pfeil on Eigentlich…
Go to comment2026/11/01 at 8:03 am
From Manni Schneiderbauer on Halloween in der Weltstadt Innsbruck
Go to comment2026/10/31 at 9:24 pm
From Barbara on Wer (er)kennt sie?
Go to comment2026/10/31 at 3:47 pm
From c on Wer (er)kennt sie?
Go to comment2026/10/31 at 3:17 pm
From Josef Schönegger on Wer (er)kennt sie?
Go to comment2026/10/31 at 1:26 pm
From Georg Payr on Wer (er)kennt sie?
Go to comment2026/10/31 at 11:53 am
From Manfred Roilo on Innsbruck oder schon „Ausland“? (6)
Go to comment2026/10/30 at 11:11 pm
From Manfred Roilo on Innsbruck oder schon „Ausland“? (6)
Go to comment2026/10/30 at 11:41 pm
From Manfred Roilo on Innsbruck oder schon „Ausland“? (6)
Go to comment2026/10/31 at 12:01 am
From c on Erkennen Sie das Projekt?
Go to comment2026/10/30 at 7:53 pm
From Hans Pechlaner on Munteres Geschäfte-Raten
Go to comment2026/10/30 at 4:30 pm
From Hans Pechlaner on Erkennen Sie das Projekt?
Go to comment2026/10/30 at 4:22 pm
From Henriette Stepanek on Munteres Geschäfte-Raten
Go to comment2026/10/30 at 2:07 pm
From Manfred Roilo on Munteres Geschäfte-Raten
Go to comment2026/10/30 at 4:26 pm
From Karl Hirsch on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 5:53 pm
From Klaus Fischler on Baustelle mit Aussicht
Go to comment2026/10/29 at 5:34 pm
From Manfred Roilo on Baustelle mit Aussicht
Go to comment2026/10/30 at 10:49 pm
From Manfred Roilo on Baustelle mit Aussicht
Go to comment2026/10/30 at 10:46 pm
From Barbara Pöll on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 2:21 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 2:23 pm
From Günter Moser on Als Straßenkehrer eine Berühmtheit
Go to comment2026/10/29 at 12:20 pm
From Henriette Stepanek on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 12:15 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 1:05 pm
From Schneider Erwin on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/29 at 8:33 am
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/29 at 12:10 pm
From c on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 8:30 am
From Manni Schneiderbauer on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 9:34 am
From Manni Schneiderbauer on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 4:29 pm
From Klaus Dittrich on Straßenansicht unbekannt
Go to comment2026/10/28 at 9:51 pm
From Markus A. on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/28 at 8:50 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 9:55 am
From Schneider Erwin on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 11:41 am
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 4:28 pm
From Schneider Erwin on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 8:51 am
From Walter on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 10:37 am
From c on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz – XLII
Go to comment2026/10/28 at 7:59 am
From Schneider Erwin on Ein vergessenes Innsbrucker Original: Gigi
Go to comment2026/10/28 at 7:52 am
From Didi Mair on Winter in Wilten
Go to comment2026/10/27 at 7:01 pm
From Zoe Gabbe on Auf die Locken fertig los!
Go to comment2026/10/27 at 1:54 pm
From Zoe Gabbe on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/27 at 1:49 pm
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/27 at 1:35 pm
From Manfred Roilo on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/30 at 10:32 pm
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/27 at 8:06 pm
From Henriette Stepanek on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXX
Go to comment2026/10/27 at 11:12 am
From Hannes Lechner on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXX
Go to comment2026/10/27 at 9:12 am
From Hans Pechlaner on Straßenansicht unbekannt
Go to comment2026/10/27 at 8:21 am
From Barbara Pöll on Zum Madonnen-Rätsel XVIII
Go to comment2026/10/26 at 6:44 pm
From Didi mair on Auto – Motor – Bouthillier (XVII)
Go to comment2026/10/26 at 2:49 pm
From Walter Laner on Otto Mathé - Rennfahrer und Autopionier aus Innsbruck
Go to comment2026/10/25 at 6:25 pm
From c on Start frei für Dalli Klick_Teil 2.4
Go to comment2026/10/25 at 3:14 pm
From Didi Mair on Das sportliche Viertel
Go to comment2026/10/25 at 9:18 am
From Karl Hirsch on Die Maschine, die „Bing!“ macht
Go to comment2026/10/24 at 5:20 pm
From Johann HEIS on Auf die Locken fertig los!
Go to comment2026/10/24 at 4:52 pm
From Karl Hirsch on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 9:52 am
From Walter Rangger on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 9:41 am
From Barbara on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 8:04 am
From Niko Hofinger on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 8:19 am
From Karl Hirsch on Auf die Locken fertig los!
Go to comment2026/10/23 at 9:59 pm
From Ingrid Stolz on Bäriges Märchenrätselraten
Go to comment2026/10/23 at 3:24 pm
From Zoe Gabbe on Ein zugiger Winter
Go to comment2026/10/23 at 1:08 pm
From Henriette Stepanek on Wo ist der Luis denn da?
Go to comment2026/10/23 at 9:43 am
From Henriette Stepanek on Wo ist der Luis denn da?
Go to comment2026/10/23 at 10:23 am