So, das Rätsel ist jetzt endlich gelüftet, heute ist der 29.10.2026 und ich weiß jetzt endlich nach 28 Jahren wer der Mann auf dem gemalten Bild ist, welches ich auf einem St. Pöltner Flohmarkt dazumals kaufte. Anton Hotter!!! Heute wurde ich über die KI fündig. Auf der Rückseite des Bildes (die pappene Rückabdeckung habe ich entfernt) steht folgendes Sprüchlein:
Er liebt sein Innsbruck über alles, die Berge, Blumen Tal und Land, Schönheit der Natur der Berge und was so reich in diesem Land. Doch selbst gab die Natur ihm Schönheit, und edel ist sein Angesicht, und mancher Maler sieht mit Freude, auf Leinwand wieder sein Gesicht.
Anton Hotter ist sein Name, ein armer Mann doch schön und gut, er ruhet nun in Gottes Erde, Vergänglichkeit ist Fleisch und Blut. Doch auf der Leinwand festgehalten ist dieses Angesicht fürwahr, denn edel sind die Bergeshöhen drum lebe Innsbruck immerdar. J. E.
Danke Frau Stepanek für die Aufdklärung
Vermutlicht hat hier zwischen der Bäcker Familie Andre Herta und der Familie Moschen eine Verheiratung stattgefunden
….worüber uns das Adreßbuch 1957 leider keine Auskunft geben kann – wohl aber darüber, daß auf PRADLERSTRASSE Nr 53 damals sozosagen ein „Moschen-Nest“ war: 11 Eintragungen, darunter auch ein „Gottfried, Konditormeister“…..
Es könnte sich die um die „Kranebitter Ausweiche“ westlich von Kranebitten handeln (diese hat eine Galerie zum Schutz vor Vermurungen und Steinschlag,- man müsste die Form der Fertigteile in Natura vergleichen) Ausweiche deshalb weil dort auf eine bestimmte Länge zum Begegnen der Züge die Geleise zweispurig sind.
Die Fahrdrahtmaste sind auf dem Bild noch hölzern,- das Bild muß schon einige „Zeit am Buckel“ haben.
Bei Bauarbeiten so Nahe der Fahrleitung wird diese aus Sicherheitsgründen abgeschalten gewesen sein.
D. h. ein Befahren der Geleise kann dann nur durch eine Diesellok oder wie am Bild einer Dampflock ermöglicht werden, was grad zu diesem Zeitpunkt einsatzfähig war.
Im Juni 2011 ? ist ein ICE – Zug der DB von München nach Innsbruck auf der Mittenwaldstrecke auf Grund eines Murenabganges in einer Galerie nähe Kranebitten stecken geblieben und mußten die Fahrgäste evakuiert werden, Personenschaden war damals zum Glück keiner.
In den 80-iger Jahren wurde bei der Kranebitter Ausweiche eine größere Übung mit Feuerwehr, Rettung und Flugrettung abgehalten.
Dieses Schutzdach an der Ausweiche Kranebitten wurde der Literatur zufolge 1968 gebaut. Ein Bildbeweis, dass es sich um die Steinschlaggalerie bei der Auweiche Kranebitten handelt, ist z.B, hier bei den Museumsbahnen zu finden: https://www.tmb.at/lokalbahnen/karwendelbahn.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass 1968 manche Bauzüge noch mit Dampf statt mit Diesel geführt wurden. Da bei Bauarbeiten die Fahrleitung abgeschaltet wird, ist elektrische Traktion nicht möglich. Wenn dem so wäre, wäre das Bild aus 1968.
Man mag es kaum glauben, aber die Kunstbauten der Karwendelbahn sind alle(?) aus Beton. Die Stein-Optik von Brücken und Stützwänden ist nur gefaked, weil die Menschen 1910 noch kein richtiges Vertrauen in Betonbauwerke hatten und Josef Riehl wollte, dass das ganze Werk vertrauenswürdig aussieht. Das hat mir vor Jahren Werner Schröter vom Tiroler Bahnarchiv verraten.
Ergänzend noch: da die Karwendelbahn bereits 1912 als erste elektrische Normalspur-Gebirgsbahn Kakaniens den Betrieb aufnahm, gab es m.W. an ihren Unterwegsbahnhöfen keine Einrichtungen zum Wasserfassen für Dampfloks. Manche Arbeitsloks konnten aber mittels dampfbetriebener Pumpe Wasser aus örtlichen Wasserquellen oder mitgeführten Kesselwagen ansaugen, oder es wurde für die Baustelle ein provisorischer Wassertank mit Wasserkran errichtet.
„Andre Herta, Bozner Platz 2“ findet sich in der Sparte „Lebens- und Genußmittel“ im unvergleichlichen Innsbrucker Adreßbuch 1957. Derselbe Name: Andre Herta, Claudiastraße 22.
Das Haus ist mir insofern geläufig, als hier im 1. Stoch ein Zahnarzt Dr Münster residierte. Und da war einmal in der TT (50-er Jahre) eine Glosse über einen englischsprachigen Saggen-Bericht, wie schaurig doch die Claudiastraße sei – nicht nur diese Gruselvilla Claudiastraße 13 – nein, gleich gegenüber residiere auch ein Zahnarzt Dr Munster. Na ja, da hat halt einer die „ü“ Strichln vergessen.
Der Zahnarzt war mit einer Tochter des Bäckers Andre verheiratet und übrigens ein Neffe jenes Herrn Oberpostrates Dr Friedrich Münster, bei dem wir im „Dreierkurs“ gelernt haben, woraus ein Buch besteht.
Wie gesagt – Gott segne die Verfasser des Adreßbuchs 1957!!!
Aber soooo genau wollten Sie es eh nicht wissen. Gell!
Möchte noch zwei Innsbrucker Orginale in Erinnerungf rufen:
Da war dieser Zeitungsverkäufer welcher in der Altstadt herumgeschlichen ist und der sog. Rübezahl der den Turisten als Fotomodell zur Verfügung stand.
Der Brunnen mit der alten Marmorfigur hat nicht mehr in die heutige Zeit gepasst, er war einfach zu schön. Da passt der Schrott als „Kunstwerk“ besser. Wäre der Platz auch noch zubetoniert, bzw. mit teuren Natursteinen das Grün ersetzt, wäre es eine Art „Bereicherung“ als „kleiner Bozner Platz“-
Dieses Rätsel können wir als gelöst betrachten, herzlichen Glückwunsch! Es handelt sich tatsächlich um den Bozner Platz, genau genommen um die Hausnummer 2.
Natürlich – am Boznerplatz!!! Und die Möchl-Wetti vom Sporthaus war natürlich eine Bürgerschulmitschülerin meiner Mutter gewesen.
Aber „Reiseproviant“ meinte vielleicht eher, daß im Ladele nebenan mit der Aufschrift „Bäckerei“ eher Kekse und Neapolitaner gemeint waren – Blutzuckerspiegel und so, gell.
Buchdruckerei – Verlag – und Buchhandlung Felizian Rauch.
Da bin ich einmal hingepilgert – denn ich wollte mir ein mehrbändiges Konversationslexikon zulegen. Der – nein, nicht Verkäufer – eher Geschäftsführer! – der Herr Zeigte mir eines mit wunderbaren Abbildungen – !, das wärs gewesen – und meinte anschließend: „Aber des brauchen Sie doch gar nit! Für Sie genügt a zweibändiges leicht! Da steht für Sie genug drin!“ – ja mei, wenn er DAS GESCHÄFT SEINES LEBENS einfach nicht machen will…
So habe ich um Bedenkzeit gebeten und weiterhin mein Auslangen mit Beckmanns Universal Lexikon und Weltatlas finden müssen.
Aals ich ein paar Jahre später anfangs unserer Ehe meinem Mann davon erzählte, meinte er „Jaa, das war der Herr Quinger, der Schwager vom Ravanelli Ossi“ Wen kannte mein Mann eigentlich nicht?
Und bei „Donauland“ erstand mein Mann ein vierbändiges Lexikon. Und „alles“ steht eh nirgends drin – und „viel Wisssen macht Kopfweh“.
Der Coca-Cola-LKW ist ein Borgward 3000, der Laster mit den Holzsteigen ist ein Steyr 380, beim PKW bin ich mir nicht ganz sicher, vermutlich ein Simca Aronde.
Beim „IHANS“ tippe ich auf LeIHANStalt.
Gestern war in der Sendung „Unter unserem Himmel“ ein Beitrag zum Münchner Bildhauer Rehm zu sehen. Ungefähr bei Minute 13 sieht man in seiner Werkstatt im Hintergrund eine Madonna, die ihr Kindlein ähnlich hält. Bin keine Kunsthistorikerin, aber die Statue hat mich an die Amraser Madonna erinnert.
Den Mark2 gab es vom 2,4 (Typenbezeichnung in Wirklichkeit knapp 2,5 Liter Hubraum) bis zum 3,8. Manchmal wurde die Leistung in DIN-PS mit 210, manchmal in 220 bhp (entsprechen 223 DIN-PS angegeben.
Ich habe Herrn Mathé einigermaßen gut gekannt. Er war eine Respektsperson. In den 70ern saß er oft im Bobcafe in Igls, weil er am Bob- und Skeletonsport interessiert war. Er baute einen Skeleton mit Bobkufen, der allerdings praktisch unfahrbar war. Niemand wollte sich auf das Ungetüm legen und hinunterfahren. Herr Mathé war nie sehr gesprächig, um nicht zu sagen unnahbar. Ich gehörte zu den Privilgierten, mit denen er manchmal fachgesimpelt hat, worauf ich ehrlich stolz war.
Der Volvo N88 Kipper ist klar, ebenso der DEMAG Kettenbagger, ich vermute daß der Grader ein FRISCH und der Baggerlader ein MF ist, bei der Walze habe ich keine Vermutung. Gibt es hier Baumaschinenführer die darüber etwas sagen können? Ich kann mich noch erinnern, als ich als Kind beim Abstellplatz in der Fritz-Konzert-Str vorbeiging und der Volvo am Wochenende mit Saurern abgestellt war.
Nach 1981 siehe https://innsbruck-erinnert.at/anders-und-doch-gleich/ wo man auch noch den Hinterhof sieht. Dem heutigen Foto zeitlich näher sind die Fotos aus der Serie zum Terminalbau am Marktgraben, z. B, https://innsbruck-erinnert.at/sie-wuenschen-wir-liefern/ , man kann auch durch die Lücke etwas erkennen, was nach Baustelle am Marktplatz ausschaut.
Mit Hilfe der Schwindelzettel sieht man 2001 zum letzten Mal den Hinterhof, 2003 ist alles inklusive Innrain 19 abgerissen.
Bleibt noch zu erraten, was in der Werkhalle links bearbeitet oder hergestellt wurde. Vielleicht eine Tischlerei, wenn die Holzabfälle darauf hinweisen. Innrain oder Bürgerstraße?
Den Aufnahmezeitpunkt kann man zumindest mal so eingrenzen:
Frühestens nach dem Bau der Wohnanlage am Areal des Ursulinenklosters (Anfang bis Mitte der 1980er)
Spätestens vor dem Bau des ÖPNV-Terminals am Innrain (Baubgeinn ca. 1993-1994?)
Der Fotograf schaut vermutlich aus einem Fenster der Rückseite des Hauses Adolf-Pichler-Platz 8. Durch die Lücke zwischen den Gebäuden ist der Innrain erkennbar. Die Lücke gibt es so heute nicht mehr, nur mehr als Durchgang bzw. Durchfahrt in den Innenhof hinter der Post.
Der Herr mit dem hellen Sakko hinter der Dame in der Mitte ist der Frieseurmeister Theo Grünbacher. Mit seinem Salon an der Ecke Egger Lienz STraße / Holzhammerstraße war er lange Zeit mein Friseur. Später übernahm sein Sohn das Geschäft.
Die Märchensammlung „Ein Ritt ins Märchenland“, zu der dieser Link führt und die 1877 in Regensburg herausgegeben wurde, beinhaltet 14 Märchen (verfasst oder zusammengetragen?) von Placidus Reinhart; außerdem noch 6 „Farbendruckbilder“, von denen allerdings keines dem Titelbild entspricht.
Dieses – ebenfalls als „Ritt ins Märchenland“ bezeichnet – wurde vom Maler und Illustrator Heinrich Susemihl (1862 – 1942) erstellt und als Postkarte verlegt, wie nicht nur das Titelbild, sondern auch das hier angebotene, am 24. Juli 1917 gelaufene Exemplar zeigt: https://www.ebay.com/itm/236889797109
Immerhin fällt auf, daß der korrekt linksgescheitelte junge Mann mit Brille eine goldene (Ordens?-)Kette um den Hals trägt. Seine Hände (hinter dem Rücken) umschließen etwas Weißes, Papierenes…
….wohl das Konzept seiner Dankesrede für die Verleihung… (Orden? Andere Art von Würdigung für herausragende Arbeit?)
…und ich bin gleich gscheit wie vorher.
Frage: Hat Fred (Frederick) Meyer (OP Greenup), der im Mai 1945 die kampflose Übergabe der Stadt Innsbruck ermöglicht hat, jemals einen Orden der Stadt Innsbruck erhalten – und wenn ja, unter welchem Bürgermeister?
Auch ich war in diesem Kindergarten. Damals in den 1950er waren zweit Tanten mit den Kindern vollauf beschäftigt, da zu
dieser Zeit meist drei Kinder in den Familien üblich war und zumindest zwei Geschwister gleichzeitig im Kindergarten waren.
Zu dieser Zeit war eine große Wiese im umzäunten Gelände, daher war bei schönem Wetter der Aufenthalt im Freien eine
tolle Sache.
Um eine Rätseldiskussion zu starten :
Des Rätsels Lösung erfolgt wahrscheinlich mit der Identifizierung des Herrn rechts.
Eine weitere Möglichkeit wäre die Identifizierung der Blasmusikkapelle:
Weisse Wadelstutzen,- die Wiltener sind es auf Grund der Joppen nicht, vielleicht die Seefelder?-
Der Gemeinderat, noch nicht Stadtrat Bielowski, er war auch Bürgermeister Stellvertreter, war ein Schulkamerad von mir.
Beim Circus dürfte es sich um den Circus Ron Cali handeln, Con Cali ist mir nicht bekannt.
Gut recherchiert! Auch bei uns in der Datenbank ist der Titel des Bildes „Ritt ins Märchenland“. Da ich keine Geschichte dazu kannte, habe ich ein wenig gegoogelt und bin auf eine gedruckte Version dieses Märchens gestoßen, die die Bayrische Staatsbibliothek online zur Verfügung gestellt hat (https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11360337?page=1). Für ein Märchen ist der Umfang des Drucks allerdings erstaunlich, das Dokument umfasst nämlich 288 Seiten.
Was ich noch sehe, ist der Mercedes 190(D) mit Heckflosse und rechts im Bild die hintere Hälfe von einem Fiat 1300, welcher bald vom 1500er abgelöst wurde und der mit größeren Rückleuchten ausgestattet. so einer war mein erstes Auto und ich war megastolz drauf. So einen Mercedes 190 Diesel hatte mein Vater in dunkelblau.
Vielen Dank für Ihre Hilfe! Wüssten Sie vielleicht jemanden hier aus der Gegend rund um die Herberge, der ein bisschen was von früher erzählen kann? Gerade solche persönlichen Geschichten sind ja besonders interessant – das würde das Ganze wunderbar auflockern und uns helfen, die Zeit damals noch besser zu verstehen.
Das richtige Märchen war leider noch nicht dabei. Allerdings habe ich jetzt erst einmal einige Märchen und Legenden zur Lektüre bis das Rätsel gelüftet ist.
Im kleinen Haus links vom Friseur auf Nr. 11 waren zwischen 40 und 70 zwei Schumacher im Adressbuch, Alois Mair und später Wilhelm Mair. Wenn man weiß, was draufstehen soll, kann man manchmal Unleserliches lesen (oder sich vom Wissen täuschen lassen). Auf der Tafel über dem Ladeneingang auf Nr. 11 läßt sich ein „…macher“ erahnen.
Im Hof ganz hinten jede Menge weiße Wäsche, oder? War da im ganzen Haus Waschtag? Gabs noch eine gemeinsame Waschküche?
Ebenfalls interessanter zu bemerken als das zeitgeistig betonte „viele Autos“ ist die Möglichkeit, beim Friseur die Parfumbestände ergänzen zu können. Welche Auswahl da wohl bestand? 4711 und Fleur d‘ Amour für die Dame, Pitrell vor der Rasur und Pitralon hinterher für den Herrn, oder doch mehr. Deswegen extra in die Stadt hatschen? Mir fällt auf die Schnelle nur das Fachgeschäft linker Hand des Triumphkino Eingangs ein. Und in der Bahnhofshalle.
Das Foto tut „mentlgasselen“ – und ich kann beschwören, daß hier in einem Laden der ROHNER war. Vor der Bombardierung 1943 war ich mit Nonna und Mama einmal hier – ich weiß nicht, um weche Reparatur es sich gehandelt hat, aber das weiß ich noch: Ich habe gefragt, warum der eine so rote Nase hat mit vielen schwarzen Punkten drin. Ich wurde schnell aus dem Laden gezerrt und mir wurde erklärt, der Mann habe eben als Kind immer in der Nase gebohrt… und davon bekomme man eben einen solchen roten Gesichtserker mit schwarzen Punkten….
Aber ob das dieser Laden war – oder doch einer in einem Haus etwas weiter westlich??
ich würde auch die Ecke Mentlgasse/Adamgasse mit Blick nach Norden vorschlagen (kürzlich gab es einen Beitrag zu einem Haus in der Mentlgasse 6) . Die beiden Häuser links existieren heute nicht mehr.
Das alte „Götzna Strassl“ war eine berüchtigte, im Winter auch für Fuhrwerke nicht sehr gemütliche steile Straße, die den Götzner Berg ohne die heutigen Kehren in gerader Linie direkt anschnitt. Sie bog schon weiter unten, gleich nach dem Ziegelstadel links in den Wald ab. Wichtig war dieser Weg früher einmal als Straße zum Gericht Vellenberg.
Es kamen auch immer wieder Postautos in Gefahr, ins Rutschen zu kommen, passiert ist meines Wissens aber nie etwas Schlimmeres. Und man konnte sich ja einen Tschigg zur Beruhigung anzünden.
Dieser anachronistische Zustand wurde erst durch die olympischen Spiele 64 beendet.
Es ist kaum zu glauben, dass die alten Straßen ins westliche Mittelgebirge so lange bestanden haben.
Von der alten Straße sind nur mehr der Beginn beim Zieglstadl bis zu einer Kapelle begehbar.
Jetzt noch „Kreutzwissen“: in desem berühmten Buch finden sich noch Abbildungen im Morast steckender und im Gatsch parkender „Post“austos, die damals noch Privatbesitz waren und von Leo Bair betrieben wurden, der auch die Stubaierlinie (das legendäre „Wüstenschiff“) betrieb.
Ich bin mir einfach aufgrund der mir für alle Landstraßen erinnerlichen Bautechnik sicher, dass dieses Straßl noch lange Zeit erst einmal ein Schotterweg gewesen ist, der dann spätestens nach 1945 asphaltiert worden ist. Gepflastert war am Land nirgends was. Die Pflasterungen der in den 80ern wütenden Dorf“erneuerungen“ sind pure Phantasie der Planer.
Zum Verlauf (man sieht ihn auch sehr gut durch Vergleich der Othofotos von 1940 und 1970) scheint der Mittelteil zwischen „Rotem Tal“ und der ersten Kurve vom Bestand übernommen worden zu sein. Entschärft wurde die Steigung zwischen Ziegelstadel über den Völserbichl unterhalb der alten Straße, die somit bis zum Roten Tal nach der Anfangssteigung flach verlaufen sein muß wahrscheinlich auf der späteren Trasse ab dem großen Parkplatz. Dann gehts anscheinend die Gerade Richtung Götzens auf der selben Trasse alt wie neu weiter bis die ersten Kurven kamen, wo die alte Straße bis Vellenberg wieder engere Kurven und einen steileren Anstieg aufwies. Spuren der alten Straße dürften in diesem Bereich hinter hohen Stützmauern verschwunden sein. Im unteren Bereich führt vom Ziegelstadel weg die alte Straße noch deutlich sichtbar hinauf, vermutlich nur bis zur Kapelle, vielleicht kann man auf Forstwegen bis zur neuen Straße weitergehen, wie es auch von der Straße aus zu sehen ist. Sie haben mich jetzt neugierig gemacht, Herr Schneiderbauer.
https://www.google.at/maps/place/Brenner+Str./@47.2500639,11.3424941,644a,41.3y,96.61h,87.95t/data=!3m7!1e1!3m5!1sF6wtbGY5BLxwK8so6RCLGA!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.clients6.google.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D2.050334544087704%26panoid%3DF6wtbGY5BLxwK8so6RCLGA%26yaw%3D96.60575579881277!7i16384!8i8192!4m6!3m5!1s0x479d4335642a8fd1:0xc098264965c76ed2!8m2!3d47.1324381!4d11.452189!16s%2Fg%2F1233391v!5m1!1e1?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MTAxOS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
Auf alten Karten ist die Weggabelung nach Götzens mit „Schwarzes Kreuz“ bezeichnet. Dieses kunstvolle Kreuz ist jetzt in der Blasiuskapelle an der linken Seitenwand zu finden. Am unteren Teil des Kreuzes sind zwei geschnitzte Hände#, die jeweils auf „Velleberg“ und „Vels“ hinweisen.
Ja, schon wieder ich!
Erinnerung meiner Mutter:
„Damals hat’s in Inschbruck zwoa Originale gebn – des oane war der Payr Gustl – und des andere der Straßnkehrer RAUTER. Der hat so an Bart g’habt wie der Andreeas Hofer und hat si von die Fremdn fotografiern lassn.
Ud des andere war der PAYR Gustl, der hat in der Sillschlucht gwohnt und hat koan was tan und war aa nit so eingebildet, obwohl ma gwußt hat, daß des an Adeliger war.“
Aber welcher der Beiden jener war, der gerne einen Gamsbart gehabt hätte?
„Der hat sich a Loch in Huat einigschnitten und durch des an Schippl von seine Haar als Gamsbart durchzogn“
Nun heiße ich Georg Payr, und meine Großmutter hat auch manchmal vom Guschtl was gesagt und dabei den Kopf geschüttelt. Und irgendwie verwandt scheint er mit „uns“ gewesen zu sein, nur weiß ich nicht (oder nimmer, ich war klein und wenig aufmerksam), wie und ob wirklich oder doch nicht oder halb oder…
Bundesbahndirektion Innsbruck Innnsbruck, am 14.7.1949
Verwaltungsabteilung
Zl. 160/262 -W-1949
An Herrn
Josef S m o l a , BB.Revident, BB-Dion Abt.I/F
Betr.: Zuweisung einer Pesonalwohnung
Es wird Ihnen hiemit die in Innsbruck,
Goethestr. Nr. 6 I.Stock rechts
gelegene Wohnung, bestehend aus
2 Zimmern
1 Kabinett
1 Küche
Speis
Bad
Keller
als Personalwohnung überlassen.
Duch diese Überlassung entsteht zwischen der Bundesbahn und Ihnen kein Mietverhältnis. Durch Ausscheiden aus dem aktiven Dienst der Bundesbahn erlischt daher das Benützungsrecht an dieser Wohnung und kann von Ihnen und Ihren Angehörigen die sofortige Räumung verlangt werden. “
Nun, diesen Vertrag habe ich heute herausgesucht. Wir haben 2 oder gar dreimal die noch im Rohbau befindliche Wohnung besichtigt — voller Vorfreude, obwohl der Bau längere Zeit stagnierte.
Und als das Haus bezugsfertig war, erhielten wir statt dieser Wohnung – ja – jene in der Andreas Hofer Straße 55. Wo wir am 13.6.1950 eingezogen sind.
Können Sie sich die Enttäuschung meiner Mutter vorstellen?
Aber – nicht einmal ein Jahr später verstarb mein Vater am 10.5.1951.
Und im Mietvertrag für diese Wohnung war der Passus „…entsteht kein Mietverhältnis…“ durchgestrichen. In dieser Wohnung konnten wir bleiben. In dieser Eohnung sind sowohl meine Großmutter als auch meine Mutter und mein Bruder verstorben.
Ja – Glück im Unglück….
Diese Erinnerungen sind bei mit heute beim Anblick der großen Bombenlücke in der Goethestraße aufgestiegen.
Die Lücke am Foto wird dann in den 20er Jahren laut https://innsbruck-erinnert.at/die-unvollstaendige-vervollstaendigung/ im „Heimatstil mit teils secionistischer-teils sachlicher Prägung“ ausgefüllt werden. Und so siehts auch heute noch aus.
Die Gründerzeithäuser 8 und 6 sehen jetzt nach 50er Jahrbauten aus und sind die von Frau Stepanek gemeinten Bonmbenlückenersatzbauten.
So ganz auf die Schnelle: In den Luftbildern 1940, 1946 und 1947 ist diese Baulücke in der Goethestraße Nr. 6 und 8 noch gut sichtbar, im Luftbild 1953 ist sie durch Neubauten geschlossen.
Der TA Mayr hatte Narben durch die Katzen an den Armen. Als durch unseren Kater Narben zu bluten begannen, habe ich ihm einen tag nach der Behandlung eine Flasche „San Isidro“ vorbeigebracht.
From Barbara Pöll on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 2:21 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 2:23 pm
From Günter Moser on Als Straßenkehrer eine Berühmtheit
Go to comment2026/10/29 at 12:20 pm
From Henriette Stepanek on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 12:15 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 1:05 pm
From Schneider Erwin on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/29 at 8:33 am
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/29 at 12:10 pm
From c on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 8:30 am
From Manni Schneiderbauer on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 9:34 am
From Manni Schneiderbauer on Wer kann die Szenerie erklären?
Go to comment2026/10/29 at 4:29 pm
From Klaus Dittrich on Straßenansicht unbekannt
Go to comment2026/10/28 at 9:51 pm
From Markus A. on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/28 at 8:50 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 1
Go to comment2026/10/29 at 9:55 am
From Schneider Erwin on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 11:41 am
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 4:28 pm
From Schneider Erwin on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 8:51 am
From Walter on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/28 at 10:37 am
From c on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz – XLII
Go to comment2026/10/28 at 7:59 am
From Schneider Erwin on Ein vergessenes Innsbrucker Original: Gigi
Go to comment2026/10/28 at 7:52 am
From Didi Mair on Winter in Wilten
Go to comment2026/10/27 at 7:01 pm
From Zoe Gabbe on Auf die Locken fertig los!
Go to comment2026/10/27 at 1:54 pm
From Zoe Gabbe on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/27 at 1:49 pm
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/27 at 1:35 pm
From Henriette Stepanek on Reiseproviant-Bäckerei gesucht!
Go to comment2026/10/27 at 8:06 pm
From Henriette Stepanek on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXX
Go to comment2026/10/27 at 11:12 am
From Hannes Lechner on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXX
Go to comment2026/10/27 at 9:12 am
From Hans Pechlaner on Straßenansicht unbekannt
Go to comment2026/10/27 at 8:21 am
From Barbara Pöll on Zum Madonnen-Rätsel XVIII
Go to comment2026/10/26 at 6:44 pm
From Didi mair on Auto – Motor – Bouthillier (XVII)
Go to comment2026/10/26 at 2:49 pm
From Walter Laner on Otto Mathé - Rennfahrer und Autopionier aus Innsbruck
Go to comment2026/10/25 at 6:25 pm
From c on Start frei für Dalli Klick_Teil 2.4
Go to comment2026/10/25 at 3:14 pm
From Didi Mair on Das sportliche Viertel
Go to comment2026/10/25 at 9:18 am
From Karl Hirsch on Die Maschine, die „Bing!“ macht
Go to comment2026/10/24 at 5:20 pm
From Johann HEIS on Auf die Locken fertig los!
Go to comment2026/10/24 at 4:52 pm
From Karl Hirsch on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 9:52 am
From Walter Rangger on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 9:41 am
From Barbara on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 8:04 am
From Niko Hofinger on Achselzucken und Kopfkratzen
Go to comment2026/10/24 at 8:19 am
From Karl Hirsch on Auf die Locken fertig los!
Go to comment2026/10/23 at 9:59 pm
From Ingrid Stolz on Bäriges Märchenrätselraten
Go to comment2026/10/23 at 3:24 pm
From Zoe Gabbe on Ein zugiger Winter
Go to comment2026/10/23 at 1:08 pm
From Henriette Stepanek on Wo ist der Luis denn da?
Go to comment2026/10/23 at 9:43 am
From Henriette Stepanek on Wo ist der Luis denn da?
Go to comment2026/10/23 at 10:23 am
From hermann pritzi on Ein Stück Kindergartengeschichte
Go to comment2026/10/22 at 10:15 pm
From c on Wo ist der Luis denn da?
Go to comment2026/10/22 at 8:55 pm
From Walter on Und da stand …
Go to comment2026/10/22 at 4:40 pm
From hermann pritzi on Und da stand …
Go to comment2026/10/23 at 9:31 am
From Hans Pechlaner on Bäriges Märchenrätselraten
Go to comment2026/10/22 at 3:52 pm
From Zoe Gabbe on Bäriges Märchenrätselraten
Go to comment2026/10/23 at 12:42 pm
From Walter Laner on Hausecken – Eckhäuser VI
Go to comment2026/10/22 at 1:56 pm
From Florian Rainer on Unbekannte Häuser…? – XV
Go to comment2026/10/22 at 12:06 pm
From Zoe Gabbe on Bäriges Märchenrätselraten
Go to comment2026/10/21 at 4:30 pm
From Schneider Erwin on Ein Hauch von großer Welt ...
Go to comment2026/10/21 at 11:55 am
From Karl Hirsch on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 9:06 am
From Karl Hirsch on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 7:57 am
From Henriette Stepanek on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 1:14 pm
From Karl Hirsch on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 8:03 am
From Henriette Stepanek on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 7:47 am
From Barbara Pöll on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 8:27 am
From Barbara Pöll on Viele Autos auf wenig Platz
Go to comment2026/10/21 at 8:41 am
From karl hirsch on Innsbruck-Götzens-Birgitz-Axams (II.)
Go to comment2026/10/20 at 10:19 pm
From Manni Schneiderbauer on Innsbruck-Götzens-Birgitz-Axams (II.)
Go to comment2026/10/21 at 1:32 pm
From karl hirsch on Innsbruck-Götzens-Birgitz-Axams (II.)
Go to comment2026/10/22 at 2:04 pm
From Henriette Stepanek on Der Sillschlucht-Gustl, ein fast vergessenes Innsbrucker Original
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From Georg Payr on Der Sillschlucht-Gustl, ein fast vergessenes Innsbrucker Original
Go to comment2026/10/20 at 6:59 pm
From Henriette Stepanek on Erneuter Besuch
Go to comment2026/10/20 at 11:04 am
From Manfred Roilo on Erneuter Besuch
Go to comment2026/10/20 at 10:06 pm
From Karl Hirsch on Erneuter Besuch
Go to comment2026/10/21 at 7:39 am
From Manfred Roilo on Erneuter Besuch
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From Martin Kofler on Das alte Innsbruck des Anton Kneußl (Teil 1)
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From Didi Mair on Ein Haus in aller Munde
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From Didi Mair on Trübe Herbststimmung
Go to comment2026/10/20 at 6:30 am