Das Milchtrinkstüberl war ein Etab-Laden. (Arbeiterbäckerei wie schon von Frau Stepanek angeführt). Die Immobilie gehört unseres Wissens dem Serviten-Orden. Die Fa. Etab hatte das Ladele in den 70.-iger Jahren an Herrn Johann Lercher weitervermietet. Das Schuhgeschäft nebenan betrieb die Familie Staudinger, welche auch viele Schuhreparaturen erledigte. Nochmals daneben war ein Messer- u. Schlittschuhfachgeschäft namens ………., daneben nochmals rechts war eine Meindl-Filiale.
Welch ein Postgebäude damals in Innsbruck,- jetzt gesiedelt in den Innrain wo es so gut wie keine Parkmöglichkeit in der unmittelbaren Nähe gibt.
Der Name „Deutsches Einkaufszentrum“ war sehr verbreitet. Ich möcht jetzt nicht drauf schwören dass es nicht so war. Außerdem war es seit je her das „DÄZZZ“.
Schade dass es kein Farbfoto gibt. So muß ich das Coleur des Wandbelags der Informationsinsel raten. Goldgelb mit Geld und Braun? Und war das eine Tapete, oder jener PVC Wandbelag, hinten geschäumt, die es beim Böhm(e?) gegeben hat?
Schick das über der Szene schwebende Blumenquadrat. Hinten das Vitazentrum. Und was repräsentierte rechts die Dame mit der runden Kopfbedeckung? PEZ im DEZ? Und den hervis gibts immer noch.
Übrigens – der Inhaber der Maschinstrickerei (ganz rechts am Foto) war in den 50-er, 60-er Jahren ein gewisser Milutin Milutinovic Sima, der in der Sonnenburgstraße 13/I wohnte.
Weils ein Farbfoto ist: Man sieht rechts neben dem blassgelben Standardbriefkasten einen kleinen hellblauen Briefkasten, der extra für Luftpostbriefe gedacht war. Dabei glaube ich mich zu erinnern, dass diese Flugpost nicht direkt zum Innsbrucker Flughafen, sondern zuerst nach Wien ging. wo sie dann am internationalen Flughafen sortiert und in alle Welt verschickt wurden. Frau Stepanek?
Irgendwann war das obsolet und vom Himmelblau nur mehr ein heller Fleck an der Mauer übrig.
Erwähnen wir die Isetta?
Weiter unten, etwa vor der Kirche, signalisiert ein Sonnenschirm irgendeinen Ausnahmezustand, Standl mit Obst, Gemüse oder Prospekten für ein ziviles oder sakrales Leben. Der Schirmemacher Völkl unmittelbar daneben hoffte auf seine große Stunde, wenn das Ding Mucken zeigen sollte.
Im Rahmen des Kurses zur Vorbereitung auf die „Verkehrsdienstprüfung III / Rechnungsdienst“ gab es auch eine „Praxis“. Diese sah so aus: Wir waren ins Post- und Tel.-Innsbrruck 2 (= Bahnpost) beordert, ich weiß nicht mehr, ob 1 oder 2 Wochen, wo uns dann in den einzelnen Abteilungen die Arbeitsabläufe erklärt wurden. In der „Briefumleitung“ (ich glaube zumindest, daß sie so hieß) gab es auch ein zum Bahnsteig hin geöffnetes „Gewölbe“- das war die „ÜBERSEE“, geleitet von einem Beamten namens Kurt Sommerauer. Der ist mir deshalb in Erinnerung geblieben, weil er an den Wänden die jeweiligen Ziele der Postsendungen (Briefe, Päckchen…) mit wunderschönster Fraktur selbst aufgepinselt hatte. Und wohin gingen damals die Luftbriefe??? Eben. Alle irgendwohin nach „Übersee“. Dunkel in Erinnerung geblieben ist mir auch die Aufschrift „Korea, China, Hongkong“ und natürlich etwas mit „Australien“
Außerdem – der Innsbrucker Flughafen war ja kein staatliches oder verstaatliches Unternehmen. Oder bin ich da in einem Irrtum befangen? Es tut mir natürlich sehr leid, Herr Hirsch, Ihnen diesbezüglich keine fundiertere Auskunft geben zu können. Aber beim „Dreierkurs“, im ersten Beitrag über die Hauptpost am Rande erwähnt, hatten wir viere von der Buchhaltung anstatt „Postverkehr“ das Fach „Buchhaltung“ beim damaligen Rechnungsdirektor Erich Schnaller (Nachfolger des im Beitrag „Neujahrsspaziergang“ erwähnten Rechnungsdirektors). Das war 1958 – damals wurde die vormals übliche „Kameralistik“ gerade auf „Doppelte Buchführung“ umgestellt. Ja.
Manche haben damals schon prophezeit, das sei ein „Krebsschaden“ für die Post – denn da könne sich jeder einigermaßen vernunftbegabte Mensch ausrechnen, daß niemals ein Gewinn herausschauen könne..
Na ja, das 500-Jahr-Jubiläum mit den Poststaffettenreitern beim Zeughaus drüben hat die gute Alte Post eh gerade noch erlebt. Aber dann…
Sogar schon „2.Hälfte 50er Jahre“
Und die „Bäckerei-Konstante“ geht noch viel weiter zurück. Für mich 38-er Jg. war da IMMER SCHON die „Arbeiterbäckerei-Filiale“, wo wir am Vormittag (Mager-)Milch und Brot (mit Lebensmittelkarte etc) holten. Daß das kleine Ladele bummvoll war und förmlich aus den Nähten platzte – daran erinnere ich mich gut. Einmal ließ mich meine Mama heraußen am Gehsteig warten und befahl mir, auf und ab zu gehen – aber nicht zu weit. Hab ich gemacht. Und plötzlich rief sie aus unserer Wohnung, drüben, vom 4.Stock herunter. Sie hatte schlichtweg vergessen, daß sie mich mitgenommen hatte – und hatte mich in der Wohnung oben vergeblich gesucht. Von oben herab dirigierte sie mich über die Straße. 3 1/2 werd ich gewesen sein.
Übrigens – im bummvollen Ladele waren, beim Eingang gleich links, hinter der Schaufensterscheibe, 2 oder 3 kleine Tischchen, an denen die Madln vom Fernamt saßen und aus einem weißen Porzellanbecher ihre Milch tranken. Ich hab sie sehr bewundert!
Gerade taucht bei mir der Name „Knapp“ auf… könnte das die damalige Pächterin gewesen sein, oder verwechsle ich da etwas?
Übrigens: Nach 1956, als ich selbst Post-Vertragsbedienstete (und etwas früher dran ) war, habe ich mir das Vergnügen gegönnt, einen weißen Becher mit Milch zu trinken. Au weh – ich hätte es besser lassen sollen – ich bringe keine Milchhaut hinunter…
Nein, es bedeutet „Das Einkaufszentrum“. Die Geschichte dieses EKZ ist auf seiner Homepage zu finden.
Obendrein, der Plausibilitätscheck wäre eigentlich nicht schwierig: was bitte sollte „Deutsches Einkaufszentrum“ denn bedeuten – als Name für ein Einkaufszentrum in Österreich? Was hätte das für einen Sinn haben sollen?
Ich bild mir ein, diese Rückseite inklusive Stöcklgebäude und Erinnerung an den in der Baulücke ganz links untergebrachten ck Keller hier schon mehrfach gesehen zu haben, auch oder meistens als Bombenschaden bei dessen Wiederaufbau das Glashäusl eingespart wurde. Stichwort Tiroler…
Frage: Was würden Sie zur „künstlichen Intelligenz“ namens Copilot sagen, wenn diese ausgerechnet von dieser Ecke („Mischgebiet“) behauptet, die jeweiligen Bewohner (etc) hätten diese Lage „wegen ihrer Nähe zum Wiltener Platzl“ sehr geschätzt?
Für alle eine Kostprobe aus einer Kanzlei, die sich seit kurzem dieser Segnung der modernen Technik bedient:
„ICH MÖCHTE DIE DOSENKLASSE L IN DER SPUR ZUGLEICH TEILEN“
Aber Sie alle haben natürlich erkannt, was das heißen sollte, oder?
Kleine Hilfe: IN DER SPUR =“Innsbruck“
Beide Brüder waren sehr erfolgreiche Skispringer, – Heinz und der Schloßcafé-Wirt Horst. Ihren und vielen anderen Spuren erfolgreicher Sportler kann man übrigens im „Amraser Skimuseum“ des Erwin Staudacher folgen!
Danke fürs schöne Foto! Gleich daneben wird übrigens gerade wieder gebaut, – die ehemalige „Schloßmühle“ erlebt ihre nächste Transformation.
Was mich sehr interessieren würde ist die Raumaufteilung in diesem Gebäude. Gibt’s da Pläne oder kann sich jemand erinnern?
Ich habe dieses Studentenheim ja noch erlebt. Am Ende seiner Existenz hätte ich es ja in bester Ubex Manier erforschen können, aber…
Frau Stefanie Daringer verstarb im Jahr 1963; genauere Daten noch nicht einsehbar. Sie wurde, wie ihr Ehemann Franz Daringer, am Friedhof St. Nikolaus bestattet.
(_MF 1188-03_Innsbruck St. Nikolaus – Index zu TO 5-6_1877-_1976_0029)
Jaaa, was Sie als „G’stättn“ bezeichnen, ist einfach ein abgeernteter Gemüsegarten im Spätherbst. Und: Da prallen (mindestens) zwei „Schulmeinungen“ aufeinander – die des „ordentlichen Menschen“, bei dem der Garten im Herbst ungestochen gehört, damit er über den Winter brach daliegt – und jene des anderen, der den abgeernteten Garten einfach ruhen läßt, bis in den späten Frühling..
Von der Straße aus war dieser Garten nicht sichtbar. Im Schupfen links soll der Kasten einer ehemaligen Postkutsche gestanden sein, wurde mir berichtet….
Der Schatten am Kleidchen vom ‚Medele‘ am Wegele scheint sich ganz ohne Ursache dorthin verirrt zu haben. Ich hoffe doch, dass er beispielsweise von einem Rucksack der Fotogräfin stammt – sonst bliebe eigentlich nur noch ein UFO als Erklärung.
Das ist der Schatten der rechten Schulter der Fotografin. Das Medele steht der Kamera näher als der Boden dahinter. Man verlängere nur den Schatten des Mädchens in den Schatten der Fotografin hinein, dann sieht man das Stück am Kleid des Mädchens, also am Kleidele vom Medele, abgebildet. Alle UFO Sichtungen haben eine natürliche Erklärung.
Ich tippe auch auf die östliche Sternwartestraße. Ich meine im Hintergrund das Haus in der Höttinger Gasse zu erkennen (Hnr 26, wo früher der Metzger war) sowie das Haus im Stamser Feld 4. Zwischen dem Aufnahmeort und den Häusern im Hintergrund müsste dann das Kirschental liegen.
Das Haus, von dem wir links oben kaum mehr als den Giebel sehen, könnte dann die Frau Hitt Straße 12 sein. Das Mädchen stünde dann vor dem Wegele welches zum Haus Sternwartestraße 2 hinaufführt.
Ein Blick noch auf den Schatten: Aus der Haltung der Arme schließe ich auf eine Kamera der Bauweise der Rolleiflex bei der man von oben in den Sucher blickte. Und ist das der Schatten der Mama oder vom Papa?
Ich glaube nicht, dass das Foto aus der 1967-Jahr-Gegend stammt, denn da hatte das Tivoli-Stadion noch keine Flutlichtanlage. Die wurde (aber wer weiß, ob ich mich richtig erinnere) wohl erst 1970 errichtet, weil das das Jahr war, in dem Wacker erstmals im Europacup spielte (Cupsieger), wofür ein Flutlicht notwendig war (TV-Abend-Übertragungen).
Ich hätt eher gedacht eine Stufe weiter oben, weit weg von der vorigen Romani Aufnahme in der STernwartestraße kanns nicht sein. Leider ist das auffällige Haus mit dem Krüppelwalmdach eine architektonische Allerweltsidee in dieser Gegend.
Der schlimmste Schmerzpunkt der Innsbrucker Architekturgeschichte. Zumindest ein ziemlich schlimmer. Hatte für Innsbruck unverdient tatsächlich so etwas wie Flair. Mein erstes von der Tanzschule organisierte Nikolokränzchen fand hier statt. In Vaterns dunkelgrünem Anzug.
Den Bombenkrieg hat dieses Juwel schadlos überstanden, aber dann war ein Möbelhaus wichtiger, das nicht überstanden hat, dann ein Ärztehaus, das nicht überstanden hat. Im Parterre ein Cafe dessen Namen sich am Bogen in der Nähe angelehnt hat. Jetzt gibts dort im Parterre Pipfa. Am Bozner Platz gibts auch Pipfa. Welch Gewinn für die Stadt. Die Triumphpforte fragt sich was tu ich noch da?
….wenn es nicht der Heimweg nach dem Nachmittagsunterricht war. Der lange Schatten vom fotografierenden Papa – im Hintergrund die Umrisse der Zunterköpfe, zu erahnen dahinter der Bettelwurf… und links der Zaun, hinter dem es in die Höhe zu gehen scheint – ich denke an die Höttinger Au….
Das Bild ist vom Hafelekar im Bereich der Geierwally-Hütte aus gemacht worden Richtung Norden zur Jägerkarspitze, wenn man auf google maps das Viktor-Franz-Hess-Labor anklickt und die hinterlegten Fotos durchklickt kommt man dabei auf in etwa das selbe Foto. Unten im Gleirschtal zw. der Nordkette und der Halltalkette liegt die Möslalm, welche letztens uns Wanderziel war.
Zufällig hatte ich am Samstag die Gelegenheit, aufs Hafelekar zu kommen. Von der neuen Quantenoptischen Bodenstation Marietta Blau aus nahm ich dieses Foto auf https://postimg.cc/rdmYrVQp
Schade, daß wir nur den „24“-er als Datum haben – und nicht wissen, welcher „Verein“ die jungen Mädchen aufmarschieren ließ. Auch die Fahnen im Hintergrund lassen nichts erkennen – deuten aber eventuell auf „etwas Politisches“.
(Das Dopolavoro wird wohl nicht mit den „Giovane Italiane“ mitmarschiert sein – bei welchem Anlaß auch immer….???)
Könnt auch H. oder HL 24 heißen. Aber eher das 24. Foto als 1924.
Im Analog-Google Fischnalerchronik ist z.B. am 18. September 1921 ein Gauturnfest der Turnerinnen vermerkt. Zum Beispiel. Unter dem Stichwort „Turnen und Turnvereine“ wimmeltes nur so von völkischen Leibeserziehugssüchtigen. Unpolitisch war da nix. Abgesehen von der allgemeinen Betrachtung, dass der Aufmarsch uniformierter Menschen im Gleichschritt, bedingungslos gehorsam Höherem ergeben, immer eine Augenweide für Politiker gewesen sein wird. Auch ohne Adolphe.
Ja, früher war das die NEUstadt. Aber ich weiß selber, wie schnell man alt ausschaut 😀 ,
Ich tippe auf einen repräsentativen Aufmarsch anläßlich eines Turnfestes. Ich kenne auch Aufnahmen vom Tivoli mit diesen oder ähnlichen Damen in Aktion. Damals gerade noch am Rande des bürgerlich Erlaubten, heute eher rhythmische Gymnastik.
Der Aufnahmestandort ist jedenfalls nicht die Altstadt, der Verfasser hat aber den im Titel erwähnten Zusammenhang mit der Altstadt nicht erklärt. Ich gehe schon davon aus, dass man im Stadtarchiv die Grenzen der Altstadt kennt. 🙂
Woran wäre denn zu erkennen, dass dieser Aufmarsch in der Altstadt stattgefunden hätte? Mir scheint eher, dass der vom Burggraben herüber kommt, denn am Eingang in die Altstadt steht eine geschlossene Reihe Zusehender.
Ich war gerade auf der Arbeit, saß im Büro und habe es im Radio gehört. Meine Kollegen und ich waren sprachlos, fassungslos und konnten es nicht glauben. Unsere Arbeit blieb liegen und wir haben nur mehr gebannt auf den Radio geschaut. Den Moment werde ich nie vergessen….
Platzwirt stimmt – heute Gemeindeamt und Heimatmuseum! Laut Liste der denkmalgeschützten Objekte https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Zirl :
Beschreibung: Der Gasthof Platzwirt wurde 1910/1911 nach dem Dorfbrand von 1908 nach einem Entwurf Münchner Architekturstudenten wieder aufgebaut und 1940 nach Plänen von Richard Dagostin zum Rathaus umgebaut. Seit 1977 beherbergt das Gebäude das Zirler Heimatmuseum. Die Fassaden sind durch ein- bis zweigeschoßige Obergeschoßerker an allen drei freistehenden Seiten gegliedert, teilweise sind noch originale Fenster in tiefen Laibungen oder mit Segmentbogenabschlüssen erhalten. An der Fassade sind das Landeswappen und das Gemeindewappen dargestellt.
Nicht einmal einen Führerschein. Was nicht unbedingt den Autobesitz ausschlöße.
Die Geschichte um Thunbergs Riiiiesenauto stammt aus einschlägigen Räuberpistolen im Internet, meist von der Kategorie „Sie werden staunen (wütend sein, entsetzt sein etc.), wenn sie erfahren, welches wie was wann wo“, wo man durch 100 clickbaites durch müßte um am Schluß in eine Abofalle zu tappen.
Inzwischen hat sich die Information selbstständig gemacht und wurde in das Allgemeinwissen aufgenommen.
Die beiden aus der Andreas-Hofer-Straße kommenden Gleise liefen vor dem TW21 zusammen und endeten nach kurzem Weg; es gab bei der provisorischen Endstation keine Umfahrungsmöglichkeit. Vermutlich ist TW21 nach dem Abkuppeln auf das rechte Gleis vorgezogen; der Basler TW hat dann den Beiwagen verschoben bzw. an den Triebwagen angekuppelt. Der TW21 und der Basler Beiwagen sind bereits mit den Compactkupplungen ausgerüstet.
Der Winterthurer TW17 hatte kein beleuchtetes Liniennummernschild, sondern eine (umdrehbare) Blechtafel, die sowohl Liniennummer als auch die Endstationen anzeigte. Ob die Konstruktion vor der Linientafel eine Art von Beleuchtung ist, kann ich leider nicht erkennen.
Beim Beiwagen sieht mandeutlich, dass es sich um einen ehemaligen Sommerwagen handelt: Er ist dreifenstrig und man erkennt noch die Verstärkungswinkel zwischen den „Stehern“ und der Dachkonstruktion.
Heuer am 5. März hab ich diesen hübschen Winkel doch tatsächlich selber fotografiert…allerdings ohne auf den Heiligen im Hintergrund zu achten. Wieso mach ich überhaupt Fotos.
Wie man darauf kommt, dass, wie als Tipp erwähnt, dort früher viele Reisende vorbeigekommen seien, erschließt sich mir nicht. Nicht einmal durch die Bäckerbühelgasse wird viel Reisepublikum seinen Weg genommen haben..
Auf dem Bild sieht man alle 3 unterschiedlichen Beiwagentypen der Stubaitalbahn: Hinter dem Triebwagen zwei Beiwagen im Ursprungszustand, im Hintergrund steht ein STB-Beiwagen mit dem Neubaukasten aus den frühen 1960er Jahren und dahinter der vierfenstrige Wagen der Rechtsufrigen Thunerseebahn, der eigentlich 1953 für die Linie 4 gekauft wurde, wegen technischer Probleme dann jedoch auf die STB gelangte. Die beiden Beiwagen behielten übrigens bis zur Ausmusterung um 1965 ihre IVB-Nummern 161 und 162.
Abgesehen von der Szenerie, die sich doch weitestgehend verändert hat, ist noch etwas bemerkenswert: Die Obusleitung der Linie A, die von der Höttinger Au Richtung Mariahilf führt und der Abzweig über die Universitätsbrücke. Diese Leitung war nicht mit einer Weiche angeschlossen; während längerer Straßenbauten in Mariahilf fuhr die Linie A über die Unibrücke und erreichte an der Klinikkreuzung die Leitung der Linie C. Dazu wurde diese Leitung provisorisch angeschlossen; sie existierte m. W. bis zum Ende der Linie C im Jahr 1971.
Es handelt sich um den MAN-Büssing mit der Nr. 131, er war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht älter als 3 Jahre. Bei der Reparatur erhielt er eine leicht veränderte Frontpartie und war somit gut zu erkennen.
Bei diesen Tafeln dürfte es sich tatsächlich um die klappbaren Seitenbesteckungen der Züricher bzw. Basler Triebwagen handeln. Sie zeigten die jeweilige Endstation innen und außen an und waren im 1. Fenster des Triebwagens, auch in den Meraner Beiwagen, eingeschoben. Wenn man die Tafeln entlang der Breitseite umklappte, befand sich hier die jeweils andere Endstation, jeweils zur Anzeige innen und außen. (Linie 1: Bergisel bzw. Hungerburgbahn, Linie 3: Pradl bzw. Wilten.) Nach Auflassung der Strecke zum Wiltener Platzl und der damit verbundenen Schleifenfahrt über Hauptbahnhof wurde einfach der gesamte Linienverlauf der Linie 3 zweizeilig angeschrieben, um den Schaffnern das Umklappen der Schilder während der Fahrt auf der Innenstadtschleife zu ersparen.
Auf der Website „www.welt-der-wappen.de“ von Dr. Bernhard Peter bietet das Wappen-Photos Ortsregister (unter I – Innsbruck – Stadtrichter-Zeller-Haus) interessante Einblicke und Wissenswertes über die dortigen Wappendarstellungen.
Herrlich! Aufgrund der Baulücke rechts im Bild kann ich mich zu den in Wilten Aufgewachsenen dazugesellen, denn man erkennt die damals noch recht ramponierte rückwärtige Fassade unseres Wohnhauses Stafflerstraße 23. Das Haus Egger-Lienz-Straße 22-24 (mit Garconnierenbunker dahinter) wurde erst Mitte der 60er Jahre gebaut und die Baustellen waren natürlich ein willkommener Abenteuerspielplatz für uns. Gut, daß die Eltern nicht immer alles gewusst haben.
Das ist die Kurve bei der alten Krankenkasse rechts im Bild die Bahnpost
Aufnahme mit extremen Teleobjektiv daher entsteht der Eindruck einer Sackgasse.
Bei der Strßenbahn könnte es sich um die Haller vom Bahnhof kommend handeln
Es handelt sich um das Wappen von Christian I. (1426 – 1481), Graf von Oldenburg, späterer König von Dänemark, Norwegen und Schweden. Er war – zumindest für die Dauer von 22 Jahren – Zeitgenosse von Maximilian I. (1459 – 1519).
Im Jahr 1474 reiste Christian I. über Innsbruck und Mailand nach Rom, wo ihn der Papst von einem Gelübde entband (Reise zum heiligen Grab) und ihm eine päpstliche Bulle ausgestellt wurde, die ihn künftig vor Schleswig-Holsteinischen Wucherzinsen verschonen sollte. (Allg. Deutsche Biographie)
Die Durchreise (der Aufenthalt?) in Innsbruck waren vermutlich nicht der Grund, dass dieses Wappen im Quaternionenadler aufscheint. Vielleicht hatte Christian I. eine Tochter, die Maximilian I. als geeignete Partie erachtete, bevor er sich nach Burgund wandte?
Interessant wäre es aber, den wahren Grund für das Vorhandensein dieses Wappens am Zellerhaus zu erfahren.
…und links oben am Foto blickt ein vollbärtiger Greis (kahlköpfig und mit Stupsnase) mit dem rechten Auge gen Himmel.
(Herr Hirsch weiß sicher, wie man jene Krankheit nennt, bei welcher die von ihr rettungslos Befallenen meinen, überall menschliche Gesichter zu sehen…)
Ö.P.T. der ehemalige Österreichische Post- und Telegraphendienst repariert oder spleißt hier ein Kabel. Um einen Viertelanschluß oder ein Münztelefon wird es sich hier oben nicht handeln. Ein Sender kommt schon eher in Frage. Mehr weiß ich nicht.
From pension heis on Brot, Post und ein Hauch Gegenwart
Go to comment2026/09/14 at 10:13 pm
From Karl Hirsch on Als "Das Einkaufszentrum" noch etwas ganz besonderes war
Go to comment2026/09/14 at 9:49 pm
From Karl Hirsch on Als "Das Einkaufszentrum" noch etwas ganz besonderes war
Go to comment2026/09/14 at 9:48 pm
From Henriette Stepanek on Brot, Post und ein Hauch Gegenwart
Go to comment2026/09/14 at 6:03 pm
From karl hirsch on Brot, Post und ein Hauch Gegenwart
Go to comment2026/09/14 at 6:02 pm
From Henriette Stepanek on Brot, Post und ein Hauch Gegenwart
Go to comment2026/09/14 at 8:26 pm
From Henriette Stepanek on Brot, Post und ein Hauch Gegenwart
Go to comment2026/09/14 at 5:58 pm
From Kirsten Rieder on Als "Das Einkaufszentrum" noch etwas ganz besonderes war
Go to comment2026/09/14 at 5:14 pm
From Manni Schneiderbauer on Als "Das Einkaufszentrum" noch etwas ganz besonderes war
Go to comment2026/09/14 at 7:57 pm
From karl hirsch on Blick aus dem Fenster
Go to comment2026/09/14 at 2:21 pm
From Henriette Stepanek on Blick aus dem Fenster
Go to comment2026/09/14 at 3:20 pm
From Robert Engelbrecht on Kurz vor dem Abriss
Go to comment2026/09/13 at 9:49 pm
From Karl Hirsch on Ein Fachwerkbau…
Go to comment2026/09/13 at 2:53 pm
From Ingrid Stolz on La vita è bella
Go to comment2026/09/13 at 12:04 pm
From Henriette Stepanek on Ein Fachwerkbau…
Go to comment2026/09/13 at 11:20 am
From Hans Pechlaner on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/13 at 10:18 am
From karl hirsch on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/13 at 11:26 am
From Hans Pechlaner on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/13 at 2:42 pm
From Trautner Max on Ein Fachwerkbau…
Go to comment2026/09/13 at 9:14 am
From Matthias Pokorny on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/12 at 10:55 pm
From karl hirsch on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/13 at 8:27 am
From Georg Payr on Rekordsommer and Cigarettes
Go to comment2026/09/12 at 9:50 pm
From karl hirsch on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/12 at 6:24 pm
From karl hirsch on Gastgarten Cafe
Go to comment2026/09/12 at 6:19 pm
From Henriette Stepanek on Ein Rätsel zum Schulbeginn
Go to comment2026/09/12 at 5:20 pm
From pension heis on Hinaus ins Land (120)
Go to comment2026/09/12 at 5:15 pm
From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (120)
Go to comment2026/09/12 at 11:06 pm
From karl hirsch on Schloss Fernstein
Go to comment2026/09/12 at 12:13 pm
From Henriette Stepanek on Aufmarsch in der Altstadt?
Go to comment2026/09/12 at 10:03 am
From karl hirsch on Aufmarsch in der Altstadt?
Go to comment2026/09/12 at 11:09 am
From karl hirsch on Aufmarsch in der Altstadt?
Go to comment2026/09/12 at 8:36 am
From Manni Schneiderbauer on Aufmarsch in der Altstadt?
Go to comment2026/09/14 at 8:07 pm
From Schneider Erwin on Die Tyrolean Airways „erobern“ den Mittelmeerraum (1986)
Go to comment2026/09/12 at 8:04 am
From Manni Schneiderbauer on Aufmarsch in der Altstadt?
Go to comment2026/09/12 at 1:24 am
From Daniela Caccavo on Erinnerungen an den 11. September
Go to comment2026/09/11 at 10:10 am
From Mi Ko on Hinaus ins Land (158)
Go to comment2026/09/11 at 9:19 am
From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (158)
Go to comment2026/09/11 at 11:02 pm
From Didi Mair on Das TLF 1000 der FF Hungerburg
Go to comment2026/09/11 at 8:15 am
From Hans Pechlaner on Das TLF 1000 der FF Hungerburg
Go to comment2026/09/11 at 2:17 pm
From karl hirsch on Das TLF 1000 der FF Hungerburg
Go to comment2026/09/12 at 9:29 am
From Franz on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXVIII
Go to comment2026/09/11 at 7:35 am
From Duschek Werner on Am Südring staut sich´s…
Go to comment2026/09/10 at 5:27 pm
From Duschek Werner on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXII
Go to comment2026/09/10 at 5:19 pm
From karl hirsch on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 2_3.Chance
Go to comment2026/09/10 at 5:12 pm
From Hans Pechlaner on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 2_3.Chance
Go to comment2026/09/11 at 10:23 pm
From Duschek Werner on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXIX
Go to comment2026/09/10 at 4:41 pm
From Werner Duschek on Lokalbahn-Rätsel
Go to comment2026/09/10 at 4:33 pm
From Hans Pechlaner on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 2_3.Chance
Go to comment2026/09/10 at 4:28 pm
From Werner Duschek on Einer für die Auto-Freaks
Go to comment2026/09/10 at 4:23 pm
From Werner Duschek on Ein schwerer Verkehrsunfall
Go to comment2026/09/10 at 4:16 pm
From Werner Duschek on Archivding mit vielen Fragezeichen
Go to comment2026/09/10 at 4:04 pm
From Günter Eder on Ein gekröntes Wappen
Go to comment2026/09/10 at 3:58 pm
From Wolfgang Unterberger on Stadtblick in Farbe
Go to comment2026/09/10 at 3:14 pm
From Schneider Erwin on Sackgasse
Go to comment2026/09/10 at 11:36 am
From karl hirsch on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXVIII
Go to comment2026/09/10 at 8:52 am
From Franz on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXVIII
Go to comment2026/09/10 at 6:47 am
From Didi Mair on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXVIII
Go to comment2026/09/10 at 6:44 am
From Ingrid Stolz on Ein gekröntes Wappen
Go to comment2026/09/10 at 2:21 am
From Günter Eder on Ein gekröntes Wappen
Go to comment2026/09/09 at 10:56 pm
From Henriette Stepanek on Innsbruck oder schon „Ausland“? (3)
Go to comment2026/09/09 at 9:00 pm
From Karl Hirsch on Innsbruck oder schon „Ausland“? (3)
Go to comment2026/09/09 at 8:38 pm
From Karl Hirsch on Exploding Kittens
Go to comment2026/09/09 at 8:21 pm
From Hans Pechlaner on Innsbruck oder schon „Ausland“? (3)
Go to comment2026/09/09 at 6:44 pm