Outline, Fill-in, Second Outline, Block, Character, High Lines…Also was ich in meinem furzgeschrittenen Alter dank Innsbruck erinnert sich noch dazulernen darf ! Jetzt kann ich auch mitreden: „Oiso, die Outline find i gut, besser als die Second Outline, was sagen Sie ?“ „Jo, mir gfoin am besten die Fill-ins und der Character.“ „Jo und wenn ma 3 Schritt auf die Seitn geht, dann wirken die Blocks und High-Lines schon sehr tiefgründig, oder ?“
Aber so professionell, wie der Artikel verfasst is, glaub i, dass der Maggo auch a Schpreher is.
Mir gfallt des Bildl.
Jetzt nicht mehr schwierig
Der Maler dieser Blätter, Adolf Obermüllner (* 3. Sept. 1833 Wels, + 29. Okt. 1898 Wien), erhielt übrigens auch den Auftrag die Kronprinz-Rudolf-Bahn zu zeichnen.
Gestochen hat die Motive der Kupferstecher Georg Michael Kurz (* 15. Okt. 1815 Hersbruck, + 8. Jan. 1883 München).
Ein etwas anders gebundenes/beschriftetes Album stellt die Bibliothek der Universität Lodz im www zur Verfügung. Es enthält 24 Abbildungen von Innsbruck bis Bozen. Eine Beschreibung der einzelnen Blätter findet sich im Inhaltsverzeichnis auf Seite 7.
Zwei meiner Kommentar-Versuche scheiterten, ich vermute am mitgelieferten Link, obwohl ich ihn problemlos öffnen konnte. Deshalb nun ohne Link. Falls die Beschreibungen interessieren, meine Suchworte waren Adolf Obermüllner und Brenner. Damit erschien ziemlich rasch die besagte polnische Webseite.
Immer wieder faszinierend solche Urkunden, was Schrift, Sprache und Erhaltungszustand betrifft!
Mich würde das Ausstellungsdatum interessieren. Ich gehe davon aus, dass die Bestätigung aus Augsburg nicht ewig auf sich warten ließ, das Ausstellungsjahr demnach das im Beitrag erwähnte Jahr 1461 war.
Mit der Entzifferung des eigentlichen Datums habe ich meine liebe Not.
Ich lese „Geben auf Sambstag nach Sant Veitstag Anno d(omini) …“ Allerdings mit einem großen Fragezeichen.
Selbst wenn dieser „Sambstag nach Sant Veitstag“ inhaltlich zutreffen sollte, bleibt Unsicherheit. Der Vitus-Tag ist am 15. Juni. Im Jahr 1461 war das lt. Wochentag-Rechner ein Montag, demnäch wäre der darauffolgende Samstag auf den 20. Juni gefallen.
1461 lag der Zeitrechnung der Julianischen Kalender zugrunde, in dem der Vitus-Tag aber am 28. Juni gefeiert wurde, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, der Samstag danach somit auf den 4. Juli.
Die Berechnungen zweier vorsichtshalber getesteter Wochentag-Rechner basieren auf dem Julianischen Kalender und brachten demnach idente Ergebnisse. Die nützen mir leider nichts, wenn ich den Text falsch gelesen habe.
Lieber Herr Permann, würden Sie bei Gelegenheit das große Fragezeichen in meinem Kopf lösen? Vielen Dank!
Des war mei Opa. Das Auto haben wir noch. Nie Probleme. Auch nicht mit dem Pickerl, der Jungingenieur schaftte es nie, den Motor zu starten, geschweige denn auf die Rolle zu fahren. Wenn er meckern wollte, machte ich ihn beiläufig auf meine Verwandtschaft mit Al Capone aufmerksam. Gilt auch für Leute, die mich Krautwachter nennen.
Na, na, da haben´s was falsch verstanden. Das war nur ein Ausspruch, den der (von mir sehr geschätzte) Prof. Gerhold geschrien hat, wenn ein Schüler den Unterricht störte. Niemals, verehrter Maestro, würde ich mich getrauen, diese Bezeichnung auf Sie anzuwenden ! Jetzt schon gar nicht mehr, seit Sie Ihre Verwandtschaftsverhältnisse marginal offenlegten…!
Sie wissen ja gar nicht, Herr Pechlaner, WIE R E C H T Sie haben!
Aber zum Bild:
Das muß ein Ostersonntag vormittag sein. Die „Henriette“ mit ihren 8 Küken wartet darauf, mit vieren von ihnen am Nachmittagcviele Ausflügler Richtung Schießstand – Rum – Thaur – Loreto – nach Hall hinunter befördern zu können und manche auch abends wieder zurück, je nachdem, welcher Nachmittagsausflug gemacht worden war.
Umd auch an jeden der beiden Triebwägen, die gerade „solo“unterwegs waren,(Sonntag vormittag! ) konnten jeweils Wagelen angehängt werden. zzzzzz
Oder möchte Henriette mit allen 8 Küken mittags bei der Weiche Bruneckerstraße (Pradl umsteigen) nach links abbiegen
und ihre Küken ins heimatliche Nest unterm Berg Isel bringen?
Alles sieht so optimistisch, so neu, so friedlich aus. Die Koniferen sind noch nicht gepflanzt – ich meine die – was waren das gleich? Zirbelkieferlen? Halt die „Peetschelen“ des Herrn Professor, die „Gams“gartln genannten Kleingrünanlagen –
zwischen denen die „Glucke“ mit ihren Küken, nämlich die Haller Straßenbahn, 1974? 1975? ihre letzte Fahrt antreten mußte….
Tatra 72, Das Internet spricht Tschechisch oder slowakisch:
https://www.tatraportal.sk/?ukaz=popisky/t72_de&lang=de z.B. https://www.tatraportal.sk/data/popisky/t72/t72_10.jpg
apropos:
Am Bahndamm wächst ein Sauerampfer,
er sieht nur Züge, niemals Dampfer.
Armer Sauerampfer.
oder der hier:
Ein Zug der andern Zügen glich
war doch ein eigner Fall für sich,
Ein Wagen nämlich schien
Den ganzen langen Zug zu ziehn.
Das war jedoch ein Trugschluss nur
weil eine Lok am Zugschluss fuhr.
Und die Moral von der Geschicht ?
Manch Einer scheint durch Leistung oben,
in Wirklichkeit wird er geschoben !
Ist das nicht das Stiegenhaus vom Peterlongo-Haus (Maria-Theresien-Straße 57) und man schaut durch den Hinterhof in die Maria-Theresien-Straße hinunter?
Das Auto ist ein Tatra, T11 vermutlich, allerdings ist die dreiachsige Ausführung wohl etwas besonderes. Da lässt sich auf die Schnelle nichts vernünftiges im www finden (zumindest, wenn man kein Tschechisch kann).
Eher schräg gegenüber, die Häuser nach der „Post“, deren Erker man (auch mit Fragezeichen) sieht. Vielleicht noch weiter oben, in Triumphpforten Nähe. Die MTh Straße geht hinter dem zerstörten Haus vorbei. Hinten Links das „Fronweiler“ Haus (McDonalds, Neuroth), und dann das Palais mit dem Cafe im Hof. Den Stadtturm sieht man jetzt aus dieser Positiion nimmer, das ging nur von der damals freien Hofseite aus.
Möglich, dass hier genau diese Szenerie festgehalten wurde. Der heute dort wachsende Wald musste damals vermutlich dem Bahnbau weichen.
Am unteren Ende der „Wasserrutsche“ dürfte man sich bei starkem Regen allerdings wenig erfreut gezeigt haben. Wahrscheinlich wurde diese Konstruktion jedoch nicht so dramatisch umgesetzt, wie es die Darstellung vermuten lässt. Logischer erscheint, dass nach dem Durchlass das ursprüngliche Bachbett weitgehend beibehalten wurde.
Da innabwärts ein Fenster eingebaut ist, bewirbt der Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer das Häusl ja auch mit „Klo zur schönen Aussicht“.
Zwischen Schelleberg und Pontigl gibt es zwei Tunnel und einen Bach, der unmittelbar vor einem Tunnelportal herunterkommt und möglicherweise einen Durchlass erfordert. vgl. L. Aegerter, Alpenvereinskarte Brennergebiet 1920 https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=9027.977411¢erx=1276028.0098815116¢ery=5935199.818191804¢erspatial=102100&category=Detailkarten_georef&map=383
Sehen wir vielleicht das linke Haus mit der markanten Fensterverteilung in Google? https://www.google.com/maps/place/39041+Gossensa%C3%9F,+Autonome+Provinz+Bozen+-+S%C3%BCdtirol,+Italien/@46.952893,11.4556898,3a,84.6y,9.8h,72.12t/data=!3m10!1e1!3m8!1s8KvA-vwpj-t979-QUVz8dw!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D17.876276674470773%26panoid%3D8KvA-vwpj-t979-QUVz8dw%26yaw%3D9.80481269146145!7i16384!8i8192!9m2!1b1!2i38!4m15!1m8!3m7!1s0x479d53c169f4f31d:0xdcda2c9a7c0de0a2!2s39041+Gossensa%C3%9F,+Autonome+Provinz+Bozen+-+S%C3%BCdtirol,+Italien!3b1!8m2!3d46.9339747!4d11.4467338!16zL20vMDdxbmNy!3m5!1s0x479d53c169f4f31d:0xdcda2c9a7c0de0a2!8m2!3d46.9339747!4d11.4467338!16zL20vMDdxbmNy?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDUxMy4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
Bingo, Frau Pöll!
Es scheint mehrere – zumindest 2 – Ausgaben mit Stahlstichen dieser Bahnstrecke vom Verlag Max Ravizza gegeben zu haben, mit unterschiedlicher Nummerierung u. Beschriftung. Hier hat das Blatt mit der Abbildung „Schelleberg/Pontigl“ die Nr. 10:
https://www.abebooks.de/kunst-grafik-poster/Tunnels-Schelleberg-Pontigl-Stahlstich-Kurz-Oberm%C3%BCllner/17460655015/bd?srsltid=AfmBOophAAaH3Ce3Qaa4ZO7c3hd-9_3z35x8-suWEGwsP9tuQ_Ky6ebp
Hier ist das ehemalige Bahnhofsgebäude zu sehen:
https://www.komoot.com/de-de/highlight/1679624
Lt. dem historischen Eisenbahnatlas für Mitteleuropa gab es zwischen dem Bahnhof Innsbruck und der Brenner-Staatsgrenze 14 Tunnel:
https://www.eisenbahnatlas.net/at/tirol/?id=linia&poz=2950
Zwischen Brenner und Bozen werden 9 Tunnel angegeben:
https://www.eisenbahnatlas.net/it/italia/?id=linia&poz=3478
Wenn ich genau genug geschaut und richtig gezählt habe, sind in 11 der 26 Beiträge, die Herr Herbst zum Thema Erinnerung an die Brennerbahn verfasst hat, Tunnel(portale) zu sehen, wobei der Stich mit dem Bergisel-Tunnel zweimal vorkommt. Womöglich ließe sich der eine oder andere, bisher aufgrund der künstlerischen Freiheit noch nicht identifizierte Tunnel, anhand der verlinkten Streckenführung noch erkennen?
Auf der Südrampe dürfte Pontigl vermutlich die einzige Stelle sein, an der zwei Tunnel erhhöht über dem Tal liegen. Dennoch muss man auch hier einiges an künstlerischer Freiheit akzeptieren, denn die alte Strecke verläuft dort nicht über Schluchten, sondern entlang eines bewaldeten Hanges.
Damit kämen allerdings auch zwischen Innsbruck und Matrei mehrere Stellen infrage, die der Künstler hier verewigt haben könnte.
Interessant ist zudem das künstliche Gerinne, das eher an den Überlauf eines Wasserschlosses erinnert – also gewissermaßen an das Gegenteil einer Wildbachverbauung. Beides schien mir bisher jedoch zeitlich deplatziert.
Zur Ansicht selber kann ich nur sagen, dass man hier vermutlich sogar ins 19. Jahrhundert blickt. Keine Stubaitalbahn und auch noch kein Mutterer Hof zu sehen. Auch keine Plastikplanen und erst recht keine Siloballen.
Zur Geschichte der Mittelebirgsanimositäten weiß ich nur, dass die Mutterer und Natterer eher Brüder (und Schwestern?) sind, die sich hie und da einmal balgen, der böse Hauptfeind waren aber die Götzner. Wieso und warum weiß ich nicht, aber mit einer Stunde Fußmarsch dazwischen ist das Mütchen schon auf halbem Weg abgekühlt. Heute sind die Einwohner der Mittelgebirgsdörfer zum Großteil (?) ohnehin und sowieso Innsbrucker, die dann keine Ahnung haben, wie die alten Hofnamen lauten. Das Match lautet also eher Wiltener und Pradler Auswanderer.
Aus https://viv.tirol/wp-content/uploads/sites/11/www.vill-nr4.pdf: Bis zum Jahre 1779, als der Maria-TheresianischeSteuerkataster angelegt worden ist, zählte die Dorfgemeinde 24 Wohnhäuser, wozu in der Folge bis
1856 noch der Hauserle- und der Dudlhof kamen.
…..und uns an das Jahr 1946 zu erinnern – als Onkel Fritz aus Wien plötzlich auftauchte bei uns …
Damals – das war meine erste Fahrt mit der Stubaitalbahn. Jahreszeit? Frühsommer! Es war Vormittag. Auf den Wiesen wurde schon geheut … das Gras gewendet … zum Teil – weiter taleinwärts – erst gemäht…. es herrschte fröhliche Aufbruchsstimmung. Der Onkel Fritz winkte – und die Leute winkten fröhlich zurück.
(Die Etikette der besseren und feinen Familien „Fremden Menschen winkt man nicht zu!!!“ hatte sich zum damaligen Zeitpunkt leider Gottes noch immer nicht bis zu uns durchgesprochen…)
Aber der Halbkreis, in dem die Stubaier die grünen Wiesen von Natters nach Mutters aufsteigend umfuhr und die Unbeschwertheit dieser Fahrt – diese Erinnerung war beim Anblick des Fotos wieder lebendig.
Hatten die Wägen damals auch jeweils Plattformen? Ich erinnere mich doch, daß wir im Freien gestanden sind…!
Vor dem Bauzaun fliesst der Giesen gemächlich in der Senke von re nach links, das hölzerne Wirtschaftsgebäude im Hintergrund ist vor ca. 8 Jahren total abgebrannt und gibt es nicht mehr, re hinten über einer kleinen Geländekante ist der Harterhof zu sehen. Von den Sportplätzen und dem Franz Baumann-Weg mit seinen Gebäuden ist noch weit und breit nichts zu sehen.
Rampold „Eisacktal“, Athesia 1973:
„Noch ein gutes Stück südlich von Brennerbad ist der Brennersattel eine nahezu ebene Talfurche; dann beginnt das früher mit Recht gefürchtete starke Gefälle von SCHELLEBERG, in alten Berichten auch die YBL KÖR (üble Kehre)genannt. Das Straßenstück war vor allem im Winter häufig durch Fernlaster blockiert, so daß die Staatsstraße dort neuerdings (seit 1965/66) in einer gewaltigen Serpentine verläuft, an deeren südlichem Beginn das alte Straßengasthaus P O N T I G L liegt (in dem Holzmann ein „ponticulum“, also eine Brückenstelle der Römerstraße) sieht.
1916/17 ging hier vom Hühnerspiel eine gewaltige Lawine nieder, die das ganze Tal abriegelte und ihre Schneemassen noch bis zur jenseitigen Eisenbahnlinie hinaufschleuderte.
Tief unter uns in unzugänglicher Schlucht rauscht der Eisack, am rechten Talhang ober ihm zieht die Eisenbahnlinie (zwei kurze Tunnels) durch.
Bezüglich der Fotos und Spendenlisten glaube ich mich zu erinnern, dass diese im Zuge der Neuaufstellung wieder in das Denkmal eingebracht wurden, muss aber zugeben, dass ich mich nach so langer Zeit auch irren kann.
Man sieht sogar die Seilzüge des damals noch notwendigerweise intakten Läutwerks.
Eine viel zu kurze selige Zeit meiner Kindheit lang war der Trautner Teil der kindlichen Weihnachtromantik. Kurz vor dem Heiligen Abend nahm sich mein Vater immer Urlaub und ging unter anderem mit mir zum Trautner wo ich eine neue Krippenfigur oder Zubehör aussuchen konnte. Heere von Hirtenfiguren und 3 Königen aus ergoogelter Merolinmasse anbetend, knieend, verneigt stehend, den Hut in Demutsstellung in den Händen haltend für die Position vor dem Wunder im Stall, oder mit handausbreitendem Staunen als Vis.a.vis vor dem Engel gedacht. Oder einmal ein Brunnen, ein Feldfeuer oder auch zwei Papierpalmen, trefflich zum Tiroler Stall passend. Trotz Maiendatum Weihnachtsstimmung in der Erinnrung an den Trautner. Welch dämlicher Mist unsere glühweinverklebten Weihnachtsmärkte.
Dabei war der Trautner natürlich ein tüchtiger Geschäftsmann, der – siehe Titelbild – zu Werbezwecken auch vor der Darstellung der Pfarrgasse im Stil des Linzer Hauptplatzes nicht zurückschreckte.
Den kurzen Schatten nach zu urteilen, sind wir eher noch im Juli als schon später im Jahr.
Die mit Efeu verwachsene Ottoburg blieb noch lange in diesem Zustand.
Wahrscheinlich ein schöner Sommersonntagmorgen. Da wurde später auch nicht unterrichtet und in dieser Jahreszeit, wie Herr Lechner die mir ehrlich gesagt nicht erinnerliche Lokalität andeutet, ein paar Wochen nicht.
Schöner Blick auf Völs und sein Personalhaus Albertistraße 4. Dem Holzindustriewaldele gings – Luftbildwissen – schon bald an den Kragen noch ehe der Bau fertig wurde.
Vielen Dank für das schöne Foto! Habe mich sehr darüber gefreut! Es zeigt meinen Stiefvater Erich Haslinger so, wie ich ihn in Erinnerung behalten habe. Liebe Grüsse!
Beim Foto mit dem Tor und Erker in der Pfarrgasse 6 sieht man das Schild mit den Haken, das bereits bei diesem Beitrag thematisiert wurde https://innsbruck-erinnert.at/ein-raetsel-in-der-pfarrgasse/
Mein erster Gedanke war Vals in Graubünden. Dort ist der Dorfkern auch so eng und zum Teil verschachtelt gebaut. Das relativ steile Gelände würde ebenso passen wie der Hinweis Tourismusort.
Leider geht sich das aber mit der Dachgestaltung nicht aus. In Vals wurden die Dächer – zumindest im Ortszentrum – immer mit dem in der Umgebung vorkommenden Granit gedeckt. Sieht von oben betrachtet übrigens schön aus, besonders wenn die Sonne scheint. Mir wurde vor vielen Jahren erklärt, die Bauordnung würde das so vorschreiben.
Die von Herrn Hirsch erwähnten Tafelen für Ahnungslose sind den Einwohnern wohl mit zunehmendem Touristenaufkommen ausgegangen. Zumindest scheint man von jenem am Zaun im VG auch die Rückseite verwendet zu haben. Es sei denn, die Eigentümer des Grundstücks hätten sich selbst einen Hinweis geben wollen …
Abgesehen von der Modernisierung der Verkehrsflächen sowie der Uferverbauung (inklusive zweispuriger Straße am Donauufer) präsentiert sich das heute noch recht ähnlich. https://maps.app.goo.gl/6SXgQCXkf1SeaxHL9
Rechts neben der stumpfen Ecke ganz unscheinbar ein Schaukasten mit Zettelchen. Das waren die aktuellen Filmbesprechungen der Katholischen Filmgilde (s. Kommentare im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/text-5/).
Ganze 7 Kinos hat es damals in der Stadt gegeben, Das Löwenkino noch dabei oder das Forumkino schon?
Lustig die Riesentafel vom Milleroptiker für 5 Dioptrien.
Und der noch nie gebotene ebenerdige schöne Blick aus dieser Richtung auf die Hinterhofbetriebe wie z.B. die Spenglerei Plössl (gibts heute noch in der Bruneckerstraße, https://innsbruck-erinnert.at/hinterhofszene-ix-2/ ) und andere Gewerke.
Wahrlich, ich sage euch: in jenen Tagen meiner Jugend, als die Welt noch so wunderbar in Ordnung war und die englischen Popgruppen in Swingin London wie die Gänseblümchen aus dem Boden sprießten, war ich begeisterter Fan von Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich und durfte alle, wirklich ALLE Scheiben dieser Gruppe stolz mein eigen nennen (kann die meisten Texte heute noch auswendig). Welcher eingefleischte Sixties-Music-Fan (als solchen bezeichne ich mich, bin musikalisch in den Sixties „hängengeblieben“ und höre die alten Kamellen heute noch rauf und runter) kennt sie nicht die (wichtigsten) Titel: „Hold tight“, „Bend it !“, und dann eben „Zabadak“, „The Legend of Xanadu“, „Last Night in Soho“, „The Wreck of the Antoinette“ und und und und und…
Jedenfalls, für heute haben Sie´s geschafft Maestro: seit ich den Artikel in den frühen Morgenstunden gelesen habe, höre ich den Klang und den eigenwilligen Takt der Trommel und geht mir die Melodie nicht mehr aus dem Kopf !!!
Zabadak! Karakakora kakarakak. Zabadak! Shy, shy skagarak ! (Seufz…)
Als ich Kind war, war der Postmeister von Igls in Vill wohnhaft. Beim Warten auf den Bus in Vill wurde eine Wartende gefragt, ob sie denn Lotto spiele. Ihre Antwort: „Na, der Postmeister von Igls spielt schon Jahre lang und hat noch nie gewonnen. Und der der ist wohl ein gescheiter Mensch!“
Ecke Museumstraße – Bruneckerstraße, Mauer der Scheuchenstuel’schen Stiftung, der Bau dahinter mit den Türmchen das „Handelskammer“ – Gebäude in der Meinhardstraße
Die noch nicht vorhandene EU-Kennzeichnung auf den Nummerntafeln wäre evtl. auch eine Datierungshilfe. In Deutschland wurde sie lt. Wikipedia ab 1994 eingeführt.
Zwar nicht „von allgemeinem Inteesse“, aber vielleicht weckt es die eine oder andere Erinnerung:
Nach dem absolvierten „Vorbereitungskurs auf die Ablegung der Verkhrsdienstprüfung III (Rechnungsdienst) mußte mein damals noch nicht) Gatte Heinrich eine dreiwöchige „Verkehrsdienst-Praxis“ an einem Postamt machen (was er ja schon drei Monate lang am PTA Bregenz gemacht hätte – aber „Vuaschrieft is Vuaschrieft“ – jetzt war er ja in der Buchhaltung – und daher…)
Ja, und diese 3-wöchige Praxis fand am PTA Igls statt.
Das scheint ein recht familiäres Postamt gewesen zu sein – mit dem sonnigen Bankl an der Rückseite des Hauses – dem großen Garten – den Hausbewohnern –
– da ist mir der Name „Oberlehrer Witting“ in Erinnerung, er muß „so um die 70“ gewesen sein, sowie die junge Frau Betty und das kleine Söhnchens Alexander.
Auch mit einem Fotografen – von „der Murauer“ herüber – konnte er in der Mittagspause über Landschafts- und Porträtaufnahmen fachsimpeln.
Ja, die Post… Ein staatlicher D I E N S T L E I S T U N G S betrieb – der an die Börse geht -weil ein F I N A N Z M I N I S T E R
glaubt (oder wider besseres Wissen behauptet), man könne damit „eine goldene Nase“ verdienen…
Zur Datierung: frühestens 1986, am ersten Bild ist vor dem nordwärts fahrenden Toyota Tercel 4wd ein Audi 80 B3 erkennbar, der im Sommer 1986 auf den Markt kam. Der Gendarm hat auch noch seine Browning im Lederholster und noch keine Glock 17.
Zum Teil wird es sich um „Früchte des Bösen“ handeln, wenn heutzutage auf dem „Götzner Strassl“ von ca 10 entgegenkommenden Lenkern mindestens 2 die Kurve schneiden, nicht einmal schnell, wird nicht geahndet trotz Sperrlinie, leider. Im Verkehrspark aufgewachsen und nur einmal durch die Hauptschule in den „Genuss“ der Tretautos gekommen, leider gab es damals, d.h. in den Sechzigern, keine Tretautos für „jedermann“ zu kaufen, zumindest nicht für Kinder der Arbeiterschicht. Eigenlob stinkt, aber ich und mein Banknachbar in der Hauptschule, er war der Sohn eines Fahrschullehrers, kannten als einzige alle Verkehrszeichen, incl. „Straßenbahn biegt bei Gelb ein“ und „Laternen die nicht die ganze Nacht über leuchten“.
Haben alle von Ihnen die „Südtiroler Landeskunde“ von Anton von Lutterotti, VA Athesia . Bozen? Dann schlagen Sie bitte Seite 83 auf!
„Trotzdem sollte hier die „Badmoidl“, die resolute Bademeisterin, nicht unerwähnt bleiben, über die ein englischer Badegast aus den 70-er Jahren des 19. Jhdts berichtete: Sie führte ein eisernes Regiment über ihre Badegäste, ob Fürst oder Bauer, und wer nicht parierte, wurde unverzüglich hinausgeschmissen.
Bedimgumg für den Eintritt in die Badestube war der achweis, vor kurzem gebeichtet zu haben: „Keine Absolution, kein Bad!“
Sie betätigte sich auch als Baderin im Sinne von Barbier; die Rasierbedürftigen setzten sich der Reihe nach in ihre offenen Kojen und wurden zunächst alle tüchtig eingeseift; dann bekam der erste von ihnen einen Apfel oder ein hölzernes Stopfei in die Backe geschoben und über der gespannten Haut schwang die Moidl dann ihr Rasiermesser; war der erste Gast fertig, wanderte der Apfel in den Mund des nächsten, und so weiter; während die Moidl dann die Badenden beaufsichtigte, betete sie ihren Rosenkranz; hatte dazwischen auch immer wieder Zeit für einen Schluck Wein aus dem Glas, das jeder Gast vor sich stehen hatte (Constance Leigh Clare „The Brenner Pass“ London 1912)
(Den Lutterotti sollte ich jetzt vielleicht griffbereit halten – oder?)
From Thomas Fink on Schall und Rauch
Go to comment2026/05/21 at 7:39 pm
From Thomas Fink on Streetart – VII
Go to comment2026/05/21 at 7:36 pm
From Ingrid Stolz on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/21 at 3:14 pm
From Ingrid Stolz on Von Venedig nach Augsburg
Go to comment2026/05/21 at 2:42 pm
From Thomas Fink on Hinaus ins Land (150)
Go to comment2026/05/21 at 12:12 pm
From karl hirsch on Hinaus ins Land (150)
Go to comment2026/05/21 at 2:36 pm
From Thomas Fink on Hinaus ins Land (150)
Go to comment2026/05/21 at 6:50 pm
From Henriette Stepanek on Henriette Bimmelbahn?
Go to comment2026/05/21 at 11:10 am
From Karl Hirsch on Hinaus ins Land (150)
Go to comment2026/05/21 at 9:08 am
From Hans Pechlaner on Henriette Bimmelbahn?
Go to comment2026/05/21 at 8:32 am
From Barbara Pöll on Gechillte Restaurierung
Go to comment2026/05/21 at 7:40 am
From Friedrich on Heilige Baustell, bitt' für uns!
Go to comment2026/05/20 at 10:10 pm
From Georg G on Hinaus ins Land (150)
Go to comment2026/05/20 at 9:17 pm
From Karl Hirsch on Heilige Baustell, bitt' für uns!
Go to comment2026/05/20 at 7:59 pm
From Hans Pechlaner on Von Venedig nach Augsburg
Go to comment2026/05/20 at 5:27 pm
From Hans Pechlaner on Heilige Baustell, bitt' für uns!
Go to comment2026/05/20 at 5:12 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/20 at 5:04 pm
From Georg Payr on Das stillste Örtchen?
Go to comment2026/05/20 at 4:43 pm
From Hans Pechlaner on Das stillste Örtchen?
Go to comment2026/05/20 at 6:28 pm
From Barbara Pöll on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/20 at 2:50 pm
From Ingrid Stolz on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/20 at 4:41 pm
From Angelika Kollmann-Rozin on Ein Fahrplan als kleines Kunstwerk
Go to comment2026/05/20 at 2:05 pm
From Ingrid Stolz on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/20 at 1:58 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/20 at 11:09 am
From Karl Hirsch on Unverbaute Landschaft
Go to comment2026/05/20 at 10:41 am
From Karl Hirsch on Unverbaute Landschaft
Go to comment2026/05/20 at 10:30 am
From Klaus Fischler on Unverbaute Landschaft
Go to comment2026/05/20 at 3:16 pm
From Klaus Fischler on Unverbaute Landschaft
Go to comment2026/05/20 at 9:25 am
From Henriette Stepanek on Unverbaute Landschaft
Go to comment2026/05/20 at 6:23 am
From pension heis on Was wird hier gebaut?
Go to comment2026/05/19 at 9:55 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/19 at 9:19 pm
From R.S. on Hinaus ins Land (150)
Go to comment2026/05/19 at 8:35 pm
From karl hirsch on Das stillste Örtchen?
Go to comment2026/05/19 at 8:16 pm
From Tobias Rettenbacher on Das stillste Örtchen?
Go to comment2026/05/20 at 10:39 am
From Henriette Stepanek on Das stillste Örtchen?
Go to comment2026/05/19 at 9:21 pm
From Christian Haager on Sprengung des Andreas Hofer Denkmals Teil 1
Go to comment2026/05/19 at 4:22 pm
From Georg Humer on Was wird hier gebaut?
Go to comment2026/05/19 at 4:02 pm
From Karl Hirsch on Die Firma Trautner in der Innsbrucker Altstadt
Go to comment2026/05/19 at 2:03 pm
From Hans Pechlaner on Was wird hier gebaut?
Go to comment2026/05/19 at 1:23 pm
From Hans Pechlaner on Im Sommer 1945
Go to comment2026/05/19 at 1:17 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Das Leid mit den Tunnelportalen
Go to comment2026/05/19 at 12:34 pm
From karl hirsch on Was wird hier gebaut?
Go to comment2026/05/19 at 8:47 am
From Hannes Lechner on Was wird hier gebaut?
Go to comment2026/05/19 at 8:49 pm
From Hannes Lechner on Was wird hier gebaut?
Go to comment2026/05/19 at 6:23 am
From Kasia Sandhofer on Ein Weltmeister zu Besuch
Go to comment2026/05/18 at 6:22 pm
From Barbara Pöll on Die Firma Trautner in der Innsbrucker Altstadt
Go to comment2026/05/18 at 4:56 pm
From Ingrid Stolz on Hinaus ins Land (149)
Go to comment2026/05/18 at 1:30 pm
From Joachim Bürgschwentner on Budapest in Innsbruck
Go to comment2026/05/18 at 8:27 am
From karl hirsch on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 55
Go to comment2026/05/18 at 8:03 am
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 55
Go to comment2026/05/18 at 12:28 pm
From karl hirsch on Zlatorog
Go to comment2026/05/18 at 7:33 am
From Thomas Fink on Zlatorog
Go to comment2026/05/18 at 9:23 am
From Klaus Fischler on Schnell vergessen
Go to comment2026/05/17 at 9:03 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 55
Go to comment2026/05/17 at 2:26 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 55
Go to comment2026/05/17 at 2:32 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 55
Go to comment2026/05/17 at 3:05 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 55
Go to comment2026/05/17 at 2:40 pm
From Ingrid Stolz on Noch zwei für die Autofreaks
Go to comment2026/05/17 at 2:23 pm
From Karl Hirsch on Noch zwei für die Autofreaks
Go to comment2026/05/17 at 4:52 pm
From Henriette Stepanek on Schnell vergessen
Go to comment2026/05/17 at 11:31 am
From grobmotorix on Ein Oldtimer sorgt für Aufsehen
Go to comment2026/05/17 at 9:08 am
From Hannes Lechner on Noch zwei für die Autofreaks
Go to comment2026/05/16 at 9:39 pm
From Didi Mair on Hier gilt die StVO
Go to comment2026/05/16 at 8:25 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr am Bahnhof Brennerbad/Terme di Brennero
Go to comment2026/05/16 at 7:58 pm