Bevor ich nachlese, was schon kommentiert ist (bitte, wer ist schon um 6:14 in denkfähigem Zustand auf) oder nachschaue, wo der Maschinenbauer Wissneky Maschinen gebaut hat, aus eigener Erinnerung gewußt: Sillgasse, gegenüber dem Palais Pfeiffersberg, wo ich in einem dort untergebrachten Universitätsinstitut ein- und aus gegangen bin.
Die schon kommentier habenden Legenden werden noch je nach Alter und Geschlecht die MK, das Kennedyhaus, oder das Mädchengymnasium in der Sillgasse erwähnt haben.
Der mit Holzstöcklpflaster versehene Durchgang führt zu einem Stöcklgebäude, wo wahrscheinlich die neckischen Maschinen geschraubt wurden. Dahinter werden Legenderiche oder Legenderessen gedanklich im Sillkanal geplantscht haben. Stimmts?
Nach dem Wegschicken lese ich die Kommentare Korrektur. Hat jeder an die nahe Scheuchenstuehlstiftung gedacht? Oder mit wohligem Entsetzen an die hinter der Klinkerfassade lauernde Blechbüchse der Gebirgskrankenkasse?
Bei diesem Bau von Emmerich Gogl wurde nicht nur in den 1990ern das Dachgeschoß ausgebaut, sondern schon 1952 im Zuge der Behebung von Bombenschäden ein ganzes Geschoß aufgesetzt. Meint zumindest der Kunstkataster.
Den Hof müsste ich auch noch erlebt haben; gibt es davon ein Farbphoto; ich glaube mich zu erinnern, dass das helle Holz zuletzt beige (oder cremefarben) gestrichen war; der Windladen und diverse Rahmen weinrot.
Ja, also! Da stehen sie ja schon, die Häuser A-Hofer-Str 53 und 55, Sonnenburgstr 20 und 22 – und die braven Eisenbahnergattinnen konnten jeweils in jener der (damals 4, später 6) Waschküchen die Wäsche ihrer damals noch seeeehr großen Familien waschen.
Und auch das Hotel Veldidena steht frisch und neu da – die zwei vom Bau übrigen Schotterhaufen werden wohl hoffentlich bald abgeführt werden? Und der kleine schräge Weg Richtung Nordwesten erinnert mich schon wieder an die Erzählung der Frau Maria Rieder, der „Hausbewohnerin der ersten Stunde“: „Eigentlich hatt der Westbahnhof weiter drüben baut wern solln – mit an großn Platz davor – und der eigentliche Eingang im Veldidena waar im Westen geplant gwesn – mit links oaner Gaststubn mit Durchreichn zur Kuchl – und rechts herüben, südlich, am großn Saal….“
Als „Baujahr“ wird jeweils 1890 angegeben.
So verwundert es uns weiter nicht, daß wohl der beschrankte Bahnübergang Neuhauserstraße schon zu erkennen ist – aber weder Sonnenburgplatzl noch -straße. Ein paar niedrige Häusln werden dafür noch verschwinden oder zu Hinterhofgebäuden degradiert werden müssen.
Ich kann mir im besten Willen nicht vorstellen, dass man einen Schlauchturm an die Peripherie baut. Auch wenn ich die Technik so verstehe, dass dort die Schläuche nur zum Trocknen nach einem Einsatz aufgehängt wurden, und sie anschließend im Gerätehaus oder auf dem Fahrzeug deponiert wurden, umständlich ist das auf alle Fälle. Und es kann auch zweimal hintereinander brennen.
Ein Flurwächterturm auf den Fluren macht mehr Sinn. Wurde auch immer so erklärt. Kann auch von der Zeitung schlampig recherchiert oder berichtet worden sein.
Wer sich an dieser Stelle Informationen über den Verbleib von Gral, Bundeslade und Bernsteinzimmer (letzteres ginge sich auch zeitlich nicht aus) oder die Schätze von Käpt’n Kidd und Oak Island erhofft, wird leider enttäuscht werden:
Obere Karte (inklusive aller Rechtschreibfehler):
Liebstes Weibi!
Besten Dank für schönen Karten. Sei herzlich geküst von Deinem treuen Schatz.
Auf Wiedersehen Samstag wen Du zu Hause bist.
Bussi mein Herz!
Untere Karte:
Midele!
Warum warst Du gestern so launig?
Es grüst Dich Baar.
In Bletchley Park hätten sie mich mit meinen kryptographischen Fähigkeiten wahrscheinlich nur beim Reinigungspersonal genommen. Im besten Fall als Hilfstechniker, um ein bisschen beim Löten zu helfen.
Glücklicherweise hat das hier nichts ausgemacht, denn die Codierung dieser Postkarten ist von der Verschlüsselung einer Enigma noch weiter entfernt als ich von Alan Turing. Von einem Chiffre will ich gar nicht reden, das geht eher in Richtung einer „Geheimschrift“ auf Volksschulniveau. Geeignet, um den Briefträger oder die Zimmerwirtin vom interessierten Mitlesen abzuhalten, mehr aber auch nicht.
Womit ich – falls der Austausch von Postkarten erfolgreich zu weiteren Austäuschen geführt haben sollte – eventuell vorhandenen (und mitlesenden) Nachfahren natürlich nicht zu nahe treten will.
Ja, der Wiltener Friedhof nimmt erst die halbe Fläche ein. Wilten kurz vor dem Baurausch. In der Schöpfstraße sind noch Lücken, die Fischergasse wird ab der Andreas Hoferstraße zum ursprünglichen Feldweg, das Hotel Veldidena steht schon, von den schönen, jetzt abgerissenen Bahnhäusern noch keine Spur, nur die beiden schmucklosen am Ende derAndreashoferstr, bzw Sonnenburgstr.
Die alte Landmarke Templwirt macht die weitere Orientierung Richtung Wilten Zentrum leicht,
Die Häuschenreihe in der Müllerstraße steht schon, davor das Dreifachhaus Schöpfstr. 18,29,22. Rechts davon vermutlich Speckbacherstr. 16.
Weit weg sieht man den Arzler Kalkofen mit seinem kleinen Steinbruch.
Und erstmals empfinde ich die damals neue Nikolauser Kirche als beinahe hässlich. Turnsaal mit Turm.
Zuerst fiel mir die noch fehlende Nordkettenbahn auf. Aber je genauer man schaut umso älter wird die Aufnahme. Vom Wiltener Friedhof fehlen noch die westlichen und östlichen Arkaden. Die stehen dort seit 1885 oder 1890. Auch von der Einsegnungshalle fehlt noch jede Spur.
Die Fischerschule, die ich mir vorher einbildete zu erkennen wird erst 1902 erbaut werden.
Mein Blick richtete sich natürlich nach Pradl, eh klar!
Ich sah zuerst die fehlende Sillbegradigung zwischen den Sillhöfen und der Gaswerkbrücke, aber damit begann man erst im April 1909. Auch bei mir wurde das Foto immer älter: Von den Rhomberg-Fabrikhäusern in der Gaswerkstraße standen erst zwei, Pradler Kirchturm fand ich nur einen, sowie einen bzw. DEN Fürstenweg mit intakter Pappelallee!
Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/gruen-statt-beton/ sieht man bereits drei Rhomberg-Fabrikshäuser, später wurde es eine geschlossene Reihe. Auch bei den Arkaden am Wiltener Friedhof hat sich was getan. Auch sonst in dem mir ziemlich unbekannten Wilten.
Interessanterweise gab es zu diesem Beitrag am Anfang von „innsbruck-erinnert“ keinerlei Kommentare, aller Anfang ist halt schwer!
Es heißt tatsächlich „ZIMER“. Allerdings brauchte es dazu keine KI, das war ein relativ häufiger Fehler. Manchmal rettete man sich mit dem bekannten Querstrich über dem M, was die Verdoppelung des darunter befindlichen Buchstabens bedeutete. Sieht man heute nimmer, sowohl solche Tafelen als auch die Privatvermieter von Fremdenzimern.
Von der Örtlichkeit her ist der M-Preis gegenüber dem Café Sailer (mit dem Doppeltoast) und beides weiter unten. An einem Haus, welches ich für das Cafe halte, sieht man ein Schild, lesen kann mans nimmer. Daneben die charakteristische Adambräu-Raute. Entschuldigung für die Besserwisserei. Imma dat Jenaue.
Da bin ich froh dass auch mal gespart und nicht immer nur geklaut wurde. Wer braucht auch schon ein einzelnes M wenn doch damals die MM …
Apropos, kannte man damals schon die MM ?
Das Haus nach dem Sailer auf Google street view sah für mich tatsächlich aus wie jenes hinter dem Käfer.
https://maps.app.goo.gl/FEaLDh9yJw4zSht69
Stimmt schon – beim (Bau-) Büro habe ich das Kopierkammerle mit eingeschlossen und „gschtunkn“ hats überall, schon weil man viel Blödsinn getrieben hat (siehe beim Herrn Hirsch. Die Lehrlinge waren meist die Ferialpraktikanten)
Der Klein-LKW parkt vor dem heutigen Café Sailer. Ein Haus weiter sieht es immer noch so aus wie früher, und anstelle vom Stadl rechts kauft man heute bei MPreis ein.
Das Haus mit „Zimmer“ trägt an seiner Westseite ein Schild mit vermutlich derselben verlockenden Aufschrift. Doch schon wieder fehlen Buchstaben. Mit viel Phantasie liest man dort maximal Zimer , aber ein „Zimmer“ wird es nie und nimmer.
Die anderen schauen nach, wie die Datei heißt. Obwohl – links garantiert der noch offen fließende Gießen, im Hintergrund die Mentlbergsiedlung, grad dass kein Flugzeug einschwebt. Und die Nähe der ehemaligen Haupteinfallstraße Kranebitter Allee läßt den Vermieter hoffen. Das Café weiter unten hats auch schon gegeben.
Erinnert sich noch wer von den Spätjungen an den Boten, der mit seinem Moped die Pläne und Blaupausen transportiert hat? Am hinteren Kotflügel war links und rechts zum witterungsfesten Transport ein verzinktes Rohr angeschnallt. Die Firma war in der Fischerstraße, der Bote benutzte zur Fahrt gerne die Mandelsbergerstraße. Manchmal kehrte er auch beim Niedermayr ein, auf einen Kaffee.
Aus dem Branchenverzeichnissen der Telefonbücher von 1973 und 1980:
https://postimg.cc/FdZk59Gy , da bemühten sich noch fünf Lichtpausanstalten (Anstalt!) um Kunden
Im Jahr 1980 waren es nur mehr drei. https://postimg.cc/vDKH1g1T
dafür konnte man die notwendigen Geräte und das Spezialpapier in Innsbruck erwerben.
https://postimg.cc/Y4tpcQPn , wobei da schon der heute zur Canon Welt gehörende Begriff océ auftaucht,
https://postimg.cc/2VvmVHNB
Wenn ich mich nicht komplett falsch erinnere, waren die Boten mit dem Moped Zwillinge und beide über viele Jahre bei der Lichtpausanstalt Fanny Senn angestellt. Die beiden holten bei den Architektur- und Planungsbüros im Stadtgebiet die Transparentpapierpläne ab und brachten sie ein paar Stunden später mitsamt der gewünschten Kopien wieder zurück. Wir hatten damals zwar auch ein Lichtpausgerät, größere Mengen wurden aber immer bei der Fanny Senn bestellt.
Außerdem gabs in den 1990ern noch Lichtpausanstalten der Gumppstraße (Zöttl) und in der Höttinger Gasse (Ploner?), beide hqtten aber keinen Hol- und Bringservice. Mit der Einführung von CAD und Planplottern in der Planung war den Lichtpausereien kein langes Leben mehr beschert, auch wenn Fanny Senn offenbar auch heute noch existiert:
https://www.firmenabc.at/erste-tiroler-lichtpause-und-plandruck-anstalt-fanny-senn-in_KbtG
Ich glaub schon, dass das immer das selbe war. Ich hab nur die eine Gestalt in Erinnerung. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das kein so hochfrequentes Geschäft war und der Mopedler ein Quasi-Selbstständiger, der ad hoc einen Auftrag bekam. Phantasie tobt wieder einmal. Man könnt eine Geschichte schreiben: Salmiak und Zweitaktöl.
…und dem Lehrling sagen „Da, riach amol!“. Die Uhren gingen anders. Jesses, umstellen soll ich auch noch. Oder merk ichs mir einfach als simple Alzheimererkennung? Also wenn ich zu den Legenden eine Stunde zu spät….
Um Gottes Willen, Herr Hofinger, bessern’s im Text schnell den Makkus aus!! Ich nehme ja an, dass es dabei um dem Alleswisser aus dem Ötztal geht (Frau Stolz hat übrigens in einem anderen Beitrag auch danach gefragt)
Der 3. Juli 1902, ein Donnerstag, brachte Herrn Ortner endlich in den Besitz seiner vollbezahlten Dauerkarte. Obgleich er auch für den 1. und 2. Juli das Entgelt entrichtet hatte, war es ihm nicht möglich gewesen, von derselben Gebrauch zu machen, da der Fotograf Herr Ketzler die aufgezogene Photographie nicht rechtzeitig fertigzustellen vermocht hatte.
Wiewohl dieser zugesichert hatte, die Arbeit bis Montag, den 30. Juni, zu vollenden, verzögerte sich deren Fertigstellung bis Mittwoch. Zu diesem Zeitpunkt jedoch war die Kanzlei bei der Station am Bergisel bereits geschlossen, sodass sich die Aushändigung weiter hinausschob.
Ist die Sammlung Wilhelm mit Markus „Ötztaler Blogger“ Wilhelm ident?
Die Wiltener Stiftkirche sollte das gleiche Schicksal teilen, was verhindert wurde https://innsbruck-erinnert.at/zerstoerung-der-stiftskirche/
Kurzes Kommentar zum 2. ten Foto:
Die Wiltener Schützen und Musikkapelle waren wahrscheinlich die Festzug-Anführenden (Die Wiltener sind fast immer die Repräsentativen für die Stadt Innsbruck), den Glockentransportwagen begleitenden und nachgehenden Schützen am Bild sind die Höttinger Schützen, da Speckbachertracht (Blaue Jacken mit 2 schwarzen Streifen im Brustbereich und hohem Filz-Hut, seitl. Hutquaste mit Adlerfeder), die Wiltener haben rote Jacken mit 3 goldenen oder grünen Streifen (je nach Charge) im Brustbereich, eher niedrigerem Hut mit Quaste vorne und Spielhahn? Federn.
Der Höttinger Schütze vorne links mit Säbel könnte Zugsführer Josef Heis (1930-2016) gewesen sein, in Schützenkreisen hatte er den vulgo-Namen der Sabl,- weil er meist mit Säbel anstatt Gewehr ausrückte. (wegen seiner höheren Charge).
Die größte Glocke im Dom ist die Maria-Hilf-Glocke aus dem 19.Jahrhundert? mit ca. 7.000kg, diese hängt im Nordturm und ist die zweitgrößte Glocke Innsbrucks, Größte Innsbrucks ist die Herz-Jesu-Glocke von 1959 in der Jesuitenkirche.
Es ist etwas sehr schönes wenn man einmal am Sonntag hoch droben auf der Nordkette ruhig seinen Gedanken nachgeht und eine der beiden Glocken plötzlich von der Stadt heraufhört, in jenen Momenten glaubt man, daß die Welt noch in Ordnung ist.
Diese halsbrecherischen Robin Hood Steigelen kenn ich auch, allerdings als distanzierter Beobachter von der Hängebrücke aus. Mutig mutig, Herr Schönherr.
Anläßlich einer kleinen Feier auf Schloß Trautson vor ein paar Jahren erfuhr ich von weiteren schon lange verschwundenen Burganlagen auf den umliegenden Hügeln. Die Namen Burg Raspenbühel und Burg Vogelbühel hab ich jetzt nachgoogeln müssen, es gibt auch eine Abbildung https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8d/Matrei-1.jpg/960px-Matrei-1.jpg
die den Hügel dieses Beitrags als jenen der Burg Vogelbühel nahelegt, zumindest optisch mit dem charakteristischen Plateau. Fragezeichen.
Kleines Nebenbei: Bei der erwähnten Führung erwähnte man auch, dass nach dem Bombenangriff auf Matrei vom Schlosss Trautson anfänglich vor allem vom Turm noch mehr Substanz übrig geblieben ist. Die Steine und Ziegel konnte man aber für den Wiederaufbau der Häuser besser verwenden.
Zu meiner Zeit: Vill 7. Das Foto ist vor meiner Zeit entstanden. Der Mast für den elektrischen Strom ist noch nicht auf dem Dach. Das zweite Fenster im Parterre gibt es noch nicht. Es wurde dann größer als das erste, weil die Mauern aus Bachsteinen bestanden und daher ein exakter Ausbruch nicht möglich war. Vom „Stadele“ über dem Bach sieht man den Giebel.
Im Winter ab ca. 15 Uhr fuhren links vom Haus die Schifahrer vom Patscherkofel kommend dem Hang entlang in Richtung „Burg“, von dort über die Wiesen der Gluirschhöfe in die Sillschlucht und „schupften“ über den Weg dort bis zum Bahnhof Berg Isel.
Noch einmal auf die Unterführung zurückkommend: Ich hab schon gelesen, dass dieser Schluff für Pkws befahrbar gedacht war. Und im oft zitierten Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/von-der-konzert-kurve-und-der-grassmayr-kreuzung/ sieht man am zweiten Foto in Fahrtrichtung durch. Auf der rechten Seite sieht man zwei Verkehrstafeln, die obere verbietet die Durchfahrt für Fahrzeuge über 2,2 Tonnen, die untere – die Kapriolen der Navis vorwegnehmend – schließt alle Lastkraftwagen kategorisch von der Durchfahrt aus.
Die Nachrangtafel am anderen Ende gibt dem aus dem Roten Gassl kommenden Fahrzeugen eine kleine Chance, von den schon Südluft witternden aus dem Schluf herausschießenden noch gesehen zu werden.
Ob die Unterführung schon zur Zeit des Linksverkehrs bestanden hat?
Zwischen dem Haus und Hötting liegt ganz Innsbruck. Ich bin mir fast sicher, das Häusl entspricht dem alten Höfl, welches an der Stelle des Neubaus Iglerstraße 14 in Vill gestanden ist. Unten im Graben neben der Straße, Richtung Vill, etwa 100 m nach der hier vor Kurzem erwähnten Stachelburgmühle.
Ganz bestimmt an der Viller Straße:
Flug1958016 (Autobahn Tirol)
Datum25.04.1958
Streifen15 Bild6813
https://postimg.cc/p5nn0sWt
Balköndl, Nebengebäude, alles da.
Ich darf noch diese ähnliche POV nachschießen, ein Privatfoto aus meinem Bestand, Fotograf:in unbekannt, 1953: https://postimg.cc/Js6CbnLt
Nachbearbeitet und restauriert, aber ohne KI-Halluzinationen. Ja, eh, da ist keine Ebene im Hintergrund. 🙂
Zum Silltunnel (Westportal) erheischt man nur einen kurzen Blick am Weg zum Zieglstadl. Ich habe mal versucht dorthin durchs Gelände https://www.openstreetmap.org/way/1182768643 auf einer Steigspur vorzudringen, und wäre beinahe mit Pfeil und Bogen erlegt worden, denn entlang des Bahndamms verläuft nun ein Bogenschussparcours – was man aber nicht erfährt, wenn man querfeldein durch Gestrüpp rutnerstolpert.
der Hügel der einst für den Damm teilweise abgebaut wurde ist jener, auf dem sich heute die Pauluskapelle befindet.
Danke auch hier!
Das Foto ist und bleibt natürlich fesch. Aber fescher ist das Original, das auch schon zu sehen war. Danke Christof Aichner für den morgendlichen Tip: https://innsbruck-erinnert.at/bedrueckende-mauer/
Beste Grüße,
Lukas
Danke für die Hinweise!
Ich habe die Bilder übernommen, kurz angeschaut und unkritisch eingestellt. Und: ich bin ganz sicher, dass die Bilder nachbearbeitet sind. Dr. Aichner hat es als erster erkannt: Beim unteren Bild fehlt der gesamte Bildhintergrund!
Meine Erkenntnis daraus: Wir alle müssen unsere Sehgewohnheiten und den Glauben an die „Richtigkeit“ von Fotos kräftigst hinterfragen. Das gilt übrigens auch für den anderen Beitrag.
Ich finde es interessant, wie leicht man darauf hineinfällt. Zukünftig werden wir bearbeitete Bilder weglassen oder als solche markieren. Auch wenn wir wissen, dass Fotobarbeitung so alt ist wie die Fotografie. Hier ist es eine andere Dimension.
Beste Grüße,
Lukas
Danke, Lukas, für die Aufklärung – ich finde, das ist auch wieder einmal ein gutes Beispiel für Schwarmintelligenz, weil vielen ungefähr zeitgleich aufgefallen ist, dass hier etwas nicht stimmt, aber die Leute auch ganz unterschiedliche Fehler bemerkt haben. Die geradezu pannonisch weite Nordkettenebene im unteren Bildhintergrund habe ich zum Beispiel einfach gar nicht bemerkt.
KI-Bildbearbeitung ist ja nochmal ein ganz anderes Kaliber als klassische Photoshop-Bearbeitung oder manuelle Fotomontagetechniken von früher. Da werden Bildteile oder wie in diesen Fällen auch das gesamte Bild von der KI interpretiert und dann mit den gewünschten Änderungen vollkommen neu generiert, und was die KI nicht kennt oder versteht, fakt sie einfach, genauso wie ein Sprachmodell Antworten fakt. In irgendwelchen Illustrationen praktisch bis egal, da sind wir ja jetzt schon überall von KI-Slop umgeben, bei dokumentarischen Fotos aber ein absolutes No-Go. Ich verwende für meine hobbymäßige digitale Restauration historischer Bilder Photoshop, aber keines der generativen KI-Features. Ich will ja sehen, was damals war, und nicht, was eine KI aus ihren Trainingsdaten an „passender“ Halluzination herausgebärt.
Jetzt wäre noch interessant, welchen sechsten Geburtstag Romuald Niescher mit einer Torte feiern durfte.
Und warum er sie so anschneidet, dass es für ihn die 9 ergibt.
Ich habe mir erlaubt, die Zahl auf dem Kuchen für unsere Zwecke zu retuschieren 😉 Wie am Ende angemerkt war eigentlich ein 50er darauf, es war der Geburtstag Nieschers 1983 auf der Weiherburg
Könnte die Jagdhütte in diesem Gebäude drin stecken > Gramartsstraße 77? Auf Google Earth schaut es ein bisschen so aus. Das asymmetrische Dach ist ähnlich, aber der Bau wäre insgesamt etwas erweitert. Ziemlich bewaldet, aber vielleicht früher eine größere Lichtung? Am Luftbild 1940 existiert es zumindest schon. naja, wohl eher nicht..
Laut Google wäre das des Messerschmitt Kabinenrollers Originalfarbe:
https://fahrzeuge.dorotheum.com/de/l/6767019/
Er stünde auch in der 1954 korrekten Richtung.
Die Anmerkung von Herrn Scheitnagl bezüglich KI könnte meiner Meinung nach zutreffen. Wäre es möglich, dass hier schwarzweiße Aufnahmen eine KI-Restauration und KI-Kolorierung durchlaufen haben? Die Pastellfarben deuten ebenso darauf hin wie die unleserlichen Beschriftungen. Aus der Bier-Reklame ist absolut nichts Sinnvolles herauszulesen, welchen Zweck sollte so ein Werbeschild haben? Auch die KI findet keinerlei Ähnlichkeit mit damals bekannten Marken. Wieselburger hatte, und hat noch immer, ein anderes Logo und hat außerdem zur damaligen Zeit unter der Marke „Kaiser Bier“ verkauft und der Schriftzug schaut wie ein typisches KI-Artefakt aus. Das Auto im zweiten Bild hat kein für mich irgendwie plausibles lesbares Kennzeichen, und die Ladenschilder rechts sind ebenfalls KI-typisch unleserlich, und beide Fotos sind, soweit ich das sehe, vollkommen frei von Alterserscheinungen, was bei Dias (?) dieses Alters ohne aufwändige manuelle digitale Restaurierung, oder eben KI-Restaurierung, doch sehr unwahrscheinlich ist. Bei historischen Fotos ist KI-Restaurierung aber eigentlich keine Option, weil die KI das Foto vollständig neu generiert und dabei Details einfach hineinhalluziniert.
Auch die Farben sind typisch für KI-Kolorierung, Kodachrome oder Agfachrome schauen ganz anders aus; klar, das Colorgrading kann auch manuell so angepasst werden, aber warum sollte man das, ich bin doch froh wenn ich ein Dia mit kräftigen Farben habe. In diesem Sinn wären auch kritisch zu betrachten die Farbe des Autos und des „Einfahrt verboten“-Schildes. Beim Pixel Peeping erhärtet sich der Verdacht etwa bei dem kahlen Baum hinten rechts oben im zweiten Bild, wo in einem absolut kahlen und blattlosen Baum grüne Schleier zu sehen sind – auch typisch für KI-Kolorierung.
Solange ich nicht die originalen Farbdias sehe oder Herr Morscher mir sagt, dass diese definitiv existieren, glaube ich, dass das Schwarzweißbilder waren und auf den Originalen wahrscheinlich auch die hier vermissten Details zu erkennen wären.
Lieber Lukas,
ich denke die hier im Bild zu sehenden Farben hat wie bei einigen der Fotoserie ein Computer erfunden. Vielleicht müssen wir früher oder später bei den KI ‚verschönerten‘ Bildern dazuschreiben, dass man seinen Augen als kritischer Zeitgenosse nur cum grano colorsalis glauben darf. Lila Autos gabs zu dieser Zeit einfach keine.
Ich hab auch nur die Dessous gemeint. Die gabs. Und Rechtsverkehr, egal was man jetzt schon wieder denkt.
Rechtsverkehr vor dem Gericht mit Rechtsverkehr. Japanische Dichtform.
Weil ich eh grad kommentier: Die Bierwerbung Bürger Bräu Innsbruck hat die KI übersehen, man kanns lesen. Hab ich oben vergessen.
Danke Niko, den Verdacht hab ich auch – gerade hab ich hier eine kleine diesbezügliche Analyse versucht: https://innsbruck-erinnert.at/aus-leserkreisen-verkehrswimmelbilder/
KI-regenerierte historische Fotos sind unbrauchbar.
From Angelika Kollmann-Rozin on Der Künstler Franz Mühlegger
Go to comment2026/03/31 at 9:09 am
From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 8:33 am
From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 8:07 am
From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 8:02 am
From Barbara Pöll on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 7:51 am
From Barbara Pöll on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 8:33 am
From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 7:50 am
From Walter Rangger on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 7:14 am
From Georg Payr on Der Künstler Franz Mühlegger
Go to comment2026/03/30 at 5:29 pm
From Stefan Lackner on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 3:59 pm
From Thöni Bernhard on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 3:55 pm
From Walter Laner on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 4:41 pm
From Walter on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 5:01 pm
From Manfred Roilo on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 4:39 pm
From Manfred Roilo on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 4:31 pm
From Martin Alois Schönherr on Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen
Go to comment2026/03/30 at 2:25 pm
From Martin Schönherr on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/30 at 1:51 pm
From Martin Schönherr on Auf den Schutthaufen der Geschichte
Go to comment2026/03/30 at 1:33 pm
From Martin Schönherr on Auf den Schutthaufen der Geschichte
Go to comment2026/03/30 at 1:41 pm
From Manfred Roilo on Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen
Go to comment2026/03/30 at 11:35 am
From Henriette Stepanek on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/30 at 10:38 am
From Martin Schönherr on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 9:06 pm
From Manfred Roilo on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 10:55 pm
From Manfred Roilo on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 11:23 pm
From Karl Hirsch on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/30 at 10:54 am
From Raimund Mair on Chiffrierte Liebesbotschaften?
Go to comment2026/03/29 at 8:41 pm
From Matthias Egger on Chiffrierte Liebesbotschaften?
Go to comment2026/03/31 at 8:22 am
From Raimund Mair on Chiffrierte Liebesbotschaften?
Go to comment2026/03/31 at 10:11 am
From Karin Elzinger on Sporthaus Kiefer in Pradl
Go to comment2026/03/29 at 8:41 pm
From Karl Hirsch on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 8:21 pm
From Hans Pechlaner on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 4:41 pm
From Manfred Roilo on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 9:05 pm
From Manfred Roilo on Ein scharfes Foto
Go to comment2026/03/29 at 11:10 pm
From Karl Hirsch on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54
Go to comment2026/03/29 at 4:15 pm
From Hans Pechlaner on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54
Go to comment2026/03/29 at 11:30 pm
From Hans Pechlaner on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 4:10 pm
From Manfred Roilo on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 6:32 pm
From Hans Pechlaner on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54
Go to comment2026/03/29 at 3:42 pm
From Karl Hirsch on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54
Go to comment2026/03/29 at 3:28 pm
From Manfred Roilo on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54
Go to comment2026/03/29 at 2:38 pm
From Karl Hirsch on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 12:24 pm
From Walter Rangger on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 8:57 pm
From Hans Pechlaner on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 4:05 pm
From Karl Hirsch on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 5:54 pm
From Manfred Roilo on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 12:57 pm
From Karl Hirsch on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 1:24 pm
From Manfred Roilo on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 11:57 am
From Manfred Roilo on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 12:45 pm
From Niko Hofinger on Lichtpause in der Volksschule
Go to comment2026/03/29 at 12:05 pm
From Thomas Finkus on Urbane Tristesse
Go to comment2026/03/28 at 5:55 pm
From Thomas Finkus on Urbane Tristesse
Go to comment2026/03/28 at 6:10 pm
From Walter Rangger on Urbane Tristesse
Go to comment2026/03/28 at 5:34 pm
From Karl Hirsch on Urbane Tristesse
Go to comment2026/03/28 at 5:11 pm
From Hans Pechlaner on Eine Dauerkarte für die Lokalbahn
Go to comment2026/03/28 at 4:05 pm
From Barbara Pöll on Le Grand Vide
Go to comment2026/03/28 at 10:50 am
From Pension Heis on Neue Glocken für den Dom - Teil 1
Go to comment2026/03/28 at 10:21 am
From Thomas Finkus on Neue Glocken für den Dom - Teil 1
Go to comment2026/03/28 at 7:28 pm
From Karl Hirsch on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein kleines Rätsel zwischendurch
Go to comment2026/03/28 at 8:47 am
From Klaus Fischler on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 10:04 pm
From Thomas Finkus on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 7:30 pm
From Barbara Pöll on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 5:41 pm
From Karl Hirsch on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
Go to comment2026/03/27 at 2:05 pm
From Hans Pechlaner on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
Go to comment2026/03/28 at 10:31 am
From Karl Hirsch on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
Go to comment2026/03/28 at 3:35 pm
From Karl Hirsch on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 1:35 pm
From Barbara Pöll on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 2:37 pm
From Karl Hirsch on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 4:03 pm
From Karl Hirsch on Juchee, der Schnee!
Go to comment2026/03/27 at 1:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
Go to comment2026/03/26 at 9:18 pm
From Barbara Pöll on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein kleines Rätsel zwischendurch
Go to comment2026/03/26 at 8:25 pm
From Karl Hirsch on Palmsonntag in der Haymongasse
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From Lhtm on Palmsonntag in der Haymongasse
Go to comment2026/03/26 at 7:50 pm
From Martin Schönherr on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein kleines Rätsel zwischendurch
Go to comment2026/03/26 at 7:04 pm
From Lukas Morscher on Aus Leserkreisen – Auf der Flucht
Go to comment2026/03/26 at 2:50 pm
From Lukas Morscher on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
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From Manni Schneiderbauer on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
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From Vinzenz Theiss on Wir feiern!
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From Pascal Permann on Wir feiern!
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From Vinzenz Theiss on Wir feiern!
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From Barbara Pöll on Rätselhaftes von der Hungerburg
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From Klaus Fischler on Aus Leserkreisen – Auf der Flucht
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From Manni Schneiderbauer on Aus Leserkreisen – Verkehrswimmelbilder
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From Niko Hofinger on Aus Leserkreisen – Auf der Flucht
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From Karl Hirsch on Aus Leserkreisen – Auf der Flucht
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From Manni Schneiderbauer on Aus Leserkreisen – Auf der Flucht
Go to comment2026/03/26 at 10:34 am