An der Einstiegstür erkennt man jedenfalls den Doppeladler der Ständestaates, was für einen Aufnahmezeitpunkt ab 1934 spricht.
Die Niederlage der Lodenfabrik Draxl aus Flirsch war in den späten 1930ern in der Wilhelm-Greil-Straße 12 angesiedelt.
Eigenstiller, Eschlmüller, Tschenett und Wolny meine ich zu erkennen. Ich sollte aber mehr zu erkennen meinen, meine ich. Vielleicht ahne ich einen Siber und einen Sikic, aber dann verlassen sie mich.
Der Feuerwehrmann hält einen Feuerlöscher, ich vermute so einen altertümlichen, nach vorne spitz zulaufenden Minimax, mit der Spritzdüse nach unten aufs Feuer gerichtet. https://deerbe.com/imgs/a/e/k/v/e/historischer_feuerlscher__spritztte_der_firma_minimax_1_lgw.jpg
Dieser gezeigte Bahnabschnitt zeigt auf keinen Fall die Bobbahn von St. Moritz nach Celerina. Am ehesten ist es jene Bahn von Grenoble. In St. Moritz sind bis heute nur 3 Kurven, die eine Mauer als Kurvenvorgabe haben (Im Bild sieht man die gemauerte Kurvenkrone). Zu dieser Zeit waren es aber nur 2 Kurven, die aufgemauert waren und so die Vereisung der Kurve erleichtert haben. Die ehemalige Zielkurve mit dem Namen „Martineau“ wurde erst viele Jahre später mit Zeigelsteinen aufgemauert. Alle anderen Kurven wurden von Hand und ohne Vorgabe gefertigt. Die gemauerte Kurve „Sunny“ ist eine Rechtskurve, also bliebe nur mehr die Kurve „Horse Shoe“ übrig. Der Horse Shoe ist aber eine größere Kurve bei der die Innenbande höhe ist und von der aus man auch keine Berge im Hintergrund sieht. Auch wurden, auch heute noch, die Sonnensegel immer auf Stehern an der Innenseite der Kurve gespannt.
Der Herr,der die Tafel in Händen hält,ist der Dr.Stolz Pepi Veterinär ,auch Misjeur Duepee genannt,man verzeihe mir Rechtschreibfehler. Mein Mann ist sich sicher,war er doch jahrelanges Mitglied der Pradler Schützenkompanie
Wir sehen jedenfalls einen Postbus, am seitlichen Zielschild glaube ich „Oberperfuss“ zu erkennen, das wäre dann heute das Linienbündel 461-464 des VVT, immer noch gefahren von Postbus. Ist da neben dem linken Fuß des Feuerwehrmanns eine brennende Benzinpfütze?
Jaa, vielleicht meinte Josef Rampold diese Gegend, als er festhielt:
„Im Tal hat die Straße gleich südlich von Blumau wiedderum eine Spette zu überwinden, die berüchtigte H o c h k l a u s e , einen Felsenkopf, auf dessen Höhe ein Bauernhof liegt“
(Die heutige Straße bleibt in der Talsohle und windet sich in einem Bogen um diesen Fels herum)
„Eisenbahn und Autobahn durchbohren ihn mit Tunnels“
(Wie bereits einmal erwähnt: Rampold EISACKTAL Athesia Bozen, 2. Auflage, 1973)
Auf der Kompass – Karte „Ritten“ (bereits mit dem langen „Schlern-Tunnel“ der Bahn) sind Straß3nbogen um – und Autobahntunnel durch dieses Felsenhindernis gut erkennbar.
Und ein Gasthof „Hochklaus“ ist auch eingezeichnet.
Falls es diesen halt überhaupt noch gibt, gell.
Ja, ja, „das ehemalige Postwirtshaus zum „Schwarzen Adler“, nach den späteren Besitzern kurz „Beim Mitterstieler“ genannt, gehört zu den schönen und traditionsreichen Gasthäusern an der Brennerstraße und geht in seinem ehrwürdig-altertümlichen Baubestand auf das Jahr 1576 zurück.
Nach der leichten Ausweitung des Tales bei Atzwang drängen sich die Schluchtwände wieder so eng zusammen, daß hier die Eisenbahn durch einen Tunnel führt. Die davor liegende Eisenbahnbrücke wurde im Jahr 1944 und vor allem im April 1945 schwer bombaardiert. Ein wahrer Bombenregen ging ringsum nieder, richtete schwere Schäden an, hob unter anderem im Postwirtshaus die schwere Haustüre aus den Angeln und schleuderte sie durch den ganzen Hausgang; heute hängen Türe und Wirtshausschild längst wieder am alten Platz und die Fassade wurde erst 1968 in sehr fachgerechter und gekonnter Art erneuert.“
(hat der so überaus gründliche Josef Rampold im Band „Eisacktal“, 2.Aufl., Athesia 1973, geschrieben.
Wußten Sie aber schon, daß der in Innsbruck das Gymnasium Angerzellgasse besucht hat – als es noch nicht „Akademisches…“ hieß – und auch in Innsbruck studiert hat?)
Goethes „Italienische Reise“ mögen andere zitieren…!!!
Die davor liegende Eisenbahnbrücke
Spannendes Thema, die Heraldik. Leider keine Ahnung, was dieses Wappen aussagt, noch wem es gehört(e) und schon gar nicht, wo es sich befindet.
Eindeutig erkennen kann ich nur, dass es sich bei diesem Schild um einen Rundschild ohne Helm und Helmzier handelt.
Eindeutig vermuten muss ich die restlichen Farben, mit silber für das gemeine Kreuz, gold für den Löwen und schwarz für das Doppelkreuz und den Herzschild, falls dieser nicht ebenso wie das Spruchband übermalt wurde.
Eindeutig nicht erkennen kann ich den von Frau Ursprunger vermuteten Mops. In der trügerischen Vergrößerung sieht es für mich so aus, als würde dieses Wesen ein Geweih tragen. Es wird immer skurriler 😉
Wäre da nicht der Hinweis auf eine Gebäudewand, würde ich aufgrund der irgendwie unfertigen Linien in den weißen Feldern auf einen Entwurf tippen. So wird wohl eher Verwitterung die Ursache dafür sein.
Herumrätseln könnte man jetzt noch, ob die Farben blau und weiß etwas mit Bayern zu tun haben, oder der Dreiberg mit dem aufgesetzten Patriarchenkreuz in irgendeinem Zusammenhang mit der Slowakei steht.
Vielleicht gibt’s ja auch einen Joker dahingehend, als dass Frau Ursprunger uns die Antwort auf die Frage ob adeliges, bürgerliches oder kirchliches Wappen gütigst zuflüstert. Stille Post quasi.
Auf dieser Luftaufnahme von Richard Müller sieht man in der Friedhofstraße (nicht Freisingstr) dieses helle niedere langgestreckte Gebäude. https://postimg.cc/YhG7pwfz
Vielleicht handelt es sich bei dem grauen „Pfosten“, der sich im VG links des vorgebauten Hüttelwerks befindet, um einen aufgestellten Mühlstein? Dann wäre in dem Pfeifhofer’schen Gebäudekomplex womöglich einst eine Mühle untergebracht gewesen.
Am Ende am bis zum Abwinken zitierten Ramsbach 🙂 . Könnte dann auch eine Säge gewesen sein, mit dem langgestreckten Anbau, wo das Sägegatter Bretter schnitt.
Ja, mei – ich vermute, wir sind an der ehemaligen Grenze zum Wilden Westen – und die Feuermauern der städtischen Häuser liegen an einer Straße, welche nach einem Tiroler Topographen benannt worden ist.
Da sich Herr Roilo bis jetzt noch nicht gemeldet hat, kann es unmöglich eine alte Ansicht der Schmuckgasse in Pradl sein – und das rechts auch nicht der Soaler-Stadl.
Wahrscheinlich eh nur eine phantastische Traumlandschaft aus grauer Vorzeit.
Diesen Schluß – Herr Roilo weiß es nicht, also Pradl abhaken – hab ich auch schon gezogen. Auch die Igls- und Höttingexperten schweigen. Ohne Berge im Hintergrund ist man schnell einmal „derschossen“, das etwas dunklere Gewölk rechts ist kein echter Hinweis.
Meine ersten Schnapsideen waren übrigens Angerzellgasse zwischen Treibhaus und Museum, oder Neumayr mit Ur-Innerkoflerstraße.
Aber ich halte das Bild ohnehin für nach der Natur gezeichnet. Jedenfalls hat das als Bogen gestaltete Tor eine relativ moderne an einer Schiene aufgehängte Schiebetür. Die kümmerliche Laterne am Eck hingegen halte ich für nostalgische Ausschmückung.
Amras? Arzl? Horec na Prsztnitschka?
Oder eine Themenmalerei „Verträumtes Gäßchen“ ohne Ortsbezug. Dann stört aber das Schiebetor.
Dia heulign dreuheu Kenig
mihit ihrehenehem Stern
dia essn uhund trinkn
und zåhlen nit gern !
Oder:
Dia heulign dreuheu Kenig
mihit ihrehenehem Stern
dia fressn diehi Zwetschgn
uhund sch…n dia Kern !
Lussich, gell ? Aus die 60er…
Naja, gelöst.. Immerhin, die beiden Häuser im HIntergrund sind aufgrund des noch erhaltenen Hauses 112 mit den beiden Eckerkern und dem Krüppelwalmdach sicher lokalisiert.
Eine geometrische Spielerei mit Linie vom Erker über die Dachkante vom Haus 110 führt ins Nirwana. Vielleicht handelt es sich beim „Ansitz“ um das schon am Luftbild 1940 vorhandene, aber wenn schon, dann umgebaute Haus in der Gegend der heutigen Adressen 100d und 100g.
Vergnüglich am aktuellen LB das kreisrund Haus Nr. 90a. Hat es an der Gramartstraße nicht auch einmal so einen Rundbau inklusive runder Garage gegeben? (Off-Threat jetzt)
Das BahnhofsGEBÄUUDE eher nicht, denn das wäre (lt Kompaß- Auto- und Wanderatlas, 3.Auflage 1986, noch alte Bahntrasse!) näher an der Brücke über den Schlernbach gelegen gewesen. Die abgebildete Häusergruppe dürfte mit der heutigen Bezeichnung „Völsersteig“ 342m übereinstimmen. (Kompaß-Karte „Ritten/Renon“ Nr 068 – Bahn bereits unterirdisch)
Der aufwärts führende Weg mit dem kleinen Sakralbau (kleine Kapelle? größer Bildstock?) in der Kurve stimmt mit dem auf der Karte eingezeichneten Weg Richtung Völs hinauf überein
Bitte die Frage zu entschuldigen – aber hat es einen besonderen Grund, daß im Beitrag vom 25.7. bereits der Kupferstich mit dem Bhf STEGEN mit der hier links zu sehenden Ruine Stein erschienen ist –
– und heute, am 30.7. erst jener über den Bhf ATZWANG, auf welchem man die Ruine Stein klein weiter südlich erahnt?
Ist das vielleicht bereits im Erinnerungsalbum falsch eingereiht und gebunden worden – oder gibts dafür andere Gründe? „Fliegendes Blatt“, einmal herausgefallen oder -gerissen?
Und von wem haben Sie diese Kostbarkeit „geerbt“?
Gute Frage also die Reihenfolge stimmt im Album – die Stiche sind auch nummeriert also ist ein Bindungsfehler auszusschließen. Da bis jetzt eigentlich alle Stiche in richtiger Reihenfolge waren hab ich angenommen, dass auch das stimmt. Beim Beitrag vom 25.7. steht allerdings nur Eisackklamm ohne genauere Ortsangabe im Album. Entweder hat auch der Künstler nicht gewusst wo das genau ist bzw. oder der Stich zeigt nicht Steg – sind sie sich sicher das der Stich den Bahnhof Steg zeigt?
Guten Morgen! Und bitte um Entschuldigung – aber sowohl die steile Felsenwand westlich des Eisack mit der angedeuteten Burgruine als auch der östlich des Eisack zum Weiler Unter Völs mit der Ortskapelle mit dem spitzen Dachreiter entsprechen so haargenau dem Kartenbild im „Kompass Wander- und Autoatlas SÜDTIROL DOLOMITEN“ 3. Auflage 1986, Maßstab 1:75000, daß es – ich betone „weltweit“ eigentlich gar nichts anderes sein kann – falls nicht „Bahnhofsgebäude“, so auf alle Fälle „beim Bahnhof Steg“.
Die Lage des Kirchleins entspricht dem Sakralbau „St Peter (am Bichl)“
(Kompass Wandern Rad 068 „Ritten/Renon“ 1:25000 www.kompass.at keine Jahreszahl.
„Bahntunnel“ bezw. „Galleria ferroviaria“ bereits eingezeichnet.
Den Opel Rekord sehe ich nicht, aber einen Renault R8 Major rechts hinter dem Käfer, einen Fiat 1500 gegenüber dem Ford und in der Bildmitte einen Ford Escort und rechts davon einen NSU Prinz mit angeberisch aufgespreitzter Motorhaube. Das Auto links vom Fiat dürfte ein Taunus 17M sein.
Gelegenheit für ähnliche Fotos „an den blühenden Glizinien“ wird sich allen bald wieder am Bozner Platz bieten. Diese Art wurde ja als bestgeeignet für Hitze, Kälte, Trockenheit, Salz, Hundeurin und sicherlich auch Schattenspendung für die Neubepflanzung gewählt.
Am Titelbild baggert grade die Sand- und Steinwüste meiner Zeit als Kleinkind weg. Große naturgeformte Steinbrocken und das nahe Innufer, an dieser Stelle flacher als gegenüber, waren für kleine Buben ein Paradies der Phantasie. Viele Kinder waren aber dort nie zu sehen. Die meisten gingen in den Beselepark oder spielten in den Hinterhöfen.
Diese Stelle, am linken Innufer innaufwärts, zunächst der Uferstraße entlang und anschließend bis Kranebitten, war im Westen der Stadt zusammen mit dem Siglangerufer die einzige zugängliche Stelle zum Fluß. Das Ufer, das man am zweiten Bild mit den Huterhochhäusern im Hintergrund sieht, war früher nicht zugänglich. Dort war zuerst stadteinwärts rechtsufrig der Privatgrund der Grünbachervilla, dann das ausgedehnte Betriebsareal der Fa. Huter, dann wieder Privatgrundstücke, insbesondere das große, dobermannbewachte Gelände der Schwarzkopfvilla (etwa gegenüber der Einmündung der Thommenstraße), erst ab der Rechengasse kam der Normalbürger wieder an den Fluß.
Es gab längs der Uferstraße bis nach Kranebitten einen Inndamm mit Spazierweg auf der Krone. Wenn der hochwasserführende Inn Keller flutete, dann war das hochgedrücktes Grundwasser.
Auch heute noch kann man von der Bahnstation Waidbruck die Ortschaft Kastelruth zu Fuß erreichen, bevorzugt im Frühjahr oder Herbst.-
Von Waidbruck hinauf zur Trostburg mit einer eventuellen Besichtigung und weiter über den Tagusenser Wald zur Ortschaft Tiesens und weiter hinauf nach Kastelruth (zum Spatzenfest)- Gehzeit ca. 2,5 bis 3h.
Am selben Weg zu Fuß oder mit dem Bus wieder zurück nach Waidbruck.
Schian’s Tagesausflügl.
…was immer schon der bequemere und ungefährlichere Weg gewesen sein dürfte als das Zich-Zack-Steigl nach der Eisackbrücke hinauf nach Tisens und weiter Richtung Kastelruth. Was sich die Planer und Erbauer der Bahnstrecke damals wohl gedacht haben?
Andererseits, nämlich auf der anderen Talseite, gab es in Richtung Ritten hinauf doch Häuser und Gehöfte, deren Bewohner vermutlich um diese Haltestelle froh waren, wenn sie in Bozen – oder in Brixen – zu tun hatten. Da gabs z.B. ein Steigl hinauf zu Gehöften namens Penz und Sulzner an der Straße Richtung Lengstein und Maria Saal (wo man in der Kirche das Fresko der „Madonna mit dem Regenschirm“ bewundern kann).
Aber jetzt, wo „jeder“ ein Auto hat….
Abstellgleis war es aber auch keins. Das Gleis führt schon in eine schmale einspurige Remise,
Sonderremise für die schüchternen Teile des Fuhrparks, die lieber allein sein wollten und am Ende, traumatisiert von den ordinären Haller und Igler Beiwagen, den Dienst versagen könnten.
LIeber Lukas, stell dein Licht doch nicht so unter den Scheffel; du behauptest immer, dich mit Straßenbahnen nicht auszukennen, gehörst aber zur vermutlich allerhöchstens und wenn überhaupt niedrig dreistelligen Zahl von Innsbrucker:innen, die den Begriff „Stadtremise“ kennen und der vielleicht niedrig vierstelligen, denen diese seltsame pilzförmige Straßenbahn was sagt.
Oder möchtest du einfach nur nicht der Gattung der sogenannten Pufferküsser:innen zugeordnet werden? Innsbruck ist doch bunt, divers und nerdig, wir dürfen sein, was wir wollen. 😀 😀 😀
Es stimmt jedenfalls alles – Wilten, Bergiselbahnhof, Stadtremise. Schneekehre Nr. 200 steht auf einem Abstellgleis, die Bürsten sind ausgepackt und einsatzbereit, es muss noch nicht lange zurückliegend zumindest ein kleineres Schnee-Chaos gegeben haben, jedenfalls liegt welcher herum, vielleicht rechnet man bald mit weiterem Schnee, dann darf er ausrücken. Eine ernsthafte Datierung traue ich mir auf die Schnelle nicht zu – grundsätzlich würde ich sagen „1926 bis ca. 1944“, weil die Lyra-Stromabnehmer ab 1944 wegen der Fahrleitungskreuzungen mit dem Obus sukzessive durch Scherenbügel ersetzt wurden. Leider kann ich die seitliche Aufschrift an der Tür von SK200 nicht lesen, die gäbe vermutlich Aufschluss, ob das Bild bis (LBIHiT) oder ab 1941 (IVB) entstanden ist. Wahrscheinlich gibt es aber auch noch andere Details, die ich jetzt auf die Schnelle nicht sehe.
Die ist nicht schüchtern sondern wollte rotzfrech mit dem ganzen Gatsch an den Schuhen ins Wohnzimmer. Oder mit Gatsch am Chassis in die Remise für die Nicht-Romantiker.
„Hp. Kastelruth“ steht noch im Kartenteil, Seite 61, des „Kompaß- und Wanderatlas Südtirol“, 3. Auflage 1986. Dabei hatte diese Angabe zum Zeitpunkt des Erscheinens bereits historischen Wert.
Jedoch abenteuerlich, wie sich das Straßl – oder der Weg – über unzählige Serpentinen – emporschlängelte zur Straßenverbindung Waidbruck – Kastelruth.
Liebe Frau Stolz,
vielen Dank für Ihre Recherchen und die Korrekturen. Ich habe mich bei den biografischen Daten auf die Nachrufe verlassen, die anlässlich von Heinrichs Tod erschienen sind: https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fst&datum=19301203&query=%22Heinrich+Klabuschnig%22&ref=anno-search&seite=4
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=viz&datum=19301203&query=%22Heinrich+Klabuschnig%22&ref=anno-search&seite=9
Habe die Daten oben entsprechen ausgebessert.
Beste Grüße,
Matthias Egger
Der Blick auf meine alte Heimat rührt mich ………………………… eigentlich nicht. Aber er ist interessant.
Aufnahmeort war sicher in der Nähe vom Husslhof, ein wenig östlich davon, wo der alte Weg eine Kurve gemacht hat. Statt mit Steigeisen, Seil und Pickl das wilde Plumesköpfl zu erklimmen, wird man sich mit einer herrlich gemütlichen Heimsuchung des Gastgartens begnügt haben.
Als Datum vermute ich 1956. Damals wurde das Eckhaus Noldinstraße 14 gebaut. Man sieht zumindest einen Kran hinter der Schule an dieser Stelle hervorragen. Die großen Baulücken zwischen den Häusern Innrain 85 (mit Eckansatz zur Thommenstraße) und Innrain 93 mit den zwei Balkonanbauten waren damals noch offen.
Die Innerkoflerstraße war am Anfang noch wegen der Lagerbaracken der Firma Neumayr auf ein schmales Wegele reduziert, und weit hinten sieht man noch immer die Ruine der inzwischen zum Abwinken bekannten Treichl Villa
Verglichen mit dem Wiederaufbau anderer Bombenschäden hätte man diesen Bau schon wieder aufbauen können, aber die Pläne für die neue Chirurgie waren wohl schon ausgearbeitet.
Zum Rohbau der Schule: Ich kann mich erinnern, dass zur Besatzungszeit zumindest ein Teil von den Franzosen genutzt wurde, eher als Lagerplatz als als Unterkunft, aber „die Franzosen in der Schule..“ gefolgt von irgendeiner Räuberpostille machte öfter die Runde. Und sie fuhren oft mit dem C.
Die Allee, wie sie allgemein nur genannt worden ist, ist mir immer noch in Erinnerung, genau so das versteckte Häusl am späteren Wifi Gelände, sogar ein Bildstöckl hab ich in Erinnerung. Ebenso den zugehörigen Namen „Kiss“ oder ähnlich, ist aber im Adressbuch an dieser Adresse (hatte das Häuschen überhaupt eine?) fand ich nicht.
Ich denke, Hr. Rangger hat recht, denn das Bild oben zeigt eindeutig die Brückenlager für zwei Tragwerke. Die Kurve nach „oben links“ würde in etwa mit dem Luftbild bei google earth südlich von Waidbruck zusammenpassen. Die Fachwerkkonstruktionen der ersten Generation haben alle nicht bis heute überlebt, sodass ein Abgleich nur mit einem zeitgenössischen Foto möglich ist um eine Bestätigung zu bekommen. Mit der Zunahme von Zuggewichten wurden alle Brücken verstärkt, umgebaut oder ersetzt.
Wenn ich die Seite https://www.openrailwaymap.org richtig lese, ist dort die Abfolge Eisack – alte Bahntrasse – Straße eigentlich nur unmittelbar vor Blumau mit Blick nach Norden zu erkennen.
Dem Bewohner des nwsens links „auf steiler Felsenwand“ möchte man am liebsten zurufen: „VORSICHT! S T U F E !!!“
Oder hat unser eifriger Künstler damit Schloß Stein am Ritten andeuten wollen? Dann würde der Weg rechts ins Prösler Ried hinaufführen, wo es auch eine Kapelle gibt.
Hier handelt es sich nicht um Obus-Masten sondern um Masten für die Straßenbeleuchtung. In diesem Abschnitt der damaligen Reichstraße zwischen Höttinger Auffahrt und Karwendelbahn fuhr nie ein Obus. Bekannt wurde diese Ausbaustrecke dadurch, dass es hier zum ersten Mal eigene Radwege gab.
Ich weiß, Sie meinen damit, dass in den 1940ern dort kein Obus fuhr, und möchte als verkehrshistorischer I-Tüpftl-Reiter deshalb nur ganz kurz anmerken, dass „nie“ nicht ganz zutrifft, weil von 30.11.1992 bis Februar 2007 die Obuslinie O dort verkehrte. 🙂
Ja, Herr Schneiderbauer, ich meinte die 40er! Beim „Nie“ habe ich noch gezögert, aber mehr wegen der Andeutung von Herrn Hirsch bezüglich einer ev. Planung. Ehrlich gesagt: Vom Obus O in dieser Gegend wusste ich gar nichts, da war ich nicht mehr in Innsbruck! Danke für die Korrektur! Nix I-Tüpftl-Reiter 🙂
Das auffällige Stadthaus ist mit Sicherheit das Haus Fürstenweg 51 vor seiner Unkenntlichmachung. Vor uns die Straße durch die Höttinger Au, mit dem Radweg., der laut https://innsbruck-erinnert.at/der-aelteste-radweg-der-stadt/ der älteste Radweg gewesen sein soll. Am dortigen Titelbild sieht man rechts das Haus, das auch hier am rechten Rand erkennen kann: https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2021/02/KRNE894a.jpg . Aber keinerlei Masten. War der Obus einst nach Kranebitten geplant? Stunde der Experten.
und wieder muss ich sagen, dass der Eisack männlichen Geschlechts ist (mit einer gewissen Eselsbrücke kann man sich das leicht merken).
Und wieder zitiere ich: … und wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus…
Kein neues System, lediglich ein Tippfehler oder vielleicht sogar ein Rätsel ( wer findet den Fehler).
Der Eisack ist sowohl im Deutschen wie auch Italienischen und sogar im Lateinischen männlich.
From Walter Rangger on Was war denn da los?
Go to comment2026/08/04 at 6:54 am
From Georg Payr on Leopold Stastny: Trainer beim FC Wacker Innsbruck (1965-1968)
Go to comment2026/08/03 at 9:44 pm
From karl hirsch on Was war denn da los?
Go to comment2026/08/03 at 9:03 pm
From Günther Mayregger on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/08/03 at 8:21 pm
From Evelin Rückart on Männer der Schützenkompanie gesucht!
Go to comment2026/08/03 at 8:14 pm
From Evelin Rueckart on Männer der Schützenkompanie gesucht!
Go to comment2026/08/03 at 7:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Was war denn da los?
Go to comment2026/08/03 at 7:17 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Felsenbett des Eisack
Go to comment2026/08/03 at 6:16 pm
From Raimund Mair on Erinnerung an die Brennerbahn - Felsenbett des Eisack
Go to comment2026/08/03 at 5:30 pm
From Raimund Mair on Erinnerung an die Brennerbahn - Felsenbett des Eisack
Go to comment2026/08/03 at 5:32 pm
From Georg on Ö-Dörf
Go to comment2026/08/03 at 4:28 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Atzwang/Campodazzo
Go to comment2026/08/03 at 9:02 am
From Georg Payr on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Atzwang/Campodazzo
Go to comment2026/08/03 at 7:25 am
From Ingrid Stolz on Unterwegs in der Stadt_17
Go to comment2026/08/02 at 9:58 pm
From Hans Pechlaner on Germanische Weihnachten
Go to comment2026/08/02 at 6:24 pm
From Hans Pechlaner on Ist das in Innsbruck?
Go to comment2026/08/02 at 5:31 pm
From karl hirsch on Kryptisches Tryptychon
Go to comment2026/08/01 at 10:42 pm
From karl hirsch on Kryptisches Tryptychon
Go to comment2026/08/01 at 10:21 pm
From Ingrid Stolz on Ist das in Innsbruck?
Go to comment2026/08/01 at 11:47 am
From Karl Hirsch on Ist das in Innsbruck?
Go to comment2026/08/01 at 4:14 pm
From Henriette Stepanek on Kryptisches Tryptychon
Go to comment2026/08/01 at 8:55 am
From Henriette Stepanek on Ist das in Innsbruck?
Go to comment2026/07/31 at 10:24 pm
From karl hirsch on Ist das in Innsbruck?
Go to comment2026/08/01 at 7:17 am
From Tommasi Finco on Germanische Weihnachten
Go to comment2026/07/31 at 7:41 pm
From Hans Pechlaner on Germanische Weihnachten
Go to comment2026/08/02 at 6:24 pm
From Hans Pechlaner on Germanische Weihnachten
Go to comment2026/08/02 at 6:19 pm
From Tommasi Finco on Ist das in Innsbruck?
Go to comment2026/07/31 at 2:11 pm
From karl hirsch on Unverhofft kommt oft … (III)
Go to comment2026/07/31 at 1:09 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/31 at 12:41 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Brücke und Tunnel bei Atzwang
Go to comment2026/07/30 at 9:16 pm
From Christian Herbst on Erinnerung an die Brennerbahn - Brücke und Tunnel bei Atzwang
Go to comment2026/07/31 at 8:28 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Brücke und Tunnel bei Atzwang
Go to comment2026/07/31 at 9:25 am
From Franz on Schon wieder einmal einer für die Autofreaks
Go to comment2026/07/30 at 12:17 pm
From Walter Laner on Schon wieder einmal einer für die Autofreaks
Go to comment2026/08/01 at 10:12 am
From Paul Steiner on Post von Klabuschnig?
Go to comment2026/07/29 at 12:32 pm
From Paul Steiner on Post von Klabuschnig?
Go to comment2026/07/29 at 12:37 pm
From Tommasi Finco on Post von Klabuschnig?
Go to comment2026/07/30 at 6:54 pm
From Henriette Stepanek on Post von Klabuschnig?
Go to comment2026/07/29 at 4:47 pm
From Henriette Stepanek on Das muss Liebe sein!
Go to comment2026/07/29 at 10:19 am
From Hans Pechlaner on Das muss Liebe sein!
Go to comment2026/07/29 at 11:25 am
From karl hirsch on Das muss Liebe sein!
Go to comment2026/07/29 at 11:36 am
From karl hirsch on Baustelle: Innufer
Go to comment2026/07/29 at 7:18 am
From pension on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Kastelruth/Castelrotto
Go to comment2026/07/28 at 9:07 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Kastelruth/Castelrotto
Go to comment2026/07/29 at 10:13 am
From Thomas Fink on Glockenweihe in Pradl, Teil 2
Go to comment2026/07/28 at 4:59 pm
From Karl Hirsch on Eine schüchterne Kehrmaschine
Go to comment2026/07/28 at 4:23 pm
From Manni Schneiderbauer on Eine schüchterne Kehrmaschine
Go to comment2026/07/28 at 2:01 pm
From Karl Hirsch on Eine schüchterne Kehrmaschine
Go to comment2026/07/28 at 1:23 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Kastelruth/Castelrotto
Go to comment2026/07/27 at 9:24 pm
From Barbara Pöll on Ein Dach, ein Gerüst und ein neues Rätsel
Go to comment2026/07/27 at 10:20 am
From Matthias Egger on Post von Klabuschnig?
Go to comment2026/07/27 at 9:58 am
From Karl Hirsch on Beruf und Schule
Go to comment2026/07/26 at 10:00 pm
From Stephan Filzer on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/26 at 7:51 pm
From Stephan Filzer on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/26 at 7:16 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 1:35 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 1:58 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 1:41 pm
From ^Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 11:52 am
From Georg Payr on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 10:27 am
From Manfred Roilo on Portrait eines Mastens – IX
Go to comment2026/07/26 at 9:11 am
From Manni Schneiderbauer on Portrait eines Mastens – IX
Go to comment2026/07/27 at 2:37 pm
From Manfred Roilo on Portrait eines Mastens – IX
Go to comment2026/07/27 at 11:35 pm
From karl hirsch on Portrait eines Mastens – IX
Go to comment2026/07/26 at 8:52 am
From Georg Payr on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/25 at 8:08 pm
From Thomas Fink on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/25 at 6:44 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 12:02 pm
From Thomas Fink on To boldly go…
Go to comment2026/07/25 at 6:39 pm
From Raimund Mair on To boldly go…
Go to comment2026/07/25 at 9:46 pm
From Rudolf Entstrasser on Am Pradler Dorfbrunnen
Go to comment2026/07/25 at 5:29 pm
From pension heis on Glockenweihe in Pradl, Teil 2
Go to comment2026/07/25 at 12:13 pm