Nix gegen Stiegl Bier, aber im Gegensatz zu anderen Ländern schwingt man bei Sport Veranstaltungen hierzulande keine österreichischen Nationslfahnln sondern stets nur mehr Stiegl Fahnen.
Gottseidank hat es wer gewußt. Chapeau, Herr Theiss!
Kann man sich nämlich garnicht vorstellen dass die paar Leitplanken zur Brennerautobahn gehören. Ist aber so. Damals standen dort ein MacDonalds, heute noch im typischen Baustil, und eine Tankstelle, umgebaut zur erwähnten Rot Kreuz Basis. Es könnte sogar ein echter Einsatz gewesen sein, aus wenns eher nach Übung ausschaut.
Nachträglich hab ich jetzt, wo es einfach ist, noch einwenig gestirlt. Die Häuser im Hintergrund haben die Adresse Alte Schulgasse 21 (immer noch wiedererkennbar als „Landhaus Reimair“) und Nr. 19 (irgendwann zwischen 2010 und 2015 umgebaut) .
Interessiert hat mich aber das wie ein Pfeil aus der Wiese herausragende Trafohäusl neben der Nr. 17, welches noch am Luftbild 2022 zu sehen ist. Streetview von 2025 zeigt es nicht mehr. Als zufälligen Ersatz hat jemand dort ein Auto mit der Aufschrift „Think electric“ abgestellt. War doch immer schon so?
Bei der Fußballeuropameisterschaft 2008 gab es „Public Viewing“ am Messegelände, Zugang über die Siebererstraße. Vielleicht wurden dort die Becher gefüllt und nach Spielende in der Falkstraße geleert…
Das war zwar ein historisches Ereignis, aber kürzlich ist relativ…
Wurde wieder einmal der Bahnhof nicht fotografisch festgehalten?
Auf Bild 2 sieht man dafür schön hinüber zur Burg(ruine) Straßberg.
Und vom Süden her grüßen Zinseler und Tatschspitze.
Ja, es ist eine schöne Gegend.
Die Werkstatt vom Marholdt ist ja stehen geblieben, Teile davon bis heute. Ich kann mich auch noch an das später errichtete Haus erinnern, wo der Möldner, der Bacchuskeller und die Pension Serles zu finden waren. Dort um die Ecke hatte der Marholdt dann sein Waffengeschäft. Heute ist dort die Pizzeria Leonardo.
Das Gipsmuseum der Uni Innsbruck besteht – ebenso wie die Lehrkanzel für Klassische Archäologie – meines Wissens schon seit dem 19. Jahrhundert und war ursprünglich in der Universitätsstraße/Theologie, untergebracht. Nach dem 2. WK wurde die Sammlung ins Hauptgebäude der Uni an den Innrain verlegt, in den großen Raum oberhalb der Aula.
Stimmt, die damals vorgestellte und ausführlich kommentierte Kapelle sehe ich jetzt ebenfalls. Auch der Wegverlauf dazu passt gut. Etwas östlich der Kapelle knickt er leicht vom Ufer weg.
Gegenüber, auf der linken Innseite erkennt man einen Bahnübergang mit S förmiger Straße. Sieht heute nicht viel anders aus und führt über die Kreuzgasse rauf zur späteren Umkehrschleife des C. Die elektrische Betriebsbahn ging doch gleich neben diesem Bahnübergang ab Richtung Rauch Mühle. Allerdings war sie zum Aufbahmezeitpunkt bereits wieder Geschichte. Andererseits wird die Elektrifizierung der Unterinntalbahn erst 1927 abgeschlossen sein.
Eines der vielen (evtl. sogar unzähligen) Innsbrucker Gebäude die nach dem Krieg neu aufgebaut wurden /werden mussten und heute das historische Stadtbild Innsbrucks prägen.
Ein schönes Beispiel für die damals üblichen Abdeckungen gegen den eisigen Fahrtwind im Winter (mit aufklappbaren Fensterchen ab Ende Feber). Die gab es für alle gängigen Typen im Zubehörhandel.
Heute sieht man das nimmer. Trotzdem kann man unter „Winterblende für den Kühlergrill“ auch heute noch Angebote finden.
Auch die am Auto daneben (?) silberglänzend sichtbare Ausziehantenne „Seht! Ich hab ein Autoradio! Jaja!“ ist verschwunden, Autoradios waren damals ein kleiner Luxus den man nach der Rückkehr aus Italien gerne wieder nachkaufte.
Die Lodenfabrik wurde erst etwas später, Ende der 20er Jahre errichtet. 1930 mußten die Flieger schon einen Bogen um den Schornstein machen.
Zu den Kapellen gab es einen Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/gewitterstimmung-an-der-sill/ Ich glaube, diese Kapelle am heutigen Luftbild erkennen zu können. Ein wenig rechts von den beiden großen Bäumen am Inn sehe ich so einen weißen Fleck mit dunklem Dach.
….und die kleinen Häuschen im Gebiet „Pradler Saggen“ – optische Täuschung? Oder handelt es sich um jene kleinen Arbeiterhäuschen, die in Leokadia Justmanns Buch Erwähnung finden (wo sie in der Nähe der Fabrik zur Untermiete wohnen konnte)
Die Baur-Foradori-Lodenfabrik in der (heutigen) General Eccher Straße vermisse ich hier noch. Die Richtung Sill anschließende Wasenmeisterei glaube ich bereits zu erkennen.
2 oder 3 kleine Feldzeichen(?) oder Wegkapellen(?) scheinen auch ersatzlos abhanden gekommen zu sein
…und daß der Name „Sandwirt“ nicht unbedingt etwas mit „Passeiertal“ und „Andreas Hofer“ zu tun haben muß, zeigt uns der große weiße Fleck am Innufer westlich des noch von Bäumen umstandenen Gasthauses.
100 Pro Poscheben…………….
Schöne Wanderung von der Bergstation durch die Lawinengalerie nach Poscheben weiter zum Meisnerhaus und dann rund um den Kofel nach Heiligwasser und weiter nach Igls.
Bei der Lok handelt es sich um eine BBÖ 1080, erkennbar an den drei Fenstern auf der Seitenwand und den kleinen Vorbauten. Sie wurden ab 1924 eingesetzt.
Hatte die Arlbergbahn andere 1080? https://de.wikipedia.org/wiki/BB%C3%96_1080#/media/Datei:BBOE_1080101_st_anton_arlbg_st%C3%B6germayer_1933-07-21.jpg
Die 1080.100 war die direkte und stärkere Nachfolgerin der 1080. Sie war meist nur westlich von Innsbruck bis Vorarlberg unterwegs. Auf die Mittenwaldbahn kam sie normalerweise nicht.
Ich hab mich jetzt eine geschlagene Stunde damit aufgehalten, vergnüglich unterhalten oder verplempert, um das einzige immer noch bestehende Gebäude des Altbestandes, Adresse Matthias Schmid Straße 10, aus dem alten Foto von 1926 herauszuschälen. Anscheinend stammt es als Rest aus einer alten Verbauung, die am Flugfoto noch garnicht vorhanden ist. Am 1940er Luftbild sieht es hier schon ganz anders aus.
Die einsame große Gärtnerei links der Bildmitte wäre auch noch eine Bemerkung wert. , mir unbekannteAber jetzt brauch ich meinen Kaffee.
Der verschwommenen Strebe und dem Spanndraht nach zu schließen wurde das Foto aus der Rundflugmaschine „Tirol“ aufgenommen. Flugrichtung nach rechts Richtung Flughafen.
Fast wären sie abgsoffen , kemmen zruck und schimpfen:
„Du hasch gsagt es isch nit tiaf.“
„Aber da isch grat davor a Anten umigangen, dei hat no so viel ausagschaug.“
Der Schlachthof Block im Vordergrund ist hier tatsächlich erst 1 Jahr alt, und über die Pembauerbrücke wird man erst 4 Jahre später fahren.
Dem Sandwirt im Hintergrund fehlt auch noch die Brücke. Zum Schießstand vis-à-vis ist’s demnach noch recht weit. Am linken Bildrand sieht der Pilot neben Sill und Inn die Lodenfabrik. Wahrscheinlich interessiert ihn der Flugplatz voraus aber weit mehr.
Das ist ein B+B 955/6 Schwimmcaterpillar, der tatsächlich auf dem Wasser fahren kann. Dieser hier ist liegengeblieben, ich nehme an, er hat „oan Påtschn“, d.h. koa Luft mehr in der Kettn. Und die Mander warten jetzt, bis sie grettet wearn, damit die Fußipußi nit nass wearn. Links außerhalb des Bildrandes eilt emsig schon die Feuerwehr herbei.
Mein erster Gedanke war der Refrain vom EAV-Song „heiße Nächte in Palermo“ – „und a klaaner Siziliana hat an seine Fiaß zwaa große Staana“ ……
…wenn da nicht die Flusssohle links oben sichtbar, die Laderaupe vom Berger und Brunner sowie der Hinweis „in Innsbruck“ wäre 😉
Auf dem Bild sind die die beiden Kleinbetriebe „Tabak Trafik Sandbichler“ und jenes von „Foto Murauer“ zu sehen. In jenem Geschäft von Friedl Murauer war früher der Fotograf Sepp Hofer untergebracht, bevor er in die Maria Theresien Straße nach Innsbruck übersiedelte. Beide Kioske wurden 1996 dem Erdboden gleich gemacht. Das 2. Bild zeigt das Dach des 1980 erbauten und 1981 in Betrieb genommenen Vereinshauses in Igls. Das Postamt im „Alten Rathaus“ schloss 2010.
Das ist die von mir sogenannte Call Villa, Bienerstraße 3. Hochadelig, habe dort einmal bei Gottfried Call Lateinnachilfe genossen. Sah von innen ähnlich aus wie von außen. Gesamtkunstwerk.
Das Haus stammt aus dem 16. Jhdt. und trägt die Bezeichnung Hilberstraße 15, ehemals Igls Nr. 14. Der „Wieserhof“ ist ein quergeteilter Einhof, in dem ab 1947 im nordwestlichen Teil die Volksschule Igls, und ab 1952 eine Magistrats Außenstelle untergebracht war. Heute befindet sich in diesem Objekt das „Haus des Gastes“ und der Tourismusverband Igls und seine Feriendörfer. Im Vordergrund befindet sich der ehemalige Gastgarten des „Stettnerhofes“, heute der Parkplatz des Hotels „Bon Alpina“.
Mein Verdacht:
Buhnenbau am nördlichen Innufer – damit auch hier so schöne Sandbänke entstehen konnten (wie in Fritzens zum Beispiel). Die „Größe“ täte passen..!
So ein kleinerer Caterpillar hat seine 8-10 Tonnen, ein Trum Stein wie man es in der Schaufel sieht, kommt schnell auf eine Tonne, drei sind, glaub ich, drinnen, also Gesamtgewicht 12.000 kg, dazu noch der Mann in der Schaufel, insgesamt 12.070 kg.
Imma dat….
„Man wurde sich anläßlich des Baues der Brennerbahn der Tatsache bewußt, daß hier in einzigartiger Weise eine Eisenbahnlinie auf 4 1/2km Luftlinie an die Gletscher heranführte“
„Die Bahn zieh hier eine weite Schleife ins Pflerschtal und führt an deren Ende, bei der Höfegruppe Ast. durch einen Kehrtunnel wieder in die Gegenrichtung zum Gossensasser Bahnhof“
(Rampold „Eisacktal“, Athesia 1973
Nachdem das Ding wohl durch keine Waschstraße kommt: Vorne Gewicht in Form von Mann mit Steinen drauf, damit wird die Fuhre schwerer um beim Waschen nicht in Richtung Kufstein abzutreiben…
Wozu und wohin müssen die drei mit der Raupe? Amphibienraupe ist das keine, die saufen ab wie ein Amboss. Die müssen irgendwo unterwegs sein, wo es in Fahrtrichtung wieder trockenen Boden unter den Füßen gibt, zB eine Schotterinsel. Alles andere führt zumindest zu einem patschnassen Arbeiter. Den Inn Durchqueren geht nicht, irgendwo ist er immer irgendwo tief. Also Stein für Stein abladen. Auf eine Schotterinsel, ah ja. Alte Russenwitze gingen so. Befestigung des Ufers? Von einer Schotterinsel? Geh gehn’s Herr Hirsch. Besseres fällt mit nicht ein. Der Flughafen betrieb am Innufer in der Rossau einmal einen Sender, für den er um zigtausend Schilling nachträglich eine Uferverbaung aufschütten mußte. Aufschüttung als Vorarbeit für einen Brückenpfeiler? Berger und Brunner fragen.
So geht der Tag auch um. Die Beteiligten sehen dem Kommenden jedenfalls amüsiert entgegen
Beim großen Hof am ersten Bild handelt es sich um den Bodnhof in Innerpflersch 181.
Auf der Karte L-Aegerter, 1920, gibt es eine Haltestelle (Hst.) direkt vor bzw. nach dem Kehrtunnel.
https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=18055.954822¢erx=1269947.720470146¢ery=5934293.3228094205¢erspatial=102100&category=Detailkarten_georef&map=383
Du meine Güte, die meisten hatte ich gekannt, der Leo Tschenett, der Puffer Max, natürlich den Spoli Fritz! Der erste kniend ist mein Opa, Roman Schramseis, bei Wacker vom 1957 bis 1963 (glaube ich). Ich hätte eine Frage, wäre es möglich einen Scan dieses Bild privat bekommen zu können? Ich wäre von Herzen dankbar!
Hier hat man offensichtlich versucht, mit technischer Unterstützung Steine hüpfen zu lassen.
Normalerweise nimmt man ja eher kleine flache Steine und wirft in Fließrichtung, aber mit Raupenbaggerunterstützung springen diese großen Brocken sicher hunderte Meter gegen die Strömung.
Mit den Eternittafeln und dem Kreuzdekor ein Bild aus der Zeit vor dem Brand.
Wege gehen vom Meisnerhaus herauf, von der Glungezerhütte herüber, vom Zirbenweg, vom Jochleitensteig und natürlich per Trampelpfad von der Bergstation, eventuell mit Umweg über den Patscherkofelgipfel.
In einer Stunde ist man auf der Viggarspitze, wenn man noch einen Gipfel 100m über dem Sender machen möchte-
Dieses alte Leiden des blogs ist mir sattsam bekannt und oft selber passiert. Kein Grund dass ich mich geärgert hätte. Vielleicht sollte Herr Hofinger ein häufigeres refresh einbauen, so das möglich ist.
Der Blick geht eindeutig ins Viggar, Meissner Haus und Hörtnagla Alm sind gut zu erkennen.
Die Alm im Vordergund kann ich aber überhaupt nicht verorten.
Ich hatte selbst einen längeren kritischen Kommentar getippt und ihn dann nicht gepostet.
Danke, dass ich nun andere hier lese!
Innsbruck ist bunt und divers und resilient. Wir halten solche Versammlungen von kapperltragenden Burschis und vom Land direkt aus der patriarchalen Vergangenheit einfallenden Lederhosenträgern mit Gewehrfetisch in Tradition des rauschebärtigen Alpentalibans schon aus. Wir müssen nur weiterhin aufpassen, dass die dann auch fix wieder verschwinden.
Autbahmeort dürfte der Steig zum Hühnerspiel sein.
Der Bahnhof stand zumindest letztes Jahr noch; wir sind am 19.9.2025 am Weg von Terracina nach Innsbruck daran vorbeigeradelt.
Obwohl mein eisenbahnerisches Fachwissen sehr begrenzt ist, halte ich das auch für eine 1170. Aus diversen Büchern weiss ich, dass im Sommer 1928 viele Fotos entlang der Mittenwaldbahn gemacht wurden inklusive Fotohalten und schönen Inszenierungen. Könnte das Foto im Rahmen dieses Photoshootings entstanden sein und es aufgrund der leichten Überbelichtung nicht zur Veröffentlichung geschafft haben?
Also da ist der Zug nie vorbeigekommen, das
ist St. Anton im hintersten Pflerschtal https://tinyurl.com/35d95znr
Außer Gigglberg (nicht Schellenberg) gab es nur den Bahnhof Gossensass. Vielleicht hat man diesen, am Eingang zum Pflerschtal gelegenen Bahnhof einmal auf einem Prospekt „Pflersch“ genannt (ein Ort, den es garnicht gibt).
https://postimg.cc/xNRybKRr
Es ging ja die Mär, dass schnelle Reisende in Giggelberg aussteigen und nach Gossensass hinunter laufend vor dem Zug dort angekommen konnten. Der Ibsen hats eher nicht geschafft.
Noch aktueller war der Kommers der uniformierten und bebänderten Alkoholiker. Auch hier blieben ( neben Haufen und Flecken der verschiedensten Körperentleerungrn) leere Bierbecher als stumme Zeugen großer und wichtiger Tage zurück.
….und sie werden Karrieren machen, wichtige Posten besetzen, die „Spitzen der Gesellschaft“ bilden und zu Denkmälern werden – oder?
„Der Teufel schaugt auf seine Leut'“, sagte mir die kluge Anna E. („Ohne viel Worte“), „aber am End holt er sie decht alle“
Schlossbachbrücke in Zirl. Ist heute immer noch sehr spektakulär und über interessante Wege einfach zu erreichen, entweder von Hochzirl oder von Leithen aus.
Verunstaltungen soll es heißen bei solchen Veranstaltungen. Die ich mich weigere historisch zu nennen. Ein Fest der Völkischen, leider greifts um sich. Und wir meinen noch immer, Gedenksteine bringen etwas…
Dann ist das ein Foto mit Seltenheitswert, denn von Herrn Benesch hab ich im Internet kein Foto gefunden. Was jetzt nicht heißt, dass es keines gibt. Auch von Herrn Hörmann hab ich nur ein Altersfoto und eines in seiner Rolle als Kriegsberichterstatter gefunden, wobei letzteres dem Herrn am Titelfoto, der damals noch keine 50 war, vage ähnlich gesehen hat.
Herr Hirsch das ist eine 35 mm Arriflex am unteren Bild sieht man im Vodergrund eine 16 mm Arriflex habe selber mit beiden Kameras gearbeitet. Beim Kameramann am oberen Bild könnte es sich um Alfons Benesch handeln der Hörmann Theo ist es nicht.
Die Arriflex Kameras wurden bei Arnold und Richter in München produziert. Bereits im zweiten Weltkrieg wurden die Kriegsberichterstatter mit 35 mm Arriflex Kameras ausgestattet worden sein. Laut deutschen Medienberichten soll die Firma in Schieflage geraten sein.
Beim oberen Bild könnte es sich um Theo Hörmann mit seiner 16mm Arriflex (steht auf der Spulenbox) handeln.
Die am unteren Foto abgebildeten Fotografen (gendern sinnlos) wird auch Herr Frischauf nicht alle gekannt haben.
P.S.: „Selfie Kameras“ gab es schon lange vorher, damals hieß das „Selbstauslöser“. Zu den Einstellwerkzeugen, die rund um die Linse angeordnet waren – Blende, Entfernung und Belichtungszeiz – gab es auch ein kleines Federwerkhebelchen, welches unter einem ganz typischen Schnarrgeräusch ablief (rennen!) und am Ende (stillgestanden!) den Auslöser auslöste. Anschließend nach einer auch Selfies eigenen ungläubigen Schrecksekunde Rückkehr zur Kamera.
Auch wenn es meine Marktstandltheorie zerschießt, Herr Pechlaner hat glaub ich den richtigen Herrn gefunden. Mit einem besseren Foto verglichen sind trotz Altersunterschied die Ähnlichkeiten – Mundpartie, Augenpartie, Verlauf der Stirnfalten – frappierend.
Als Bauernkeller. äh -kammerpräsident könnte er sogar beim Atelier Ketzler in der Meranerstraße Kunde gewesen sein-. Auch wenn der Foto Wolffram im Hause gewesen wäre. Vielleicht damals gerade nicht. Genauso könnte ihn seine Funktionärsfunktion auch einmal vor irgendwelchen Wahlen in einem unspezifischen Rahmen erscheinen lassen haben..hätte. täte.
Noch aus dem Nachlaß meiner Nonna stammen die Fotos vom Schuhmacher (und Gerber) Vittorio Mattedi – und das der Ehefrau Teresina Mattedi – zumindest habe ich die Namen so in Erinnerung.
Das „V“ in seinem Vornamen stimmt, Frau Stepanek 😉 Er hieß Valentin.
Der Schuster Valentin Mattedi, * 14.02.1882 in Levico, Sohn des Adam und der Maria geb.Mengoni, heiratete am 23.08.1912 in der Pfarrkirche Wilten die Köchin Theresia Fruet, * 25.10.1878 in Levico, Tochter des Angelus und der Maria geb. Martinelli.
Allzulange hielt die Liebe offensichtlich nicht an, am 11.10.1914 geschah die von Ihrer Großmutter erinnerte Tat in der Leopoldstraße 21.
Auch, dass er sich danach nicht selbst das Leben nahm, hat Ihre nonna richtig erzählt, zwei Tage nach der Tat stellte er sich. Die Verhandlung fand am 26.04.1915 vor dem k. k. Landwehr-Divisions-Gericht in Innsbruck statt. Valentin Mattedi wurde zu 14 Jahren Kerker verurteilt:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19150428&query=%22Mattedi%22&ref=anno-search&seite=16#
Die am Ende des IN-Artikels erwähnte Berufung wurde abgelehnt:
https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/63002/1/15.06.1915/363754/4/filterId-63002%01363754%014510325-query-%22Valentin+Mattedi%22-filterF_type-Newspaper.html
Liebe Frau Stolz! Ich danke Ihnen für das Einstellen dieses Zeitungsberichtes.
Die Trostlosigkeit dieser damaligen Lebensumstände erinnert mich nur allzu deutlich an Emile Zolas Roman „Der Totschläger“.
Es ist nur allzu verständlich, daß aufgrund der geschilderten Zustände im Allgemeinen und der sinnlosen Bluttat im Besonderen die Vorurteile der ansässigen Innsbrucker bürgerlichen Bevölkerung gegenüber den arbeitssuchenden Zuwanderern aus dem südlichsten Tirol nicht abnehmen konnten.
Abergläubisch werden könnte man – als zöge dieses kleine „Stöckl“ mit unten einem „Laden“ und im 1.Stock einer Kleinwohnung, solche Kriminalfälle direkt an.
Ich bitte um Entschuldigung, daß ich nochmals davon berichte.
Aber: !Innsbruck informiert“ berichtet in Nr.10/2014 zum 13.Oktober (1914!)
„Gestern besichtigte dieGerichtskommission den Tatort in der Wohnung des Schuhmachermeisters Mattedi in der Leopoldstraße und vernahm zwei Augenzeugen, eine Frau und einen Mann, welche in der Wohnung anwessend waren, als Mattedi mit dem Bajonett gegen seine Frau vorging. Diese waren aber selbst in Angst vor dem wahnwitzigen Menschen und flüchteten aus Angst, er könnte auch sie umbringen. Mattedi konnte noch nicht ausgeforscht werden, man glaubt deshalb, er habe seinem Leben ein Ende gemacht.“
Hat er nicht! – weiß ich aus den Erzählungen meiner Nonna – es sei ihm der Prozeß gemacht worden und er sei verurteilt worden.
Aber später sei er nach Trient ins Gefängnis gekommen (nach 1918 überstellt worden???) und dort hätten die Familienangehörigen der ermordeten Frau eine Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt und auch erreicht. Die daraufhin ausgesprochene Strafe sei weit strenger gewesen – und man habe nie mehr etwas von ihm gehört. Man mutmaßte, daß er im Gefängnis gestorben sein könnte.
Ja, da könnt man abergläubisch werden, gell.
Die Ansammlung geleerter Hopfenblütenteebehälter deutet auf das Schützentreffen in der vergangenen Woche oder den aktuell stattfindenden Pennälertag hin. In der Trinkdiät gibt es eine deutliche Überschneidung der beiden Gruppierungen.
Das ist jedenfalls in der Falkstraße vor der Kreuzung mit der Bienerstraße. Wahrscheinlich war hier der Busabfahrtsplatz für Durstige nach einem langen Marsch durch die Stadt.
From Hans Pechlaner on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/29 at 2:17 pm
From Vinzenz Theiss on Wer weiß wo?
Go to comment2026/05/29 at 1:27 pm
From karl hirsch on Wer weiß wo?
Go to comment2026/05/29 at 2:16 pm
From Friedrich on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/29 at 10:25 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Gossensaß
Go to comment2026/05/28 at 9:33 pm
From karl hirsch on Heilige Baustell, bitt' für uns! - Auflösung
Go to comment2026/05/28 at 7:00 pm
From Barbara Pöll on Das Gips ja nicht!
Go to comment2026/05/28 at 5:28 pm
From Hans Pechlaner on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 1:52 pm
From Vinzenz Theiss on Heilige Baustell, bitt' für uns! - Auflösung
Go to comment2026/05/28 at 1:35 pm
From karl hirsch on Auto – Motor – Bouthillier (XIV)
Go to comment2026/05/28 at 12:20 pm
From karl hirsch on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 11:40 am
From Henriette Stepanek on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 11:22 am
From Henriette Stepanek on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 4:44 pm
From Schneider Erwin on Am Abgrund
Go to comment2026/05/28 at 10:47 am
From Adalbert Zronek on Ein spektakuläres Bild
Go to comment2026/05/28 at 10:14 am
From Manni Schneiderbauer on Ein spektakuläres Bild
Go to comment2026/05/28 at 10:33 am
From Adalbert Zronek on Ein spektakuläres Bild
Go to comment2026/05/28 at 2:48 pm
From karl hirsch on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 9:17 am
From karl hirsch on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 9:16 am
From Hans Pechlaner on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/28 at 8:10 am
From Hans Pechlaner on 1926 in die Luft gegangen
Go to comment2026/05/28 at 7:58 am
From Thomas Fink on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/27 at 7:23 pm
From Ingrid Stolz on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/27 at 3:44 pm
From Hannes Lechner on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/27 at 2:00 pm
From Günther Mayregger on Schnell vergessen
Go to comment2026/05/27 at 10:51 am
From karl hirsch on Portrait eines Mastens – V
Go to comment2026/05/27 at 10:23 am
From Günther Mayregger on Innsbrucker Häuser – XXIII
Go to comment2026/05/27 at 10:14 am
From Henriette Stepanek on Portrait eines Mastens – V
Go to comment2026/05/27 at 9:36 am
From Henriette Stepanek on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/27 at 9:32 am
From karl hirsch on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/26 at 8:49 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr am Bahnhof Pflersch/Fleres
Go to comment2026/05/26 at 7:41 pm
From Stefan Lackner on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/26 at 7:29 pm
From karl hirsch on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/26 at 6:15 pm
From Barbara Pöll on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr am Bahnhof Pflersch/Fleres
Go to comment2026/05/26 at 5:53 pm
From Gianfranco Schramseis on Wackere Pokalsiege 1959 und 2026
Go to comment2026/05/26 at 5:52 pm
From Vinzenz Theiss on Die gelbe Amphibienladeraupe
Go to comment2026/05/26 at 4:48 pm
From karl hirsch on Am Abgrund
Go to comment2026/05/26 at 9:21 am
From Barbara Pöll on Am Abgrund
Go to comment2026/05/26 at 12:26 pm
From karl hirsch on Am Abgrund
Go to comment2026/05/26 at 12:48 pm
From Vinzenz Theiss on Am Abgrund
Go to comment2026/05/26 at 8:54 am
From Barbara Pöll on Am Abgrund
Go to comment2026/05/26 at 10:00 am
From Manni Schneiderbauer on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/25 at 10:24 pm
From Martin Schönherr on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr am Bahnhof Schelleberg/Moncucco
Go to comment2026/05/25 at 10:00 pm
From Manni Schneiderbauer on Ein spektakuläres Bild
Go to comment2026/05/25 at 6:29 pm
From Sebastian on Ein spektakuläres Bild
Go to comment2026/05/25 at 10:23 pm
From karl hirsch on Erinnerung an die Brennerbahn - Kein Halt mehr am Bahnhof Pflersch/Fleres
Go to comment2026/05/25 at 6:27 pm
From Vinzenz Theiss on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/25 at 6:26 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/25 at 7:43 pm
From Sebastian on Ein spektakuläres Bild
Go to comment2026/05/25 at 4:20 pm
From Karl Hirsch on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/25 at 3:29 pm
From karl hirsch on Ein seltener Anblick
Go to comment2026/05/25 at 12:38 pm
From Schneider Erwin on Sprengung des Andreas Hofer Denkmals Teil 2
Go to comment2026/05/25 at 11:03 am
From Schneider Erwin on Ein seltener Anblick
Go to comment2026/05/25 at 10:54 am
From karl hirsch on Ein seltener Anblick
Go to comment2026/05/25 at 9:56 am
From Karl Hirsch on Royal Lookalike?
Go to comment2026/05/24 at 9:30 pm
From karl hirsch on Royal Lookalike?
Go to comment2026/05/24 at 10:25 pm
From Henriette Stepanek on Crime statt Cremeschnitte
Go to comment2026/05/24 at 8:50 pm
From Ingrid Stolz on Crime statt Cremeschnitte
Go to comment2026/05/25 at 3:19 pm
From Henriette Stepanek on Crime statt Cremeschnitte
Go to comment2026/05/25 at 4:06 pm
From Henriette Stepanek on Crime statt Cremeschnitte
Go to comment2026/05/24 at 7:42 pm
From Raimund Mair on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/24 at 6:53 pm
From Manfred Roilo on Erinnerung an …?
Go to comment2026/05/24 at 3:54 pm