Könnte schon eine Haltestelle sein, man sieht eine Andeutung von Verkehrsinsel. Achselzucken damals. Man mußte halt schauen, wie man mit ein- und aussteigen zurechtkommt. Zwischen den Haltestellen Rumer Hof und Etab gab es laut altem Fahrschein noch die wahrscheinlich hier zu sehende Haltestelle Landesschießstand.
Das Holzhaus schräg gegenüber steht eventuell als Nr. 219 auch noch? Das von Bäumen umgebene Haus mit dem Krüppelwalm stand bis Ende 80er am Eingang zur Dörrfabrik.
Inzwischen hab ich mir im glücklicherweise scharf gedruckten Buch von Kreutz die Passagierkapazitäten zusammengeklaubt: Triebwagen 30/30, Spielzeugbeiwagen 16/16, in Erinnerung gefühlte 30/60 und 16/26 bei Hochbetrieb. Wenn der Stehbereich in den Beiwagen voll war, war es dann sehr unbequem, auf den längs eingebauten Sitzplätzen zu ruhen.
Ich glaube, da ist eine Haltestellentafel am nächsten Masten hinter dem Triebwagen. Außerdem glaube ich, dass die Linie zwar stimmt, die Zieltafel aber wieder einmal in bester IVB-Tradition Zieltafel Bullshit anzeigt. Genaueres mögen andere erraten.
Nur so ganz schnell für Pradler: Der Tischlermeister Müller war in der Pradlerstraße 11, er war seinerzeit hauptsächlich zuständig für Särge. Beim Schlossermeister Boit handelt es sich um einen Abschreibfehler (kann auch den Damen des Stadtarchivs passieren) – er hieß Foit – und die Familie Mieke war zu meiner Pradler Zeit unsere Haus- und Friedhofsgärtnerei, er lernte sein Handwerk also am Hörtnaglhof! Interessant – gell, Frau Stepanek.
Zum Kommentar von Hr. Hirsch hätte ich etwas anzumerken: Es kann durchaus stimmen, denn auch die Elektrifizierung der Tiroler Linien kkStB (und SB) war schon um 1913 geplant, wurde jedoch vom Militär verhindert.
Sehr schönes Leiterfahrzeug, wie Sie schreiben DL-37, auf Magirus Jupiter Fahrgestell. Schön auch noch zu sehen, die schwarzen Kotflügel (später wurden sie dann in Weiß lackiert). Und vorne an der Straße steht das Standard-Löschfahrzeug der 1980er Jahre, ein Ford Transit. Heute alles Oldtimer – herrlich…
Jetzt bräuchten wir eigentlich nur mehr die Signatur des Künstlers aufzulösen. Ich lese da ein (kleineres) „R“ und ein (größeres) „B“ und denke an „Raimund Belcic“ – aber, wie immer, selbstverständlich ohne Gewähr.
Ah, das ist nett! Hat er es geschafft, unser Heiliger – in der Nähe einer Brücke, wo es früher einmal eine Furt gegeben hat! Sollte ihn jemand noch nicht kennen – er ist ja nicht protzig oder aufdringlich – dann spaziere man einfach von der Pembaurbrücke Richtung Reichenauerstraße. Dort wartet er darauf, entdeckt zu werden.
Wenn wieder die Stadtspaziergangzeit kommt, muss ich mir diese Gegend endlich einmal anschauen. Das neueste Streetview zeigt übrigens im August 2025 ein Baustelle mit Fassadensanierungen. Hoffentlich hat es der sinnigerweise über dem bald 70 Jahre alten Garagentor plazierte Heilige überstanden.
Das Bild gehört zu einem lustigen Zubau, über der Garage ein autogroßes Zimmer mit riesigem Südfenster.
„Ja, des war allweil a vornehme Straßn! Wenn da gangen bisch, hasch allweil von die obern Stockwerk aber Klavier üben ghört. Und von die obern Fenster haben sie weit ins Freie aussigsechn – weil die Medizinische auf der andern Seitn war nit so hoch. Und dee schönen Rosen in die Vorgärtn – mei!!!“
Sie ahnen es – so wurde mir seitens meiner Mutter die Kaiser Josef Straße „erklärt“.
Ich denke der Begriff „Kunstmühle“ kommt daher, dass der Betrieb von mit Wasserrädern angetriebenen Mühlsteinen auf elektrisch angetriebene Walzenstuhl-Mahlwerke umgestellt wurde.
Es „nickelt“ wieder einmal. Diesmal etwas mehr bepackt, war wohl eine etwas längere Ausfahrt geplant als hier: https://innsbruck-erinnert.at/erotik-jaaaaaa-oder-doch-nicht/
Soviel ist in dieser Gegend garnicht zerstört worden. Eine unaufgeforderte Bastelei (Streber! Streber!) hat das meiste stehen gelassen: https://postimg.cc/CzYX5tG9
Und wenn’s tatsächlich St. Moritz wäre, dann wären die Männer aus Naturns, denn es ist in St. Moritz nahezu jahrtausendealte Tradition, dass Bauern aus Naturns die Bobbahn in St. Moritz „bauen“. Winter für Winter. Die Naturnser (oder gar Naturner?) Bahnbauer.
Ich habe mir das Vergnügen bereitet, diverse Fotos dieses blogs auf frühere Exemplare dieser kleinsten Zellen der Gesellschaft zu suchen:
Das vielleicht älteste Exemplar: https://innsbruck-erinnert.at/das-langsame-ende-der-telefonzelle/
Nicht viel neuer am Link von Herrn Schneiderbauer: https://postimg.cc/56h1npgB
die schwarze Periode: https://innsbruck-erinnert.at/wir-schreiben/
Und das kann nicht Ibk sein, 1967 https://postimg.cc/N9g5TLC5
das vorletzte Modell? https://innsbruck-erinnert.at/aufgeben-tut-man-einen-brief/
2 Vorteile hatte die Telefonzelle: Man mußte nicht von zu Hause telefonieren, wenns niemand was anging (zuerst nachpubertäre, dann bei manchen eheliche Sorge).
Das geht zwar mit dem Handy auch, ABER: Man mußte sich wohltuend kurz fassen, bzw. konnte man mit dem Notschrei „Jetz isch glei fertig“ (mit dem Geld) Gespräche zack! beenden.
https://innsbruck-erinnert.at/montagsszene-am-sonnpark/ einst und bis heute:
https://www.google.at/maps/@47.2630603,11.4085708,3a,25.5y,328.22h,84.99t/data=!3m8!1e1!3m6!1sOJcu8WkQSMaf0TMp1xlVxA!2e0!5s20190501T000000!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D5.010000000000005%26panoid%3DOJcu8WkQSMaf0TMp1xlVxA%26yaw%3D328.22!7i13312!8i6656!5m1!1e1?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDcxNS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
… noch nicht ganz: https://innsbruck-erinnert.at/bereit-fuer-die-abholung/
Übrigens gab’s 1957 in Innsbruck lt. Adressbuch noch ca. 60 öffentliche Fernsprechstellen, manche davon allerdings in Gebäuden:
https://www.innsbruckerinnen.at/bild.php?buch=1957&seite=188
Innsbruck ist es sicher nicht, die Eisbahn von Oympia Grenoble war auf der Alpe Huez von Start ca. 2000m bis Ziel ca. 1860m, also eigentlich oberhalb der Baumgrenze und war bis auf 3 Sonnen-Kurven eine Naturbahn.
(Bei der Olympiade in Grenoble ist Fritz Dinkhauser im 2-er-Bob mitgefahren).
Auf Grund des Bergprofiles im Hintergrund tippen wir auf die Naturbahn von St. Moritz nach Celina mit dem Berninastock im Hintergrund.
naja, den Peter Thiel hab ich erst googeln müssen…ah ja, der.
Die Medien begehen immer den gleichen Fehler. Sie meinen, nur weil jemand in einer punktuellen Spielart des Lebens sehr erfolgreich ist, dann muss er auch zu allem einen richtlinienfähigen Kommentar abgeben können.
Der Uninformierte ist der SS-Strumpfbandführer Goldmund-Rosenberg, durch und durch arisch (heute eher narrisch), aber seeehr beeindruckend, wie er da steht
Der letzte Gastwirt dort war der Herr Herbert Heid. Das Lebensmittelgeschäft führte seine Gattin Anna. Er hatte zwei Töchter, Erika und Helga. Eine der beiden hat dann einen Bauernsohn aus Sistrans geheiratet. Seinen Familiennamen habe ich vergessen und der war im Dorf auch nicht relevant, weil jeder wußte wer gemeint war, wenn vom Heid Hansi gesprochen wurde. Als ich 1974 weggezogen bin lief der Betrieb noch, aber ich weiß nicht wie lange.
Kurz nach der Jahrtausendwende (ca. 2001?) war die Pension noch in Betrieb, ich hab damals mit einem Arbeitskollegen in der Gaststube ein Bier getrunken. Das Mobiliar dürfte noch das selbe gewesen sein wie zum Aufnahmezeitpunkt des Fotos.
Ja, die Trostburg ist es, oberhalb von Waidbruck, die wegen der Stärke ihrer Verteidigungsanlagen von den Italienern ‚Casteel Forte‘ genannt wird (lt. „Südtirol von A – Z, Bd.4, Trostburg, Waidbruck)
Angeblich soll hier im Jahr 1367 Oswald von Wolkenstein geboren sein.
Funde aus der Römerzeit belegen Alter und Bedeutung dieser Festung und die Bedeutung ihrer Lage als Grenzposten der Provinz Rätien. Na ja, weiter Richtung Süden war die Eisackschlucht eh unpassierbar – haben wir gelernt! – bis der Kuntersweg gebaut wurde…
Täuscht mich das jetzt – oder hat es da schon 1982 einen modernen Bahnhof gegeben? ja, wir sind hier einmal zugestiegen – persönliche Erinnerung…
Sodala. Diese Woche war ich im Brenta-Gebiet. Heimgefahren dann von Madonna di Campiglio nach Süden, um die Autobahn bei Trient zu befahren. In einer Kehre nach San Antonio di Mavignola hat es plötzlich „Klick“ gemacht.
Also behaupte ich nun: Zu sehen ist hier der Weiler Pemont Alto (auch Pinemonte Alto), der nun zum Luxushotel „Pimont Alpine Chalet“ umgebaut wurde. Standort des Fotografen ist westlich der Häuser mit Blick in das Val Nambrone mit dem markanten Corno Pedertich links. Ganz im Hintergrund dürfte man Cima Vedrettine oder Scarpacó ausmachen.
Bis jemand im Pimont Alpine Chalet Urlaub macht und mittels Foto beweist, dass ich Unrecht habe, bleibe ich bei meiner Behauptung.
Advocatus diaboli: Das Chalet sieht gar nicht einmal so schlimm aus wie ich es befürchtet hab. Ich war vor etwa 10 Jahren am San Willi 2 dort, teilweise per pedes, teilweise auto mobil. Hätt ich nur ein Foto gemacht. Allerdings gibt es auch im www Abbildungen:
https://tinyurl.com/5c5892cp
Davor, noch mit Brandruinen, wieder dieses alte große Haus: https://tinyurl.com/4dp3xtt7
Es hat immer noch ein paar uralte Häuser, ein spontanes Wiedererkennen gelingt mir aber nicht.
Doch nicht dort? Oder ich blind am rechten Ort?
und mit einwenig vergrößern und verbessern seh ichs auch: Das ist ein Bild aus der Nazizeit. Der Uniformierte ist vielleicht kein Polizist, er scheint irgendwas in der Hand zu halten. Eher ein sich unpassierbar in den Wegstellender. Diese Zeit erklärt auch den Fahnenkult der Nazis- Aus dem selben Grund ist mir auch die ausufernde Fahnengeilheit im Nachbarland suspekt. Um Himmelswillen n u r patriotisch…so kann mans auch nennen.
Hinten steht auch noch die unversehrte Dogana.
Und auf Facebook ginge jetzt das „Die Bluuutbuchääää!“ Gejammr los. Schöner Baum, tasächlich.
Und bitte, mein auf Umwegen erschlichenes Bild durch das echte höherauflösende ersetzen. Danke.
Und um den Piloten zu fordern hat man gleich noch ein paar Bäumcen gepflanzt https://postimg.cc/9RmrsLZ0
Es handelt sich um eine Ecureill, Leider ist das Kennzeichen unnötig verkünstelt sodass man (ich halt) es nicht lesen kann D-HM?? OG GG OO – ist jetzt auch nicht wichtig. Die Landung neben dem Hochhaus der Klinik und den Häusern der Innerkoflerstraße mit ihrer Straßenbeleuchtung war nicht grade normal. aber wo sonst. Der Zugang zur Klinik erfolgte dann im Laufschritt über die hinten und auch am Titelbild sichtbare Treppe. Am Zaun natürlich jede Menge Zuschauer.
Einmal soll ein deutscher Heereshubschrauber mit einem Verletzten an Bord gelandet ein. Nachdem der Verletzte versorgt war, genehmigten sich die Piloten eine Brotzeit und ließen ihre mächtige Bell UH1 einfach stehen. Aufruhr, Zeitungsmeldung, und ehrenhafte Erwähnung in der Höttinger Nudl.
Das Klinikmonster war halt zweckmäßig gebaut. Ein Mittelgang hinter dem Fensterstreifen an der Schalseite und links und rechts möglichst viele Zimmer für Patienten und Personal. Mit zwei Sonnendecks im obersten Stock. Der Bettenturm war und ist ein Aufzug- und Abstellanbau mit endlich einem gefahrlos anfliegbaren Landeplatz.
Ganz in der Nähe befand sich auch das Universitätsinstitut für Meteorologie. Der plötzliche Querriegel soll auch die Windmessungen neu definiert haben.
bei einer zwischenzeitlichen Sanierung der Chiurgie hatte BD Thomas Angermair die damals gebräuchlichen Hubschrauber-Personen-Netzkörbe dort deponiert um diese im Gefahrenfall auch an den Baukran hängen zu können, nur Hubschrauber wäre für ein so großes Gebäude zu wenig gewesen.
Dies wurde natürlich damals von der BFI und den Freiwilligen beübt. Vielleicht finden sich in den BFI-Archivbeständen noch Fotos davon.
Die Rettungshubschrauber landeten damals noch auf der Wiese (am Bild) westlich vor der Chiurgie an, heute wie von Frau Fritz beschrieben auf der Plattform über dem Liftturm
Gibts noch irgendeine leise Hoffnung auf die Beantwortung der zwei Hinweise auf die schlechte Fotoqualität? Ich möcht endlich wissen, ob der Kleinbus vor der Kirche wirklich der frühe fähnchengeschmückte Vorläufer des Sightseers ist und was da für ein Standl stund.
Ich finde es voll schade, dass so viele gute Murals ausgerechnet an diesem abgelegenen Ort sind, an dem nie jemand vorbeikommt, weil dort überhaupt kein Weg hin- oder durchführt. Dort sind einige richtig gute. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, ist mir überhaupt nicht klar, nach welchen Kriterien die Legal Walls in Innsbruck als solche freigegeben werden, denn die allermeisten, die zumindest ich kenne, befinden sich irgendwo im Untergrund oder in Randgebieten. Ich meine, wer spaziert oder beradelt jemals den Weg zwischen Olympiaworld und Tivolistadion? Wer bleibt in einer Radunterführung stehen? Dabei haben wir sicher mehr als genug geeignete große Betonlandschaften an sichtbareren Orten und in zentraleren Gegenden, sicher auch in der Inneren Stadt.
Ja eh, ich auch, weil halt Leute, die davon wissen, extra dort hingehen, wie in eine Ausstellung. Aber es führt kein Weg durch, es gibt keine zufälligen Spazierengehenden, man sieht es auch kaum aus der Ferne. Ein gutes Gegenbeispiel ist etwa das für große Werke freigegebene Hafenareal in Linz. Das ist zwar auch in einer Randlage, aber wenigstens offener und zugänglicher und kann sogar touristisch verwurstet werden: https://www.linztourismus.at/freizeit/linz-entdecken/museen-und-ausstellungen/mural-harbor
und da sieht man das Haus mit den Eselsohren aus nächster Nähe, was schon wieder ein kleines Erratum notwendig macht: Haus Nr. 20, nicht 18.
Der Rätselrest der einseitigen Oberleitung: Könnte die zweite Oberleitung durch den Blick von unten aus dem Foto gerutscht sein? Oder hat man wegen der Baustelle die Oberleitung abgebaut? Oder: Die Baustelle hat moderne Continer, es war sicher nicht der Bau des zurückgesetzten Hauses Sillgasse 15b. Wobei das eigentlich stadtauswärts Sillgasse 19 sein sollte. Die Häuser rund um die Synagoge wurden doch lange nach Demontage der Oberleitungen gebaut (1993 eröffnet). Rätsel auf das Niveau der Bedeutungslosigkeit reduziert,
Danke für diese sehr interessante stadtklimatische Betrachtung, die auf Basis nachprüfbarer Zahlen ganz konkrete Auswirkungen der menschengemachten Klimakatastrophe in Innsbruck zeigt, die abzumildern uns jetzt und in den nächsten Jahrzehnten viel, viel Steuergeld kostet. Allein schon die richtliniengerechte Anpassung aller österreichischen Schulen und aller anderen öffentlichen Gebäude mittels Sanierungs- und Umbaumaßnahmen und Nachrüstung mit energieeffizienten Klimaanlagen wird in die Milliarden gehen, und das ist nur ein Aspekt von vielen, den auch weite Teile der österreichischen Bevölkerung uns herbeigedieselt haben.
Ergänzend hier noch ein Link zur Stadtklimastudie von 2022, die den klimapolitischen Weg vorgibt: https://www.innsbruck.gv.at/_asset/0bfe2514-d4d0-4d65-8e5f-4a9e20b6c1e2
Es bedarf keines weiteren Beweises, das ist es. Die „Steinquader“ gehören zum Haus Sillgasse 17 https://innsbruck-erinnert.at/innsbrucker-haeuser-xvii/ . das Haus im mittleren Hintergrund mit den V-förmigen Dachkanten ist das Haus Universitätsstraße 18. Was ich im ferneren Hintergrund entdeckt habe suche ich jetzt nimmer,
Und der „C“ fuhr dort aber beidseitig? Kleiner Rätselrest.
Ganz hinten, zwischen den zwei markanten schrägen Ästen sieht man undeutlich ein ebenso markantes Gebäude, welches vielleicht jemandem bekannt ist. Jedenfalls scheint das eine Nord-Süd-Straße mit stadteinwärts fahrender Obus Linie zu sein. Linie B? Zumindest hat der B die längsten einseitigen Linienabschnitte gehabt. Der A fuhr zwar auch eine lange Strecke einseitig, aber wo sieht man dort so gut zur Rumer Spitze, gesäumt von Altbauten? Und der C war ohnehin nur im Bereich der Hin- und Rückfahrt zur und von der Endstation begegnungsfrei unterwegs.
Also, bessere Frage, kennt wer das Gebäude im Hintergrund?
Der italienische Abschnitt der Brennerbahn war bis 1965 mit Drehstrom (3,6 kV/16,7 Hz) elektrifiziert. Da brauchts dann klarerweise zwei Drähte über jedem Gleis.
Super Bildl mit Kindheitserinnerungen, Herr Theiss hat dies richtig erkannt, das Foto wird ca. Anfang der 70 Jahre entstanden sein, die „Grand Dame“ am Foto müsste Tante Anna gewesen sein. Über den Karusell-Rand haben wir uns beim zu schnellen Drehen nicht nur einmal übergeben.
Es sind auf dieser Plattform von diesem Kindergarten weite Bilder bis zur Jahrhundertwende zurück veröffentlicht.
Jetzt bin ich enttäuscht, daß nicht schon längst jemand dazugeschrieben hat, wie die Berge oben heißen. Den ersten Klapf rechts weiß ich nämlich leider nicht, aber dann – sogar in der Verkürzung zu erkennen! – die Drei Zinnen, der Paternsattel und – den Hintergrund ausfüllend – der Paternkofel, der bekanntlich ganz durchlöchert ist von den Kavernen des ersten Weltkriegs.
Ich beginne zu ahnen, aus welcher Familie dieses Album stammt.
Zu den getrennten Schönschreibnoten – „Deutsch“ und „Latein“ –
“ N i c h t daheim vorzeigen!!!“ lautete die Anweisung an die Mütter bei der Einschreibung in die 1. Klasse Volksschule….
Ja, und wir waren damals, 1944, in Erl. Beim Blauen. Weidau 34.
Und meine Mutter mußte mich (Novemberkind Jg 1938) irgendwie beschäftigen. Da sie aus ihrer Schulanfangszeit noch genau wußte, wie da zeilenweise auf der Schiefertafel Haar- und Schattenstriche für die Deutsche Schrift geübt werden mußten, dachte sie „Bloß nicht in die Lehrerkompetenzen einmischen – nix Haar- und Schattenstrich – aber schreiben tät sie gern – bring ich ihr halt die Blockschrift bei !“ Und die Lateinschrift lesen konnte ich natürlich auch schon. Weil mir Mama vorlesen mußte, was sie dem Papa „ins Feld“ geschreiben hatte…
Sie ahnen es bereits – wie mans macht, ists falsch. Und tut man gar nichts – ist es am falschesten.
So konnte ich zum Mißfallen der Frau Lehrerin Friederike Ambros bereits die Blockschrift. Und zur Gaudi des Pfarrers Hermann Pfatschbacher (Bei dem wir Erstklassler ruhig dasitzen hätten sollen, während cie Zweitklassler das Glaubensbekenntnis abschreiben mußten, das der HH in Lateinschrift an die Tafel schrieb – da malte ich die Worte in Blockschrift ab und erschrak fürchterlich, als mich der Pfarrer dabei erwischte… ich war ja noch nicht fertig.
Aber er hat eh nicht geschimpft, Nein. Daheim besucht hat er uns. Und gefreut hat er sich, mit der Nonna sprechen zu können. Ich glaube – 6 Sprachen konnte er. Und er hat behauptet, Deutsch und Russisch seien (grammatikalisch) die schwierigsten.
Daher erstaunt es mich kein bißchen, daß da zweierlei Schönschreibnoten vergeben wurden – einmal für das elementare Haar- und Schattenstrich – Üben – und später dann, damit man auch Fremdsprachen lernen konnte, die Lateinschrift.
Ja, dieses Haus – das „Brüll“-Haus!
Da hatten Sie doch schon dieses Rätselbild – mit dem gepflasterten Hof und den vielen Angestellten.
Und auch andere Erinnerungen tauchen auf…
Zum Beispiel – als eine junge Postkollegin so um 1960 heiratete und erzählte „Wie wir beim Möbelkauf erwähnt haben, daß mei Oma alser Junger bei der Familie als Köchin g’arbeitet hat, da sein mir mit so ausg’suchter Höflichkeit behandelt worden… i habs gar nit glaabn kennen!“ ja…!
Als das Hauptpostgebäude im 3.Viertel des 20.Jahrhunderts aus allen Nähten platzte, hat die Post in diesem Hause für die Fernmeldegebühren-Abrechnungsstelle der Buchhaltung der Post- und Telegraphendirektion für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck (damit wir nur ja den korrekten Titel haben!) im ersten Stock Räume gemietet. Und – ich glaube – auch Arztpraxen gab es in diesem Haus.
.
So war auch der Schreibtisch meines Mannes im letzten Jahrzehnt vor seiner Pensionierung hier in diesem Hause untergebracht – und zwar im Erkerzimmer des 1.Stocks. So wird auch dieser Teil unserer Familiengeschichte wieder lebendig.
Eine beliebte Rätselgegend. Aber mehr nicht, weil wegen Heimvorteil unfair.
Sooo alt ist das Ur-Gebäude schon? Wenn es jetzt einmal Risse bekommen hätte, aber als Neubau? Und die Straße davor noch im alten Zustand der Halballee.
Der positive Aspekt: Trassenführung en dieser Kriegsbahnen scheinen wirklich gut geplant und durchgeführt gewesen zu sein.
Eine zweite Bahn in Tirol, die im 1.Weltkrieg errichtet wurde und die jetzt verschwunden ist, war die Auer – Cavalese – Fleimstal-Bahn.
Auf der Suche nach weiteren Daten zu dieser Bahn hat mich das Internet mit einigen Gscheideleien angefüttert. Eine davon war die Behauptung (kann schon so stimmen), dass die Grödnerbahn jahrelang vorher schon geplant und das ganze Bahnprojekt auf dem Papier fix und fertig war, ohne dass was weiterging. Erst der Krieg hat den Bau dann beginnen lassen. Als die Front immer mehr in Richtung Süden verlagert wurde, war die Endstation dann zu weit weg und die Bahn militärish schon wieder bedeutungslos.
Raten erlaubt, ja? Vielleicht der Dürrensee, südlich von Toblach. Die Straße Richtung Misurinasee würde hier am Westufer entlangführen. Und östlich der Graben käme herunter vom Ursprung der Rienz in der Nähe der Drei-Zinnen-Hütte…
From karl hirsch on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 10:04 am
From Walter Rangger on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 7:09 am
From Manni Schneiderbauer on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 12:37 am
From Karl Hirsch on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 17
Go to comment2026/07/20 at 10:24 pm
From Manfred Roilo on Glockenweihe in Pradl, Teil 1
Go to comment2026/07/20 at 10:10 pm
From Stephan Filzer on Erinnerung an die Brennerbahn - Grödner Bahn
Go to comment2026/07/20 at 6:45 pm
From Stephan Filzer on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 17
Go to comment2026/07/20 at 6:36 pm
From Henriette Stepanek on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 1
Go to comment2026/07/20 at 9:24 am
From Walter Laner on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/07/19 at 5:45 pm
From Henriette Stepanek on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 1
Go to comment2026/07/19 at 4:45 pm
From karl hirsch on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 1
Go to comment2026/07/20 at 8:13 am
From karl hirsch on Vorstadt-Idyll
Go to comment2026/07/19 at 1:58 pm
From Henriette Stepanek on Blick in die Kaiser-Josef-Straße
Go to comment2026/07/19 at 1:44 pm
From Stefan Lackner on Kunsthandwerk aus Wilten
Go to comment2026/07/19 at 8:56 am
From Ingrid Stolz on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Waidbruck-Lajen/Ponte Gardena-Laion
Go to comment2026/07/18 at 6:50 pm
From karl hirsch on un arcobaleno - cent'anni fa
Go to comment2026/07/18 at 12:44 pm
From Georg Payr on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/07/17 at 9:31 pm
From karl hirsch on Das Ende naht: Abschied von der Telefonzelle
Go to comment2026/07/17 at 9:01 pm
From karl hirsch on Das Ende naht: Abschied von der Telefonzelle
Go to comment2026/07/17 at 9:19 pm
From Ingrid Stolz on Das Ende naht: Abschied von der Telefonzelle
Go to comment2026/07/18 at 10:49 am
From pension heis on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/07/17 at 7:43 pm
From Friedrich on Il Duce a Innsbruck (II.)
Go to comment2026/07/17 at 11:01 am
From karl hirsch on Il Duce a Innsbruck (II.)
Go to comment2026/07/17 at 1:23 pm
From Thomas Fink on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 8:42 pm
From Henriette Stepanek on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/17 at 8:07 pm
From Henriette Stepanek on Gasthof zur Traube
Go to comment2026/07/16 at 8:34 pm
From Klaus Fischler on Gasthof zur Traube
Go to comment2026/07/16 at 9:33 pm
From Walter Rangger on Gasthof zur Traube
Go to comment2026/07/17 at 6:51 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Keine Bahn dafür eine Burg
Go to comment2026/07/16 at 8:32 pm
From Friedrich on Hinaus ins Land (148)
Go to comment2026/07/16 at 12:45 pm
From karl hirsch on Hinaus ins Land (148)
Go to comment2026/07/17 at 3:48 pm
From karl hirsch on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 12:41 pm
From karl hirsch on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 12:28 pm
From Vinzenz Theiss on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 4:57 pm
From karl hirsch on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 12:25 pm
From Vinzenz Theiss on Monströs
Go to comment2026/07/16 at 9:29 am
From Vinzenz Theiss on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 9:20 am
From Karl Hirsch on Portrait eines (?) Mastens – VIII
Go to comment2026/07/16 at 10:53 am
From Karl Hirsch on Monströs
Go to comment2026/07/15 at 10:42 pm
From pension heis on Monströs
Go to comment2026/07/15 at 9:16 pm
From pension heis on Monströs
Go to comment2026/07/15 at 9:10 pm
From Karl Hirsch on Blick von Wilten nach Osten
Go to comment2026/07/15 at 7:28 pm
From Manni Schneiderbauer on Streetart – X
Go to comment2026/07/15 at 5:03 pm
From karl hirsch on Streetart – X
Go to comment2026/07/15 at 6:27 pm
From Manni Schneiderbauer on Streetart – X
Go to comment2026/07/16 at 10:13 am
From Karl Hirsch on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XXXIX
Go to comment2026/07/15 at 2:37 pm
From Ingrid Stolz on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XXXIX
Go to comment2026/07/15 at 1:17 pm
From Manni Schneiderbauer on Zahl des Monats: #Juli 2026
Go to comment2026/07/15 at 1:17 pm
From Barbara Pöll on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XXXIX
Go to comment2026/07/15 at 12:59 pm
From karl hirsch on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XXXIX
Go to comment2026/07/15 at 2:01 pm
From karl hirsch on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XXXIX
Go to comment2026/07/15 at 12:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Erinnerung an die Brennerbahn - Grödner Bahn
Go to comment2026/07/14 at 10:46 pm
From Walter Rangger on Erinnerung an die Brennerbahn - Grödner Bahn
Go to comment2026/07/15 at 7:12 am
From Markus A. on Einsatz für die Feuerwehr
Go to comment2026/07/14 at 10:22 pm
From pension heis on Ein bissl Spaß muss sein
Go to comment2026/07/14 at 6:45 pm
From hermann pritzi on Ein bissl Spaß muss sein
Go to comment2026/07/15 at 9:37 am
From Vinzenz Theiss on Ein bissl Spaß muss sein
Go to comment2026/07/14 at 6:10 pm
From Tobias Rettenbacher on Ein bissl Spaß muss sein
Go to comment2026/07/15 at 11:55 am
From Henriette Stepanek on Ein Romantischer See fürs Archiv
Go to comment2026/07/14 at 1:08 pm
From Ingrid Stolz on Langmut
Go to comment2026/07/14 at 11:02 am
From Henriette Stepanek on Verdiente Noten
Go to comment2026/07/14 at 9:59 am
From Henriette Stepanek on Einsatz für die Feuerwehr
Go to comment2026/07/14 at 8:56 am
From karl hirsch on Langmut
Go to comment2026/07/14 at 8:21 am
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Grödner Bahn
Go to comment2026/07/13 at 9:47 pm
From Karl Hirsch on Erinnerung an die Brennerbahn - Grödner Bahn
Go to comment2026/07/13 at 10:46 pm
From pension heis on Start frei für Dalli Klick_Teil 1.5
Go to comment2026/07/13 at 9:31 pm
From Henriette Stepanek on Ein Romantischer See fürs Archiv
Go to comment2026/07/13 at 8:37 pm