Der Kremser Kurt – Spenglermeister und Spezialist für (Kirch-) Türme steht direkt hinter der Kugel. Diese dürfte gerade von einem Turm – Stadtturm vielleicht – heruntergeschwebt sein und dem Kurt zur Restaurierung übergeben worden sein – mit solchen Dellen hätte die Meister Kremser niemals raufmontiert. Die Spenglerei Kremser befand sich in einem Hinterhof in der Andreas-Hofer-Straße, zwischen der Drogerie Wintersberger und dem Uhren Huber – schräg vis a vis war der Metzger Gruber…
Die Spenglerei befindet sich heute noch dort und heißt Senn & Moll.
Herr Hirsch dürfte mit der These Abnahme zur Restaurierung recht haben.
Aber woher kommen die Dullen. Turmkugeln weisen eher Einschüusslöcher auf.
Der Herr mit Brille hat den typischen Beamtenblick…………….
Einen wesentlichen Punkt möchte ich an dieser Stelle deponieren:
Bei der Station „Innsbruck-Messe“ handelt es sich nicht um einen Bahnhof, sondern um eine Haltestelle. Den ostseitigen Beginn- sowie das Ende des Innsbrucker Haupt(-frachten)bahnhof kennzeichnen die sich in Haltstellung befindlichen Einfahrsignale.
Oder eher zur Restaurierung abmontiert. Die deutlichen „Detschen“, die auch die Dichtigkeit der Kugel gefährden, sind sicher vor der Wiedermontage „ausgedetscht“ worden, oder die Kugel wurde komplett erneuert, wie es bei einer Restaurierung auch Sinn macht.
https://c8.alamy.com/comp/A1749X/innsbruck-city-tower-A1749X.jpg
Ein Foto von der Demontage oder Montage wäre sicher interessanter als die Ankunft am Boden. Der neben dem einzig arbeitenden Menschen hands-down herumstehende Mann mit der üppigen Dauerwelle hat natürlich auch gearbeitet, ich vermute in seiner Funktion als offizieller Kulturbeauftragter. Kennt ihn wer?
Nicht ganz klar ist mir die genaue Örtlichkeit des Geschehens. Ja, die Lauben, aber wo verschneiden sie sich in diesem Winkel?
Daß jemand vom Stadtarchiv a l l e s mitliest, wage ich stark zu bezweifeln.
Und eine A N T W O R T ist schließlich ein „PRIVATBRIEF“ – und es wäre nach den Gesetzen des guten Benehmens doch recht ungezogen, in fremde Privatpost Einblick zu nehmen – soviel zu diesem Thema.
Dieses von Ihnen eingestellte Foto – ja, das – oder zumindest ein ähnliches – war bereits einmal bei einem Beitrag eingestellt. Und ich habe die Frage, ob ich jemanden darauf erkenne, beantwortet: Meine Schwiegermutter Hedwig Stepanek geb. Gasser, vermutlich mit einer Angestellten.
Falls Sie TT-Bezieher sind. müßten Sie letzte Woche ohnehin bereits über die dzt. Verkehrslage am Pradler Platz vor den beiden Schulen gestolpert sein – nehme ich einmal an.
Eine „Mehrstufen-Klasse“ veranstaltete sogar ein kleines rhytmisches Konzert..
Als Landvolksschulei gefallen mir Mehrstufenklassen ohnehin sehr gut. Denn – zumindest bei mir wars so! – was die anderen gerade lernen, ist viel interessanter als der Doas, den man aus dem zerfletterten Leih-Sprachbuch abschreiben muß…
Und 5 oder 6 Jahre später, in der Städtischen Hauptschule, da kann man dann auf die rein rhetorische Frage der Lehrerin „Wie könnte man….“ gleich richtig antworten. Und sich dabei mit allen verfeinden… Egal. Man war „als Zuzug vom Land“… ach was! Ist – Gott sei Dank! – vorbei.
Ja, das war jetzt ein Privatbrief.
Aber da wir uns ohnehin einig sind, daß alle Bediensteten des Stadtarchivs und alle privaten Experten und (u.U. vorlauten) Kommentatoren das ohnehin nicht lesen, und da das, was einmal „Postbeförderung“ und Monopol des dahingeschiedenen „Postgauls“ war, nicht mehr funktioniert, ergreift man gerne diese Möglichkeit, auf eine freundliche Frage zu antworten.
Mit freundlichen Grüßen nach Imst!
Die alte Stepanek
Heute sind hier das eigenartigerweise als „Wimmerl“ Bezeichnete deutlich aufgestockt und im Garten noch einige weitere leere Podeste und vor allem der Torso mit zum Nachbargebäude weisender „Hinterseite“ zu bestaunen. Gerüchteweise soll der Ordinarius der Anatomie damit dem benachbarten deutlich seine Meinung zeigen haben wollen, dazu müsste man aber das Aufstellungsjahr wissen, ob das wirklich „der P…“ gewesen sein kann.
Bald, sehr bald wird hier gerodet und entfernt und unterirdisch bis in den – ja, wieder, warum und seit wann? – vom Allgemeingrund abgetrennten Stumpf der Müllerstraße erweitert.
Berichtigung:
aus gut informierten Kreisen handelt es sich beim Säbelträger am 2.ten Bild nicht um Josef Heis, sondern um Adi Luwitsch, ebenfalls Mitglied der Schützenkompagnie Hötting.
Auf dem ersten Bild glaube ich einen oder DEN Lamborghini Marzal zu erkennen, falls es DER ist – er wurde nur einmal gebaut ( habe ihn heute noch als NR 20 von Matchbox, wer noch?), links der Porsche 911, daneben der Porsche 906 (bitte um Berichtigung wenn es ein 908 war), ob das Coupe hinter dem Marzal ein Ford OSI war? Rechts zwei ALFA Giulia, ganz rechts der NSU Prinz. Ich erkenne auf dem zweiten Bild einen Lotus Europa mit der Nr.26, auf dem dritten Bild dürfte hinter dem W196 ein Ford GT40 stehen, dahinter ein MG B, dahinter ein Ford Mustang Fastback, eher ein 64-66 als ein 67-68, gegenüber vielleicht ein Triumph Spitfire, ganz links ein Chevrolet Camaro der ersten Serie, ein SS, da nur der RS und der RS/SS die verdeckten Scheinwerfer hatten, rechts Porsche 911, VW Käfer und noch der Scheinwerfer eines VW Typ3. Auf dem vierten Bild glaube ich ganz links ein FIAT 850 Coupe zu erkennen, zur rechten Seite des von Herrn Hirsch beschriebenen „Monsters“ ein Vauxhall Viva HB und links mit Schild Opel Olympia, rechts davon ein Chevrolet Camaro der ersten Serie mit verdeckten Scheinwerfern, also ein RS oder SS/RS. Links das Heck des für mich beeindruckenden Fahrzeuges, eines Ferrari 250 Berlinetta SWB. Der Rest für echte Fachleute.
So. Jetzt dürfen Sie alle mich laut auslachen und verspotten!
Warum? Weil ich die Silhuette von H a l l zu erkennen glaube – und rechts angedeutet Karlskirche und Volders.
Auf diese Idee gebracht hat mich – Sie glauben es nicht – die Ansicht des HUNDSKOPFs mit den Schlappohren, wogegen das übrige Gebirge ihn wohl nicht sooo besonders interessiert zu haben scheint. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Bettelwurf & Zunterkopf scheint ihm wohl mehr zufällig aufs Aquarell gekommen zu sein.
…und nicht zu vergessen: Die Häusergruppe ganz rechts – die „Glashütte“ Hall an der Untern Lend.
Übrigens sticht aus der Silhouette der Stadt rechts von der Pfarrkirche auch das Türml der kleinen Salvatorkirche heraus…
Ich nehme mit Bedauern alles zurück, was ich über dieses Bild geschrieben habe – die wilde Felsenkluft der Sillschlucht war mir entgangen – und auch die Ferrariwiese (falls sie das überhaupr ist)
Könnte dieser Künstler der Lehrmeister des Süd-(Brenner-)Bahn-Vedutenzeichners gewesen sein? Oder war das einfach der Werbeprospekt – Stil der Zeit?
Ich seh das ganze korrekte Gendern ja locker. Aber „Frau Sowieso ist Experte“ tut meinem Ohr weh.
Die Fotos erwecken eher Erinnerungen an den Urzustand der neuen Halle. Rennautos haben mich nie und nimmer und sowas von überhaupt nicht interessiert.
Interessant wäre, was da der Opel Linser für ein Vorkriegsmonster zwischen Kadett und Kadett Olympia gestellt hat. Ein Kapitän ist das nicht. Vielleicht ist es ein Engländer, neben dem Olympia glaube ich ein Stück Vauxhall zu erkennen. Und jetzt schnell runter vom Glatteis.
Kann ich auch nicht sagen, da ich bei den Baujahren 1955-1975 „zuhause“ bin, aber das „Monster“ steht zwischen einem Vauxhall Viva HB (1966-70) und einem Kadett Olympia.
Ich bin mir sicher, dass diese ÖAMTC Landesstelle schon mehrmals hier in den Kommentaren aufgetaucht ist. Beim Bau der Konzertbrücke zum Beispiel. Aber die Suchfunktion findet nichts.
Für unsere Maturareise 1967 an den Gardasee nach San Felice d. Benaco besorgten wir uns dort die damals beliebten Benzincoupons, mit denen man in Italien als gern gesehener Tourist billiger tanken konnte. Wir konnten tatsächlich soviel Privatautos zusammenbetteln, dass die ganze Klasse Platz hatte.
Ich bewunderte noch die Technik der zwei Boxen mit Hebebühne (oder „Grube“? ). Man sieht die zwei großen Tore hinten, wo der gelbe Pannen-500er steht. Statt eines Autos stand in einer der Boxen ein Anhänger mit Motorboot. Was man sich nicht alles merkt.
Dort, wo sich Egger Lienz, Fritz Konzert, Anton Melzer und – wie hieß er gleich mit Vornamen?- Tschamler treffen – und zwar an der NW-Ecke dieser Kreuzung.
Mein ulkiger Onkel Viktor meinte beim Anblick des Beton-Rohbaus, dieses Haus werde so hellhörig werden, daß man vom Dachboden bis in den Keller jedes unanständige Geräusch hören würde und nannte das Gebäude – ich bitte um Entschuldigung! – die F…kaserne. Als Malermeister dürfte er sich im Fachbereich „Gebäudeakustik“ anscheinend ausgekannt haben
Beim Beitrag „Wo rodeln diese Kinder?“ (oder so ähnlich – aber ich find ihn nicht mehr!) sah man den Abhang von der Fr. Konzert Str. zum Roten Gaßl – und im Hintergrund diesen betreffenden Bau – im „Rohzustand“
Ja, Frau Stolz und Frau Stepanek, das hab ich gestern in meiner ersten Kommentarzeile auch gemeint, bin aber von der Suchlupe schändlich im Stich gelassen worden. Weder ÖAMTC noch Konzertbrücke (1 Treffer, obwohl mehrfach vorkommend) noch Konzert Brücke (liefert alles, aber auch gar alles, was mit Konzerten zu tun hat). „Konzert Brücke“ unter Anführungszeichen bleibt überhaupt ohne Fund. Wenigstens entschuldigt sich das Programm 😀
Seit ich irgendwo gelesen habe, dass die Turmspitze der deutschen Pickelhaube nachempfunden wurde, ist mir dieses Gebäude noch unsympathischer.
(Nein, ich war kein HAK/HASCH Schüler)
Ach was, den Lämmergeier gibt es wirklich? Meine Mutter bezichtigte mich immer, einen zu haben, wenn ich irgendwas ausgefressen hatte. Ich verortete dieses Tier bis heute ausschließlich im Reservat der metaphorischen mütterlichen Verfluchungen.
Zwiebelknopffibeln sind u.a. in Nordtirol, Südtirol und Trentino vom späten 3. bis ins das mittlere Drittel des 5. Jahrhunderts verbreitet. Aus Innsbruck sind einige Zwiebelknopffibeln bekannt, drunter ein Exemplar aus vergoldeter Bronze aus Grab 145 des Gräberfelds von Innsbruck-Wilten (Lorenzi-Acker).
Besonders interessant ist eine fragmentierte Zwiebelknopffibel aus der Grabung 2003 im Bereich des Landestheaters bzw. des ehemaligen Schlosses Ruhelust. Dieser Fund deutet eventuell auf eine ältere Nutzung des Areals hin oder sie stammt möglicherweise aus einer Antikensammlung Ferdinands II.
…..und ohne den Herrn von Sieberer tät sie vielleicht immer noch so aussehen – jetzt ähneln ihre Türme halt denen des Salzburger Domes.
Wie heißt der Platz gleich? D…? K…? R…? – egal, auf alle Fälle „Platz“
Dass man das Benzin und Öl für die Autos seit deren Erfindung irgendwo bekommen musste, ist klar. Aber laut Kollegin Ursprunger suchte man da zunächst mit Kanistern oder Flaschen eine Drogerie o. Ä. auf und leerte die Einkäufe dann in den Tank. Soweit ich verstanden habe, war das Novum der Tankstelle Anfang der 1920er-Jahre die Zapfsäule zum Vorfahren und direkt ins Fahrzeug Tanken. https://innsbruck-erinnert.at/bitte-volltanken-teil-1/
Tja, was ist jetzt eine Tankstelle. Eine Tank S T E L L E wie ich es gelesen habe, ein bekannter Ort, wo es eben Autobenzin in ausreichender Menge gibt (aber ohne die Apotheke bemühen zu müssen) , oder eine T A N K stelle, wo das Tanken eine eigenständiges Gewerbe ist und wo auch die Zapfsäulen stehen.
In meinem Sinn waren die TankSTELLEN beim Röthy und Wiedner und beim Holzmann die Orte, die die paar Automobilisten, die es gab, aufsuchten. Und dort wurde sicher eine größere Menge in Vorrat gehalten, um auch einen „Ansturm“ von 5 Autos pro Tag, vielleicht auch pro Woche, bedienen zu können. Also die Stelle, wo ein Tank war. Und es gab sicher schon eine geeichte Methode, wie man 20 – 15- 33 Liter ohne Patzerei und Ungenauigleit abfüllen konnte. Reich, wie man als Automobilist damals gewesen sein mußte, verstand man wie heute keinen Spaß, wenns ums Geld ging. Oder tankte man gescheiter nach Geldbetrag? Bis sich die vor einem Vierteljahrhundert erfundenen „echten“ Zapfsäulen auch in Österreich etablierten brauchte es dann bis in die 20er Jahre. Die Einführung der Tankstelle als eigenständiger Wirtschaftszweig ging damit wohl Hand in Hand.
Gemeine Frage: Seit wann sagte man eigentlich „tanken“?
“ I gib do kan fremdn Menschn, den wos i überhaupt ned kenn, ka klans Kind net mit!“
Wahrscheinlich Projektion, daß ich glaube, diesen Satz mit Frau Zangerls Stimme in mir zu hören.
Aber sie hat nach diesem Grundsatz gehandelt.
Wenn man im Adressbuch nach dem sucht, was das Auto antreibt, nämlich Benzin, dann wird man schon 1904 und, präziser, 1906 mit der Firma Röthy und Wiedner in der Hl. Geiststraße fündig.
https://www.innsbruckerinnen.at/bild.php?seite=298&buch=1904&back=1&meta1=
und (allerdings ein ferner liefen in der letzten Zeile
https://www.innsbruckerinnen.at/bild.php?seite=67&buch=1906&back=1&meta1=
Und 1908 war schon die Konkurrenz da: Die Firma Holzhammer in der Erlerstraße 16 https://www.innsbruckerinnen.at/bild.php?seite=416&buch=1908&back=1&meta1=
Wobei diese Annoncen auch abseits des Themas interessant zum Lesen sind. Auch die nach Schriftgröße sortierte damalige Priorität – 1906 Öl und Benzin völlig in Gottesnamen an der letzten Stelle – spricht Bände. Und: Was war wohl ein Sultanrad, das beste vom billigen?
Dieser Teil der A12 wurde 1972 fertiggestellt, also die Datierung kurz vor 1972. Der zweiachsige Daimler Benz wurde in dieser Form ab 1958 gebaut. Daß es eine Allradausführung ist erkennt man an der Nabe. Beim rechten LKW handelt es sich entweder um einen Henschel HS 120 oder H 140 (nicht zu verwechseln mit HS 140). Man sieht an der Nabe daß es sich um keinen Allrad handelt. Der Daimler Benz wurde sogar vom Werk trotz sehr langer Schnauze als Kurzhauber bezeichnet, der Grund war, daß die Vorgänger, die als Langhauber bezeichnet wurden, eine noch längere Haube hatten. Es gab auch „echte“ Kurzhauber mit kurzer Haube. Bei den Baumaschinen muß ich passen.
Bau der A12 im Bereich Ampass/Häusern. Das markante Gebäude im Hintergrund befindet sich am Gelände der Zollfreizone Hall. Interessant ist auch die Nassbaggerung mittels Seilbagger und Schleppschaufel rechts unten im Bild.
Standpunkt für diese Aufnahme war bei Autobahnkilometer 67,35, Baulos 29 der A12, ausgeführt von der Fa. Lang und Menhofer.
Im Buch Inntal-Autobahn, 1973 herausgegeben vom Bundesministerium für Bauten und Technik und vom Land Tirol, Verlag „Tiroler Nachrichten“, Innsbruck ist dieser Bereich auf den Seiten 144 bis 150 ausführlich beschrieben. 1967 musste die Anschlusstelle Solbad Hall auf Grund von Hangrutschungen Richtung Westen verlegt werden und es wurde die projektierte Unterführung der A12 zu einer Überführung umgeplant. Der Seilbagger hebt die Baugrube für das Brückenwiderlager dieser Überführung aus.
Auf Grund der vermauerten Arkaden mit den Holztüren, welche überdies noch mit Luftloch versehen sind, tippe ich auf den Innen- Innenhof der Hofburg, also der Hof, der vom Haupthof aus zugänglich ist. Ich weiß nicht, welchen Namen der offiziell trägt.
Als nach dem Krieg die Franzosen in Innsbruck das Sagen hatten – stellten sie, um Todesurteile zu vollstrecken, in der Schmerlingstrasse eine Guilotine auf.
Denen war verm. der Weg zum Paschberg zu umständlich…………
ich bin mir ziemlich sicher, dass das Haus an der Ecke Schöpfstr. und der damaligen Friedhofstr. steht. Wahrscheinlich und möglicherweise noch immer das Anatomische Institut.
Das Haus steht dort, aber die Statue ist an der Rückseite. Früher war das Rondell im Gegensatz zur Schöpfstraßenseite auf der Hinterseite wie am Foto auf das Parterre beschränkt.
Richtig!
Aber dieses Bild zeigt die Hinterseite des „Palastes“ – Anschrift ist „Müllerstraße 59“.
Und als ich das Bild anschaute, tauchte bei mir sofort die Erinnerung an diese Rückfront mit der herrschaftlichen Veranda – im Garten- an der Schöpfstraße auf –
– und der Trauerzug, der von der Schöpfstraße her in die (damalige Ulmen-)Friedhofsallee einbog….
….im März 1951 – und wir von der Mädchenhauptschule Michael Gaismayr Straße standen Spalier – und am Anfang des Trauerzuges gingen – ich glaube 8- blonde Kinder, bezw. junge Erwachsene…
Ja. Das war der Trauerzug, der den verstorbenen Innsbrucker Bürgermeister Dr Anton Melzer zu Grabe geleitet hat.
Ja, das Rätselfoto – für mich ein „Palast des Todes“ in jeder Hinsicht…
Gell, eleganter wärs schon gewesen, statt „Hinterseite“ zu schreiben:
„Die prachtvolle Gartenfront an der Südseite dieses Gebäudes…“ und nicht „Hinterseite“, nur weil die Haustüre mit der Hausnummer eine Querstraße weiter nördlich ist.
„Schaufront“ wäre auch noch gegangen…
Ich bitte um Entschuldigung!
Ich schau garniert am Stadtplan nach, Sie meinen richtigerweise sicher die Anatomie. Von hinten, Torso auch von hinten.
Damals noch eine durchgehende Straße mit einem rechten Winkel zu einem Blumengeschäft.
Der Kleinlaster könnte ein OM Tigrotto sein, den BMW links habe ich zuerst für einen E21 gehalten, ich halte das Foto aber für vor 1975 und der E 21 wurde erst ab 1975 gebaut, es dürfte ein E 12 sein, ab 1972 gebaut, würde auch zeitlich zum Einsatz der Gräf passen die statt runde, Blockscheinwerfer hatten.
Tatsächlich fertigten die Jenbacher Werke bereits nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im Sommer/Herbst 1945, neue Kabinen für die Nordkettenbahn an. Die Gondeln wurden aus Aluminium-Restbeständen der ehemaligen Rüstungs- und Flugzeugproduktion der Region hergestellt.
Auch das bekannte „Jenbacher Geschirr“ (Kochtöpfe, Pfannen, Essbesteck etc.) entstammte diesem Material.
Ja, ja – das war schon Rosa Zangerl – damals noch Ötzelt.
Aufgetauchte Gesprächsfetzen:
“ Da war wohl a schöner großer Hof – aber der war ‚pflastert. Nix, wo des Kind spüln hätt kennen. Wo gehst da hin – von der Anichstraßn aus?
Beim Hochhaus war wohl a Sandkistn – aber ka Klo – und ka Brunnen, wann des Kind an Duascht kriagt. Und gegn die Straßn abgschlossn war der Platz ja aa ned.
Bin i mit eahm in Hofgartn gangen – da war ja a Klo – beim Cafe – und a Wasser war aa zum Kriagn…“
Nein – in diesem Gespräch, an das ich mich erinnere, hat Frau Zangerl das Drama „1938“ und ihre Rolle dabei mit keinem Wort erwähnt.
Nur den Familiennamen – an den ich mich nicht erinnert habe – und auf meine Frage, wo das Geschäft gewesen sei: „Durtn, wo der Schag is (oder „war“)“
Zu jener Zeit, als das Foto entstanden ist, war dieses Gebäude, das ehemalige Café PAUL, schon längst von der Post angemietet. Hier waren Büros des „technischen“ Bereichs untergebracht („Fernmeldebetriebsamt“).
Daß es sich jetzt um ein „AMTSGEBÄUDE“ handelte, sieht man am ‚Milchglas‘ der Parterrefenster (aber denken Sie jetzt ja nicht „…damit man den Büroschlaf nicht sieht… – denn da wurde sehr wohl viel geleistet. Denken Sie bloß am die vielen technischen Einrichtungen der späten 50er und der 60er Jahre… die ganze „Spiegel-Brücke“ oben am Patscherkofel… und…und…und
Die Hauptpost platzte sowieso schon aus allen Nähten… und natürlich wollte jettzt jeder ein Telefon daheim haben…
Aber ich könnte nicht sagen, ob mit dem Amtsbau in der Andreas Hofer Straße weiter südlich das cafe Paul noch benötigt wurde und waann es dann….
Das Cafe Paul hab ich gar nicht bewußt mitbekommen. Rechts und links neben dem Eingang zur Telefonpost sehe ich noch zwei kleinere Aushangtafeln, wie sie für Getränke und Speisen üblich waren. Waren das Reste des Cafés?
Gell, wie sich die Namen ändern – ich hab das Geschäft als „Leitner-Majerotto“ in Erinnerung.
(Herr Majerotto war ehem Bewohner der Maximilianstraße 3 und Witwer jener Frau Majerotto, der wir am 15.12.1943 noch auf der Stiege zwischen 1. Stock und Parterre begenet sind. Sie hatte das Baby auf dem Arm und rief heiter „Flaschele vergessen“, als sie die Wohnungstüre hinter sich zuzog. Als die Bombe fiel, muß sie gerade wieder im Stiegenhaus gewesen sein…)
Der Katholische Filmkasten war am unsichtbaren Haus rechts (Forstamt oder so ähnlich)
Vorne sieht man noch immer die nur oberflächlich mit Asphalt bedeckte Straßenbahnschienen der aufgelassenen Linie 2 (oder 5) in der Maximilianstraße, sehr ärgerlich für Radfahrer. Die waren, wie man sieht, noch ganz normal unterwegs. Ein Fahrzeug, kein Sportgerät und umziehen brauchte man sich auch nicht.
Die Dame am Eck mit typischer Modefrisur der Anfangsechziger. Das Jahr ist gemeint.
Almost nailed! Durch die Maximilianstraße fuhren folgende Linien: Verbindungslinie (1906-9), Linie 3 (1910-26), Linie 0 (1922-23), Linie 5 (1923-34). Danach nix mehr. Die Linie 2 allerdings nie, soweit ich weiß.
Erratum:
Ich glaube, Herr Morscher hat recht. Da war tatsächlich noch so ein Filmgildekasten, den dann das Geschirrgeschäft Springer als Vitrine verwendet hat. Muss aber ewig her sein.
Ach, ja natürlich, Fiat, nicht Ford. So weit reicht es eigentlich noch, dass ich vier Buchstaben lesen kann. Fiat gemeint, Ford geschrieben. Hauptsache ein Auto mit F. 🙂 Danke, ist korrigiert.
Thanks for the article, Niko, and for your continued support. The law is indeed Kafkian and a re-victimization for the grandchildren. Weren’t for your personal crusade for justice, I might not have been able to access them, ever. So grateful for that.
In this family story that I am still researching, two very important pieces of the puzzle are still missing: one, the name of my father’s nanny, who literally saved his life when a gang of fourteen SS came looking for my grandfather Fritz (FRISA’s owner, who had escaped to Italy shortly before), and she told them the baby was hers. It is unfortunate that, despite Niko’s efforts to identify this person (a true Righteous woman), no one seems to know who she was. Weren’t for the photograph I keep of her, even I would think it was all some sort of fabricated story -it wasn’t.
The other piece of the puzzle, is a picture of Georg Schaginger. I have not found anything online or in the archives. I need to see the face behind the name, which I only came to know a couple years ago with your help (in my family, he was always referred as „the nazi“ or worse). And more: Where did he go to school, did he get along with my grandfather before the Anschluss, were they ever friends (I understand he wanted to form a partnership with my grandfather before 1938 but that didn’t end up happening), etc. Details about his life that I cannot find in any Archive or trial file. That is the main reason to contact his daughters, really. I understand the shock of finding out your dad was a nazi and an Ariseur and no one ever told you can make you defensive, but I don’t lose hope they will eventually open up and accept to meet.
Interessanterweise wurde im Jahr 1968 in Kassel das „Diskont-Einkaufszentrum“ eröffnet, das sogar das selbe Logo wie sein Pendant in Innsbruck hat. Ob es sich um ein Franchiseunternehmen handelt?
Die Farbe des Wandbelages kann nicht einmal die KI aus einem Schwarzweißfoto eruieren. Braun war aber 1970 ganz sicher dabei.
Weil es auch gut zu den Deckenkugellampen gepasst hätte, die, wie ich mich erinnern kann, jahrelang orange strahlten.
Ach ja, die schwarzen Handläufe der Rolltreppen hatten damals ja so weiße Punkte aufgeklebt, ich nehme an, damit man die Bewegung sah.
From Stefan Lackner on Ein schweres Rätsel
Go to comment2026/09/21 at 6:24 pm
From Manfred Roilo on Modellbau für Fortgeschrittene
Go to comment2026/09/21 at 5:32 pm
From Schneider Erwin on Ein schweres Rätsel
Go to comment2026/09/21 at 4:21 pm
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn - Erster Halt Innsbruck Messe
Go to comment2026/09/21 at 3:11 pm
From Manfred Roilo on Ein schweres Rätsel
Go to comment2026/09/21 at 12:42 pm
From karl hirsch on Ein schweres Rätsel
Go to comment2026/09/21 at 12:12 pm
From Manfred Roilo on Ein schweres Rätsel
Go to comment2026/09/21 at 5:23 pm
From Manfred Roilo on High Noon in Pradl Gulch
Go to comment2026/09/21 at 11:22 am
From Manfred Roilo on High Noon in Pradl Gulch
Go to comment2026/09/21 at 11:30 am
From Henriette Stepanek on High Noon in Pradl Gulch
Go to comment2026/09/21 at 12:27 pm
From Schneider Erwin on Ein schweres Rätsel
Go to comment2026/09/21 at 10:46 am
From Paul Steiner on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/20 at 9:56 pm
From pension heis on Neue Glocken für den Dom - Teil 1
Go to comment2026/09/20 at 8:46 pm
From H on Im Dunkeln ist gut munkeln
Go to comment2026/09/20 at 10:21 am
From Didi Mair on Nachschlag für die Auto-Freaks (I)
Go to comment2026/09/19 at 10:13 pm
From Didi Mair on Nachschlag für die Auto-Freaks (I)
Go to comment2026/09/19 at 10:11 pm
From Henriette Stepanek on Wenn einer eine Reise tut...
Go to comment2026/09/19 at 8:44 pm
From Henriette Stepanek on Wenn einer eine Reise tut...
Go to comment2026/09/20 at 7:48 pm
From Henriette Stepanek on Wenn einer eine Reise tut...
Go to comment2026/09/21 at 10:05 am
From karl hirsch on Nachschlag für die Auto-Freaks (I)
Go to comment2026/09/19 at 7:43 pm
From Didi Mair on Nachschlag für die Auto-Freaks (I)
Go to comment2026/09/19 at 9:26 pm
From karl hirsch on Automobil und Touring-Club Tirol
Go to comment2026/09/19 at 7:19 pm
From Ingrid Stolz on Automobil und Touring-Club Tirol
Go to comment2026/09/20 at 12:10 pm
From Henriette Stepanek on Automobil und Touring-Club Tirol
Go to comment2026/09/19 at 6:09 pm
From Henriette Stepanek on Automobil und Touring-Club Tirol
Go to comment2026/09/20 at 7:50 am
From Ingrid Stolz on Automobil und Touring-Club Tirol
Go to comment2026/09/20 at 11:05 am
From Karl Hirsch on Automobil und Touring-Club Tirol
Go to comment2026/09/20 at 11:38 am
From Didi Mair on Nachschlag für die Auto-Freaks (I)
Go to comment2026/09/19 at 4:11 pm
From Vinzenz Theiss on Ein Rathaus-Ersatz für den Saggen?
Go to comment2026/09/18 at 4:50 pm
From Manni Schneiderbauer on Die Geschichte der Bartgeier - Ausrottung und Wiederansiedelung
Go to comment2026/09/18 at 4:31 pm
From Schneider Erwin on Die Geschichte der Bartgeier - Ausrottung und Wiederansiedelung
Go to comment2026/09/18 at 4:01 pm
From Angelika Maislinger on Es ist ein Kreuz
Go to comment2026/09/18 at 3:20 pm
From Ronald Mehrle on Sportliche Männer der Reichenau gesucht!
Go to comment2026/09/18 at 2:30 pm
From Barbara Pöll on Die Zwiebelknopffibel hat einen Zwiebelknopf am Fibelkopf.
Go to comment2026/09/18 at 1:58 pm
From Henriette Stepanek on Barockes Innsbruck_Weltentfaltung 04
Go to comment2026/09/18 at 1:11 pm
From Joachim Bürgschwentner on Die erste ihrer Art? - Die Tankstelle
Go to comment2026/09/18 at 10:06 am
From karl hirsch on Die erste ihrer Art? - Die Tankstelle
Go to comment2026/09/18 at 2:57 pm
From Henriette Stepanek on Wer erkennt diese mutige Frau?
Go to comment2026/09/18 at 9:06 am
From karl hirsch on Die erste ihrer Art? - Die Tankstelle
Go to comment2026/09/18 at 8:51 am
From karl hirsch on Die erste ihrer Art? - Die Tankstelle
Go to comment2026/09/18 at 9:04 am
From Sebastian on Sandkiste in XXL
Go to comment2026/09/18 at 7:58 am
From Didi Mair on Sandkiste in XXL
Go to comment2026/09/18 at 8:29 pm
From Didi Mair on Sandkiste in XXL
Go to comment2026/09/17 at 9:11 pm
From Hannes Lechner on Sandkiste in XXL
Go to comment2026/09/17 at 6:48 pm
From Hannes Lechner on Sandkiste in XXL
Go to comment2026/09/18 at 5:27 pm
From Schneider Erwin on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXVIII
Go to comment2026/09/17 at 5:14 pm
From Thomas J on Es ist ein Kreuz
Go to comment2026/09/17 at 1:27 pm
From Schneider Erwin on Erschießung wird durchgeführt…
Go to comment2026/09/17 at 11:03 am
From Walter Laner on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/17 at 10:48 am
From karl hirsch on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/17 at 11:18 am
From Henriette Stepanek on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/17 at 11:17 am
From Henriette Stepanek on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/18 at 8:56 am
From Henriette Stepanek on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/17 at 10:27 am
From Walter Laner on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/17 at 10:51 am
From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser XXV
Go to comment2026/09/17 at 10:42 am
From Didi Mair on Viel los hier!
Go to comment2026/09/16 at 8:44 pm
From Günter Eder on Catch up on recreation: Nachkriegsidyll am Patscherkofel
Go to comment2026/09/16 at 8:40 pm
From Hans Pechlaner on Catch up on recreation: Nachkriegsidyll am Patscherkofel
Go to comment2026/09/16 at 5:45 pm
From Hans Pechlaner on Freie "Platzwahl"
Go to comment2026/09/16 at 5:27 pm
From c on Freie "Platzwahl"
Go to comment2026/09/16 at 5:23 pm
From Walter Laner on Vorher - Nachher - Vorher
Go to comment2026/09/16 at 5:08 pm
From Schneider Erwin on Gastgarten Cafe
Go to comment2026/09/16 at 11:45 am
From Henriette Stepanek on Gastgarten Cafe
Go to comment2026/09/16 at 12:18 pm
From Henriette Stepanek on Wer erkennt diese mutige Frau?
Go to comment2026/09/16 at 10:07 am
From Henriette Stepanek on Hausecken – Eckhäuser III
Go to comment2026/09/16 at 9:23 am
From karl hirsch on Hausecken – Eckhäuser III
Go to comment2026/09/16 at 10:37 am
From Henriette Stepanek on Hausecken – Eckhäuser III
Go to comment2026/09/16 at 12:13 pm
From karl hirsch on Hausecken – Eckhäuser III
Go to comment2026/09/16 at 8:59 am
From Manni Schneiderbauer on Hausecken – Eckhäuser III
Go to comment2026/09/17 at 2:16 pm
From Karl Hirsch on Hausecken – Eckhäuser III
Go to comment2026/09/16 at 10:27 am
From Walter Rangger on Fotografisches Sammelsurium
Go to comment2026/09/15 at 7:57 pm
From Joachim Bürgschwentner on Fotografisches Sammelsurium
Go to comment2026/09/16 at 8:18 am
From Didi Mair on Fotografisches Sammelsurium
Go to comment2026/09/15 at 9:19 pm
From R.S. on Brot, Post und ein Hauch Gegenwart
Go to comment2026/09/15 at 7:27 pm
From Gabriel Sagel on Im Küchenutensiliensammelsurium
Go to comment2026/09/15 at 4:46 pm
From R.S. on Als "Das Einkaufszentrum" noch etwas ganz besonderes war
Go to comment2026/09/15 at 2:34 pm
From Georg Humer on Als "Das Einkaufszentrum" noch etwas ganz besonderes war
Go to comment2026/09/16 at 7:28 pm