Ich denke, Hr. Rangger hat recht, denn das Bild oben zeigt eindeutig die Brückenlager für zwei Tragwerke. Die Kurve nach „oben links“ würde in etwa mit dem Luftbild bei google earth südlich von Waidbruck zusammenpassen. Die Fachwerkkonstruktionen der ersten Generation haben alle nicht bis heute überlebt, sodass ein Abgleich nur mit einem zeitgenössischen Foto möglich ist um eine Bestätigung zu bekommen. Mit der Zunahme von Zuggewichten wurden alle Brücken verstärkt, umgebaut oder ersetzt.
Wenn ich die Seite https://www.openrailwaymap.org richtig lese, ist dort die Abfolge Eisack – alte Bahntrasse – Straße eigentlich nur unmittelbar vor Blumau mit Blick nach Norden zu erkennen.
Dem Bewohner des nwsens links „auf steiler Felsenwand“ möchte man am liebsten zurufen: „VORSICHT! S T U F E !!!“
Oder hat unser eifriger Künstler damit Schloß Stein am Ritten andeuten wollen? Dann würde der Weg rechts ins Prösler Ried hinaufführen, wo es auch eine Kapelle gibt.
Hier handelt es sich nicht um Obus-Masten sondern um Masten für die Straßenbeleuchtung. In diesem Abschnitt der damaligen Reichstraße zwischen Höttinger Auffahrt und Karwendelbahn fuhr nie ein Obus. Bekannt wurde diese Ausbaustrecke dadurch, dass es hier zum ersten Mal eigene Radwege gab.
Das auffällige Stadthaus ist mit Sicherheit das Haus Fürstenweg 51 vor seiner Unkenntlichmachung. Vor uns die Straße durch die Höttinger Au, mit dem Radweg., der laut https://innsbruck-erinnert.at/der-aelteste-radweg-der-stadt/ der älteste Radweg gewesen sein soll. Am dortigen Titelbild sieht man rechts das Haus, das auch hier am rechten Rand erkennen kann: https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2021/02/KRNE894a.jpg . Aber keinerlei Masten. War der Obus einst nach Kranebitten geplant? Stunde der Experten.
und wieder muss ich sagen, dass der Eisack männlichen Geschlechts ist (mit einer gewissen Eselsbrücke kann man sich das leicht merken).
Und wieder zitiere ich: … und wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus…
Kein neues System, lediglich ein Tippfehler oder vielleicht sogar ein Rätsel ( wer findet den Fehler).
Der Eisack ist sowohl im Deutschen wie auch Italienischen und sogar im Lateinischen männlich.
So leid es mir tut – aber da muß ich korrigierend ingreifen:
Am Südende der Andreas Hofer Straße (Haus Nr 55) hat es n i e ein „Stepan-Eck“ gegeben. Eine Person dieses Namens war zu keinem Zeitpunkt an dieser Anschrift polizeilich gemeldet. Allerdings wohnten nahe Verwandte dieser Person an der genannten Anschrift, die völlig andere Schreibnamen trugen. Allerdings wohnte diese besagte Familie auch noch nicht hier, weshalb die südlichen drei Parterrefenster ebenfalls keinen wie immer gearteten Schmuck aufweisen. Sonst wäre am vorletzten Fenster eine Madonna zu sehen, welche ihr kleines nackertes Jesulein zärtlich auf die linke Schläfe küßt (Hochzeitgeschenk /1938/ von Tante Toni übrigens)
Diese Aufnahme könnte schätzungsweise spätestens 1950 entstanden sein. Da war es wirklich noch das Hotel „Westbahnhof“, ich glaube, die Wirtin hieß Barwick. Ab 1952(?) waren dann die Brüder Dr Josef un Platte als Rg d Rudolf Hochreiter hier Hoteliers und Gastwirte. Und die 5 oder 6 Stufen beim Hoteleingang hatten keine eckige Glashaube mehr, sondern eine flache geneigte Platte als Regenschutz. (Die südlich am Haus angebaute Veranda mit dem schrägen „Veldidena“-Schriftzug gibts ja auch noch nicht! – oder seh ich bloß schlecht)
Noch eine Einzelheit: Die Bäume im östlichen Teil der Egger Lienz Straße (einer steht auf einem Foto ja noch) standen meiner Erinnerung nach 1950 n i c h t mehr – ich hatte sie in Erinnerung vom „Kindergartenausflug“ (Tivoli), als wir hier beim „Konsum“-Schranken die Geleise rasch überqueren mußten.
Wie gesagt – 1950 baumfrei (nach meiner Erinnerung), später, kurze Zeit, ein paar Birken und Bankln – aber dann halt „Südring“
Die Orientierung des Kreuzes war nicht immer so, es gab auch die Ost-West Variante.
In unmittelbarer Nähe stand einmal auch der sogenannte Flurwächterturm.
Zum Titelbild: Hinten sieht man den Gasrhof Haymon. Das Kreuz stand lange an dieser Stelle,man sieht es auf alten „Innsbruck nach Norden“ Ansichten. Die Straßenbahn fährt von der Basilika kommend auf der alten Strecke Richtung Viadukt.
Heutzutage finden bei Regen keine Prozessionen mehr statt.
Katharina Klabuschnig, geb. Karch (* 20. Jänner 1867), arbeitete als Gouvernante in Gries bei Bozen. Sie starb 18 Jahre nach ihrem Ehemann am 31. Dezember 1948 in Innsbruck und wurde wie er am alten Militärfriedhof bestattet. Nach den Traubüchern von Bozen und Gries wurde sie in „Ebernburg Kreis Pfalz in Bayern“ geboren.
Lt. Wikipedia war der Kreis Pfalz, auch als Rheinkreis bezeichnet, damals das linksrheinische Territorium des Königreichs Bayern und ist heute als „Bad Münster am Stein-Ebernburg“ ein Stadtteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz.
Heinrich Klabuschnig wurde lt. Taufbuch der Gemeinde St. Daniel / Bez. Hermagor und lt. Traubuch Bozen am 30. Mai 1858 (!) geboren.
Das Sterbejahr von Alfred Klabuschnig war nicht zu eruieren, sowohl für die Matriken- als auch für die ANNO-Suche zu wenig lange her. Im Adressbuch von 1970 wird er noch mit der Adresse Innrain 53 genannt.
Bergheuschober am Kamm zwischen Schmirn- u. Valsertal mit Blick zum Talschluß vom Valsertal mit Olperer und Fußstein im Hintergrund. Die Bergheumahd im Valsertal hat soweit wir wissen Kulturgutstatus. Die oberste Schicht Heu ist Schutzschild für das untere Heu ähnlich wie bei einem Strohdach. Dieses Bergheu könnte als Reserve für das Almvieh bei Schlechtwetter dienen, offtmals wurde es im Winter mit Heuschlitten zu Tal gebracht.
Das mähen der Bergmähder schützt in 2-ter Linie auch vor Lawinen.
In der Almregion kann es bekanntlich auch im August schneien – und womit füttert man dann das Vieh auf der Alm, wenn es nicht draußen weiden – ja, nicht einmal den Stall verlassen kann? Daher diese großen Heuschober.
Ja, das i s t Kunst! Alles vorherzusehen und für alle Eventualitäten gerüstet zu sein – und so haltbare wind- und wetterfeste Gebilde aufzustellen – jene, die sie geschaffen haben, verdienen unsere Hochachtung.
Und wir wünschen allen auf den Almen oben, daß die heurige Saison gut und erfolgreich für Mensch und Tier verläuft!
Ja, da muß man wirklich raten!
Aber da Erstens:
Alle (oder fast alle) Beiträge schön „der Bahnstrecke folgen“ und ich
Zweitens:
auf der Landkarte mitschaue, wo wir gerade umgehen,
so würde ich fragen:
Führt diese Brücke vielleicht in der Gegend von Blumau über den Schlernbach?
Diese Fachwerkbrücke müsste am Oberlauf des querenden Gewässers (vermutlich gewesen) sein,- Brennerbahn oder einer der Nebenbahnen-, auch auf Grund der Landschaft drum herum.
Haben mehrere Eisenbahnbrücken im Bereich Eisack- u. Pustertal angesehen, es gibt noch einige Fachwerkbrücken, aber mit stärker dimensionierten Trägern und alle schauen irgenwie gleich aus als hätten die italienischen Staatsbahnen eine Einheitskonstruktion gebaut. Die Dimension der Träger heute vielleicht deshalb stärker da die Transportmittel heute viel besser sind als früher, die Brücke am Bild ist ein Kunstwerk aus vielen kleineren Trägern.
Aber es gibt viele Bahnspezialisten in der Leserschaft,- vielleicht knackt jemand dieses Rätsel.
und endlich in Ergänzung der Würstelstandserie DER Würstelstand schlechthin vor dem Goldenen Dachl, ein jeden Abend herangefahrener Citroen H, genau erkennen kann mans nicht, nur erinnern.
Huiiiiiiii! Tolle Fotoserie, danke!
Ewig schade, dass nicht wenigstens ein Gasometergerippe oder eben dieser Schlot als Industriedenkmal stehen geblieben ist, sondern alles vollständig niedergebügelt wurde für den heute dort befindlichen Park. Solche Relikte hätten sich sicher auf interessante Weise mit einem Parkgelände verknüpfen lassen, da gibt es ja gute Beispiele z.B. im Ruhrgebiet. Aber Industrie- und Technikgeschichte wird in Österreich leider traditionell kaum beachtet.
Hiezu paßt wunderbar jener Spottvers, den ich – vor etwa 15 Jahren – irgendwo gelesen habe:
Es saßen die alten Germanen / zu beiden Seiten des Rheins.
Sie lagen auf Bärenhäuten / und tranken immer noch eins.
Da trat in ihre Mitte / ein Römer mit Deutschem Gruß:
„Heil Hi…r, Ihr alten Germanen / ich bin der TACITUS!“
(Hoffentlich bin ich jetzt nicht wegen „Wiederbetätigung“ dran…)
Liebe Frau Stepanek, seien Sie unbesorgt. Was Sie hier im Kopf haben, sind die ersten beiden Strophen des gegen Nazismus und Deutschtümelei gerichteten Spottliedes „Es lagen die alten Germanen“.
Eine weitere Strophe lautet
Dann trat zu ihnen allen Genosse Molotow: „Heil Moskau, ihr alten Germanen!“ / Nahm Haltung an und soff.
Ich habe es hier im von den katholischen Studentenverbindungen verwendeten Österreichischen Kommersbuch, das als Quelle auf das Jugendliederbuch des Franziskanerordens verweist.
Hier war in den 50-er JJahren auch bereits ein Lagerplatz einer Holz- und Kohlenhandlung.
Ich erinnere mich an eine „Furggl“ (einen zweiädrigen Handkarren), welche von 2 Personen hierhergeschoben wurde. Meine Mama flüsterte mir leise und sehr ehrfurchtsvolll zu: „Der alte Herr, das ist der Herr Professor Dr D. von der Leopoldstraße 9 – und sie ist seine Tochter, die Klara. Ihr erster Mann ist im Krieg gefallen, 2 Kindelen hat sie von ihm gehabt. Aber sie hat nochmals geheiratet – der ist allerdings viel älter – und jetzt hat sie noch zwei Kinder…“
Es hat mich sehr beeindruckt! Ein Professor, der sich nicht zu gut dafür war, den Handkarren selbst, gemeinsam mit seiner Tochter, zur Holz- und Kohlenhandlung zu schieben….
Aber die beiden kleinen Grünanlagen, bei der ehemaligen „Gebärklinik“, dem nachmaligen Bezirksgericht und jetzigen Landesrchiv, an die kann ich mich nicht erinnern.
Hingegen darf ich in Erinnerung rufen, daß der „Steidl-Garten“ einst für einen Neubau der Post- und Telegraphendirektion ausersehen war. Die „Hauptpost“ platzte wegen der „Technik“ (Telegraphenbau- und Fernmeldebetriebs- etc.) bereits aus allen Nähten. Vorläufiges Ausweichquartier war das Cafe Paul, Ecke aximilian – Andreas Hofer Straße. Und dann wurde eh in der A – Hofer – Str. gebaut und.. und … und.. bis alles zusammenfiel wie ein Kartenhaus.
Was sich alles in 87 Jahren, 8 Monaten und 14 Tagen alles an Erinnerungen ansammelt…
Der Herr links am Bild, der die Werbetafel hält, könnte der Tierarzt Dr. med. vet. Josef Stolz sein, wohnhaft Egerdachstraße 8 (das Anwesen der Familie war früher der „Stolzbauer“).
Das ist die Haltestelle Neu-Arzl, früher Landeshauptschießstand. Das große Haus mit EG+2 ist der sogenannte Schererhof (Neu-Arzl 105). Dort gab es einst im EG ein Gasthaus (Klingenschmid), eine Trafik (Huber) und eine Metzgerei (Winkler?, später Bacher).
Das Haus Hallerstraße 180 war das Wohn- und Geschäftshaus der Fam. Humer. Im EG waren das Lebensmittelgeschäft im linken, größeren Geschäftsbereich und eine Milchtrinkstube im rechten Teil untergebracht. In dieser Milchtrinkstube konnte man noch mit einer Kanne die Milch abholen. Sie wurde mit einer handbetriebenen Pumpe in das Gefäß befördert.
Im Haus Neu-Arzl 264, östlich des heute noch existierenden Holzhauses, betrieb Herr Camillo Seppi eine kleine Fahrzeug-Reparaturwerkstätte, hauptsächlich für Fahrräder, Mopeds und Motorräder. Wenn ich mich recht erinnere stand dort auch eine einzelne Zapfsäule.
Zwischen Rumer Hof und Etab gab es neben der Haltestelle Neu-Arzl auch noch jene an der Reichenauer Brücke.
Beeindruckendes Detailwissen wieder mal, Frau Stolz! Beim Thema „verpackungsfrei“ waren wir vor Jahrzehnten jedenfalls schon mal viel besser als heute, das durfte ich als Kind zum Teil auch noch beim Greißler „Braunegger“ in Dreiheiligen erleben.
Die von Ihnen erwähnte Haltestelle bei der Reichenauer Brücke sah ungefähr zur selben Zeit so aus: https://postimg.cc/1nWVxQGy
Ich glaube, dieses Foto hab ich hier in einer anderen Diskussion schon mal gepostet, aber das Dia war auf eBay eh so unfassbar teuer, dass es möglichst oft möglichst viele Betrachtende erfreuen sollte.
Erst nachdem ich Ihre Aufnahme gesehen hatte – danke dafür, Herr Schneiderbauer – erinnerte ich mich wieder daran, dass es quasi 2 Haltestellen gab. Die östlich der Brücke hatte ich gar nicht mehr auf dem Radar. Vielleicht auch deshalb, weil das Ein- und Aussteigen auf der gegenüberliegenden Seite bei der Hst. für die Fahrtrichtung Hall auf mich als Kind etwas spektakulärer wirkte. Vor allem, wenn 4 Waggons angehängt waren, kamen die letzten dort zu stehen, wo zwischen Einstiegstelle (kein Bahnsteig, nur ein ziemlich schmaler Schotterweg) und Böschungskante zum Inn hinunter nicht mehr viel Platz war. Und damit die schwarz lackierten Eisengitter ganz geöffnet werden konnten, mussten die Einsteigenden auch noch einen Schritt zurücktreten. Aus der Bahn heraus wirkte die Distanz aber womöglich ein wenig knapper als für die einsteigenden Fahrgäste selbst.
Könnte schon eine Haltestelle sein, man sieht eine Andeutung von Verkehrsinsel. Achselzucken damals. Man mußte halt schauen, wie man mit ein- und aussteigen zurechtkommt. Zwischen den Haltestellen Rumer Hof und Etab gab es laut altem Fahrschein noch die wahrscheinlich hier zu sehende Haltestelle Landesschießstand.
Das Holzhaus schräg gegenüber steht eventuell als Nr. 219 auch noch? Das von Bäumen umgebene Haus mit dem Krüppelwalm stand bis Ende 80er am Eingang zur Dörrfabrik.
Inzwischen hab ich mir im glücklicherweise scharf gedruckten Buch von Kreutz die Passagierkapazitäten zusammengeklaubt: Triebwagen 30/30, Spielzeugbeiwagen 16/16, in Erinnerung gefühlte 30/60 und 16/26 bei Hochbetrieb. Wenn der Stehbereich in den Beiwagen voll war, war es dann sehr unbequem, auf den längs eingebauten Sitzplätzen zu ruhen.
Ich glaube, da ist eine Haltestellentafel am nächsten Masten hinter dem Triebwagen. Außerdem glaube ich, dass die Linie zwar stimmt, die Zieltafel aber wieder einmal in bester IVB-Tradition Zieltafel Bullshit anzeigt. Genaueres mögen andere erraten.
Das Mittel der Wahl war ein Abstieg über die Drehleiter nicht, da das Innsbrucker Feuerwehrkommando richtig erkannt hatte, dass das „Absteigen über Drehleitern immer problematisch sein wird, da die Vielfalt der persönlichen Eigenschaften – Alter, Geschlecht, Kondition, Temperament u.a.m., das Abstiegstempo stark beeinflussen.“ Unter Federführung von Branddirektor Angermair wurde daher nicht nur ein Teleskopmastfahrzeug angekauft, sondern auch alternative Rettungsmethoden (Leinenschießgeräte, Notpack-Beutel, Hubschraubereinsatz, etc.) entwickelt und erprobt. Siehe dazu ausführlich die Broschüre: Hochhausbrände. Abwehrmaßnahmen – Menschenrettung – Brandbekämpfung, Innsbruck 1979.
Nur so ganz schnell für Pradler: Der Tischlermeister Müller war in der Pradlerstraße 11, er war seinerzeit hauptsächlich zuständig für Särge. Beim Schlossermeister Boit handelt es sich um einen Abschreibfehler (kann auch den Damen des Stadtarchivs passieren) – er hieß Foit – und die Familie Mieke war zu meiner Pradler Zeit unsere Haus- und Friedhofsgärtnerei, er lernte sein Handwerk also am Hörtnaglhof! Interessant – gell, Frau Stepanek.
Zum Kommentar von Hr. Hirsch hätte ich etwas anzumerken: Es kann durchaus stimmen, denn auch die Elektrifizierung der Tiroler Linien kkStB (und SB) war schon um 1913 geplant, wurde jedoch vom Militär verhindert.
Sehr schönes Leiterfahrzeug, wie Sie schreiben DL-37, auf Magirus Jupiter Fahrgestell. Schön auch noch zu sehen, die schwarzen Kotflügel (später wurden sie dann in Weiß lackiert). Und vorne an der Straße steht das Standard-Löschfahrzeug der 1980er Jahre, ein Ford Transit. Heute alles Oldtimer – herrlich…
Jetzt bräuchten wir eigentlich nur mehr die Signatur des Künstlers aufzulösen. Ich lese da ein (kleineres) „R“ und ein (größeres) „B“ und denke an „Raimund Belcic“ – aber, wie immer, selbstverständlich ohne Gewähr.
Ah, das ist nett! Hat er es geschafft, unser Heiliger – in der Nähe einer Brücke, wo es früher einmal eine Furt gegeben hat! Sollte ihn jemand noch nicht kennen – er ist ja nicht protzig oder aufdringlich – dann spaziere man einfach von der Pembaurbrücke Richtung Reichenauerstraße. Dort wartet er darauf, entdeckt zu werden.
Wenn wieder die Stadtspaziergangzeit kommt, muss ich mir diese Gegend endlich einmal anschauen. Das neueste Streetview zeigt übrigens im August 2025 ein Baustelle mit Fassadensanierungen. Hoffentlich hat es der sinnigerweise über dem bald 70 Jahre alten Garagentor plazierte Heilige überstanden.
Das Bild gehört zu einem lustigen Zubau, über der Garage ein autogroßes Zimmer mit riesigem Südfenster.
„Ja, des war allweil a vornehme Straßn! Wenn da gangen bisch, hasch allweil von die obern Stockwerk aber Klavier üben ghört. Und von die obern Fenster haben sie weit ins Freie aussigsechn – weil die Medizinische auf der andern Seitn war nit so hoch. Und dee schönen Rosen in die Vorgärtn – mei!!!“
Sie ahnen es – so wurde mir seitens meiner Mutter die Kaiser Josef Straße „erklärt“.
Ich denke der Begriff „Kunstmühle“ kommt daher, dass der Betrieb von mit Wasserrädern angetriebenen Mühlsteinen auf elektrisch angetriebene Walzenstuhl-Mahlwerke umgestellt wurde.
Es „nickelt“ wieder einmal. Diesmal etwas mehr bepackt, war wohl eine etwas längere Ausfahrt geplant als hier: https://innsbruck-erinnert.at/erotik-jaaaaaa-oder-doch-nicht/
Soviel ist in dieser Gegend garnicht zerstört worden. Eine unaufgeforderte Bastelei (Streber! Streber!) hat das meiste stehen gelassen: https://postimg.cc/CzYX5tG9
Und wenn’s tatsächlich St. Moritz wäre, dann wären die Männer aus Naturns, denn es ist in St. Moritz nahezu jahrtausendealte Tradition, dass Bauern aus Naturns die Bobbahn in St. Moritz „bauen“. Winter für Winter. Die Naturnser (oder gar Naturner?) Bahnbauer.
Ich habe mir das Vergnügen bereitet, diverse Fotos dieses blogs auf frühere Exemplare dieser kleinsten Zellen der Gesellschaft zu suchen:
Das vielleicht älteste Exemplar: https://innsbruck-erinnert.at/das-langsame-ende-der-telefonzelle/
Nicht viel neuer am Link von Herrn Schneiderbauer: https://postimg.cc/56h1npgB
die schwarze Periode: https://innsbruck-erinnert.at/wir-schreiben/
Und das kann nicht Ibk sein, 1967 https://postimg.cc/N9g5TLC5
das vorletzte Modell? https://innsbruck-erinnert.at/aufgeben-tut-man-einen-brief/
2 Vorteile hatte die Telefonzelle: Man mußte nicht von zu Hause telefonieren, wenns niemand was anging (zuerst nachpubertäre, dann bei manchen eheliche Sorge).
Das geht zwar mit dem Handy auch, ABER: Man mußte sich wohltuend kurz fassen, bzw. konnte man mit dem Notschrei „Jetz isch glei fertig“ (mit dem Geld) Gespräche zack! beenden.
https://innsbruck-erinnert.at/montagsszene-am-sonnpark/ einst und bis heute:
https://www.google.at/maps/@47.2630603,11.4085708,3a,25.5y,328.22h,84.99t/data=!3m8!1e1!3m6!1sOJcu8WkQSMaf0TMp1xlVxA!2e0!5s20190501T000000!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D5.010000000000005%26panoid%3DOJcu8WkQSMaf0TMp1xlVxA%26yaw%3D328.22!7i13312!8i6656!5m1!1e1?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDcxNS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
… noch nicht ganz: https://innsbruck-erinnert.at/bereit-fuer-die-abholung/
Übrigens gab’s 1957 in Innsbruck lt. Adressbuch noch ca. 60 öffentliche Fernsprechstellen, manche davon allerdings in Gebäuden:
https://www.innsbruckerinnen.at/bild.php?buch=1957&seite=188
Innsbruck ist es sicher nicht, die Eisbahn von Oympia Grenoble war auf der Alpe Huez von Start ca. 2000m bis Ziel ca. 1860m, also eigentlich oberhalb der Baumgrenze und war bis auf 3 Sonnen-Kurven eine Naturbahn.
(Bei der Olympiade in Grenoble ist Fritz Dinkhauser im 2-er-Bob mitgefahren).
Auf Grund des Bergprofiles im Hintergrund tippen wir auf die Naturbahn von St. Moritz nach Celina mit dem Berninastock im Hintergrund.
From Stephan Filzer on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/26 at 7:51 pm
From Stephan Filzer on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/26 at 7:16 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 1:35 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 1:58 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 1:41 pm
From ^Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 11:52 am
From Georg Payr on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 10:27 am
From Manfred Roilo on Portrait eines Mastens – IX
Go to comment2026/07/26 at 9:11 am
From karl hirsch on Portrait eines Mastens – IX
Go to comment2026/07/26 at 8:52 am
From Georg Payr on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/25 at 8:08 pm
From Thomas Fink on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/25 at 6:44 pm
From Hans Pechlaner on Erinnerung an die Brennerbahn - Eisack-Klamm
Go to comment2026/07/26 at 12:02 pm
From Thomas Fink on To boldly go…
Go to comment2026/07/25 at 6:39 pm
From Raimund Mair on To boldly go…
Go to comment2026/07/25 at 9:46 pm
From Rudolf Entstrasser on Am Pradler Dorfbrunnen
Go to comment2026/07/25 at 5:29 pm
From pension heis on Glockenweihe in Pradl, Teil 2
Go to comment2026/07/25 at 12:13 pm
From Henriette Stepanek on Kreuz und Kreuzung
Go to comment2026/07/25 at 10:42 am
From Henriette Stepanek on Kreuz und Kreuzung
Go to comment2026/07/25 at 5:34 pm
From karl hirsch on Kreuz und Kreuzung
Go to comment2026/07/25 at 9:21 am
From karl hirsch on Kreuz und Kreuzung
Go to comment2026/07/25 at 9:03 am
From Ingrid Stolz on Post von Klabuschnig?
Go to comment2026/07/24 at 8:48 pm
From Pension Heis on Kunst am Berg - mysteriöse Heugebilde
Go to comment2026/07/24 at 8:36 pm
From H on Kunst am Berg - mysteriöse Heugebilde
Go to comment2026/07/24 at 6:32 pm
From Manni Schneiderbauer on Kunst am Berg - mysteriöse Heugebilde
Go to comment2026/07/24 at 4:41 pm
From Henriette Stepanek on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/24 at 8:03 am
From karl hirsch on Der Anachronismus bei dem man mitmuss 1
Go to comment2026/07/23 at 10:29 pm
From Walter Rangger on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/23 at 9:45 pm
From pension heis on Erinnerung an die Brennerbahn – Brückenrätsel
Go to comment2026/07/23 at 8:49 pm
From karl hirsch on Wieder einmal einer für die Autofreaks
Go to comment2026/07/23 at 6:26 pm
From Friedrich on Der Anachronismus bei dem man mitmuss 1
Go to comment2026/07/23 at 3:27 pm
From Henriette Stepanek on Der Anachronismus bei dem man mitmuss 1
Go to comment2026/07/23 at 6:53 pm
From Manni Schneiderbauer on Anatomie eines Falls
Go to comment2026/07/23 at 10:25 am
From Henriette Stepanek on Der Anachronismus bei dem man mitmuss 1
Go to comment2026/07/22 at 5:49 pm
From Raimund Mair on Der Anachronismus bei dem man mitmuss 1
Go to comment2026/07/22 at 8:20 pm
From Henriette Stepanek on Unverändert und doch ein bisschen anders
Go to comment2026/07/22 at 11:30 am
From Vinzenz Theiss on Unverändert und doch ein bisschen anders
Go to comment2026/07/22 at 10:58 am
From Thomas Fink on Unverändert und doch ein bisschen anders
Go to comment2026/07/22 at 7:33 am
From Barbara Entstrasser on Männer der Schützenkompanie gesucht!
Go to comment2026/07/21 at 8:03 pm
From Ingrid Stolz on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 12:33 pm
From Manni Schneiderbauer on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 12:54 pm
From Ingrid Stolz on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/22 at 2:50 pm
From karl hirsch on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 10:04 am
From Walter Rangger on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 7:09 am
From Manni Schneiderbauer on Unscharf aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz - XL
Go to comment2026/07/21 at 12:37 am
From Karl Hirsch on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 17
Go to comment2026/07/20 at 10:24 pm
From Matthias Egger on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 17
Go to comment2026/07/21 at 4:41 pm
From Manfred Roilo on Glockenweihe in Pradl, Teil 1
Go to comment2026/07/20 at 10:10 pm
From Stephan Filzer on Erinnerung an die Brennerbahn - Grödner Bahn
Go to comment2026/07/20 at 6:45 pm
From Stephan Filzer on Mit der Drehleiter durch Innsbruck – Teil 17
Go to comment2026/07/20 at 6:36 pm
From Henriette Stepanek on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 1
Go to comment2026/07/20 at 9:24 am
From Walter Laner on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/07/19 at 5:45 pm
From Henriette Stepanek on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 1
Go to comment2026/07/19 at 4:45 pm
From karl hirsch on Reisezeit – Unterwegs unter gutem Schutz_ Teil 1
Go to comment2026/07/20 at 8:13 am
From karl hirsch on Vorstadt-Idyll
Go to comment2026/07/19 at 1:58 pm
From Henriette Stepanek on Blick in die Kaiser-Josef-Straße
Go to comment2026/07/19 at 1:44 pm
From Stefan Lackner on Kunsthandwerk aus Wilten
Go to comment2026/07/19 at 8:56 am
From Ingrid Stolz on Erinnerung an die Brennerbahn – Nächster Halt Waidbruck-Lajen/Ponte Gardena-Laion
Go to comment2026/07/18 at 6:50 pm
From karl hirsch on un arcobaleno - cent'anni fa
Go to comment2026/07/18 at 12:44 pm
From Georg Payr on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/07/17 at 9:31 pm
From karl hirsch on Das Ende naht: Abschied von der Telefonzelle
Go to comment2026/07/17 at 9:01 pm
From karl hirsch on Das Ende naht: Abschied von der Telefonzelle
Go to comment2026/07/17 at 9:19 pm
From Ingrid Stolz on Das Ende naht: Abschied von der Telefonzelle
Go to comment2026/07/18 at 10:49 am
From pension heis on Das kann doch nicht Innsbruck sein! - XXXIV - Erfrischendes in den heißen Sommermonaten
Go to comment2026/07/17 at 7:43 pm