Eigentlich geht es ja um den wilden Süden. Und doch entdeckt man im Bild auch anderes – Bekanntes, das heute längst verschwunden ist: den Schlauchturm in der Reichenau, das Gaswerk usw..
Meine Augen bleiben jedoch links im Bild hängen. Dort steht ein Haus mit etwas Rundem auf dem Dach. Für eine Satellitenschüssel ist es zu früh und auch zu groß. Vielleicht eine Richtfunkantenne? Eine Verbindung zum Patscherkofel? Solche Antennen gab es am Hochhaus und bei der Hauptpost.
Wie gesagt: sie bleiben dort hängen, obwohl es im Bild noch so viel anderes zu entdecken gäbe.
Ja, es geht noch genauer. Der FIAT 1100 kann wegen seiner Zweifarbenlackierung kein R sondern nur ein RL oder ein Gran Luce sein. Ein Gran Luce ist eher unwahrscheinlich, der wurde ab 1957 gebaut, der RL ab 1959. Ich vermute die Datierung ab 1959. Die anderen Autos sind für mich zu klein zum Erkennen. Aber es wurde ja noch genauer bestimmt.
Ja, es geht noch genauer. Der FIAT 1100 kann wegen seiner Zweifarbenlackierung kein R sondern nur ein RL oder ein Gran Luce sein. Ein Gran Luce ist eher unwahrscheinlich, der wurde ab 1957 gebaut, der RL ab 1959. Ich vermute die Datierung ab 1959. Die anderen Autos sind für mich zu klein zum Erkennen.
Im Hintergrund sieht man das Hochhaus Schützenstrasse, gleich neben der Reichenauer Brücke. Es steht dort seit 1969. Etwas östlich eines der Stern Hochhäuser in der An der Lan Straße . Die wurden von 1970 bis 1973 gebaut.
Dieser Schrottplatz hat mich immer fasziniert. Früher war das laut Adressbuch der Zweitplatz des Schrotthändlers Kahlhammer. Wo war der „Erstplatz“? In der Egger Lienz Straße, südlich von der Feldkapelle, wo dann das Shell Lager hinkam. Wir Buben konnten dort ungehindert herumgehen und staunen. Einer von uns ergatterte um einen Pappenstiel ein ganzes Lenkrad inklusive Lenksäule, Blinkerhebel und Schalthebel. Er durfte es am Wohnzimmertisch montieren und war im siebten Himmel. Der Wohnzimmertisch stand immerhin am Vögelebichl. Ganz hinten. Dieser Freund glaubte auch zu wissen, dass dort Teile von Bombern gelagert seien. Erst viel später erfuhr ich aus berufenem Munde, dass die von den Amis nicht verwerteten Reste der in Kranebitten gestrandeten Flugzeuge der deutschen Luftwaffe tatsächlich an den Kahlhammer gelangt sind. Desgleichen angeblich auch die Reste der Glungezer Britannia.
Später gehörte der Platz der Firma Eisen Plattner. Ich erinnere mich mit Sicherheit, dass ich dort noch Mitte der 80er noch Eisenteile gekauft habe.
Der Alteisenhandel muß ein einträgliches Geschäft gewesen sein. Neben dem Schrottplatz sieht man die aus den frühen 50er Jahren stammende Kahlhammer Villa. Immer wieder bestaunt von den Holzklasse fahrenden Passagieren der Stubaier, erregte vor allem das im Weichbild der Stadt (wer hat denn diese Floskel erfunden, Weichbild) noch seltene Schwimmbecken im Garten. Es kam ein paar Jahre später dazu, am 58er Luftbild sieht mans schon. Am selben LB sieht man am Ende der Duilestraße eine große Ansammlung von Altautos, allerdings abgestellt und nicht gestapelt, was eher nicht Kahlhammerscher Stil gewesen ist.
Der Zufallsfund der beiden Basler Beiwagen datiert die Aufnahme via Luftbild genauer, aber nicht genauer als 68-74, wie schon Herr Schneiderbauer vermutet. Ich bilde mir ein, 1968 kann man die beiden Beiwagen ausmachen, 1974 an anderer Stelle noch immer.
Mein privates Gustostück: Die wirklich fast schon antike Straßenwalze neben dem linken Waggon, direkt an der Straße. Weiter zu fahren hätte noch einmal zwei Stunden gebraucht.
Hätte ich mir denken können, Herr Hirsch, dass Sie dort herumgehirscht sind 🙂
Wenn das wirklich in den 1980ern noch existiert hat, hätte ich als Kind auch mal dort sein können, aber wenn, dann kann ich mich absolut nicht erinnern. Ich war zwar mit dem Fahrrad öfter mal in der Sillschlucht und auch sonst an vielen Orten in ganz Innsbruck, aber ich denke, dieses Gebiet war mir unbekannt.
Da haben Sie überhaupt nichts versäumt Herr Schneiderbauer. Als ich in den 80ern dort war, gab es keine Fahrzeuge mehr, auch keine Reste. Es war ein geordnetes, flächenmäßig stark geschrumpftes Sammelsurium von nach Form und Metallsorte sortierten Altmetallresten, Zwei kurze Rundeisenstücke und zufällig passende an den Enden aufgebogene Flacheisen waren schnell gefunden, abgewogen und bezahlt. Und ich glaub nicht, dass da Buben lange stöbern hätten können.
(Rundeisen als Stiel aufs Flacheisen geschweißt, in ein passendes Rohr am Balkon eingesteckt, auf das Flacheisen ein Brett. Blumen drauf.)
Zitat: „Die Stärkung der Staatsautorität auf nationaler Grundlage und die Herstellung einer wirklichen Demokratie. Wenn die Sozialdemokraten von innerer Abrüstung sprechen, so sagen wir: Keine Atempause bis zum Endkampf in Wien!“
Ein gruseliger Satz, der genau so einem Herbert Kickl entfahren könnte, wenn er noch ein paar Überzeugte mehr hinter sich versammeln kann.
In diesem Satz, ebenfalls aus dem Artikel zitiert, kann man bereits heute Steidle durch Kickl ersetzen: „Mitglieder des Verbandes pfiffen die Richter bei der Verkündung des Urteils im Gerichtssaal aus und es war der Ruf zu hören „Nur Steidle kann uns helfen!““.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir nicht vergessen, was früher mal passiert ist. – Kein Fußbreit dem Faschismus!
Auf dem Foto sind drei ex Basler Beiwagen der Straßenbahn zu sehen, nur zwei der ganzen Serie von zehn Wagen wurden laut Kreutz 1965 außer Dienst gestellt, einer 1961 und der Rest 1966. Die Pädak wurde 1976 gebaut und davor wohl die Schrottplätze geräumt, darauf basierend Versuch einer Ad-hoc-Grobdatierung:: 1966-1975.
Von den zwei ex Basler Bw nebeneinander etwa in Bildnitte habe ich Verschrottungsfotos an dieser Stelle, ich wusste bis jetzt nicht, wo das aufgenommen wurde. Wenn ich Zeit habe, sehe ich mal nach dem Aufnahmedatum dieser Bilder. Tolles Foto im übrigen, danke!
Hier ist die Situation in Bildmitte aus der Nähe zu sehen. Fotografiert wurden die Dias von Hilmar Werner aus Kassel, eine genauere Datierung als „1971“ gibt es leider nicht. Zu sehen sind die ex Basler Beiwagen 159 und 158 (ersterer als solcher erkennbar, Letzterer nur vermutet) am Gelände einer (Bau-?)firma namens Plattner. Baufirma deshalb, weil sie laut Beschreibung dort als Bauhütten verwendet wurden, man sieht dass Zeug darin gelagert wurde.
http://forum.strassenbahn.tk/img/photos/history/holger-werner_scans1969-1977/1971_S_21-32.jpg
http://forum.strassenbahn.tk/img/photos/history/holger-werner_scans1969-1977/1971_S_21-32.jpg
http://forum.strassenbahn.tk/img/photos/history/holger-werner_scans1969-1977/1971_S_21-32.jpg
Am Artikelfoto hat der linke Beiwagen, vermutlich 158, noch seine Außenwand. Die war nicht abnehmbar. Die 1971er-Fotos können also nur später entstanden sein. Walter Kreutz wusste noch etwas mehr, nämlich (Ausgabe 2011, S. 135): „7. Dezember 1965 (…) Bw. 158 bis 160 kommen auf den Lagerplatz der Firma Eisen Plattner.“
Das Foto ist ein Sommerbild, also bleibt vorerst folgende Eingrenzung der Datierung: Frühjahr 1966 – 1971.
Ich war auch einmal Besitzer eines echten Waffenradls, schwarz, mit Gepäckträger und Zugbremse vorn (d.h. man zog den dünnen Metallhebel unter dem Lenker rechts und dann senkte sich der Bremsklotz von oben auf den Roafen). Nun, es kam der Tag, da mußte ich meine ganzen Waffen abgeben.
Da hab i dann auch des Radl verkauft…
1. von links Franz Klammer sen.
2. von rechts Micky Mauser, Leiter des Sportsamtes, vielleicht aber auch irgendein Staatsrat der Stadt Innsbruck
1. von rechts der Adjunkt von 2. von rechts, sehr nervös, wie die Hand- bzw. Armhaltung zeigt und trotz absolut nervös-devoten Gesichtsausdruckes bis heute leider namenlos geblieben, also der hat´s bei der Stadt zu nix bracht…
Faszinierendes Bild, von wann wird das sein? Kann das wirklich aus den 1860er Jahren sein? Die Qualität wäre dafür bemerkenswert, oder nicht? Oder waren die Berghänge auch Jahre später noch so kahl?
In der Rechengasse 5 (da waren wir auch schon) betrieb J. Mitterhofer eine Tischlerei. Vielleicht ein Stöcklgebäude oder eine gemeinsame Werkstätte? Im Adressbuch von 1908 findet sich „Mitterhofer Josef sen., Höttingergasse 17 und neben Innrain 52a“. Ebenfalls denkbar, dass die von Herrn Rangger erwähnte Werk- und Rohstoffgenossenschaft ihren Mitgliedern auch eine Werkstätte zur Verfügung gestellt hat.
Noch eine kleine Nachlese: In dieser Gegend verlief einstens die Grenze zwischen Wilten und der Stadt.
Den Grenzstein kann man vor oder nach der Pizza heute noch besichtigen, Er steht direkt vor einem Kellerfenster:
https://www.google.at/maps/@47.2615852,11.3836539,3a,46.5y,282.95h,80.14t/data=!3m8!1e1!3m6!1siHoh1kG3dNWXxEYGvxKO5Q!2e0!5s20230301T000000!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D9.859251818112284%26panoid%3DiHoh1kG3dNWXxEYGvxKO5Q%26yaw%3D282.945764186104!7i16384!8i8192?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDMzMC4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
An der Rechengasse verlief schlampig formuliert auch die Grenze zwischen Innrain und der Völserstraße, was nicht janz jenau ist. Das Haus mit der Tischlerei war, wie ein alter Stadtplan zeigt, gehörte die ganze alte Häuserzeile noch zum Innrain.
https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=2256.994353¢erx=1267221.8894524935¢ery=5984788.63887403¢erspatial=102100&category=Detailkarten_georef&map=462
Die Adressen dieser kleinen historischen Häuserzeile sind sowieso ein kleines Verwirrspiel. Die stark verwitterte und fast nicht mehr lesbare Hausnummerntafel zeigt eine Nummer 56, währen der FOX die Nummer 54 suggeriert. Laut offizieller städtischer Nummerierung ist das die heutige Nr. 54a., 56 ist das Nachbarhaus. Der frühere am Luftbild von 1970 noch erkennbare Endpunkt Nr. 60 wurde noch im selben Jahrzehnt vom Erweiterungsbau des Studentenhauses verschlungen.
Ich muss jetzt wirklich den Wecker stellen 😉 .
Dort wird man vergeblich eine Pizza bestellen, das Brenn die Pizza ist das Haus daneben. Früher hat dort der Metzger Hafele eine Art Gasthaus betrieben.
Heute ein Studentenwohnhaus FoX 54 study smart, live easy. Wahrscheinlich mehr teuer als smart und easy.
Das FoX hab ich jetzt mangels Studienwohnraumbedarf vom Streetview abgeschrieben.
Was mir dabei aufgefallen ist, das Haus ist ein Doppelhaus. Neugierig geworden, wo da einst die Tischlerei gewesen ist, als Kind bin ich nur an der Firmentafel vorbeimarschiert, hab ich die alten Luftbilder bemüht. Das Doppelhaus gibt es schon seit 1940, vermutlich noch viel länger, also sind die Fenster auf dem Foto die einzige Tageslichtquelle des vorderen Hauses. Wenigstens Sonne.
Jetzt wühle ich mich durch die Festplatte auf der Suche nach einem alten Schrägluftbild.
Als Eigentümer ist in den 1910er bis 1930er Jahre eine „Werk= u. Robstoffgenossenschaft der Tischler Innsbrucks“ genannt, die die Wohnungen offenbar auch an ihre Mitglieder vermietet hat. MIttlerweile ist in dem Haus ein privates Studentenheim für Numerus-Clausus-Flüchtlinge untergebracht. Irgendwie symptomatisch für Innsbruck.
Ich hoffe, ich hab den Kollegen Hirsch nicht wieder mit der Uhrzeit geschockt?
Innrain, Ecke Rechengasse. Am Eck ist die „Prendipizza“. Der Sohn von Fritz Proksch, Gerhard Proksch, hat die Tischlerei noch bis vor ca. 15 Jahren im Erdgeschoss betrieben!
Der früheste bekannte Innsbrucker Aprilscherz ist Teil, oder Grund der Haymon Sage.
Tyrsus läuft in heller Aufregung auf Haymon zu und schreit „Ein Drache! Ein Drache in der Schlucht!“
Haymon rennt heldenmütig los, da schreit der Tyrsus „April! April! Du Dolm!“ und bog sich vor Lachen. Da hat ihn der Haymon – in seiner Riesenehre verletzt – im Affekt erschlagen.
Das Dokument befindet sich im Tresor des Abtes von Wilten. Eine Kopie soll sich auf dem Dachboden des Gasthofs „Riese Haymon“ befunden haben. Es ist bei der Renovierung des Gebäudes bei Flämmarbeiten verbrannt.
Mein ehemaliger Mitschüler, der spätere Pradler Pfarrer Siard, hat mir einmal das Original zeigen können. Daraus geht hervor, dass Haymon als Sühne für seine unbeherrschte Tat aus den Trümmern des Römerkastells ein Asyl für altersschwache Drachen gebaut hat, die er liebevoll pflegte, Später zogen dort die Vorgänger der Chorherrn ein.
Genau so wars. Das Dokument ist übrigens heute zwischen 23:00 und Mitternacht an der Klosterpforte als Faksimile erhältlich. In geringer Stückzahl. Das Archiv soll sich beeilen. Der Chef wohnt ja in der Nähe.
Nein, kein Aprilscherz.
Leider unscharf, aber der Kleinwagen hinter dem Mini ganz rechts dürfte ein Mazda 1000 sein. Mit dem Abriss des Hauses hinter der Kapelle wurde am 6.4.1979 begonnen. Sehr interessant ist, daß bei „Innsbruck erinnert sich“ dieses Haus im ersten Weltkrieg als Kaserne zu sehen war.
Vorne glaubte ich schon, der alte Kaiser habe die Gunst des offenen Gitters genutzt, um sich klammheimlich davonzustehlen. Doch der betagte Mann müht sich lediglich aus dem bestimmt viel zu engen Kirchengestühl.
Weiter hinten jedoch traut man seinen Augen kaum: Dort blickt tatsächlich eine Neugierige, halt nein, sagen wir besser eine Wissensdurstige dem König Arthur unter den Waffenrock.
Ob da KI oder sonstige Manipulation im Spiel ist, kann nicht gesagt werden, weil die Bilder bzw. das kombinierte Bild mit einem Filter in der Nachbearbeitung so verpixelt worden sind, dass eventuelle Manipulationen nicht mehr erkennbar sind. Das originale Pixelraster vom Scan ist de facto unkenntlich gemacht worden, von der Filmkörnung, die im hochauflösenden Scan erkennbar wäre, ganz zu schweigen.
Wenn mich jemand fragen würde, kämen mir aber die Farben auch hier seltsam vor.
Mir leuchtet ehrlich gesagt nicht ganz ein, weshalb man ein Bild so bearbeitet.
Hier scheint das Ende des Umzugs erreicht zu sein. Im Hintergrund rollt das Vierergespann mit der größten Glocke ins Bild – eigentlich das Highlight. Doch wie beim vorletzten Wagen wird es konsequent ignoriert und keines Blickes gewürdigt. Stattdessen starren alle wie hypnotisiert nach vorne, was da wohl los ist?
Geläutet hat dort sicher noch nichts, man hätte ja auf die letzten Glocken gewartet. Darüberhinaus hätte lt.userem Maestro ein zufällig anwesender Tourist bestimmt die Kamera gezückt. Obwohl genau genommen einer zückte , wenn auch nicht des Schalles wegen.
Ob sich da vorne eine anschließend lederspendende Oasenziege ins Geschehen verirrte ?
Das Kommando „Liiinks schaut!“ wird’s wohl nicht gewesen sein 😉
Ich vermute, das Eintreffen der Fuhrwerke war für die Zuschauenden weniger spannend als das Hochziehen der Glocken auf das Holzgestell. Wer wohl die Statik für dieses berechnet hat? Wie es aussieht, haben die Kutscher am Pfarrplatz eine Ehrenrunde um den Brunnen gedreht, bevor sie ihr Gefährt zur Aufhängevorrichtung lenkten und die kräftigen Mander dort bereit waren, sich um die jeweils nächste Glocke zu kümmern.
Die erste vorne links müsste die Josefs- und Georgs-Glocke sein – jedenfalls ist ein Reiter auf einem aufsteigenden Pferd zu erkennen. Demnach würde sich der Hl. Josef auf der Rückseite befinden. Wenn allerdings beide auf einem Motiv abgebildet sind, dann wären sie auf der nächsten Glocke zu sehen. Zumindest sieht es so aus, als hätte die linken Figur ein Kind auf dem Arm. Um meine Vermutungen zu komplettieren, tippe ich bei der letzten auf die Pirminus-Glocke, auf der mit ganz viel Fantasie ein Sarg mit einem offenen Deckel zu erkennen ist.
laut Innsbrucker Stadtnachrichten 1981 Nr. 4 wurde die Barockkapelle aufgrund ihres schlechten Zustandes nicht übersiedelt sondern – nach alten Plänen – neu errichtet. Die Inneneinrichtung und das Gitter wurden in die neue Kapelle übertragen.
Erstaunlich, dass zur Zeit von Austin Mini und Renault R 12 für die Straßenlampen noch Holzpfosten verwendet wurden.
Danke aber für das Foto. Kind war ich aber damals nimmer.
Die uralte Feldkapelle, schon auf alten Karten eine Insel mitten in den „Wiltauer“ Feldern. War natürlich dem Verkehr im Weg. Aber immerhin hat man sie zum Besele transferiert. Google erhob den Namensgeber der Straße in den Heiligenstand und nennt sie „Egger Lienz Kapelle“. Naja, einen heiligen Feld hats ja auch nicht gegeben, Aber Südwilten…das ist schlimm. Vorallem, weil man die Himmelsrichtungen nicht mehr zu kennen scheint. Weil der Südring führt ja nach Süden. Dr. Geiler wird sich im Grab umdrehen.
Der alte Standort war der natürliche Endpunkt der Fronleichnamsprozession der Pfarre Wilten-West und damit der vierte Altar. Der erste stand am Eckhaus Karwendelstraße/Riehlstraße, zumindest, solange der Ausgangspunkt der Prozession bei der Notkirche war. Die anderen zwei Orte weiß ich nimmer.
Inzwischen hat die verlegte Kapelle wegen einer feuchten Dachtraufe schon einmal renoviert werden müssen, so lange steht sie schon dort.
Im Jahr 1952 wurde der Verlauf der Fronleichnamsprozession Wilten-West noch veröffentlicht:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19520614&query=%22Wilten-West+Fronleichnamsprozession%22~15&ref=anno-search&seite=11
Die Böschungsstabilisierung aus netzartige angeordneten Faschinen sieht heutzutage optisch (z.B. bei der Lhasa Bahn) ähnlich aus. Heute aber aus Beton.
Der dem Betrachter nächste Tunnel dürfte der Schürfestunnel sein. Beim Patschertunnel sieht man oberhalb den Weg runter zum (damals künftigen) Sillwerk.
Es ist möglich, dass man ganz hinten auch noch den Unterbergertunnel sieht (oder nur ein Staubkorn?). Der zweite Berg bei Ahrnwald steht noch, der kam erst mit der Autobahn weg.
„Der zweite Berg beim Ahrnwald“ war doch der Platz der „Bobachtungsstation“ des Vereines Tiroler Vogelwarte“ , einerseits, weil er „genau“ unterhalb der Flugbahn der Zugvögel lag – und andererseits, weil dort die vielen Nistkästen – natürlich nummeriert! – hingen. Von diesem oder jenem Vereinsmitglied wurden sie natürlich mehr oder weniger regelmäßig kontrolliert. Darüber wurde auch genau Buch geführt. Und die Brut wurde knapp vor den Flüggewerden auch beringt. Und wenn irgendwo in Afrika ein totes Vögele – was wir nicht hoffen wollen! – gefunden wurde – oder worden wäre , hätte es sein können, daß eine Nachricht darüber an den Verein gelangt wäre – und manchmal auch ist.
Ja, es war schön bei dem Hüttl dort oben!
Ist mit Unterbergtunnel das hellgraue bogenförmige Objekt mit einem weiß umrandeten tiefschwarzen Artefakt links darüber gemeint? Halt ich auch für einen echten Bestandteil der Fotografie, also eine Tunnelöffnung.
Ist eigentlich etwas über den alten Weg von Schönberg über die Sill hinauf zum Bahnhof Patsch bekannt? Ich konnte vor Jahren noch von einer Stubaierin erfahren, dass sie diese Möglichkeit genutzt hat. Die Brücke sieht man etwas nördlich des Bahnhofs Patsch noch 1973 am Luftbild.
Blick vom Schönberg, oberhalb des GH Stefansbrücke, Richtung Gärberbach – Bergisel.
Wie schon mal erwähnt, kann man sich so eine Baustelle heute gar nicht mehr vorstellen.
Ach dieses Bramborium mit Kutschern im Seppllook und gaffenden Gaffern, dazu ein geschneutzter und gebügelter Bürgermeister, den das Ganze eigentlich nichts, aber auch rein gar nichts angegangen wäre, welch ein Fest.
Man hätt sie nur hängenlassen brauchen. Aber dann hätten wir vielleicht die Weltkriesche nicht gewonnen.
(Jetzt nimm Dich aber zurück, lieber Hirsch. Lächle lieber, wenn die Touristen immer reflexartig die Kamera (auch schon in der Analogzeit) zücken, um den Schall zu fotografieren, wenn das festliche Geläute einsetzt.)
Bevor ich nachlese, was schon kommentiert ist (bitte, wer ist schon um 6:14 in denkfähigem Zustand auf) oder nachschaue, wo der Maschinenbauer Wissneky Maschinen gebaut hat, aus eigener Erinnerung gewußt: Sillgasse, gegenüber dem Palais Pfeiffersberg, wo ich in einem dort untergebrachten Universitätsinstitut ein- und aus gegangen bin.
Die schon kommentier habenden Legenden werden noch je nach Alter und Geschlecht die MK, das Kennedyhaus, oder das Mädchengymnasium in der Sillgasse erwähnt haben.
Der mit Holzstöcklpflaster versehene Durchgang führt zu einem Stöcklgebäude, wo wahrscheinlich die neckischen Maschinen geschraubt wurden. Dahinter werden Legenderiche oder Legenderessen gedanklich im Sillkanal geplantscht haben. Stimmts?
Nach dem Wegschicken lese ich die Kommentare Korrektur. Hat jeder an die nahe Scheuchenstuehlstiftung gedacht? Oder mit wohligem Entsetzen an die hinter der Klinkerfassade lauernde Blechbüchse der Gebirgskrankenkasse?
Bei diesem Bau von Emmerich Gogl wurde nicht nur in den 1990ern das Dachgeschoß ausgebaut, sondern schon 1952 im Zuge der Behebung von Bombenschäden ein ganzes Geschoß aufgesetzt. Meint zumindest der Kunstkataster.
From Hans Pechlaner on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/03 at 8:35 am
From Didi Mair on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/03 at 8:02 am
From Didi Mair on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/03 at 8:00 am
From Hans Pechlaner on Im wilden Süden
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From Karl Hirsch on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/02 at 7:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/02 at 10:26 pm
From Karl Hirsch on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/03 at 8:40 am
From Manni Schneiderbauer on Richard Steidle (XXXIII.)
Go to comment2026/04/02 at 5:40 pm
From Thomas Fink on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/02 at 4:50 pm
From Manni Schneiderbauer on Im wilden Süden
Go to comment2026/04/02 at 4:20 pm
From Manni Schneiderbauer on Im wilden Süden
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From Manni Schneiderbauer on Im wilden Süden
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From Karl Hirsch on Im wilden Süden
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From Thomas Fink on Waffenräder
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From Thomas Fink on Skistars von einst
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From Sebastian on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein vermutlich verspätetes Rätsel
Go to comment2026/04/02 at 1:37 pm
From Ingrid Stolz on Innsbrucker Häuser – XVIII
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From Franz on Skistars von einst
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From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser – XVIII
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From Franz on Skistars von einst
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From Franz on Skistars von einst
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From Franz on Skistars von einst
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From Franz on Skistars von einst
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From Franz on Skistars von einst
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From Franz on Skistars von einst
Go to comment2026/04/02 at 10:51 am
From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser – XVIII
Go to comment2026/04/02 at 8:38 am
From Walter Rangger on Innsbrucker Häuser – XVIII
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From Matthias Pokorny on Innsbrucker Häuser – XVIII
Go to comment2026/04/02 at 6:57 am
From Thomas Fink on Innsbrucker Häuser – XVIII
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From Karl Hirsch on Frühe Aprilscherze
Go to comment2026/04/01 at 11:10 pm
From Didi Mair on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 7:36 pm
From Didi Mair on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 7:32 pm
From Hans Pechlaner on Frühe Aprilscherze
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From Manni Schneiderbauer on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 1:47 pm
From Hans Pechlaner on Neue Glocken für den Dom - Teil 2
Go to comment2026/04/01 at 12:58 pm
From Ingrid Stolz on Neue Glocken für den Dom - Teil 2
Go to comment2026/04/01 at 4:32 pm
From Barbara Pöll on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 10:22 am
From Franz Haller on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 10:15 am
From Didi Mair on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 7:29 pm
From Franz Haller on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 11:24 pm
From Karl Hirsch on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
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From Karl Hirsch on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
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From Ingrid Stolz on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/02 at 2:13 pm
From GERALD HELD on Aus Leserkreisen – Wilten Süd
Go to comment2026/04/01 at 10:05 am
From Martin Schönherr on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein vermutlich verspätetes Rätsel
Go to comment2026/03/31 at 10:29 pm
From H on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein vermutlich verspätetes Rätsel
Go to comment2026/04/01 at 9:33 am
From Karl Hirsch on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein vermutlich verspätetes Rätsel
Go to comment2026/04/02 at 9:09 pm
From Werner Schröter on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein vermutlich verspätetes Rätsel
Go to comment2026/03/31 at 9:00 pm
From Klaus Fischler on Erinnerung an die Brennerbahn - Ein vermutlich verspätetes Rätsel
Go to comment2026/03/31 at 5:13 pm
From Karl Hirsch on Neue Glocken für den Dom - Teil 2
Go to comment2026/03/31 at 2:46 pm
From Thomas Fink on Neue Glocken für den Dom - Teil 2
Go to comment2026/03/31 at 4:53 pm
From Petra Hieger on Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54
Go to comment2026/03/31 at 12:21 pm
From Angelika Kollmann-Rozin on Der Künstler Franz Mühlegger
Go to comment2026/03/31 at 9:09 am
From Karl Hirsch on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 8:33 am
From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 11:25 am
From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
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From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
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From Barbara Pöll on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 7:51 am
From Barbara Pöll on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 8:33 am
From Manfred Roilo on Innsbrucker Häuser – XVII
Go to comment2026/03/31 at 7:50 am
From Walter Rangger on Innsbrucker Häuser – XVII
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From Georg Payr on Der Künstler Franz Mühlegger
Go to comment2026/03/30 at 5:29 pm
From Stefan Lackner on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 3:59 pm
From Thöni Bernhard on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 3:55 pm
From Walter Laner on So leicht und doch so schwer?
Go to comment2026/03/30 at 4:41 pm
From Walter on So leicht und doch so schwer?
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From Manfred Roilo on So leicht und doch so schwer?
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From Manfred Roilo on So leicht und doch so schwer?
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From Martin Alois Schönherr on Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen
Go to comment2026/03/30 at 2:25 pm
From Christof Aichner on Abbrucharbeiten auf den Köllensperger Gründen
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