Verräterisch ist der Brunnen aus dessen Rohrdas Heilige heraussprudelt. Links das Gasthaus. Derzeit geschlossen weil die Mittelstation zu abgelegen. Klosterbesitz. Und: Es sind immer zwei Hirten die ihr Lama oder Zebra suchen. Jedenfalls, die madonnenseitig gewünschte Kirche wird gebaut, komplett mit Opferstock und Kerzenständer.
Was für ein Fund, Herr Hofinger, herzlichen Glückwunsch! Ich stelle mir gerade vor, wie die Herzfrequenz plötzlich steigt (oder womöglich kurz aussetzt), wenn man so ein Exemplar entdeckt. Mir erginge es jedenfalls so.
Ich habe mich schon bei Ihrem Beitrag „Lieber Peter“ an einen anderen, von Herrn Bürgschwentner verfassten Artikel erinnert, in dem ein leider nur mehr teilweise erhaltenes Wappen ein Rätsel auslöste. Es ging damals um das Haus Hofgasse 4:
Wenn ich richtig kombiniert habe, weist das von Ihnen am 11. Oktober eingestellte Häuserverzeichnis von 1847 im Vergleich mit der begleitenden interaktiven Karte von 1812 als Besitzer von Hofgasse 4 – auf der Karte 40 – einen Herrn Lorenz Fischer, ohne zusätzliche Angaben, aus. Das schien mir für das Wappen nicht zu passen, ein früheres Verzeichnis wäre hilfreich.
Heute legen Sie mit dem „Verzeichniß sämmtlicher Hausbesitzer“ von 1642 noch ein Schäuferl nach. So erfreulich! Womöglich befindet sich unter den Namen, die zum „Viertl beym Silbergaß= oder Saggenthor“ gehören, auch der des damaligen Besitzers von Hofgasse 4 – oder Nachkommen. Allerdings, weil organisiert nach ihrer Nähe zu den Stadttoren, werden für die Hofgasse mehr Häuser angeführt als man es von heute kennt. Die Angabe von „Eggbehausungen“ und der Hinweis auf die „Kirchgassen“ und die „Sanct Jakobs Pfarrkirchen“ mögen ebenfalls zum Gebäudeüberschuss beigetragen haben.
Der einzige angeführte Adelige im Viertel um das Saggentor scheint „Dr. Casparn Pansa von Rangenburg“ gewesen zu sein. Allerdings hat sein Wappen (der Link zur Wappenkartei vom Ferdinandeum funktioniert momentan leider nicht) überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem aus dem Indoor-Rätsel von Herrn Bürgschwentner. Bleibt nur die Hoffnung auf die Entdeckung eines noch früheren Hausbesitzer:innen-Verzeichnisses. Wer weiß, was da noch alles auftaucht während nach ganz etwas anderem gesucht wird …
Was für ein prachtvolles Ehrenblatt für Schützenhauptmann Heinrich Jenewein… Wer dieses Stück nur als kitschige Schützen-Devotionalie abtut, übersieht die vielen Schichten und Nuancen, die in diesem echten Stück Alt-Wilten stecken:
Im Krisenjahr 1889 (Tragödie rund um den Kronprinzen Rudolf in Mayerling) wird hier das volle habsburgisch-katholische Bildprogramm aufgefahren: der Doppeladler mit Rudolfskrone (!), Marienfahne und Tiroler Adler. Ein gemaltes „Valium“ für die kaisertreue Seele gegen den am Horizont schon aufdräuenden Zerfall der alten Ordnung.
Und Amor trifft ins Schwarze! Was für ein verschmitztes Detail ist dem Künstler da eingefallen, in dem er am oberen Eck einen Engel zeigt – der ein von Amors Liebespfeil getroffenes Herz inmitten der Zielscheibe zeigt.
Auch das Wiltener Gemeindewappen ist prominent platziert. Und unterzeichnet hat hier mit Baron Rapp niemand Geringeres als Franz Freiherr von Rapp, damals immerhin Tiroler Landeshauptmann und Landesoberstschützenmeister höchstpersönlich. Rapp starb bereits im September 1889 noch im selben Jahr.
Die Mühle steht in Igls, Ecke Eichlerstrasse/ Obexerstrasse. Sie gehörte zum Norbert-Hof (Föger) und wurde an Otto Mathe verkauft. Ein Foto von Norbert Föger und seinem Hof liegt im Stadtarchiv.
Eine interessante Frage zu dein Zeitumständen im Jänner 1942:
Wer hatte am 28. Jänner 1942 in Innsbruck überhaupt noch Skier zur Verfügung?
Gerade einmal zwei Wochen vor Pauls Fünfzig-Pfennig-Quittung – von Ende Dezember 1941 bis zum Anfang Jänner 1942 – lief nämlich in den Innsbrucker Nachrichten die große „Woll-, Pelz- und Skisammlung für die Ostfront“ auf Hochtouren.
Weil das Oberkommando der Wehrmacht vor Moskau völlig überraschend festgestellt hatte, dass es in Russland im Winter kalt ist und schneit, mussten die Innsbrucker ihre Ski und Bergschuhe zigtausendfach abliefern. Wer sich Ende Jänner 1942 als Erwachsener noch mit Tourenski am Hafelekar, auf der Ferrariwiese oder in Igls blicken ließ, stand bereits mit einem Bein im Sabotageverdacht.
Die gesammelten Ski wurden auf großen Wagen aufgeschlichtet und propagandistisch durch die Straßen gefahren, wie die Aufnahmen von Richard Müller belegen. Auf dem Höttinger Pferdewagen steht sogar ein Schild mit der Aufschrift „Wir bringen noch mehr!“ Die Zeitung spricht von einem einzigartigen Sammelerfolg mit über 7000 Skiern:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19420106&seite=3&zoom=33&query=%22skisammlung%22&ref=anno-search
Kinderski waren von der Kriegsskisammlung ausgenommen, sodass immerhin Kinderskikurse noch abgehalten werden konnten.
Wir haben im ehemaligen Kurhaus viele wunderschöne Ballveranstaltungen erlebt. Auch die Kegelbahn im Keller war ein beliebte Treffpunkt für Jung und Alt
Alle g e h e n in e i n e Richtung – einer blickt fröhlich über die rechte Schulter zurück und schwenkr abschiednehmend seinen Hut. und ausnahmslos wird die Tracht des jeweiligen Heimatortes getragen.
Und auch das Schriftbild – oben an den beiden Regalen – läßt mich eigentlich nur vermuten:
Irgendwie und irgendwo war das ein OPTIONSBÜRO.
Sehr gut zu erkennen auch der schmale Gehsteig, abgesperrt mit Pollern und Kette, damit nur bloß niemand dem mit 50 km/h durchbretternden Autoverkehr in die Quere kommt, entsprechend dem damals verkehrspolitisch noch als wünschenswert geltenden Paradigma einer „autogerechten Stadt“. Sicheren Raum für die Zufußgehenden gab es nur dort, wo noch ein bisschen Platz übrig war.
Heute schaut das zum Glück ganz anders aus.
Und was ist da dann Schreckliches passiert? Den Mercedes hat man noch nach Brauchbarem auf der Unterseite abgesucht, man sieht außerdem einen der einst hochgefeierten X Reifen. Ein Rätsel ist mir hingegen der Citroen, sowohl, was seinen Zustand betrifft, der ist nicht nur ein paar Monate herumgestanden, als auch den genialen Einparkwinkel. Wie das?
Der Käfer hat einen damels sehr schweren Unfall gehabt, sowas konnte tödlich ausgehen, wenn gebrochene Rippen innere Organe verletzt haben. Man krachte ungebremst in das Lenkrad, die Lenksäule und der Beifahrer mit der Stirn gegen den WindschutzscheibenRahmen, was zum Genickbruch führen konnte. Aber wirklich schlimm ist natürlich das geparkte Wrack. Pfui doch. Der filigrane Simca 1000 gegenüber hätte nach so einem Unfall noch übler ausgeschaut.
…und die jungen KindergartenhelferInnen? Oh ja, die sind auch nötig, wenn einem der Kleinsten „etwas passiert“ – ist ja alles menschlich, nicht wahr?
Die Tante muß ja jederzeit die Aufsicht über die ganze Gruppe haben.
Und so ist z.B. bei der Tante Hildegard (Mitte 40) die junge Tante Christine (19+) für diese „Sondereinsätze der eiligen Art) zuständig.
(Namen nach den beiden „Tanten“ unserer 4 Kinder damals, lang,lang ists her …)
Das dritte Bild zeigt die Kreuzung General-Eccher-Straße mit der Reichenauerstraße.
Gerne mehr solcher Bilder, in meiner Erinnerung gab es noch Anfang der 80er Jahre zahlreiche Autowracks an den Straßenrändern und in diversen Grundstücken!
Vielleicht – nein! – sogar wahrscheinlich hatte auch dieser Kindergarten zwei Gruppen. Die eine Hälfte der Kinderschar war bei der Tante A. und die zweite Hälfte bei der Tante B. – und gespielt wurde draußen (Wetter!) gemeinsam. Denn wenn was passiert und sich eine Tante mit einem Schützling besonders befassen muß, ist es gut, wenn die andere Tante die Oberaufsicht behält – und gegebenenfalls, wenn nötig, die Kinder wieder ins Gebäude hineingeleitet…
Ja, „Tante“ sein – das ist ein Beruf, der sehr viel distributive Aufmerksamkeit voraussetzt – und „hellsehen“ sollte die Tante wohl auch können – oder zumindest rechtzeitig vorausahnen, was dieser kleine Lauser als nächstes vorhat… und was dabei passieren könnte…
Ein Hoch allen mutigen jungen Mädchen und Frauen, die diesen verantwortungsvollen Beruf ergreifen und von denen schon die Kleinen, ihren Begabungen gemäß, gut gefördert werden.
Eine wunderbare, unglaublich frühe Quelle, vielen herzlichen Dank!
Es handelt sich bei dieser Zimelie wohl um das älteste (!) überhaupt überlieferte Exemplar eines kommunalen Häuser- und Gewerbeverzeichnisses in der Tiroler Adressbuchgeschichte.
Gerade bei solchen Gebrauchsschriften zeigt sich ein typisches Phänomen: Je intensiver ein Buch im Alltag genutzt wurde, desto geringer war seine Überlebenschance. Alte Adressbücher galten damals wie heute mit Erscheinungstag des Folgebandes schon als wertloses Altpapier und wurden z.B. zum Einheizen verwendet.
Gut möglich, dass noch weitere Jahrgänge auftauchen. Es scheint kaum vorstellbar, dass die städt. Verwaltung und Bürgerschaft über vier Jahrzehnte lang ohne immer wieder neu gedruckte Häuser- oder Gewerbeverzeichnisse auskamen. Sehr wahrscheinlich gab es diese schmale Häuser-Nummern-Büchlein auch aus der Zeit der Volkszählungen um 1857, 1869 und 1880.
Das nächstälteste (noch unbekannte?) Adressbuch taucht dann erst 1888 auf und wäre auch sehr interessant, datenmäßig erfasst zu werden:
– 1888: Innsbruck-Wiltener Adressen-Buch pro 1888, nach amtlichen Quellen bearbeitet und herausgegeben
von Raimund Svihalek (von Nationalbibliothek Wien digitalisiert)
1893 und 1896 erschienen weiters: C. J. Lankus‘ Adreß-Buch und Wohnungs-Anzeiger von Innsbruck-Wilten, Amras, Hötting, Mühlau und Pradl.
Am ersten Bild sehen wir im Hintergrund das Haus Fischnalerstraße 30, links im Bild die Haller des Bauhofes der HTL Trenkwalderstraße.
Das zweite Bild zeigt im Hintergrund das mittlerweile abgerissene Haus Reichenauerstraße 48, Blickrichtung stadteinwärts.
Am ersten Foto sieht man auf der rechten Seite das damals in dieser Form typische Dreigestirn Schwesternheim-Studentenhaus-Chemiegebäude, dahinter die Universität. Das Foto wurde von der linken Innseite aus aufgenommen. Aber ich finde so auf quick and dirty am Google Map lustiger Weise kein Haus mit passender Balkon-Fenster- Balkonfassade. Die Gegend stimmt aber sicher.
Das Wohnhaus im Hintergrund steht an der Ecke Ampfererstraße Fischnalerstraße. Das gewerblich genutzte Gebäude findet sich eine Kreuzung weiter westlich an der Abzweigung zur Trenkwalderstraße, beim Bauhof. Beide Gebäude sehen noch gleich aus.
Es wird gerade ein preisreduzierter Jaguar 420 um 9.000 Euro angeboten, er dürfte den Zustand des Mercedes haben, also statt 5 eher 5-, den es gar nicht gibt, er wird vom Besitzer als verstaubt beschrieben. „Charmante Patina“ wurde noch vergessen.
Dieses Gebäude könnte das Bürogebäude des Geschäftsbereichs Kanal der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG in der Roßaugasse 2 sein. Im Hintergrund lässt sich die nicht mehr existente Tankstelle erahnen.
Dieses Gebäude könnte das Bürogebäude des Geschäftsbereichs Kanal in der Roßaugasse 2 sein. Im Hintergrund lässt sich die nicht mehr existente Tankstelle erahnen.
Sowohl von der Rampe als auch von der Strecke der ehemaligen Schlachthofschleppbahn existieren noch Relikte. Die beiden Lokale im Bereich der ehemaligen Rampe zeichnen sich durch für Bogenlokale ungewöhnlich viel Platz aus: https://maps.app.goo.gl/pvk12UFyw5SmVAvy5
Hier endete die Anschlussbahn in einem, soweit ich glaube mich zu erinnern, dreigleisigen Bahnhof: https://maps.app.goo.gl/3zPXLF9yzVGdEBB86
Dazwischen sind teils noch Schienen zu finden, allerdings haben die ÖBB, denen der Grund noch gehört, die Trasse mit Kies aufgeschüttet und zu Privatparkplätzen für Autos umfunktioniert. Gemäß Radmasterplan der Stadt Innsbruck werden diese beizeiten der Fortsetzung des Radwegs zwischen Kohlstattgasse und Bahnhof Messe weichen.
Die Eisenbahnkreuzung mit der Bienerstraße war die letzten 20 (oder so) Betriebsjahre ampelgesichert, bei den anderen Eisenbahnkreuzungen ging ein Sicherungsposten mit Warnflagge den Zügen voran.
Es war ein großer Fehler, diese Schleppbahn stillzulegen. Sie hätte elektrifiziert sogar für den Nahverkehr genutzt werden können. Im Zeitalter der Klimakatastrophe ist es absolut inakzeptabel, Bahninfrastruktur ersatzlos zu zerstören.
Ich glaube eher, dass dieses Foto die Brennerstraße darstellt – die alte Igler Straße liegt viel weiter östlich und beginnt beim Bretterkeller
Ein ähnliches Foto mit einem Postbus auf der Igler Straße hängt oder hing in der Gaststube vom Bretterkeller.
Nein, nein, Herr schneider, das ist schon die Igler Straße, nach der 2. Kurve. Man sieht die Einmündung des von unten kommenden steilen Verbindungs-Steiges. Am Foto rechts müßte der Lanser Steig beginnen.
Das Stift Wilten zeigt uns seine Rückseite…!
BINGO Herr E – das ist die ÖBB Zubringerstrecke zum Schlachthof Richtung Osten. Die Steigung bzw. Abfahrt befand sich bei der heutigen ÖBB S Bahn Haltestelle Messe.
Wenn ein Zug zum Schlachthof unterwegs war wurden die Bahndurchlässe von ÖBB Personal abgesichert bzw. gesperrt.
In Ihrem (mich jedes Mal wieder beeindruckende) Buch „Innsbruck im historischen Kartenbild“ ist auf Seite 124 eine Karte zu finden mit der Angabe Carl Redlich: „Innsbruck“, 1889 (Kartenverzeichnis K71). Ist das die gleiche Karte oder eine Variante?
Der umgebenden Einrichtung nach wird das Aquarium in der Betriebskantine (Gemeinschaftsraum) gestanden sein.
Bei einem 24h-Std-Dienstradl war es wahrscheinlich wichtig sich „wie zu Hause zu fühlen“.
Man sieht zwei Landmarken, die sich zeitlich nur knapp verfehlten: Die Landesgebäranstalt 1881 plus und die fehlende Erweiterung des Westfriedhofs ca, 1886.
Die im Plan eingezeichnete zweite Pradler Volksschule zwischen Pfarrwidum und Vögelehaus (siehe auch Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/eigentlich/) wurde 1888 errichtet
Im Hintergrund (einmal rechts und einmal hinten mitte), sieht man noch zwei, Straßenbahn-Beiwagen, könnte das auf dem hinteren Wagen Nr.128 oder 129 heißen? Dann wären die Beiwagen von so ca. 1900?
Mit dem sog. „Anschluss“ 1938 muss dieses Straßenbauprojekt nochmals aus der Versenkung geholt worden sein. Für ein Teilstück dieser Straße vom Stubaital ins Ötztal wurden 1940 vom Reichsstraßenbauamt Innsbruck in Neustift im Stubaital auf der Flur „In der Au“ oder „Stackler-Au“ drei „Bauhütten“ errichtet. Anderen Quellen zufolge wurde 1941 ein Lager mit gebrauchten Baracken errichtet. Das Straßenbauprojekt war zu diesem Zeitpunkt allerdings längst eingestellt worden; die Unterkünfte wurden für das SS-Lager Neustift (Außenlager des KZ Dachau) verwendet.
Da die ehemalige Lagerfläche nach und nach für den Wohnbau gewidmet wird, fanden hier 2025 eine archäologische Ausgrabung und heuer eine geophysikalische Prospektion statt. In einer Grube fanden sich 2025 zahlreiche verrostete Gewehre. Die Auswertung ist noch nicht abgeschlossen. Ja, grässliches Zeug – aber ein wichtiger Mosaikstein.
https://i.postimg.cc/5ytRdmms/20250709-083456.jpg
Dieses Exemplar eines klassischen Innsbrucker Tramway- und Obus-Fahrleitungsmasts ist wahrscheinlich mit grüner Rostschutzfarbe angestrichen und ganz aus Gusseisen. Charakteristisch ist die hütchenartige Spitze und die teleskopartige Verjüngung nach oben. Es gibt noch einige wenige dieser klassischen hohlen Masten, wie etwa hier im Bahnhofsgelände in Igls: https://maps.app.goo.gl/UrH5WotGSav23bVy7
Es gab sie an zweigleisigen Strecken und in den Bahnhöfen und Remisenbereichen, wo mehrere Fahrleitungen und Querspanner gehalten werden mussten. Für eingleisige Strecken mit einfacher Fahrleitung und damit weniger Gewicht reichten auf eisernen Fundamenten gründende Holzmasten aus.
Entlang der Linie 6 werden gerade die letzten Eisen- und Holzmasten ausgewechselt, ich hoffe aber, dass die noch vorhandenen passend zum alten Bahnhof erhalten bleiben.
Ergänzend noch: schönes Foto, danke! Vor allem auch, weil mehrere Güterwagen den Eindruck eines richtigen Bahnhofs erwecken. Güterwagen hatten die IVB und ihre Vorläufergesellschaften relativ viele und es sind auch heute noch einige sowohl museal als auch als nach wie vor in Verwendung befindliche Arbeitsfahrzeuge vorhanden, aber diese großen offenen Hochbordwagen, zu sehen ist hier entweder Nr. 203 oder 204, wurden von der LBIHiT 1918 in der eigenen Werkstatt selbst gebaut. Sie sind, soweit ich weiß (sonst bitte um Korrektur), beide noch vorhanden, zugelassen und gelegentlich im Einsatz. Das ist Nachhaltigkeit, finde ich.
Weil ich mich grad als Luftbildstudent in der Burgenlandstraße herumgetrieben habe, hat mich dieser Hinterhof noch einmal genauer hinsehen lassen. Diese Turnhalle scheint erst 1965 am Luftbild auf (mit großem Abstand zum vorigen 1960er LB), sodass man annehmen kann, dass es gar keinen gewerblichen Vorgängerbau gegeben hat, wahrscheinlich unter Druck der gesetzlichen Lehrpläne. 1975 war der 1980 bezogene Neubau am Fürstenweg schon im Gange. Wenn die Halle 1996 abgerissen wurde, stand sie gut die halbe Zeit leer.
Du meine Güte. Interessant zwar, dass es diese Planungen mal gab, aber eine öffentliche Autostraße auf den Patscherkofel oder „Ausbau des Jeep-Verkehrs bis nahe an die Alpenvereinshütten“ – wie gut, dass das den Bergen speziell im Ruhegebier Stubaier Alpen erspart geblieben ist. Die absurd großen Parkplatzwüsten der Stubaier Noch-Gletscherbahn samt dem Jahrzehnte langen Unvermögen, das Stubaital hinter Fulpmes für den privaten Autoverkehr permanent zu sperren und stattdessen durch eine Bahn zu erschließen, sind schon arg genug. Und ganz besonders den Krach von Verbrennermotorrädern braucht dort in den Bergen kein Mensch und auch keine anderen Spezies.
LOL! Ich habe den dringenden Verdacht, dass Herr Hofinger Ihnen einen Halloween würdigen Schrecken einjagen wollte.
Ich bilde mir trotz gegenteiliger KI Belehrungen ein, dass in der NS-Zeit sogar an eine 4 Täler Panoramastraße gedacht war, also Ötztal-Stubai-Brenner-Zillertal. Vielleicht wurde das auch nur in vorauseilender Phantasie in einem Tourismusprospekt versprochen, von denen ich aus dieser Zeit noch ein paar besitze.
Aber – Blutdruckmittel parat? – wozu hat man für diese Gletschergegend noch Ende 60er, Anfang 70er Luftbilder angefertigt, wohlgemerkt unter dem Titel „Stubaitalstraße“. https://postimg.cc/ZCJjVDGJ , https://postimg.cc/w1ZGfQ5P
und https://postimg.cc/Sj4N1WD7
Vom Ansinnen, das Stubaital ab Fulpmes für Privatautos abzusperren, bitte ich in Hinblick auf Ihr Wohlergehen Abstand zu nehmen 😀 . Wenn das die Neustifter erführen…uiiii!
Das Stubai hätte in der Schweiz sicher schon seit den 30er Jahren ein Bahn bis Mutterberg. Und zwar in Vollversion, nicht diese jämmerliche Touristen- und Rentnerbimm von StB, die langsam so unerträglich überfüllt ist, dass ich entnervt zum Auto greife. Auch der Bus ist ein Elend mit seinen seit der SAD Übernahme üblichen Verspätungen. Aber da sind Sie nicht der Ansprechpartner.
Solche Fragen machen mich immer selber neugierig. Dann wühle ich in den Luftbildarchiven (und verfluche die großen zeitlichen Lücken).
Die Bilder von 2958 und 1960 zeigen den Zustand des „Vorgartens der Konradkaserne wie am Titelbild. 1963 hat man diesen Straßenteil schon olympisch vorbereitet. 1958 stand andererseits das relativ große Haus im Hintergrund (Burgenlandstr. 37) noch nicht, mit 1960-62 ist man wahrscheinlich nahe am Aufnahmedatum dran.
Vor lauter Aufregung um den Nylondamenstrumpfnotfallautomaten ist der deutliche Schatten des A&O Geschäfts völlig unbeobachtet geblieben. Vielleicht auch ein Zeitstempel?
From Ingrid Stolz on Einblick in die städtische Kunstsammlung_Das Wunder im Wald
Go to comment2026/11/08 at 4:28 pm
From Karl Hirsch on Dorfidyll
Go to comment2026/11/08 at 3:46 pm
From Karl Hirsch on Einblick in die städtische Kunstsammlung_Das Wunder im Wald
Go to comment2026/11/08 at 3:12 pm
From Ingrid Stolz on Das Adressbuch von 1642
Go to comment2026/11/08 at 1:54 pm
From Josef Auer on Eine wunderschöne Urkunde
Go to comment2026/11/08 at 1:35 pm
From karl hirsch on Dorfidyll
Go to comment2026/11/08 at 7:43 am
From c on Wer (er)kennt sie?
Go to comment2026/11/07 at 7:59 pm
From c on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 21
Go to comment2026/11/07 at 7:39 pm
From Vinzenz Theiss on Flachdach trifft Bergpanorama
Go to comment2026/11/07 at 6:36 pm
From Vinzenz Theiss on Flachdach trifft Bergpanorama
Go to comment2026/11/07 at 6:29 pm
From Petra on Innsbruck oder schon „Ausland“? (6)
Go to comment2026/11/07 at 5:29 pm
From Hannes Lechner on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 21
Go to comment2026/11/07 at 3:20 pm
From Bernadette Wieser on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXII - Zum Osterhasen ein Nachschlag
Go to comment2026/11/07 at 10:37 am
From Bernadette Wieser on Gasthof zur Traube
Go to comment2026/11/07 at 10:23 am
From Josef Auer on Skikurs 1942
Go to comment2026/11/07 at 9:49 am
From Niko Hofinger on Skikurs 1942
Go to comment2026/11/08 at 8:09 am
From Martin Holzknecht on Wie kommt der Napoleon nach Innsbruck?
Go to comment2026/11/07 at 9:45 am
From DF on Wo befinden wir uns hier?
Go to comment2026/11/06 at 8:44 pm
From Bernadette on Eine verschwiegene Bar? – Die Lösung
Go to comment2026/11/06 at 8:11 pm
From Henriette Stepanek on Wo befinden wir uns hier?
Go to comment2026/11/06 at 7:52 pm
From Stefan Lackner on Hinaus ins Land (159)
Go to comment2026/11/06 at 3:14 pm
From Manni Schneiderbauer on Die Landesbank in der Stadt
Go to comment2026/11/06 at 1:52 pm
From Schneider Erwin on Wo befinden wir uns hier?
Go to comment2026/11/06 at 12:19 pm
From c on Tag des Saxophons
Go to comment2026/11/06 at 12:01 pm
From karl hirsch on Gestrandet in Innsbruck I
Go to comment2026/11/06 at 9:09 am
From H. on Kindergarten Pradl Ost
Go to comment2026/11/06 at 6:36 am
From R.S. on Gestrandet in Innsbruck I
Go to comment2026/11/05 at 9:56 pm
From H. on Kindergarten Pradl Ost
Go to comment2026/11/05 at 7:32 pm
From Klaus Fischler on Die Landesbank in der Stadt
Go to comment2026/11/05 at 6:38 pm
From Josef Auer on Lieber Peter,
Go to comment2026/11/05 at 1:28 pm
From Walter on Gestrandet in Innsbruck I
Go to comment2026/11/05 at 11:19 am
From Karl Hirsch on Gestrandet in Innsbruck I
Go to comment2026/11/05 at 10:52 am
From Karl Hirsch on Gestrandet in Innsbruck I
Go to comment2026/11/05 at 11:13 am
From Didi Mair on Gestrandet in Innsbruck I
Go to comment2026/11/05 at 8:53 am
From Philipp Meyer on Gerade und Ecken überall
Go to comment2026/11/05 at 6:03 am
From Philipp Meyer on Gerade und Ecken überall
Go to comment2026/11/05 at 6:01 am
From Thomas Jabinger on Hinter Schloss und Riegel – 2
Go to comment2026/11/04 at 11:22 pm
From Markus Margreiter on Hinter Schloss und Riegel – 2
Go to comment2026/11/05 at 12:52 pm
From Manni Schneiderbauer on Schienen heruntergefallen?
Go to comment2026/11/04 at 2:13 pm
From Friedrich on Schienen heruntergefallen?
Go to comment2026/11/04 at 10:09 am
From Schneider Erwin on Bergwärts!
Go to comment2026/11/04 at 10:04 am
From H. on Bergwärts!
Go to comment2026/11/04 at 9:54 pm
From Schneider Erwin on Schienen heruntergefallen?
Go to comment2026/11/04 at 9:06 am
From c on Schienen heruntergefallen?
Go to comment2026/11/04 at 8:04 am
From Josef Schönegger on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 9:51 pm
From Manni Schneiderbauer on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 11:05 pm
From Josef Schönegger on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/04 at 12:37 pm
From Pascal Permann on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/05 at 12:50 pm
From Manni Schneiderbauer on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 9:48 pm
From c on Das Aquarium der Feuerwehr
Go to comment2026/11/03 at 8:52 pm
From karl hirsch on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 8:06 pm
From Niko Hofinger on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 8:09 pm
From karl hirsch on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 8:35 pm
From karl hirsch on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 8:43 pm
From Manfred Roilo on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 9:29 pm
From Walter Rangger on Ein Innsbrucker Stadtplan
Go to comment2026/11/03 at 8:41 pm
From Mike on Portrait eines Mastens – XII
Go to comment2026/11/03 at 3:23 pm
From Barbara Pöll on Map Stories: #Stubaischeiteltunnel
Go to comment2026/11/03 at 3:13 pm
From Manni Schneiderbauer on Portrait eines Mastens – XII
Go to comment2026/11/03 at 2:12 pm
From Manni Schneiderbauer on Portrait eines Mastens – XII
Go to comment2026/11/03 at 2:29 pm
From Karl Hirsch on Achselzucken und Kopfkratzen - Auflösung
Go to comment2026/11/02 at 1:47 pm
From Manni Schneiderbauer on Map Stories: #Stubaischeiteltunnel
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From Karl Hirsch on Map Stories: #Stubaischeiteltunnel
Go to comment2026/11/03 at 12:44 pm
From Karl Hirsch on Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?
Go to comment2026/11/02 at 1:09 pm