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Lost In Modernity

Lost in Modernity

Der Nachteil der in ihrer architektonischen Ausgestaltung wenig Einzigartigkeit versprühenden Innsbrucker Zweckwohnbauten der 1960er Jahre war, dass man sie als Besucher nie fand sondern im Großstadtdschungel der Neubauviertel mit oder ohne Stadtplan stets verloren ging. Passanten oder spielende Kinder zu fragen half auch nichts, die waren auch gerade erst eingezogen und froh, wenn sie ihre eigenen Häuser abends wiederfanden. Der Vorteil dieser Bauten ist immerhin, dass man damit heutzutage schwierige Rätsel bestücken kann, wenn sie, wie hier vom fliegenden Fotografen Richard Frischauf, ohne dahinter für Auskenner*innen leicht zu triangulierende Gebirgszüge abgebildet werden. Ein Detail, das unsere Szene schnell verraten hätte, wurde am Rand weggeschnitten und wird erst dazugestellt, wenn Sie die genaue Adresse dieser Baustelle gepostet haben.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Ich tippe auf Gebiet bei der Technik zwischen Negrellistrasse und Viktor-Franz-Hess Straße. Würde mit dem Luftbild von Google Maps recht gut übereinstimmen.

  2. Vermutlich von Norden in Richtung Süden geschaut auf den Block Negrellistraße / Luis-Zuegg-Straße / Technikerstraße. Ganz unten im Bild der Lohbach?

  3. Trotzdem hat man in meiner laienhaften Vorstellung die gröbsten Reichenauer Fehler vermieden. Man schaffte durch die im Geviert aufgestellten Häuser eine Art Innenhof, und die platzfressende Schrägstellung (woran man die Reichenau als Standort gleich ausnehmen konnte). der Reichenauer Häuser wurde hier nicht wiederholt.

    1. Persönliche Erinnerung: Zum Schupfen ganz links gehörte anfangs der 60er auch ein äußerst aggressives Hundsviech, dessen Lieblingsbeschäftigung ständiges, vom geringsten Anlass ausgelöstes Bellen und Verfolgung von Radfahrern war.

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