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Wer (er)kennt … – Ein Potpourri Aus Den Stadtteilen_Teil 35

Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 35

Dieser Ansitz ist unter zwei Namen bekannt. Mit einem Besitzerwechsel änderte sich auch die Bezeichnung.
Wann und wer das adelige Gebäude erbaut hat, ist nicht überliefert. Die erste schriftliche Erwähnung ist in einer Urkunde aus dem Jahr 1588 zu finden. In dieser ist die Erhebung der Behausung des „Hanns Jacob Schüestl“ zu einem frei-adeligen Sitz und die Erhebung desselben in den Adelsstand festgelegt. Zehn Jahre später verkauften die Kinder das Anwesen. Der nächste Besitzerwechsel erfolgte erst im Jahre 1884. Kein Wunder, dass nach dieser Familie der Zweitname für das Anwesen stammt und bis heute geläufig ist.

Wer (er)kennt den Ansitz?

Richtig erkannt: Offiziell heißt der Ansitz Lichtenthurn, bekannt auch als Schneeburgschlössl.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Walter Kreutz, KR/Pl-1011, um 1920)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Vom großen Dorfbrand in Hötting im Juli 1895 ist in den Innsbrucker Nachrichten ein großer Beitrag dazu geschrieben worden, hier wird das „Schneeburgschlössl“ Magdalenenschlössl benannt und war damals im Besitz von der Familie Baron Tschiederer. Magdalenenschlössl deshalb, weil die Hauskapelle, welche sich im Gebäude befindet der Hl. Magdalena geweiht ist.
    Dort wird unseres Wissens wie in Büchsenhausen in der Anna-Kapelle jedes Jahr zum Namenstag der jeweiligen Patronin eine Messe gelesen.
    Beim Großen Brand 1895 konnte das Schlössl mit mühe vor dem Abbrand gerettet werden, das nächste Haus westwärts der Familie Kuen brannte damals vollständig nieder, die Häuser über der Strasse wie beim „Mussldurer“ und das Rainerwirtshaus brannten ebenso vollständig bis auf die Grundmauern nieder.

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