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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Wenn Der Friseur Mit Der Monroe Kämpft

Wenn der Friseur mit der Monroe kämpft

Wir schreiben das Jahr 1953. Ein – man ist versucht zu sagen biederer – Friseur weist auf seinen Laden um die Ecke hin. Mit einem kleinen selbsterklärenden Taferl. Auf einem Bauzaun des Wiederaufbaus.

Leider wird da vermutlich nicht viel (männliche) Kundschaft darauf geachtet haben. Ist doch darunter und ums Eck alles voll mit dem neuesten Film mit Marilyn Monroe: „Wie angelt man sich einen Millionär?“. Die Monroe war damals Ende 20 und der feuchte Traum von Millionen von Männern. Da standen sie nun und wünschten, sie wären Millionär.

Wie soll da der arme Friseur anstinken? Eben.

Die Konkurrenz des Tiroler Volkslieder Abends der Sänger-Vereinigung Mühlau wäre ja als Ablenkung noch verkraftbar gewesen, aber die Monroe…. Hoffentlich hat der Friseur wenigstens ein längeres Leben und ein schöneres Ende gehabt.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Slg. Kreutz)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Was mir auffällt, es ist kein Kino angegeben. War es etwa gleich daneben, der Wiederaufbau galt dem Eckhaus Philippine Welser Gasse und der Friseur wäre dann der Leeb in der Fuggergasse gewesen. Mit Fragezeichen. Nur so eine Idee. Natürlich könnte man jetzt die alten Zeitungen….die Mühlauer Sänger traten Anfang Dezember auf, das Plakat hing vielleicht einen Monat dort.

    Damals ein fünfjähriger Piez kümmerte mich die Monroe wenig, mit ihrem eigentlich garnicht sooo hübschen Bauerngesicht eigentlich überhaupt nie. Amerikanerin halt. Erotik mit dem Vorschlaghammer.

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