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Zitherbau Und Zitherspiel In Innsbruck I

Zitherbau und Zitherspiel in Innsbruck I

Die Zither, in der heutigen Form im 19. Jahrhundert entwickelt, hat auch in Tirol und speziell in Innsbruck eine lange Geschichte. Nachdem der Wiener Johann Petzmayer das Zitherspiel Herzog Max von Bayern beigebracht hatte und dieser wiederum der Vater von Kaiserin Elisabeth war, wurde auch in unseren Breiten die Zither – das Klavier des kleinen Mannes genannt – ein populäres Volksinstrument. Zu ihrer Beliebtheit trugen sowohl Zithersolisten als auch Zithervereine bzw. Zitherorchester bei, welche im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert vor allem in den Städten gegründet wurden. Ein Beispiel dafür ist der „Innsbrucker Zither-Club“, welcher beispielsweise schon 1885 ein Konzert im „Deutschen Kaffeehaus“, welches sich in der Museumstraße gegenüber dem Museum befand, gab. 1893 trat auch der damals sehr aktive „Zitherkranz Arion“ erstmals öffentlich auf. Im Jahr 1909 wurde zudem noch der „Innsbrucker Zitherverein“ aus der Taufe gehoben.

Zitherkranz Arion 1909
Innsbrucker Zither-Club 1885

Wo und wie die die Innsbrucker Zitherspieler zu ihren Instrumenten kamen, lesen Sie im nächsten Teil …

Manfred Mingler

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, NL Martin Spörr / Ph-M-24476 / Ph-G-26088)

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