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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Erinnerung An Die Brennerbahn – Eisack-Klamm

Erinnerung an die Brennerbahn – Eisack-Klamm

Heute gibt es in unserer Serie zur Brennerbahn einmal ein kleines Novum: Der Kupferstich aus dem Erinnerungsalbum mit dem Titel „Eisack-Klamm“ zeigt die Bahnstrecke ausnahmsweise in einer zentralen Rolle, und trotzdem bleiben viele Fragen offen.

Auf der linken Seite verläuft die damals noch eingleisige Brennerbahn direkt entlang der Eisack und verschwindet schließlich in einem Einschnitt oder kurzen Tunnel. Rechts führt eine Straße über eine gemauerte Brücke zu einem kleinen Ort mit Kirche. An der Bahnstrecke ist außerdem ein kleines Gebäude zu erkennen, vielleicht ein Bahnhof oder doch eher ein Wärterhäuschen? Natürlich fehlen auch die dramatisierten Felswände und Berge nicht, die die Enge der Eisackschlucht eindrucksvoll in Szene setzen.

Es ist nur logisch, dass wir uns irgendwo zwischen Waidbruck und Blumau befinden, doch mit einer genauen Lokalisierung tue ich mich schwer.

Vielleicht kennt ja jemand unter unseren Leser*innen diesen Kupferstich oder kann die dargestellte Szene genauer einordnen. Ich bin jedenfalls gespannt auf die Ideen und freue mich auf viele Kommentare!

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24611-21)

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
    1. Kein neues System, lediglich ein Tippfehler oder vielleicht sogar ein Rätsel ( wer findet den Fehler).
      Der Eisack ist sowohl im Deutschen wie auch Italienischen und sogar im Lateinischen männlich.

  1. Guten Tag,

    und wieder muss ich sagen, dass der Eisack männlichen Geschlechts ist (mit einer gewissen Eselsbrücke kann man sich das leicht merken).
    Und wieder zitiere ich: … und wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus…

  2. Dem Bewohner des nwsens links „auf steiler Felsenwand“ möchte man am liebsten zurufen: „VORSICHT! S T U F E !!!“
    Oder hat unser eifriger Künstler damit Schloß Stein am Ritten andeuten wollen? Dann würde der Weg rechts ins Prösler Ried hinaufführen, wo es auch eine Kapelle gibt.

    1. Nachtrag:
      Auch die Gegend um Atzwang mit Blick Richtung Süden wäre noch eine Möglichkeit. Rechts hinauf gelangt man auf den Ritten.

  3. Das BahnhofsGEBÄUUDE eher nicht, denn das wäre (lt Kompaß- Auto- und Wanderatlas, 3.Auflage 1986, noch alte Bahntrasse!) näher an der Brücke über den Schlernbach gelegen gewesen. Die abgebildete Häusergruppe dürfte mit der heutigen Bezeichnung „Völsersteig“ 342m übereinstimmen. (Kompaß-Karte „Ritten/Renon“ Nr 068 – Bahn bereits unterirdisch)
    Der aufwärts führende Weg mit dem kleinen Sakralbau (kleine Kapelle? größer Bildstock?) in der Kurve stimmt mit dem auf der Karte eingezeichneten Weg Richtung Völs hinauf überein

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