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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Ein Origineller Blickwinkel

Ein origineller Blickwinkel

Wir stehen … ja, wo eigentlich? Gute Frage. Jedenfalls irgendwo im Südwesten unser Stadt und blicken gemeinsam mit Richard Frischauf gegen Norden. Unsere Expertinnen und Experten werden den Standort sicherlich gleich lokalisieren können … er ist jedenfalls gut gewählt, denn er eröffnete uns eine eher ungewöhnliche Perspektive. Wir sehen zahlreiche vertraute Gebäude, wie etwa die Pfarrkirche Wilten-West, die Kapelle des Westfriedhofs, das Universitätsgebäude am Innrain und schräg dahinter lugt das Hochhaus mit der Adresse Blasius-Hueber-Straße 15 hervor. Auch der Rohbau des Chemischen Institutes ist gut zu erkennen, womit wir diese Aufnahme wohl auf das Jahr 1963 datieren können. Damit bin ich jetzt schon still. Schauen Sie sich nur in Ruhe um. Sie werden sehen, es lohnt sich!

(StAI, Frischauf-Foto, ohne Sig.)

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Mein Vorschlag:
    PETERLONGOKURVE der Brennerstraße.
    den Planötzenhof habens halt „oben abgeschnitten“ – aber Schwabeneck und Friedlegg sind noch drauf – und in den Höttinger Graben sieht man auch schön hinein.

  2. Man sieht sogar beide Ur-Hochhäuser, auch das am Prandtaurufer (Nr.2). Das dreieckige Hochhaus an der Ampfererstraße steht knapp außerhalb des Bildes.
    Aber: Wo bitte ist die neue Chirurgie? Die war Ende 63 schon ein stattlicher Rohbau.
    Dafür sieht man am unteren Bildrand, genau unter dem Kirchturm, noch die alte Feldkapelle auf ihrer Bauminsel, und links davon, an der Straßenecke der Karwendelstraße, stand damals noch ein alter Kiosk.
    Von der Zuckerstange, Pardon, vom Kirchturm sieht man schon die Südwestseite mit den Löchern für den Glockenklang. Dachkanten und Hausecken weisen zur Peterlongokurve, wie es Frau Stepanek ohne derlei Winkelzüge sofort erkannt hat.

  3. Wie Herr Hirsch schrieb, kein Rohbau der Chirurgie zu erkennen, stattdessen sind auf dem Grundstück der heutigen Chirurgie Häuser zu erkennen. Aber das von ihm beschriebene Treichl-Haus steht schon nicht mehr?

  4. Von der Villa Treichl https://innsbruck-erinnert.at/der-hausherr-wohnt-hier-nicht/ blieben nur mehr Trümmer. Kann sein, das der einstöckige Restbau auf dem Foto verdeckt ist, hoch rate er nicht in die Luft.
    https://postimg.cc/3y9tT4CN und https://postimg.cc/XGRdS4hv
    Die Ruine wurde bis zur Abtragung im Zuge des Baus der Chirurgie, vielleicht schon etwas früher, von einer alten Frau bewohnt.
    Ich nehme an, das Foto wurde zu einer Zeit aufgenommen, als die Vorbereitungen zum Bau schon geplant waren, oder schon liefen, siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/wer-erkennt-ein-potpourri-aus-den-stadtteilen_teil-28/ und https://innsbruck-erinnert.at/im-rueckblick/
    Zeitlich (räumlich sowieso) weit auseinander waren die beiden Baustellen der Chemie und der Chirurgie nicht. Ich kenne ein Foto, welches im Jänner 64 vom Dach der fertigen Chemie in Richtung des fast fertigen Rohbaus der Chirurgie aufgenommen wurde.

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