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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
  • From Ingrid Stolz on Auf den zweiten Blick

    Die Erntestatistik des Jahres 1926 berichtet: „An Hanf erntete Tirol 223 Zentner Faser und 110 Zentner Samen […]“ (IN, 8. Aug. 1927, S. 5) Die Gesamtfläche des Ackerlandes in Tirol betrug im Jahre 1921 (!) 44.647 Hektar. (IN, 20. Okt. 1922, S. 6)
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    2025/08/21 at 5:55 pm
  • From Roland Zigler on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

    Was hat der ELW 3 ( Einsatzleitwagen 3 ) der Berufsfeuerwehr Stuttgart bei diesem Artikel zu suchen

    das untere Dachfoto des Fahrzeuges scheint nicht in Innsbruck aufgenommen worden zu sein,
    ich glaube sogar die Feuerwache 3 der BF Stuttgart zu erkennen?

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    2025/08/21 at 4:46 pm
    • From Team Stadtarchiv on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

      Geschätzter Herr Zigler,
      Herr Lechner hat die Antwort eh schon richtig eruiert. Das Album stammt von Brandkomissär Siegfried Nalter, welcher sich hier den Zeitungsartikel aufbehalten hat. Daneben hat er Fotos der Stuttgarter Berufsfeuerwehr, wie Sie richtig erkannt haben. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht die Stuttgarter Fotos herauszuschneiden, da das Titelbild sonst wahrscheinlich befremdlich formatiert gewesen wäre. Außerdem soll es ja auch wahrnehmbar sein, dass der Zeitungsartikel in einem Album aufbehalten und nicht aus den Tiefen der Zeitungsarchive gefischt wurde.
      MfG, J.R

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      2025/08/22 at 9:46 am
    • From Hannes Lechner on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

      Ich habe den Eindruck, dass dieses Album von BD a.D. Siegfried Nalter angelegt wurde. Auf der abgebildeten Seite sind (chronologisch?) der Zeitungsausschnitt des Kuriers, in dem Siegfried Nalter zitiert wird und die Bilder aus Stuttgart mit der Nachrichtenzentrale und dem Einsatzleitbus, auf denen mMn Siegfried Nalter erkennbar ist, aufgeklebt. Es dürfte sich also um zeitnahe Ereignisse, die aber an unterschiedlichen Orten stattfanden, handeln.

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      2025/08/21 at 8:37 pm
  • From Hannes Lechner on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

    Nachdem an besagtem Tag die Garderobentüren im Keller nicht wie gewohnt pünktlich um 7:45 Uhr weder vom „Guggi“ noch vom „Willi“ aufgesperrt wurden und es um zehn nach Acht die Schulleitung immer noch nicht notwendig erachtete, mit den wartenden Schülern vor den versperrten Türen zu kommunizieren, sind mein Schulfreund Mario und ich wieder mit dem Rad nach Hause gefahren. Zuhause angekommen hat meine Mutter sofort in der Schule angerufen um mehr zu erfahren. Ihr wurde nur mitgeteilt, dass normaler Unterricht stattfindet und alle fehlenden Schüler mit ernsten Konsequenzen zu rechnen haben. Ich war dann pünktlich zum Beginn der 2. Stunde wieder in der Klasse, hatte aber aufgrund der einen unentschuldigten Fehlstunde in der darauffolgenden Woche eine befohlene „Privataudienz“ beim Direktor und beim Administrator mit einem Anschiss und der Ansage, ich könne ja eine Hauptschule besuchen, wenn ich mich nicht an die Schulregeln halten wolle. In der Schulnachricht hatte ich dann in der Beurteilung des Verhaltens an der Schule ein „wenig zufriedenstellend“ stehen.

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    2025/08/21 at 3:05 pm
  • From Henriette Stepanek on Il barbiere di Innsbruck (II.)

    Ein Bewohner der östlichsten Häuser der Riedgasse hat mir einmal erklärt, die Grenze sei die Mitte der Riedgasse: nördlich Hötting, südlich St.Nikolaus (also der ehemalige Markt Anbruggen der Andechser vor 1180) Und der Fallbach könnte eh „das Ende der Welt“, zumindest für Höttinger Hoheits- und Herrschaftsgebiet, gewesen sein.

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    2025/08/21 at 2:00 pm
  • From Ingrid Stolz on Il barbiere di Innsbruck (II.)

    Anscheinend hieß das Ofenlochbad auch einmal „Kaiserkrone“, und wie es aussieht war auch Ferneck einst eine Badeanstalt: https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19291207&query=%22Bad+Ofenloch%22~5&ref=anno-search&seite=10

    1914 stellt sich ein Badejournal die Frage, ob das Bad mit gewöhnlichem Wasser betrieben wird: „Kaiserkronbadquelle (Bad zur „Kaiserkrone“). Wasser (Weinstockquelle), das vom Höttinger Gebirge (Höttinger-Graben) in das Badehaus zur Kaiserkrone i. Innsbruck geleitet wurde (i. 1846). Gewöhnl. Wasser? S. Ofenlochbad.“ (Allgemeines Bade-Blatt für die Frauenwelt, 15. Jänner 1914, S. 2)

    In der Fortsetzung seiner Bäderaufstellungen kommt die Zeitschrift doch noch auf ein paar Inhaltsstoffe und beruft sich dabei auf eine Analyse nach Oellinger:
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibb&datum=19140301&seite=3&zoom=33&query=%22Ofenlochbad%2BKaiser%22~15&ref=anno-search

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    2025/08/21 at 1:34 pm
  • From Karl Hirsch on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

    Der Zeitungsausschnitt weckt Erinnerungen bietet eine Überraschung. Der früher im Auergymnasium „wütende“ (O-Ton beim Versagen zweier Banknachbaren: „Auf dieser Bank liegt ein Fluch!“) Mathematiklehrer Dr. Jud, und der alte DKW Junior als Memorabilie, der Blaulichtbus als Überraschung. Mit ausfahrbarem hier-wird Einsatz-geleitet-Mast. Wäre, wenn Material vorhanden, einen Beitrag wert.

    Dass der Unterricht mit nur viertelstündlichr Verspätung begonnen wurde wäre heute nicht denkbar. Kein Wunder, dass das Petroleum eingeschnappt war.

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    2025/08/21 at 12:25 pm
    • From Thomas Fink on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

      Ja ja, der Jud…ich hab den im von Ihnen genannten „Auergymnasium“ in Chemie gehabt. Der Prüfungsstil: er stellte die Frage, und zwar so, daß man lange Monologe als Antwort halten konnte. Wenn es dann reichte (oder auch nicht), schrie er laut „genööögt !!!!!) und schrieb die Note – die man aber nicht erfuhr – in ein kleines Notizbuch. Das hängt mir bis heute nach: wenn ich vom Essen satt bin, wenn das Wetter tagelang schlecht ist, wenn ich etwas im Überfluss genieße – ich muß jedes Mal „genööögt !!!!!!“ schreien. Meine Frau hat das im Laufe der Zeit von mir angenommen, kann´s aber nicht so gut wie ich (klar, hat´s ja auch nicht live miterlebt). Von daher muß ich feststellen, daß das Akademische Gymnasium durchaus traumatische Auswirkungen bei mir hinterlassen hat.

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      2025/08/21 at 4:46 pm
  • From Hans Pechlaner on Il barbiere di Innsbruck (II.)

    Das Badhaus in Mühlau wäre vielleicht noch zu erwähnen, auch wenn es nicht zum alten Innsbruck gehörte.
    Mit dem Bad in Innsbruck (bzw. Hötting) wird das Venus Bad in der Riedgasse , hart an der alten Grenze ( wo genau verlief die dort ?)
    gemeint sein.

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    2025/08/21 at 11:31 am
    • From Henriette Stepanek on Il barbiere di Innsbruck (II.)

      Ein Bewohner der östlichsten Häuser der Riedgasse hat mir einmal erklärt, die Grenze sei die Mitte der Riedgasse: nördlich Hötting, südlich St.Nikolaus (also der ehemalige Markt Anbruggen der Andechser vor 1180) Und der Fallbach könnte eh „das Ende der Welt“, zumindest für Höttinger Hoheits- und Herrschaftsgebiet, gewesen sein.

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      2025/08/21 at 1:59 pm
  • From Karl Hirsch on Sommerzeit – Reisezeit

    Der Caravan steht einwenig weit weg, sonst oder trotzdem wäre es gut möglich, dass das Auto zum Obsthändler mit dem spanisch klingenden Namen an der Helblingecke gehört. Der fuhr solche Autos, auch das Nachfolgemodell, die immer in der Nähe seines Standls, an Glückstagen direkt davor, geparkt waren, ehe die Schanigartenpest ausgebrochen ist.

    Lustig die jubelnde Begeisterung in manchen Gesichtern nach der Ankündigung „Der Stadtturm hat fast 200 Stufen (148), da gehen wir jetzt hinauf!“.

    Neben Blende und Belichtungszeit galt der kritische Blick sicher auch der Anzeige, wie viele Fotos man schon verschossen hat. Ruhig, der „Führer“ (ist der nicht ein bissl zu alt für einen Studentenjob?) weiß sicher eine Quelle für Nachschub. Wo hing damals in der Altstadt ein Kodakfähnchen? In der Riesengasse vielleicht, oder beim Dollinger in der Hofgasse. Zum Seka (https://innsbruck-erinnert.at/freude-am-bild/) ist es zu weit.

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    2025/08/21 at 9:51 am
    • From Ingrid Stolz on Sommerzeit – Reisezeit

      Betreiber des Obststandes war die Familie Cadez. Im Herbst gab’s dort auch heiße Maroni. Herr Cadez war, was den Umgang mit seiner Kundschaft betraf, ähnlich (vielleicht nicht grad ganz so) leutselig wie der Herr Egger vom Würstlstand beim Goldenen Dachl. Auf jeden Fall ein geschäftstüchtiger und freundlicher „Standler“.

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      2025/08/22 at 12:17 am
  • From Henriette Stepanek on Wild Wild East: Brandanschlag auf das Reithmanngymnasium

    D a s muß man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen:
    DER PETROLEUMGESTANK V E R Ü B E L T E SCHÜLERN WIE LEHRERN FREITAG VORMITTAG DEN UNTERRICHT
    So eine beleidigte Leberwurst, dieser Petroleumgeruch, gell! Oder?

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    2025/08/21 at 9:23 am
  • From Walter Rangger on Sommerzeit – Reisezeit

    Ich vermute mal, dass dieser Opel Olympia Record Caravan vor dem Cafe Katzung steht und der Fremdenführer gerade über den Stadtturm referiert.

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    2025/08/21 at 6:41 am
  • From Ingrid Stolz on Im Rückblick

    Wenn es nach der Nummerierung der Fotos geht, war das heutige Titelbild (Nr. Ph 2262) die erste / ältere Aufnahme. Der Jenbacher Diesel steht bei Ph 2262 etwa auf Höhe der 1. Straßenlampe und etwas schräg zur Mauer. Bereits Feieabend? Die zahlreichen Fußgänger könnten ein Beweis dafür sein, oder für einen Sonntag.

    Bei Ph 2263 steht der Kompressor etwa auf Höhe der 2. Straßenlampe, also schon ein paar Meter weiter und parallel zur Mauer, ein Arbeiter bedient ihn wohl gerade. Die Dame, die interessiert das Villenareal beobachtet, scheint allein auf weiter Flur zu sein.

    Ich bemühe jetzt nicht „dat Jenaue“, das bleibt die Domäne von Herrn Hirsch. Ich rate einfach drauflos und sage Ph 2262 ist an einem Feierabend entstanden und Ph 2263 am Morgen. Und die Nummerierung wurde vertauscht. Dann würde es auch wieder passen, dass beide Aufnahmen vom selben Tag stammen. So einfach lässt sich „dat Jenaue“ umgehen.

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    2025/08/20 at 10:54 pm
  • From Maria on Schwein muss man haben - auch auf der Alm!

    Was hat dieses Bild bitte mit Innsbruck zu tun?

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    2025/08/20 at 10:53 pm
    • From Karl Hirsch on Schwein muss man haben - auch auf der Alm!

      Der Zusammenhang ist einfach: In Innsbruck isst man zu viel Speck und Schnitzel. Und Schmalzbrote. Und später susss-saua Swain Flaiss. Da muß man auf die Bestände der Peripherie zurückgreifen.

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      2025/08/21 at 10:02 am
    • From Christian Herbst on Schwein muss man haben - auch auf der Alm!

      Die Frage ist durchaus berechtigt – auf dem ersten Blick scheinbar recht wenig. Es handelt sich hier um ein nicht näher beschriebenes Bild das sich seit den 1980er Jahren in unserer Sammlung befindet. Wir erlauben uns hin und wieder auch uns unbekannte Bilder als Rätsel einzustellen um vielleicht einen Hinweis aus unserer Community zu bekommen. Das funktioniert erstaunlicherweise immer wieder hervorragend und wir haben unzählige Ideen bekommen wofür wir mehr als dankbar sind.

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      2025/08/21 at 8:32 am
  • From Manfred Roilo on Ein schrecklicher Anblick

    Mit diesem Bild gab es übrigens schon einmal einen Beitrag! https://innsbruck-erinnert.at/was-versteckt-sich-unter-dieser-schutzmauer/

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    2025/08/20 at 10:04 pm
  • From Karl Hirsch on Im Rückblick

    Falls man rückblickend nachschauen möchte sollte wollte:

    Jetzt könnte man wieder einmal „dat Jenaue“ bemühen, und fragen, welche Aufnahm die um ein paar Minuten ältere sein könnte. Steht der Jenbacher Diesel noch an der selben Stelle (nicht der im Vordergrund)? Der Arbeiter, der sich am Blick zur Uni noch am Aggregat zu schaffen macht, ist beim Blick zum Friedhof verschwunden.

    An der Mauer lehnt wieder einmal das, was ich für einen Puch Roller halte, Alltag damals, ich sollte es eigentlich wissen. Nahe der Mauerecke ein Fenster – welchen Zweck hatte das unbekannte Dahinterliegende? Einst erholsames Platzel der Zahlstockzahlenden, dann Abstellplatz?

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    2025/08/20 at 8:45 pm
    • From Tobias Rettenbacher on Im Rückblick

      Vielen Dank für den Verweis. Den Link hatte ich leider vergessen einzupflegen und dann nicht mehr daran gedacht.

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      2025/08/22 at 11:05 am
  • From H on Il barbiere di Innsbruck (II.)

    Aber vielleicht hat – oder h a t t e ! – das Kirschental deshalb den Übernamen
    „Das Tal der Liebe“ – jedenfalls war dieser Übername nach 1900 noch scherzhaft gebraucht.
    „Ja, mir ham in der Kerschntalgassn gwohnt, im „Tal der Liebe“, “ – pflegte meine (angeheiratete) Tante Mitzi, geb. Proprenter, Jg 1904, augenzwinkernd zu erzählen. Solche Übernamen können sich anscheinend jahr-
    hundertelang erhalten – und keiner weiß mehr weshalb. Außer dem Stadtarchiv natürlich!

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    2025/08/20 at 8:12 pm
  • From Schneider Erwin on Schwein muss man haben - auch auf der Alm!

    Meine Rätzelfrage:
    Wie viele Schnitzel oder auch Speck ergeben die beiden „Facken“?

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    2025/08/20 at 5:27 pm
  • From Ingrid Stolz on Im Rückblick

    Ihr nicht abschüttelbarer anfänglicher Eindruck wundert mich ein wenig, Herr Rettenbacher. Ich kann ihn so gar nicht nachvollziehen und hege daher den Verdacht, Sie wollten mit dieser Feststellung eigentlich nur die Forumsteilnehmer*innen „aufwecken“ und zu ein paar Kommentaren verleiten. Bei mir hat Ihr Griff in die Trickkiste bereits funktioniert 😉

    Dank der von mir inzwischen aufgerufenen Beiträge zu dieser Gegend, weiß ich jetzt (erst!), wo diese Friedhofallee genau verlaufen ist. Bisher dachte ich immer, sie wäre ident gewesen mit dem heutigen nördlichen Teil der Innerkoflerstraße, dabei ist sie überhaupt nicht mehr vorhanden, auch kein Rest von ihr.

    Dafür existiert das vorne sichtbare Klinikgebäude noch. Es ist links neben der Tiefgaragen-Einfahrt von der Innerkoflerstraße aus zu sehen:
    https://www.google.at/maps/place/Innsbruck/@47.2620076,11.3846244,3a,75y,70.79h,89.58t/data=!3m8!1e1!3m6!1sCIHM0ogKEICAgIDak6fFywE!2e10!3e11!6shttps:%2F%2Flh3.googleusercontent.com%2Fgpms-cs-s%2FAB8u6HbcFRJBbNKMYgk8F_jqNGrJK-TEUJQsrO7Ens8czQy9EBDUn_O9PyT7UiFqPPHSjtNBSFyPt1RvKmrYQdJWJfgc7og-8hxvpkFVxXoUbvHIKl4h_f4w2oFAFdL20jBj-tcOVQ9Jzg%3Dw900-h600-k-no-pi0.41663434400246047-ya43.86606531328928-ro0-fo100!7i7680!8i3840!4m6!3m5!1s0x479d6ecfe1f8ca73:0x9d201c7d281d9b0d!8m2!3d47.2675322!4d11.3910349!16zL20vMGZobXk?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI1MDgxNy4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D

    Nachdem das heutige Titelbild am selben Tag wie das Vergleichsfoto entstanden ist: Aufnahmejahr = 1962.

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    2025/08/20 at 2:10 pm
    • From Tobias Rettenbacher on Im Rückblick

      Ihre Ausführungen, Frau Stolz, möchte ich an dieser Stelle in juristischer Manier weder bestätigen noch widerlegen 😉

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      2025/08/22 at 11:07 am
  • From Ingrid Stolz on Il barbiere di Innsbruck (I.)

    Satzungen bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts, das finde ich erstaunlich. Weiß man aus welcher Zeit dieses Siegel stammt? Vermutlich nicht vor der offiziellen Handwerksbezeichnung, also nicht vor Beginn des 17. Jhds.

    In der Kartusche glaube ich die entsprechenden Werkzeuge zu erkennen. Bei den Personen, nicht zuletzt weil es drei sind, handelt es sich wahrscheinlich um die genannten Handwerker. Allerdings irritiert mich der Nimbus bei den beiden rechten Personen. Schutzheilige der Zunft? Bei den Ärzten wären dies Cosmas und Damian, wenn ich mich recht erinnere. Segen von oben kann auch das Handwerk gebrauchen, zumal dieses im weitesten Sinne ja mit Gesundheit zu tun hat.

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    2025/08/20 at 11:51 am
    • From Henriette Stepanek on Il barbiere di Innsbruck (I.)

      Und wie wäre es mit diesem Kleeblatt?
      P a n t a l e o n : (Hände auf den Kopf genagelt): Berufspatron der Ärzte und Hebammen, Krankheitspatron bei Kopfschmerzen,
      G e o r g : (Lanze). Patron bei Lepra, Pest, Schlangenbiß-Vergiftung, Syph. – älterer Tiroler Landespatron (vor St Josef…!)
      M a g n u s (Abtstracht mit Abtsstab, Benediktinerhabit) Patron bei Augenkrankheiten.

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      2025/08/20 at 5:41 pm
  • From Karl Hirsch on Il barbiere di Innsbruck (I.)

    So ein „Ing.med.“ als Lehrberuf für die einfacheren Sachen wäre für die Spitzenmedizin vielleicht eine Entlastung.

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    2025/08/20 at 9:08 am
  • From Manfred Roilo on Ein schrecklicher Anblick

    Ja, Herr Morscher, da bin ich voll bei Ihnen! Ich weiß auch, wovon ich rede, „durfte“ ich doch 21 von den insgesamt 22 Bombenangriffe auf Innsbruck selbst miterleben. Viele gibt es ja nicht mehr, die das von sich behaupten können!

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    2025/08/19 at 11:08 pm
    • From Manfred Roilo on Ein schrecklicher Anblick

      Natürlich soll es oben „von den insgesamt 22 Bombenangriffen“ heißen – eh klar.
      Das Eckhaus Hofgasse / Pfarrgasse erwischte es beim 13. Angriff vom 16.12.1944. Der Bombenschutt wurde aus beiden Gassen herausgebracht und auf dem Platz vor dem Goldenen Dachl zwischengelagert.
      Die Ziegelmauer wurde erst nach den ersten beiden Angriffen vom 15. und 19.12.1943 errichtet. Es gibt ein Foto vom zerstörten Winklerhaus neben dem Stadtturm und dahinter das Goldene Dachl „nackert“.
      Als ich 1950 in die Gewerbeschule kam, sprach man noch vom Einsatz der Baufachabteilung beim Abtrag im Rahmen der Bauhofstunden.

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      2025/08/19 at 11:48 pm
  • From Bettina Bichler on Von Alleen, Villen und Häuserzeilen

    sehr interessant anzusehen

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    2025/08/19 at 8:45 pm
  • From Henriette Stepanek on Kaiserlicher Besuch in schweren Zeiten

    So wie es ausschaut, hatten Lehrer:innen und Schüler:innen jedenfalls a mords Hetz dabei!

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    2025/08/19 at 5:31 pm
  • From PAUL VERSTRAETEN on Das „Viennair“-Unglück

    Mein Vater, Robert Verstraeten aus Wetteren, Belgien, war an Bord des Viennair Flugzeuges und war also einer der sieben Passagiere die fabriek ums Leben kamen. Er war 52 Jahre alt und war unterwegs nach einem Eisengiessereikongress in Innsbruck. Dass Treibstoffmangel die Ursache des Unfalls war, haben wir damals nicht mit bekommen.. Uns wurde gesagt das Fahrgestell des Flugzeugs hatte Baumkrone geruehrt und sei dadurch abgesturzt. Ich war damals erst 19 Jahre alt und habe vielleicht nicht alle Auskunfte mit bekommen. Falls Sie noch mehr Berichte über dem Unfall haben wuerde mir das ueberhaupt interessieren. Vielen Dank, Paul Verstraeten

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    2025/08/19 at 12:10 pm
    • From Lukas Morscher on Das „Viennair“-Unglück

      Sehr geehrter Herr Verstraeten, Wir danken für Ihren berührenden Bericht. Wir werden Ihnen in den nächsten Tagen die Unterlagen zusenden, die wir im Stadtarchiv haben.
      Beste Grüße aus Innsbruck,
      Lukas Morscher

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      2025/08/20 at 10:37 pm
  • From Henriette Stepanek on Von Alleen, Villen und Häuserzeilen

    Ja, die Falkstraße – würde man sie gerade Richtung Süden verlängern – gell! – wohin würde sie als „Direttissima“ führen?

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    2025/08/19 at 11:49 am
  • From Hanna Fritz on I riach an Wein...

    Danke an die Rätsler für die Wein-Verortung!

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    2025/08/19 at 9:33 am
  • From Karl Hirsch on I riach an Wein...

    Ah, jetzt weiß ichs endlich. Danke Herr Jabinger,

    Da sieht man das Gebäude im Hintergrund hervorschauen. https://innsbruck-erinnert.at/ruhe-am-bau-ii/
    Lustigerweise hab ich damals gewußt, wo das ist. Allerdings dank der Fischerschule im Hintergrund.

    Das im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/unbekannte-haeuser-xii/ zu sehende Haus ist das dahinterliegende, von Herrn Jabinger als der eigentliche Sitz des Weinlagers (mit Büro) bezeichnete Ensemble. Das Firmenschild an der Egger Lienz Straße im aktuellen Beitrag weist somit auf die Zufahrt, nicht auf das baufällige Haus.

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    2025/08/19 at 8:11 am
  • From Thomas Jabinger on I riach an Wein...

    Ergänzung: vor dem Gebäude steht heute das Haus Egger-Lienz-Str. 42 durch das es immer noch einen Durchgang für Fußgänger zur Zollerstraße gibt. Das Gebäude ist meiner Erinnerung nach Anfang der 90er Jahre gebaut worden. Das Foto dürfte zwischen 1975 und 80 entstanden sein. Der linke Teil des kleinen Gebäudes stand damals meiner Meinung nach schon leer. Der Weinverkauf, den es bis Mitte der 80er Jahre dort gegeben hat, und wohl auch die Büros befanden sich in einem (neueren) Gebäude, das dahinter steht und von dem noch ganz links im Bild die blauen (oder grünlichen) Metalltüren der Laderampe zu sehen sind.

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    2025/08/19 at 12:16 am
    • From Didi Mair on I riach an Wein...

      Ich vermute Sie sind Herr Mag. Jabinger, der Bruder vom Ludwig, Ihre Eltern hatten viele Jahre vor dem Ludwig die Trafik auf Nr. 30?

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      2026/02/25 at 8:17 pm
  • From Thomas Jabinger on I riach an Wein...

    Das große Haus im Hintergrund steht noch. Es handelt sich um das Haus Speckbacherstraße 42 – 48. Links im Bild ist der Durchgang von der Egger-Lienz-Straße zur Zollerstraße. Auch der rechte Teil des kleinen Gebäudes existiert noch, vor rund 25 Jahren renoviert. Davor stand es einige Jahre leer – und noch früher, so Ende der 70er Anfang der 80er Jahre lebte im obersten Stock eine alte Frau – Anna Fasser – in einer kleinen, ärmlichen Wohnung. Sie malte Bilder, Stillleben und ging jeden Tag mit ihrem Fahrrad durch Wilten und fütterte die Tauben, ich glaube man hat sie auch die Tauben-Anna genannt. Außer ihr hat soweit ich weiß niemand mehr in dem Haus gewohnt, das damals eben schon eine Bruchbude war.

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    2025/08/18 at 11:35 pm
  • From Karl Hirsch on I riach an Wein...

    In den Telefonbüchern von 1973 und 1980 steht als Adresse Duilestr. 20. Das ist beim Raiffeisen Lagerhaus und paßt so gar nicht zum Titelbild. Die Berge dahinter sind jene östlich der Rumerspitz, angefangen mit dem Thaurer Jöchl und schauen recht nah aus.
    Aber eben, vielleicht ist es nur das Büro. Das große Haus im Hintergrund könnte noch stehen.

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    2025/08/18 at 9:28 pm
  • From pension heis on Schwein muss man haben - auch auf der Alm!

    Könnte ein Bildl von Frau Dr. Erika Hubatschek sein, Sie hat viel von den Bergbauern im Tuxertal für die Nachwelt festgehalten.

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    2025/08/18 at 9:13 pm
  • From pension heis on Schwein muss man haben - auch auf der Alm!

    Könnte im Tuxertal sein,- Seitental von Vorderlahnersbach Richtung Nordwesten,- Blick von der Hab-Alm hinein zur Vallruckalm mit der Hipoldspitze (Übergang ins Wattental) in der Bildmitte

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    2025/08/18 at 9:10 pm
  • From Manfred Roilo on Ausflug nach Innsbruck

    siehe https://innsbruck-erinnert.at/ausflug-im-fruehling/

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    2025/08/18 at 5:54 pm
  • From Walter on I riach an Wein...

    Ja, in der Egger-Lienz-Straße gabs Wein zu kaufen.
    Oder zumindest weinähnliche Flüssigkeiten in Zwei-Liter-Glasflaschen. Das hat sich dann aber 1985 mit dem Weinskandal erledigt.

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    2025/08/18 at 4:37 pm
  • From Joachim Bürgschwentner on Hinaus ins Land (135)

    Herzlichen dank für die Auflösung. Man möchte meinen, eine KI würde die Jesuitenkirche erkennen, wenn ich es schon nicht tue….

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    2025/08/18 at 1:49 pm
  • From Schneider Erwin on Wild Wild East

    Ich erlaube mir meinen Senf zum ersten Bild aus der Tube zu drücken:
    In die am Bild sichtbaren Häuser kamen zum Großteil die Aussiedler von der legendären Bocksiedlung unter.
    Da spielte sich so manches ab. Polizei – Rettung und Feuerwehr waren in dieser Wohnanlage des öfteren zu Besuch.
    Dort wo am unteren Bildrand die Wiese sichtbar ist, kam dann 60er Jahren der Wohnblock Freundsberstrasse 22 bis 26 hin. Bereits mit Lift und Zentralheizung. Im Grätzel hieß dieser im Volksmund das „Professorenhaus“ und das bis Heute.

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    2025/08/18 at 11:21 am
  • From Henriette Stepanek on Eine ungewöhnliche Perspektive

    Ah, da muß ich aber schon allerschärfstens protestieren – wegen der „drei rudimentären Bahnhäuser“!!!
    Denn erstens sinds v i e r Häuser – zwei Blöcke!!! – und schon bewohnt – und das Hotelgebäude steht auch schon, ist aber wohl kein Bahngebäude.
    Aber haben Sie sich schon einmal die Mühe gemacht, Stadtplan und Lineal zur Hand zu nehmen – und die Linienführung der Andreas-Hofer-Straße zwischen Maximilianstraße und Schöpfstraße nach Süden zu verlängern? Tun Sie’s einmal – und sie kommen genau z w i s c h e n den beiden Blöcken heraus!
    Und wie sprach einst meine Gewährsfrau, die alte Frau Rieder?
    „Und einglich hättn die Haustürn von der Straßn aus einigehn solln….! Und der Bahnhof…“ (womit sie das Gebäude meinte, nicht wie offenbar alle technisch begabten Männer, die Geleiseanlagen…..) „…der waar weiter östlich hinkemmen….“
    Ja, wäre sich ausgegangen. Wer saß damals eigentlich im Planungsbüro und hat diese ehemalige Möglichkeit „verkorkst“, so daß man – nach der genialen neuen Straßenführung! – mit der Wohnung A-Hofer-Str./p Süd nicht nur teilweise im Haus Egger Lienz Str 18 drinsteckte (der Block Egger Lienz Str 12 – 18 kam im schrägen Winkel daher! Schauen Sie nur auf alten Stadtplänen!), sondern auch jede Menge Umweg durch den Hof hatte, um auf die Straße hinaus zu gelangen… Die Tramwayhaltestelle wäre damit an diesem gedachten schönen Platz vor den Haustüren gewesen…
    Wie hieß eigentlich der damalige Stadtplaner? Oder kann der nichts dafür?

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    2025/08/18 at 11:02 am
  • From Schneider Erwin on Das Ding der Woche

    Hatte man nicht auch so ein Gerät verwendet um zu sehen ob der Hahn seine Pflicht getan hat?
    Also ob das Ei befruchtet ist.

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    2025/08/18 at 10:57 am
  • From Christof Aichner on Hier gibt es was zu sehen

    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Korrekturen.

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    2025/08/18 at 9:41 am
  • From Karl Hirsch on Eine ungewöhnliche Perspektive

    Wenn das Foto schärfer wäre, wäre es sogar einen zehnten Blick wert…
    Vom Westfriedhof sieht man erst den Nordteil, der Südteil ist zwar schon von Mauern umgeben, aber noch leer. die Fischerschule finde ich nicht, die Fischergasse ist gegen den Friedhof hin noch der alte Feldweg.
    Der Westbahnhof ist bereits außerhalb der Bildfläche, man sieht die drei parallelen Bahnhäuser zwischen rudimentärer Egger Lienz STraße und Stafflerstraße.

    Als Standort lassen die Perspektive und Winkel rund um die Wiltener Sakralbauten sowohl Poltenhof als auch Lanserkopf zu. Ein mir zugängliches altes Albumenfoto aus etwa der selben Gegend aufgenommen 1905 favorisiert den Lanser Kopf als Standort, auch wenn die Beschriftung den Ort mit „Langerhoff“ gräßlichst verballhornt.

    Also mit der Seegrubenbahn tät ich noch ein Zeitl warten.

    1900-1902 ohne Fischerschule, bis 1905, falls ich sie nicht entdeckt habe.

    Kann man ein schärferes Bild wünschen?

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    2025/08/18 at 9:12 am
  • From Sebasstian on Eine ungewöhnliche Perspektive

    Vielleicht liegts an meiner nicht zur Hand befindlichen Lesebrille, aber wo ist der Westbahnhof?

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    2025/08/18 at 8:16 am
  • From Martin Schönherr on Hof ohne Namen

    Eschenhof. Karl Innerebnerstraße 139. Liegt heute recht versteckt oberhalb des Lohbachs, in etwa dort wo entlang des Lohbachs die Reste eines Splitterschutzbunkers zu finden sind oder waren.
    Dahinter dürfte man den Steinbruch an der Mittenwaldbahn sehen, der heute ein Klettergarten ist.

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    2025/08/17 at 10:53 pm
    • From Niko Hofinger on Hof ohne Namen

      Ja das war der gesuchte Name! Herr Hirsch war mit dem Danielhof auch schon am richtigen Ort aber hier suchte ich den mir völlig ungeläufigen „Eschenhof“. Die Auflösung und mehr zu den Besitzern dann am Samstag.

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      2025/08/18 at 9:16 am
  • From Martin Schönherr on Eine ungewöhnliche Perspektive

    Mir kommts so vor, als wäre der Westbahnhof gerade erst in Bau oder ziemlich frisch fertiggestellt.
    Die Villa Epp steht schon.
    Der Gasthof Tivoli noch nicht.
    Ganz zu schweigen vom Sportplatzhäuschen im Rätsel zuvor.
    Aufgrund der Existenz der Villa Epp und des ziemlich frisch wirkenden Westbahnhofs würde ich das Photo auf ca. 1885 datieren.

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    2025/08/17 at 10:22 pm
    • From Henriette Stepanek on Eine ungewöhnliche Perspektive

      Ich bitte um Entschuldigung dafür, daß mir jetzt ein kopfschüttelndes „Z-z-z-z….!“ entkommen ist! Denn das ganz rechts – das i s t kein halbfertiger „Westbahnhof“, sondern, ganz deutlich zu erkennen, das Hotel Veldidena – und östlich davon die beiden Eisenbahnerblöcke Andreas Hofer Straße 53 und 55 sowie Sonnenburgstraße 20 und 22. Das Foto wurde also um 1900 angefertigt.
      Und da gehörte Pradl ja, wie wir wissen, eh noch nicht dazu.
      Wilten eigentlich auch nicht – aber das lag halt nun einmal da…

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      2025/08/18 at 9:29 am
  • From Martin Schönherr on Blick in die Vergangenheit

    Da ist es ja. Definitv.
    https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/01/RM-PL-1689.jpg

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    2025/08/17 at 9:54 pm
  • From Karl Hirsch on Ein kühlendes Trostpflaster

    Wie man am Verkehrszeichen sieht, war damals die Salurnerstraße eine Einbahnstraße Richtung Westen.
    Der Tankstelle fehlen noch die Zapfsäulen und das Dach.
    An der Außenwand des EWI prangte später eine Aufschrift der Firma Siemens.
    https://postimg.cc/kDkPPJN5

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    2025/08/17 at 9:38 pm
  • From Martin Schönherr on Blick in die Vergangenheit

    Irgendwie kommt mir das bekannt vor, obwohl ich es persönlich nicht mehr erlebt habe.
    Tivoli Sportplatz. Die Gebäude zum Sillufer hin?

    Die Radständer würde auch passen.
    Damals kamen Sportler alsauch Sportbegeistere ja noch mit eigener Kraft zum Sportplatz.

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    2025/08/17 at 9:25 pm
    • From Martin Schönherr on Blick in die Vergangenheit

      Nachtrag: Vllt. steht das Bild mit diesem Beitrag hier in Zusammenhang: https://innsbruck-erinnert.at/1000-jahre-wacker-innsbruck/

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      2025/08/17 at 9:43 pm
  • From Ingrid Stolz on Die Waggonbewohner:innen #8

    Diese Serie ist so interessant wie berührend. Danke, Herr Hofinger, auch für das geniale Konzept! Es regt trotz aller Tragik zum Weiterlesen an. Und weil ich schon dabei bin, möchte ich auch noch den tollen Service erwähnen (alle Beiträge der Serie verlinkt, Transkription von Handgeschriebenem und Zeitungstexten, Interaktivität, „Lokalaugenschein“ mit aktuellen Fotos, etc.). Bei all dieser Mühe wird der Ausstellung sicher viel Erfolg beschieden sein. Ich wünsche es Ihnen und Ihren Kolleg*innen sehr! Ich bin sicher, es gibt viele Innsbrucker*innen, die noch nie vorher von diesen Waggonbehausungen gehört haben. Ich gehöre auch dazu.

    Mich hat interessiert, wie lange diese Situation überhaupt bestanden hat und wie lange so manche Familie wohl in ihrem Waggon leben musste. Wenn ich mir die Zeitungsartikel dazu in Erinnerung rufe, wünschte ich jeder einzelnen eine so kurz als mögliche Aufenthaltsdauer.

    Die Waggonbehausungen muss es über einen Zeitraum von 16 Jahren gegeben haben, erste Einträge im Jahr 1921 (2 Personen), letzte im Jahr 1936 (4 Personen).

    Wie es aussieht, haben es 3 Personen (evtl. auch 4) auf den längsten Aufenthalt mit sage und schreibe 10 Jahren gebracht. Die vierte Person ist deshalb nicht so ganz klar, weil die Einträge sowohl „Westbahnhof“ (ohne Waggon) als auch „Westbahnhof Waggon“ lauten. Vielleicht gab es ja im Bahnhofsgebäude eine Wohnung für den Herrn Ober-Kondukteur?

    Noch ein Hinweis zu Ihrem Beitrag Nr. 4, Herr Hofinger: In den IN vom 11. 10. 1923, S. 3 wird der Sterbetag von Frau „Amalia Kopriunik“ mit 09.10.1923 angegeben. Dieses Datum gibt auch die Gräbersuche an.

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    2025/08/17 at 7:54 pm
  • From Henriette Stepanek on Die Waggonbewohner:innen #8

    Oh jaa. Das freut uns noch nachträglich für die Familien Kopriunik, Ballarini, Hemerka und Rauscher. Wenn ich mir diese Rückfassade des Hauses ansehe, glaube ich fast, den Grundriß der einzelnen Wohnungen zu kennen – auf der uns zugewandten Seite jeweils (Wohn-)Küche, Speis und „Gabinetto“ (WC! Welch ein Luxus! Kein „Kübel“ mehr „im Eck“) – an der Vorderfront hingegen würden wir wahrscheinlich anhand der Fenster erkennen: Eine Wohnung hatte zwei, die danebenliegende drei Zimmer – über die „Größe“ (!) reden wir nicht. Wenn die Familie nicht zu groß war… Aber ein Dach überm Kopf! Und heizbar im Winter! Und im Sommer sogar Sonne.
    Woher ich den Grundriß zu kennen glaube? Egger Lienz Straße 12 – 18!
    (Übrigens – Familie Rauscher wohnte 1950 in der Sonnenburgstraße 22. Sobald neu gebaut wurde, übersie- delte die Familie in die Mößlgasse. Die zweitjüngste, die Margit – leider längst verstorben – wurde mir von meiner Mutter stets als Vorbild genannt „Du lasch allweil in Kopf hängen – schau dar die Margit an – de isch allweil fröhlich, wenn ma sie siehgt…!“
    Bis ich eines Morgens beim Durchqueren unseres Hofs der Frau Rauscher begegnete und sie grüßte. Und die sagte zu mir „Mädele, guten Morgen! Mädale immär lochen – Morgit immär bäse! Ich sogen zu Morgit: Worum du immär bäse? Schau an Mädale! Worum du nicht lochän wie Mädale….???“ Der Jüngste war der Rauscher Richard.
    Ja, sie war Ungarin, die Frau Rauscher – wieviele Kinder sie ihrem Adolf geboren hat, weiß ich nicht mehr – ich glaube sieben – und war Stamm-Mutter der Firma Rauscher in der Leopoldstraße.
    Sie war am Schluß des ersten Weltkriegs mit dem Adolf auf einem „Rückzugstransport-Wagen“ in sein heimatliches Wien gefahren. Ihr drittjüngstes von – ich glaube 6 oder 7 – Kindern hat diese Geschichte aufgeschrieben. Auf der letzten Seite der „Wochenpost“ (welche Mittwochs der TT beilag) konnten wir diesen Beitrag in der linken Spalte lesen. Mei- die liebe alte „Wochenpost“ – hab ich mich auf die gefreut –
    ein „High light“ der Woche…
    Übrigens- die Sonnenburgstraßen-Wohnung bestand – aus Küche, Zimmer, Kabinett. Die Höhe der Räume war „imperial“ . Und WC ? Gemeinsam mit dem ärgsten Trunkenbold des Wohnblocks….

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    2025/08/17 at 5:08 pm
    • From Henriette Stepanek on Die Waggonbewohner:innen #8

      Aufgrund der „Friedhofs-App“ weiß ich jetzt, daß Frau Rauscher, Jg.1899, aus Hodmedszövasarhely stammte (Wer denkt da nicht sofort an „Piroska“, deren Vater Bahnbediensteter an der Vorortshaltestelle Hodmeszö- Vasarhely-Kutasy-Puszta war? Sie war schon fast weißhaarig, hatte eine helle Hautfarbe und blaue Augen – so daß jeder echte Tiroler, der sie sah, gleich fachmännisch gesagt hätte: „Ja, ja… – a echte Wianerin halt“
      Aus Wien war ER, der Hr Rauscher.
      Übrigens hat mich Margit einmal in die Sonnenburgstr.22-Wohnung hinauf mitgenommen. Im großen Zimmer – 4x5m – stand ein Klavier -Flügel! Anscheinend von einem verstorbenen Onkel von Hr Rauscher geerbt. Und ein Klavierlehrer für Margit kam ins Haus – ein Student wahrscheinlich, der ein bißl was dazuverdienen wollte.
      Nach ihrer Übersiedlung in die Mößlgasse habe ich Margit nie mehr gesehen.
      Sie dürfte (unter neuem Familiennamen) ungefähr 40 – 50 jährig verstorben sein.

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      2025/08/21 at 1:53 pm
    • From Henriette Stepanek on Die Waggonbewohner:innen #8

      Bezüglich der „sich als nobel zurückhaltend zeigenden“ Gartenbepflanzung darf (nein! muß) ich Ihnen (leider) in Erinnerung rufen, daß wir hier nicht auf der Sonnenseite sind, sondern im Schatten des Blumesköpfls (893m). Vielleicht kann uns ein Anrainer berichten, wie weit die Schatten dieses Köpfls im Winterhalbjahr reichen – und wie lange es dauert, bis sich der Boden langsam erwärmt.
      Sogar im sonnigeren Pradl, (aber halt im Schatten vom „Viller Stadl“) war die Winterpause vorbei – im Garten erst im Mai! “ I habs probiert – aber vorher bringts nix“ sagte mein Gatte, und wir wollen ihn doch nicht posthum „Lügen strafen“!
      „Auf der Sunnseitn“ in Hötting herrschen andere Verhältnisse….

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      2025/08/18 at 1:02 pm
  • From Brigitte Hutter on Auf Kaffee und Kuchen ins alte Café Baumann

    Kann mich noch gut an das Baumann erinnern, Ende der 50zig, ist meine Oma mit mir dort öfters hingegangen.
    Ich habe als kleines Kind, die Schokolade Creme, die es in Glasschälchen gab, geliebt❗️

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    2025/08/17 at 4:42 pm
  • From Karl Geir on Bauwerk gesucht!

    Ja, das ist der Rest von Burg Trautson. Das Gebäude, ist die ehemalige Kaplanei. Im Burgbereich war die Kirche zur Heiligen Eufemia, die von einem Kaplan betreut wurde. Links die Reste des Turms, die später einplaniert wurden.

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    2025/08/17 at 12:54 pm
  • From Karl Hirsch on Sozialistische Jugend?

    Ich vermute eher die Besichtigung eines Kindergartens, die Kinder sind zwangsvergatterte Wiener Buam und Madln. Einen von ihnen hat man sogar glückstrahlend aus dem Plantschbecken gezerrt.

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    2025/08/17 at 11:34 am
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