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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck

  • From Josef Auer on Das Adressbuch von 1642

    Ein ausgesprochen aufschlussreiches Detail, das viel über die damalige Zeit erzählt: Beim Viertel vom Pickentor stehen „Marx May Hebräers hinderlassne Erben von irem Schiestlischen Egghauß“. Dass eine jüdische Familie 1642 ganz regulär als Hausbesitzer eines Eckhauses aufscheint, ist schon etwas ganz Besonderes. Ein Vorfahre dieses Marx May war es, der 1598 die obrigkeitliche Erlaubnis bekam, den jüdischen Familienfriedhof am Judenbühel wo „der Juden alte Grabstätte war“ wieder mit Bestattungen belegen zu dürfen. Der Redakteur von 1847 hat (wie er selbst schreibt) aus der ellenlangen Liste von 1642 nur eine „Auswahl der Curiosität wegen“ abgedruckt. Dass ihm inmitten von hochwohlgeborenen Adeligen, geheimen Räten, Handwerkern und genialen Künstlern (wie Caspar Gras, dem Schöpfer der Bronzefiguren am Leopoldsbrunnen) auch das Eckhaus der Familie May ins Auge sprang, bewahrt uns diesen seltenen Quellenbeleg für jüdische Besitzgeschichte im „Yhnsbruck“ des 17. Jahrhunderts.
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    2026/11/08 at 11:16 pm
  • From Andreas Schärmer on Hoch hinaus!

    Ja kann mich noch daran Ernninnern mit dieser DL 37 war einfach Super Zeit bei der FF Neu Arzl damals

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    2026/11/08 at 8:49 pm
  • From Georg 1 on Dorfidyll

    Jetzt hats mir keine Ruhe gelassen: Im Franziszeischen Kataster, entdecke ich zwar ein Eckhaus links, das vor meiner Zeit dort stand, aber die Nr. 17, rechts, ist auch auf der Karte weiter weg??

    Bin schon gespannt auf die Auflösung von Herrn Morscher.

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    2026/11/08 at 8:30 pm
    • From Lukas Morscher on Dorfidyll

      Lieber Georg, lieber Karl,
      Laut unserer Datenbank sind wir nicht in Götzens, sondern (gerade noch) auf dem östlichen Mittelgebirge: Ein bisschen zappeln lass ich Euch noch…
      Beste Grüße,
      Lukas

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      2026/11/08 at 8:39 pm
  • From Georg 1 on Dorfidyll

    Ich kann mich auch täuschen, aber es gibt dort zwar auch so eine steile Kurve hinauf zur Ostergasse, aber das Haus links wäre wenn, dann der „Posch“ Hof, Bachweg 22, der ist aber um einiges weiter oben und das Haus rechts, wäre der „Walz“, Ostergasse 17, ist ebenfalls weiter weg.

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    2026/11/08 at 8:10 pm
  • From Georg 1 on Dorfidyll

    Verehrter Herr Hirsch, bei allem Respekt vor Ihrer Expertise hier – ich darf widersprechen.

    Ich hab als Bub in den 60/70er Jahren nicht nur beim „Walz“ (Ostergasse 17) immer Milch holen müssen, sondern auch einmal gemeinsam mit andern Kindern „Türkenkolben“ vom Feld vom „Strickeler“ Bauern (Ostergasse 15) gepfladert (ist Gottseidank verjährt). Diese haben wir anschließend im nahen Wald auf einem lustigen Feuerlein heimlich abgebraten. Kaum hatten wir mit unserem kulinarischen Abenteuer begonnen, schon stürzte, vom Rauch alarmiert, der alte „Linggeler“ Bauer (Ostergasse 18) aus den Büschen hervor und beendete die Veranstaltung nachdrücklich. Noch vor dem ersten Bissen stoben wir mit zitternden Knieen in alle Richtungen auseinander. Ein gar schröckliches Erlebnis in meiner Kindheit.
    Will damit sagen, in dem Eck von Götzens kenn ich mich aus und denke, dass das Foto definitiv woanders aufgenommen wurde. Leider hab ich keinen Schimmer, wo.

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    2026/11/08 at 7:57 pm
  • From Ingrid Stolz on Einblick in die städtische Kunstsammlung_Das Wunder im Wald

    Den Brunnen in Heiligwasser zierte ursprünglich wohl eine Herz-Jesu-Figur:

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    2026/11/08 at 4:28 pm
  • From Karl Hirsch on Dorfidyll

    Götzens, Bachweg, Blick zur Ostergasse
    Links Osterg. 18, gegenüber Nr 13

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    2026/11/08 at 3:46 pm
  • From Karl Hirsch on Einblick in die städtische Kunstsammlung_Das Wunder im Wald

    Verräterisch ist der Brunnen aus dessen Rohrdas Heilige heraussprudelt. Links das Gasthaus. Derzeit geschlossen weil die Mittelstation zu abgelegen. Klosterbesitz. Und: Es sind immer zwei Hirten die ihr Lama oder Zebra suchen. Jedenfalls, die madonnenseitig gewünschte Kirche wird gebaut, komplett mit Opferstock und Kerzenständer.

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    2026/11/08 at 3:12 pm
  • From Ingrid Stolz on Das Adressbuch von 1642

    Was für ein Fund, Herr Hofinger, herzlichen Glückwunsch! Ich stelle mir gerade vor, wie die Herzfrequenz plötzlich steigt (oder womöglich kurz aussetzt), wenn man so ein Exemplar entdeckt. Mir erginge es jedenfalls so.

    Ich habe mich schon bei Ihrem Beitrag „Lieber Peter“ an einen anderen, von Herrn Bürgschwentner verfassten Artikel erinnert, in dem ein leider nur mehr teilweise erhaltenes Wappen ein Rätsel auslöste. Es ging damals um das Haus Hofgasse 4:

    Wenn ich richtig kombiniert habe, weist das von Ihnen am 11. Oktober eingestellte Häuserverzeichnis von 1847 im Vergleich mit der begleitenden interaktiven Karte von 1812 als Besitzer von Hofgasse 4 – auf der Karte 40 – einen Herrn Lorenz Fischer, ohne zusätzliche Angaben, aus. Das schien mir für das Wappen nicht zu passen, ein früheres Verzeichnis wäre hilfreich.

    Heute legen Sie mit dem „Verzeichniß sämmtlicher Hausbesitzer“ von 1642 noch ein Schäuferl nach. So erfreulich! Womöglich befindet sich unter den Namen, die zum „Viertl beym Silbergaß= oder Saggenthor“ gehören, auch der des damaligen Besitzers von Hofgasse 4 – oder Nachkommen. Allerdings, weil organisiert nach ihrer Nähe zu den Stadttoren, werden für die Hofgasse mehr Häuser angeführt als man es von heute kennt. Die Angabe von „Eggbehausungen“ und der Hinweis auf die „Kirchgassen“ und die „Sanct Jakobs Pfarrkirchen“ mögen ebenfalls zum Gebäudeüberschuss beigetragen haben.

    Der einzige angeführte Adelige im Viertel um das Saggentor scheint „Dr. Casparn Pansa von Rangenburg“ gewesen zu sein. Allerdings hat sein Wappen (der Link zur Wappenkartei vom Ferdinandeum funktioniert momentan leider nicht) überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem aus dem Indoor-Rätsel von Herrn Bürgschwentner. Bleibt nur die Hoffnung auf die Entdeckung eines noch früheren Hausbesitzer:innen-Verzeichnisses. Wer weiß, was da noch alles auftaucht während nach ganz etwas anderem gesucht wird …

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    2026/11/08 at 1:54 pm
  • From Josef Auer on Eine wunderschöne Urkunde

    Was für ein prachtvolles Ehrenblatt für Schützenhauptmann Heinrich Jenewein… Wer dieses Stück nur als kitschige Schützen-Devotionalie abtut, übersieht die vielen Schichten und Nuancen, die in diesem echten Stück Alt-Wilten stecken:

    Im Krisenjahr 1889 (Tragödie rund um den Kronprinzen Rudolf in Mayerling) wird hier das volle habsburgisch-katholische Bildprogramm aufgefahren: der Doppeladler mit Rudolfskrone (!), Marienfahne und Tiroler Adler. Ein gemaltes „Valium“ für die kaisertreue Seele gegen den am Horizont schon aufdräuenden Zerfall der alten Ordnung.

    Und Amor trifft ins Schwarze! Was für ein verschmitztes Detail ist dem Künstler da eingefallen, in dem er am oberen Eck einen Engel zeigt – der ein von Amors Liebespfeil getroffenes Herz inmitten der Zielscheibe zeigt.

    Auch das Wiltener Gemeindewappen ist prominent platziert. Und unterzeichnet hat hier mit Baron Rapp niemand Geringeres als Franz Freiherr von Rapp, damals immerhin Tiroler Landeshauptmann und Landesoberstschützenmeister höchstpersönlich. Rapp starb bereits im September 1889 noch im selben Jahr.

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    2026/11/08 at 1:35 pm
  • From karl hirsch on Dorfidyll

    Auch geglaubt, links der Wieser dahinter der Stolz 🙂 ? Da stimmt leider nur das Gassl…

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    2026/11/08 at 7:43 am
  • From c on Wer (er)kennt sie?

    4. von links eventuell Robert Stadelmann, Nordischer Kombinierer

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    2026/11/07 at 7:59 pm
  • From c on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 21

    Das Gebäude müsste die alte Chemie gewesen sein, re daneben das Hauptgebäude der Uni; müsste eine Übung gewesen sein

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    2026/11/07 at 7:39 pm
  • From Vinzenz Theiss on Flachdach trifft Bergpanorama

    Das ist der überdimensionierte, aber inzwischen auch schon wieder zu klein gewordene, Gebäudekomplex der Volksschule Pradl Ost in der Siegmairstraße.

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    2026/11/07 at 6:36 pm
  • From Vinzenz Theiss on Flachdach trifft Bergpanorama

    Das ist der überdimensionierte, aber inzwischen doch schon wieder zu klein gewordene, Gebäudekomplex der Volksschule Pradl Ost in der Siegmairstraße.

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    2026/11/07 at 6:29 pm
  • From Petra on Innsbruck oder schon „Ausland“? (6)

    Hallo
    Innsbruck oder schon….. Ausland.
    Ev Schlögen er Schleife, Donau.
    LG Petra

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    2026/11/07 at 5:29 pm
  • From Hannes Lechner on Mit der Drehleiter durch Innsbruck - Teil 21

    Ich tippe auf die DL 30 [DLK 23-12 NB] der BF ( https://innsbruck-erinnert.at/mit-der-drehleiter-durch-innsbruck-teil-9/ ), hier ohne Korb im Einsatz.

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    2026/11/07 at 3:20 pm
  • From Bernadette Wieser on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXII - Zum Osterhasen ein Nachschlag

    Die Mühle steht in Igls, Ecke Eichlerstrasse/ Obexerstrasse. Sie gehörte zum Norbert-Hof (Föger) und wurde an Otto Mathe verkauft. Ein Foto von Norbert Föger und seinem Hof liegt im Stadtarchiv.

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    2026/11/07 at 10:37 am
  • From Bernadette Wieser on Gasthof zur Traube

    Der letzte Wirt war der Hans Mayr, Gatte der Erika, geborene Haid

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    2026/11/07 at 10:23 am
  • From Josef Auer on Skikurs 1942

    Eine interessante Frage zu dein Zeitumständen im Jänner 1942:

    Wer hatte am 28. Jänner 1942 in Innsbruck überhaupt noch Skier zur Verfügung?

    Gerade einmal zwei Wochen vor Pauls Fünfzig-Pfennig-Quittung – von Ende Dezember 1941 bis zum Anfang Jänner 1942 – lief nämlich in den Innsbrucker Nachrichten die große „Woll-, Pelz- und Skisammlung für die Ostfront“ auf Hochtouren.
    Weil das Oberkommando der Wehrmacht vor Moskau völlig überraschend festgestellt hatte, dass es in Russland im Winter kalt ist und schneit, mussten die Innsbrucker ihre Ski und Bergschuhe zigtausendfach abliefern. Wer sich Ende Jänner 1942 als Erwachsener noch mit Tourenski am Hafelekar, auf der Ferrariwiese oder in Igls blicken ließ, stand bereits mit einem Bein im Sabotageverdacht.

    Die gesammelten Ski wurden auf großen Wagen aufgeschlichtet und propagandistisch durch die Straßen gefahren, wie die Aufnahmen von Richard Müller belegen. Auf dem Höttinger Pferdewagen steht sogar ein Schild mit der Aufschrift „Wir bringen noch mehr!“ Die Zeitung spricht von einem einzigartigen Sammelerfolg mit über 7000 Skiern:
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19420106&seite=3&zoom=33&query=%22skisammlung%22&ref=anno-search

    Kinderski waren von der Kriegsskisammlung ausgenommen, sodass immerhin Kinderskikurse noch abgehalten werden konnten.

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    2026/11/07 at 9:49 am
    • From Niko Hofinger on Skikurs 1942

      Danke Herr Auer für die Ergänzung und den Link. Was sind das für irre Fotos mit den Skibergen!

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      2026/11/08 at 8:09 am
  • From Martin Holzknecht on Wie kommt der Napoleon nach Innsbruck?

    Hallo,
    nur der Richtigkeit halber, das ist eine Medaille keine Münze!

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    2026/11/07 at 9:45 am
  • From DF on Wo befinden wir uns hier?

    So überzeugend die Interpretation sonst auch klingt, aber OPTION 1911??

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    2026/11/06 at 8:44 pm
  • From Bernadette on Eine verschwiegene Bar? – Die Lösung

    Wir haben im ehemaligen Kurhaus viele wunderschöne Ballveranstaltungen erlebt. Auch die Kegelbahn im Keller war ein beliebte Treffpunkt für Jung und Alt

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    2026/11/06 at 8:11 pm
  • From Henriette Stepanek on Wo befinden wir uns hier?

    Alle g e h e n in e i n e Richtung – einer blickt fröhlich über die rechte Schulter zurück und schwenkr abschiednehmend seinen Hut. und ausnahmslos wird die Tracht des jeweiligen Heimatortes getragen.
    Und auch das Schriftbild – oben an den beiden Regalen – läßt mich eigentlich nur vermuten:
    Irgendwie und irgendwo war das ein OPTIONSBÜRO.

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    2026/11/06 at 7:52 pm
  • From Stefan Lackner on Hinaus ins Land (159)

    Auf die Schnelle würde ich sagen: Hochwand (auch Totenwand) in der Mieminger Kette.

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    2026/11/06 at 3:14 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Die Landesbank in der Stadt

    Sehr gut zu erkennen auch der schmale Gehsteig, abgesperrt mit Pollern und Kette, damit nur bloß niemand dem mit 50 km/h durchbretternden Autoverkehr in die Quere kommt, entsprechend dem damals verkehrspolitisch noch als wünschenswert geltenden Paradigma einer „autogerechten Stadt“. Sicheren Raum für die Zufußgehenden gab es nur dort, wo noch ein bisschen Platz übrig war.
    Heute schaut das zum Glück ganz anders aus.

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    2026/11/06 at 1:52 pm
  • From Schneider Erwin on Wo befinden wir uns hier?

    Nach den Bäuerlichen Figuren zu schließen, vermute ich irgendwo in Südtirol…………….

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    2026/11/06 at 12:19 pm
  • From c on Tag des Saxophons

    Die „goldigen“ Damen könnten ev. die Kessler-Zwillinge sein

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    2026/11/06 at 12:01 pm
  • From karl hirsch on Gestrandet in Innsbruck I

    Und was ist da dann Schreckliches passiert? Den Mercedes hat man noch nach Brauchbarem auf der Unterseite abgesucht, man sieht außerdem einen der einst hochgefeierten X Reifen. Ein Rätsel ist mir hingegen der Citroen, sowohl, was seinen Zustand betrifft, der ist nicht nur ein paar Monate herumgestanden, als auch den genialen Einparkwinkel. Wie das?
    Der Käfer hat einen damels sehr schweren Unfall gehabt, sowas konnte tödlich ausgehen, wenn gebrochene Rippen innere Organe verletzt haben. Man krachte ungebremst in das Lenkrad, die Lenksäule und der Beifahrer mit der Stirn gegen den WindschutzscheibenRahmen, was zum Genickbruch führen konnte. Aber wirklich schlimm ist natürlich das geparkte Wrack. Pfui doch. Der filigrane Simca 1000 gegenüber hätte nach so einem Unfall noch übler ausgeschaut.

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    2026/11/06 at 9:09 am
  • From H. on Kindergarten Pradl Ost

    …und die jungen KindergartenhelferInnen? Oh ja, die sind auch nötig, wenn einem der Kleinsten „etwas passiert“ – ist ja alles menschlich, nicht wahr?
    Die Tante muß ja jederzeit die Aufsicht über die ganze Gruppe haben.
    Und so ist z.B. bei der Tante Hildegard (Mitte 40) die junge Tante Christine (19+) für diese „Sondereinsätze der eiligen Art) zuständig.
    (Namen nach den beiden „Tanten“ unserer 4 Kinder damals, lang,lang ists her …)

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    2026/11/06 at 6:36 am
  • From R.S. on Gestrandet in Innsbruck I

    Das dritte Bild zeigt die Kreuzung General-Eccher-Straße mit der Reichenauerstraße.

    Gerne mehr solcher Bilder, in meiner Erinnerung gab es noch Anfang der 80er Jahre zahlreiche Autowracks an den Straßenrändern und in diversen Grundstücken!

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    2026/11/05 at 9:56 pm
  • From H. on Kindergarten Pradl Ost

    Vielleicht – nein! – sogar wahrscheinlich hatte auch dieser Kindergarten zwei Gruppen. Die eine Hälfte der Kinderschar war bei der Tante A. und die zweite Hälfte bei der Tante B. – und gespielt wurde draußen (Wetter!) gemeinsam. Denn wenn was passiert und sich eine Tante mit einem Schützling besonders befassen muß, ist es gut, wenn die andere Tante die Oberaufsicht behält – und gegebenenfalls, wenn nötig, die Kinder wieder ins Gebäude hineingeleitet…
    Ja, „Tante“ sein – das ist ein Beruf, der sehr viel distributive Aufmerksamkeit voraussetzt – und „hellsehen“ sollte die Tante wohl auch können – oder zumindest rechtzeitig vorausahnen, was dieser kleine Lauser als nächstes vorhat… und was dabei passieren könnte…
    Ein Hoch allen mutigen jungen Mädchen und Frauen, die diesen verantwortungsvollen Beruf ergreifen und von denen schon die Kleinen, ihren Begabungen gemäß, gut gefördert werden.

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    2026/11/05 at 7:32 pm
  • From Klaus Fischler on Die Landesbank in der Stadt

    Wohin hat man die beiden Arbeitenden über dem Eingang versetzt?

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    2026/11/05 at 6:38 pm
  • From Josef Auer on Lieber Peter,

    Eine wunderbare, unglaublich frühe Quelle, vielen herzlichen Dank!
    Es handelt sich bei dieser Zimelie wohl um das älteste (!) überhaupt überlieferte Exemplar eines kommunalen Häuser- und Gewerbeverzeichnisses in der Tiroler Adressbuchgeschichte.

    Gerade bei solchen Gebrauchsschriften zeigt sich ein typisches Phänomen: Je intensiver ein Buch im Alltag genutzt wurde, desto geringer war seine Überlebenschance. Alte Adressbücher galten damals wie heute mit Erscheinungstag des Folgebandes schon als wertloses Altpapier und wurden z.B. zum Einheizen verwendet.

    Gut möglich, dass noch weitere Jahrgänge auftauchen. Es scheint kaum vorstellbar, dass die städt. Verwaltung und Bürgerschaft über vier Jahrzehnte lang ohne immer wieder neu gedruckte Häuser- oder Gewerbeverzeichnisse auskamen. Sehr wahrscheinlich gab es diese schmale Häuser-Nummern-Büchlein auch aus der Zeit der Volkszählungen um 1857, 1869 und 1880.

    Das nächstälteste (noch unbekannte?) Adressbuch taucht dann erst 1888 auf und wäre auch sehr interessant, datenmäßig erfasst zu werden:
    – 1888: Innsbruck-Wiltener Adressen-Buch pro 1888, nach amtlichen Quellen bearbeitet und herausgegeben
    von Raimund Svihalek (von Nationalbibliothek Wien digitalisiert)
    1893 und 1896 erschienen weiters: C. J. Lankus‘ Adreß-Buch und Wohnungs-Anzeiger von Innsbruck-Wilten, Amras, Hötting, Mühlau und Pradl.

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    2026/11/05 at 1:28 pm
  • From Walter on Gestrandet in Innsbruck I

    Am ersten Bild sehen wir im Hintergrund das Haus Fischnalerstraße 30, links im Bild die Haller des Bauhofes der HTL Trenkwalderstraße.
    Das zweite Bild zeigt im Hintergrund das mittlerweile abgerissene Haus Reichenauerstraße 48, Blickrichtung stadteinwärts.

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    2026/11/05 at 11:19 am
  • From Karl Hirsch on Gestrandet in Innsbruck I

    Am ersten Foto sieht man auf der rechten Seite das damals in dieser Form typische Dreigestirn Schwesternheim-Studentenhaus-Chemiegebäude, dahinter die Universität. Das Foto wurde von der linken Innseite aus aufgenommen. Aber ich finde so auf quick and dirty am Google Map lustiger Weise kein Haus mit passender Balkon-Fenster- Balkonfassade. Die Gegend stimmt aber sicher.

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    2026/11/05 at 10:52 am
    • From Karl Hirsch on Gestrandet in Innsbruck I

      Das Wohnhaus im Hintergrund steht an der Ecke Ampfererstraße Fischnalerstraße. Das gewerblich genutzte Gebäude findet sich eine Kreuzung weiter westlich an der Abzweigung zur Trenkwalderstraße, beim Bauhof. Beide Gebäude sehen noch gleich aus.

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      2026/11/05 at 11:13 am
  • From Didi Mair on Gestrandet in Innsbruck I

    Es wird gerade ein preisreduzierter Jaguar 420 um 9.000 Euro angeboten, er dürfte den Zustand des Mercedes haben, also statt 5 eher 5-, den es gar nicht gibt, er wird vom Besitzer als verstaubt beschrieben. „Charmante Patina“ wurde noch vergessen.

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    2026/11/05 at 8:53 am
  • From Philipp Meyer on Gerade und Ecken überall

    Dieses Gebäude könnte das Bürogebäude des Geschäftsbereichs Kanal der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG in der Roßaugasse 2 sein. Im Hintergrund lässt sich die nicht mehr existente Tankstelle erahnen.

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    2026/11/05 at 6:03 am
  • From Philipp Meyer on Gerade und Ecken überall

    Dieses Gebäude könnte das Bürogebäude des Geschäftsbereichs Kanal in der Roßaugasse 2 sein. Im Hintergrund lässt sich die nicht mehr existente Tankstelle erahnen.

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    2026/11/05 at 6:01 am
  • From Thomas Jabinger on Hinter Schloss und Riegel – 2

    Landestheater?

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    2026/11/04 at 11:22 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Schienen heruntergefallen?

    Sowohl von der Rampe als auch von der Strecke der ehemaligen Schlachthofschleppbahn existieren noch Relikte. Die beiden Lokale im Bereich der ehemaligen Rampe zeichnen sich durch für Bogenlokale ungewöhnlich viel Platz aus: https://maps.app.goo.gl/pvk12UFyw5SmVAvy5
    Hier endete die Anschlussbahn in einem, soweit ich glaube mich zu erinnern, dreigleisigen Bahnhof: https://maps.app.goo.gl/3zPXLF9yzVGdEBB86
    Dazwischen sind teils noch Schienen zu finden, allerdings haben die ÖBB, denen der Grund noch gehört, die Trasse mit Kies aufgeschüttet und zu Privatparkplätzen für Autos umfunktioniert. Gemäß Radmasterplan der Stadt Innsbruck werden diese beizeiten der Fortsetzung des Radwegs zwischen Kohlstattgasse und Bahnhof Messe weichen.
    Die Eisenbahnkreuzung mit der Bienerstraße war die letzten 20 (oder so) Betriebsjahre ampelgesichert, bei den anderen Eisenbahnkreuzungen ging ein Sicherungsposten mit Warnflagge den Zügen voran.
    Es war ein großer Fehler, diese Schleppbahn stillzulegen. Sie hätte elektrifiziert sogar für den Nahverkehr genutzt werden können. Im Zeitalter der Klimakatastrophe ist es absolut inakzeptabel, Bahninfrastruktur ersatzlos zu zerstören.

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    2026/11/04 at 2:13 pm
  • From Friedrich on Schienen heruntergefallen?

    Hinten werden wohl Bombentreffer repariert. Vielleicht sind ja deswegen die Schienen heruntergefallen 😉

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    2026/11/04 at 10:09 am
  • From Schneider Erwin on Bergwärts!

    Ich glaube eher, dass dieses Foto die Brennerstraße darstellt – die alte Igler Straße liegt viel weiter östlich und beginnt beim Bretterkeller
    Ein ähnliches Foto mit einem Postbus auf der Igler Straße hängt oder hing in der Gaststube vom Bretterkeller.

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    2026/11/04 at 10:04 am
    • From H. on Bergwärts!

      Nein, nein, Herr schneider, das ist schon die Igler Straße, nach der 2. Kurve. Man sieht die Einmündung des von unten kommenden steilen Verbindungs-Steiges. Am Foto rechts müßte der Lanser Steig beginnen.
      Das Stift Wilten zeigt uns seine Rückseite…!

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      2026/11/04 at 9:54 pm
  • From Schneider Erwin on Schienen heruntergefallen?

    BINGO Herr E – das ist die ÖBB Zubringerstrecke zum Schlachthof Richtung Osten. Die Steigung bzw. Abfahrt befand sich bei der heutigen ÖBB S Bahn Haltestelle Messe.
    Wenn ein Zug zum Schlachthof unterwegs war wurden die Bahndurchlässe von ÖBB Personal abgesichert bzw. gesperrt.

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    2026/11/04 at 9:06 am
  • From c on Schienen heruntergefallen?

    Müsste der alte Eisenbahn-Zubringer zum ehem. Schlachthof gewesen sein

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    2026/11/04 at 8:04 am
  • From Josef Schönegger on Ein Innsbrucker Stadtplan

    1889, in Heinrich Noë „Innsbruck Landeshauptstadt von Tirol“

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    2026/11/03 at 9:51 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Ein Innsbrucker Stadtplan

      In Ihrem (mich jedes Mal wieder beeindruckende) Buch „Innsbruck im historischen Kartenbild“ ist auf Seite 124 eine Karte zu finden mit der Angabe Carl Redlich: „Innsbruck“, 1889 (Kartenverzeichnis K71). Ist das die gleiche Karte oder eine Variante?

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      2026/11/03 at 11:05 pm
  • From Manni Schneiderbauer on Ein Innsbrucker Stadtplan

    Nach obenhin: Bahnhof Bergisel und Tramwaybrücke Mühlau sind nicht eingezeichnet (ab 1891).

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    2026/11/03 at 9:48 pm
  • From c on Das Aquarium der Feuerwehr

    Der umgebenden Einrichtung nach wird das Aquarium in der Betriebskantine (Gemeinschaftsraum) gestanden sein.
    Bei einem 24h-Std-Dienstradl war es wahrscheinlich wichtig sich „wie zu Hause zu fühlen“.

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    2026/11/03 at 8:52 pm
  • From karl hirsch on Ein Innsbrucker Stadtplan

    Nur die Hälfte zu sehen.

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    2026/11/03 at 8:06 pm
    • From Niko Hofinger on Ein Innsbrucker Stadtplan

      Jetzt ganz…

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      2026/11/03 at 8:09 pm
      • From karl hirsch on Ein Innsbrucker Stadtplan

        Danke!

        Man sieht zwei Landmarken, die sich zeitlich nur knapp verfehlten: Die Landesgebäranstalt 1881 plus und die fehlende Erweiterung des Westfriedhofs ca, 1886.

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        2026/11/03 at 8:35 pm
        • From karl hirsch on Ein Innsbrucker Stadtplan

          Es geht vermutlich genauer, Der Westfriedhof wurde erst 1889 erweitert, das am Plan schon eingezeichnete Siebersche Waisenhaus um 1886 errichtet.

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          2026/11/03 at 8:43 pm
          • From Manfred Roilo on Ein Innsbrucker Stadtplan

            Die im Plan eingezeichnete zweite Pradler Volksschule zwischen Pfarrwidum und Vögelehaus (siehe auch Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/eigentlich/) wurde 1888 errichtet

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            2026/11/03 at 9:29 pm
        • From Walter Rangger on Ein Innsbrucker Stadtplan

          Und die Arlbergbahn existiert auch schon. Also nach 1883.

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          2026/11/03 at 8:41 pm
  • From Mike on Portrait eines Mastens – XII

    Im Hintergrund (einmal rechts und einmal hinten mitte), sieht man noch zwei, Straßenbahn-Beiwagen, könnte das auf dem hinteren Wagen Nr.128 oder 129 heißen? Dann wären die Beiwagen von so ca. 1900?

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    2026/11/03 at 3:23 pm
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