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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Portrait Eines Mastens – XII

Portrait eines Mastens – XII

Heute begutachten wir einen Verwandten unserer Laternen-Masten, die wir sonst immer wieder bewundern: Einen… tja, wie nennt man so was? Einen Oberleitungshalterungenmasten? Oder Masten behufs Montage der Stahlseile zum Anhängen der Oberleitungen von Fahrzeugen des öffentlichen Personen Nahverkehrs? Vielleicht heißt er auch einfach Seppi.

Auch wenn man von den Vorzügen von Stahlbeton schon gehört hat, so wundert man sich, dass so ein schmaler Mast die Zugkräfte zu halten vermag. Auch wenn ich natürlich keine Ahnung habe, wie stark der Zug ist. Auch bei Hausfassaden könnte man die Vorstellung haben, dass die Verankerungen der Oberleitungen wie ein Korken aus der Wand schießt…

Unser heutiger Masten ist (vielleicht) der erste, der ein Schild trägt: „Nichtbeschäftigten Aufenthalt verboten“. Das ist kein schönes deutsch. Und man darf sich fragen, warum Jedem, der gerade nix zu tun hat, sich hier auf dem IVB-Gelände nicht aufhalten darf. Aber das ist eine andere Geschichte.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; MF-543)

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