Das Hungerburgplateau im Beitrag „Innsbruck bei Nacht (XI)“ vom 11. September 2025 sieht m. E. genau so aus wie auf obigem Bild. Das „Hochhaus“ in der Bildmitte ähnelt wiederum Schloss Büchsenhausen auf alten Ansichten. Das Feuerwerk selbst hätte ich zuerst bei der Pfarrkirche St. Nikolaus verortet, die müsste aber dann quer stehen. Könnte das Foto vom Dach der Rotunde aus gemacht worden sein? Ich glaube, ich warte wie Herr Hirsch bis es hell wird am Bild.
In die Richtung hab ich buchstäblich auch schon gedacht. Mein erster Blick „dachte“ hinterm Inn ist Hötting, und dann mein Verrenner ins Hochhaus, weil Fensterzahl und Anordnung perfekt stimmt…aber die ganzen Wege in der weitläufigen Parkanlage? Wo? Über dem Inn sowas wie der Eiserne Steg. Das auch noch.
Könnte das Bild Innsbruck Richtung Nordwesten zeigen? Die beleuchtete Straße der Hohe Weg und die Lichter in der rechten Bildmitte das Hungerburgplateau? Sehr schwierig! Das große Gebäude am Hang in der Mitte könnte das Höttinger Altersheim sein, schaut aber irgendwie doch nicht so aus. Und… von wo wäre das Foto dann aufgenommen worden?
Ein Jahr später, 1988, brannte es im alten Interspar, untergebracht im Rhomberggebäude, daraufhin wurde der Startschuß zum Bau des Sillparks, Baustufe 1 gegeben, welcher „brandneu“ im Okt. 1990 eröffnet wurde, mit eigenem Sillkraftwerk.
Der Kapellmeister der BFI am Bild ist Helmut Moser. Der „Große“ in der Ersten Reihe müsste Johann Zimmermann jun. gewesen sein (vermutlich mit Flügelhorn ausgerüstet), der zweite von links in der zweiten Reihe Hubert Schwenninger- Klarinettist. Der linke Posaunist vermutlich HH-15-ener.
Nachtrag: ganz rechts im Bild der überbaute Gehsteig, darunter hatte der Metzger Ploner sein Geschäft. Als Kind fragte er mich beim Einkauf (meistens mit der Mutter) immer: „Meggsch a Blattl ?“, was ich regelmäßig bejahte. Daraufhin bekam man dann eben „a Blattl“ Extra- oder sonstige Wurscht geschenkt, welches ich stets laut schmatzend in meinem Schlunde verschwinden ließ.
Ja ja, noch gut erinnerlich, das Café Meran in der Gumppstrasse, später (nach dem Namen der Betreiberfamilie) Café Kaufmann, dann „Zimt und Zucker“. Nach den Kaufmanns wechselten die Betreiber, mir ist noch ein Türke in Erinnerung, der keinen Alkohol ausschenkte. Da ging ich doch lieber auf ein Bier in die schief gegenüber liegende Tiroler Weinstube. Gegenüberliegend das Politbüro der KPÖ Innsbruck (gibt’s das noch ?). In meiner Kindheit hiess es immer „Des sein die Kommunischtn !“ Ich wusste damals nicht, was das bedeutete, aber der Tonfall liess mich darauf schließen, dass das gaaanz was Schlimmes sein musste. An der Ecke Gumppstrasse/Langstrasse die Neue Heimat Tirol, gegenüber die bereits erwähnte gute alte Tiroler Weinstube, gegenüberliegend (also um die Ecke vom KPÖ Büro) das Polizeiwachzimmer Pradl und schlussendlich, als vierter Punkt im Quadrat die im Artikel bereits erwähnte Apotheke, alles noch vorhanden. Werde doch wieder einmal auf ein Bier in die Weinstubn schauen müssen…
Das nächste Erratum oder doch richtig: Blick nach Süden, Und man sieht den an ein Minarett erinnernden Stadturm. Immer noch richtig? Und wenn man – jetzt schon dreister – Die Hochhausuhr ablesen könnte, müßte man nur einen Zeiger sehen, wenn es eine Neujahrsrakete ist. Als Balkon bietet sich die Höttinger Geländestufe an. Aber bei Balkonen pflege ich mich nicht zu weit hinaus zu lehnen.
Auch Unpradler kennen diesen Boulevard Gümpp. Und da gibt es immer noch eine Konditorei, oder? Ob sie noch Meran heißt – jedenfals einmal ein Pendant zum Cafe Bozen in der gar nicht so unähnlichen Speckbacherstraße.
Ach geh, schnell Streetview geschaut und schon mein erstes Erratum des Jahres eingehandelt. Jetzt ist das ein Pizza-Kebap Lokal, nur der kleine Baldachin über dem Eingang erinnert zunehmend verblassend an den alten Namen „Zimt & Zucker“.
Soeben teilte mir ein Mitglied meiner Familie mit: „….und jetzt gibts dort die „Pizza kommunista“. Man sei nämlich eines Tages dort nichtsahnend eingekehrt, als von der anderen Straßenseite drüben sich nach und nach einige Gäste einfanden, die eine solche Bestellung aufgaben –
„to go „anscheinend.
(Ohne Gewähr – ich kehre nirgends mehr ein – also nicht eigene Erfahrung!)
Bei dieser seitlichen Türe klingelt mir etwas im Ohr – so wie „Jungtirolerhilfe“ – oder wars P.M.Bund – ich weiß es nicht mehr. Aber offenbar soll es dort auch eine „Küche“ gegeben haben – ach Gott, hätte ich doch meinem Mann besser zugehört, als er von einer Familie erzählt hat mit einer sehr kranken Frau und 6 oder 7 Kindern…
Schade, dass kein Entstehungsjahr für das Titelbild angegeben ist. Sonst wäre es möglich, dass zum Zeitpunkt dieser Aufnahme die Protagonistin des Hofinger’schen Beitrages „Wer war Therese Matzler?“ hinter einem dieser Fenster im Gebäude Innstraße 2 mit ihrer „vormodernen Patchworkfamilie“ gelebt und das löbliche Stadtmagistrat inständig um eine bessere Wohnung gebeten hätte:
Ein ganz grober Datierungsversuch:
Zuerst hätte ich gedacht, dass die kugelförmigen Straßenlampen in die Nachkriegszeit verweisen könnten – Irrtum, die gab es (beispielsweise im Buch „Es war einmal in Hötting und Anpruggen“ auf den Seiten 178 und 182 zu sehen) bereits spätestens in den 1930ern.
Also doch das rollende Inventar, wobei ich nicht die LKWs, sondern – mich ganz frech bei der Terminologie der Archäologen bzw. Numismatikern bedienend – den kleinen weißen PKW oberhalb des Motorrades als jüngstes und damit Schlussfahrzeug sehe: Das könnte ein Fiat oder Steyr-Fiat 1100 sein, dem Aussehen nach ein Modell mit selbsttragender Karosserie. Und die gab es erst ab 1953.
jULI 1987 – Fotoalbum Nr 35.
„Nebst vilen andren von den Großstadt-Bossen
hat auch Herr R………. sich entschlossen,
bei Affenhitze und bei Sonnenschein
den wunderhübschen neuen Sillsteg einzuweihn;
wozu auch Kr sens Rudolf grade spricht.
(Nur: Allzu fulminant wars wirklich nicht…)
Nun spricht auch noch „der schöne Romuald“,
daß aus den Lautsprechern es blechern schallt.
Den Schranken schleppen sodann ihrer drei
Schreibstubenhengste weg. Schon ists vorbei“
Nicht ganz! Denn man hatte, wie sich später herausstellte, auf etwas vergessen.
Im nächsten Winter bei starkem Neuschneefall zeigte sich nämlich, daß der Sillsteg quasi „exterritorial“ war. Denn der Pradler Schneeräumer war doch wohl nicht – oder höchstens bis zur Mitte des Stegs! – zuständig, und genau so sah es offenbar der Kollege vom anderen Ufer. Und wer so verwegen war, aus der Pradlerstraße 10 im Winter(!!!) mit dem Rad entweder zur Hauptpost oder zur Finanz aussi fahren zu wollen, der mußte halt sein oder ihr Radl einfach drüberlupfen, während er- oder sie- dieses Grenzgebirge erklomm… Und abwärts gehts eh von selber, wie männiglich weiß.
Jaaa, alles hat so seine Kinderkrankheiten, auch eine neue städtische Direktverbindung über die Sill.
(Und wie lebenserleichternd und Umwege sparend dieser Steg war, als die alte Sillbrücke
abgerissen wurde, bis dann die neue Brücke fertig war – jaaa!)
Als ich noch aktiv war, führte mein langjähriger Arbeitgeber zahlreiche Bauten in Arbeitsgemeinschaften mit der Wiener Baufirma Eduard Ast & Co – für uns war das „die Ast“ – durch, zumal diese Abkürzung als „AST“ auch auf den Firmentafeln stand. Ich glaube, dass die Abkürzung A.S.T erst mit Übernahme von Eduard Ast & Co durch den Baukonzern Swietelsky (war in unserem Jargon „die Swi“) aus welchen Gründen auch immer entstand.
Weil es mich doch ein bissl interessiert, werde ich noch die KI befragen müssen!
Demnächst, sicher nicht mehr heute!
Das AST-Loch kann ich leider nicht stopfen, aber gegen die Aussage, dass die Stadt Innsbruck bei der Errichtung des Sillstegs erstmals einen Architekten konsultierte, um ein Gewässer ästhetisch anspruchsvoll zu überspannen, muss ich im Namen des seligen Baumann Franzl jetzt schon ganz leise protestieren:
vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Gut, dass Sie nochmal einen Kommentar geschrieben haben. Der Beitrag sollte aktuell gar nicht online sein, da ich ihn nach den Feiertagen noch überarbeiten wollte. Daher die flapsige Wortwahl und die fehlenden Informationen – der Text befindet sich gerade im Umbau. Da muss ich beim Speichern wohl auf den falschen Button gekommen sein. Den Urtext habe ich natürlich noch und am Ende wird auch alles so geschrieben stehen, dass die Kommentare wieder zum Inhalt des Beitrags passen. Jetzt muss ich mich auf den kommenden Fasnachtsbeitrag konzentrieren, aber ich schätze, dass Ende nächster Woche die überarbeitete Fassung online sein wird.
Schauen Sie dann gerne wieder rein.
Bezüglich der Datierung des Bildes, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir ein Mail an verena.kaiser1999@gmx.at senden, sobald Sie eine exakte Datierung haben, damit wir hier nicht die Kommentarspalte fluten. Die anderen Leserinnen und Leser sollen ja auch noch Platz haben ;).
Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute
Ich mach’s ganz kurz, liebe Frau Kaiser: Ich wünsche Ihnen auch alles Gute, besonders Gesundheit!
Vielleicht noch bezüglich Platz für andere Leserinnen und Leser: Es ginge mehr um den Platz für andere Schreiberinnen und Schreiber – die lassen derzeit ja leider fast ganz aus!!
Heute erhielt ich von Herrn Nikolaus Larcher, dem Schriftführer des Imster Fasnachtskomitees, folgende Emailnachricht:
Hallo Manfred,
das Bild wurde in der Oberstadt in Imst aufgenommen am Sechslümmelplatz vor dem Hotel Stern (Hausname Hoad), rechts im Hintergrund das sogenannte Grissemannhaus – heute Pfarrgasse 33. Im Anhang ein Screenshot aus Google Maps.
Die Datierung mit 1968 stimmt wahrscheinlich nicht, als Vergleich Bilder aus dem Jahre 1952 und 1968 mit ähnlicher Ansicht – das Spalier an der Fassade war 1968 und später nicht mehr vorhanden. Eine genaue Datierung werden wir noch versuchen.
https://postimg.cc/zbz0h8Ct
https://postimg.cc/YGDfmgqL
https://postimg.cc/8JYMCStM
Den Ingenieuren des damaligen Bahnbaus kann man nur höchsten Respekt zollen. Noch heute staunt man darüber, wie präzise, dauerhaft und nachhaltig ihre Ideen mit den damals verfügbaren Mitteln umgesetzt wurden. Technisch wäre Vergleichbares heute zwar deutlich einfacher realisierbar, scheitert jedoch häufig an Bürokratie, Zeitmangel und Kosten – und das, obwohl auch damals Geld knapp und Bürokratie im Habsburgerreich bereits sprichwörtlich waren.
Bevor das metrische System eingeführt wurde – zeitgleich mit dem Rechtsfahren unter Napoleon – existierte bei den Maßeinheiten eine chaotische Vielfalt. Im Vergleich dazu war das österreichische System eines der beständigeren und hielt sich noch bis 1876 .
Damals in Österreich:
1 Zoll ≈ 2,63 cm
1 Fuß = 12 Zoll ≈ 31,6cm
1 Klafter = 6 Fuß ≈ 189,36cm
Heute:
imperial units des Vereinigten Königreichs:
1 inch = 2,54 cm
1 Fuß = 12 Zoll = 30,48cm
Wo wir da sind? Im Stadtpark natürlich, wie uns die schönen wellenförmig geschwungenen Gitter des neuen Sillstegs zeigen! (eingeweiht im Juli 1987 (nach dem 5., aber vor dem 10.7.)
Neben dem Südwesteck des Ferraripalais lugt auch der Turm der Dreiheiligenkirche neugierig herüber.
Die Häuser sind auch heute noch wiedererkennbar, ein wenig geglättet, aber von Bomben verschont. Die Engstelle hat trotz Wegfalls der Schienen noch Jahrzehnte später einer Wirtin den Namen „Schikane“ für ihr Lokal einfallen lassen.
Das Rätsel ist tatsächlich schon gelöst. Mit diesen Daten (plus einem „konstruierten“ Geburstdatum um 1910 lässt sich der Gesuchte leicht finden). Und in der Wikipedia stehts fast wortgleich 😉
Photostandort evt. auch nahe der Brennerstraßenkehre. Die Leitung durchs Bild dürfte die Ketten-Fahrleitung der Stb sein.
Auf dem 1940 Luftbild sieht man zwei Steige von der Kehre runter zur Bahnstrecke; dort könnte der Photograph auf Oberleitungshöhe gestanden sein.
Das Raiffeisenlagerhaus ist erst halb fertig.
Die Konzertkurve gibts noch nicht. Dafür steht die Straßenbahnbrücke noch.
Die drei Villen an der Duilestraße stehen noch immer, so wie auch das Häuschen mit dem steilen Dach bei der Fußgängerunterführung (Ecke Neuhauserstraße/Örleyweg)
Die letzten der Baracken zwsichen Lagerhaus und Konsum verschwanden so um 2016.
Der Turm dürfte zur westlichen Bauzeile der Leopoldsstraße gehören, die nach dem Krieg neu gebaut wurde.
Ja das freut mich sehr dass sich noch ein paar Leute an meine Geburtsstaette den Reisachhof erinnern.
Ich wurde als 7. Kind von 11 Kindern dort geboren und bin dort aufgewachsen bis unsere Familie 1965 dort ausziehen musste um fuer die Autobahn Platz zu machen. Mit meinen sechs noch lebenden Geschwister treffe ich mich bei meinen Besuchen regelmaessig und immer wieder ergänzen wir unsere Erinnerungen von unserer Kindheit und besonders reden wir von unseren lieben Eltern die durch ihre schwere Arbeit und Vorbild uns Kindern ein gutes Leben gaben. Ich bin noch immer dankbar dafuer.
Ich wanderte 1965 nach USA aus, wo ich mir rin sehr gutes Leben aufbaute und wohne jetzt in Florida und Innsbruck. Liebe Gruesse!
Liebe Frau Pfurtscheller – man hat mir von Kind an folgendes erzählt:
Als meine Urgroßeltern mit meinem damals 17-jährigen Großvater im Jahr 1884 nach Innsbruck zugewandert sind, haben sie die letzte Nacht Aufnahme im Reisachhof gefunden und durften dort im Heu schlafen, nachden sie sich im Freien noch eine Mahlzeit zubereitet hatten.
Sie werden nicht mehr wissen, wie Ihre Vorfahren hießen, die damals am Hof waren? Stellvertretend darf ich heute Ihnen für diese Hilfsbereitschaft danken.
Und, ja, das Foto hat mein Bruder damals auf meine Bitte hin gemacht, damit die Erinnerung an unsere Familie auch um diesen Mosaikstein ergänzt wird.
Tolle Straßenszene, wenn auch nach damaliger Art inszeniert. Danke dafür und bitte mehr davon!
Besonders gut gefällt mir natürlich das Eck rechts, wo sich der Hund befindet. Es sei hiermit „Eléctrico-Eck“ getauft, weil dort ähnliche Platzverhältnisse zwischen Gehsteig und Straßenbahngleis herrschten wie in Lissabons ikonischen Altstadtgassen. Definitiv nicht barrierefrei und auch wenig adipositaskompatibel.
In den Tiefen des Archivs hab ich zwar schon einmal gekostet, aber da sieht man genau, was der Erkermieter zu sehen bekommen hätte. https://postimg.cc/DSb3gV6n
Interessant ein Vergleich mit der Schönblick-Aufnahme https://innsbruck-erinnert.at/lokal-geschichten-im-schatten-der-burenwurst/comment-page-1/#comment-11834
Südlich der Reichenauer Straße, rechts der Baracken und links vom Wipfel des linken Tannenbaumes ist ein Haus zu sehen. Falls es sich dabei um die Anschrift Mitterhoferstraße 1 bzw. Reichenauer Straße 42a handeln sollte, dieses Gebäude wird in Peter Helfers Häusermeer erstmals 1925 mit dem Besitzer Oskar Troyer genannt.
Vielen Dank Herr Egger für die zwei mir bislang unbekannten Fotos. Anscheinend hätte ich mehr ntz lesen sollen. Ich erinnere mich an einen Zusammenhang mit einer Werbeaktion des DEZ mit Niki Lauda im Mittelpunkt. . Möglicherweise gab’s da sogar einen Rundflug zu gewinnen.
Die Fokker der Lauda Air war nicht häufig in Innsbruck, dreimal vielleicht.
Leider werden solche kleinere Flugzeuge nicht mehr hergestellt. Zu unrentabel. Und jetzt nicht Eisenbahn sagen.
Ist ja wirklich wie Weihnachten , wenn plötzlich TopFotos von den beiden Lauda-Friendships in Kranebitten auftauchen ! Niki hatte ja 1980 grosse Pläne mit seinen F-27s , unter anderem Linienflüge Klagenfurt-Wien , die aber von der AUA heftigst bekämpft wurden . Es war deshalb nur möglich die Flüge in Pauschalreiseangeboten zu verkaufen ! Dafür kooperierte man mit „Carinthia-Touristik-Austria“ und bot mit festem , offiziellem Flugplan Montags und Freitags ab Frankfurt Flüge nach Innsbruck, Klagenfurt und Wien an (DM299 !! ) Im Sommer 1980 Hamburg – Innsbruck Freitags (ca DM 480 ) Bin damals zu den ersten Flügen extra als Spotter zum Flughafen getigert …aber keine Fokkers weit und breit. Zu den anderen Flügen gabs aber reichlich Erstflug – Pressefotos in FRA DUS und HAM !
…und ganz abseits der Bahnromantik – diese Burgen waren stets wichtige Signalpunkte. Schauen Sie sich einmal diese ganze Burgenkette an! Sozusagen „Lichtfunk“! Das gaze Inntal östlich von Innsbruck konnte vom alten Höttinger Kirchturm aus über Schloß Friedberg (fast haargenau östlich) nach Kufstein (denn bis dorthin sieht man von Friedberg!) über die Zwischenstationen der einzelnen Burgen alarmiert werden….
Auf den Viaduktbögen wie auch im Bahnhofsbereich sind weder Masten noch eine Oberleitung zu erkennen. Damit lässt sich das Bild sicher auf die Zeit vor 1927 datieren, was wenig überrascht, da es ohnehin vor 1924 entstanden ist.
vielen Dank für die Aufklärung. Dass in Imst ein so strenges Reglement für diese doch recht ausgelassene Zeit im Jahr herrscht, war mir nicht bekannt und auch während meiner Recherche stieß ich nicht auf diese Information.
Wir freuen uns natürlich, wenn Sie das Bild den genauen Entstehungsort zuordnen können. Dann können wir das nämlich auch in der Datenbank ergänzen. Ich bin gespannt auf Ihr Ergebnis. Verzeihen Sie mir den Faux Pas 🙂
Grüß Gott, Frau Kaiser, ich verzeihe Ihnen alles, ich bin ja kein waschechter Imster, somit auch kein echter Fasnachtler – das muss man im Blut haben!
Gefunden habe ich bis jetzt auf Seite 16 des Imster Fasnachtsbuches: „Will man Imster Fasnachtler in Aktion sehen, muss man am Fasnachtstag nach Imst kommen, denn die Imster Fasnacht geht aus Imst nicht hinaus. Selbst verlockende Angebote wie zum Beispiel die Entsendung einiger Gruppen in die USA oder zur Schlussveranstaltung der Olympischen Spiele in Innsbruck 1976 wurden abgelehnt“
Auf meine Frage an ChatGPT, ob es möglich ist, dass ein aktiver Teilnehmer des Imster Schemenlaufes bei einer anderen Faschingsveranstaltung außerhalb von Imst teilnehmen kann, erhielt ich folgende Antwort: „Kurz gesagt: Nein – zumindest nicht offiziell und nicht während der aktiven Zeit. Beim Imster Schemenlaufen gelten sehr strenge, über Generationen gewachsene Regeln ……“ – aber das kann ja jedermann, wenn es ihn interessiert, selbst nachlesen.
Liebe Grüße
Manfred Roilo
Auf das „I“ habe ich natürlich als „zuagroaster“ Imster gewartet und muss leider schon nach dem Lesen der ersten Zeilen des Textes Protest einlegen! Ein Imster Fasnachtler hat noch nie eine Einladung zu einem Gastauftritt außerhalb von Imst angenommen und wird sie auch nie annehmen – auch nicht im benachbarten Arzl im Pitztal und schon gar nicht im Innsbrucker Stadtteil Arzl zu einem Faschingsumzug! In Imst gibt es extrem strenge Regeln!!
Das Foto wurde übrigens in Imst geschossen! Ich werde versuchen, auf Google Earth den Beweis zu erbringen, ansonsten werde ich morgen eine Fototour unternehmen!
Liebe Frau Kaiser
Was ich nicht richtig finde und mich auch ärgert: Sie haben nachträglich, auf meinen Einwand hin, den Text geändert, wodurch mein Kommentar für Späterlesende seinen Sinn verloren hat. Ginge es nicht auch anders?
Leider habe ich mir Ihren Urtext nicht gesichert, aber es stand dort in etwa, dass diese beiden Gestalten anlässlich eines Auftrittes im Jahre 1968 bei einer Faschingsveranstaltung in Arzl aufgenommen wurde!
Auch beim ersten Satz des nunmehr geänderten Textes muss ich wieder einen Protest einlegen: Abgesehen davon, dass es bei der Bezeichnung Fasching für die Imster Fasnacht jeden Imster den Magen umdreht, stimmt auch 1968 nicht. Außerdem lade ich Sie gerne zu den wenigen Gehminuten zwischen Aufnahmeplatz und Stadtplatz ein, besonders wenn man ein aktiver Teilnehmer ist.
Über das Wort „Tischtusch“ muss ich auch noch nachdenken
Im Hintergrund sieht man unverkennbar die Nockspitze (Saile) und die Kalkkögl, die Tritte sind auf einem Gehtweg, wenn das Bild von 1928 ist gab’s damals in diesem Bereich auf der Nordkette nur einen breiteren, jenen zum Rauschbrunnen.
Hauptschule Leopoldstraße – Schiwoche in Obernberg! Ein Höhepunkt war der Nachmittag am Sattelberg. Ganz allgemein war es damals kälter als heute. Es kamen die ersten Schnallenschischuhe auf. Meine Mutter entschied: „Solche Angeberschuhe brauchst du nicht!“ Beim Mittagessen waren die Ersten schon bei der Nachspeise, als endlich ich den Raum betrat. Schneller konnte ich die gefrorenen Knoten meiner Schuhbänder nicht lösen.
Mitte der Sechzigerjahre hieß der Wirt auch Robert, seine Frau Fini. Der Rümler Gero, mit seiner Mutter Hausbesitzer, eröffnete dann dort Anfang der Siebziger die Muskete mit neuer Einrichtung.
…und daß ein P f a r r e r einem König ganz nonchalant, als wär er selbst adeligen Geblüts und darum ebenbürtig…..???
….das hat schon seine Richtigkeit. Denn die Sippe der Hörtnagl stammt ja von iner spanischen Prinzessin ab!
Ihr Herr Papa, der stolze spanische König, wollte sie natürlich gut verheiraten, mit einem – natürlich ebenfalls König – aber dieser alte Dickwanst soll ihr gar nicht zugesagt haben.
Denn sie hatte sich längst in diesen jungen feschen Hufschmied verliebt – und er sich vielleicht auch in sie (so genau weiß man das ja bekanntlich bei Männern nicht).
Und so brannten die beiden jungen Leute eines Tages durch – und konnten sich immer rechtzeitig vor jenen Häschern verbergen, welche der Herr Papa ihnen nachgeschickt hatte.
Im Brennergebiet seien sie dann seßhaft geworden. Genügend Arbeit und Verdienst für einen tüchtigen Hufschmied – und genügend Verstecke in den Seitentälern, um von den Häschern nicht aufgespürt zu werden.
Ich wette, der Herr Emmerich Kerle hat diese alte Abstammungsgeschichte aus dem spanischen Königsgeschlecht gekannt und ihren Wahrheitsgehalt gespürt – und hat daher dem HH Siard Hörtnagl OPraem die Haltung eines stolzen Spaniers verliehen….
….und jährlich diese Spannung – Vorsicht! Vorsicht! Sachte! Bloß nirgends zuawikemmen!! Des isch an oanmalige Sach‘! Wenn dir da was irgendwo ankimmt – oder o’i fallt – nacher isch es hin – und verlorn! Behutsam wie ein neugeborenes Kind – um das es ja gehen und um das sich alles drehen soll – muß diese Krippe jährlich wieder herausgehoben und vorsichtig an ihrem Platz ganz hinten im rechten Seitenschiff aufgestellt werden – wo sonst die „Helden der Liebe“, die Vorbilder der Nächstenliebe St Antonius, hl Bruder Vinzenz und Friedrich Ozanam in einer flachen Nische zu sehen sind.
Aber wenn dieses Kind in der Krippe, dieses kleinwinzige Kind, nicht geboren worden wäre, so gäbe es auch diese Heiligen der Nächstenliebe nicht – auch wenn sie nun verdeckt sind von der Krippe. Sie wirkten – und ihre Nachfolger wirken immer noch – still, selbstlos und bescheiden im Verborgenen.
Um uns das in Erinnerung zu rufen, um uns dieses bewußt zu machen, steht die Pradler Krippe genau an dieser Stelle.
Liebe Frau Fritz, Ihnen und Ihren Kolleg*innen im hochlöblichen Stadtarchiv wünsche ich ein frohes Fest, erholsame Feiertage und ein gesundes Jahr 2026, verbunden mit einem dicken Dankeschön für all‘ die interessanten Beiträge, in denen erfreulicherweise auch der Humor nicht zu kurz kommt!
From R.S. on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/02 at 12:08 pm
From pension heis on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/02 at 7:11 am
From Karl Hirsch on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/01 at 10:21 pm
From Thomas Fink on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/01 at 5:37 pm
From R.S. on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/01 at 9:03 pm
From Karl Hirsch on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/01 at 1:08 pm
From pension heis on Zur Eröffnung des Sillsteges
Go to comment2026/01/01 at 12:24 pm
From Barbara Entstrasser on Konditorei Café Meran
Go to comment2026/01/01 at 11:13 am
From Thomas Fink on Konditorei Café Meran
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From Thomas Fink on Konditorei Café Meran
Go to comment2026/01/01 at 10:43 am
From Karl Hirsch on Feuerwerksrätsel
Go to comment2026/01/01 at 9:49 am
From Karl Hirsch on Feuerwerksrätsel
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From Karl Hirsch on Konditorei Café Meran
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From Karl Hirsch on Konditorei Café Meran
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From Henriette Stepanek on Konditorei Café Meran
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From Henriette Stepanek on Ein Tor zur Hofburg
Go to comment2025/12/31 at 6:44 pm
From Ingrid Stolz on Bilder, die die Welt – nicht ? – braucht –X
Go to comment2025/12/31 at 6:28 pm
From Raimund Mair on Bilder, die die Welt – nicht ? – braucht –X
Go to comment2026/01/01 at 9:48 pm
From Henriette Stepanek on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Manfred Roilo on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Barbara Entstrasser on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Karl Hirsch on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Manfred Roilo on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Karl Hirsch on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Manfred Roilo on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Raimund Mair on Zur Eröffnung des Sillsteges
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From Verena Kaiser on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
Go to comment2025/12/31 at 9:41 am
From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
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From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
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From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
Go to comment2025/12/30 at 7:56 pm
From Andreas on Ein Tor zur Hofburg
Go to comment2025/12/30 at 6:04 pm
From Hans Pechlaner on Ein Tor zur Hofburg
Go to comment2025/12/31 at 3:36 pm
From Andreas on Ein Tor zur Hofburg
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From Stefan Lackner on Winter am Patscherkofel
Go to comment2025/12/30 at 5:24 pm
From Henriette Stepanek on Die alte Hotelfachschule
Go to comment2025/12/30 at 10:26 am
From Hans Pechlaner on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Die Brixlegger Innbrücke
Go to comment2025/12/30 at 9:09 am
From Hans Pechlaner on Rundflug um Innsbruck – IX
Go to comment2025/12/30 at 8:24 am
From Henriette Stepanek on Earth Day im Jahre 1990
Go to comment2025/12/29 at 12:45 pm
From Henriette Stepanek on Winter am Patscherkofel
Go to comment2025/12/29 at 10:06 am
From Karl Hirsch on In Richards Müllerversum II
Go to comment2025/12/28 at 10:27 pm
From Martin Schönherr on Wer bin ich_Teil 22
Go to comment2025/12/28 at 8:34 pm
From Martin Schönherr on Wilten – ganz hinten
Go to comment2025/12/28 at 8:30 pm
From Manfred Roilo on Wilten – ganz hinten
Go to comment2025/12/28 at 10:12 pm
From Hilde Pfurtscheller on Der Reisachhof
Go to comment2025/12/28 at 7:43 pm
From Henriette Stepanek on Der Reisachhof
Go to comment2025/12/28 at 10:30 pm
From Manni Schneiderbauer on In Richards Müllerversum II
Go to comment2025/12/28 at 7:29 pm
From Martin Schönherr on In Richards Müllerversum II
Go to comment2025/12/28 at 8:37 pm
From Karl Hirsch on In Richards Müllerversum II
Go to comment2025/12/28 at 10:37 pm
From Manfred Roilo on In Richards Müllerversum I
Go to comment2025/12/28 at 6:19 pm
From Ingrid Stolz on In Richards Müllerversum I
Go to comment2025/12/28 at 3:15 pm
From Manfred Roilo on In Richards Müllerversum I
Go to comment2025/12/28 at 10:59 pm
From Karl Hirsch on Niki Nationale in Innsbruck
Go to comment2025/12/27 at 9:27 pm
From Peter Siebenhallerr on Niki Nationale in Innsbruck
Go to comment2026/01/01 at 7:06 pm
From Manni Schneiderbauer on Niki Nationale in Innsbruck
Go to comment2025/12/28 at 7:35 pm
From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn - Burgenpanorama
Go to comment2025/12/27 at 6:24 pm
From Hans Pechlaner on In Richards Müllerversum I
Go to comment2025/12/27 at 11:47 am
From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
Go to comment2025/12/26 at 7:24 pm
From Verena Kaiser on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
Go to comment2025/12/26 at 4:45 pm
From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
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From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
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From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
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From Manfred Roilo on I wie Imster Schemenlauf: Das Tiroler Fasnachts-Lexikon (Teil X)
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From pension heis on Noch eine Frage des Standpunkts
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From Klaus Fischler on Unterwegs auf zwei Brettln (IV)
Go to comment2025/12/26 at 7:29 am
From Thomas on Unterwegs auf zwei Brettln (IV)
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From Richard Dietmar Mair on In der Franz-Fischler-Straße
Go to comment2025/12/25 at 9:50 am
From Henriette Stepanek on Weihnachtskrippen in Innsbrucker Kirchen VII: Pfarrkirche Pradl
Go to comment2025/12/24 at 9:51 pm
From Henriette Stepanek on Weihnachtskrippen in Innsbrucker Kirchen VII: Pfarrkirche Pradl
Go to comment2025/12/24 at 6:47 pm
From Karl Hirsch on Es weihnachtet!
Go to comment2025/12/24 at 9:53 am
From Ingrid Stolz on Es weihnachtet!
Go to comment2025/12/24 at 9:48 am
From Thomas on Kindereien
Go to comment2025/12/23 at 11:03 pm